Tamera Alexander Wer um Liebe ringt

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Inhaltsangabe zu „Wer um Liebe ringt“ von Tamera Alexander

Nashville, 1869. Maggie Linden ist eine passionierte Reiterin und trainiert ihr Pferd Bourbon Belle für ein großes Rennen. Doch als der Farm ihres Vaters die Zwangsversteigerung droht, scheinen ihre Träume zu zerplatzen. Unterdessen versucht der attraktive, etwas kantige irische Einwanderer Cullen McGrath in Tennessee Fuß zu fassen. Überall stößt er auf verschlossene Türen, bis Maggies Vater ihm ein ungewöhnliches Angebot macht … Eine spannende, manchmal zum Weinen und manchmal zum Lachen bringende Geschichte von Menschen, die gegen alle Konventionen ihren Überzeugungen und Träumen folgen.

Hat mich berührt und sehr gefesselt - eine absolute Leseempfehlung!

— KleinerVampir
KleinerVampir

Emotional packende Geschichte aus den Südstaaten nach den Sezessionskriegen

— GudrunMariaKrickl
GudrunMariaKrickl

Anfangs etwas zäh und vorhersehbar, aber dann eine nette und unterhaltsame Liebesgeschichte

— Smilla507
Smilla507

Anfänglich etwas schwächer, aber später wieder ein tolles Buch

— leseratte69
leseratte69

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  • Wer um Liebe ringt

    Wer um Liebe ringt
    KleinerVampir

    KleinerVampir

    23. August 2016 um 14:49

    Buchinhalt: Nasville, Tennessee 1969, kurz nach dem amerikanischen Bürgerkrieg. Maggie Lindens Vater hat Schulden, es reicht kaum zum Überleben und die Farm steht vor der Zwangsversteigerung. Einzig Bourbon Belle, Maggies Rennpferd, ist der ganze Stolz des jungen Mädchens. Doch Maggies Traum vom Pferderennen steht auf der Kippe. Allerdings sind die Lindens nicht die einzigen, die in Schwierigkeiten stecken: auch Cullen McGrath, ein irischer Einwanderer, der in Tennessee Fuß fassen möchte, hat es nicht leicht. Als Ire ist es ihm verboten, ein Stück Land zu erwerben…. Bis Maggies Vater ihm ein Angebot macht, das reichlich ungewöhnlich ist….   Persönlicher Eindruck: „Wer um Liebe ringt“ ist nicht mein erster Roman von Tamera Alexander – im Gegenteil. Auch dieses Mal war ich begeistert von ihrem Schreibstil und der Art, wie sie ihre Geschichten vor meinem inneren Auge lebendig werden lässt. Zusammen mit Protagonistin Maggie tauchte ich in die Welt des 19. Jahrhunderts ein und durfte im Amerika nach dem Ende des Bürgerkriegs zu Gast sein. Die Figuren machen es dem Leser leicht, der Geschichte zu folgen und immer mehr und mehr haben zu wollen. Es ist schwer, das Buch wieder beiseite zu legen, hat man einmal mit dem Lesen angefangen. Zunächst wartet der Roman mit zwei getrennten Handlungsfäden und Protagonisten auf, der jungen Reiterin Maggie und dem Iren Cullen. Nach einer Weile vereint sich die Handlung zu einem spannende Ganzen, das mich sehr berührt hat: das Leben in der damaligen Zeit sowie Hoffen und Bangen um die eigene Existenz wurden lebendig und anschaulich. Es handelt sich hier um einen Roman aus dem Genre christliche Literatur, von daher spielt der Glaube an Gott eine wichtige Rolle. Jedoch sind die christlichen Aspekte der Handlung angenehm und nicht zu aufdringlich in den Plot eingebunden, man hat durchaus eine Geschichte, die zum Nachdenken anregt und einem nicht so schnell aus dem Kopf geht. Cullen und Maggie nähern sich langsam an – zwei ganz unterschiedliche Zukunftsentwürfe. Während Cullen als Farmer sesshaft werden möchte und in seiner Vergangenheit keine guten Erfahrungen bezüglich Pferderennen gemacht zu haben scheint, will Maggie genau dieses: ihr Pferd Belle soll ein preisgekröntes Rennpferd werden… Ich möchte nicht zu viel verraten, aber ihre Wege werden zu einem gemeinsamen Weg und das Ende des Romans ist rund und stimmig. Fazit: absolut lesenswert, für alle, die einen historischen Roman mit christlichem Bezug zu schätzen wissen.

