Wer sein Herz riskiert

von Tamera Alexander 
4,7 Sterne bei11 Bewertungen
Wer sein Herz riskiert
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Auch dieser Roman der Autorin hat mir wieder sehr gut gefallen, auch wenn mir die Liebesgeschichte zu viel Platz eingenommen hat.

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Eine einfühlsame, historische Liebesgeschichte mitten im gesellschaftlichen Spannungsfeld nach dem am. Bürgerkrieg mit Gänsehautmomenten.

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Inhaltsangabe zu "Wer sein Herz riskiert"

Nashville, Tennessee, 1871: Alexandra Jamison ist eine junge Südstaatlerin aus gutem Hause. Seit ihr Verlobter David bei einem tragischen Eisenbahnunglück ums Leben kam, ist sie fest entschlossen, ihrem Leben eine neue Wendung zu geben. Gegen den Willen ihrer Eltern, die sie mit einem betagten Gentleman verheiraten wollen, bewirbt sich
Alexandra um eine Stelle als Lehrerin. An einer neugegründeten Schule will sie ehemalige Sklaven unterrichten.
Doch ihrem Traum stellen sich unerwartete Hindernisse entgegen. Da begegnet sie Sylas Rutledge, einem attraktiven, aber ungehobelten Eisenbahnbesitzer aus Colorado. Er nimmt ihre Berufung ernst und unterstützt sie. Doch kann es sein, dass Sylas in den mysteriösen Unfall verwickelt war, der David das Leben kostete?

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783868277074
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:352 Seiten
Verlag:Francke-Buchhandlung
Erscheinungsdatum:01.01.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    Sonnenblume1988s avatar
    Sonnenblume1988vor 7 Monaten
    Für Gerechtigkeit und Offenheit

    1871: Als Alexandra Jamison, Tochter einer einflussreichen und angesehenen Familien in Nashville einen unbekannten Mann heiraten soll, lehnt sie sich gegen ihre Eltern auf und beschließt, eigene Wege zu gehen. Durch Zufall lernt sie den Direktor der Fisk-Universität, einer Schule für Freigelassene, kennen und bewirbt sich dort als Lehrerin. Schon bald unterrichtet sie in einer baufälligen, alten Kaserne ein paar der rund 2000 Schüler. Doch der Preis ist hoch, denn bei ihren Eltern ist sie nicht mehr willkommen und auch materielle und finanzielle Unterstützung bleiben aus...

    In ihrer bedürftigen Situtation begegnet sie Sylas Rutledge, einen jungen Mann aus Colorado, der sich für das Bella-Meade-Bahnhofs-Projekt bei General Harding bewirbt. Doch Sylas Vater wird für das schwere Zugunglück an der Dutchman`s Curve verantwortlich gemacht, bei dem Alexandras Verlobter vor einem Jahr ums Leben kam. Nun versucht Sylas, die Unschuld seines Vaters zu beweisen, während Alexandra versucht, sich gegen die Unterstützung von Sylas zu wehren...

    Anfangs habe ich mich mit dem Buch etwas schwer getan. Alexandras Charakter war mir durch ihre durch und durch lieben Eigenschaften zu eintönig. Auch die sich anbahnende Liebesgeschichte fand ich vorhersehbar und zu schwärmerisch geschrieben. Doch überzeugt hat mich das Buch durch die historischen Inhalte: Die Fisk-Universität in Nashville samt samt den Jubilee Singers gab es tatsächlich. Auch das Zugunglück an der Dutchman`s Curve hat sich 1918 tatsächlich ereignet. Es hat mir sehr gut gefallen, wie diese historischen Details in die Geschichte einfließen, auch wenn Tamara Alexander natürlich die künstlerische Freiheit genutzt hat, um den Roman auszuschmücken.

    Wer schön öfter Romane von Tamera Alexander gelesen hat, werden alte Bekannte wie General Harding oder Onkel Bob von der Bella Meade Plantage widerbegegnen. Nach den Romanen "Wie ein Flüstern im Wind" und "Wer um Liebe ringt" ist dies der dritte Band der Bella Meade-Reihe. Um dieses Buch zu verstehen benötigt man jedoch kein Vorwissen.

    Gut gefallen hat mir auch, wie der Glaube an Gott in das Buch eingeflossen ist. Die Fisk-Universität möchte, dass die Schüler Gott kennenlernen. In diesem Zusammenhang wird beschrieben, dass bei Entscheidungen Gott um Hilfe gebeten wird oder das die Schüler in der Bibel lesen.

    Insgesamt ein sehr schöner Roman, der mich vor allem wegen seines historischen Bezugs zu den Freigelassenen überzeugt hat und der ein Zeichen für Gerechtigkeit und Offenheit setzt.

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    tinstampvor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Auch dieser Roman der Autorin hat mir wieder sehr gut gefallen, auch wenn mir die Liebesgeschichte zu viel Platz eingenommen hat.
    Tenneessee 1871

    Von der amerikanischen Autorin Tamara Alexander habe ich bereits den Roman "Rebekkas Melodie", der ebenfalls im Francke Verlag erschienen ist, gelesen. Dieses Buch war eines meiner Jahres-Highlights im letzten Jahr. Umso gespannter war ich auf den neuen Roman der Autorin.

