Tami Hoag Schwärzer als der Tod

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Inhaltsangabe zu „Schwärzer als der Tod“ von Tami Hoag

Das Böse lauert vor der eigenen Haustür …

Drei Kinder finden beim Spielen eine halb verscharrte Leiche. Mehr noch als der grausige Fund erschüttert Anne Navarre, ihre Lehrerin, die Tatsache, dass ihre drei Schützlinge den unschuldigen Glauben an eine heile Welt verlieren mussten. Noch ahnt sie nicht, dass die Tote im Wald für die ganze Dorfgemeinschaft das Ende der Unschuld bedeutet, denn es bleibt nicht bei einem Opfer. Doch als Profiler Tony Mendez hinzugezogen wird, stößt er auf eine Mauer des Schweigens …

spannend

— CorneliaP

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  • Rezension zu "Schwärzer als der Tod" von Tami Hoag

    Schwärzer als der Tod

    sddsina

    20. May 2012 um 12:12

    Auf dieses Buch bin ich nur wegen dem Cover gestoßen, und weil ich zufällig ein Mängelexemplar in den Händen halten konnte. Es war mein erstes Buch von Tami Hoag, obwohl ich begeisterter Krimi- und Thrillerleser bin. Nach dem Lesen fühle ich mich gut und spannend unterhalten, auch wenn das Buch ein paar Mängel aufweist. Zum Inhalt: 4 Kinder entdecken auf dem Nachhauseweg von der Schule eine Frauenleiche. Sie wurde brutal misshandelt und im Wald vergraben - nur ihr Kopf schaute noch aus ihrem Grab heraus. Ihre Lehrerin Anne Navarre ist geschockt, sofort versucht sie sich für die Kinder einzusetzen, denn sie kann es nicht ertragen, dass diese ihren Glauben an die gute Welt nun verloren haben sollen. Bald schon stellt sich aber heraus, dass es nicht bei einem Mord bleiben soll. Genauso scheinen auch die Kinder größere Probleme zu haben, als ihre Lehrerin es je für möglich gehalten hat. Als Detektiv Tony Mendez mit seinem Team die ersten Nachforschungen anstellt, ist plötzlich fast jeder angesehene Bürger der Kleinstadtgemeinschaft verdächtig und es erscheint unmöglich, den fehlerlosen Mörder zu finden. Zuerst mal sollte ich wohl sagen, dass dies nicht der typische Thriller ist, wie man ihn sonst kennt. Er ist nicht sehr blutig oder detailreich, man verfolgt als Leser zwar kurze Kapitel mit dem Schicksal der entführten Frauen, aber sonst bleibt das Buch stehts sehr nah an der Polizeiarbeit. Genauso spielt eine Liebesgeschichte hier eine sehr wichtige Rolle, was das Buch gleichzeitig durchschaubarer und langsamer gemacht hat. Mir persönlich hat die Geschichte trotzdem gefallen, weil ich genauso gern Krimis lese. Wer allerdings einen nur actiongeladenen, blutig/brutalen Thriller lesen möchte, der könnte hier schon das erste Mal enttäuscht werden. Tatsächlich geht es vor allem um die Bewohner dieser Kleinstadt. Beim lesen sind wir immer sehr nah bei der Lehrerin Anne, die auch mit ihren eigenen Familienproblemen zu kämpfen hat. Daneben stehen die Kinder oder die Polizei in den unterschiedlichen Kapiteln im Vordergrund, die Suche nach dem Mörder wird also am meisten beschrieben. Das soll allerdings nicht bedeuten, dass das Buch nicht spannend war. Zwischendurch passieren immer wieder schockierende Dinge, wozu nicht nur der Fund von neuen misshandelten Frauen gehört. So bleibt der Leser immer schön an der Spannung dran und es kommt keine Langeweile auf. Dass die Autorin dieses Buch in die 80er Jahre verlegt hat, wo die Polizeiarbeit ja noch so schwierig war ohne die moderne Technik, dadrauf scheint sie besonders stolz. Schon im Vorwort erwähnt sie diesen "genialen" Einfall, und auch während des Buches muss man sich als Leser leider öfter anhören, wie schön es doch wäre, wenn man jetzt schon DNA auswerten könnte. Das soll nicht heißen, dass ich diesen Aspekt nicht interessant fand - im Gegenteil. Nur leider kamen diese Unterhaltungen zwischen Polizisten immer recht gezwungen rüber, so als wollte die Autorin nur unbedingt nochmal erwähnen, wie schwierig es damals noch alles war und wie leicht heute. Normalerweise achte ich übrigens nie auf Rechtschreibfehler. Allerdings ist mir aufgefallen, dass in der Mitte des Buches auf nur wenigen Seiten gleich 3 Sätze sind, die grammatikalisch sehr falsch sind - wohl auf Tippfehler zurückzuführen. Da bin ich etwas stutzig geworden, denn schließlich sollte irgendwer dieses Buch wohl Korrektur lesen. Wie gesagt, eigentlich ist mir das egal, aber als ich den 2. Fehler gleich nach dem 1. hatte war ich schon kurz verblüfft und als der 3. auch gleich kam, war ich etwas sauer. Es blieb wohl bei den dreien, trotzdem sollten solche Tippfehler (z.B. 2 mal "müssen" im Satz) wohl doch auffallen, aber das nur nebenbei bemerkt. Was mir nicht so ganz gefallen hat war das Ende. Zwar hatte ich den richtigen Mörder auch am meisten verdächtigt und war so leicht stolz, dass ich richtig gelegen hatte, aber leider fehlte die Erklärung zum Motiv. So bekommt man den Mörder am Ende präsentiert, dazu einige Erkläungen wie es mit den Opfern, Kindern und Anne wohl weitergehen könnte. Nur das Motiv, das blieb unklar. Und genau das ist das größte Problem im Buch, denn mir reicht nicht die Erklärung, dass der Mörder einfach 2 Seiten in seinem Leben hatte - eine gute und eine böse. Auch die Auswahl der Opfer macht mir für mich kaum Sinn. Natürlich kannte er sie, beim 1. Opfer kann man sich denken warum er mordete, aber was hatte er denn genau gegen die anderen? Es wurde sicher schrittweise schon im Verlauf des Buches klar, aber ich hätte mir wirklich gewünscht, dass nochmal eine genaue Erklärung am Ende folgt. Es ist auch nicht ganz klar, wieviele Opfer es nun eigentlich gab, angeblich viel mehr als bekannt wurde, aber auch dies wird nicht mehr aufgegriffen, sodass ich nun auch nicht weiß, was es mit der Leiche auf sich hatte, die man auf dem Schrottplatz fand. Am Ende hänge ich nun also eher etwas in der Luft, so ganz ohne die richtigen Erklärungen. Irgendwie muss der Mörder schließlich auch zu so einem Monster geworden sein und dazu kann ich jetzt nur Mutmaßungen aufstellen, denn auch das Motiv ist mir nur teilweise klar. Insgesamt habe ich mich trotzdem sehr gut unterhalten gefühlt. Das Buch hatte überraschende Wendungen und war fast durchgehend spannend, auch die Liebesgeschichte war schön eingebunden und hat mich nicht weiter gestört. Zwar gab es auch einige wenige vorhersehbare Handlungen (aber wirklich nur in Maßen) und beim Ende fehlte mir natürlich noch so das ein oder andere, aber das Buch ist trotzdem recht solide und für Krimifans auf jedenfall gut geeignet. Ich gebe 3,5 Sterne, mit Tendenz nach oben, denn ich hatte spannende Lesestunden mit diesem Krimi gehabt und würde ihn durchaus weiterempfehlen, auch wenn es sicher bessere Bücher gibt.

