Du stirbst nicht allein

von Tammy Cohen 
2,7 Sterne bei39 Bewertungen
Du stirbst nicht allein
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (8):
Neuneuneugierigs avatar

Kein Psyscho Thriller, aber grandios aufgebaut. Leichte Einführung, Perspektiven der Hinterbliebenen, nicht zu blutig, rasantes Ende!

Kritisch (15):
C

Das ist kein Psychothriller!

Alle 39 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Du stirbst nicht allein"

Vier tote Mädchen. Vier trauernde Familien. Ein Killer auf freiem Fuß.

Vor vier Jahren erschütterte der Mord an der siebenjährigen Megan Purvis ganz London. Die Leiche des Mädchens wurde in einem abgelegenen Waldstück gefunden, auf ihrem nackten Schenkel stand das Wort »Sorry«. Zwei Jahre später verschwand Tilly Reid, auch ihre Leiche wurde gezeichnet und im Wald gefunden. Vierzehn Monate danach fand man erneut eine Mädchenleiche. Der Mörder der drei wurde nie gefasst. Und nun ist die kleine Poppy Glover verschwunden ...

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783734104374
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:400 Seiten
Verlag:Blanvalet
Erscheinungsdatum:17.04.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    romanasylvias avatar
    romanasylviavor 8 Monaten
    Kurzmeinung: war leider nicht mein fall und habe es abgebrochen, sehr langweilig geschrieben
    langweilig

    war leider nicht mein fall und habe es abgebrochen, sehr langweilig geschrieben. verstehe unter einem psychothriller etwas anderes

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    julchen91s avatar
    julchen91vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ich war leider echt enttäuscht von dieser Geschichte.
    Psychothriller? Nein wohl eher eine verwirrende Geschichte mit leichter Spannung

    Vier tote Mädchen. Vier trauernde Familien. Ein Killer auf freiem Fuß.

    Nach diesem großartigen Statement zum Buch, war mir sofort klar, das ich dieses Buch unbedingt lesen sollte.
    Das Cover wirkt unglaublich blutig und durch die Bezeichnung "Psychothiller" war ich darauf eingestellt, genau auch das zu bekommen.
    Fangen wir mal mit den Aspekten an, die mir richtig gut gefallen haben:
    Ich muss sagen, dass mir der Schreibstil unglaublich gut gefallen hat. Er war sehr atmosphärisch und am Anfang doch sehr spannungsgeladen.
    Leider hat es durch die Geschichte an Fahrt abgenommen. Es wurde genau beschrieben, wie die einzelnen Familien mit dem Verlust ihrer Mädchen umgehen und wie sie der aktuelle Fall beschäftigt. Ich musste dabei aber feststellen, dass meine Gedanken auch dazu tendierten, dass ich die Eltern selbst für die Tat verantwortlich gemacht habe. Ob ich mit meiner Theorie richtig lag oder nicht, müsst ihr natürlich selbst nachlesen.

    Leider blieb das Buch nicht spannend und so musste ich mich teilweise zwingen das buch nicht abzubrechen. Ich finde die Geschichte hat auf jedenfall super viel Potential, was leider nicht ausgebaut wurde.

    Insgesamt kann ich sagen, dass ich mit diesem Ende nicht gerechnet habe und doch nicht voll und ganz auf meine Kosten gekommen bin.

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    Reading_far_aways avatar
    Reading_far_awayvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Eine gute Idee, die leider schlecht umgesetzt wurde
    Ein Buch voller Irrungen und Wirrungen

    "Du stirbst nicht allein" ist der zweite Psychothriller aus der Feder der Autorin Tammy Cohen und konnte mich leider im Gegensatz zu ihrem ersten Buch "Während du stirbst" überhaupt nicht begeistern. 

    Inhalt

    Innerhalb von vier Jahren werden vier junge Mädchen entführt und ermordet, auf ihren Beinen steht das Wort "Sorry" und die Ermittler sind fieberhaft auf der Suche nach dem Mörder. Währenddessen gründet die Mutter des ersten Opfers eine Art Selbsthilfegruppe um sich gegenseitig Halt und Kraft zu geben, doch die Gruppe droht immer mehr auseinanderzubrechen. 

