Tammy Cohen Du stirbst nicht allein

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Inhaltsangabe zu „Du stirbst nicht allein“ von Tammy Cohen

Vier tote Mädchen. Vier trauernde Familien. Ein Killer auf freiem Fuß. Vor vier Jahren erschütterte der Mord an der siebenjährigen Megan Purvis ganz London. Die Leiche des Mädchens wurde in einem abgelegenen Waldstück gefunden, auf ihrem nackten Schenkel stand das Wort »Sorry«. Zwei Jahre später verschwand Tilly Reid, auch ihre Leiche wurde gezeichnet und im Wald gefunden. Vierzehn Monate danach fand man erneut eine Mädchenleiche. Der Mörder der drei wurde nie gefasst. Und nun ist die kleine Poppy Glover verschwunden ...

Ich war stellenweise völlig verwirrt. Immer wieder Personen Wechsel. Story zwar nicht schlecht aber eben langweilig.

— LeseAlissaRatte
LeseAlissaRatte

Eine gute Idee, die leider schlecht umgesetzt wurde

— Reading_far_away
Reading_far_away

Ein Buch, welches die Welt nicht braucht! 😑 Wer bei diesem Buch einen Psychothriller erwartet, sollte lieber davon Abstand nehmen.

— Ashimaus
Ashimaus

Leider weder spannend, noch originell. Die Übersetzung ist grauenvoll. Die meisten Charaktere sind nervig und das Ende zu vorhersehbar.

— JosefineS
JosefineS

Interessante Story, aber leider sehr langatmig und am Anfang sehr verwirrend - erst auf den letzten 10 Seiten kam Spannung auf ;(

— kn-quietscheentchen
kn-quietscheentchen

am Anfang etwas unübersichtlich, dann packend

— carlinda
carlinda

Teils Drama, teils Psychodrama, hatte ein bisschen mehr erwartet, 3,5 Sterne

— lenisvea
lenisvea

Konnte mich nicht überzeugen. Verwirrend und langatmig. Erst am Ende kommt die Spannung auf und dann ist das Buch auch schon vorbei.

— LaureenSanoo
LaureenSanoo

Kein Psyscho Thriller, aber grandios aufgebaut. Leichte Einführung, Perspektiven der Hinterbliebenen, nicht zu blutig, rasantes Ende!

— Neuneuneugierig
Neuneuneugierig

Verwirrender Start, langweiliger Mittelteil, aber starkes und spannendes Ende

— Judiko
Judiko

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    Du stirbst nicht allein
    Reading_far_away

    Reading_far_away

    15. July 2017 um 19:17

    "Du stirbst nicht allein" ist der zweite Psychothriller aus der Feder der Autorin Tammy Cohen und konnte mich leider im Gegensatz zu ihrem ersten Buch "Während du stirbst" überhaupt nicht begeistern.  Inhalt Innerhalb von vier Jahren werden vier junge Mädchen entführt und ermordet, auf ihren Beinen steht das Wort "Sorry" und die Ermittler sind fieberhaft auf der Suche nach dem Mörder. Währenddessen gründet die Mutter des ersten Opfers eine Art Selbsthilfegruppe um sich gegenseitig Halt und Kraft zu geben, doch die Gruppe droht immer mehr auseinanderzubrechen.  Meine Meinung Der Klappentext dieses Psychothrillers klingt wirklich vielversprechend und weil ich den ersten Thriller der Autorin wirklich gelungen fand, freute ich mich darauf, auch dieses Buch von ihr zu lesen. Leider wurde ich schwer enttäuscht. Die Daily Mail schreibt: "Allem anderen haushoch überlegen. Tammy Cohen könnte über Teppichreinigung schreiben und es wäre nervenzerreißend spannend". Nun ehrlich gesagt wäre Teppichreinigung vermutlich spannender als dieses Buch, denn es war für mich ziemlich langweilig. Gefühlt ist in diesem Buch nichts passiert, was man nicht auch in 100 Seiten hätte verpacken können. Es gab aber auch noch weitere Punkte, die mich gestört haben:Zum einen ist die Vielzahl der Namen absolut verwirrend. Es gibt vier Familien, die eine Tochter verloren haben, dabei lebt in einer der Familien auch noch der Schwiegervater und nicht mehr der leibliche Vater der Kinder und ich musste ständig überlegen, zu welchem Opfer die jeweilige Person jetzt gehört. Dann kommen noch eine Ermittlerin, eine Reporterin, der Bruder eines der Opfer und eine weitere Person hinzu, von der man anfangs noch nicht weiß, welche Rolle sie spielt. Das sind meiner Meinung nach eindeutig zu viele Handlungsstränge und Perspektiven, die da zusammenkommen. Was mich am meisten daran gestört hat, ist, dass einige davon schlichtweg unnötig sind. Die Autorin hat immer wieder regelrecht zwanghaft versucht, den Leser in die Irre zu führen, dabei waren das auch noch unglaubwürdige Wendungen, die nicht in das Gesamtbild passten. Hinzu kommt, dass sie es nicht geschafft hat, auch nur eine Person sympathisch darzustellen. Weder die Ermittlerin noch die Mütter der Opfer konnten in mir etwas anderes als Abneigung und Genervtheit hervorrufen, ganz zu schweigen von der Reporterin. Was ihr aber gelungen ist, ist die Darstellung dessen, was der Verlust eines Kindes mit einer Familie anrichten kann, deshalb bekommt das Buch von mir doch noch einen Stern. Die Auflösung, wer der Täter ist, hat mir auch ganz gut gefallen, durch Zufall bin ich darauf schon ziemlich früh gekommen, auch wenn wirklich wenig darauf hindeutete. Das hätte eindeutig Potential zu einem richtig guten Psychothriller gehabt, das leider nicht ausgeschöpft wurde Man könnte das Buch wohl eher als Drama bezeichnen, doch ein Psychothriller ist es definitiv nicht!

