Tana French Geheimer Ort

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Inhaltsangabe zu „Geheimer Ort“ von Tana French

Ein Toter. Acht Mädchen. Nur ein Tag für die Wahrheit. Mord im Dubliner Internat: der psychologisch-literarische Kriminalroman von Tana French; Platz 1 der Spiegel-Bestsellerliste. 'Überwältigend. Die Sprache glüht.' Stephen King 'Absolut hypnotisierend.' Gillian Flynn Vor einem Jahr ist im Park des traditionsreichen Mädcheninternats St. Kilda der sechzehnjährige Chris Harper erschlagen worden. Nun hängt sein Bild am Schwarzen Brett – mit der Überschrift: ICH WEISS, WER IHN GETÖTET HAT. Nur eines von acht Mädchen kann die Karte aufgehängt haben. In zwei Cliquen stehen sie sich gegenüber – unverbrüchliche Freundinnen, erbarmungslose Feindinnen. Der junge Detective Stephen Moran kann die toughe Ermittlungsleiterin Antoinette Conway überreden, ihn mit nach St. Kilda zu nehmen. Denn Stephen kennt eines der Mädchen, Holly Mackey, aus einem früheren Fall. Die Detectives wissen beide, was auf dem Spiel steht, auch für sie selbst. Doch sie haben unterschätzt, in welch verfängliches Netz sie sich begeben. Tana Frenchs fünfter Kriminalroman

Wo war die Spannung? Es hat sich so gut angehört, aber mehr auch nicht.

— Barbarella1209
Barbarella1209

einfach nur langweilig

— VanessaNaggay
VanessaNaggay

Sehr atmosphärisch, manchmal too much; mit einer Spur Phantastik, dennoch überzeugend. Über die Bedeutung und Abgründe von Freundschaft.

— alasca
alasca

guter Kriminalroman mit Fokus auf den zwischenmenschlichen Beziehungen, sehr detailliert & ausführlich geschrieben, ab & an etwas langatmig

— EmilyE
EmilyE

Tana French schafft es, eine einzigartige und intensive Stimmung zu schaffen.

— SarinaGbhd
SarinaGbhd

Ein Mord erschüttert die heile Welt des Elite-Internats St. Kilda - ein sprachgewaltiger Kriminalroman voller Lügen, Geheimnisse & Magie.

— Schwertlilie79
Schwertlilie79

Meiner Meinung nach mit Abstand das schwächste Buch von ihr. Streckenweise zu langatmig und "nur" ein solider Krimi.

— _annaliebtbuecher
_annaliebtbuecher

Gute Story. Aber sehr langatmig.

— Melchen
Melchen

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  • Verworren und geheimnisvoll

    Geheimer Ort
    Annette123

    Annette123

    27. July 2017 um 21:08

    In einem Mädcheninternat in St. Kilda wird eines Morgens ein Junge von dem Jungeninternat Tod aufgefunden. Die traurige Nachricht schockiert alle Mädchen im Mädcheninternat. Die Polizei ermittelt und interviewt alle in Frage kommenden Mädchen. Doch leider ohne Erfolg. Es ist den ermittelnden Beamten nicht möglich den Täter oder die Täterin zu ermitteln. Ein Jahr nach der Tat bringt Holly eine Ansichtskarte  mit dem Bild des ermordeten zu einem Polizisten, auf der zu lesen ist "ich weiß wer ihn getötet hat". Nun geht die Suche nach dem Täter von vorne los. Leider hüllt sich noch immer das komplette Internat  in Schweigen. Mit viel Fingerspitzengefühl gelingt es dem neuen Ermittlerteam dennoch, hinter die Geheimnisse des Mädcheninternates zu blicken.Ein Buch mit vielen Irrungen und Wirrungen, wodurch der Leser immer wieder einen anderen Täter vermutet.Spannend geschrieben, jedoch in der Form des ermittelnden Polizisten. Dies ist nicht jedermanns Stil-meiner auch nicht-. Trotzdem sehr spannend geschrieben. Ich würde es auf jeden Fall weiterempfehlen.

