Tamera Alexander Das Foto meines Lebens

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Inhaltsangabe zu „Das Foto meines Lebens“ von Tamera Alexander

Colorado 1875 Elizabeth Westbrook ist Fotografin aus Leidenschaft - und eine der wenigen Frauen in diesem Metier. Im Auftrag einer großen Zeitung reist sie ins wilde Colorado. Dort will sie die faszinierende Landschaft und Tierwelt einfangen. Doch nicht nur ihre angeschlagene Gesundheit funkt ihr dazwischen. Auch die Zusammenarbeit mit dem Jäger Daniel Ranslett, der sie durch die Wildnis führt, gestaltet sich schwieriger als erwartet. Der verschlossene, gutaussehende Südstaatler scheint ein trauriges Geheimnis mit sich herumzutragen. Als Elizabeth völlig unerwartet einen Mord mit ihrer Kamera einfängt, gerät sie in Lebensgefahr. Wird es Daniel gelingen, sie rechtzeitig aufzuspüren? Tamera Alexander fängt ihre vielschichtigen Charaktere vor der wunderschönen Landschaft Colorados ein und setzt sie effektvoll in Szene. Ein humorvoller, spannender und auch nachdenklicher Roman. Tamera Alexander ist für ihre historischen Romane schon mehrfach mit dem Christy Award ausgezeichnet worden, dem bedeutendsten christlichen Buchpreis in den USA. Sie lebt mit ihrem Mann und zwei erwachsenen Kindern in Nashville.

Wieder ein sehr schönes und gefühlsmäßig berührendes Buch von Tamera Alexander ♥

— Wildpony
Wildpony

Fühlte mich während des Lesens sehr wohl. Ein Buch wie ein Zuhause in toller Kulisse und wundervollen Protagonisten.

— MelE
MelE

Solide Unterhaltung in Tamera Alexander-Manier!

— heaven4u
heaven4u

Solide Unterhaltung, aber es gibt wesentlich bessere Romane aus der Feder von Tamera Alexander.

— Smilla507
Smilla507

Wieder ein tolles Buch aus der Feder von Tamera Alexander.

— leseratte69
leseratte69
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  • Rezension | Das Foto meines Lebens – Tamera Alexander

    Das Foto meines Lebens
    Buchbloggerin

    Buchbloggerin

    20. September 2015 um 16:53

    Colorado 1875: Elizabeth Westbrook ist Fotografin aus Leidenschaft – und eine der wenigen Frauen in diesem Metier. Im Auftrag einer großen Zeitung reist sie ins wilde Colorado. Dort will sie die faszinierende Landschaft und Tierwelt einfangen. Doch nicht nur ihre angeschlagene Gesundheit funkt ihr dazwischen. Auch die Zusammenarbeit mit dem Jäger Daniel Ranslett, der sie durch die Wildnis führt, gestaltet sich schwieriger als erwartet. Der verschlossene, gutaussehende Südstaatler scheint ein trauriges Geheimnis mit sich herumzutragen. Als Elizabeth völlig unerwartet über eine Leiche stolpert und diese fotografiert, gerät sie in Lebensgefahr. Wird es Daniel gelingen, sie rechtzeitig aufzuspüren? Ich habe mich sehr darauf gefreut, dieses Buch zu lesen, da mir der zweite Band bereits auch schon gefallen hatte. Die Idee der Handlung finde ich gut und außerdem habe ich gemerkt, dass Tamera Alexander nicht wenig für dieses Buch recherchiert haben muss. Durch dieses Buch kann man einen guten Einblick in die Welt der Fotografie vor etwas mehr als 100 Jahren gewinnen. Die Charaktere waren mir meist von Anfang an sympathisch, so auch die Protagonistin Elizabeth Westbrook. Doch ich muss gestehen, dass ich Elizabeth Westbrook, die Protagonistin, nicht immer verstehen konnte. Zu Beginn hat sie der Öfteren gelogen, weil sie keinen anderen Ausweg gesehen hatte, was mich jedoch so manches Mal daran zweifeln ließ, ob sie tatsächlich eine Christin sei oder nicht. Außerdem gab es Situationen, in denen sie sich von Niemandem etwas sagen ließ, was mich auch hin und wieder etwas gestört hatte. Doch mir hat es gefallen, dass Tamera Alexander Elizabeth als eine mutige Frau dargestellt hat, die alleine in den Westen fährt, obwohl so etwas damals noch sehr ungewöhnlich für eine Frau gewesen war. Zudem hat Elizabeth einen für Frauen damals unvorstellbaren Beruf ausgeübt, was auch sehr viel Mut und Selbstbewusstsein benötigt. Der Schreibstil war sehr schön, weshalb das Buch sich auch relativ schnell lesen ließ. Außerdem hat mir das Cover bei diesem Buch sehr gefallen, meiner Meinung nach ist es sehr passend gewählt worden. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass es ein schönes Buch gewesen ist, wenn auch kein perfektes. Doch ich habe es trotz allem sehr genossen, es zu lesen und empfehle es auch unbedingt weiter!