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  • Reicht in keinster Weise an ihren Erstling heran

    Du stirbst nicht allein
    ForeverAngel

    ForeverAngel

    11. July 2017 um 08:23

    Nachdem mich Während du stirbst durch die völlig überraschende 180°C-Wende im zweiten Teil des Buches so begeistert hat, war ich neugierig auf Tammy Cohens neues Werk, obwohl mich der Thriller thematisch (Kindesermordung) nicht so hundertprozentig angesprochen hat. Vielleicht hätte mir das schon eine Warnung sein sollen. Ich weiß, dass ich im Moment recht kritisch bin, was Thriller - vor allem Psychothriller - angeht, weil ich oft der Meinung bin, dass die Geschichten diese Betitelung nicht verdient haben. Wenn einer Geschichte jeglicher Thrill, jeglicher Nervenkitzel fehlt, dann ist es für mich auch kein Thriller. Von allen sogenannten (Psycho-)Thrillern, die ich in den letzten Wochen gelesen habe, war aber keiner so langweilig wie Du stirbst nicht allein. "Wenn man nicht da bleiben musste, wo sich alle paar Monate irgendetwas jährte oder ein geburtstag anstand, anlässlich dessen alles wieder aufgewühlt wurde, wenn man nicht für immer Mutter oder Bruder von Tragic Girl sein musste, warum sollte man es dann allen Ernstes tun?"(Seite 126)Von der Erzählstruktur her scheint Tammy Cohen sich ein wenig an Paula Hawkins Into the Water orientiert zu haben, denn auch hier gibt es unfassbar viele Erzählstimmen. Zu viele, für meinen Geschmack, und die ohnehin kaum vorhandene Spannung leidet unter den vielen, verwirrenden, zähen Perspektivenwechseln. Es erzählen nicht nur die ermittelnden Polizisten und vielleicht eine involvierte Mutter, es kommen gleich alle möglichen Angehörigen der früheren und aktuellen Opfer zu Wort, dazu eine Journalistin und ein Verdächtiger. Klar, die Kriminalfälle gehen unter die Haut, wie immer, wenn Kinder involviert sind, und es ist tragisch, was die Angehörigen durchlitten haben. Aber Spannung wird dadurch keine aufgebaut, auch, weil stets eine gewisse Distanz zu den Figuren bestehen bleibt. Sei es nun Emma oder Rory oder Leanne, keiner von ihnen ist in meinem Kopf lebendig geworden, keiner ging mir unter die Haut. Da war keine Figur, dessen Schicksal mich wirklich interessiert hat und mit der ich mitgefiebert habe. "Sie war also angemessen dankbar gewesen, hatte ihr gutes Karma hinaus ins Universum geschleudert und sich für all die Segnungen, die ihr widerfuhren, ordentlich bedankt. Und was hatte sie dafür bekommen? Nichts als einen ganzen Haufen Probleme."(Seite 106)Du stirbst nicht allein nennt sich selbst Psychothriller, aber davon habe ich leider nichts gemerkt. Im Fokus der Geschichte stehen auch gar nicht so sehr die Ermittlungen im aktuellen Mordfalls, sondern vielmehr das Privatleben der Figuren. Sei es nun der Bruder eines Opfers oder Ermittlerin Leanne selbst, die meiste Zeit über geht es um private Wehwechen. Diese negative Einstellung hat vielleicht auch dazu beigetragen, dass mir keine der Figuren sympathisch war. Klar, von den trauernden Angehörigen habe ich keine Fröhlichkeit erwartet, aber von Sally und Leanne irgendwie schon. Oder zumindest mehr Professionalität. Die Figuren sollen so wohl menschlicher wirken, aber für mich hat das nur dazu geführt, dass sie mich genervt haben. "[Sally] hatte schon jetzt einen Scheißtag, und es war gerade einmal zehn Uhr. Für eine Zigarette hätte sie töten können. 'Ich bin Nichtraucherin', erinnerte sie sich und versuchte, sich an den genauen Wortlaut dessen zu erinnern, was Sebastian, der Hypnosetherapeut, gesagt hatte. [...] Es klappte nicht."(Seite 29)Auch die Auflösung am Ende konnte leider nichts mehr herausreißen, ganz im Gegenteil, sie hat meinen negativen Eindruck dieses zweiten Werkes nur noch mal verstärkt. Du stirbst nicht allein reicht in keiner Weise an ihren Erstling heran und hat mich durch und durch enttäuscht. Ab jetzt kann es nur wieder besser werden. (c) Books and Biscuit

