Tammy Lincoln Der Zeitentaucher - Mit Schiff, Charme und Kanonen

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Inhaltsangabe zu „Der Zeitentaucher - Mit Schiff, Charme und Kanonen“ von Tammy Lincoln

Anker lichten, Leinen los! Die unerschrockene Piratentochter Olivia macht von Hawaii aus mit ihrer schrägen Crew die Südsee unsicher. Da spült das Schicksal ihr einen Mann vor die Füße, der behauptet, er komme aus der Zukunft. Robert, der Meeresbiologe, bringt sie völlig durcheinander: Erst mal steckt er in einer schwarzen Gummihaut und hat Flossen wie ein Fisch, dann entpuppt er sich als der wohl der heißeste Kerl der sieben Weltmeere. ARRRR! Doch auf dem Piratenschiff gelten strenge Regeln: Wenn der Fischmann sein Leben retten will, muss er sich als Piratenkrieger beweisen, einen legendären Familienschatz finden und ihren durchtriebenen Widersacher, den Großen Chang , zu den Haien schicken

Viel zu viel drumherum aber keine klare Story.

— jenkrini

Nach dem Klappentext habe ich etwas anderes erwartet. Das Buch konnte mich so gar nicht fesseln.

— claude20

Leider so gar nichts für mich

— Aleena

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  • Spannende und romantische Mischung aus Liebes- und oder Piratenroman