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  • Das Foto meines Lebens

    Das Foto meines Lebens
    KleinerVampir

    KleinerVampir

    01. July 2015 um 17:02

    Buchinhalt: Kurz nach dem Ende des Amerikanischen Bürgerkriegs reist die Fotografin Elizabeth durch Colorado, im Auftrag ihres Arbeitgebers. Doch statt des erhofften Elches, den sie ablichten will, findet sie einen Toten – und sich selbst schon bald auf einer abenteuerlichen Flucht durch die Wildnis, zusammen mit dem Jäger Daniel. Daniel und Elizabeth sind sich nicht wirklich grün, raufen sich aber im Laufe der Zeit zusammen…   Persönlicher Eindruck: Ich liebe die Romane von Tamera Alexander und war auch bei „Das Foto meines Lebens“ nicht minder angetan. Sympathische, vielschichtige Charaktere und eine exzellente Landschaftsbeschreibung machten das Lesen auch hier zu einem Vergnügen. Interessant fand ich die Hintergründe ums Fotografieren, das damals so anders funktionierte, als heute in der modernen Zeit. Als Frau – und Elizabeth ist meiner Meinung nach eine für ihre Zeit emanzipierte Frau – hatte man es nicht leicht, in so einem Männermetier überhaupt Fuß zu fassen. Die Handlung braucht eine Weile, bis sie Fahrt aufnimmt, das sei unbestritten. Doch langweilig wurde mir trotzdem nie, der Erzählstil ist angenehm und fesselnd, so dass man sich gerne in vergangenen Zeiten verliert. Gefühle spielen auch in diesem Roman eine große Rolle, man kann sich also überraschen lassen, wie sich die Beziehung zwischen Daniel und Elizabeth entwickelt. Als Buch aus dem Genre der „Christlichen Literatur“ war der christliche Aspekt jetzt eher nebensächlich und gering. Manchen Leser mag das stören, ich fand es jetzt nicht weiter schlimm, da der Roman eben seinen Schwerpunkt auf das Historische in der Handlung legt. Nächstenliebe ist dennoch ein großes Thema, wobei Elizabeth es nicht ganz so genau damit nahm, immer die Wahrheit zu sagen – eine Kontroverse in einem christlichen Buch, sofern es sich ja bei ihr um die Hauptfigur dreht. Wie auch immer – der Roman hat mich ganz wunderbar unterhalten und wer gerne historische Romane aus dem Wild-West-Kontext liest, wird auch mit diesem Werk seine Freude haben. Ich kann es auf jeden Fall weiter empfehlen!  

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  • Wieder ein tolles christliches Buch ♥

    Das Foto meines Lebens
    Wildpony

    Wildpony

    22. June 2015 um 12:13

    Das Foto meines Lebens  -  Tamera Alexander Kurzbeschreibung: Colorado 1875 Elizabeth Westbrook ist Fotografin aus Leidenschaft - und eine der wenigen Frauen in diesem Metier. Im Auftrag einer großen Zeitung reist sie ins wilde Colorado. Dort will sie die faszinierende Landschaft und Tierwelt einfangen. Doch nicht nur ihre angeschlagene Gesundheit funkt ihr dazwischen. Auch die Zusammenarbeit mit dem Jäger Daniel Ranslett, der sie durch die Wildnis führt, gestaltet sich schwieriger als erwartet. Der verschlossene, gutaussehende Südstaatler scheint ein trauriges Geheimnis mit sich herumzutragen. Als Elizabeth völlig unerwartet einen Mord mit ihrer Kamera einfängt, gerät sie in Lebensgefahr. Wird es Daniel gelingen, sie rechtzeitig aufzuspüren? Tamera Alexander fängt ihre vielschichtigen Charaktere vor der wunderschönen Landschaft Colorados ein und setzt sie effektvoll in Szene. Ein humorvoller, spannender und auch nachdenklicher Roman. Mein Leseeindruck: Da ich von Tamera Alexander bereits zwei Bücher gelesen hatte (das letzte Unentdeckte Schönheit) war ich total neugierig auf dieses neue Buch. Aber dieses Mal konnte mich die Autorin nicht ganz 100% überzeugen. Ich denke es liegt wohl an der Hauptprotagonistin Elizabeth, mit der ich als Leserin irgendwie das ganze Buch über nicht richtig warm werden konnte. Ich kann zwar nicht genau sagen woran es lag, aber für mich war sie ein wenig unergründlich und auch ihr Verhalten war nicht immer so wie man es sich wünscht. Die Story an sich war natürlich wieder sehr spannend und auch der Protagonist Daniel hat sehr gut in die Story hinein gepasst. Vor Beginn des Lesens wusste ich jedoch nicht das es der erste Teil einer Trilogie sein wird. Das bedeutet natürlich das ich nun auch die anderen Teile lesen werde. Fazit: Nicht ganz so gut wie die anderen Bücher die ich von der Autorin gelesen habe, aber eine solide Story und auch sehr gefühlvoll. Und die Spannung ist auch im richtigen Rahmen. Die Bücher vom Christlichen Francke Verlag haben mich aber noch nie richtig enttäuscht und irgendwie bin ich natürlich jetzt neugierig auf eine Fortsetzung. Von mir gibt es für Das Foto meines Lebens 4 Sterne und eine Leseempfehlung. Aber auch den Hinweis das es der Start einer Trilogie ist und das noch Bände folgen werden.  

