Tana French Geheimer Ort

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Inhaltsangabe zu „Geheimer Ort“ von Tana French

Ein Toter. Acht Mädchen. Ein einziger Tag für die Wahrheit.Anmutig, behütet und golden, so scheint die abgeschirmte Welt des traditionsreichen Mädcheninternats St. Kilda. Doch vor einem Jahr ist dort im Park ein Junge erschlagen worden. Nun hängt sein Bild am Schwarzen Brett – mit der Überschrift: ICH WEISS, WER IHN GETÖTET HAT. Nur eines von acht Mädchen kann die Karte aufgehängt haben. In zwei Cliquen stehen sie sich gegenüber – unverbrüchliche Freundinnen, erbarmungslose Feindinnen. Der junge Detective Stephen Moran kennt eines der Mädchen, Holly Mackey, aus einem früheren Fall und meint zu wissen, was auf dem Spiel steht. Bis er hinter den Mauern von St. Kilda selbst in das verfängliche Netz aus Träumen und Lügen gerät.Ein spannendes Aufeinandertreffen: Gerrit Schmidt-Foß, die Stimme von Leonardo DiCaprio, liest die Kapitel aus Sicht des ehrgeizigen Detective Stephen Moran. Inka Löwendorf, bekannt von "Tigermilch", leiht ihre Stimme der verschworenen Gemeinschaft der Schülerinnen von St. Kilda.

"Es wird nicht von alleine weggehen." (CD 8)

— kvel
kvel

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  • Geheimer Ort

    Geheimer Ort
    jackdeck

    jackdeck

    20. December 2016 um 14:12

    Geheimer Ort handelt von einem Mord in einem Mädcheninternat und wird abwechselnd aus der Ich-Perspektive eines Ermittlers und den Rückblenden einer Mädchen-Clique erzählt. Beide Erzählebenen steuern dabei auf den Mord bzw. seine Aufklärung zu. Während Tana French auf der Ebene der Ermittler ihre Stärken zeigt, bleibt sie auf der anderen anfangs blass. Acht Mädchen stehen im Mittelpunkt des Mordes und ich habe ewig gebraucht um mich bei den Charakteren zurechtzufinden. Die Mädchen nehmen erst im zweiten Teil des Buches langsam Gestalt an, sind bis dahin nur gesichtslose Namen, Abziehbilder, Klischees, die ich beim Lesen ständig verwechselt habe. Während mich die Ebene der Ermittler an das Buch fesselte, hat mich die andere fast dazu gebracht, es wegzulegen. Auch wenn es dann später besser wird, mein Eindruck: Der Autorin war der regelmäßige Ebenen Wechsel so wichtig, dass sie am Anfang auf der einen viel Geschwafel brauchte, um der anderen die nötige Zeit zu geben.Geärgert haben mich auch Geister und Telekinese, die nur halbherzig mit der Einbildungskraft pubertierender Mädchen erklärt werden - war das Effekthascherei? Und dann die stellenweise verschwurbelte, esoterische Sprache: „Ein Nachtvogel .. zog ein Spinnennetz aus Schatten über unsere Köpfe“ oder „Das Mondlicht strömte so satt herab, dass es uns durchtränkte“ - es tut mir leid, aber für mich sind das sinnlose Sätze. Wie soll ein Vogel ein Netz aus Schatten ziehen? Mondlicht einen durchtränken?Die Geschichte wird von zwei Sprechern erzählt: Einmal aus der Sicht des Detectives, der hauptsächlich die Befragungen der Mädchen durchführt. Und zum anderen wird in Rückblenden aus dem Leben der Mädchen berichtet; was sie als Gruppe zusammenhält sowie auch ihre Geheimnisse, die sie nicht einmal ihren besten Freundinnen erzählen - und schon gar nicht bei den Befragungen preisgeben.Ich fand den sehr detaillierten Erzählstil auf Dauer ermüdend und er verhinderte, dass wirkliche Spannung aufkam. Leider nur 3 Sterne für das Hörbuch, ich denke, das Buch hätte ich abgebrochen es wäre mir zu mühsam.