    Der Zeitentaucher - Mit Schiff, Charme und Kanonen

    AyuRavenwing

    28. November 2014 um 22:42

    Gerade noch hat Robert bei einem Tauchgang im Great Barriere Reef nach den Ursachen der Korallenbleiche gesucht und dabei etwas ungewöhnliches entdeckt, das er näher untersuchen wollte, und wenig später wacht er auf dem Deck eines Piratenschiffes auf. 150 Jahre in der Vergangenheit ist er zurück gereist, doch kann er das glauben? Zu Beginn hält er es für eine Scherz, oder den Dreh eines Filmes, doch ziemlich schnell stellt er fest, das die "Hinakua", deren Kapitän, seine Tochter und die Besatzung sehr real sind. Die Piraten sind auch nicht gerade begeistert von ihrem komischen Froschmann, den sie aus dem Wasser gefischt haben, kennen sie doch keine Sauerstoffflaschen, Neoprenanzüge und anderes Tauchzubehör der heutigen Zeit. Schließlich bekommt er eine Chance seine Nützlichkeit für die Piraten zu beweisen, er soll für sie den Schatz finden, was nicht einfach ist. Doch an Board des Piratenschiffes gibt es ja auch noch die Tochter des Piratenkapitäns, Olivia. Für Robert die wunderschönste Frau, der er je begegnet ist. Doch kann er ihr nahe kommmmen? Oder endet er wie die anderen Männer, die es gewagt haben, sie zu belästigen? Robert ist Meeresbiologe und erforscht die Ursachen der Korallenbleiche am Great Barrier Reef. Durch ein Amulett aus einer Schatzkiste, die er beim Tauchen entdeckt landet er in Olivias Zeit. Dort schafft er es, die Piraten davon zu überzeugen, das er aus der Zukunft kommt. Er geht vorsichtig mit seinem Wissen um, und erzählt ihnen dennoch Dinge aus der Zukunft. Gleich bei seiner ersten Begegnung mit Olivia ist diese für ihn anziehend und er möchte sie näher kennen lernen, was nicht einfach ist, da ihr Vater der Piratenkapitän ist. Überraschend für ihn sind auch die Regeln und wie gerecht es doch an Board des Piratenschiffes zu geht. Olivia ist nicht nur die Tochter des Piratenkapitäns, sondern auch Freibeuterin mit Leib und Seele. Sie ist 22 Jahre alt und liebt das Leben an Board des Schiffes. Dadurch ist schon viel herumgekommen und hat einiges von der Welt gesehen, unter der Crew sind nicht nur irgendwelche Besatzungsmitglieder, sondern Menschen die sie von Kindesbeinen an kennen und die nicht nur ihr ans Herz gewachsen sind. Sie sind für sie wie eine Familie. Neben den beiden Protagonisten gibt es noch die schillernde Crew der Piraten, jeder von ihnen hat seine eigene Lebensgeschichte hinter der ein Mensch mit Träumen, Hoffnungen und Wünschen steckt. Sie stammten aus den unterschiedlichsten Ländern und Kulturen und dennoch halten sie wie in einer kleine Familie zusammen und stehen für einander ein. Die klaren und gerechten Regeln auf dem Piratenschiff sind dafür auch sehr hilfreich. Teilweise sind sie liebenswert und schrullig, aber auch geheimnisvoll und realitisch und müssen sich nicht vor den Protagonisten verstecken. Es fällt einem während des Lesens nicht schwer zu verstehen, wieso Olivia so an diesen Persönlichkeiten hängt, man schließt sie selber schnell ins Herz. Und auch die Bösewichte haben alle ihre Beweggründe und sind gut ausgearbeitet, so dass man ihr Handeln verstehen kann. Das Cover zeigt im Hintergrund eine tropische Insel, vor dem ein Pirat mit nacktem Oberkörper posiert, darunter ist der Meersgrund mit einem Korallen Riff und einem versunkenen Schatz zu sehen, aus der Schatztruhe quellen Perlenketten hervor. Der Titel ist zentriert gesetzt und zieht das Auge des Betrachters auf sich durch die etwas unregelmäßig gesetzten Buchstaben. Es beinhaltet zwar alle passenden Motive, die einen Bezug zum Inhalt haben, doch leider finde ich das der Pirat darauf so unwirklich und irgendwie mehr nach einem weichgezeichneten Model aussieht, als nach einem gefährlichen Piraten. Ein Piratenschiff wäre meiner Meinung nach hier passender gewesen zum wundervoll gestalteten Hintergrund, und hätte neugieriger gemacht. Der Schreibstil von Tammy Lincoln ist sehr bildhaft, lebendig und flüssig, und auch die verschiednen Kulturen und Akzente oder Dialekte der Crew Mitglieder werden lebhaft dargestellt und heben somit deren Persönlichkeiten hervor. So lernt man während des Lesens die Charaktere noch besser kennen und verstehen. Auch die Umgebung ist detailreich beschrieben, so das es nicht schwer fällt in die Geschichte einzutauchen und die Inseln, Dschungel und Riffe sich vorzustellen. Die Atmosphäre ist dicht und immer mal wieder kommt ein klein wenig Spannung auf, so das man einfach wissen möchte wie es weiter geht und ob Robert und Olivia es schaffen werden, um ihre Liebe zu kämpfen und zusammen zu kommen. Wer ständige Zeitreisen, Zeitsprünge oder ähnliches erwartet wird ein wenig enttäuscht sein, da die Haupthandlung Roberts Zeit bei den Piraten betrifft. Dafür erfährt man sehr viel über die Meeresbiologie, die Geschichte und Geschehnisse zur Zeit der Piraten, und auch über die chinesische Kultur ist einiges zu erfahren. Es fehlt jedoch leider dieser wirklich spannede Moment im Hauptteil, wo man einfach mitfiebert und um die Charaktere bangt, dafür fällt es einem jedoch nicht schwer, die fremden Kulturen, farbenprächtigen exotischen Blumen und Tiere vor dem inneren Auge zu sehen. Neben der romantischen Liebesgeschichte im Zeitalter der Piraten in die Robert hineinschlittert enthält das Buch auch Themen, die nachdenklich machen. So wird durch Robert der Umweltschutz und die Umweltverschmutzung angerissen und die Piraten sind entsetzt über diese Erzählungen aus der Zukunft, aber auch die hawaiianische Kultur wird einem während des Lesens durch Olivia näher gebracht. Doch die Haupthandlung dreht sich um die Piraten, den Schatz und um Robert und Olivia, die sich dazwischen immer näher kommen. Es ist ein spannendes und gefühlvolles Buch über eine wilde Zeit, in der es aber auch Regeln gibt, die alle beachten und manche Sachen und Dinge noch mehr wert sind, als in unserer heutigen Zeit. Ein wenig mehr Spannung und Action in der Handlung hätten dem Roman gut getan, den schließlich spielt er ins er Zeit der wilden Freibeuter. Es macht zwar nachdenklich, ist aber auch eine leichte Sommerlektüre, die eine Mischung aus einer humorvollen Piratengeschichte, gewürzt mit ein wenig Zeitreise, Liebe, Erotik, nachdenklichen Themen und etwas Spannung ist. Für alle, die witzige, spannende und romantische Liebes- und oder Piratenromane mögen zu empfehlen. Vielen Dank an Blogg Dein Buch und books2read für das Rezensionsexemplar