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  • Auf der Suche nach dem Glück

    Wer um Liebe ringt
    Dreamworx

    Dreamworx

    12. June 2016 um 16:37

    1869 Nashville. Der junge irische Witwer Cullen McGrath will in Amerika nach dem amerikanischen Bürgerkrieg sein Glück in den Südstaaten versuchen. Bei der Suche nach dem geeigneten Stück Land kommt er auf die Farm Linden Downs, die hochverschuldet und bald zwangsversteigert werden soll. Der Besitzer Gilbert Linden möchte sein Land mit der dazugehörigen Farm und der Vollblutzucht allerdings nur unter der Bedingung verkaufen, wenn Cullen dessen Tochter Maggie heiratet und die offenen Steuerschulden begleicht. Maggie, die die verzweifelte Lage ihres Vaters kennt, willigt in die Vernunftehe ein, wohl auch, um als passionierte Reiterin weiterhin an Pferderennen teilnehmen zu können. Doch je mehr sie mit Cullen Zeit verbringt und mit ihm verschiedene Hürden zu meistern hat, kommen sich Maggie und Cullen immer näher. Tamera Alexander hat mit ihrem Buch „Wer um Liebe ringt“ einen sehr gefühlvollen und unterhaltsamen historischen Roman vorgelegt, dessen Handlung kurze Zeit nachdem amerikanischen Bürgerkrieg spielt, und die damalige Lebenssituation der Menschen und ihre Feindseligkeit und ihre Vorurteile gegenüber ausländischen Einwanderern thematisiert. Auch die Schilderungen über den Reitsport werden sehr schön in die Handlung integriert und bieten jede Menge Unterhaltung. Der Schreibstil ist lebendig und flüssig zu lesen, der Leser wird sofort in die vergangene Zeit katapultiert und begleitet die Protagonisten bei ihren Vorhaben. Die Beschreibungen sind so farbenfroh gestaltet, dass man sich die Landschaft sehr gut vorstellen kann. Da die Handlung sowohl aus der Perspektive von Cullen als auch von Maggie geschildert wird, bekommt die Geschichte eine gewisse Dynamik, ebenso erhält der Leser so Einblick in die Gedanken- und Gefühlswelt der beiden Hauptprotagonisten und ist so hautnah am Geschehen beteiligt. Die Charaktere sind sehr schön ausgeformt, so dass sie authentisch und lebendig wirken. Maggie ist eine junge Frau, die liebevoll und behütet auf der heimatlichen Farm aufgewachsen ist und zur besseren Gesellschaft gehört. Sie hat einen festen Glauben an Gott, liebt Pferde und die Reiterei, träumt von einem Sieg bei einem großen Rennen. Maggie wirkt etwas eigenwillig, aber sie hat das Herz am rechten Fleck. Sie weiß, was sie will, aber sie hilft auch, wo es nötig ist. Maggie schert sich nicht um gesellschaftliche Konventionen, sondern möchte ihr Leben so gestalten, wie sie es sich vorstellt. Cullen ist ein sehr attraktiver junger Mann, der auf der Suche nach dem großen Glück, vor allem aber nach einem Stück eigenem Land ist. Als Ire ist Cullen ebenfalls sehr gläubig und vertraut bei seinen Vorhaben auf die Hilfe des Herrn. Die Anfeindungen, die Cullen als Einwanderer entgegen schlagen, fordern von ihm einen starken Charakter und innerliches Verzeihen für die Kurzsichtigkeit der Menschen. Seine innere Stärke hilft ihm dabei, mit den Vorurteilen und Beleidigungen fertig zu werden und die Hürden zu nehmen. Auch die anderen Protagonisten mit ihren eigenen kleinen Geschichten untermalen die eigentliche Handlung und bereichern sie noch. Der christliche Aspekt kommt in diesem Roman auch sehr schön zum Tragen. Das Thema „Vertrauen in Gott und in sich selbst“ ist sehr gut umgesetzt, besonders im Zusammenhang mit dem Fremdenhass und den Anfeindungen.„Wer um Liebe ringt“ ist ein sehr unterhaltsamer historischer Roman, der sich mit den Träumen und Sehnsüchten der Menschen ebenso beschäftigt wie mit ihren Misserfolgen und mit der Hoffnung, etwas aus ihrem Leben zu machen. Alle Liebhaber von historischen Liebesromanen sind hier gut aufgehoben. Absolute Leseempfehlung!