    In "Wer sein Herz riskiert" hat Tamara Alexander neben den gewohnten christlichen und musischen Themen, auch den Ausbau der Eisenbahn in den Süden der USA thematisiert.
    Wir sind im Jahr 1871 und ein Jahr zuvor gab es in Nashville, Tennessee, ein furchtbares Zugunglück. Die 25-jährige Alexandra Jamison hat dabei ihren Verlobten David verloren. Nach dem Trauerjahr setzt Alexandras Vater seine Tochter unter Druck sich endlich zu verheiraten. Doch Alexandra möchte den gemeinsamen Traum von David und ihr erfüllen und unterrichten. Sie will Lehrerin werden und nicht heiraten. Deswegen bewirbt sie sich an der Fisk University, die freien Schwarzen die Möglichkeit bietet lesen und schreiben zu lernen oder sich weiter fortzubilden. Als sie ihrem Vater davon erzählt, stellt er ihr ein Ultimatum: Entweder die Heirat mit einem älteren Herrn, den ihr Vater bereits ausgesucht hat oder das Elternhaus ohne ihre Besitztümer zu verlassen. Alexandra weigert sich und geht. Doch wohin soll sie nun?
    Da begegnet sie Sylas Rutledge, der vor ein paar Tagen bei ihrem Vater im Büro war. Dem Mann gehört die Northeast Line Railroad, eine Eisenbahnlinie, die er gerne erweitern möchte. Sie soll bis zur Belle Meade Plantage ausgebaut werden. Für seine Bewerbung hat er den weiten Weg von Colorado nach Nashville auf sich genommen. Doch Sylas hat nicht nur den Wunsch seine Eisenbahnlinie zu vergrößern, sondern er hat ein Geheimnis, das mit dem Unglück vor einem Jahr zusammenhängt....

    Der Einstieg ist mir wunderbar gelungen und ich war sofort von der Geschichte gefesselt. Ich konnte Alexandras Trauer spüren und ihr Entsetzen, als ihr Vater von ihr verlangt das Haus zu verlassen und er jeden Kontakt zu ihr abbricht. Seine Abneigung gegen Schwarze und seine Stellung scheinen ihm wichtiger zu sein, als die Zukunft seiner Tochter.
    Mit dem geheimnisvollen und ungehobelten Sylas Ruthledge lernt Alexandra einen Mann kennen, der auf der einen Seite sehr hilfsbereit ist, aber auch ein größeres Geheimnis zu haben scheint.
    Beide Figuren haben Ecken und Kanten, sind sympathisch und wurden sehr authentisch beschrieben. Ich konnte mir sowohl Alexandra, als auch Sylas wunderbar vorstellen. Aber auch alle Nebenfiguren wurden sehr lebendig beschrieben, besonders Mr. White, der Direktor der Fisk University, und Ella, Alexandras Zimmergenossin.

    Es war sehr interessant zu erfahren, wie zu dieser Zeit das Land erkundet und wie die Eisenbahnlinien ausgebaut wurden. Diese wurden nicht, wie heute bei uns üblich vom Staat gebaut, sondern von Privatmenschen/Unternehmern. Um jeden Abschnitt wurde verhandelt und gefeilscht....nicht immer mit rechten Mitteln. Auch die Sicherheit steckt hier noch in den Kinderschuhen.
    Aber auch der Rassismus wird hier sehr direkt angesprochen. Auch nach der Freilassung der Sklaven haben sie in vielen Regionen und Städten keinerlei Rechte. Besonders in den Südstaaten ist die Diskriminerung noch sehr groß.

    Die perfekte historische Rechereche der Autorin von Geschichten und Personen, verbunden mit einer eigenen fiktiven Geschichte, machen die Romane von Tamara Alexander zu etwas ganz Besonderem. Von der Fisk-Universität und ihrem international bekannten Chor, den Jubilee Singers, über den Hymnenschreiber Philip Bliss bis zu den vorherrschenden Vorurteilen dieser Zeit, ist dieser Roman reich an historischen Details. Besonders gut gefällt mir die musische Komponente, die ich schon bei "Rebekkas Melodie" so grandios fand.

    Ich fand es allerdings schade, dass die Liebesgeschichte so sehr im Vordergrund stand und interessante Themen, die die Autorin aufgegriffen hatte, mit wenigen Sätzen abgehandelt wurden. Hier hätte ich mir mehr Hintergrund und Spannung gewünscht. Besonders als es um die Vergabe des Auftrages betreffend der Eisenbahnlinie und um die Hintergründe des Unglücksfalles ging. Aber auch zu den Jubilee Singers hätte ich gerne noch mehr Einzelheiten erfahren.

    Leider habe ich erst zu spät bemerkt, dass "Wer sein Herz riskiert" der dritte Band der Belle Meade Plantagen Reihe ist. Ich hatte allerdings keine Probleme, da jedes Buch der Reihe vollkommen eigenständig ist.

    Schreibstil:
    Tamara Alexander hat einen wunderbaren einfühlsamen und warmherzigen Schreibstil. Sie schreibt sehr lebendig, recherchiert ganz hervorragend zu ihren Themen und bringt diese dem Leser sehr authentisch näher. Die Dialoge zwischen Alexandra und Sylas sind mit viel Humor gespickt. Die Autorin hat ihre Botschaften und christlichen Werte in die Geschichte miteingebracht.