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  • Interessante Idee, gutes Buch mit einer lustigen Crew

    Der Zeitentaucher - Mit Schiff, Charme und Kanonen

    herminefan

    27. August 2014 um 18:40

    Meinung: Ein Buch voller Zeitreisen, Piraten, Abenteuer und Liebe. Die Idee des Buches hat mir sehr gut gefallen, Piraten und Zeitreisen sind eine Kombination die ich so noch nicht gelesen habe und es wurde sehr gut umgesetzt. Viele witzige Sachen, bei denen man als „moderner“ Mensch schmunzeln musste. Leider hat sich das Buch insgesamt ein bisschen gezogen, fast 400 Seiten sich doch recht lang, etwas weniger wäre sicherlich auch genug gewesen, auch wenn es viele spannende Szenen zwischendurch gab. An den Schreibstil muss man sich erstmal gewöhnen, er ist sehr offen, bei dem Klappentext kriegt man schon einen sehr guten Eindruck, was auf einen zukommt. Mir hat er nach einer Zeit gut gefallen, ist mal etwas anders. Die Charaktere waren einfach das Beste an der ganzen Geschichte. Viele bunte, schillernde und teilweise verrückte Personen, einen Schiffsjungen, eine Eunuch, eine ehemalige Opernsängerin und Prostituierte, eine nicht sehr anmutige, wunderschöne Piratentochter und einen Biologe aus der Zukunft und viele Andere, die man gar nicht alles aufzählen kann. Es hat sehr viel Spaß gemacht von ihnen allen zu lesen und man hat sie schon ins Herz geschlossen. Auf jeden Fall eine lustige Truppe, die zwar alle etwas rauer sind. Roberts und Olivias Liebesgeschichte war ganz schön, sie hat mich nicht umgehauen, aber es war ganz amüsant ihr zu folgen. Das Cover gefällt mir super, es passt hervorragend zum Inhalt und spricht mich auf jeden Fall an. Vor allem den Titel „Zeitentaucher“ mag ich. Fazit: Das Buch darf man nicht unbedingt ernst nehmen, es gibt viele lustige Szenen und auch etwas verrückte. An manchen Stellen hatte ich einen kleinen Durchhänger, aber meistens wurde es sofort wieder spannend und Besonders eine Stelle eher am Schluss hat mir sehr gut gefallen, ich kam gar nicht mehr aus dem Schmunzeln heraus. Deswegen gibt es 4 Sterne von mir!

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  • Keine klar erkennbare Story, viel zu viel Beschreibung und eine Menge Esoterik

