Being Miss Nobody

von Tamsin Winter 
4,0 Sterne bei3 Bewertungen
Being Miss Nobody
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Ein wunderschön gestaltetes Buch über ein Mädchen, das versucht seine Stimme zu finden. Eine inspirierende Story über ein wichtiges Thema :)

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Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9781474927277
Sprache:Englisch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:384 Seiten
Verlag:Usborne Publishing Ltd
Erscheinungsdatum:01.06.2017

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    HarIequins avatar
    HarIequinvor einem Jahr
    Von einer psychischen Krankheit, Überwindung und Freundschaft

    „Literally someone could have a gun pointed at my head threatening to kill me if I didn’t say something and I still couldn’t make any words come out.“

    Rosalind hat es nicht leicht an ihrer neuen Schule: durch ihre psychische Krankheit „Selective Mutism“ ist sie unfähig vor fremden Leuten oder wenn sie nervös ist, zu sprechen. Schnell wird sie von ihren Mitschülern als „Die Komische“ abgestempelt und bekommt den Spitznamen „Mute-Ant“. Um ihre Stimme doch irgendwie hörbar zu machen startet sie den Blog „Miss Nobody“, in dem sie sich gegen sämtliche Mobber der Schule ausspricht. Anklang findet sie schnell und die anderen „Nobodys“ der Schule tun sich zusammen. Doch das Projekt gerät auβer Kontrolle, als die Gemobbten plötzlich selbst zu den Mobbern werden.

    Ich hatte im Vorfeld den Eindruck, dass es sich hier um ein Jugendbuch mit Teenagerin als Protagonistin handelt, merkte dann aber schnell, dass Rosalind doch eher jünger ist – 11, um genau zu sein. Anfangs hat es mich ein wenig irritiert (zwecks Identifikation), konnte mich aber schnell damit anfreunden, da Rosalind sehr angenehm ist und durch das junge Alter keine unnötige Liebesgeschichte im Buch entsteht. Es geht vorwiegend um ihre Krankheit und wie sie versucht mit dieser umzugehen. Da ich kein Experte auf diesem Gebiet bin, weiβ ich natürlich nicht, wie realistisch die Darstellung und die Therapie hier sind. Aber interessant war es auf jeden Fall zu lesen, da sie mir komplett fremd war.

    Die Darstellung der Kinder in ihrer Schule ist zwar etwas klischeehaft, aber für das Buch passend. Sie sind unsensibel gegenüber Rosalind und versuchen sie durch Schikane zum Reden zu zwingen, klauen Essen der Mitschüler, schubsen diese herum etc. Der Blog von „Miss Nobody“ ändert einiges zum Positiven, läuft aber (erwartungsgemäβ) schnell aus dem Ruder. Anfangs fand ich es noch ein wenig zu moralisch (ganz ehrlich – einige der Mitschüler haben es tatsächlich verdient), aber gegen Ende wird die Hasswelle auf ein ungeahntes Niveau gehoben.

    Zusätzlich zu ihren eigenen Problemen hat Rosalind damit zu kämpfen, dass ihr kleiner Bruder Seb an Leukämie erkrankt ist. Was eigentlich eher eine Nebengeschichte ist, hat mich unerwartet viele Tränen gekostet und dem Buch eine Schwere verliehen, die man vom Klappentext her nicht erahnen würde.

    Das Ende war für meinen Geschmack leider viel zu abrupt (buchstäblich mitten in einer Rede) und ein Epilog hat mir auch gefehlt. Es fühlt sich nach der letzten Seite irgendwie unvollständig an.

    Ich weiβ gar nicht, ob man „Being Miss Nobody“ eher als Jugend- oder Kinderbuch einordnen soll. Rosalinds Alter lässt eher auf letzteres schätzen, aber angefühlt hat es sich eher als Jugendbuch. Letztlich ist es aber nicht so wichtig, da es so oder so empfehlenswert ist, egal für welches Alter. Man lernt etwas über eine kaum präsente Krankheit, die Protagonistin ist sympathisch und das Buch lässt sich flüssig lesen. Die Handlung kommt zwar etwas langsam ins Rollen, wird dafür aber ab der Hälfte richtig spannend und unvorhergesehen. Eine süβes Buch über Freundschaft, Überwindung und darüber, sich Gehör zu verschaffen.



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    Thesmellofbookss avatar
    Thesmellofbooksvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein wunderschön gestaltetes Buch über ein Mädchen, das versucht seine Stimme zu finden. Eine inspirierende Story über ein wichtiges Thema :)
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    shine11s avatar
    shine11vor einem Jahr

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