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  • Mir persönlich zu ausschweifend - trotz gutem Plot

    Geheimer Ort
    Corsicana

    Corsicana

    26. January 2017 um 15:41

    Tana French ist eine sehr bekannte Krimi-Autorin mit vielen Fans. Also habe mich auch einmal an einem ihrer Bücher versucht. "Geheimer Ort". Das Buch ist recht umfangreich - gut 600 Seiten - und ich muss im Nachhinein sagen: Das ist zu viel. 200 Seiten weniger hätten absolut gereicht für diese Geschichte. Ich persönlich mag zwar, wenn das Privatleben der Kriminalbeamten und ihre Probleme Teil des Krimis sind - aber hier war mir einfach zu viel "Psychologie" dabei - so eine Art Küchen-Psychologie. Es wurde dem Leser wiederholt (quasi mit dem Holzhammer) vermittelt, welche Probleme und kindliche Prägungen denn nun die Ermittler oder die Verdächtigen haben. Und dies bei allen Personen. Bis auf ein paar echte "Tussis", die waren so stereotyp, dass dazu nichts weiter zu sagen war.Das hat mich also gestört. Und das machte leider fast die Hälfte des Buches aus. Gut gemacht sind die dagegen die Beschreibungen des Settings (ein altehrwürdiges Internat) , die Erzählung auf zwei Ebenen und der Spannungsaufbau.Insgesamt hat mir das Buch aber dann doch nicht so gut gefallen, dass ich noch einmal freiwillig mehr als 600 Seiten von Tana French lesen möchte. Falls es einmal ein 300-Seiten-Buch geben würde - dann gerne.

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  • Einzigartig, Intensiv, Lesenswert!

    Geheimer Ort
    SarinaGbhd

    SarinaGbhd

    12. October 2016 um 20:50

    Klappentext: Anmutig, behütet und golden, so scheint die abgeschirmte Welt des traditionsreichen Mädcheninternats St. Kilda. Doch vor einem Jahr ist dort im Park ein Junge erschlagen worden. Nun hängt sein Bild am Schwarzen Brett - mit der Überschrift: ICH WEIß; WER IHN GETÖTET HAT!Der Ermittler Stephen Moran steht in dieser Geschichte neben vier Mädchen des Internats im Mittelpunkt. Nachdem eine Schülerin der Schule ihm ein Bild in das Revier bringt, welches ausdrückt, dass eine Schülerin weiß, wer den vor einem Jahr ermordeten Schüler umbrachte, arbeitet Stephen Moran aus der Abteilung der ungelösten Fälle, mit der eigenwilligen Conway zusammen. Die beiden Ermittler befragen dabei vor allem 8 Schülerinnen zu je zwei Cliquen, womit sich ein überschaubares Gefüge aus Personen ergibt. Dabei wechselt die Geschichte immer in Zeitsprüngen, einmal zu den aktuellen Ermittlungen und einmal zu den Geschehnissen der jungen Mädchen vor dem Mord. Die Handlung selbst fließt dabei nur so vor sich hin - im positiven Sinn! Tana French hat einen unglaublich lebendigen Schreibstil und schafft es, sich mir Ihren Kriminalromanen absolut von anderen Autoren abzuheben. Die stilistischen Mittel sind in jedem Satz passend gewählt. Die Geschichte im Ganzen wirkt nicht aufgebläht und muss nicht mit abenteuerlichen Action herhalten, um den Leser zu fesseln. Die Charaktere scheinen lebendiger und realistischer als in sonst so vielen anderen Romanen, Thrillern oder Krimis, da Sie einfach näher am echten Leben uns Leser sind.Es ist schwer ein Buch von Tana French in Worte zu fassen, aber ich kann sowohl "Geheimer Ort" als auch jedes andere Buch von ihr absolut empfehlen!

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  • Späte Versönung

    Geheimer Ort
    Wendy69

    Wendy69

    21. March 2016 um 13:22

    http://lesenswertes.net/2016/03/21/spaete-versoehnung/

  • Wenn Freundschaften zum Verhängnis werden...