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  • Leserunde zu "Das Foto meines Lebens" von Tamera Alexander

    Das Foto meines Lebens
    LEXI

    LEXI

    Ich möchte euch ganz herzlich zu einer neuen Leserunde einladen. Der francke Verlag stellt 3 Exemplare des Buches „Das Foto meines Lebens“ von Tamera Alexander zur Verfügung. Vielen Dank an den Verlag für die Unterstützung der Leserunde! Colorado 1875: Elizabeth Westbrook ist Fotografin aus Leidenschaft – und eine der wenigen Frauen in diesem Metier. Im Auftrag einer großen Zeitung reist sie ins wilde Colorado. Dort will sie die faszinierende Landschaft und Tierwelt einfangen. Doch nicht nur ihre ange- schlagene Gesundheit funkt ihr dazwischen. Auch die Zusammenarbeit mit dem Jäger Daniel Rans- lett, der sie durch die Wildnis führt, gestaltet sich schwieriger als erwartet. Der verschlossene, gut- aussehende Südstaatler scheint ein trauriges Geheimnis mit sich herumzutragen. Als Elizabeth völlig unerwartet über eine Leiche stolpert und diese fotografiert, gerät sie in Lebensgefahr. Wird es Daniel gelingen, sie rechtzeitig aufzuspüren? Leseprobe: http://www.francke-buch.de/uploads/1426842485-473071.pdf Falls ihr eines der drei Exemplare gewinnen wollt, bewerbt euch bis zum 23.4.2015, 24 Uhr hier im Thread und berichtet von euren Foto-Erlebnissen (Fotografiert ihr selber? Fertigt ihr gerne Fotoalben an? Was sind eure liebsten Motive?) Wichtige Hinweise zu eurer Bewerbung: Ein Gewinn verpflichtet innerhalb von 4 Wochen zum Austausch in der LR mit den anderen Teilnehmern über alle Leseabschnitte sowie zur Veröffentlichung einer Rezension, die möglichst breit gestreut werden soll. Bewerber mit privatem Profil sowie jene ohne Rezensionen werden nicht berücksichtigt. Die Gewinner werden in der LR bekanntgegeben, es erfolgt keine Benachrichtigung per PN. Erfolgt innerhalb von 48 Stunden keine selbständige Übermittlung der Versandadresse per PN, wird neu ausgelost. Fehlende Adressen werden nicht per PN eingefordert. Bitte beachtet, dass es sich hierbei um eine CHRISTLICHE LESERUNDE handelt. In diesem Buch spielen christliche Werte eine wichtige Rolle. Ich freue mich auf eure Bewerbungen. Wer mit einem eigenen Exemplar bei dieser Leserunde mitlesen möchte, ist natürlich herzlich willkommen.

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  • Der Hirsch vor der Linse