    Fazit :
    Auch dieser Roman der Autorin hat mir wieder sehr gut gefallen, auch wenn mir die Liebesgeschichte zu viel Platz eingenommen hat. Gerne hätte ich noch ein paar mehr Hintergründe zum Eisenbahnunglück oder den Jubilee Singers gelesen. Deshalb diesmal "nur" 4 Sterne.

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    Dreamworxvor 7 Monaten
    Glaube, Hoffnung, Liebe

    1871 Nashville. Seit ihr Verlobter David vor einem Jahr bei einem Eisenbahnunglück starb, trauert die 25-jährige Alexandra Jamison um ihn. Ihre Familie ist in der Stadt hoch angesehen und sie wuchs behütet auf. Doch nun ist das Trauerjahr vorbei und ihr Vater will sie in eine arrangierte Ehe mit einem sehr viel älteren Mann zwingen, wohl auch, damit die Familie abgesichert ist. Alexandra hat allerdings andere Vorstellungen von ihrem zukünftigen Leben, möchte sie doch als Lehrerin arbeiten. Deshalb bewirbt sie sich kurzerhand an der Universität für Freigelassene. Als sie die Zusage erhält, stellt ihr Vater ihr ein Ultimatum, aber Alexandra weigert sich, den Wünschen ihres Vaters Folge zu leisten. Sie ist gezwungen, das Elternhaus ohne eigene Besitztümer zu verlassen und trifft auf den Eisenbahnbesitzer Sylas Rutledge aus den Nordstaaten, den Alexandra in den Geschäftsräumen ihres Vaters bereits kennengelernt hat und der sich in Nashville um den Bau einer neuen Eisenbahnstrecke bewirbt. Sylas schlägt Alexandra einen Deal vor: sie unterrichtet ihn in den geschäftlichen Gepflogenheiten der Südstaatler, während er sie dafür in Geld und Naturalien bezahlt. Während Alexandra ihren Unterricht an der Universität aufnimmt und sich immer mal wieder mit Sylas trifft, um ihn zu unterweisen, freunden sich die beiden an. Doch Alexandra kennt Sylas‘ Geheimnis noch nicht…

    Tamera Alexander hat mit ihrem Buch „Wer sein Herz riskiert“ einen wunderschönen und gefühlvollen historischen Roman vorgelegt. Der Schreibstil ist flüssig, warmherzig und gleichzeitig fesselnd; der Leser wird mit Beginn der Geschichte in eine längst vergangene Zeit katapultiert und darf in Begleitung von Alexandra und Sylas die damaligen gesellschaftlichen Werte und Weltanschauungen kennenlernen. Die Autorin hat die historischen Hintergründe sehr gut recherchiert und mit ihrer Handlung verflochten. Der amerikanische Bürgerkrieg war erst einige Jahre beendet, doch die Rassenproblematik immer noch ein großes Thema. Viele alteingesessene Südstaatenfamilien lebten immer noch mit dem Gedanken an die vergangene Sklaverei und behandelten Farbige wie Aussätzige oder Menschen niederer Klasse. Gleichzeitig versteckten sie sich unter dem Mäntelchen der Mildtätigkeit. Ein ebenso großes Thema, das die Autorin in ihrer Geschichte behandelt, ist das Recht auf Bildung, von dem Farbige kaum oder gar nicht profitierten. Der Ausbau des amerikanischen Eisenbahnnetzes findet sich ebenfalls als ein weiterer Blickpunkt in der Handlung wieder. Die Autorin weist in ihrem Nachwort darauf hin, dass sie in ihrem Roman einige historisch belegte Tatsachen verwendet hat, was die Geschichte noch lebendiger wirken lässt.

    Die Charaktere sind liebevoll ausgestaltet und punkten mit ihren individuellen Eigenheiten. Sie wirken durchweg lebendig und realitätsnah und der Leser kann sich mit ihren Gedanken, Gefühlen und Gewissenskonflikten gut identifizieren. Alexandra ist eine wohlerzogene junge Frau aus gutem Hause, die für ihre Träume kämpft und sich durchzubeißen versteht. Sie verweigert sich den Wünschen ihrer Eltern und ist gezwungen, mit sehr begrenzten Mitteln auszukommen, was sie ohne zu murren erträgt. Sie besitzt eine mutige Persönlichkeit, wobei sie insgeheim manchmal gern einen Rückzieher machen würde. Doch sie stellt sich den Herausforderungen und ihren eigenen Ängsten und wächst dabei über sich hinaus. Sylas Rutledge ist ein ungeschliffener Diamant: ein selbstbewusster Mann mit einer geheimnisvollen Aura. Er fühlt sich wohler in Jeans und Stiefeln als im Anzug, kümmert sich liebevoll um Pferde und vor allem seinen Hund. Gleichzeitig hält er die Augen und Ohren offen, ist hilfsbereit und zeigt mehr als einmal sein großes Herz. Sylas hat selbst einen großen Schicksalsschlag ertragen müssen und lässt keine Möglichkeit aus, Nachforschungen zu betreiben, um nicht nur sein Gewissen zu beruhigen, sondern auch jemandes Unschuld zu beweisen. Auch die weiteren Protagonisten wie z.B. Ella, Vinson oder auch Mr. White sind starke Persönlichkeiten, die mit ihrem Auftreten und ihren Dialogen die Handlung noch weiter aufgewertet haben.