    Der Zeitentaucher - Mit Schiff, Charme und Kanonen

    jenkrini

    24. August 2014 um 14:47

    Tammy Lincoln: Tammy Lincoln ist freie Journalistin und lebt in Hamburg. Gerne spaziert sie an der Elbe entlang, bestaunt die unterschiedlichen Größen und Formen der vorbeifahrenden Schiffe, und wenn dann noch Möwen kreischen oder ein Dampfer tutet, beginnt das Kopfkino und schickt sie auf die abenteuerlichsten Reisen. Als Reisejournalistin durfte sie exotische Länder kennenlernen, an versteckten Plätzen etwa auf Hawaii oder in Queensland (Australien) unvergessliche Eindrücke sammeln – riechen, schmecken, hören, und manchmal auch Dinge spüren, über die man in seriösen Reisereportagen besser nicht berichtet. Klappentext: Anker lichten, Leinen los! Die unerschrockene Piratentochter Olivia macht von Hawaii aus mit ihrer schrägen Crew die Südsee unsicher. Da spült das Schicksal ihr einen Mann vor die Füße, der behauptet, er komme aus der Zukunft. Robert, der Meeresbiologe, bringt sie völlig durcheinander: Erst mal steckt er in einer schwarzen Gummihaut und hat Flossen wie ein Fisch, dann entpuppt er sich als der wohl der heißeste Kerl der sieben Weltmeere. ARRRR! Doch auf dem Piratenschiff gelten strenge Regeln: Wenn der Fischmann sein Leben retten will, muss er sich als Piratenkrieger beweisen, einen legendären Familienschatz finden und ihren durchtriebenen Widersacher, den „Großen Chang“, zu den Haien schicken … Cover: Eigentlich ist das Cover sehr schön gestaltet und sehr ansprechend, ich persönlich mag es aber nicht so gerne wenn richtige Menschen auf dem Cover abgebildet sind, weil das die Fantasie beeinträchtigt. Wenn es nur eine Silhouette oder nur der Körper ohne Kopf wäre fände ich es besser. Inhalt: In der Zeitentaucher geht es um Olivia Leilani Schmidt (22 Jahre) die im Jahr 1852 als Tochter des Capitäns eines Piratenschiffes in Australien am “Kap des Leidens” ankert. Olivia hat deutsche Wurzeln, den ihr Urgroßvater Adalbert Schmidt, der mit dem berühmten James Cook die Weltumsegelte, stammt aus Westerstedt bei Oldenburg. Adalbert verliebte sich bei der Weltumsegelung aber auf Hawai und blieb dort. So ist seine Enkelin Olivia bei ihrer tutu – Großmutter auf Hawai aufgewachsen, den ihre Mutter starb kurz nach der Geburt und ihr Vater war Walfänger und fuhr zur See. Nach dem Tod ihrer tutu kam Olivia in ein Waisenhaus bis ihr Vater, der inzwischen Freibeuter war, sie zu sich an Board nahm. Als das Schiff nun vor Australien ankert, taucht plötzlich ein seltsames schwarzes Wesen im Wasser neben dem Schiff auf und als die Piraten das Wesen an Bord holen stellen sie fest das es ein Mensch ist. Und zwar handelt es sich dabei um Robert oder genauer Dr. Robert Bruns, einen Meeresbiologen der das Great Barrier Reef untersucht – allerdings eigentlich über 150 Jahre in der Zukunft! Schnell ist allen klar das Robert auch eben daher, nämlich aus der Zukunft kommt. Robert trägt ein geheimnisvolles atztekisches Amulett das er kurz vor seiner Zeitreise im Riff fand. Der Capitän des Schiffes erkennt das Amulett, welches sehr gefährlich ist und nimmt es Robert ab. Das Amulett weist auf einen Schatz hin der am Cape Tribulation von Olivias Urgroßvater versteckt wurde. Der Capitän hat von seinem Vetter eine Hälfte dieser Karte erhalten und soll diesen für die zweite Hälfte aus der Strafkolonie auf Tasmanien befreien. Die Piraten begeben sich auf Schatzsuche und nehmen Robert nach kurzem zögern als Crewmitglied auf. Aber Olivia sieht mehr in dem schönen Mann aus der Zukunft und auch Robert entgeht die wunderschöne Piratentochter nicht, aber die oberste Regel an Board ist “Die Capitänstochter ist TABU und alle verstoße werden hart bestraft”. Meinung: Vorab muss ich sagen das ich den Klappentext gelesen habe, die Geschichte super spannend fand und es daher wahnsinnig gerne lesen wollte. Aber leider musste ich mich durch das Buch ein bisschen durch quälen, was