    Das Foto meines Lebens
    MelE

    MelE

    06. June 2015 um 08:58

    Für mich war "Das Foto meines Lebens" das erste Buch der Autorin, daher war meine Erwartungshaltung nicht so hoch, wie manch anderen Lesern. Ich fühlte mich gleich von Anfang an mit Elizabeth verbunden, denn auch mir wäre es schwer gefallen mich  darauf zu besinnen Frau zu sein und meine Leidenschaft der Fotografie aufgrund meines Geschlechts nicht ausüben zu können. Ich würde mein Hobby vielleicht nicht zum Beruf machen wollen, konnte aber deutlich herausspüren, wie sehr Elizabeth es liebt zu fotografieren. Es ist umständlich und mühsam, da die Technik doch sehr veraltet erscheint, aber dennoch ist es dass, was Elizabeth sich erträumt. Störend empfand ich hierbei die Lügen, die Elizabeth erzählen muss, um ihrem Ziel näher zu kommen. Ich schiebe es ein klein wenig darauf, dass an der Zeit liegt, denn Frauen hatten einfach andere Aufgaben und wurden müde belächelt, wenn sie ihrem Hobby frönen und zum Beruf machen wollen. Andererseits ist es so, dass Lügen irgendwann aufgedeckt werden und verletzen können. Auch Elizabeth wird diese Erfahrung machen müssen und dadurch reifen. Insgesamt gesehen hat mir "Das Foto meines Lebens" sehr gut gefallen, denn es entführte mich in eine andere Zeit, die ich um einiges beschwerlicher finde als heute und in eine außergewöhnliche Kulisse. Ich begegne interessanten Menschen, die mir oft sympathisch sind oder eben von der Autorin gezeichnet wurden, dass sie vom ersten Moment an unsympathisch sind. Das Drama der Story ist zwischendurch vorhersehbar und es gab leider wenig Überraschungsmomente, dennoch fühlte ich mich durch den Schreibstil der Autorin sehr angesprochen. Eingeordnet in die christliche Romanwelt fehlte mir da allerdings doch etwas der Bezug, denn der Glaube kam definitiv zu kurz. Was mir besonders wichtig wurde, ist die Fremdenfeindlichkeit, die sich leider auch im Laufe der Zeit nicht verändert zu haben scheint. Menschen mit anderer Hautfarbe sind ungern gesehen und sind diejenigen, die 1875 wenig Freiheiten besaßen. Es tut mir immer weh, dieses zu lesen und daher war das Ende des Romans für mich so wunderbar, dass sogar ein paar Tränen geflossen sind. Letztendlich konnte ich "Das Foto meines Lebens" zufrieden beenden und mit einem Lächeln zurückblicken. Tamera Alexander verknüpft eine Liebesgeschichte mit echten Abenteuer. Es ist ihr gelungen mich abzuholen und für Elzabeth Geschichte zu begeistern. Ich empfand Elizabeth zwar zwischendurch als recht oberflächlich, was sich aber immer wieder wendete. Daniel dagegen war von Anfang an Sympathieträger und es war natürlich völlig klar, wie sich die Story entwickeln wird. Daniel selbst der eine große Bürde mit sich trägt, fängt an sich zu verändern und aus dem Eigenbrötler wird ein Fremdenführer durch die Wildnis. Wundervolle Natur und eindrucksvolle Menschen bringen Elizabeth viele Perspektive vor die Linse ihrer Kamera und wäre da nicht ein Hirsch gewesen, hätte sie das Foto ihres Lebens vielleicht schon längst geschossen ☺ Gerne eine Leseempfehlung für "Das Foto meines Lebens", welches eindrücklich von einem Leben voller innerer Kämpfe und Intrigen erzählt, dabei aber auch Menschen skizziert, die sich oft menschlich verhalten und dabei entweder glänzen oder abstoßen. Ich fand diese kleine Zeitreise faszinierend und konnte mich sehr gut auf die Handlung einlassen, auch wenn mir hier und da doch etwas Tiefe gefehlt hat, die an anderer Stelle dann doch noch geballt aufgetreten ist.

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  • Frauenpower im Wilden Westen