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    • 2
  • Mal wieder gelungen

    Wer um Liebe ringt
    GudrunMariaKrickl

    GudrunMariaKrickl

    14. May 2016 um 14:06

    Tamera Alexander ist eine der Schriftstellerinnen, die ich am liebsten lese, wenn ich mich für zwei Tage auf meine (Lese)Insel verabschiede. Länger brauche ich selten, um ein Buch von ihr durchzuschmökern.Im Vordergrund ihrer Bücher steht die Liebesgeschichte, das muss man einfach wissen. Diese baut sie wie immer sehr innig auf, man lebt und liebt und leidet mit Cullen und Maggie, und wünscht ihnen, dass sich alles fügt für sie.Sehr schön und atmosphärisch fand ich aber auch die Schilderungen von Land und Leuten, der Belle Meade Plantage und dem "geschlagenen" amerikanischen Süden. Man fühlt sich fast wie in einem schönen Spielfilm.Tamera Alexander recherchiert immer vor Ort, das macht ihre Bücher sehr lebendig.Aus meiner Sicht eine klare Leseempfehlung für alle, die einen guten, nicht zu schweren LIebesroman vor schöner Kulisse suchen.

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  • Wer um Liebe ringt

    Wer um Liebe ringt
    Tigerbaer

    Tigerbaer

    Im Rahmen einer Leserunde durfte ich „Wer um Liebe ringt“ von Tamera Alexander lesen. Es war mein erster Roman aus der Feder dieser Autorin. Im Jahr 1869 steht in Nashville, Tennessee die Farm „Linden Downs“ der Familie Linden kurz vor der Zwangsversteigerung. Gilbert Linden kämpft für sich und seine Tochter Maggie ums Überleben. Im Krieg hat er seine vier Söhne verloren, seine Frau ist verstorben und so ist ihm nur seine Tochter Maggie geblieben. Die junge Frau ist eine passionierte Reiterin und trainiert ihre Pferd Bourbon Belle für Pferderennen. Einige Siege kann die talentierte Stute bereits für sich beanspruchen. Durch die Zwangsversteigerung steht Maggies gesamte Existenz auf dem Spiel. Cullen McGrath ist ein irischer Einwanderer und versucht in Nashville Fuß zu fassen bzw. möchte Land kaufen. Die Einheimischen zeigen ihm deutlich und unverhohlen, was sie von „seinesgleichen“ halten. Es ist Iren verboten Land zu erwerben und so bleibt nur die Hoffnung mit einem Landbesitzer direkt ins Geschäft zu kommen. Der Zufall führt Gilbert Linden und Cullen McGrath zusammen und nach einem intensiven Gespräch macht Maggies Vater dem erstaunten Cullen ein ungewöhnliches Angebot. Mir hat der historische Roman gut gefallen. Die Geschichte ist zwar einerseits eher mäßig spannend und kommt nicht mit großer Aufregung im Gepäck daher, aber gerade dieser etwas ruhigere Erzählfluss hat mir gut gefallen. Die Figuren, Cullen und Maggie müssen sich erst selbst und einander finden. Diese behutsame Annäherung habe ich als Leserin gerne miterlebt. Das gesellschaftliche Setting der damaligen Zeit hat die Autorin für mich gut eingefangen und ich habe einige Dinge erfahren, die mir vorab nicht im Detail bekannt waren. Von mir gibt es 4 Bewertungssterne!

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    • 5
  • Leserunde zu "Wer um Liebe ringt" von Tamera Alexander