man daran merkt das ich wirklich einen Monat zum lesen benötigt habe. Mir hat zwar die Idee der Geschichte gefallen und sie gafällt mir auch immernoch allerdings ist die Umsetzung schlecht gemacht. Es fängt damit an das die Perspektive ständig wahllos wechselt, mal wird aus Sicht von Olivia geschrieben, mal aus Sicht von Robert, mal aus Sicht eines anderen und mal aus Sicht der Autorin. Und das Ganze auch noch teilweise wechselnd pro Zeile, wenn es in Abschnitten gewesen wäre wäre es noch akzeptabel gewesen aber so war es nur verwirrend. Der nächste Punkt ist das ich die Hauptcharaktere nicht sonderlich sympatisch fand, Olivia ging noch aber Robert war mir nach einigen Bemerkungen am Anfang direkt unsympatisch und das änderte sich auch nicht mehr großartig. Wodurch er mir so unsympatisch wurde war einerseits das er als er auf den Schiff zu sich kommt rewcht schnell vermutet das er eine Zeitreise gemacht hat… wer bitte geht den in so einem Fall direkt mal davon aus das er eine Zeitreise gemacht hat???? Ich rege mich schon wieder darüber auf :D Also jedenfalls fand ich das er das zu schnell einfach akzeptiert. Zum anderen Frage ich mich ernsthaft weshalb er seine Kreditkarte beim Tauchen dabei hat (Mit der beweist er den Piraten das er aus der Zukunft kommt), es ist ja nicht so das er unter Wasser zufällig auf einen Starbucks trifft und sich nen Kaffee holt oder so. Und das letzte wodurch er mir unsympatisch wurde war das er sofort spitz auf Olivia war und im nächsten Satz mal eben kurz seine Freundin in Hamburg erwähnt wird aber die ist ja egal. Naja es gab aber auch einige Dinge die mich sehr gestört haben, die nichts mit Robert zu tun hatten, wie die ewig langen erklärungen und Beschreibungen an manchen Stellen, beispielsweise wird das Riff als die beiden tauchen über mehrere Seiten ausführlich in allen Farben, Formen und mit Fachbegriffen beschrieben. Das passiert leider öfter das solch ausführliche Beschreibungen auftauchen aber das ist langweilig! Ich lese doch nicht weil ich etwas über das Great Barrier Reef lernen will und wenn ich das will schaue ich mir einen Dokumentarfilm an. Die bereits erwähnten Fachbegriffe werden leider auch sehr oft verwendet, so tauchen Beispielsweise immer wieder Bootsbegriffe auf die ich absolut unnötig fand und sowieso nicht verstehen konnte. Ein Beispiel ist Vordersteven… na jemand ne Ahnung was das ist? Nein? Ich auch nicht aber es gibt ja Google: Den vorderen Abschluss des Bugs bildet der Vordersteven, bei Holzschiffen meist ein vierkantiger Holzbalken. Ja jetzt sind wir alle schlauer aber brauchen werden wir das wohl eher nie ;) So und das letzte was mir gehörig aufgefallen ist war auch eine Bemerkung am Anfang des Buches von Robert als er statt des Neoprenanzuges ein Hemd er Piraten anzieht das zu klein ist und er es daher offen lassen muss, ich zitiere an dieser Stelle mal die Autorin: Das Hemd musste bis zum Bauchnabel geöffnet bleiben, sonst wären die Nähte geplatzt. Peinlich, dachte er, die halten mich hier glatt für ´nen Düsseldorfer, fehlt nur noch das Goldkettchen… Diese Aussage finde ich obwohl ich nicht aus Düsseldorf komme und dort auch niemanden kenne irgendwie schon sehr daneben und absolut unnötig. Aber was mich am meisten irritiert hat ist das es keine klare Geschichte gab, ich dachte die Schatzsuche wäre die Geschichte aber ist sie nicht da das Ganze in 3-5 Sätzen abgehandelt wird. Insgesamt ist die Story relativ flach und hat kaum Spannung, die einzige Stelle die Spannung versprach war auch schnell rum aber dafür gibt es extrem viele spirituelle Punkte und Umweltgedanken in der Geschichte was ich persönlich ganz interessant fand weil mich die Kultur und Religion anderer Völker interessiert aber ich denke auch das war für die meisten sterbens langweilig. An dieser Stelle möchte ich auch aufhören da ich sonst nie ein Ende finde. Fazit: Viel zu Viel von allem aber zu wenig Story :(