    Die Autorin hat den christlichen Aspekt sehr schön in ihre Geschichte eingearbeitet. Er strahlt durch stille Gebete, Liedertexte und Gesänge hervor und macht deutlich, in welch unterschiedlichen Arten sich Menschen an Gott wenden, um von ihm Hilfe, Zuspruch und Leitung zu erfahren. Die Themen Vergebung und Hoffnung sind hier die zentralen Themen.

    „Wer sein Herz riskiert“ ist ein wunderbarer historischer Roman, der viele interessante Themenbereiche in sich vereint, die christliche Botschaft gefühlvoll vermittelt und gleichzeitig eine schöne Liebesgeschichte erzählt. Absolute Leseempfehlung für ein Buch, dass nicht nur unterhält, sondern auch tief ins Herz geht.

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    Anasavor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Eine einfühlsame, historische Liebesgeschichte mitten im gesellschaftlichen Spannungsfeld nach dem am. Bürgerkrieg mit Gänsehautmomenten.
    Riskiere es, Gottes Führung zu vertrauen

    Alexandra Jamison stammt aus einer angesehenen Gründerfamilie Nashvilles. Nachdem ihr Verlobter vor einem Jahr bei einem Zugunglück ums Leben kam, will ihr Vater sie nun mit einem älteren Herrn verheiraten. Doch Alexandra entscheidet sich, den Traum, den sie mit ihrem Verlobten David hatte, auf ihre eigene Weise zu verwirklichen. David hat ihr Denken und ihre Einstellung bezüglich der ehemaligen Sklaven sehr geprägt. Sie bewirbt sich an der Fisk-Universität für Freigelassene, doch wird sie mit den Folgen, die diese Entscheidung mit sich ziehen, leben können? Gleichzeitig taucht Sylas Rutledge auf der Bildfläche auf, der Besitzer einer Eisenbahnlinie, der den Auftrag ergattern will, eine Eisenbahnstrecke zur Belle Meade Plantage zu bauen und sich dafür gegen einige Konkurrenten durchsetzen muss. Sein wichtigeres Anliegen, dass ihn aus dem rauen Wilden Westen nach Tennessee führt, ist jedoch die Aufklärung des Zugunfalls in der Dutchman‘s Curve. Schnell wird er auf Alexandra aufmerksam und fühlt sich zu ihr hingezogen, doch wie wird sie reagieren, wenn sie von seiner Verbindung zum Zugunglück erfährt?

    „Wer sein Herz riskiert“ ist der dritte Band der „Belle Meade Plantation“ –Trilogie von Tamera Alexander (Der Roman ist aber vollkommen unabhängig der vorangegangenen Teile lesbar).Ich habe das Buch sehr genossen. Tamera Alexander hat wieder eine wunderschön einfühlsame, historische Liebesgeschichte geschrieben und lässt den Leser in die problematische Zeit unmittelbar nach dem Krieg blicken, eine Zeit des Umbruchs besonders auch für die Frauen der Gesellschaft. Das Buch ist unterhaltsam und humorvoll. Christliche Werte und Botschaften hat die Autorin sehr tiefgründig in die Geschichte eingewoben. So macht vor allem Sy eine Entwicklung in seinem Glauben. Gottes Führung wird den Geschehnissen im Roman stets hinterlegt. Die Protagonisten gehen dabei durchaus hohe Risiken ein, um seiner Führung zu folgen.

    Es ist das zweite Buch von ihr, das ich lese, das nicht im Wilden Westen spielt – dafür kommt der Wilde Westen aber in persona Sylas Rutledge nach Tennessee und ich mochte allein schon das Bild, wie er selbstbewusst, geheimnisvoll mit seinem langen dunklen Mantel, Cowboyhut und Stiefeln im Büro des feinen Herrn Anwalt Jamison steht. Die Figur des Sylas hat mir sehr gefallen, ebenso Alexandra – vielleicht hätte ich mir nur noch ein paar mehr Ecken und Kanten der beiden Hauptprotagonisten gewünscht. Beeindruckt haben mich aber vor allem auch die Charaktere Mr. White und Ella Sheppard - Mr. White mit seinem unendlichen Gottvertrauen und Ella mit ihrer unglaublichen Stärke und ihrer positiven Lebensart.

    Ich fand es sehr interessant, durch diesen Roman von der Fisk-Universität und den Jubilee Singers zu erfahren und mich in ihre Welt, auf ihre Reise ein Stück weit mit zu begeben. Es wird deutlich, wie viel Bedeutung Bildung für die Freigelassenen hatte, in welch engem Zusammenhang Bildung und Freiheit miteinander stehen. Das Buch hinterlässt seine Spuren im Gedächtnis des Lesers vor allem bezüglich der Thematik Rassismus und Diskriminierung. Es regt zum Nachdenken über die wahre Motivation hinter vermeintlich „gutem“ Handeln an („Wir müssen aufpassen, wenn wir meinen, wir würden uns herablassen, um jemandem zu helfen, dem es weniger gut geht als uns.“ S.37).