    Geheimer Ort
    chipie2909

    chipie2909

    13. March 2016 um 13:59

    "Geheimer Ort" ist mein erster Roman von Tana French und ich habe dieses Buch verschlungen! Das Cover: Es ist sehr dunkel gehalten und im Hintergrund sieht man die Mauern, die wohl das Mädcheninternat darstellen sollen. Man bekommt sofort das Gefühl, dass sich hinter der Fassade dunkle Geheimnisse verstecken und das Cover macht richtig Lust, sich in die Tiefen des Buches hineinzuwagen. Inhalt: Auf dem Gelände des St. Kilda Mädcheninternats wird die Leiche des erschlagenen Teenagers Chris Harpers gefunden, der auf die Jungenschule eine Straße weiter ging. Die Ermittlungen gleich nach dem Mordfall kommen zu keinem Ergebnis, doch ein Jahr später hängt sein Bild auf einem schwarzen Brett - mit der Überschrift: Ich weiss, wer ihn getötet hat. Die Ermittlungen beginnen von erneut und der junge Detective Stephen Moran und Detective Antoinette Conway begeben sich in den Mauern des Mädcheninternats auf die Suche nach der Wahrheit. Im Fokus stehen zwei rivalisierende Mädchencliquen und schon bald bröckelt die Fassade der heilen Welt im Internat. Die Charaktere: Zum einen sind da natürlich die Ermittler Stephen Moran und Antoinette Conway. Ich weiss nicht, ich wurde mit beiden leider überhaupt nicht warm. Sie wurden meiner Meinung nach zu charakterlos gezeichnet, dabei liebe ich es, in den Büchern die Protagonisten richtig kennenzulernen... mit ihren Stärken und Schwächen. Das war hier leider unmöglich und ich fand es sehr schade. Dafür wurden die Charaktere der Mädels in den beiden Mädchencliquen umso besser dargestellt. Holly, die Schülerin, die die Ermittlungen wieder ins Rollen bringt, lernt man am besten kennen, aber auch ihre Mädels, Julia, Selena und Rebecca sind sehr gut beschrieben. Ebenso die "Rivalinnen" Joanne, Orla, Allison und Gemma sind für den Leser gut greifbar. Auch Chris, das Opfer, lernt man etwas kennen und man erlebt den Alltag der Teenager bildlich mit. Eindruck zum Buch: Tana French versteht es in diesem Buch, ihren Leser in die Welt der Teenager hineinzuziehen und nicht mehr loszulassen. Man träumt mit den Teenagern mit, all ihre Freude, Ängste, Zweifel... Tana French lässt einen richtig in die Psyche der Heranwachsenden hineintauchen. Ich fühlte mich gleich wieder in meine Jugend zurück versetzt ;-) Der Wechsel zwischen den Zeiten... ein Jahr nach dem Mord und die Monate/Wochen vor Chris' Tod, fand ich anfangs etwas verwirrend, kam aber dann doch schnell rein und konnte das Buch kaum noch weglegen. Jedoch schockiert es auch. Wie weit geht man als Teenager für Freundschaften, die einem in diesem Alter wirklich ALLES bedeuten? Wieviel riskiert man für Menschen, bei denen man glaubt, die Tiefe dieser Verbindungen wird ein Leben lang halten? Mich hat das Buch manchmal wirklich beängstigt und schockiert. Es wurde als Kriminalroman veröffentlicht, jedoch trifft es meiner Meinung nach das Wort "Thriller" viel viel viel viel besser! Den Umgang zwischen den Ermittlern fand ich anfangs gewöhnungsbedürftig und wie ich schon schrieb, ich bin mit den beiden leider nicht warm geworden, deshalb, und weil die Zeitsprünge anfangs etwas irritierten, muss ich ein Sternchen abziehen. Aber alles in allem ein tolles Werk von Tana French auf fast 700 Seiten. Fazit: "Kriminalroman" trifft es meiner Meinung nach nicht wirklich, viel mehr befindet sich dieses Buch im Bereich Thriller. Und für jeden Thrillerfan ist dieses Werk ein Muss :-) Ganz klare Leseempfehlungen und ich werde mir auch die vier Vorgänger von dieser Autorin besorgen.

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  • Krimi und Drama in einer gefährlichen, krassen Welt