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  • Ich habe was anderes erwartet

    Der Zeitentaucher - Mit Schiff, Charme und Kanonen

    claude20

    Bei dieser Rezension möchte ich einmal nicht mit meinen eigenen Worten den Inhalt wiedergeben, sondern übernehme einfach komplett den Klappentext, damit man meine Meinung zum Buch auch besser nachvollziehen kann. Es ist eigentlich so gar nicht meine Art, aber in diesem besonderen Fall ist es leider notwendig. Klappentext: Anker lichten, Leinen los! Die unerschrockene Piratentochter Olivia macht von Hawaii aus mit ihrer schrägen Crew die Südsee unsicher. Da spült das Schicksal ihr einen Mann vor die Füße, der behauptet, er komme aus der Zukunft. Robert, der Meeresbiologe, bringt sie völlig durcheinander: Erst mal steckt er in einer schwarzen Gummihaut und hat Flossen wie ein Fisch, dann entpuppt er sich als der wohl der heißeste Kerl der sieben Weltmeere. ARRRR! Doch auf dem Piratenschiff gelten strenge Regeln: Wenn der Fischmann sein Leben retten will, muss er sich als Piratenkrieger beweisen, einen legendären Familienschatz finden und ihren durchtriebenen Widersacher, den „Großen Chang“, zu den Haien schicken … Soweit also der Klappentext. Dieser hatte mir wirklich gut gefallen und mich sehr angesprochen. Aus diesem Grund habe ich mich dann auch bei bloggdeinbuch darum beworben dieses Buch zu lesen und zu rezensieren, klang die Geschichte doch ganz nach meinem Beuteschema. Spannend, prickeln und abenteuerlustig. Aber weit gefehlt. Dieses Buch war leider komplett anders als ich es mir vorgestellt hatte. Die Autorin ergeht sich immer wieder in extrem langen Erklärungen zu unterschiedlichen Themen der Vergangenheit und auch der Gegenwart. Den ein oder anderen mag es gefallen so viel Informationen in diesem Rahmen serviert zu bekommen. Aber leider passte es so gar nicht zum Buch und meiner Vorstellung davon.  Auch erklärte der Klappentext nicht, dass der Vater von Olivia mit an Bord ist und er eigentlich das Kommando über das Schiff hat und dort alles nach seinen Regeln ablaufen muss. Das hat den Erzählfluss meiner Ansicht nach auch unheimlich gestört. Weiterhin haben die erotischen Szenen in diesem Buch so gar keinen Anspruch. Sie sind eher plump und keineswegs ansprechend gewesen. Wirklich sehr schade. Alles im Allen kann ich nur sagen, dass ich mich wirklich komplett durch dieses Buch gekämpft habe in der Hoffnung, dass es mich vielleicht doch endlich fesseln würde. Aber das hat es leider in keinster Weise geschafft. Ich kann nur davon abraten dieses Buch zu lesen. Der Klappentext verspricht mehr als der Inhalt zu bieten hat. Mein Geschmack hat es so gar nicht getroffen und aus diesen Grund muss ich leider auch einmal etwas weniger Punkte verteilen. Von mir bekommt dieses Werk nur 4 von 10 Punkte und dementsprechend auch diesmal leider keine Leseempfehlung.  © claude

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    • 8
  • Ein knallbuntes Piratenabenteuer voller schrulliger Charaktere