    Wer um Liebe ringt
    Arwen10

    Arwen10

    Nachschub für alle Fans von Tamera Alexander. Gerade ist im francke Verlag das Buch Wer um Liebe ringt erschienen. Ich danke dem francke Verlag für die Unterstützung der Leserunde. Wer um Liebe ringt von Tamera Alexander Zum Inhalt: Nashville, 1869. Maggie Linden ist eine passionierte Reiterin und trainiert ihr Pferd Bourbon Belle für ein großes Rennen. Doch als der Farm ihres Vaters die Zwangsversteigerung droht, scheinen ihre Träume zu zerplatzen. Unterdessen versucht der attraktive, etwas kantige irische Einwanderer Cullen McGrath in Tennessee Fuß zu fassen. Überall stößt er auf verschlossene Türen, bis Maggies Vater ihm ein ungewöhnliches Angebot macht ... Eine spannende, manchmal zum Weinen und manchmal zum Lachen bringende Geschichte von Menschen, die gegen alle Konventionen ihren Überzeugungen und Träumen folgen. Infos zur Autorin: Tamera Alexander ist für ihre historischen Romane schon mehrfach mit dem Christy Award ausgezeichnet worden, dem bedeutendsten christlichen Buchpreis in den USA. Sie lebt mit ihrem Mann und zwei erwachsenen Kindern in Nashville.http://www.tameraalexander.com/ Falls ihr eines der 3 Exemplare gewinnen wollt, bewerbt euch bis zum 03. Februar 2016, 24 Uhr hier im Thread mit der Antwort auf die Frage: Kennt ihr schon Bücher der Autorin ? Wichtige Hinweise zu eurer Bewerbung: Ein Gewinn verpflichtet innerhalb von ca 4 Wochen nach Erhalt des Buches zum Austausch in der LR mit den anderen Teilnehmern über alle Leseabschnitte sowie zur Veröffentlichung einer Rezension, die möglichst breit gestreut werden soll. Bewerber mit privatem Profil , erwiesene Nichtleser , sowie jene ohne Rezensionen werden nicht berücksichtigt. Bitte beachtet, dass es sich hierbei um eine CHRISTLICHE LESERUNDE handelt, das Buch ist in einem christlichen Verlag erschienen und so spielen christliche Werte eine wichtige Rolle. Ich freue mich auf eure Bewerbungen. Wer mit einem eigenen Exemplar bei dieser Leserunde mitlesen möchte, ist natürlich herzlich willkommen. ACHTUNG : ES GIBT EIN NEUES BEWERBUNGSVERFAHREN VON LOVELYBOOKS. NUR WER SICH UNTER BEWERBUNG EINTRÄGT KANN NACHHER AUSGEWÄHLT WERDEN !!! BEI MIR FUNKTIONIERT DAS MIT DEN ADRESSEN NICHT: ICH BRAUCHE VON DAHER DIE ADRESSEN NACH DER AUSLOSUNG !!

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    • 104
  • Wer um Liebe ringt

    Wer um Liebe ringt
    LEXI

    LEXI

    20. March 2016 um 16:38

    „Manchmal kommt es im Leben vor, dass das, was wir uns am meisten wünschen, außer unserer Reichweite ist und es so scheint, als würde plötzlich der Boden unter uns nachgeben. Dann müssen wir uns an den nächstbesten Ast klammern, den wir finden… und dürfen ihn nicht mehr loslassen.“Gilbert Linden, Züchter von Vollblutpferden und Besitzer von Linden Downs, steht kurz vor dem finanziellen Ruin und sowohl sein Anwesen, als auch die dazu gehörenden 160 Hektar Land, sollen in Kürze zwangsversteigert werden. Als Gilbert auf den sympathischen irischen Einwanderer Cullen Michael Mc Grath trifft, lehnt er dessen Kaufangebot zwar ab, bietet ihm aber einen seiner Ansicht nach weit besseren Handel an. Wenn der attraktive Ire sich bereit erklärt, Gilberts Steuerschulden zu begleichen und seine Tochter Margaret zu heiraten, sollen Linden Downs und das ganze Land ihm gehören. Aufgrund der feindseligen Ablehnung, die der Großteil der Einwohner der Südstaaten den Iren entgegenbringt, stellt dieses Angebot für Cullen die einzige Möglichkeit dar, sich als Grundbesitzer in Nashville niederzulassen. Maggie hegt als passionierte Reiterin den Traum, an einem Pferderennen teilzunehmen und dieses auch zu gewinnen, erkennt jedoch den Ernst der Lage. Sie willigt in die von ihrem Vater vorgeschlagene Vernunftehe ein. Aus einem anfänglichen Widerstreben wird über kurz oder lang Respekt und vorsichtiges Vertrauen, und das junge Paar muss zu einander halten, als ihm einige Steine in den Weg gelegt werden und das Schicksal sich gegen die beiden zu wenden scheint…Tamera Alexander hat ein weiteres Mal die beeindruckende Belle-Meade-Plantage in Nashville zu einem Schauplatz eines ihrer Bücher gemacht. In diesem Fall handelt es sich zwar nicht um das Zentrum des Geschehens, der einschüchternde Inhaber von Belle Meade General Harding spielt dennoch eine nicht unbedeutende Rolle in diesem Roman.Die beiden Protagonisten Maggie und Cullen haben sehr rasch meine Sympathie gewonnen, sie werden liebevoll beschrieben, ihrer Gedanken- und Gefühlswelt wird überzeugend Ausdruck verliehen. Besonders zugetan war ich der Person des Gilbert Linden, der in seiner ruhigen, besonnen Art einen besänftigenden Einfluss auf seine rebellische Tochter ausübt. Der Mann mit dem feinsinnigen Humor und seinem wertschätzenden Umgang mit anderen Menschen stellte meine liebste Nebenfigur dieses Buches dar. Mit Stephen Drake, dem boshaften und geschniegelten Leiter des Grundsteueramtes, präsentierte die Autorin den perfekten Bösewicht, der durch sein anmaßendes Auftreten und seine Grausamkeit für einigen Aufruhr sorgte.Das zentrale Thema in diesem Buch lässt sich bereits anhand des Coverfotos und des Klappentextes erahnen. Tamera Alexander erzählt von der Passion ihrer Protagonistin, Vollblutpferde zu züchten und an Pferderennen teilzunehmen. Man erfährt viel über das Leben in den Südstaaten kurz nach Abschaffung der Sklaverei, und liest von den furchtbaren Anschlägen des rassistischen Geheimbunds des Ku-Klux-Klan, der sich in diesem Fall nicht nur gegen Schwarze, sondern auch gegen die irischen Einwanderer richtet. Auch die durch die Kartoffelfäule ausgelöste große Hungersnot und die damit verbundene Auswanderungswelle in Irland werden anhand der Geschichte der Familie Mc Grath angesprochen. Der christliche Glaube kommt in diesem Buch nicht zu kurz, und der von Schicksalsschlägen verfolgte und zutiefst enttäuschte Cullen findet nicht zuletzt durch den positiven Einfluss von Maggies Vater Gilbert seinen inneren Frieden.Mit ihrem neuesten Buch „Wer um Liebe ringt“ ist Tamera wieder eine wunderschöne, romantische Liebesgeschichte gelungen, die durch eine kleine Prise Spannung und nachdenklich machender Thematik ein nachhaltiges Leseerlebnis liefert. Die Autorin verstand es besonders gut, den Emotionen ihrer handelnden Figuren Ausdruck zu verleihen, und ich möchte dieses Buch jedem Fan historischer Liebesromane ans Herz legen.