    Geheimer Ort
    Birgit_Jaeckel

    Birgit_Jaeckel

    28. January 2016 um 15:16

    Mit Geheimer Ort hat Tana French einen Kriminalroman vorgelegt, der seinesgleichen sucht. Voller Liebe zu magischen Momenten und gnadenloser Schärfe. Ein Mädchen-Internat der Oberklasse. Acht pubertierende Mädchen, zwei Cliquen, ein Mord an einem Sechzehnjährigen vom benachbarten Jungen-Internat. Das Thema ist Freundschaft. Falsche Freundschaft, wahre, tiefe Freundschaft. Freundschaft, die verloren geht, im Schweigen. Die möglichen Mordmotive verheddern sich, und dort, wo es Klarheit gibt, heilt sie, schützt sie ... oder tötet. Das Buch ist Krimi und Drama in Einem. Wir sehen der „guten“ Mädchen-Clique beim sich Entfalten zu. Wie sie im Vertrauen auf einander wachsen und wie sie auseinanderdriften. Die „böse“ Clique ist stereotypenhafter gezeichnet, aber durch sie erschafft die Autorin das schillernde Bild einer krassen Welt, die gefährlicher ist als Jurassic Park. Ein Paralleluniversum aus Träumen, Lügen, Intrigen, Sehnsüchten, alles verschlingenden Gefühlen und dem ständigen Gedanken daran, was ein anderer – vor allem vom anderen Geschlecht – gerade denken mag. Die Ermittler der Polizei, all dem entwachsen, können sich dieser Welt doch nicht entziehen, und offenbaren, dass auch sie gefangen sind in der Meinung der anderen, der Mensch mehr ein Flechtwerk aus Beziehungen und Rollenverhalten denn in sich ruhende, gesicherte Individualität. „Geheimer Ort“ erlaubt es dem Lesen, dabei zu sein, mitzumachen. Bei der Lösung des Falles, beim Träumen, beim Entscheiden, ob man an die Magie von Teenie-Freundschaft und –liebe glaubt. Ob man am Ende des Buches etwas gewonnen und wieder verloren hat, sich an die eigene Jugend erinnert oder sich ganz einfach vornimmt, das eigene Kind niemals – aber auch niemals! - auf ein reines Mädchen- oder Jungeninternat zu schicken.

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  • Psychologisch tiefgründig

    Geheimer Ort
    AnnaChi

    AnnaChi

    24. December 2015 um 13:26

    Internatsgeschichten haben mich schon immer fasziniert. Während in Deutschland das Zusammenpferchen junger Menschen zu Zwangsgemeinschaften zum Zweck der Lernoptimierung eher selten ist, gehört es in Großbritannien zum Alltag. In einer solchen Atmosphäre, aufgeheizt von den Hormonen pubertierender Mädchen, kann es zu seltsamen Erscheinungen kommen. Im Falle dieses Krimis kommt es zum Mord an einem Jungen des benachbarten Internats. Ein Jahr nach der Tat, die zunächst nicht aufgeklärt werden konnte, erscheint eines der Mädchen, die in die Ermittlung involviert waren, bei einem Polizisten und übergibt ihm eine Karte, auf der jemand behauptet, er bzw. sie wisse, wer der Mörder sei. So wird der Fall wieder aufgegriffen. Geschildert wird der Ermittlungstag, an dessen Ende eine Festnahme steht, wobei nicht die Frage "wer?", sondern die Frage "warum?" steht. Außerdem gibt es immer wieder Rückblenden in die Zeit vor und nach dem Mord. Diese sind die stärksten Passagen des Buches, weil das Innenleben der Mädchen sehr differenziert und sensibel beschrieben wird, teilweise in einer wunderbar poetischen Sprache. Auch wenn der "Ermittlungsteil" des Buches (das Polizisten-Duo ist auch gelungen und überzeugt) auf Grund des hohen Dialoganteils einigen Längen enthält, ist es anspruchsvollen Freunden des psychologischen Krimis durchaus zu empfehlen.

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  • Solider Krimi

    Geheimer Ort
    Buchfee81

    Buchfee81

    20. December 2015 um 13:20

    In einem englischen Mädcheninternat wurde ein Mord begangen. Die Ermittlungen im Fall des jungen Christopher Harper kamen zu keinem Ergebnis, doch nun ein Jahr später gibt es eine neue Spur und so machen sich das neue Detective-Duo Conway und Moran daran die Schülerinnen erneut zu befragen. Doch Ihnen bleibt nur ein Tag um diesen Fall zu lösen. Zu Beginn hatte ich Schwierigkeiten mit dem Schreibstil, aber je weiter ich in diesen Kriminalfall eintauchte, desto leichter fiel es mir, mich darauf einzulassen. Tana French hat hier keinen actiongeladenen Thriller, sondern einen Krimi geschaffen, der von der Detectivearbeit und den vielen Befragungen lebt. Besonders gut hat mir die Erzählperspektive von Detective Moran gefallen. Er konnte mich als Ich-Erzähler überzeugen und durch seine Vermutungen und Gedanken absolut überraschen. Die zwei Erzählstränge , zum einen Rückblicke in die Vergangenheit der Mädchen im Internat und zum anderen die aktuellen Ermittlungen, fügen sich am Ende wunderbar zusammen. Dieser Krimi lebt nicht nur von der Ermittlungsarbeit der zwei sympathischen Detectives, sondern auch von den Entwicklungen und Geschichten der Mädchen im Internat. Möglicherweise hat sich Tana French bei den Mädchen einiger Klischees bedient, das konnte mich aber nicht stören. Die typischen Cliquenbildungen, wie es sie vermutlich an jeder Schule gibt, sind an diesem Internat mit Sicherheit sehr extrem. Fazit "Geheimer Ort" ist ein spannender Krimi , der von den Charakteren und Verhören lebt. Es warten keine großen Überraschungen auf den Leser , aber viele Intrigen und Lügen, die es aufzudecken und zu entwirren gilt.