    Meine Meinung

    Der Klappentext dieses Psychothrillers klingt wirklich vielversprechend und weil ich den ersten Thriller der Autorin wirklich gelungen fand, freute ich mich darauf, auch dieses Buch von ihr zu lesen. Leider wurde ich schwer enttäuscht. Die Daily Mail schreibt: "Allem anderen haushoch überlegen. Tammy Cohen könnte über Teppichreinigung schreiben und es wäre nervenzerreißend spannend". Nun ehrlich gesagt wäre Teppichreinigung vermutlich spannender als dieses Buch, denn es war für mich ziemlich langweilig. Gefühlt ist in diesem Buch nichts passiert, was man nicht auch in 100 Seiten hätte verpacken können. Es gab aber auch noch weitere Punkte, die mich gestört haben:


    Zum einen ist die Vielzahl der Namen absolut verwirrend. Es gibt vier Familien, die eine Tochter verloren haben, dabei lebt in einer der Familien auch noch der Schwiegervater und nicht mehr der leibliche Vater der Kinder und ich musste ständig überlegen, zu welchem Opfer die jeweilige Person jetzt gehört. Dann kommen noch eine Ermittlerin, eine Reporterin, der Bruder eines der Opfer und eine weitere Person hinzu, von der man anfangs noch nicht weiß, welche Rolle sie spielt. Das sind meiner Meinung nach eindeutig zu viele Handlungsstränge und Perspektiven, die da zusammenkommen. Was mich am meisten daran gestört hat, ist, dass einige davon schlichtweg unnötig sind. 


    Die Autorin hat immer wieder regelrecht zwanghaft versucht, den Leser in die Irre zu führen, dabei waren das auch noch unglaubwürdige Wendungen, die nicht in das Gesamtbild passten. Hinzu kommt, dass sie es nicht geschafft hat, auch nur eine Person sympathisch darzustellen. Weder die Ermittlerin noch die Mütter der Opfer konnten in mir etwas anderes als Abneigung und Genervtheit hervorrufen, ganz zu schweigen von der Reporterin. Was ihr aber gelungen ist, ist die Darstellung dessen, was der Verlust eines Kindes mit einer Familie anrichten kann, deshalb bekommt das Buch von mir doch noch einen Stern. Die Auflösung, wer der Täter ist, hat mir auch ganz gut gefallen, durch Zufall bin ich darauf schon ziemlich früh gekommen, auch wenn wirklich wenig darauf hindeutete. Das hätte eindeutig Potential zu einem richtig guten Psychothriller gehabt, das leider nicht ausgeschöpft wurde Man könnte das Buch wohl eher als Drama bezeichnen, doch ein Psychothriller ist es definitiv nicht!

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    ForeverAngels avatar
    ForeverAngelvor einem Jahr
    Reicht in keinster Weise an ihren Erstling heran

    Nachdem mich Während du stirbst durch die völlig überraschende 180°C-Wende im zweiten Teil des Buches so begeistert hat, war ich neugierig auf Tammy Cohens neues Werk, obwohl mich der Thriller thematisch (Kindesermordung) nicht so hundertprozentig angesprochen hat. Vielleicht hätte mir das schon eine Warnung sein sollen.

    Ich weiß, dass ich im Moment recht kritisch bin, was Thriller - vor allem Psychothriller - angeht, weil ich oft der Meinung bin, dass die Geschichten diese Betitelung nicht verdient haben. Wenn einer Geschichte jeglicher Thrill, jeglicher Nervenkitzel fehlt, dann ist es für mich auch kein Thriller. Von allen sogenannten (Psycho-)Thrillern, die ich in den letzten Wochen gelesen habe, war aber keiner so langweilig wie Du stirbst nicht allein.

    "Wenn man nicht da bleiben musste, wo sich alle paar Monate irgendetwas jährte oder ein geburtstag anstand, anlässlich dessen alles wieder aufgewühlt wurde, wenn man nicht für immer Mutter oder Bruder von Tragic Girl sein musste, warum sollte man es dann allen Ernstes tun?"
    (Seite 126)