    Das Foto meines Lebens
    Dreamworx

    Dreamworx

    23. May 2015 um 16:19

    1875 in Colorado. Die 32-jährige passionierte Fotografin Elizabeth Westbrook ist nach Timber Ridge am Fuße der Rocky Mountains gereist, um dort für ihre Bewerbung bei einer Washingtoner Zeitung Aufnahmen von der atemberaubenden Landschaft und der Tierwelt zu machen und zum anderen durch die Luftveränderung eine Besserung ihrer Erkrankung herbeizuführen. Ihr örtlicher Begleiter und Helfer in jeder Not ist der Farbige Josiah, der seine Arbeitgeberin mehr als einmal aus der Klemme helfen muss. Als Elizabeth bei einer ihrer Exkursionen versucht, einen Elch in seiner ganzen Pracht abzulichten, wird dieser von dem Jäger Daniel Ranslett erschossen. Die erste Begegnung zwischen den beiden ist nicht gerade von Freundlichkeit gekrönt, doch Elizabeth erreicht, dass Daniel sie auf einen seiner nächsten Ausflüge mitnimmt. Doch bevor es soweit ist, findet Elizabeth mit Josiah einen Toten, den sie natürlich fotografiert. Doch der Mörder ist in der Nähe und Elizabeth gerät durch ihre Arbeit immer mehr in sein Visier. Wer hat es auf sie abgesehen? Tamera Alexander hat mit „Das Foto meines Lebens“ den ersten Band einer Trilogie vorgelegt. Der Schreibstil ist flüssig, bildhaft und schön zu lesen. Der Leser befindet sich bereits kurz nach Beginn der Lektüre in einer wilden und atemberaubenden Landschaft in einem vergangenen Jahrhundert wieder, wo Frauen ihre beruflichen Ambitionen noch unter Deckmänteln verstecken mussten, um ans Ziel zu kommen. Die Landschaftsbeschreibungen sind sehr detailliert, so dass man sich alles wunderbar vorstellen kann. Die Spannung baut sich sehr langsam auf und erst im zweiten Drittel des Buches nimmt die Geschichte richtig Fahrt auf. Die Protagonisten sind vielfältig angelegt mit Ecken und Kanten, Geheimnissen und überraschenden Reaktionen, so dass man als Leser seine Sympathien gut verteilen kann. Elizabeth ist eine sehr selbstbewusste Frau, die mit ihrer Meinung nicht hinter dem Berg hält. Dabei bleibt sie immer ausgesprochen höflich und gewählt in ihrem Umgangston. Trotzdem wirkt sie nicht gerade sympathisch, vielleicht ist es auch darauf zurückzuführen, dass sie wegen ihrer Tätigkeit als Fotografin ständig zu Lügen greifen muss, um nicht mit der Wahrheit herauszurücken und Unverständnis zu ernten. Gegenüber Josiah ist sie dagegen sehr vorbehaltlos und geradezu liebevoll, der Umgang mit Menschen anderer Hautfarbe ist für sie nichts Besonderes, sie behandelt ihn als ebenbürtig, was die Einwohner von Timber Ridge eher irritiert. Einzig bei den Ausbrüchen ihrer Krankheit zeigt sich Elizabeth zart und hilfebedürftig, ansonsten ist sie eher zu forsch. Daniel ist ein sehr sympathischer Mann, der ein Geheimnis hütet und sich deshalb in die Abgeschiedenheit der Berge zurückgezogen hat. Er ist ein ehrlicher und guter Mensch, der sich vorbehaltslos um andere kümmert und versucht, ihnen in jeder Lage zu helfen. „Das Foto meines Lebens“ fällt eigentlich in die Rubrik „christliche Leselektüre“, allerdings kam der christliche Aspekt in diesem Buch bei Weitem zu kurz. Abgesehen von ein paar kleinen Szenen von Nächstenliebe und Toleranz kam der christliche Aspekt kaum zum Tragen, was sehr zu bedauern ist, da es in der Handlung genügend Möglichkeiten gab, ausführlicher darauf einzugehen. Dazu kommt, dass die Handlung erst im letzten Drittel so richtig an Fahrt gewann und man mitfiebern konnte. Da es sich hier um den ersten Band einer Trilogie handelt, darf man gespannt sein, wie es mit den Protagonisten weiter geht. Ein historischer Roman mit Wild West Charme, der etwas mehr Spannung, christlichen Hintergrund und eine sympathischere Hauptprotagonistin vertragen hätte. Trotzdem sind die Bücher der Autorin immer lesenswert und unterhaltsam, deshalb gibt es hier eine Leseempfehlung.  