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  • Bin enttäuscht ...

    Geheimer Ort
    engineerwife

    engineerwife

    03. December 2015 um 13:57

    Vorab sei gesagt, dass ich die Dublin Squad Krimis von Tana French eigentlich bisher immer toll fand. Noch im Vormonat bekam der Vorgängerband Schattenstill eine exzellente Bewertung von mir. Umso erstaunter bin ich nun über diesen Band. Die Handlung, die man eigentlich gar nicht als solche bezeichnen konnte, zog sich hin wie Kaugummi. Die beiden Ermittler, sie tough wie Nägel, er eingeschüchtert und unerfahren, gaben ein seltsames Paar ab. Man wurde aus ihrem Geplänkel nicht schlau. Die Kids mit ihren coolen Sprüchen gingen am Schluss nur noch auf die Nerven. Das Buch bewegte sich abwechselnd im Jetzt und in der Vergangenheit. Die Gegenwartsszenen spielten sich an einem einzigen Tag ab, dafür waren mir dann 700 Seiten doch ein bisschen zu lang. Man kann nur hoffen, dass der nächste Band wieder besser wird, sonst endet meine Reise nach Dublin damit.   

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  • Die FISCHER Challenge im September 2015: "Big Magic – Nimm dein Leben in die Hand und es wird dir gelingen" von Elizabeth Gilbert

    Big Magic
    Daniliesing

    Daniliesing

    Eine Liebeserklärung an die Macht der Inspiration und Kreativität Elizabeth Gilbert landete mit "Eat, Pray, Love" einen Welterfolg und inspirierte mit ihrer persönlichen Geschichte viele Menschen weltweit. Um Inspiration und Kreativität geht es auch in "Big Magic – Nimm dein Leben in die Hand und es wird dir gelingen", dem neuen Buch der Autorin. Darin gibt sie basierend auf ihren eigenen Erfahrungen viele Tipps und macht Mut, die Dinge, die man wirklich liebt, auch zu tun! Mehr zum Buch: Elizabeth Gilbert hat eine ganze Generation von Leserinnen geprägt: Mit EAT PRAY LOVE lebten wir Dolce Vita in Italien, meditierten in Indien und fanden das Glück auf Bali. Mit BIG MAGIC schenkt uns die Autorin eine begeisternde Liebeserklärung an die Macht der Inspiration, die aus jedem von uns einen kreativen Menschen machen kann. Warum nicht endlich einen Song aufnehmen, ein Restaurant eröffnen, ein Buch schreiben? Elizabeth Gilbert vertraut uns die Geschichte ihres Lebens an – und hilft uns dadurch, endlich an uns selbst zu glauben. >> Leseprobe Seid ihr gespannt darauf zu erfahren, was Elizabeth Gilbert zu Themen wie Kreativität und Inspiration zu erzählen hat? Dann macht bei unserer Challenge im September mit! Wir vergeben gemeinsam mit dem FISCHER Verlag 50 Exemplare von "Big Magic – Nimm dein Leben in die Hand und es wird dir gelingen" unter allen, die sich hier bis einschließlich 16. September 2015 über unser Bewerbungsformular ganz oben bewerben und verraten, wieso sie gern mitmachen würden!* In den folgenden Wochen stellen wir euch verschiedene Aufgaben, für deren Erfüllen ihr Punkte sammeln könnt. Wer bei der FISCHER Challenge im September die meisten Punkte sammelt, gewinnt ein wunderbares Wohlfühlpaket von Rituals im Wert von 100€. Die Plätze 2 - 10 erhalten je ein Buchpaket mit neuem Lesestoff fürs Bücherregal. Alle, die mit ihrem eigenen Exemplar an der Challenge im September teilnehmen möchten, sind natürlich herzlich willkommen! Ihr könnt jederzeit in die Challenge einsteigen. >> Elizabeth Gilbert und ihr TED-Talk zur Kreativität Die Frist für die Bearbeitung der Hauptaufgaben der FISCHER Challenge im September endet am Mittwoch, dem 21. Oktober 2015 – d.h. alle Aufgaben müssen bis einschließlich dieses Datums vollständig bearbeitet sein, damit sie in die Punktewertung mit einfließen. Bitte beachtet, dass es in dieser Challenge zudem einige Spezialaufgaben geben wird, die jeweils nur an einem einzigen Tag erfüllt werden können. Regelmäßiges Vorbeischauen in der Challenge lohnt sicht also! Für die Jahreswertung der FISCHER Jahreschallenge könnt ihr außerdem Punkte sammeln, indem ihr Rezensionen zu den FISCHER Neuerscheinungen von 2015 sammelt. Alle Infos findet ihr hier: Übersicht zur Jahreschallenge | Sammelthema für Rezensionen * Im Gewinnfall verpflichtet ihr euch zur zeitnahen und aktiven Teilnahme am Austausch in allen Leseabschnitten der Leserunde sowie zum Erfüllen aller Hauptaufgaben der Monatschallenge bis spätestens 21. Oktober 2015. Bestenfalls solltet ihr vor eurer Bewerbung für ein Testleseexemplar schon mindestens eine Rezension auf LovelyBooks veröffentlicht haben. Bitte beachtet, dass wir Gewinne nur innerhalb Europas verschicken!