    Der Zeitentaucher - Mit Schiff, Charme und Kanonen

    MikkaG

    04. August 2014 um 15:13

    Mein erster Eindruck: Das Titelbild versprach ein karibisches Piratenabenteuer mit Liebesgeschichte, vielleicht sogar ein bisschen Erotik. "Zeitentaucher", das klang nach Zeitreise, also einem Hauch Science Fiction. Und der Untertitel (eine Anspielung auf die alte Fernsehserie "Mit Schirm, Charme und Melone") ließ auf eine gute Prise Humor hoffen. Viel Anspruch habe ich mir von der Mischung ehrlich gesagt nicht erwartet, nur ein Gute-Laune-Buch für heiße Sommertage. Aber beim Lesen war ich dann schnell positiv überrascht! Ja, es ist alles drin, was das Cover verspricht (nur, dass das Piratenabenteuer nicht in der Karibik spielt, sondern im nordaustralischen Korallenmeer), und dazu noch vieles mehr: ganz nebenher erfährt man einiges über Meeresbiologie, die Geschichte der Piraterie, die hawaiianische und chinesische Kultur, Astronomie, die Besiedlung Australiens - und, und, und... Die Französische Revolution findet ebenso Erwähnung wie das Tao der Liebe. Das Buch ist eine knallbunte Wundertüte der Allgemeinbildung! Eine sehr originelle, unterhaltsame Mischung. Die Charaktere fand ich großartig. Besonders Olivia ist eine wunderbare Heldin: sie ist mutig, entschlossen und selbstbewusst. Sie kämpft und flucht wie ein Pirat, stolziert im o-beinigen Seemannsgang über das Deck, und wenn sie mal einen Mann braucht, dann schnappt sie sich halt einen. Dabei hat sie aber auch eine weiche, feminine Seite, die allerdings nur gelegentlich zum Vorschein kommt. Ihr Großvater war Deutscher, ihre Großmutter Hawaiianerin, und so kam sie zu dem merkwürdigen Namen Olivia Leilani Schmidt. Die ersten Jahre ihrer Kindheit wurde sie in der hawaiianischen Kultur großgezogen, danach in der Obhut christlicher Missionare, und so ist ihr Hintergrund ein ganz eigener Mischmasch der Kulturen. Aber im Grunde ist diese stolze Freibeuterin eine sehr spirituelle Frau - ein netter Kontrast. An Robert hat mir gut gefallen, dass er nicht nur ein gutaussehender Mann ist, sondern auch ein gebildeter - und ich fand fantastisch, dass sich Olivia von seiner Intelligenz genauso angezogen fühlt wie von seinem knackigen Allerwertesten! Schnell stellt Robert, den es aus unserer Zeit ins Jahr 1852 verschlagen hat, fest, dass er die Hektik und den Technikwahn des 21. Jahrhunderts kaum vermisst. Ihm kommt das Leben im 19. Jahrhundert zwar gefährlicher (und unhygienischer!) vor, aber auch authentischer und lohnender. Über Robert lässt die Autorin immer mal wieder Themen wie Umweltverschmutzung und Überbevölkerung einfließen, was ich sehr interessant fand und was auch gegen Ende des Buches eine große Rolle spielt. Auch die Nebencharaktere beschreibt Tammy Lincoln mit viel augenzwinkernder Sorgfalt - jeder steht mal im Rampenlicht, jeder darf ein Stückchen seiner Lebensgeschichte erzählen, jeder entpuppt sich hinter der Fassade des raubeinigen Piraten als echter Mensch mit echten Hoffnungen, Träumen und Ängsten. Die Crew der "Hinakua" stammt aus den verschiedensten Ländern und Kulturen und hat sich trotz aller Unterschiede zu einer Art Familie zusammengerauft - schrullig, aber liebenswert! Ich habe sie im Laufe des Buches sehr in mein Herz geschlossen. Das Buch hat meist ein eher ruhiges Tempo. Es passiert zwar relativ viel - die Jagd nach einem verfluchten Schatz, die Flucht vor den chinesischen Brüdern Chang, den Schrecken der Weltmeere... Aber so richtig zur Höchstspannung schwingt sich das Buch meiner Meinung nach eher selten auf. Das war für mich allerdings gar kein Manko, denn viel von dem Zauber des Buches liegt ohnehin nicht in der Handlung, sondern in den detaillierten, farbenfrohen Beschreibungen, den vielen kleinen Einblicken in fremde Kulturen und längst vergangene Zeiten. Ich konnte die Blumen, die Vögel, die Palmen, die tropischen Fische geradezu vor mir sehen! Der Schreibstil ist blumig, ausufernd, bunt, bildreich und vor allem vollgepackt mit dichter Atmosphäre. Für mich war es dadurch die perfekte Sommerlektüre! Einzig in den erotischen Szenen war er mir manchmal ein wenig ZU blumig, und dann musste ich laut lachen über die Schildungen des "Jadestabs" und Stellungen wie den "fliegenden weißen Tiger" - aber ich habe den Verdacht, dass die Autorin das durchaus beabsichtigt hat. Langweilig wurden die erotischen Szenen jedenfalls nie, und das ist schonmal ein dicker Pluspunkt! Die Liebesgeschichte fand ich nicht schlecht, wenn auch gelegentlich ein bisschen zu kitschig, aber zu meiner eigenen Überraschung war sie nicht das, was mich in diesem Buch am meisten angesprochen hat - das waren tatsächlich die Schilderungen der Natur und die interessanten Charaktere! Ein wenig geseufzt habe ich über die Tatsache, dass scheinbar jeder Mann Olivia haben will, vom Schiffsnavigator bis zum Ersten Offizier... Andererseits: sie ist eine gutaussehende junge Frau auf einem Schiff voller Männer, die manchmal monatelang keine Frau sehen - da ist das vielleicht doch verständlich. Fazit: Eine nette Liebesgeschichte mit einer guten Prise Erotik, ein humorvolles Piratenabenteuer, Zeitreise und ökologische Themen - das Buch hat von allem etwas, und die Autorin spinnt ein buntes Seemannsgarn voller Humor und Atmosphäre. Dabei kann man sogar noch das ein oder andere über fremde Kulturen und exotische Flora und Fauna lernen!