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  • Das Foto meines Lebens

    Das Foto meines Lebens
    LEXI

    LEXI

    09. May 2015 um 22:08

    „Am meisten bereuen wir in unserem Leben nicht das, was wir machen. Sondern das, was wir NICHT machen“. Die 32jährige Elizabeth Garret Westbrook lebt nach dieser Devise. Die mutige junge Frau aus Washington verlor bereits als fünfjähriges Mädchen ihre Mutter und wurde von ihrem Vater, dem US-Senator Oberst Garret Eisenhower Westbrook, zwar streng, aber liebevoll erzogen. Sie möchte ihn nicht enttäuschen und sich seinem Berufswunsch für sie offen widersetzen, Lehrerin in einer kleinen Schule in Colorado zu werden. Also verheimlicht sie ihm ihre Arbeit, bei der sie im kleinen Ort Timber Ridge in den Rocky Mountains an ihrer Karriere als Fotografin und Journalistin bastelt. Elizabeth’s kupferfarbene Locken sind genauso ungezähmt, wie ihre Besitzerin, und sie strebt mit Hartnäckigkeit und Durchsetzungsvermögen danach, die begehrte Position einer Journalistin beim Washington Daily Chronicle zu erringen. Als sie im Zuge von Fotoaufnahmen einem Mann mit unkonventionellem Auftreten und Äußeren begegnet, nutzt sie die Gelegenheit geschickt, um diesen ausgezeichneten Fährtenleser und Jäger für eine Expedition zu besonders malerischen Landschaften in den Indianerregionen zu engagieren. Die kategorische Ablehnung ihres Ansinnens durch den selbstsicheren Daniel Ranslett stellt für Elizabeth eine Herausforderung dar, und sie setzt alles daran, ihn für ihren Plan zu gewinnen. Dass sie dabei nicht ganz aufrichtig ist, scheint nicht nur ihren feinsinnigen und aufrichtigen Assistenten Josiah zu stören… Tamera Alexander hat mich mit ihrem Buch ins Amerika zur Zeit der Besiedelungen zurück versetzt, als mutige wie abenteuerlustige Menschen ins Unbekannte aufbrachen, um eine neue Existenz im so genannten „Wilden Westen“ aufzubauen. Auf diese Weise haben mich sowohl die Tatsache, dass die Autorin sich mit einem meiner favorisierten Themen befasst, als auch die positiven Leseeindrücke ihrer bisherigen Bücher, für diese Neuerscheinung interessiert. In äußerst einnehmendem Schreibstil erzählt Tamera Alexander ihren Lesern die Geschichte der selbstbewussten, lungenkranken Tochter aus gutem Hause, die ihren eigenen Weg gehen möchte und dabei so einige Konventionen missachtet. Die handelnden Personen wurden detailliert beschrieben, die Autorin ist hierbei aber auch sehr um ihre Nebenfiguren bemüht. Besonders für sich eingenommen haben mich die Figuren des ehemaligen Sklaven und Elizabeths feinsinnigen Assistenten Josiah Birch sowie die sympathische Patchwork-Familie Tucker, Daniels Freunde, die er unterstützt, wo er nur kann. Tamera Alexander präsentiert ihrer Leserschaft eine Romanze zwischen einem rauen und geheimnisvollen Abenteurer mit beeindruckendem Äußeren und einer eigenwilligen jungen Frau, und belebt ihre Geschichte mit einem Mordfall, der einen gewissen Spannungsfaktor und Abenteuer ins Spiel bringt. Weitere Aspekte sind die Verarbeitung traumatischer Kriegserlebnisse des Protagonisten sowie der christliche Glaube, dem in diesem Buch ein gewisser Stellenwert zukommt. Leider hat mich das Coverfoto trotz des positiven und Interesse weckenden Ersteindrucks letztendlich ein klein wenig enttäuscht. Von den vielfach im Buch beschriebenen ungezähmten, kupferfarbenen Locken, oftmals auch als Korkenzieherlocken bezeichneten Haar der Protagonistin, ist hier nichts zu sehen. Die junge Frau mit dem rätselhaften, etwas nachdenklichen Gesichtsausdruck auf dem Titelbild hat zurück gekämmtes, glattes langes Haar. Aufgrund der Tatsache, dass diese wilde, unbändige Haarpracht inhaltlich so oft erwähnt wird, hätte ich mir auch ein entsprechendes Bild von Elizabeth erwartet. Nichtsdestotrotz ist das Buchcover ein perfekter Blickfang für Fans historischer Romane, die im Wilden Westen spielen und fordert den weiblichen Betrachter geradezu auf, den Klappentext zu lesen und sich in den Inhalt zu vertiefen. Fazit: „Das Foto meines Lebens“ hat mir einige vergnügliche Lesestunden beschert und ich warte bereits gespannt auf die nachfolgenden Romane dieser Autorin. Eine klare Empfehlung für Liebhaber historischer Romane um die Besiedelung des Wilden Westens!

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  • Colorado 1875

    Das Foto meines Lebens
    eskimo81

    eskimo81

    09. May 2015 um 21:48

    Elizabeth Westbrook ist Fotografin aus Leidenschaft. Im Auftrag einer grösseren Zeitung reist sie ins wilde Colorado um die faszinierende Landschaft und Tierwelt einzufangen. Ihre angeschlagene Gesundheit und der Jäger Daniel Ranslett funken ihr dazwischen. Als sie auch noch über eine Leiche stolpert, muss Daniel Ranslett sie retten, wird es ihm gelingen? Tamera Alexander hat einfach einen wundervollen, bildlichen und lebhaften Schreibstil. Man fühlt sich in dem Buch einfach wie "zu Hause". Leider konnte mich diesmal die Protagonistin nicht voll überzeugen. Ein Buch mit Christlichem Hintergrund und die wichtigste Person kann nichts anderes in ihrem Leben als lügen? Sie ist extrem egoistisch und will einfach nur erreichen, was ihr zur Karriere weiterhilft. Natürlich, in dieser Zeit hatte es eine Frau, die arbeiten wollte, nicht leicht. Aber muss man sich mit Lügen weiterhelfen? Das fand ich einfach unsympathisch und irgendwie... Es hat mich einfach gestört. Der Christliche Aspekt kam etwas kurz - darüber lässt sich bekanntlich streiten... Mir hat einfach etwas gefehlt, der Pfeffer? ... Ein paar wenige Tippfehler haben das ganze zusätzlich etwas "negativ" abgerundet. Zu spät habe ich mitbekommen, dass dies eine Triologie ist, das merkt man gegen Schluss sehr gut. Es ist relativ offen - auch Fragen bleiben ein paar bestehen. Fazit: Trotzdem, dass mir die Protagonistin nicht gefallen hat, war es ein gutes Buch. Die Idee, aufzuzeigen, wie kompliziert das Fotografieren in den 1875 Jahren war, die wundervolle Welt des Colorados - welches die Autorin sehr gut einfangen konnte. Man sah die Bilder wirklich vor sich. nur schon des wundervollen Schreibstils wegen muss man das Buch lesen. Jeder, der selber gerne fotografiert, wird sich in das Buch verlieben.

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  • Solide Unterhaltung in Tamera Alexander-Manier!