    Von der Erzählstruktur her scheint Tammy Cohen sich ein wenig an Paula Hawkins Into the Water orientiert zu haben, denn auch hier gibt es unfassbar viele Erzählstimmen. Zu viele, für meinen Geschmack, und die ohnehin kaum vorhandene Spannung leidet unter den vielen, verwirrenden, zähen Perspektivenwechseln. Es erzählen nicht nur die ermittelnden Polizisten und vielleicht eine involvierte Mutter, es kommen gleich alle möglichen Angehörigen der früheren und aktuellen Opfer zu Wort, dazu eine Journalistin und ein Verdächtiger. Klar, die Kriminalfälle gehen unter die Haut, wie immer, wenn Kinder involviert sind, und es ist tragisch, was die Angehörigen durchlitten haben. Aber Spannung wird dadurch keine aufgebaut, auch, weil stets eine gewisse Distanz zu den Figuren bestehen bleibt. Sei es nun Emma oder Rory oder Leanne, keiner von ihnen ist in meinem Kopf lebendig geworden, keiner ging mir unter die Haut. Da war keine Figur, dessen Schicksal mich wirklich interessiert hat und mit der ich mitgefiebert habe.

    "Sie war also angemessen dankbar gewesen, hatte ihr gutes Karma hinaus ins Universum geschleudert und sich für all die Segnungen, die ihr widerfuhren, ordentlich bedankt. Und was hatte sie dafür bekommen? Nichts als einen ganzen Haufen Probleme."
    (Seite 106)


    Du stirbst nicht allein nennt sich selbst Psychothriller, aber davon habe ich leider nichts gemerkt. Im Fokus der Geschichte stehen auch gar nicht so sehr die Ermittlungen im aktuellen Mordfalls, sondern vielmehr das Privatleben der Figuren. Sei es nun der Bruder eines Opfers oder Ermittlerin Leanne selbst, die meiste Zeit über geht es um private Wehwechen. Diese negative Einstellung hat vielleicht auch dazu beigetragen, dass mir keine der Figuren sympathisch war. Klar, von den trauernden Angehörigen habe ich keine Fröhlichkeit erwartet, aber von Sally und Leanne irgendwie schon. Oder zumindest mehr Professionalität. Die Figuren sollen so wohl menschlicher wirken, aber für mich hat das nur dazu geführt, dass sie mich genervt haben.

    "[Sally] hatte schon jetzt einen Scheißtag, und es war gerade einmal zehn Uhr. Für eine Zigarette hätte sie töten können. 'Ich bin Nichtraucherin', erinnerte sie sich und versuchte, sich an den genauen Wortlaut dessen zu erinnern, was Sebastian, der Hypnosetherapeut, gesagt hatte. [...] Es klappte nicht."
    (Seite 29)


    Auch die Auflösung am Ende konnte leider nichts mehr herausreißen, ganz im Gegenteil, sie hat meinen negativen Eindruck dieses zweiten Werkes nur noch mal verstärkt. Du stirbst nicht allein reicht in keiner Weise an ihren Erstling heran und hat mich durch und durch enttäuscht. Ab jetzt kann es nur wieder besser werden.

    (c) Books and Biscuit

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    sinaslesewelts avatar
    sinasleseweltvor einem Jahr
    Umsetzung leider mies

    Ich habe bereits „Während du stirbst“ von der Autorin gelesen und fand es damals echt gut. Leider konnte mich „Du stirbst nicht allein“ nicht so überzeugen. Und das ist noch nett ausgedrückt.

    Fangen wir beim größten Problem an: Die Langeweile. Für mich kam zu keinem Zeitpunkt auch nur ein Hauch Spannung auf. Die Autorin verliert sich in Nebensächlichkeiten und Gefühlen und kommt nur in sehr langsamen Tempo in der Geschichte voran. Alles, was zur Spannung beitragen könnte, nutzt sie nicht. Sie schlägt verschiedene Wege ein und versucht zum Beispiel mit mysteriösen Briefen Spannung zu erzeugen, doch diese Wege werden quasi nebenbei komplett unspektakulär aufgelöst. Und die Auflösung ist dann auch noch so banal, dass sie einfach nur enttäuschen. Nichts davon kann überraschen, nichts wirklich fesseln.

    Auch die Charaktere konnten mich nicht überzeugen. Hier ist vor allem die Anzahl der Charaktere fatal, da es einfach zu viele sind. Die Autorin versucht jedem Charakter die nötige Tiefe zu geben, was ihr bei wenigen durchaus gelingt, bei den meisten aber eher nicht. Aufgrund der Menge nimmt dieses aber auch viel Platz in der Geschichte ein, sodass der Fall an sich – die Morde an den Kindern – kaum präsent ist.