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    • 1924
  • Langsam und tiefgründig, konnte mich aber enorm fesseln

    Geheimer Ort
    Lilli33

    Lilli33

    25. November 2015 um 20:51

    Taschenbuch: 704 Seiten Verlag: FISCHER Taschenbuch; Auflage: 1 (29. Oktober 2015) Sprache: Deutsch ISBN-13: 978-3596196142 Originaltitel: The Secret Place Preis: 9,99 € Langsam und tiefgründig, konnte mich aber enorm fesseln Inhalt: Ein Jahr ist es her, seit die Leiche von Christopher Harper im Park des Mädcheninternats St. Kilda gefunden wurde. Damals führten die Ermittlungen zu keinem Ergebnis. Nun scheint es neue Spuren zu geben. Die ruppige Detective Conway, die unter den Kollegen keinen leichten Stand hat, macht sich erneut auf die Suche nach dem Mörder. Ihr zur Seite steht Stephen Moran, den man zu den ungelösten Fällen abgeschoben hatte. Beide wittern hier ihre Chance, doch müssen sie erst einmal miteinander klarkommen. Meine Meinung: Ich habe von Tana French noch nichts gelesen. Deshalb kann ich den vorliegenden Roman nicht mit ihren anderen Werken vergleichen. Tatsache ist, es handelt sich hier nicht um einen atemberaubenden Thriller, sondern um einen Roman mit Kriminalfall. Ob man es nun als Kriminalroman oder als Entwicklungsroman bezeichnen will, empfinde ich als zweitrangig. Entwicklungsroman trifft insofern zu, als wir hier die Entwicklung von einigen Jugendlichen beobachten, ebenso wie in gewissem Maß die Entwicklung der beiden Detectives. Schnell erkennen Conway und Moran, dass als Täter nur die Mitglieder von zwei Freundinnencliquen infrage kommen. Vier der etwa 16-jährigen Mädchen sind eine eingeschworene Gemeinschaft (im wahrsten Sinne des Wortes), die anderen werden von ihrer Anführerin dominiert. Beide Gruppen sind verfeindet. Was zuerst wie eine heile Welt erscheint, entpuppt sich immer mehr als ein Pulverfass mit enormer Sprengkraft. Ein einziger Tag steht den Detectives zur Verfügung, um die Wahrheit aus den Mädchen herauszukitzeln. Hierbei erweist sich Ich-Erzähler Stephen Moran als sehr einfühlsam. Bei jedem der Mädchen erkennt er schnell, wie er sie zu nehmen hat, um den größtmöglichen Nutzen für die Ermittlungen zu erzielen. Dabei dürfen wir als Leser an seinen Gedanken und Überlegungen teilhaben und sie für nachvollziehbar und logisch empfinden. In eingeschobenen Rückblenden erfährt der Leser, aber nicht die Ermittler, was in den Monaten vor und nach dem Mord geschehen ist, wie sich die Mädchen und auch das Opfer, ein Schüler des benachbarten Jungeninternats, entwickelt und verändert haben. Hier geht die Autorin sehr langsam, dafür aber auch sehr gründlich vor, wodurch der enorme Umfang von 704 Seiten zustande kommt. Sicher wird das dem ein oder anderen Leser zu viel oder auch zu langweilig sein. Mich hat der Roman mit seiner psycho- und soziologischen Betrachtung der einzelnen Charaktere schon nach wenigen Seiten so gefesselt, dass ich das Buch in nur zwei Tagen ausgelesen hatte. ★★★★★

