Grabesgrün

von Tana French 
4,0 Sterne bei556 Bewertungen
Grabesgrün
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (419):
Schokolatinas avatar

Sehr gut. Super spannend, obwohl es so cool erzählt wird. Einem Psychopathen auf der Spur.

Kritisch (45):
juergenalberss avatar

Sehr aufwendig wird eine doppelte Handlungsmatrix eröffnet, die dann mit mäßiger Spannung und nur teilweise gelöst wird.

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Inhaltsangabe zu "Grabesgrün"

Wer bringt ein kleines Mädchen um und bahrt es auf dem Opferaltar einer Ausgrabungsstätte auf? Jede Spur, die die beiden jungen Dubliner Ermittler Rob Ryan und Cassie Maddox verfolgen, führt sie nur tiefer in ein Dickicht, in dem sich alle Gewissheiten in ihr Gegenteil verkehren. Und keiner darf erfahren, dass Rob vor vielen Jahren selbst etwas Furchtbares erlebt hat – im Wald bei ebenjener Ausgrabungsstätte …

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:B00BYUHBIE
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:704 Seiten
Verlag:Fischer Taschenbuch
Erscheinungsdatum:18.12.2014
Das aktuelle Hörbuch ist am 12.08.2011 bei Argon erschienen.

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Rezensionen und Bewertungen

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    Yolandes avatar
    Yolandevor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ein intelligenter Kriminalroman
    Ein intelligenter Kriminalroman

    Grabesgrün ist das erste Buch einer Reihe über verschiedene Detectives der Dubliner Mordkommission. Es wurde von der amerikanisch-italienischen Autorin Tana French geschrieben. Dabei handelt es sich um den Debütroman der Schriftstellerin für den sie, zu Recht, viele Preise gewonnen hat.
    Inhalt (Klappentext): 
    Wer bringt ein kleines Mädchen um und bahrt es auf dem Opferaltar einer Ausgrabungsstätte auf? Jede Spur, die die beiden jungen Dubliner Ermittler Rob und Cassie verfolgen, führt sie nur tiefer ins Dickicht. Und keiner darf erfahren, was Rob selbst vor vielen Jahren Furchtbares erlebt hat - im Wald bei ebenjener Ausgrabungsstätte.
    Endlich mal wieder ein Kriminalroman ohne blutrünstige Details. Sympathische Ermittler, wobei es heutzutage wohl nicht mehr möglich ist, einen Krimi oder Thriller zu schreiben, ohne dass mindestens einer der Ermittler große private oder psychische Probleme hat. 
    Das Buch hat eine angenehm ruhige und intelligente Erzählstruktur und verdient den Namen "KriminalROMAN" zu Recht. 
    Es hat mir sehr gut gefallen, auch wenn die Lösung in meinen Augen etwas banal wirkte. Aber vielleicht macht gerade das den Reiz dieses Krimis aus.

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    Tapsi0709s avatar
    Tapsi0709vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Dieses Buch hat mich von Anfang an in seinen Bann gezogen. Ich konnte es kaum aus den Händen legen.
    Grabesgrün

    Es ist das zweite Buch, was ich Tana French gelesen habe und mit diesem Meisterwerk hat sie mich total in ihren Bann gezogen. Es gibt Spannung von vorne bis hinten, hochs und tiefs ... einfach der Wahnsinn. 
    Die einzelnen Charaktere sind sehr gut herausgearbeitet und sehr authentisch dargestellt.

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    Thaliomees avatar
    Thaliomeevor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Interessant zu lesen und wahnsinnig gut geschrieben. Oft mehr Roman als Krimi, dabei aber trotzdem spannend.
    Die Vergangenheit ruht nicht

    Dieses Buch ist das vierte, dass ich von Tana French gelesen habe. Da mir die anderen sehr gut gefallen haben, waren meine Erwartungen entsprechend hoch.


    Die Geschichte ist aus Perspektive des Detective Rob geschrieben, der mit seiner Kollegin Cassie ermittelt und auch privat eine Menge gemeinsam hat. Die beiden sind so gut befreundet, dass auf der Polizeistation gemunkelt wird, sie wären ein Paar.

    An einer Ausgrabungsstelle in einem Vorort wird eine Kinderleiche gefunden. Was niemand weiß: Rob hat selbst als Kind in der Nähe gewohnt - bis zwei Freunde spurlos verschwunden sind. Er war dabei, kann sich aber an nichts erinnern. Nun glaubt Rob, dass es einen Zusammenhang zwischen den Fällen gibt.