    Der Fokus liegt zu sehr auf dem Privatleben der Charaktere. Die Polizistin Leanne jammert pausenlos über ihre zerbrochene Ehe und die Tatsache, dass ihr Exmann ebenfalls an diesem Fall arbeitet bereitet ihr mehr Kopfzerbrechen als der Fall selbst. Die Journalistin Sally verliert sich ständig in vergangenen Liebeleien und ihre erbarmungslose Recherche, von der sie die ganze Zeit prahlt, ist eigentlich nur heiße Luft.
    Noch dazu ist keiner der Charaktere ein wirklicher Sympathieträger. Die meisten haben mich größtenteils nur genervt mit ihren privaten Problemchen und unwichtigen Gedankengängen.

    Wieso dieses Buch als Psychothriller ausgewiesen wird, ist mir generell ein Rätsel. Unter dem Begriff „Psychothriller“ erwartet jeder anscheinend etwas anderes und eine genaue Definition scheint es nicht zu geben. Deshalb möchte ich vorerst klären, was ich mir unter einem (guten) Psychothriller vorstelle:

    Für mich ist ein Psychothriller eine Geschichte, die spannend ist (schließlich ist ein Psychothriller immer noch ein Thriller), dafür aber subtilere Werkzeuge benutzt um diese zu erzeugen. Der Fokus liegt auf der Psyche der Menschen und spielt im besten Falle auch mit der Wahrnehmung des Lesers. Es braucht kein großes Blutvergießen oder detailliert dargestellte Gewalt, genauso wenig wie großartige Action oder eine Verfolgungsjagd. Die Atmosphäre ist eher düster bis mysteriös und zieht den Leser so in seinen Bann.

    Allein durch die nicht vorhandene Spannung kann man hier generell nicht von einem Thriller reden und dadurch auch nicht von einem Psychothriller. Auch die psychischen Aspekte sind eher Mau und tauchen im Grunde nur auf den letzten paar Seiten auf.

    Der Schreibstil ist größtenteils in Ordnung. Er ist gut und recht schnell lesbar, wenn man nicht ab und an über Sätze stolpern würde, die den Lesefluss doch arg beeinträchtigen können. Typische Schachtelsätze muss man mehrere Male lesen um sie überhaupt zu verstehen. Einmal fiel sogar ein Satz ganz nach dem „Wenn du denkst, dann denkst du nur du denkst“- Klischee, was mich einerseits zum Lachen brachte (was bei einem „Psychothriller“ nicht unbedingt vorkommen sollte) und gleichzeitig genervt mit den Augen rollen ließ.
    Fraglich ist hier jedoch, ob die Kritik wirklich der Autorin gilt oder der Übersetzung.

    Das Ende beweist schließlich endgültig, dass sich die Autorin kaum Gedanken um eine schlüssige Handlung gemacht hat. Das ganze Buch über sind die privaten Dinge wichtiger, die Ermittlungen kommen so gut wie nicht voran. Aber da das Buch nun mal bald vorbei sein sollte, muss ja irgendwie eine Lösung her. Die Lösung kommt also in Form von Hinweisen, für die die Polizei aber nichts getan hat und ganz plötzlich so da sind. Auf den letzten 20 Seiten wird alles schnell abgefrühstückt und das war es dann.

    Ich muss Tammy Cohen zu Gute halten, dass der Grundgedanke der Geschichte gar nicht mal so schlecht ist. Daraus hätte man wirklich etwas machen können. Aber das hat sie nicht. Bei der Umsetzung hat sie absolut versagt und sich in unwichtigen Dingen verloren.

    Fazit

    Ich habe schon viele Bücher gelesen, die ich im Nachhinein als schlecht empfunden habe. „Du stirbst nicht allein“ toppt für mich alle! Nervige Charaktere, deren Privatleben mehr im Fokus steht als der Fall und durchgehende Langeweile dominieren dieses Buch. Ich kann es überhaupt nicht empfehlen und habe mich sehr oft über dieses Buch aufgeregt.

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    Ashimauss avatar
    Ashimausvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein Buch, welches die Welt nicht braucht! 😑 Wer bei diesem Buch einen Psychothriller erwartet, sollte lieber davon Abstand nehmen.
    Ein Psychodrama mit viel zu vielen Charakteren!