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  • Spannender Urban-Krimi zum Miträtseln

    Geheimer Ort
    Soeren

    Soeren

    21. October 2015 um 16:48

    Obwohl ich gerne Krimis lese und Tana French mittlerweile zur Speerspitze der Krimi-Autorinnen zählt, war "Geheimer Ort" der erste Roman, den ich von der in Dublin lebenden Schriftstellerin gelesen habe. Meine Befürchtung, dass ich mir zuerst die vier vorherigen Krimis vornehmen müsste, erfüllte sich zum Glück nicht. Zwar gibt es einige Anspielungen auf andere Werke (zum Beispiel durch das kurze Auftauchen von Ermittler Frank Mackey), dennoch ist es der erste Fall, in dem das neue Detective-Duo Moran und Conway unterwegs sind. Ihre Arbeit führt sie zum Mädcheninternat St. Kilda, in dem vor gut einem Jahr der Teenager Chris erschlagen wurde. Die damaligen Ermittlungen führten zu keinem Ergebnis, doch inzwischen gibt es eine neue heiße Spur. Um die Handlung zusätzlich zu erschweren, arbeitet Detective Moran nicht nur auf Probe im Morddezernat, sondern hat zusammen mit seiner Partnerin nur einen Tag Zeit, den Fall aufzuklären. Eine tatsächliche Notwendigkeit für diese enge Frist konnte ich zwar nicht erkennen, eine nette Idee war es aber dennoch. Unnötig fand ich allerdings die leichte Mystery-Komponente, die im zweiten Romandrittel eingeführt wird. Die Geschichte hätte ohne sie genauso funktioniert. Aber das soll keine Kritik sein. Der "Geheime Ort" bietet großartige Krimi-Unterhaltung, die von Anfang an zum Miträtseln einlädt. Ich freue mich schon auf weitere Fälle von Moran und Conway.

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  • Was in einem Mädcheninternat so alles passieren kann...

    Geheimer Ort
    Judith1704

    Judith1704

    18. August 2015 um 15:30

    In dem Roman "Geheimer Ort" von Tana French geht es um die Aufklärung eines Mordes in einem englischen Mädcheninternat. Nach dem die Ermittlungen im Fall eines getöteten Internatsschülers bereits seit einem Jahr zum Erliegen gekommen sind, taucht plötzlich ein neuer Hinweis auf, der die Inspektoren Moran (bekannt aus Tana Frenchs Roman "Sterbenskalt") und Conway in das Partnerinternat St. Kilda, in dem junge Mädchen wohlbehütet und fernab der Außenwelt aufwachsen, führt. Schnell wird klar, dass nur 8 der Mädchen für das Verbrechen in Frage kommen, aber sowohl Schulverwaltung als auch Schülerinnen halten dicht. Die Ermittlungen führen die beiden Inspektoren immer tiefer in einen Sumpf aus Neid, Lügen und Intrigen, eben alles was so ein Mädcheninternat im besten Fall her gibt. Insgesamt fand ich die Geschichte sehr spannend und ich liebe Krimis in denen sich die Ermittlungsarbeit fast ausschließlich auf die Befragungen von Zeugen und Verdächtigen konzentrieren. Ich finde da kann man als Leser am besten mitfiebern und selbst "ermitteln" als wenn permanent irgendwelche Fingerabdrücke oder Gegenstände aus dem nichts auftauchen, durch die der Fall gelöst wird. Das ist in diesem Roman an einzelnen Stellen manchmal etwas langatmig, aber insgesamt doch sehr spannend. Den Punktabzug gab es aus den folgenden Gründen: 1. irgendwann ging es plötzlich um Hexerei, das war zwar metaphorisch gemeint, aber ich hasse es, wenn man in einem Krimi anhand von übersinnlichen Fähigkeiten irgendwelche Gefühle verdeutlichen möchte. Aber bitte nicht abschrecken lassen, das passiert nur ein paar mal, das kann man überlesen. 2. an manchen Stellen waren die Charaktere dann leider doch etwas zu überzeichnet, es gab eine Diva, einen Angsthasen, eine Kluge usw., das wird meinem Meinung nach oft den verschiedenen Persönlichkeiten nicht so ganz gerecht. Insgesamt kann ich den Roman aber empfehlen, bis zu letzten Seite war es spannend und ich habe mir schon fest vorgenommen noch weiter Bücher von Frau French zu lesen!