    Das Foto meines Lebens
    heaven4u

    heaven4u

    09. May 2015 um 17:35

    Colorado 1875: Elizabeth Westbrook ist Fotografin, ein Beruf den nur wenige Frauen in dieser Zeit ausüben. Sie landet in dem Örtchen Timber Ridge um hier schöne Landschafts- und Tierbilder aufzunehmen und diese für ihre Bewerbung bei einer großen Zeitung in Washington, D.C zu benutzen. Doch das will sie vorerst keinem verraten und gibt sich als Hobbyfotografin aus und versucht zusammen mit ihrem Assistenten, dem Schwarzen Josiah, immer schönere Fotos zu machen. Dabei begegnet sie Daniel Ranslett, der alles andere als begeistert ist ihre Bekanntschaft zu machen. Doch da Elizabeth seine Hilfe braucht, muss sie sich wohl oder übel mit ihm gut stellen. Als Elizabeth in den Bergen eine Leiche findet und diese auch noch fotografiert, steckt sie in größeren Schwierigkeiten als sie ahnt. Ob Daniel ihr da raushelfen kann? Von Tamera Alexander kenne ich bereits einige Romane und war bisher immer davon begeistert. Auch diese Geschichte ist solide Unterhaltung der Autorin mit ein paar Schwächen. Die Landschaftsbeschreibungen und die abenteuerlichen Wege von Elizabeth um ein Foto zu bekommen sind wunderschön beschrieben, man könnte meinen, man wäre mit dabei. Ganz nebenher erfährt man vieles über die damals sehr umständliche Weise bis man ein Foto in der Hand hielt, das fand ich sehr interessant. Auch die Krankheit Asthma jenseits von Kortison und Notfallspray wird sehr detailiert erzählt. Ich muss zugeben, Elizabeth nervte mich am Anfang gewaltig. Ständig erzählt sie Lügen, auch wenn sie weiß, dass es falsch ist. Sie ist arrogant und sehr egoistisch. Doch im Laufe der Geschichte merkt sie, dass sie so nicht in diesem kleinen Ort weiterkommt und lernt, ehrlich zu sein und sich auch mal anzupassen. Leider passiert das erst gegen Ende des Buches, so dass ich mit ihr nicht so recht warm wurde. Daniel dagegen war mir sehr sympatisch. Man erfährt viel über sein Leben und seine Vergangenheit, auch er muss lernen damit umzugehen. Der Glaube spielt dabei leider nur eine untergeordnete Rolle. Manche Gedanken gehen an Gott, aber leider werden diese nicht vertieft, das fehlte ein bisschen. Dennoch bin ich gespannt wie die Geschichte weitergeht. Im Juni 2015 kann der Leser mit dem zweiten Teil "Wie die Weiten des Himmels" wieder nach Timber Ridge reisen. Ein wirklich gelunger Roman mit Themen, die nicht so oft aufgegriffen werden in historischen Romanen, der aber etwas mehr Tiefgang vertragen hätte.

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  • Solide Unterhaltung, aber es gibt bessere Romane der Autorin!

    Das Foto meines Lebens
    Smilla507

    Smilla507

    18. April 2015 um 10:13

    Elizabeth Garrett Westbrook ist mit Leib und Seele Fotografin. Im April 1875 treibt sie die Jagd nach tollen Motiven in die Rocky Mountains. Ein kleines Städtchen Namens Timber Ridge wird ihr Ausgangspunkt für ihre Ausflüge. Doch nicht nur die Fotografie ist ein Grund für ihre lange Reise von Washington ins Colorado Territorium: Sie erhofft sich durch die Höhenluft Linderung bei ihrem Lungenleiden. Bei einem ihrer Ausflüge versucht die 32jährige einen guten Schnappschuss von einem Elch zu bekommen – doch sie ist nicht die Einzige, die den Elch im Visier hat. Der Jäger Daniel Ranslett landet ebenfalls einen Treffer. Obwohl sich beide nicht besonders grün sind führt die Entdeckung eines Toten Elizabeth und Daniel zusammen. Elizabeth gerät in Lebensgefahr und Daniel hilft ihr bei der anstrengenden und gefährlichen Flucht... Als ich dieses Buch zu lesen begann war ich voller Vorfreude. Ich hatte mich so sehr auf „Das Foto meines Lebens“ gefreut. Der Inhalt klang viel versprechend. So erfuhr ich beim Lesen, wie kompliziert das Fotografieren damals noch war. Eine Kamera mit sich zu tragen war schon ein wesentlich größeres Unterfangen als heute. So wird Elizabeth von Josiah, einem Schwarzen, begleitet, der ihr beim Auf- und Abbau und Tragen der Ausstattung hilft. Auch über die Krankheit Asthma erfährt der Leser im Laufe der Handlung mehr. Die Handlung begann sehr träge, es dauerte eine Weile, bis ich mich halbwegs eingelesen hatte. Leider schaffte es dieser Roman nicht, mich zu fesseln. Ich konnte mich einfach nicht mit Elizabeth identifizieren, die es ca. drei Viertel des Romans mit der Wahrheit nicht so genau nahm. Als Christin? Ok, nobody is perfect. Aber es ging mir irgendwann doch auf die Nerven. Dann verästelt sich der Roman viel zu sehr. Da wird ständig „ein neues Fass“ aufgemacht, dieser Strang verläuft dann erst einmal im Sande, bis die Autorin ganz am Ende endlich für Klärung sorgt. Manches wirkte zu stark konstruiert. Auch die Nachwirkungen des Bürgerkriegs in den Südstaaten schwappen nach Timber Ridge. Damit wollte die Autorin wahrscheinlich für Tiefgang sorgen, mich hat es nicht so fesseln können, dadurch wurde der Roman m.E. zu langatmig. Dies ist der erste Teil einer Trilogie (im Englischen „Timber Ridge Reflections“), dem ich 3,5 Sterne gebe. Er bietet solide Unterhaltung, aber es gibt bessere Romane der Autorin!