    In diesem Krimi geht es sowohl um private Probleme und Beziehungen als auch um die Ermittlungsarbeit. Diese steht aber oft über längere Zeit im Hintergrund, was mich persönlich nicht gestört hat. Der Stil ist wirklich gut, Tana French kann wirklich gut schreiben. Sie analysiert Beziehungen und Personen sehr genau, schreibt aber immer locker und gut lesbar.


    Außerdem muss man noch erwähnen, dass dieser Krimi in Irland spielt. Irland klingt nach saftigen Wiesen, wolligen Schafen und halb verfallenen Denkmälern. Aber die Autorin zeigt uns ein anderes, weniger romantisches Irland. In einem Vorort von Dublin ist das Leben trist und deprimierend. Während früher noch kleine Waldgebiete diese vergessenen Schlafstädte umgaben, wird jetzt nur noch eine Schnellstraße gebaut.

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    Aoibheanns avatar
    Aoibheannvor 2 Jahren
    Grabesgrün

    "Grabesgrün" habe ich mir vor einigen Tagen ausgeliehen.

    Ich war zunächst ein bisschen skeptisch, denn oft schon stand in Krimis, bei denen das Ermittler-Duo auch privat sehr eng agierte, die private Beziehung weitaus mehr im Vordergrund als der eigentliche Fall. Ich war sehr angenehm überrascht, dass das hier nicht der Fall ist und sich das Verhältnis zwischen privat und dienstlich die Waage hält.

    Insgesamt mir das Buch unheimlich gut gefallen. Sehr spannend geschrieben, auch recht realistisch, wie ich fand. Die Erzählung hat gut dargestellt, dass Polizeiarbeit aus vielen kleinen Puzzleteilen besteht und konnte das aber trotzdem lebendig und interessant rüberbringen.

    Tana French trifft mit ihrer Sprache die richtige Mischung aus Humor und Ernst, die Personen sind toll herausgearbeitet und die eigentliche Ermittlung hat mich auch sogleich gepackt.

     Die Autorin werde ich auf jeden Fall im Auge behalten!

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    Olivera_Lloyds avatar
    Olivera_Lloydvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Ein toller, sehr lesenswerter Krimi. Sehr spannend!
    Sehr spannend!


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    eskimo81s avatar
    eskimo81vor 3 Jahren
    Niveauvoll?

    Wer hat die kleine Katy ermordet und auf einem Opferaltar-Stein bei einer Ausgrabungsstätte aufgebahrt?
    Die jungen Dubliner Ermittler, Rob Ryan und Cassie Maddox verfolgen jede Spur - nur leider führ jede einzelne in ein dickes Wirrwarr von Unklarheiten... 

    Tana French Schreibstil wird als herausragend, niveauvoll beschrieben. Für mich ist niveauvoll was ganz anderes. Und statt Komma ist für mich einfach lang und öd. Es zieht einen Satz unnötig in die Länge. Die vielen verschachtelten, eingeschobenen Sätze, oftmals in Klammern weitere Details - einfach nur unlogisch, verwirrend und vor allem, unmöglich dem roten Faden zu folgen. Eine Spannung zu spüren. Sicherlich darf ein Krimi detailreicher sein als ein Thriller. Aber eine gewisse Spannung muss ich einfach spüren. Auch muss es Freude machen, das Buch zu lesen, es muss fesseln und interessant sein. Ein Krimi muss flüssig sein - flüssig zu lesen.

    Das Thema, sehr interessant, die Lösung, unvorhersehbar - aber eben auch sehr mühselig bis man zum Schluss kommt - aber - ganz speziell, irgendwie hat die Autorin es geschafft, dass ich so fasziniert war, dass ich das Buch nicht einfach weglegen konnte. Einfach aufhören ohne Ende. Das hat mich positiv überrascht. Mit den Ermittlern, vor allem mit Ryan, hatte ich echt mühe. So ungreifbar, eintönig, speziell und doch lahm - kaum möglich, das zu erklären / beschreiben.

    Oftmals war ich froh, wenn ich während des Lesens eine Pause einlegen konnte. Es ist kein Krimi, den ich an einem Stück durchfuttern konnte, nein ich brauchte Pausen - das ist ein neues Lesegefühl für mich und irgendwie ist das nicht ein Gefühl, das mir Freude bei einem Krimi macht... Bei einem Historischen Buch oder einem Klassiker von Thomas Mann gehört das dazu. Nur schon um die wundervolle schriftstellerische Leistung zu "erleben" und das ganze sacken zu lassen...