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  • Eine schöner, romantischer Roman mit ein paar Längen zu Beginn

    Wer um Liebe ringt
    Smilla507

    Smilla507

    Nashville, Tennessee, 1869: Die Nachwirkungen des Amerikanischen Bürgerkriegs liegen noch wie ein dunkler Schatten über Tennessee und Ausländer aus Europa überfluten die Südstaaten. Unter ihnen befindet sich auch der Ire Cullen McGrath, ein junger, aber bereits verwitweter Mann. Auf der Suche nach eigenem Land stößt er auf die Farm Linden Downs, deren Besitzer mit finanziellen und gesundheitlichen Schwierigkeiten kämpft. Mr. Linden und Cullen sind sich sofort sympathisch und so willigt Mr. Linden ein seine Farm an Cullen zu verkaufen – allerdings unter der Bedingung, dass Cullen seine Tochter Maggie heiratet... Maggie dagegen hat über Iren bislang nichts Positives gehört. „Sie waren ein faules und gewalttätiges Pack, das viel trank und seinen Mutwillen trieb. Wenigstens hatte sie das in der Zeitung gelesen“. (S. 31) Wie kann sie so einen Mann heiraten? Und würde Cullen es billigen, dass sie ihr Vollblutpferd Bourbon Belle für ein großes Rennen trainiert und dort laufen lässt? Die ersten Seiten des zweiten Romans um die Südstaaten-Saga von Tamera Alexander lasen sich sehr vielversprechend. Besonders die damaligen Umstände, die sie schildert und die Perspektive eines unerwünschten Ausländers machten die Handlung gleich interessant und erschreckend aktuell. Doch dann kam eine lange, recht zähe Phase, in der die Handlung nicht so recht voranschritt. Ab ca. der Mitte des Buches konnte ich mich wieder besser in die Geschehnisse vertiefen, es wurde spannender, auch wenn das Meiste recht vorhersehbar war. Die Geschichte wird aus den Perspektiven von Maggie und Cullen erzählt, was sehr gut passte, da man dadurch viel mehr mitfiebern kann und die Handlung mehr Tiefe bekommt. Man kann das Buch sehr gut ohne Vorkenntnisse des ersten Bandes („Wie ein Flüstern im Wind“) lesen. Das Gestüt Belle Meade ist diesmal nur ein Randschauplatz. Die eine oder andere Romanfigur aus diesem Band begegnet einem zwar wieder, aber es nimmt einem keineswegs die Spannung, sollte man die Reihenfolge nicht einhalten. Außerdem kommen noch ein paar andere Romanfiguren aus vorigen Romanen vor, die nicht zur Südstaaten-Saga gehören. So was finde ich besonders reizvoll, da man einen winzigen Einblick bekommt, wie es ihnen weiterhin ergangen ist. Pferde spielen natürlich eine größere Rolle, wobei man nicht unbedingt ein Pferdefachmann bzw. –frau sein muss, um die Handlung verstehen zu können. Auch das Thema Apartheid kommt zur Sprache und zeigt, welch große Kluft damals zwischen Weißen und Schwarzen herrschte und wie schwer es für die Schwarzen damals war, ihr Leben unbehelligt zu leben. Sehr gut gelungen ist der Autorin die Einbeziehung des christlichen Glaubens, der diesmal eine größere Rolle spielt, als in vielen anderen Romanen aus ihrer Feder. Fazit: „Wer um Liebe ringt“ ist ein schöner, romantischer Roman zum Entspannen. Aufgrund der Längen zu Beginn gebe ich dem Buch 4 Sterne.