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  • Umsetzung leider mies

    Du stirbst nicht allein
    sinaslesewelt

    sinaslesewelt

    10. July 2017 um 08:34

    Ich habe bereits „Während du stirbst“ von der Autorin gelesen und fand es damals echt gut. Leider konnte mich „Du stirbst nicht allein“ nicht so überzeugen. Und das ist noch nett ausgedrückt. Fangen wir beim größten Problem an: Die Langeweile. Für mich kam zu keinem Zeitpunkt auch nur ein Hauch Spannung auf. Die Autorin verliert sich in Nebensächlichkeiten und Gefühlen und kommt nur in sehr langsamen Tempo in der Geschichte voran. Alles, was zur Spannung beitragen könnte, nutzt sie nicht. Sie schlägt verschiedene Wege ein und versucht zum Beispiel mit mysteriösen Briefen Spannung zu erzeugen, doch diese Wege werden quasi nebenbei komplett unspektakulär aufgelöst. Und die Auflösung ist dann auch noch so banal, dass sie einfach nur enttäuschen. Nichts davon kann überraschen, nichts wirklich fesseln. Auch die Charaktere konnten mich nicht überzeugen. Hier ist vor allem die Anzahl der Charaktere fatal, da es einfach zu viele sind. Die Autorin versucht jedem Charakter die nötige Tiefe zu geben, was ihr bei wenigen durchaus gelingt, bei den meisten aber eher nicht. Aufgrund der Menge nimmt dieses aber auch viel Platz in der Geschichte ein, sodass der Fall an sich – die Morde an den Kindern – kaum präsent ist. Der Fokus liegt zu sehr auf dem Privatleben der Charaktere. Die Polizistin Leanne jammert pausenlos über ihre zerbrochene Ehe und die Tatsache, dass ihr Exmann ebenfalls an diesem Fall arbeitet bereitet ihr mehr Kopfzerbrechen als der Fall selbst. Die Journalistin Sally verliert sich ständig in vergangenen Liebeleien und ihre erbarmungslose Recherche, von der sie die ganze Zeit prahlt, ist eigentlich nur heiße Luft. Noch dazu ist keiner der Charaktere ein wirklicher Sympathieträger. Die meisten haben mich größtenteils nur genervt mit ihren privaten Problemchen und unwichtigen Gedankengängen. Wieso dieses Buch als Psychothriller ausgewiesen wird, ist mir generell ein Rätsel. Unter dem Begriff „Psychothriller“ erwartet jeder anscheinend etwas anderes und eine genaue Definition scheint es nicht zu geben. Deshalb möchte ich vorerst klären, was ich mir unter einem (guten) Psychothriller vorstelle: Für mich ist ein Psychothriller eine Geschichte, die spannend ist (schließlich ist ein Psychothriller immer noch ein Thriller), dafür aber subtilere Werkzeuge benutzt um diese zu erzeugen. Der Fokus liegt auf der Psyche der Menschen und spielt im besten Falle auch mit der Wahrnehmung des Lesers. Es braucht kein großes Blutvergießen oder detailliert dargestellte Gewalt, genauso wenig wie großartige Action oder eine Verfolgungsjagd. Die Atmosphäre ist eher düster bis mysteriös und zieht den Leser so in seinen Bann. Allein durch die nicht vorhandene Spannung kann man hier generell nicht von einem Thriller reden und dadurch auch nicht von einem Psychothriller. Auch die psychischen Aspekte sind eher Mau und tauchen im Grunde nur auf den letzten paar Seiten auf. Der Schreibstil ist größtenteils in Ordnung. Er ist gut und recht schnell lesbar, wenn man nicht ab und an über Sätze stolpern würde, die den Lesefluss doch arg beeinträchtigen können. Typische Schachtelsätze muss man mehrere Male lesen um sie überhaupt zu verstehen. Einmal fiel sogar ein Satz ganz nach dem „Wenn du denkst, dann denkst du nur du denkst“- Klischee, was mich einerseits zum Lachen brachte (was bei einem „Psychothriller“ nicht unbedingt vorkommen sollte) und gleichzeitig genervt mit den Augen rollen ließ. Fraglich ist hier jedoch, ob die Kritik wirklich der Autorin gilt oder der Übersetzung. Das Ende beweist schließlich endgültig, dass sich die Autorin kaum Gedanken um eine schlüssige Handlung gemacht hat. Das ganze Buch über sind die privaten Dinge wichtiger, die Ermittlungen kommen so gut wie nicht voran. Aber da das Buch nun mal bald vorbei sein sollte, muss ja irgendwie eine Lösung her. Die Lösung kommt also in Form von Hinweisen, für die die Polizei aber nichts getan hat und ganz plötzlich so da sind. Auf den letzten 20 Seiten wird alles schnell abgefrühstückt und das war es dann. Ich muss Tammy Cohen zu Gute halten, dass der Grundgedanke der Geschichte gar nicht mal so schlecht ist. Daraus hätte man wirklich etwas machen können. Aber das hat sie nicht. Bei der Umsetzung hat sie absolut versagt und sich in unwichtigen Dingen verloren. Fazit Ich habe schon viele Bücher gelesen, die ich im Nachhinein als schlecht empfunden habe. „Du stirbst nicht allein“ toppt für mich alle! Nervige Charaktere, deren Privatleben mehr im Fokus steht als der Fall und durchgehende Langeweile dominieren dieses Buch. Ich kann es überhaupt nicht empfehlen und habe mich sehr oft über dieses Buch aufgeregt.

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  • Ein Psychodrama mit viel zu vielen Charakteren!