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  • geheimer Ort / Tana French

    Geheimer Ort
    Lenny

    Lenny

    18. June 2016 um 11:39

    Ich liebe wörtliche Rede, doch hier wurde mir eindeutig zu viel geredet. Diese Geschichte ist sehr in die Länge gezogen und mit vielen endlosen Verhören, Alle Mädchen, die gleichen Verhöre.....endlos. Mir hat hier absolut die Spannung gefehlt....Ich habe überlegt abzubrechen, doch dem Hörbuch die Chance gegeben, die jedes Buch verdient, wenn man eine Rezension dazu schreiben möchte, doch es wurde nicht besser. Von mir hier keine Empfehlung, denn ich bin am Ende schon mit den Mädels durcheinander gekommen.....wer hat denn nun Chris umgebracht???

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  • "Es wird nicht von alleine weggehen." (CD 8)

    Geheimer Ort
    kvel

    kvel

    01. February 2015 um 23:03

    Originaltitel: The Secret Place. Den Originaltitel finde ich fast passender, denn eigentlich geht es mehr um den "Geheimnis-Ort", dieser ist eine Pinnwand im Internat, an die jeder anonym sein auf einen Zettel geschriebenes Geheimnis aufhängen kann, als um einen "geheimen Ort". Als "geheimer Ort" kommt in dem Roman höchstens der Treffpunkt auf einer Lichtung vor, an dem sich die Jungs und Mädchen treffen, wenn sie sich nachts aus dem Internat schleichen. Inhalt: Vor einem Jahr wurde ein Junge aus dem benachbarten Jungen-Internat ermordet. Bereits damals wurden die jeweils vier Mädchen der konkurrierenden Cliquen aus dem Mädchen-Internat vernommen. Nun hat jemand ein Foto mit dem Text "Ich weiß, wer ihn getötet hat." an das Geheimnis-Board gepinnt. Deshalb werden die Mädchen erneut vernommen, um den Mörder von damals zu finden. Meine Meinung: Die Geschichte wird von zwei Sprechern erzählt: Einmal aus der Sicht des Detectives, der hauptsächlich die Befragungen der Mädchen durchführt. Und zum anderen wird in Rückblenden aus dem Leben der Mädchen berichtet; was sie als Gruppe zusammenhält sowie auch ihre Geheimnisse, die sie nicht einmal ihren besten Freundinnen erzählen - und schon gar nicht bei den Befragungen preis geben. Ich fand den sehr detaillierten Erzählstil auf Dauer ermüdend und er verhinderte, dass wirkliche Spannung aufkam. Zwar sind auch so wundervolle Formulierungen wie "Saftig schien die Sonne vom Himmel." (CD 2) dabei, aber diesen sehr detaillierte und mit Vergleichen gespickten Sprachstil, fand ich recht anstrengend, da man permanent das Gehörte in ein inneres Bild umwandeln musste. Auf Dauer wurde leider sehr viel der Spannung genommen, da die Befragungen der Jugendlichen ebenfalls sehr detailliert geschildert wurde: permanent sagte Mädchen so-und-so dies-und-das und das nächste Mädchen dieses-und-jenes, usw. Ja, klar, die Erzählung blieb somit sehr nah an der Realität, auch die Darstellung des karrierebedachten Ermittlers, der mit der Klärung des Falles seine Qualifikation in Sachen Mordermittlung demonstrieren möchte. Allerdings dass in CD 4 Holly und die anderen Mädchen ihre übersinnlichen Kräfte erforschen, welche sich z.B. darin äußerten, dass sie per Gedanken das Licht an- und ausschalten oder Feuer entfachen konnten, fand ich doch sehr überflüssig und abwegig.

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