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    • 3
  • Wer um Liebe ringt

    Wer um Liebe ringt
    Nik75

    Nik75

    22. February 2016 um 19:13

    Meine Meinung: Frau Alexander hat wieder einen wunderbaren Roman geschrieben, der in Nashville 1869 spielt. Ihre Protagonisten sind zwei komplett verschiedene Menschen, deren Leben unterschiedlicher gar nicht verlaufen hätten können. Auf der einen Seite steht Maggie. Sie ist in Nashville geboren und auf der Farm ihres Vaters aufgewachsen. Sie gehören zu einer alteingesessenen Nashviller Familie. Maggie ist eine begnadete Reiterin und besitzt ein Rennpferd, das für sie bald ein großes Rennen gewinnen soll. Mit dem Geld will sie die Farm ihres Vaters retten, die kurz vor der Zwangsversteigerung steht. Genau rechtzeitig erscheint Cullen McGrath auf der Bildfläche. Er ist ein irischer Auswanderer, der hier eine Farm kaufen will um sein Glück zu versuchen. Wie auch heute hat es schon früher Ausländerhass gegeben und er hat es in den Südstaaten schwer Fuß zu fassen. Iren sind hier gehasst und niemand würde ihm Land verkaufen. Nur Maggies Vater ist ein großherziger Mann, der hinter die Fassade von Cullen schaut und darin erkennt, wie er wirklich ist. So verkauft er ihm die Farm unter der Bedingung Maggie zu heiraten. Für Maggie natürlich ein Schlag ins Gesicht. Vor allem haben die zwei ganz unterschiedliche Vorstellungen vom Leben. Maggie will Pferde trainieren und sie bei Rennen laufen lassen. Cullen hat nur die Farm im Sinn, die er wieder ertragreich führen möchte. Anscheinend hat Cullen in seinem früheren Leben Probleme mit Pferderennen gehabt, aber Maggie weiß davon nichts. So kämpfen sich die beiden durchs Leben. Irgendwann werden ihre Gefühle stärker füreinander. Aber könne sie einander auch wirklich vertrauen? Können sie glücklich werden? Das ist die Frage, die ich natürlich hier noch nicht beantworten werde. Ich für meinen Teil kann nur sagen, dass mir dieser Roman wunderbar gefallen hat. Frau Alexander hat einen wunderbaren flüssigen Schreibstil, der es schafft einen von Anfang bis Ende zu fesseln. Man taucht in ihre Romane ab und erlebt mit den Protagonisten hautnah ihr Leben, spürt ihre Gefühle, ihre Ängste und die Hoffnung. Bei mir laufen ihre Romane immer wie ein Kopfkino ab und ich kann mir alles wunderbar bildlich vorstellen. Maggie ist so eine liebenswerte Person, dass ich mich gut in sie hineinversetzen konnte. Es ist nicht alles rosig in diesem Roman. Frau Alexander zeigt uns den Fremdenhass und auch den Hass auf Schwarze, den es damals ganz massiv gab. Sie zeigt, wie gut man damit umgehen kann und wie Kleinigkeiten das Leben von Menschen zum Positiven verändern können. Es ist auch heute nach wie vor ein aktuelles Thema, denn der Menschenhass und Hass auf andere hat nicht aufgehört, egal wo man auf der Welt lebt. Dieser Roman ist ein Buch über Träume, Sehnsucht, Zukunftsplänen, Erfolge, Misserfolge, neue Beziehungen, Freundschaft und Respekt. Es ist einfach ein toller Roman den ich nicht missen möchte gelesen zu haben. Von mir bekommt dieses Buch 5 Sterne.

