Tamara Siler Jones Die Toten im Schnee

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Inhaltsangabe zu „Die Toten im Schnee“ von Tamara Siler Jones

Dubric Byerly ist für die Sicherheit im Schloss Faldorrah verantwortlich. Und er ist verflucht: Wird ein Bewohner ermordet, sieht Dubric dessen Geist - so lange, bis die Tat gesühnt ist. Als es im Schloss zu einer Reihe von brutalen Morden an Dienstmädchen kommt, überführt Dubric bald den Enkel des Königs als Täter. Doch obwohl der Enkel im Kerker schmort, erscheinen Dubric weiterhin die Geister toter Mädchen ... Offenbar ist der wahre Mörder noch auf freiem Fuß. Und weit gerissener als geahnt.

Extrem gut durchdachtes, originelles Fantasydebüt, das mit grandiosen Charakteren und einer genauso grandiosen Story besticht.

— Archer
Archer

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    Die Toten im Schnee
    Archer

    Archer

    06. April 2016 um 19:17

    Dubric Byerly ist nicht nur ein Adliger und "Sicherheitschef" im Schloss Faldorrah. Er ist außerdem über siebzig Jahre alt, was in einem mittelalterlichen Setting schon einmal für Probleme sorgt, denn Physiotherapeuten oder gescheite Ärzte haben die da jedenfalls nicht. Doch das sind nicht die einzigen Sorgen, die er hat. Er ist außerdem verflucht: Wird jemand im Schloss ermordet, sieht er dessen Geist. Und die Geister der Ermordeten nehmen es nicht einfach hin, wenn der Täter nicht sofort gefasst ist. Obwohl Dubric der Einzige ist, der sie sehen kann, werden sie ihm gegenüber auch gerne einmal gewaltätig. Richtig schlimm wird es, als ein Serienkiller im Schloss umgeht, der anscheinend selbst wie ein Geist umgehen und morden kann.Was für ein Wahnsinnsdebüt! Was für tolle Charaktere! Selten habe ich so gut ausgearbeitete Protagonisten in einem Fantasyroman (oder jedem anderen Buch, was das angeht) gesehen, Leute, die tatsächlich "lebendig" wirken. Da ist nicht nur Dubric, der einem ratzfatz nahe steht, auch seine Untergebenen und Assistenten sind Männer und Jungen, für die man durchs Feuer gehen würde. Ab und zu gibt uns die Autorin sogar Einblick in die Gedankenwelt des Mörders - ob das notwendig ist, vermag ich nicht zu beurteilen, stören tut es jedoch sicherlich nicht. Der Schreibstil fesselt, hält fest und lässt nicht mehr los, bis die letzte Seite umgeblättert ist und dann sitzt man da und denkt "Ach, Menno!" Keine Panik, es gibt noch zwei Sequels! Also: Wer intelligente Fantasy mit sympathischen Protagonisten und einem verdammt guten Setting sucht, ist hier absolut an der richtigen Stelle!

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  • Frischer Wind im High Fantasy Genre

    Die Toten im Schnee
    ForeverAngel

    ForeverAngel

    28. October 2014 um 17:26

    Die Toten im Schnee kommt mit einer spannenden Idee daher. Ein Mystery-Krimi, der in einer High-Fantasy Welt spielt und noch dazu einen fast siebzigjährigen Ermittler als Protagonisten hat. Der wurde von seiner Göttin dazu verflucht, die Geister der Toten zu sehen und diese Morde aufklären zu müssen. Solange er einen Fall nicht gelöst hat, weichen die schaurigen Geister der Ermordeten nicht von seiner Seite. Für gewöhnlich löst er seine Fälle schnell, doch dieses Mal bekommt er es mit einem Serienmörder zu tun, der es auf wehrlose Mädchen abgesehen hat. Ein Milchmädchen und eine Küchenmagd sind erst der Anfang.  Man merkt nicht sofort, dass man sich in einer High Fantasy Welt befindet, es könnte sich auch um einen historischen Mystery-Krimi handeln. Doch sobald Dubrics Fluch zur Rede kommt und sobald die Zeitrechnung erwähnt wird, wird klar: das spielt nicht in unserer Welt. Ich fand es etwas gewöhnungsbedürftig, dass die Bewohner von Faldorrah zwar in Tagen rechnen, aber Wochen als Phasen bezeichnet werden (falls ich das richtig verstanden habe), Monate als Monde, Jahre als Sommer und Stunden als Glocken.  Auch die seltsamen Namen sprechen für High Fantasy: Brushgar, Plien, Dien, Otlee, um nur eine Handvoll zu nennen. Ein Namensregister gibt es nicht und ich hatte so meine Schwierigkeiten, mir die Namen zu merken.  Der Plot selbst ist spannend und abwechslungsreich, mal ist er spannend und blutig, mal versucht er emotional zu sein. So richtig kamen diese Emotionen nicht bei mir an, mir war es etwas zu übertrieben, zu unglaubwürdig. Die düsteren Szenen sind der Autorin deutlich besser gelungen.  Die Toten im Schnee ist ein interessantes High Fantasy Debüt, das vor allem durch seinen ungewöhnlichen, auf charmante Art brummigen, fast 70-jährigen Protagonisten Dubric überzeugt. Hier und da holpert es sprachlich etwas, aber die Idee hat mich überzeugt und bringt frischen Wind ins Fantasy Genre. Ich würde gerne mehr über den kauzigen Ermittler lesen.  4 von 5 Punkten Cover 1 Punkt, Idee 1 Punkt, Plot 1/2 Punkt, Figuren 1 Punkt, Sprache 1/2 Punkt ~*~ Bastei Lübbe ~*~ 526 Seiten ~*~ ISBN: 978-3-404-20781-7 ~*~ Taschenbuch ~*~ 9,99€ ~*~ 8. Oktober 2014 ~*~    (c) Books and Biscuit

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