    Nachdem mir Während du stirbst von Tammy Cohen nicht so zugesagt hat, dachte ich, ich geb ihr mit diesem Psychothriller nochmal eine Chance… Naja, was soll ich sagen? Ich wurde wiedermal maßlos enttäuscht! -.-

    Das gesamte Buch ist überhaupt nicht spannend, die Deklaration „Psychothriller“ ist absolut falsch gewählt. Wer das Buch liest, sollte sich eher auf ein „Drama“ freuen… ansonsten ist er mit Du stirbst nicht allein falsch beraten!

    Am Anfang haben mich die vielen Charaktere ziemlich verwirrt. Einer nach dem anderen wird einfach ins Geschehen reingeschmissen und man hat echt Probleme alle richtig zu zuordnen. Allein die ersten 3 Kapitel sind alle aus unterschiedlichen Perspektiven geschrieben und jedesmal überlegt man „Wer ist das denn jetzt schon wieder?!“. Im Laufe des Buches wird man aber noch mit viel mehr Sichtweisen betraut, was für mich im Ganzen einfach zu viele sind!

    Die Charaktere zu den vielen Perspektiven sind leider alles andere als tiefgründig, was bei der Menge an Personen und einer Seitenzahl von knapp 400 Seiten nicht wirklich verwunderlich ist Dadurch wirken die Personen unauthentisch und ihre Handlung nicht nachvollziehbar. Und von Sympathie den Charakteren gegenüber brauchen wir gar nicht erst anzufangen! Da generell alle wirken als hätten sie Dreck am Stecken, ist auch jeder mal verdächtigt da irgendwie mit drin zuhängen… Egal ob Geschwister, Eltern oder Außenstehende.

    Was mich mit am meisten aufgeregt hat, ist die schlechte Übersetzung! Hier bekommt man ganz krude Sätze, die mit der deutschen Sprache leider nicht mehr viel gemein haben. Oder es sind Wörter, über die man nur den Kopf schütteln kann, weil die so noch kein Mensch zuvor gehört hat. Dadurch wird das an sich flüssig Lesbare des Schreibstils enorm behindert!

    Tammy Cohen legt in diesem Buch, für meinen Geschmack, etwas zu viele Fährten in jegliche Richtungen. Dadurch soll der Leser verwirrt werden, jedoch führt es eher zu  einem gewissen Maß an Frustration. Lieber eine gut ausgearbeitete falsche Fährte legen und eine krasse Wendung einbauen, als nach dem Motto „viele Wege führen nach Rom“ vorzugehen!

    Leider sind auch viele Lückenfüller eingebaut, besonders denke ich da an die Liebeleien von Leanne, der Opferschutzbeamtin der Reids. Das ist für die reguläre Story alles einfach total unnötig und interessiert ausserdem auch keinen!

    Bis auf die Beziehung der Eheleute Reid, die während des Buches extrem im Argen liegt (was in solchen Fällen ja wirklich oft passiert, da sich die Eltern meistens gegenseitig die Schuld am Geschehenen geben), hat mir nichts gefallen, geschweige denn authentisch gewirkt!

    Für das Ende hat es sich Tammy Cohen extrem leicht gemacht, durch banale Vorkommnisse löst sie das Täterkonstrukt auf. Da hätte man wirklich etwas mehr Gedanken und Herzblut reinstecken können. Der eine findet ein Handy, die andere bringt eine Haarprobe… Sorry… sowas geht gar nicht! Etwas mehr Mühe ist doch wohl nicht zuviel erwartet! -.-

    Für mich steht definitiv fest: KEIN WEITERER COHEN MEHR! Ich hab mir wirklich viel vom Klappentext her versprochen, obwohl ich trotz Während du stirbst mit einer gewissen Skepsis drangegangen bin… aber mich so zu enttäuschen hat noch nicht mal Während du stirbst geschafft! Die gähnende Langeweile, die noch nicht mal auf den letzten 50 Seiten verschwunden ist, trägt da auch einen großen Teil zu bei… Daher kann ich nur einen (1) Stern vergeben!