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  • Liebesgeschichte zur Zeit der Vollblutpferderennen 1869 in Nashville

    Wer um Liebe ringt
    Sonnenblume1988

    Sonnenblume1988

    22. February 2016 um 18:39

    Nashville 1869: Die junge, etwas rebellische Maggie Linden lebt mit ihrem Vater auf der Farm Linden Downs. Sie trainiert ihr Vollblutpferd Bourbon Belle, in der Hoffnung, dass dieses das Peyton Stakes, das größte Pferderennen in ganz Nashville gewinnt und sie mit der Siegesprämie die hohen Steuerschulden für die Farm abbezahlen kann. Doch da ist Vater schwer krank ist und ihr Jockey plötzlich wegzieht, bleibt nur eine Alternative. Zur gleichen Zeit kommt der fast 30-jährige Ire Cullen von England nach Nashville. Während er in der Stadt einige schlechte Erfahrungen aufgrund seiner Herkunft machen muss, bekommt er von Maggies Vater ein verlockendes Angebot… Insgesamt hat mir das Lesen viel Spaß gemacht. Die Atmosphäre zu der damaligen Zeit, das Leben auf der Farm und die Leichtigkeit, Leidenschaft und Freiheit beim Reiten werden  toll beschrieben und laden zum Eintauchen in ein anderes Leben ein. Auch die sich anbahnende Liebesgeschichte zwischen Maggie und Cullen wird schön erzählt: „Das Margaret (Maggie) eine solche Feuerwaffe bedienen konnte, war beeindruckend. Dass sie ihn damit fast erschossen hätte, war weniger beeindruckend.“ Nebenher gibt es noch einige weitere Rätsel, z.B. wer hinter den Angriffen auf die Farm steckt. Doch ansonsten gibt es für die Länge des Buches verhältnismäßig wenig Handlung, so dass zwar alle Passagen interessant geschrieben sind, ich mir als Leser aber dennoch mehr Tiefgang oder Spannung gewünscht habe. Auch am Ende gab ein keine besondere Überraschung mehr. Neben dem Reiten und dem dortigen Leben geht es um den Umgang mit Vorurteilen, dem Anders-sein, Akzeptanz und Diskriminierung, die Cullen, aber auch die Arbeiter auf der Farm am eigenen Leib erfahren müssen. Dieses Thema wird, wenn auch manchmal sehr am Rande, einfühlsam beschrieben. Wer bereits andere Bücher von Tamara Alexander kennt, wird bei dem Buch vielleicht an den Roman „Wie ein Flüstern im Wind“ erinnert, denn bei Linden Downs handelt es sich um die Nachbarfarm des dortigen Plantage, Belle Maede. Insgesamt handelt es sich um eine schöne historische Liebesgeschichte, die trotzdem man einige Handlungen hätte kürzen können, eine sehr schöne Atmosphäre verbreitet und zum Eintauchen in eine andere Welt einläd.

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  • Bewegender und spannender Roman aus dem Nashville des 19. Jahrhunderts

    Wer um Liebe ringt
    yari

    yari

    21. February 2016 um 17:45

    Nashville 1869: Die junge Maggie Linden ist eine leidenschaftliche Reiterin, die ihre Stute Bourbon Belle für ein großes Pferderennen trainiert. Doch ihre Träume scheinen im Sande zu zerlaufen, als der Farm ihres Vaters die Zwangsversteigerung droht. Währenddessen sucht Cullen McGrath, ein irischer Immigrant, in Nashville Fuß zu fasssen, was ihm aber nicht leicht gemacht wird, da er überall auf Ablehnung stößt. Erst bei Maggies schwerkrankem Vater Gilbert Linden stößt er auf Verständnis und wird willkommen geheißen. Außerdem macht Linden ihm ein ungewöhnliches Angebot..... "Wer um Liebe ringt" ist ein historischer und wunderbar gefühlvoller Roman aus der Feder von Tamera Alexander, der in Nashville/Tennessee kurz nach Ende des amerikanischen Bürgerkrieges angesiedelt ist. Der Schreibstil ist flüssig, und die Sprache bildhaft, so dass man sich die Schauplätze gut vorstellen kann. Die Protagonisten sind gefühlvoll und ausführlich geschildert. Maggie ist eine sympathische junge Frau, die sich über Konventionen hinweg setzt. Auch Cullen ist sehr liebenswert, und wie Maggie fest im Glauben an Gott verankert. Gilbert Linden ist ein bemerkenswerter und vorausschauender Mann, der für seine Tochter Maggie alles tut um sie zu schützen. Tamera Alexander hat in diesem Roman sehr gut verdeutlicht, wie schlimm Vorurteile sind, und welchen Schaden sie anrichten können. Allerdings zeigt sie auch, wie wichtig Vertrauen ist, und dass es sehr gut dabei helfen kann Vorurteile abzubauen. "Wer um Liebe ringt" hat mich kurzweilig und spannend unterhalten. Durch die Botschaft des Buches, dass man nicht vorurteilen soll, wurde man auch zum Nachdenken angeregt. Ich vergebe für dieses schöne Buch vier Sterne und eine Leseempfehlung.

