Tami Hoag , Dinka Mrkowatschki Dunkle Pfade

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Inhaltsangabe zu „Dunkle Pfade“ von Tami Hoag

Der grausame Mord an einer jungen Frau versetzt eine kleine Stadt im tiefen Süden der USA in Aufruhr. Doch der vermeintliche Täter, der erfolgreiche Architekt Marcus Renard, wird freigesprochen, denn das Gericht wirft dem ermittelnden Detective Nick Fourcade vor, ein Beweismittel am Tatort manipuliert zu haben. Fest überzeugt von der Schuld Renards und entschlossen, die Tat zu rächen, nimmt der hitzige Polizist auf eigene Faust die Verfolgung auf. Allerdings kommt ihm dabei bald seine junge Kollegin Annie Broussard in die Quere. Auch Annie ist überzeugt, daß Renard der Täter ist. Aber sie weiß, daß Fourcade ein unbeherrschter Polizist ist, der zu Gewalttätigkeiten neigt, und sie mißtraut seinen Fahndungsmethoden. Widerstrebend begeben sich die beiden gemeinsam auf die Suche nach der Wahrheit - und je mehr sie sich ihr nähern, um so gefährlicher wird die Jagd. Denn schon bald ereignet sich ein weiterer Mord...

spannend

— CorneliaP
CorneliaP

Lady-Thriller - durchaus spannend - aber nach einem 08/15 Strickmuster

— Thommy28
Thommy28

Gnadenlos gut...!

— Armillee
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  • Lady-Thriller aus den schwülen Südstaaten

    Dunkle Pfade
    Thommy28

    Thommy28

    03. September 2014 um 15:43

    Wer sich über den Inhalt ein wenig informieren will, dem sei die Inhaltsangabe hier auf der Buchseite empfohlen. Der Autorin gelingt es, einen - phasenweise durchaus spannenden - Plot auf deutlich über 600 Seiten zu strecken. Da bleiben Längen nicht aus. Auch das Strickmuster ist aus anderen Büchern der Autorin bekannt: Eine zarte (aber harte) Frau ist umgeben von einer Horde von Männern, die ihr nicht wohlgesonnen sind. Aber da ist natürlich auch einer, den sie zwar auch erstmal nicht leiden kann, mit dem sie aber dann doch unverzüglich in´s Bett sinkt. Das führt dann zu ein paar ansprechender erotischer Passage. Ansonsten ist in diesem Buch doch endlich auch mal etwas Spannung vorhanden und auch die Beschreibungen aus dem schwülen Süden der USA sind ansprechend. Die vielen französischen Ausdrücke haben mich persönlich gestört - passen aber natürlich für die Gegend um New Orleans herum. Das angehängte Glossar für die französischen Begriffe hat da ein wenig geholfen. Wer sensible Ausarbeitung der Charaktere erwartet ist bei dieser Autorin falsch. Ihre Protagonisten sind hart, wie mit der Axt geschnitzt. Bedenklich, dass sich im Buch eine recht grosse Zahl von Fehlern findet. Insgesamt ein Buch mit durchaus überraschendem Ende und sicher gut für ein paar gemütliche Leseabende.

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  • Spannung ohne Ende

    Dunkle Pfade
    Armillee

    Armillee

    10. August 2014 um 10:56

    Ich bin mal wieder restlos begeistert von Tami Hoags Dunkle Pfade. Das TB hat 639 Seiten und ist mega-schwer zu halten, aber die Mühe lohnt sich. Diese Geschichte hat alles, was man von einem absolut Spitzen-Thriller erwarten kann. Da ich bei Krimis und Thriller immer mitrecheriere kann ich als "alter Hase" nur sagen ; ich war oft und lange auf dem Holzweg...!  Am Anfang war es für mich schwer, sich alle Charakterte zu merken. So ein Polizeirevier hat ganz schön viele Mitarbeiter, mal mit Vor.- mal mit Nachnamen betitelt. Ein Klischee wird hier ein bisschen zuviel bedient : Frau in einem Männerberuf hat nix zu melden und muss ungerecht leiden. Der Plot spielt in French-Triangel, das französische Dreieck von Louisiana. Die Landschaft wird oft anschaulich dargestellt, mit ihren Sümpfen, Krokodilen, Schlangen und was es sonst noch so fremdliches für uns gibt. Viele Ausdrücke sind in französischer Spareche, die mir meist alle fremd waren. Dazu gibt es hinten im Buch ein Glossar über Cajunfranzösisch. Auch die Cajunküche und die dortige Musik, die Gerüche und die Menschen wurden so gut beschrieben, dass ich mehr als einmal wünschte, in diesem 7000-Seelen-Dorf auf den Strassen zu spazieren, um alles mit eigenen Augen zu sehen. Zum Inhalt..: Es geht um Mord (auch um alte (abgeschlossene) Ermittlungen zu einem Serienmörder, der seinen Opfer folterte und würgte), um Serienvergewaltiger, (der in so einer kleinen Gemeinde für große Unsicherheit und Angst sorgt) und um die subtile Art, die Männer an den Tag legen, um ein Nein in ein Vielleicht umzuwandeln. Stalking in seiner reinsten Form läuft wie ein roter Faden durch alle Seiten. Auf den Deputy Annie Broussard - die gerne zur falschen Zeit am falschen Ort auftaucht und damit jede Menge Ärger herausbeschwort - werden mehrere Mordanschläge verübt. Sie wird von den Detectives nicht ernst genommen, weil sie in deren Augen ein "Nestbeschmutzer" ist. Es kommt viel familiäres zur Sprache, bei Annie ebenso, wie bei Hinterbliebenen der Mordopfer. Und es geht um den ungezügelten, ausrastenenden, unberechenbaren Detective Nick Fourcade, dessen Vergangenheit aus New Orleans ihn hier einholt und am Ende auch eine entscheidende Rolle spielt. Okay, bei dem Serienvergewaltiger war ein Gedanke von mir schon nah dran. Ich war auf der richtigen Spur. Allerdings passiert hier in einem atemberaubenden Tempo soviel, dass ich als Leser da völlig von ab kam. Und wie die Detectives ermittelten und sich alles zurechtbogen, zog auch viel Aufmerksamkeit auf sich und gab jede Menge Möglichkeiten zu Spekulationen frei. Mich störte ein wenig, wie leicht der Täter in die Häuser eindringen konnte, obwohl vorher beschrieben war, dass die Frauen alle Schlösser und Fenster genau kontrollierten, bevor sie sich zur Ruhe begaben. Dieser Stalkingtäter, der hat allerhand in mir wieder zum klingen gebracht. Wer da in seinem Leben schon einschlägige Erfahrengen machen musste, liest hier genau die Drohungen aus "eigentlich" ganz normalen Sätzen und Handlungen heraus. Genauso kann es anfangen und sich leise und kaum bemerkt immer steigern. Das war für mich ziemlich gruselig. Gefühlsecht beim lesen. Also, wer sich an den französichen Ausdrücken nicht stört und an den vielen zu merkenden Namen am Anfang, der sollte sich unbedingt dieses Buch schnappen und kurzfristig zwei Tage Urlaub einreichen. Ich hab halbe Nächte durchgelesen.  Schrecklich...!! ;o) *-*

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