    Tamera Alexander sorgt für einige Gänsehautmomente beim Leser. „Wer sein Herz riskiert“ ist absolut lesenswert! Ich freue mich darauf, Band 1 und 2 der Trilogie zu lesen.

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    Snowwomans avatar
    Snowwomanvor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Nach Antworten gesucht... und Liebe gefunden...
    "Nach Antworten gesucht... und Liebe gefunden..."

    Der historische Südstaatenroman "Wer sein Herz riskiert" entführt uns nach Nashville in Tennessee, im Jahre 1871. Das tragische Eisenbahnunglück an der Dutchman’s Curve in Nashville lassen die Träume der jungen Südstaatlerin, Alexandra Jamison, wie Seifenblasen zerplatzen, denn ihr Verlobter und Seelenverwandter, David Tompson, verliert bei diesem schrecklichen Ereignis sein Leben. Seither ist ein Jahr vergangen und während Alexandra um ihren geliebten David trauert, versuchen ihre Eltern sie in eine arrangierte Ehe mit einem vermögenden und wesentlich älteren Mann zu zwingen. Alexandra fühlt sich bedrängt und fasst einen weitreichenden Entschluss. Sie folgt ihrem lang gehegten Herzenswunsch und bewirbt sich um eine Stelle als Lehrerin an der neu gegründeten Fisk-Universität, die freigelassenen Sklaven eine höhere Bildung ermöglicht. Als ihr Vater, ein angesehener Anwalt, vom Vorhaben seiner Tochter erfährt, stellt er sie vor eine folgenschwere Entscheidung.


    Geschäftliche Verhandlungen bezüglich eines Eisenbahnprojektes führen auch den geheimnisvollen aus Colorado stammende Sylas Rutledge nach Nashville. Er ist Eigentümer der Northeast Line Railroad und einer der Bewerber, der sich für das geplante Bahnhofprojekt interessiert, das zum prachtvollen Anwesen "Belle Meade" führen soll und unter dem Besitz des einflussreichen und wohlhabenden General William Giles Harding steht. Das Interesse des attraktiven Sylas gilt aber nicht nur dem Zuschlag des Bahnhofprojektes, der junge Mann ist auch sehr angetan von der bezaubernden Alexandra. Diese schicksalhafte Begegnung wird jedoch durch das um ein Jahr zurückliegende schreckliche Eisenbahnunglück an der Dutchman’s Curve überschattet, denn Sylas steht in einer engen familiären Verbindung zu dem Mann, der den Unfall verursacht haben soll... 


    "Wer sein Herz riskiert" ist mein erster Roman aus der Feder der erfolgreichen christlichen Bestsellerautorin, Tamera Alexander, und er dürfte nicht der letzte sein. Sie begeistert ihre Leser mit einer zauberhaften und romantischen Liebesgeschichte, die auf eindrückliche Weise mit spannenden, historisch fundierten Ereignisse verschmelzt. Mit ihrem einnehmenden und äusserst lebhaften Schreibstil veranschaulicht die Autorin detailgetreue Bilder aus der bewegenden Zeit nach dem Bürgerkrieg, in der sich die freigelassenen Sklaven als gleichberechtigte Mitglieder in die weisse Gesellschaft integrieren und an Bildung teilhaben wollen. Eine Veränderung, die jedoch in den Köpfen der Reichen und Mächtigen auf Widerstand und Ablehnung stösst. Darüber hinaus eine Ära in der sich der Aus- und Wiederaufbau des Eisenbahnnetzes innerhalb kurzer Zeit verdichtet. Selbstverständlich kommt auch die Liebe nicht zu kurz, die allerdings massive Hindernisse zu überwinden hat. 


    Tamera Alexander gelingt es herausragend, tiefgründige und bewegende Einblicke in die damaligen familiären Verhältnisse zu gewähren und insbesondere die Stellung der Frau zu Zeiten des Bürgerkrieges in aller Deutlichkeit zum Ausdruck zu bringen. Überdies begeistert sie mich ganz besonders mit ihren berührenden und gefühlvollen Dialogen und Gedankenspiele zwischen den beiden liebevoll geschaffenen Charakteren, die sich in den Hauptfiguren von Alexandra Jamison und Sylas Rutledge spiegeln. Beeindruckend erzählt die Autorin über widrige Lebensumstände, die eine junge Frau aus gutem Hause in einer ihr fremden Umgebung vorfindet. Sie beschreibt, wie sie sich schwierigen Herausforderung stellt, wie sie mit unermüdlicher Kraft ihr Leben meistert und sich lernwillig Wissen aneignet, um damit den Freigelassenen die Türen in ein besseres Leben zu öffnen. Gleichzeitig erfährt sie Hilfsbereitschaft von Freunden und die Unterstützung eines charmanten und erfolgreichen jungen Mannes, der sowohl an ihre Berufung glaubt, als auch tiefe und lang vermisste Gefühle in ihr weckt. 