    Du stirbst nicht allein
    Ashimaus

    Ashimaus

    07. July 2017 um 23:12

    Nachdem mir Während du stirbst von Tammy Cohen nicht so zugesagt hat, dachte ich, ich geb ihr mit diesem Psychothriller nochmal eine Chance… Naja, was soll ich sagen? Ich wurde wiedermal maßlos enttäuscht! -.- Das gesamte Buch ist überhaupt nicht spannend, die Deklaration „Psychothriller“ ist absolut falsch gewählt. Wer das Buch liest, sollte sich eher auf ein „Drama“ freuen… ansonsten ist er mit Du stirbst nicht allein falsch beraten! Am Anfang haben mich die vielen Charaktere ziemlich verwirrt. Einer nach dem anderen wird einfach ins Geschehen reingeschmissen und man hat echt Probleme alle richtig zu zuordnen. Allein die ersten 3 Kapitel sind alle aus unterschiedlichen Perspektiven geschrieben und jedesmal überlegt man „Wer ist das denn jetzt schon wieder?!“. Im Laufe des Buches wird man aber noch mit viel mehr Sichtweisen betraut, was für mich im Ganzen einfach zu viele sind! Die Charaktere zu den vielen Perspektiven sind leider alles andere als tiefgründig, was bei der Menge an Personen und einer Seitenzahl von knapp 400 Seiten nicht wirklich verwunderlich ist Dadurch wirken die Personen unauthentisch und ihre Handlung nicht nachvollziehbar. Und von Sympathie den Charakteren gegenüber brauchen wir gar nicht erst anzufangen! Da generell alle wirken als hätten sie Dreck am Stecken, ist auch jeder mal verdächtigt da irgendwie mit drin zuhängen… Egal ob Geschwister, Eltern oder Außenstehende. Was mich mit am meisten aufgeregt hat, ist die schlechte Übersetzung! Hier bekommt man ganz krude Sätze, die mit der deutschen Sprache leider nicht mehr viel gemein haben. Oder es sind Wörter, über die man nur den Kopf schütteln kann, weil die so noch kein Mensch zuvor gehört hat. Dadurch wird das an sich flüssig Lesbare des Schreibstils enorm behindert! Tammy Cohen legt in diesem Buch, für meinen Geschmack, etwas zu viele Fährten in jegliche Richtungen. Dadurch soll der Leser verwirrt werden, jedoch führt es eher zu  einem gewissen Maß an Frustration. Lieber eine gut ausgearbeitete falsche Fährte legen und eine krasse Wendung einbauen, als nach dem Motto „viele Wege führen nach Rom“ vorzugehen! Leider sind auch viele Lückenfüller eingebaut, besonders denke ich da an die Liebeleien von Leanne, der Opferschutzbeamtin der Reids. Das ist für die reguläre Story alles einfach total unnötig und interessiert ausserdem auch keinen! Bis auf die Beziehung der Eheleute Reid, die während des Buches extrem im Argen liegt (was in solchen Fällen ja wirklich oft passiert, da sich die Eltern meistens gegenseitig die Schuld am Geschehenen geben), hat mir nichts gefallen, geschweige denn authentisch gewirkt! Für das Ende hat es sich Tammy Cohen extrem leicht gemacht, durch banale Vorkommnisse löst sie das Täterkonstrukt auf. Da hätte man wirklich etwas mehr Gedanken und Herzblut reinstecken können. Der eine findet ein Handy, die andere bringt eine Haarprobe… Sorry… sowas geht gar nicht! Etwas mehr Mühe ist doch wohl nicht zuviel erwartet! -.- Für mich steht definitiv fest: KEIN WEITERER COHEN MEHR! Ich hab mir wirklich viel vom Klappentext her versprochen, obwohl ich trotz Während du stirbst mit einer gewissen Skepsis drangegangen bin… aber mich so zu enttäuschen hat noch nicht mal Während du stirbst geschafft! Die gähnende Langeweile, die noch nicht mal auf den letzten 50 Seiten verschwunden ist, trägt da auch einen großen Teil zu bei… Daher kann ich nur einen (1) Stern vergeben!

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  • Kein großer Spannungsbogen

    Du stirbst nicht allein
    Katzyja

    Katzyja

    22. June 2017 um 11:44

    Meine ZusammenfassungVor 4 Jahren wurde eine Kinderleiche in einem abgelegenden Parkstück gefunden. Auf ihrem Unterschenkel stand das Wort "Sorry" geschrieben. Der Täter wurde nicht gefasst und nach einiger Zeit passieren weitere Morde an Kindern. Der Täter hat keine für die Polizei nützlichen Spuren hinterlassen und auch das Motiv bleibt zunächst unklar, da die Leichen nicht immer das selbe Muster aufweisen. Die Zeitspanne der Morde scheint immer kürzer zu werden während die trauernden Eltern mehr werden...BewertungDas Cover kam mir zunächst seltsam vor, was hat das Herz bitte mit dem Tod kleiner Mädchen gemeinsam?! Naja, bei einem Psychothriller kann man ja viel unvorhersehbares erwarten. Die Autorin lässt uns die Geschichte aus der Sicht der verschiedensten Personen lesen. Ob von den Eltern der Opfer, der ermittelnden Polizei oder der Journalistin. Anfangs habe ich mich etwas schwer getan die einzelnen Personen unter einen Hut zu bekommen und habe mir dazu ein paar Notizen gemacht, damit ich nicht durcheinander kam wer mit wem wie zusammengehört. Doch nach dem ersten 100 Seiten war dann alles halbwegs flüssig und es kam langsam Spannung auf. Diese blieb aber nur sehr kurz, da es gleich mit ein paar Längen und unnötigen Familienstreitigkeiten weiter ging. Mir hat das beim lesen etwas die Lust genommen, da es mir zu viele unwichtige Informationen waren. Auch aus der Sicht des Täters hätte definitiv mehr zu lesen sein können.Bei der Suche nach dem Täter wurde man schön in die Irre geführt und hat fast bis zum Schluss im Dunklen getappt, so muss das sein. Auch beim lesen habe ich öfter schlucken müssen. Wenn man selbst Kinder hat liest sich so ein Psychothriller bei dem Kinderleichen gefunden werden nicht so einfach. Trotz des krassen Geschehens hat mir aber die Spannung gefehlt und so musste ich mich sehr durch die Seiten zwingen und war froh als ich auf die letzten Seiten schauen konnte. Das Ende ist dann wieder dem Genre angepasst und passt einfach perfekt, der Leser wird Kopfschüttelnd zurückgelassen, so liebe ich das. Zum Schreibstil kann ich nur sagen, das er sehr flüssig ist und man zügig vorran kommt, das einzigste was mich dabei gestört hat waren ab und an ein paar kluge >Fremdwörter< die man im Alltag einfach nicht benutzt, die haben mir ab und an das lesen etwas erschwert und genervt.Fazit: Ein schwieriges Thema mit unvorhersehbarem Ende. Etwas wenig Spannung, lässt den Leser aber sehr Nachdenklich zurück.

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  • Kein Psychothriller, aber...