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  • Wieder ein tolles Buch der Autorin.

    Das Foto meines Lebens
    leseratte69

    leseratte69

    10. April 2015 um 15:33

    Klappentext Colorado 1875 Elizabeth Westbrook ist Fotografin aus Leidenschaft – und eine der wenigen Frauen in diesem Metier. Im Auftrag einer großen Zeitung reist sie ins wilde Colorado. Dort will sie die faszinierende Landschaft und Tierwelt einfangen. Doch nicht nur ihre angeschlagene Gesundheit funkt ihr dazwischen. Auch die Zusammenarbeit mit dem Jäger Daniel Ranslett, der sie durch die Wildnis führt, gestaltet sich schwieriger als erwartet. Der verschlossene, gutaussehende Südstaatler scheint ein trauriges Geheimnis mit sich herumzutragen. Als Elizabeth völlig unerwartet einen Mord mit ihrer Kamera einfängt, gerät sie in Lebensgefahr. Wird es Daniel gelingen, sie rechtzeitig aufzuspüren? Tamera Alexander fängt ihre vielschichtigen Charaktere vor der wunderschönen Landschaft Colorados ein und setzt sie effektvoll in Szene. Ein humorvoller, spannender und auch nachdenklicher Roman. Über die Autorin Tamera Alexander ist für ihre historischen Romane schon mehrfach mit dem Christy Award ausgezeichnet worden, dem bedeutendsten christlichen Buchpreis in den USA. Sie lebt mit ihrem Mann und zwei erwachsenen Kindern in Nashville. Meine Meinung Story Mit diesem wundervollen Roman hat Tamera Alexander mal wieder mein Herz erobert. Sie hat sehr viele Themen mit in das Buch einfließen lassen, wie zum Beispiel der Thematik von Frauen zur damaligen Zeit, die in einem Männerberuf Fuß fassen wollen, oder die Thematik des Rassenhasses gegen die schwarze Bevölkerung, auch nach Kriegsende. Dies alles hat sie natürlich mit einer wunderbaren Liebesgeschichte verknüpft, die mich sehr berührt hat. Natürlich darf bei ihren Roman auch der christliche Aspekt und somit der Glaube an Gott, nicht fehlen. Diese ist aber wie immer so toll in die Geschichte intrigiert, dass dieses Buch auch durchaus von Lesern, die nicht so viel mit Religion zu schaffen haben, gelesen werden kann. Schreibstil Tamera Alexander hat einen tollen, leicht zu lesenden Schreibstil. Einmal in ihre Geschichte eingetaucht, kann man nicht genug davon bekommen. Als Leser kann man die Landschaft und die Umgebung förmlich vor Augen sehen. Ihre Romane sind wirklich Kopfkino pur. Charaktere Auch die Protagonisten sind wie immer sehr tiefgründig und authentisch dargestellt, so dass man sie schnell lieb gewonnen hat. Ich habe mit Elizabeth und Daniel förmlich mit gefiebert und gelitten. Elizabeth ist für die damalige Zeit eine sehr selbstbewusste Frau, die versucht in einem Männerberuf Fuß zu fassen. Natürlich bekommt sie von allen Seiten Steine in den Weg gelegt, aber sie hält an ihren Träumen Fest. Daniel hingegen lebt wie ein Einsiedler, abgeschottet von den anderen. Er muss eine schwere Bürde mit sich tragen. Erst als er Elizabeth begegnet, beginnt er sich zu öffnen. Auch die Nebencharakter sind sehr gut dargestellt und runden das Ganze gekonnt ab. Mein Fazit Wieder einmal ein tolles Buch aus der Feder meiner Lieblingsautorin. Ich kann es nur jedem empfehlen, der gerne gut recherchierte und tiefgründige, historische Romane mag. Von mir gibt es volle fünf von fünf Sternen, mit einem dicken Plus dahinter und eine absolute Leseempfehlung.

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