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  • Geheimer Ort - Zu langatmig

    Geheimer Ort
    Schafnase

    Schafnase

    13. August 2015 um 19:08

    In dem Kriminalroman Geheimer Ort von Tana French wird die Aufklärung eines Mordes am Mädcheninternat St. Kilda erzählt. Die Geschichte spielt in Irland. Am St. Kilda wurde vor einem Jahr ein toter Junge vom benachbarten Jungeninternat gefunden, dessen Mörder nicht gefunden wird. Ein Jahr später kommt Holly, eine Internatsschüler mit einer Karte vom schwarzen Brett zu Detektive Moran. Auf der Karte ist ein Bild des töten Jungen abgebildet. Darunter steht "Ich weiß wer ihn getötet hat". Moran versucht deswegen zusammen mit Detective Conway, den Mord aufzuklären. Meiner Meinung nach ist die Handlung nicht immer ganz nachvollziehbar und oft hatte ich das Gefühl beim Lesen nicht von der Stelle zu kommen. Ich musste mich richtig durch kämpfen. Dazu kam noch, dass plötzlich übersinnliches Kräfte auftauchen, die dann aber doch keine Rolle spielen und letztlich nicht mehr erwähnt werden. Ansonsten ist alles gut erzählt und es wurde auf viele Kleinigkeiten in der Beschreibung der Stimmung und der Charaktere geachtet.  Trotz der negativen Aspekte bin ich der Meinung, das das Buch lesenswert ist. Natürlich sollte einen der oft langatmige Schreibstil nicht allzu sehr stören.

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  • Geschafft - endlich...

    Geheimer Ort
    suse9

    suse9

    29. July 2015 um 11:50

    ...das muss ich leider wirklich so sagen, denn „Geheimer Ort“ hat stellenweise extreme Längen, und oft dachte ich darüber nach, das Buch zur Seite zu legen, wenn da nicht diese unglaubliche Beobachtungsgabe der Autorin wäre. Sie vermag es, regelrecht in die Menschen hineinzuschauen und das Innerste nach außen zu kehren. Nicht nur das, sie ist auch in der Lage, ihr Gespür für Nöte, Ängste, Zweifel und Ambitionen ihrer Protagonisten in Worte zu fassen. Dass sie dies an der einen oder anderen Stelle kürzer hätte tun sollen, bestreite ich nicht. Trotzdem finde ich ihre Art, den Dingen Zeit zu lassen, erfrischend und spannend. Es passiert in diesem Roman eigentlich nicht sehr viel. Wir bewegen uns in zwei Handlungssträngen. Einer verläuft im Heute – ein Tag, um den Mord an einem Jungen aufzudecken, ein Tag, um die Lügen, Verstrickungen, Intrigen in einem Internat für höhergestellte Mädchen zu entwirren. Der andere führt uns ein paar Monate vor den Mord und wir erfahren, was damals wirklich geschah. Stückchenweise, nur zögerlich und sehr, sehr langsam kommt die Wahrheit ans Licht. Um ehrlich zu sein, hielt die Auflösung für mich zwar keine Überraschung bereit, aber ich war als Leser auch immer ein paar Schritte vor den Ermittlern, hatte ein paar mehr Informationen zur Verfügung. Auch wenn ich mir einen anderen Schluss, einen Paukenschlag, gewünscht hätte, bin ich doch mit ihm zufrieden, denn er ist stimmig und gut durchdacht. „Geheimer Ort“ ist kein Krimi, bei dem das Blut durch die Gegend spritzt und auch keiner, bei dem eine Verfolgungsjagd die andere ablöst. Er lebt aus Verhören, Gedanken und Dialogen, ist ruhig und doch spannend, unspektakulär und doch unglaublich traurig, fiktiv und doch sehr realitätsnah.

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