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    Katzyjas avatar
    Katzyjavor einem Jahr
    Kein großer Spannungsbogen


    Meine Zusammenfassung


    Vor 4 Jahren wurde eine Kinderleiche in einem abgelegenden Parkstück gefunden. Auf ihrem Unterschenkel stand das Wort "Sorry" geschrieben. Der Täter wurde nicht gefasst und nach einiger Zeit passieren weitere Morde an Kindern. Der Täter hat keine für die Polizei nützlichen Spuren hinterlassen und auch das Motiv bleibt zunächst unklar, da die Leichen nicht immer das selbe Muster aufweisen. Die Zeitspanne der Morde scheint immer kürzer zu werden während die trauernden Eltern mehr werden...
    Bewertung


    Das Cover kam mir zunächst seltsam vor, was hat das Herz bitte mit dem Tod kleiner Mädchen gemeinsam?! Naja, bei einem Psychothriller kann man ja viel unvorhersehbares erwarten. 


    Die Autorin lässt uns die Geschichte aus der Sicht der verschiedensten Personen lesen. Ob von den Eltern der Opfer, der ermittelnden Polizei oder der Journalistin. Anfangs habe ich mich etwas schwer getan die einzelnen Personen unter einen Hut zu bekommen und habe mir dazu ein paar Notizen gemacht, damit ich nicht durcheinander kam wer mit wem wie zusammengehört. Doch nach dem ersten 100 Seiten war dann alles halbwegs flüssig und es kam langsam Spannung auf. Diese blieb aber nur sehr kurz, da es gleich mit ein paar Längen und unnötigen Familienstreitigkeiten weiter ging. Mir hat das beim lesen etwas die Lust genommen, da es mir zu viele unwichtige Informationen waren. Auch aus der Sicht des Täters hätte definitiv mehr zu lesen sein können.


    Bei der Suche nach dem Täter wurde man schön in die Irre geführt und hat fast bis zum Schluss im Dunklen getappt, so muss das sein. Auch beim lesen habe ich öfter schlucken müssen. Wenn man selbst Kinder hat liest sich so ein Psychothriller bei dem Kinderleichen gefunden werden nicht so einfach. 


    Trotz des krassen Geschehens hat mir aber die Spannung gefehlt und so musste ich mich sehr durch die Seiten zwingen und war froh als ich auf die letzten Seiten schauen konnte. Das Ende ist dann wieder dem Genre angepasst und passt einfach perfekt, der Leser wird Kopfschüttelnd zurückgelassen, so liebe ich das. 


    Zum Schreibstil kann ich nur sagen, das er sehr flüssig ist und man zügig vorran kommt, das einzigste was mich dabei gestört hat waren ab und an ein paar kluge >Fremdwörter< die man im Alltag einfach nicht benutzt, die haben mir ab und an das lesen etwas erschwert und genervt.


    Fazit: Ein schwieriges Thema mit unvorhersehbarem Ende. Etwas wenig Spannung, lässt den Leser aber sehr Nachdenklich zurück.

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    izzy050s avatar
    izzy050vor einem Jahr
    Kein Psychothriller, aber...

    Das Buch ist für mich definitiv kein Psychothriller! Wenn man diese Titulierung einmal wegdenkt, war das Buch insgesamt gut. Es ging viel um die Hinterbliebenen der Opfer, wie es sie verändert hat, wie sie dennoch versuchen weiterzumachen und wie jeder Mensch anders mit einer Tragödie umgeht. Auch die polizeiliche Seite wurde weniger als Ermittlung dargestellt. Vielmehr ging es auch da um die privaten und persönlichen Veränderungen der Beamten. Ich hatte das Gefühl, dass die Ermittlungen zur Aufklärung der eigentlichen Verbrechen eher der Bezeichnung "Thriller" geschuldet sind, als dass es das ist, worüber die Autorin in ihrem Buch schreiben möchte.

    Wenn man diesen kleinen Schock als Leser einmal verwunden hat und das Buch eher als Roman oder Familiendrama sieht, also keine große Aktion oder hohe Spannungsbögen erwartet, ist es ein sehr gutes und sehr berührendes Buch. Die Figuren sind gut ausgearbeitet und sehr ausführlich dargestellt, so dass man sich gut hineinfühlen kann. Auch der Schreibstil ist gut und flüssig. 