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  • Wieder ein toller Roman der Autorin

    Wer um Liebe ringt
    leseratte69

    leseratte69

    20. February 2016 um 16:12

    Klappentext Nashville, 1869. Maggie Linden ist eine passionierte Reiterin und trainiert ihr Pferd Bourbon Belle für ein großes Rennen. Doch als der Farm ihres Vaters die Zwangsversteigerung droht, scheinen ihre Träume zu zerplatzen. Unterdessen versucht der attraktive, etwas kantige irische Einwanderer Cullen McGrath in Tennessee Fuß zu fassen. Überall stößt er auf verschlossene Türen, bis Maggies Vater ihm ein ungewöhnliches Angebot macht … Eine spannende, manchmal zum Weinen und manchmal zum Lachen bringende Geschichte von Menschen, die gegen alle Konventionen ihren Überzeugungen und Träumen folgen. Die Autorin Tamera Alexander ist für ihre historischen Romane schon mehrfach mit dem Christy Award ausgezeichnet worden, dem bedeutendsten christlichen Buchpreis in den USA. Sie lebt mit ihrem Mann und zwei erwachsenen Kindern in Nashville.http://www.tameraalexander.com/ Meine Meinung Story Ich habe bisher alle Romane der Autorin, die in deutsch erschienenen sind, gelesen. Jede konnte für sich bei mir punkten und das schon nach den ersten Seiten. Bei diesem Roman hier kam die Story anfänglich etwas eintönig und ohne große Spannung aus. Erst nach guten 150 Seiten bekam ich als Leser die gewohnte Spannung zu spüren. Ab da fiebert man mit den Protagonisten mit und möchte das die Liebe zwischen Maggi und Cullen endlich den richtigen lauf nimmt. Tamera Alexander hat hier das Pferd von hinten aufgezäumt, denn hier heiraten die Protagonisten nicht am Ende der Story, sondern direkt zu Beginn gehen beide eine Nutzehe ein, aus der im Laufe der Geschichte erst wirklich eine große Liebe wird. Cullen hütet ein Geheimnis, das alles was ihn ausmacht und was er ist, zerstören könnte, auch die Liebe zu Maggi. Die Autorin lässt auch hier wieder Charaktere aus früheren Romanen auftreten und auch die Belle Meade Plantage ist ein wichtiger Schauplatz. In diesem Buch wird auch die Thematik des Rassenhasses wieder aufgegriffen, was mich sehr interessiert hat. Mehr möchte ich euch auch nicht verraten. Lest das Buch am besten selber, es lohnt sich. Schreibstil Tamera Alexander hat einen genialen Erzählstil. Ihre Bücher lassen sich immer leicht und flüssig lesen, was auch hier wieder der Fall war. Die Schauplätze werden dem Leser bildhaft vor Augen geführt und man fühlt sich dort wohl. Auch wenn die ersten 150 Seiten etwas langatmig waren, konnte die Story danach wieder zu 100% überzeugen. Charaktere Tamera Alexander lässt aus Protagonisten gute Freunde werden. Sie haucht ihnen Leben ein und man fühlt sich in ihrer Umgebung richtig wohl. Maggi und Cullen sind mir beide sofort sympathisch gewesen. Ich habe mit ihnen mitgefiebert und gelitten.die Charaktere sind sehr authentisch und ihre Handlungen gut nachvollziehbar. Natürlich spielt bei ihren Handlungen auch der Glaube an Gott eine wichtige Rolle, das nimmt aber nicht überhand. Mein Fazit Wieder ein tolles Buch aus der Feder von Tamera Alexander, das aber auf den ersten 150 Seiten etwas geschwächelt hat. Dennoch konnte mich die Handlung und die Charaktere wieder einmal in ihren Bann ziehen. Wenn ihr historische Romane aus er Zeit der nach dem Bürgerkrieg mögt, seit ihr hier genau richtig. Ich vergebe gute vier von fünf Sternen  und eine Leseempfehlung.

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