    Du stirbst nicht allein
    izzy050

    izzy050

    16. June 2017 um 12:52

    Das Buch ist für mich definitiv kein Psychothriller! Wenn man diese Titulierung einmal wegdenkt, war das Buch insgesamt gut. Es ging viel um die Hinterbliebenen der Opfer, wie es sie verändert hat, wie sie dennoch versuchen weiterzumachen und wie jeder Mensch anders mit einer Tragödie umgeht. Auch die polizeiliche Seite wurde weniger als Ermittlung dargestellt. Vielmehr ging es auch da um die privaten und persönlichen Veränderungen der Beamten. Ich hatte das Gefühl, dass die Ermittlungen zur Aufklärung der eigentlichen Verbrechen eher der Bezeichnung "Thriller" geschuldet sind, als dass es das ist, worüber die Autorin in ihrem Buch schreiben möchte. Wenn man diesen kleinen Schock als Leser einmal verwunden hat und das Buch eher als Roman oder Familiendrama sieht, also keine große Aktion oder hohe Spannungsbögen erwartet, ist es ein sehr gutes und sehr berührendes Buch. Die Figuren sind gut ausgearbeitet und sehr ausführlich dargestellt, so dass man sich gut hineinfühlen kann. Auch der Schreibstil ist gut und flüssig. 

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  • Du stirbst nicht allein

    Du stirbst nicht allein
    lenisvea

    lenisvea

    15. June 2017 um 16:23

    € 9,99 [D] inkl. MwSt. € 10,30 [A] | CHF 13,90* (* empf. VK-Preis) Taschenbuch, Klappenbroschur ISBN: 978-3-7341-0437-4 NEU Erschienen: 17.04.2017 Zum Buch: https://www.randomhouse.de/Taschenbuch/Du-stirbst-nicht-allein/Tammy-Cohen/Blanvalet-Taschenbuch/e513006.rhd Vier tote Mädchen. Vier trauernde Familien. Ein Killer auf freiem Fuß. Vor vier Jahren erschütterte der Mord an der siebenjährigen Megan Purvis ganz London. Die Leiche des Mädchens wurde in einem abgelegenen Waldstück gefunden, auf ihrem nackten Schenkel stand das Wort »Sorry«. Zwei Jahre später verschwand Tilly Reid, auch ihre Leiche wurde gezeichnet und im Wald gefunden. Vierzehn Monate danach fand man erneut eine Mädchenleiche. Der Mörder der drei wurde nie gefasst. Und nun ist die kleine Poppy Glover verschwunden ... Meine Meinung: Ich bin aufgrund des Titels und des interessant klingenden Klappentextes auf das Buch aufmerksam geworden. Von der Autorin hatte ich bisher noch nichts gelesen und war dementsprechend sehr gespannt. Der Einstieg in das Buch ist mir recht leicht gelungen, der Schreibstil war durchgehend sehr flüssig. Ich habe dieses Buch aber nur teilweise als Thriller empfunden. Es ging lange Zeit darum, wie die Familien damit umgegangen sind und auch jetzt mit dem neuen Fall umgehen. Interessant war dabei, zu sehen, wie unterschiedlich die Elternpaare mit dem Verlust und überhaupt mit der ganzen Geschichte umgegangen sind. Es ging erst einmal weniger um die Tätersuche oder Ermittlerarbeit. Das kam erst sehr viel später. Zum Thema Spannung kann ich sagen, dass diese für mich erst in der zweiten Hälfte aufkam, bei einem Thriller müsste aber von vorne herein mehr Spannung enthalten sein. Ich habe das Buch mehr als Drama empfunden als denn als Psychothriller. Das Ende war für mich völlig überraschend und hat mich auch sehr nachdenklich zurückgelassen. Alles in allem konnte mich dieser Psychothriller leider nicht so ganz begeistern und überzeugen, von daher bekommt das Buch 3,5 Sterne von mir.

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  • Psychothriller? Wohl eher nicht..

    Du stirbst nicht allein
    LaureenSanoo

    LaureenSanoo

    14. June 2017 um 21:40

    Worum geht es? Drei Mädchen wurden getötet und der Mörder läuft noch frei herum, bis er erneut zuschlägt. Die Familien der Mädchen haben eine kleine Gruppe gegründet, um sich gegenseitig beizustehen. Polizistin Leanne tappt im Dunkeln und es gibt keine Anhaltspunkte, bis die ersten Anzeichen auftauchen.Ich konnte mich nur schwer auf die Geschichte einlassen. Mit vier Familien, deren ganzen Namen und Beziehungen, empfand ich es als sehr anstrengend diese auseinander zu halten. Viele Namen klingen gleich, man weiß am Anfang noch nicht so ganz, wieso jetzt so viele Namen und Personen erwähnt werden. Mich hat das sehr gestört beim Lesen und der Lesefluss wurde dadurch ständig unterbrochen. Der Mittelteil ist sehr langatmig und es ist kaum was spannendes passiert, auch die Kapitel haben sich gezogen. Erst zum Ende hin kam Spannung auf, die Kapitel wurden kürzer, man konnte endlich mitverfolgen, wer jetzt der Mörder ist und was sein Motiv war. Die Charaktere konnten mich ebenfalls nicht überzeugen und mitreißen. Ich empfand sie als sehr nervig und unsympathisch. Da es auch so viele Personen sind, konnte man sich nie auf eine Person einlassen, weil das nächste Kapitel sofort aus der Sicht jemand anderes erzählt wurde. Fazit: Das Buch konnte mich nicht überzeugen. Die Auflösung am Ende fand ich interessant und ich hab das nicht kommen sehen, jedoch konnten die letzten 20 Seiten auch nicht mehr viel raushauen. 