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  • Rezension zu "Schwärzer als der Tod" von Tami Hoag

    Schwärzer als der Tod

    mango

    20. February 2011 um 10:04

    Das Leben der Lehrerin Anne Navarre gerät aus den Fugen, als ein Teil ihrer Fünftklässler auf dem Nachhauseweg eine weibliche Leiche findet. Plötzlich tauchen immer mehr Leichen von jungen Frauen auf – ein Serienmörder scheint umzugehen und mit jedem Mal grausamer zu werden. Doch eines der Kinder zeigt außerordentlich starkes Interesse an den Toten und an der Folterung seiner Klassenkameraden, während die Ermittler (und Profiler) Mendez und Leone mit dem Schweigen der gutbürgerlichen Kleinstädter zu kämpfen haben. ----- Tami Hoag, selbsternannter Technik-Freak, verlegt ihre Geschichte in das Jahr 1985, als Ermittler noch nicht mit DNA-Tests und allerlei Kriminaltechnik-Schnickschnack à la CSI hoffen konnten. Und da liegt schon der erste Kritikpunkt: Unglaubwürdigkeit. Ständig reden die Ermittler von den technischen Möglichkeiten der Zukunft. Aber wer erzählt denn schon permanent `bald wird dies und jenes möglich sein`? Könnte allerdings auch an der Übersetzung liegen, dass die Info ein bisschen zu auffällig rüberkommt. Desweiteren baut sich die Spannung nur sehr langsam auf, man hat das Gefühl, der Handlung einen Schritt voraus zu sein. Und als es dann richtig spannend wird, nämlich kurz vor dem Schluss, folgt ein total flaches Ende, gerade so, als sollte es schnell fertig werden. Der Leser fällt in ein Loch und wird über zu viele Fragen im Unklaren gelassen. Das sorgt nicht für Neugier, sondern für Verwirrung. Schade eigentlich. ----- Fazit: Nur bedingt empfehlenswert. Persönlich mein erstes und letztes Buch von Hoag.

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