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    lenisveas avatar
    lenisveavor einem Jahr
    Kurzmeinung: Teils Drama, teils Psychodrama, hatte ein bisschen mehr erwartet, 3,5 Sterne
    Du stirbst nicht allein

    € 9,99 [D] inkl. MwSt. € 10,30 [A] | CHF 13,90* (* empf. VK-Preis) Taschenbuch, Klappenbroschur ISBN: 978-3-7341-0437-4 NEU Erschienen: 17.04.2017 Zum Buch: https://www.randomhouse.de/Taschenbuch/Du-stirbst-nicht-allein/Tammy-Cohen/Blanvalet-Taschenbuch/e513006.rhd Vier tote Mädchen. Vier trauernde Familien. Ein Killer auf freiem Fuß. Vor vier Jahren erschütterte der Mord an der siebenjährigen Megan Purvis ganz London. Die Leiche des Mädchens wurde in einem abgelegenen Waldstück gefunden, auf ihrem nackten Schenkel stand das Wort »Sorry«. Zwei Jahre später verschwand Tilly Reid, auch ihre Leiche wurde gezeichnet und im Wald gefunden. Vierzehn Monate danach fand man erneut eine Mädchenleiche. Der Mörder der drei wurde nie gefasst. Und nun ist die kleine Poppy Glover verschwunden ... Meine Meinung: Ich bin aufgrund des Titels und des interessant klingenden Klappentextes auf das Buch aufmerksam geworden. Von der Autorin hatte ich bisher noch nichts gelesen und war dementsprechend sehr gespannt. Der Einstieg in das Buch ist mir recht leicht gelungen, der Schreibstil war durchgehend sehr flüssig. Ich habe dieses Buch aber nur teilweise als Thriller empfunden. Es ging lange Zeit darum, wie die Familien damit umgegangen sind und auch jetzt mit dem neuen Fall umgehen. Interessant war dabei, zu sehen, wie unterschiedlich die Elternpaare mit dem Verlust und überhaupt mit der ganzen Geschichte umgegangen sind. Es ging erst einmal weniger um die Tätersuche oder Ermittlerarbeit. Das kam erst sehr viel später. Zum Thema Spannung kann ich sagen, dass diese für mich erst in der zweiten Hälfte aufkam, bei einem Thriller müsste aber von vorne herein mehr Spannung enthalten sein. Ich habe das Buch mehr als Drama empfunden als denn als Psychothriller. Das Ende war für mich völlig überraschend und hat mich auch sehr nachdenklich zurückgelassen. Alles in allem konnte mich dieser Psychothriller leider nicht so ganz begeistern und überzeugen, von daher bekommt das Buch 3,5 Sterne von mir.

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    LaureenSanoos avatar
    LaureenSanoovor einem Jahr
    Kurzmeinung: Konnte mich nicht überzeugen. Verwirrend und langatmig. Erst am Ende kommt die Spannung auf und dann ist das Buch auch schon vorbei.
    Psychothriller? Wohl eher nicht..

    Worum geht es? Drei Mädchen wurden getötet und der Mörder läuft noch frei herum, bis er erneut zuschlägt. Die Familien der Mädchen haben eine kleine Gruppe gegründet, um sich gegenseitig beizustehen. Polizistin Leanne tappt im Dunkeln und es gibt keine Anhaltspunkte, bis die ersten Anzeichen auftauchen.

    Ich konnte mich nur schwer auf die Geschichte einlassen. Mit vier Familien, deren ganzen Namen und Beziehungen, empfand ich es als sehr anstrengend diese auseinander zu halten. Viele Namen klingen gleich, man weiß am Anfang noch nicht so ganz, wieso jetzt so viele Namen und Personen erwähnt werden. Mich hat das sehr gestört beim Lesen und der Lesefluss wurde dadurch ständig unterbrochen. Der Mittelteil ist sehr langatmig und es ist kaum was spannendes passiert, auch die Kapitel haben sich gezogen. Erst zum Ende hin kam Spannung auf, die Kapitel wurden kürzer, man konnte endlich mitverfolgen, wer jetzt der Mörder ist und was sein Motiv war. 

    Die Charaktere konnten mich ebenfalls nicht überzeugen und mitreißen. Ich empfand sie als sehr nervig und unsympathisch. Da es auch so viele Personen sind, konnte man sich nie auf eine Person einlassen, weil das nächste Kapitel sofort aus der Sicht jemand anderes erzählt wurde. 

    Fazit: Das Buch konnte mich nicht überzeugen. Die Auflösung am Ende fand ich interessant und ich hab das nicht kommen sehen, jedoch konnten die letzten 20 Seiten auch nicht mehr viel raushauen. 

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