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  • Nicht so spannend

    Du stirbst nicht allein
    Kathaaxd

    Kathaaxd

    11. June 2017 um 19:38

    Der Klappentext des Buchs klang schon spannend, der Anfang war auch spannend aber nach und nach wurde mir das Buch langweilig und ich hatte das Gefühl, das ich einen schlechten CSI Fall lese. Da ich CSI eigentlich gar nicht mag, musste ich mich auch durch das Buch immer mehr durchkämpfen.  Die Charakter waren nur sehr wenig beschrieben und es kamen immer mehr dazu, wo ich dann ganz einfach durcheinander kam. Die Personen wurden meistens nur Oberflächlich beschrieben, ich konnte mich einfach nicht in sie hineinversetzen und deren Handlungen nach vollziehen.  Ich musste mich wirklich durch das Buch kämpfen und war teilweise echt enttäuscht. Die letzten Seiten waren recht spannend, aber ich war kurz davor, das Buch schon vorher abzubrechen, doch die neugierde hat gesiegt. Im großen und ganzen hat einfach die Spannung für ein Psychothriller gefehlt. Das Cover sieht schon sehr ansprechend und spannend aus, wodurch man auch schon Lust auf das Buch bekommt. Es sieht schon aus wie ein Psychothriller, wen man mal nicht auf den Inhalt achtet. Der Schreibstil war manchmal schwer zu lesen und bei den Charakter, wie oben geschrieben, kam ich irgendwann durcheinander, weil einfach zu viele in das geschehen geschrieben wurden. Leider waren diese auch nicht so detailreich beschrieben, wodurch ich einfach kein Bild von den Charakter bekommen konnte und ich mich deswegen nicht so gut in die Story hineinversetzen konnte.

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  • Du stirbst nicht allein

    Du stirbst nicht allein
    Judiko

    Judiko

    10. June 2017 um 09:51

    Vier tot Mädchen, vier trauernde Familien und ein Killer auf freiem Fuß  "Du stirbst nicht allein", ist das zweite Buch der der Autorin. Nachdem das erste Buch „Während du stirbst“ zum Bestseller wurde, war ich neugierig und wollte ihr neuestes Werk natürlich auch mal lesen. Klappentext: Vor vier Jahren erschütterte der Mord an der siebenjährigen Megan Purvis ganz London. Die Leiche des Mädchens wurde in einem abgelegenen Waldstück gefunden, auf ihrem nackten Schenkel stand das Wort »Sorry«. Zwei Jahre später verschwand Tilly Reid, auch ihre Leiche wurde gezeichnet und im Wald gefunden. Vierzehn Monate danach fand man erneut eine Mädchenleiche. Der Mörder der drei wurde nie gefasst. Und nun ist die kleine Poppy Glover verschwunden... Ich hatte, gerade zu Beginn, Schwierigkeiten mich in die Geschichte einzufinden. Durch die vielen Charakterwechsel wusste ich gar nicht genau, wer wer war. Auch noch in der Mitte war ich deswegen öfter verwirrt. Erst zum Ende hin fand ich mich dann einigermaßen zurecht. Das ist auch die große Kritik,  die ich machen muss. Eigentlich hatte die Idee gutes Potential gehabt. Für mich wurden aber zu viele Charaktere gewählt, wo der Leser einen Einblick in deren eigene Geschichte bekommen sollte. Da waren die Journalistin Sally, Die Ermittlerin Leanne und dessen Freund Will. Ihr Exmann, der ebenfalls bei der Polizei arbeitet. Die ganzen Familienangehörigen, die Opfer des Serienmörders wurden, der Serienmörder selbst und noch einige mehr. Es waren einfach zu viele Erzählstränge, sodass man nicht wirklich eine Verbindung  zu irgendjemand aufbauen konnte. Das einzig Gute war das Ende, das ich wiederum sehr spannend und gut gewählt fand. Trotzdem konnte mich dieser Thriller letztendlich nicht überzeugen und kann deswegen auch nur sagen… Fazit: Verwirrender Start, langweiliger Mittelteil, aber starkes und spannendes Ende.

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  • Du stirbst nicht allein

    Du stirbst nicht allein
    linasue

    linasue

    09. June 2017 um 16:39

    ★★★☆☆   (3 von 5 Sterne)Inhalt: In London treibt ein Killer sein Unwesen. 2010 wird die siebenjährige Megan Purvis, in einem einsamen Gebiet, tot aufgefunden.Zwei Jahre später findet man wieder eine Kinderleiche, die kleine Tilly Raid. Wie bei dem ersten Opfer, wurde auf ihren Schenkel das Wort "Sorry" geschrieben.Vierzehn Monate darauf wird wieder eine Mädchenleiche gefunden. Der Täter ist nicht zu fassen. Polizei und die Medien stehen vor einem Rätsel.Sein eigenes Kind zu verlieren bringt die Mütter an ihren Tiefpunkt, doch trotz allem versuchen sie, sich gegenseitig Halt zu geben.Eines Tages taucht eine Frau auf, die zu denken glaubt, den Mörder zu kennen. Ob sie diesmal eine heiße Spur bringt, oder ob es auch wieder im Sande verläuft ?Meinung:Von Anfang an, kam ich sehr schwer in diese Geschichte. Das erste Kapitel gefiel mir noch ganz gut, jedoch danach hatte ich immer mehr das Gefühl, eine schlechte CSI Folge zu lesen.Meines Erachtens waren es zu viele Charaktere, die nur schwerlich beschrieben wurden und man dadurch ab und zu durcheinander kam.Zeitweise dachte ich wirklich daran, das Buch abzubrechen, weil es irgendwie nicht voran ging. So richtiges Psychothrillerfeeling kam bei mir nicht auf.Dennoch war ich auf den Schluss neugierig und bin jetzt ganz froh, es doch noch bis zum Ende gelesen zu haben, denn die letzten 20 Seiten, waren doch noch sehr spannend.Für den Anfang des Buches hätte ich nur einen Stern vergeben, da es für mich ziemlich langweilig war,aber der Schluss hat nochmal etwas rausgeholt und so vergebe ich 3 Sterne.Fazit:  Wer hier nach einen richtigen Psychothriller sucht, wird bei diesem Buch sicher schnell enttäuscht. Psychothrillerfeeling kommt erst am Ende richtig auf.Ich kann es nur denen empfehlen, die nicht viele Erwartungen haben und vielleicht eine interessante Geschichte zwischendurch lesen möchten.

