Tamara Pirschalawa Gesichter der Gewalt

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Inhaltsangabe zu „Gesichter der Gewalt“ von Tamara Pirschalawa

Zu viele Menschen halten Gewalt nach wie vor für die einfachste Lösung von Problemen. Sie ist der Grundstein für eine Gesellschaft, in der Kinder die Zukunft der Kriminalstatistik bedeuten und in der Konflikte nicht mit dem Gewissen, sondern auf dem Schlachtfeld ausgetragen werden. Egal ob in Form von Mord, sexuellem Missbrauch, bewaffneter Auseinandersetzung oder Mobbing: Gewalt ist der Albtraum einer schlafenden Gesellschaft. Wir verschließen unsere Augen vor ihr und wollen uns am nächsten Morgen nicht mal mehr an sie erinnern. In dieser Anthologie wenden sich Dany Baron, Ursula Dossier, Mike Gawen, Jochen Haar, Zan Mokran, Meddi Müller, Christian Pirschalawa, Tamara Pirschalawa, Helmut Stauder und der Bestsellerautor Heinz Körner in ihren Geschichten einigen der leider unzähligen Gesichtern der Gewalt zu. Ein nicht nur literarischer Beitrag gegen das große Vergessen, denn der Erlös jedes verkauften Buchs wird an die Hilfsorganisation WEISSER RING e. V. gespendet.

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  • Rezension zu "Gesichter der Gewalt" von Tamara Pirschalawa

    Gesichter der Gewalt
    Kristina_mit_K

    Kristina_mit_K

    22. September 2011 um 12:05

    Sprachgewalt bekämpft Gewalt Die Anthologie ›Gesichter der Gewalt‹ umfasst 22 Kurzgeschichten von zehn Schriftstellern – darunter Bestsellerautor Heinz Körner. Ihre Texte spannen sich über häusliche Gewalt, Mobbing, Tierquälerei bis hin zu Faschismus, Krieg und anderen Grausamkeiten. Gewalt trägt eben viele Gesichter ...… Schon die äußere Erscheinung macht dieses Buch zu einem imponierenden Mahnmal. Daniella Perales-Serra hat mit ihrem eindringlichen, furchteinflößenden Titelbild und der authentisch durchgezogenen Umschlaggestaltung im Stile einer Tageszeitung ein echtes Meisterwerk geleistet! Gleich am Beginn erwartet den Leser ein besonders aufreibender und bewegender Missbrauchsfall, der sicher nicht spurlos an ihm vorübergehen wird: ›Das zerrissene Band‹ von Zan Mokran. ›Ein nettes Paar‹ von Ursula Dossier gehört zu den absoluten Highlights. Es umschreibt auf prägnante und packende Weise die perfekte Fassade einer scheinbar heilen Ehe – von der hinter verschlossenen Türen rein gar nichts übrig bleibt. Tiefe Betroffenheit löst auch Tamara Pirschalawa aus, die mit drei exzellenten Beiträgen vertreten ist. ›Der Graugetigerte – Part I‹ handelt vom barbarischen Schicksal eines leidgeprüften Straßenkaters in der spanischen Tötungsstation. Diese entsetzlichen Perreras werden im nachfolgenden zweiten Teil, die Beklemmung weiter verstärkend, noch genauer beleuchtet. In ›Zwei Welten‹ dreht es sich schließlich um eine junge Frau namens Manja, deren alkoholsüchtiger Vater das Leben seiner Familie komplett zerstört. Tragisch! ›Amok‹ ist das großartige Gemeinschaftsprojekt Dany Barons und seines berühmten Papas Heinz Körner. Sie gewähren einen erschreckenden Einblick in das Seelenleben eines potenziellen Amokläufers. Allesamt Texte, die Gänsehaut verursachen und einen GEWALTigen Nachdruck hinterlassen. Doch nicht nur das: Der gesamte Erlös wandert an die Opferschutzorganisation WEISSER RING. Mit Sprachgewalt gegen Gewalt.

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