    Nicht zu vergessen sind die historisch belegten Schauplätze, wie das imposante Anwesen "Belle Meade" der angesehenen Familie Harding. Eine tragende Rolle spielt auch die Geschichte der Fisk-Universität in Nashville, die freigelassene Sklaven unterrichtete, aber auch die berühmte Gesangsgruppe "Jubilee Singers", die Spenden für den Erhalt der Universität sammelten sowie das tragische Eisenbahnunglück an der Dutchman’s Curve, was sich tatsächlich zugetragen hat. Mit interessanten Nebenfiguren wie George White, Schatzmeister der Fisk-Universität und Gründer der "Jubilee Singers" und Philip Paul Bliss, dem Komponisten und Liederdichter vieler bekannter Erweckungslieder sowie auch der gebrechlichen schwarzen Lehrerin, Ella Sheppard, integriert die Autorin einflussreiche Persönlichkeiten in die Geschichte, die zu jener Zeit tatsächlich gelebt haben.


    Der historische und romantische Liebesroman mit christlichen Werten und subtilem Humor, verbunden mit einer bewegenden Thematik, die leider auch heute noch - nach fast 150 Jahren - von allgegenwärtiger Brisanz ist, hat mich vollends überzeugt. Auch wenn einige Handlungen vorhersehbar waren und es dadurch teilweise an Spannung fehlte, war es insgesamt eine wunderschöne und emotionale Leseerfahrung mit der Botschaft, dass es im Leben nicht immer für alle Fragen eine Antwort geben muss…


    Einen ganzen Sternenhimmel meinerseits und das Prädikat "sehr zu empfehlen!"

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    JuliBs avatar
    JuliBvor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Sehr schöner historischer Roman mit christlichen Werten
    Wer sein Herz riskiert

    In ihrem christlichen Roman "Wer sein Herz riskiert", erzählt Tamara Alexander die Geschichte der jungen Alexandra,  die aus einer der angesehensten Familien Nashvilles stammt. Ihr Vater, ein Anwalt und Patriarch der Familie, möchte sie schnellstmöglichst verheiraten, da sie mit fast 26 eigentlich schon altjüngferlich ist.
    Doch Alexandra trauert noch immer um ihren Verlobten David, der ein Jahr zuvor bei einem Eisenbahnunglück starb. Zusammen mit ihm hatte sie große Pläne von einem Leben als Lehrerin, das nach seinem Tod unerreichbar scheint. 


    Doch sie kann und will sich nicht fügen, weil das Leben und Gott andere Pläne für sie haben. Alexandra bewirbt sich an einer Schule für freigelassene Sklaven und bricht damit mit allen Südstaatenkonventionen und letztendlich auch mit ihrer Familie. 


    Mit Sylas Rutledge tritt auch ein neuer Mann in ihr Leben, doch die Gefühle, die sie für ihn hat, kann und will Alexandra zunächst nicht zulassen. Denn Sylas ist indirekt in den tragischen Unfall verwickelt, bei dem ihr Verlobter David zu Tode kam ... 


    Fazit:


    Ein toller historischer Roman, der im Jahre 1871 in den Südstaaten spielt und ein Stück Geschichte lebendig vor Augen führt. Eisenbahn, Sklaverei, eine Frau, die viel zu modern in den Augen der übrigen Gesellschaft ist, ein toller Mann mit einem guten Herzen, der unterstützt ohne den moralischen Zeigefinger zu heben. 
    Christliche Werte spielen in der Geschichte eine große Rolle und sind oft erwähnt. Im Gebet, im Gesang und in der alltäglichen Lebensführung der Protagonisten. 


    Ich habe in erster Linie des Themas wegen zu diesem Buch gegriffen, da ich Geschichten aus dieser Zeit sehr gerne lese und seit Dr. Quinn und Vom Winde verweht nicht genug vom Wilden Westen und den Südstaaten bekommen kann. Zudem beruht ein Teil des Romans auf wahren Begebenheiten und die machten "Wer sein Herz riskiert" gerade so interessant. 


    4 von 5 Sternen 



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    Smilla507s avatar
    Smilla507vor 7 Monaten
    sich nicht von den Ängsten beherrschen lassen

    »Gesang. Irgendwo in der Ferne. [...]
    Sie schloss die Augen und ließ die Schönheit der Harmonien ihren immer noch schwelenden Schmerz lindern.« (S. 21)

    1871: Ein Jahr nach dem tragischen Zugunglück, bei dem Alexandra ihren Verlobten David verlor, fasst die 26jährige sich ein Herz. Sie verlässt ihre Eltern, um den Traum, den sie und David hegten, zu verwirklichen: freigelassenen Sklaven das Lesen und Schreiben beizubringen. So landet sie an der Fisk Universität in Nashville, zu der auch ein höchst begabter Chor gehört.

    Sie begegnet Sylas Rutledge, einem ungehobelten Eisenbahnbesitzer aus Colorado. Er kämpft um den Zuschlag von General Harding, eine Eisenbahnlinie nach Belle Meade bauen zu dürfen. Schon bald merken Sy und Alexandra, dass sie etwas verbindet: Das Zugunglück... Beide kämpfen darum, die Ursache zu klären, die hinter dem Unglück steckte, um besser damit abschließen zu können.