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  • Spannend und psychologisch gut aufgebaut

    Du stirbst nicht allein
    misery3103

    misery3103

    07. June 2017 um 09:09

    Seit vor vier Jahren die siebenjährige Megan Purvis ermordet aufgefunden wurde sind drei weitere Mädchen verschwunden und getötet worden. Die Polizei ermittelt mit Hochdruck, kommt dem Mörder aber nicht näher. Die Familien der ermordeten Kinder treffen sich regelmäßig in der Gruppe „Megans Engel“, die von Megans Mutter gegründet wurde, um mit ihrem Kummer fertig zu werden. Leanne ist Opferbetreuerin bei der Polizei und betreut eine der Familien. Das Buch schildert in wechselnden Perspektiven die Gefühlswelt der einzelnen Familienmitglieder, Leannes, aber auch die eines Pädophilen, der schon das nächste Kind im Visier hat. Das Buch ist spannend zu lesen und gibt tiefe Einblicke in das Seelenleben der zurückgebliebenen Eltern und Geschwister. Die Morde an den Kindern werden nur andeutungsweise in die Geschichte eingebunden, was bei solchen Taten gut ist. Der Roman setzt mehr auf die psychologische Seite des Verlustes und bringt einen dazu, mit den trauernden Eltern mitzufühlen und mitzuleiden. Das Buch ist eher ein Psychodrama als ein Thriller, lässt einen aber gefesselt weiterlesen, weil man unbedingt erfahren will, wie die vier Morde zusammenhängen. Obwohl man früh ahnt, wie die Geschichte ausgehen könnte, bleibt die Suche nach dem Mörder spannend. Im letzten Drittel nimmt die Story dann rasant Fahrt auf und bestätigt die Verdächtigungen, lässt einen mitfiebern, weil Megans Mörder noch einmal zuschlagen könnte. „Du stirbst nicht allein“ ist der zweite Roman der Autorin. Mir persönlich hat dieses Buch besser gefallen als „Während du stirbst“, weil mir in diesem ersten Roman zwar die Grundidee sehr gut gefallen hat, mir die vielen Wendungen am Schluss aber zu viel waren. Dieser Roman ist geradliniger und für mich fesselnder.Guter Spannungsroman mit einer tollen Geschichte, die einen am Ende mit einem traurigen Gefühl zurücklässt.

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  • Trotz des brisanten Inhalts nicht ganz überzeugt

    Du stirbst nicht allein
    tootsy3000

    tootsy3000

    06. June 2017 um 15:05

    Mein Eindruck: Tammy Cohens ersten Psychothriller "Während du stirbst" war von der Spannung her zwar eher flach gehalten, doch mit seinen Drehungen und Wendungen, fand ich ihn doch noch recht lesenswert. Entsprechend neugierig war ich dann auf ihr neues Werk. Nach dem die kleine Poppy Glover spurlos verschwunden ist, wird das frühere Krisenteam wieder zusammengerufen. Da die Vermutung nahe liegt, dass es sich um den selben Täter handelt, welcher bereits die früheren Opfer auf dem Gewissen hat, werden auch die Eltern dieser Mädchen in die Recherche mit einbezogen. Die Mutter des ersten Opfers, hat für sich und die anderen Eltern eine Selbsthilfegruppe gegründet um mit dem Geschehenen besser zurecht zukommen. Das Verschwinden des kleinen Mädchen, reißt bei allen Beteiligten die Wunden wieder auf und jeder versucht auf seine eigen Art und Weise mit den Vorkommnissen zurecht zu kommen. Während Megan Purvis' Mutter Treffen der Selbsthilfegruppe organisiert, stecken die Reids in einer tiefen ehelichen Krise. Und die Millers, Eltern des dritten Opfers, wollen weg und woanders neu anfangen. Am meisten Leiden an der Situation aber Megans älterer Bruder Rory, der sich die Schuld am Tod der Schwester gibt, und Tillys ältere Schwester Jemima. Sie fühlen sich von den Treffen überfordert, wollen nicht immer an das Grauenhafte erinnert werden. Während Rory seiner Mutter aber nicht noch unnötig Kummer bereiten will, und mehr oder weniger folgsam ist, lässt Jemima ihren Frust und ihren Groll besonders die Mutter spüren. Die Polizei ermittelt während dessen in alle Richtungen, geht Informationen nach und kommt doch keinen Schritt weiter. Durch das Melden einer besorgten Lehrerin rückt einer der Väter in den Mittelpunkt. Dann taucht eine weitere Zeugin auf, und die Suche nach dem Täter beginnt von vorne. Als dann auch noch Informationen an die Medien weitergegen werden, vermuten die Ermittler ein internes Leck. Um die Bevölkerung nicht gegen sich zu haben, beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit, denn der Mörder könnte sich jederzeit das nächste Mädchen holen.... Die Erzählstränge wechseln sich mit den hauptbeteiligten Personen ab und sind so konstruiert, dass man den Geschehnissen als Leser doch sehr nahe ist. Richtige Spannung kommt eher wenig auf, die psychische Belastung, die die Eltern und Geschwister der Opfer durchleben, sind aber sehr gut ausgearbeitet und man kann sich gut in sie hineinversetzten. Kindsmord und Pädophilie ist keine leichte Kost. Tammy Cohen bearbeitet die Thematik aber weder aufdringlich noch stark akzentuiert. Das Hauptaugenmerk ist auf die Ermittlungen und auf die Gefühlswelt der Eltern gerichtet. Durch einige Wendungen und neue Erkenntnisse liest sich der Psychothriller ganz gut, ist aber kein wirklicher Pageturner. Die Geschichte beinhaltet sehr viele unterschiedliche Charaktere in die man sich ganz gut hinein versetzten kann, die aber doch auch sehr oberflächlich wirken.Mein Fazit: Ein Psychothriller mit wenig Spannung,  mit einigen überraschenden Wendung und einem schockierenden Ende. Persönlich fand ich den Aufbau und die sich abwechselnden Szenarien zwar recht unterhaltsam. Die Charaktere waren zwar recht unterschiedlich in ihren Persönlichkeiten, mir fehlte aber diese Leser-zu-Charakter-Beziehung um den Protagonisten Sympathie oder Antipathie entgegenzubringen. Ein gut zu lesender Roman, der mich aber leider, trotz des brisanten Inhalts, nicht ganz überzeugen konnte.