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  • Zeitreise in die Piratenzeit

    Der Zeitentaucher - Mit Schiff, Charme und Kanonen

    Aleena

    23. July 2014 um 23:29

    Ich mag Piraten, das sei gesagt und allein bei diesem Cover konnte ich nicht nein sagen. Das Cover ist einfach unglaublich schön, leider nicht so beim Inhalt. Da gibt es einen Meeresbiologen, der auf Hawaii die Korallen erforscht, diese sind krank, dabei trifft er auf einen alten Piraten Schatz, kaum legt er ein Medaillon um den Hals, gelangt er durch ein Strudel in der Vergangenheit vor über 150 Jahren. Ein Piratenbande zieht ihn aus dem Wasser und natürlich sind die Piraten entsetzt, da er ein Neoprenanzug und Sauerstoffflaschen trägt. Nun soll er den Piraten helfen einen Schatz zu finden. An Bord gibt es auch eine Frau, Olivia die Robert auf Anhieb toll findet, doch leider ist sie die Tochter des Käpt’n und alle die Olivia belästigen, dem geschehen schlimme Sachen. Mein Leseeindruck Eigentlich klingt es auch toll und spannend, aber leider gibt es auch viele Zwischenstücke die sowas von langweilig sind, das mich das lesen sowas von ermüdend hat. Immer wieder verstrickt sich die Autorin in seitenlangen Beschreibungen von Dingen und Seemannsgarn. Es langweilt mich, weil einfach nicht viel passiert. Da gab es mal was leicht Prickelndes zwischen Robert und Olivia, aber das war auch schnell wieder vorbei. Auch die Suche nach dem Schatz, kommt nie so richtig in die Gänge und scheint nebensächlich zu sein. Wo bleibt der Sinn der Geschichte, ich fragte mich öfter wo die Reise endet. Ich möchte unterhalten werden, dabei sind die Figuren einfach auch so platt und fad, ihnen fehlt es an Charme an Menschlichkeit. Ich mochte beide nicht wirklich leiden. Es mag auch an der Schreibweise liegen, dabei konnte man niemanden so richtig folgen, die ich Perspektive die sich auf eine Figur bezieht, fehlt hier. Es wechselte einfach zu sehr hin und her und so konnte man den Kontakt, nicht richtig aufbauen. Ich finde irgendwo hätte man die Geschichte kürzer fassen können, denn ich hatte keine Lust das Buch bis zum Ende durchzulesen.es haben 12% gefehlt, was mich nicht mal stört. Wir reden hier auch schon auf fast 600 ebook Seiten und nicht an die 400, dabei hab ich die Schriftgröße gar nicht auf so groß eingestellt. Ich habe wie gesagt nicht bis zum Ende durchgehalten und das ist schon ziemlich selten bei mir, dass ich ein Buch nicht beende. Leider für mich kein gutes Piratenbuch, keine Action, keine knisternde Erotik und auch zu langatmig. Sry ich bin ehrlich...

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