    Aber nicht nur das Zugunglück und Eisenbahnen stehen in diesem Roman im Vordergrund. Auch die Jubilee Singers - wie sich der Chor der Fisk Universität nannte - kämpft um den Erhalt der Schule. Gerade im Süden Amerikas stand man den freigelassenen Sklaven negativ gegenüber, was Alexandra ebenfalls zu spüren bekommt.

    Belle Meade war bereits in »Wie ein Flüstern im Wind« und »Wer um Liebe ringt« Schauplatz, doch die Zusammenhänge sind nur lose und die Handlung baut so gut wie gar nicht aufeinander auf. General Harding und Onkel Bob begegnen einem ab und zu. Das Gestüt an sich ist diesmal nur Nebenschauplatz.

    Die Handlung kam anfangs etwas schwer in Gang. Die Dialoge und Ausführungen zur Vergangenheit waren mir teilweise zu lang, dadurch baute sich kaum Spannung auf. Mit der Zeit besserte sich das und es wurde fesselnder und romantischer. Schade fand ich außerdem, dass manche Geschehnisse, die mich interessiert hätten, nur in wenigen Sätzen rückblickend erzählt wurden.

    Ich mochte die Szenen und lockeren Gespräche zwischen Alexandra und Sy. Zumal Alexandra kein Fettnäpfchen auszulassen scheint, wodurch sich ein feiner Humor einschleicht. Unabhängig voneinander werden die beiden von Gottes Wirken überrascht und getragen. In ihrer Trauer dürfen sie erfahren, dass es nicht unbedingt ein Happy End braucht, um glücklich zu sein. Hier hat Tamera Alexander viel Feingefühl bewiesen, indem sie einprägsam Gottes Liebe durch sein Handeln geschildert hat.

    Im Nachwort erläutert die Autorin, dass einige Roman-Eckpunkte auf Tatsachen beruhen. So etwas wertet für mich einen historischen Roman noch mal auf.

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    LEXIs avatar
    LEXIvor 7 Monaten
    Egal, wohin du gehst – Gott ist schon da

    Egal, wohin du gehst – Gott ist schon da

    „Die Jahre der Unterordnung und des blinden Gehorsams waren vorbei. Die Zeit war gekommen, dass sie ihren eigenen Weg gehen musste. Genau das hatte sie vor. Koste es, was es wolle.“

    Die fünfundzwanzigjährige Alexandra Jamison trauert tief um den Verlust ihres Seelengefährten und Verlobten David Thompson, der vor einem Jahr bei dem schrecklichen Eisenbahnunglück an der Dutchman’s Curve in Nashville, Tennessee, sein Leben verlor. Die junge Südstaatlerin aus gutem Hause wehrt sich vehement gegen die Heiratspläne ihres Vaters. Barrett Broderick Jamison ist Anwalt und versucht, seine Tochter in eine arrangierte Ehe mit einem reichen alten Mann zu zwingen. Alexandra verweigert jedoch nicht nur ihre Zustimmung für dieses Vorhaben, sondern entschließt sich vielmehr, ab sofort ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen. Aufgrund ihrer Bewerbung als Lehrerin an der Fisk-Universität in Nashville, die als erste Schule im Land eine höhere Bildung von Freigelassenen zum Ziel hat, kommt es zu einem schweren Zerwürfnis mit ihrem Vater. Alexandra muss unverzüglich ihr Elternhaus verlassen und ist ab sofort auf sich selbst gestellt.

    Sylas Rutledge stammt aus Colorado und ist Eigentümer der Northeast Line Railroad. Bei einer geschäftlichen Besprechung mit Barrett Broderick Jamison lernt der attraktive Einunddreißigjährige dessen Tochter Alexandra kennen und ist von ihrer Intelligenz, ihrem ruhigen Selbstvertrauen und würdevollen Auftreten beeindruckt. Sylas bewirbt sich um die Vergabe des Belle-Meade-Bahnhof-Projekts, das General William Giles Hardin ausgeschrieben hat. Es gibt jedoch einen weiteren Grund für die Anwesenheit des erfolgreichen jungen Unternehmers in Nashville. Sylas ist bestrebt, die Wahrheit über den Unfall an der Dutchman’s Curve herauszufinden. Er kann nicht glauben, dass sein geliebter Stiefvater Harrison Kennedy als Lokführer dieses Zuges diesen schrecklichen Unfall tatsächlich verursacht haben soll.

    Tamera Alexander entführt ihre Leser in die Südstaaten, nach Nashville, Tennessee, im Jahre 1871. Das beeindruckende Anwesen der wohlhabenden Familie Harding namens „Belle Meade“ mit ihrer erstklassigen Pferdezuchtfarm stellt auch im vorliegenden Roman einen der Schauplätze der Handlung dar. „Wer sein Herz riskiert“ punktet mit einem hoch interessanten Thema, einem einnehmenden Schreibstil und einer ausgezeichneten Charakterisierung der handelnden Figuren. Die Autorin skizziert die familiäre Situation, die Gefühls- und Gedankenwelt ihrer beiden Protagonisten und beschreibt den Zeitgeist dieser Epoche. Die Geschichte der Fisk-Universität in Nashville, die Gesangsgruppe der „Jubilee Singers“ und das tragische Zugunglück vor Nashville sind zentrale und historisch belegte Themen dieses Romans.