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  • Na ja...

    Du stirbst nicht allein
    Buecherseele79

    Buecherseele79

    01. June 2017 um 09:35

    Traurige Gewissheit im Fall der kleinen Poppy Glover- sie wurde getötet.Genauso wie die Kinder vor ihr- Megan, Tilly und Leila.Alle 4 weisen den Schriftzug "Sorry" auf ihrem Bein nach, es muss sich also um einen Täter handeln, oder?!Die Polizei tappt im Dunkeln und gibt ihr Bestes.Die Opferschutzbeamtin Leanne betreut die Eltern von Tilly und muss ihnen auch in dieser dunklen Stunde beistehen.Alle Eltern der getöteten Kinder treffen sich wieder bei Megan ihrer Familie zum Austausch, sich gegenseitig trösten und Kraft zum spenden.Doch die Eltern von Leila wollen ein neues Leben in Australien beginnen was gerade bei der Mutter von Megan auf grossen Widerstand stösst, denn sie gibt alles um zu helfen, um mit ihrer kleinen Gruppe Megans-Engel für die Familien dazu sein....Die Journalistin Sally wittert wieder die Chance gross herauszukommen, es ist ihr damals, bei den ganzen anderen Fällen, schliesslich auch gelungen.Auch wenn sie eine kurze Affäre mit dem Stiefvater von Megan begonnen hatte....Dann taucht ein Brief von Megan ihrem Stiefvater an sie auf der Schlimmes ahnen lässt und auch verdeckte Ermittler sprechen von einem Pädophilenring der sich "Nemo" nennt und über den letzten Mord sich rege austauscht und wohl auch Fotos der ermordeten Poppy besitzt....Wer verrät Details der Ermittlungen an die Presse?Im Geheimen hat der Täter schon sein neues Opfer gefunden und will diesmal alles richtig machen....Ich habe das erste Buch der Autorin "Während du stirbst" wahrlich verschlungen und mich somit auch sehr auf das zweite Buch gefreut.Diesmal war es für mich aber eher eine Enttäuschung.Der Schreibstil ist flüssig und leicht zu lesen, auch ist es sehr bewundernswert wie die Autorin versucht hat das Gefühl der Hilflosigkeit zu beschreiben wenn die Gewissheit Realität ist- mein Kind ist tot und kommt nicht mehr zu mir  zurück.Allerdings sind die ersten 150 Seiten wirklich gespickt mit vielen Namen die ich oft durcheinander brachte und auch die Geschichte kam nicht so recht vorwärts.Der Spannungsbogen wurde dann nach der Hälfte des Buches endlich aufgebaut was mich dann zum weiterlesen animiert hatte.Die Charaktere sind für mich diesmal eher blass und nicht ganz so unterschiedlich wie ich es aus dem ersten Buch von der Autorin gewohnt bin.Das Ende war okay, aber auch kein Feuerwerk der Überraschung.Mich konnte das Buch, diesmal, leider nicht überzeugen.

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  • Schlechte Umsetzung

    Du stirbst nicht allein
    LeKo

    LeKo

    31. May 2017 um 17:11

    Du stirbst nicht alleinAutor: Tammy Cohen Genre: Psychothriller Erschienen:17. April 2017 Version: Taschenbuch, eBook Seitenzahl: 400Verlag: blanvalet Inhalt (übernommen): Vor vier Jahren erschütterte der Mord an der siebenjährigen Megan Purvis ganz London. Die Leiche des Mädchens wurde in einem abgelegenen Waldstück gefunden, auf ihrem nackten Schenkel stand das Wort »Sorry«. Zwei Jahre später verschwand Tilly Reid, auch ihre Leiche wurde gezeichnet und im Wald gefunden. Vierzehn Monate danach fand man erneut eine Mädchenleiche. Der Mörder der drei wurde nie gefasst. Und nun ist die kleine Poppy Glover verschwunden ... Meine Meinung: "Du stirbst nicht allein" war das erste Buch, welches ich von Tammy Cohen gelesen habe. Leider konnte es mich nicht überzeugen. Mir fiel es von Anfang an schwer in das Buch hineinzukommen. Die Schwierigkeiten ergaben sich dadurch, dass ständig neue Charaktere aufgetaucht sind und ich den Überblick über die Charaktere verloren habe. Hinzu kam, dass die Charaktere mich nicht überzeugen konnten. Ich konnte mich nicht in die Personen hineinversetzen, da diese immer nur oberflächlich beschrieben wurden. Außerdem haben mir komplett die Gefühle gefehlt. Weiterhin fand ich, dass die Geschichte nur so vor sich hin geplänkelt ist. Mir hat leider komplett die Spannung gefehlt. Außerdem fand ich, dass die Geschichte sehr eintönig erzählt wurde. Besser wäre es in dem Fall gewesen, wenn man zum Beispiel nur zwei Protagonisten genommen hätte, denn der Plot an sich war gut gemacht. Fazit: „Du stirbst nicht allein“ ist keineswegs ein durch und durch schlechtes Buch, da der Plot eine gute Idee war, jedoch fehlte es an der Umsetzung. Daher bekommt das Buch leider nur 3 von 5 Büchersternen.

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