    Obgleich das Hauptaugenmerk auf der jungen Südstaatenlady Alexandra Jamison und dem geheimnisvoll wirkenden Sylas Rutledge liegt, haben mich vor allem die Nebenfiguren für sich eingenommen. Mit der Person des Schatzmeisters der Universität und zugleich auch dem Leiter der Jubilee Singers namens George White zeichnet die Autorin einen etwas exzentrischen und sehr direkten Menschen, für den sowohl sein unerschütterlicher Glaube an Gott, als auch die Unterstützung der lernwilligen Freigelassenen den höchsten Stellenwert einnimmt. Mit dem Komponisten und Liederdichter vieler bekannter Erweckungslieder namens Philip Paul Bliss und der gebrechlichen schwarzen Lehrerin Ella Sheppard baut Tamera Alexander historische Figuren in ihr Buch ein. Mit großer Freude durfte ich darüber hinaus feststellen, dass auch „Onkel Bob“ Robert Greene, eine sehr sympathische und ebenfalls historisch belegte Figur aus einem der Vorgängerbände, ebenfalls eine kleine Rolle in dieser Handlung spielte.

    FAZIT: Mit ihrer Neuerscheinung „Wer sein Herz riskiert“ präsentiert die bekannte christliche Bestsellerautorin eine wunderschöne, romantische Liebesgeschichte mit bewegender Thematik. Es hat mir allergrößtes Lesevergnügen bereitet, mich vollends auf diese Handlung einzulassen und in den Charme der Südstaaten, aber auch die mit der Sklaverei verbundenen Schattenseiten, einzutauchen.

    Fünf Bewertungssterne und eine uneingeschränkte Leseempfehlung meinerseits!

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    Tonias avatar
    Toniavor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Gefühlvoller Roman, sanft erzählt mit vielen historischen Details.
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    SicaUees avatar
    SicaUeevor 8 Monaten

    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Arwen10s avatar

    Von Tamera Alexander gibt es in diesem Frühjahr wieder eine Neuerscheinung. Ich danke dem francke Verlag für die Unterstützung der Leserunde.



    Tamera Alexander Wer sein Herz riskiert




    Zum Inhalt:

    Nashville, Tennessee, 1871: Alexandra Jamison ist eine junge Südstaatlerin aus gutem Hause. Seit ihr Verlobter David bei einem tragischen Eisenbahnunglück ums Leben kam, ist sie fest entschlossen, ihrem Leben eine neue Wendung zu geben. Gegen den Willen ihrer Eltern, die sie mit einem betagten Gentleman verheiraten wollen, bewirbt sich
    Alexandra um eine Stelle als Lehrerin. An einer neugegründeten Schule will sie ehemalige Sklaven unterrichten.
    Doch ihrem Traum stellen sich unerwartete Hindernisse entgegen. Da begegnet sie Sylas Rutledge, einem attraktiven, aber ungehobelten Eisenbahnbesitzer aus Colorado. Er nimmt ihre Berufung ernst und unterstützt sie. Doch kann es sein, dass Sylas in den mysteriösen Unfall verwickelt war, der David das Leben kostete?




    Infos zur Autorin:



    Tamera Alexander
    Tamera Alexander ist für ihre historischen Romane schon mehrfach mit dem Christy Award ausgezeichnet worden, dem bedeutendsten christlichen Buchpreis in den USA. Sie lebt mit ihrem Mann und zwei erwachsenen Kindern in Nashville.




    Falls ihr eines der 4 Exemplare gewinnen wollt, bewerbt euch bis zum 11. Februar 2018, 24 Uhr hier im Thread mit der Antwort auf die Frage: Warum möchtet ihr mitlesen  ?





    Wichtige Hinweise zu eurer Bewerbung:



    Ein Gewinn verpflichtet innerhalb von ca 4 Wochen nach Erhalt des Buches zum Austausch in der LR mit den anderen Teilnehmern über alle Leseabschnitte sowie zur Veröffentlichung einer Rezension, die möglichst breit gestreut werden soll.
    Bewerber mit privatem Profil , erwiesene Nichtleser , sowie jene ohne Rezensionen werden nicht berücksichtigt.


    Bitte beachtet, dass es sich hierbei um eine CHRISTLICHE LESERUNDE handelt, das Buch ist in einem christlichen Verlag erschienen und so spielen christliche Werte eine wichtige Rolle.

    Ich freue mich auf eure Bewerbungen.

    Wer mit einem eigenen Exemplar bei dieser Leserunde mitlesen möchte, ist natürlich herzlich willkommen.


    ACHTUNG : ES GIBT EIN NEUES BEWERBUNGSVERFAHREN VON LOVELYBOOKS. NUR WER SICH UNTER BEWERBUNG EINTRÄGT KANN NACHHER AUSGEWÄHLT WERDEN !!! BEI MIR FUNKTIONIERT DAS MIT DEN ADRESSEN NICHT: ICH BRAUCHE VON DAHER DIE ADRESSEN NACH DER AUSLOSUNG !!

    NACH 3 TAGEN VERFÄLLT DER GEWINN; WENN ICH KEINE ADRESSE ERHALTE. ES ERFOLGT KEIN ANSCHREIBEN DER GEWINNER VON MIR !!


    Zur Leserunde

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