    Ich habe gesehen, dass das nächste Buch nicht mehr mit Ryan als Hauptperson erschienen ist - vielleicht gebe ich der Autorin eine zweite Chance?

    Fazit: Ein Krimi, der mich nicht fesseln konnte. Ich brauchte Pausen um das ganze zu verstehen und all die Verschachtelungen etc. zu durchschauen. Das Thema sicherlich interessant - für mehr reicht es aber auch nicht...

    Kommentare: 4
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    Lennys avatar
    Lennyvor 3 Jahren
    Grabesgrün / Tana French

    Ein Ermittler mit Vergangenheit! Die Vergangenheit wird durch den aktuellen Fall an die Oberfläche geholt, Doch es soll keiner erfahren, dass Rob vor vielen Jahren etwas Furchtbares im gleichen Wald erlebt hat, wo die Leiche eines kleinen Mädchens gefunden wird. Er und seine Kollegin Cassie ermitteln und kommen sich auch privat sehr nah.

    Eine spannende und gute Geschichte, ein überraschender Ausgang, einiges war mit hier zu ausführlich. Ganz tolle Verhörpraktigen hat man hier kennengelernt, das hat Spass gemacht.

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    jasbrs avatar
    jasbrvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Ganz okay, hat mich aber nicht wirklich vom Hocker gerissen.
    Ganz okay, aber auch nicht mehr

    Ein junges Mädchen wir ermordet - im gleichen Ort, indem schon einmal zwei Kinder spurlos verschwunden sind. Ist das Zufall?
    Ermittelt wird von dem Ermittlerduo Rob und Cassie. Die zwei sind nicht nur Partner, sondern auch sehr gute Freunde. 
    Die Beziehung zwischen den beiden, wie sie sich entwickelt hat und immer noch tut, nimmt in diesem Buch einen großen Raum ein. Auf der einen Seite ist das natürlich spannend und interessant zu erfahren. Auf der anderen Seite wird dadurch aber auch immer wieder die eigentliche Krimi-Handlung unterbrochen, was mich an der ein oder anderen Stelle dann doch gestört hat. 
    Rob ist außerdem in einer besonderen Situation: Seine besten Freunde sind damals in diesem Ort verschwunden, wo er jetzt ermitteln muss. Auch hier das gleiche Spiel: Auf der einen Seite macht es Spaß mitzurätseln, wie ein Zusammenhang bestehen kann. Auf der anderen Seite zieht es aber die Geschichte eindeutig in die Länge.
    Am Anfang kam ich sehr schwer in die Geschichte hinein: Obwohl der Schreibstil sehr flüssig ist, wirkt der Aufbau etwas durcheinander. Es gibt viele Flashbacks, die auf den ersten Blick nicht wichtig scheinen und es an der ein oder anderen Stelle auch nicht sind. Dadurch kommt die Story nicht richtig in Fluss und man gerät in Gefahr, über die Seiten "hinwegzufliegen", ohne die Story bewusst wahrzunehmen.
    Das rächt sich dann, denn es kommen sehr viele Personen und somit auch sehr viele Namen vor. Hier kommt man leicht durcheinander und manchmal musste ich zurückblättern, um wieder durchzublicken.
    Die Auflösung ist dann auch nicht wirklich überraschend, auch wenn diese ausführlich beschrieben und sehr gut gemacht ist.
    Insgesamt war das Buch für mich eher durchschnittlich: Ganz okay, aber auch nicht mehr. Trotzdem werde ich der Reihe eine weitere Chance geben :)

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    Xirxes avatar
    Xirxevor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Mehr Psychodrama als Krimi, aber trotzdem super spannend und super geschrieben.
    Ein Psychothriller der besonderen Art

    Ich muss gestehen, dass mich Bücher auf der Bestsellerliste eher abschrecken als anziehen. Zu oft habe ich schon festgestellt, dass die dort Genannten kaum das Papier wert sind, auf dem sie gedruckt wurden (wie ich finde). Doch ab und zu gibt es auch Ausnahmen: dieser Kriminalroman ist einer davon.
    Erzählt wird das Ganze in Ichform von der Hauptfigur Detective Rob, der als Kind mit zwei Freunden verschwand und alleine mit blutigen Füßen wieder auftauchte. Niemand weiß, was geschah und Rob kann sich an nichts erinnern. Alle Ermittlungen verliefen ins Leere und so muss er mit dieser ständigen Ungewissheit weiterleben. Als an dem Ort des damaligen Verbrechens ein totes Mädchen aufgefunden wird, gerät Rob in Bedrängnis. Zum einen weiß ausser seiner Kollegin niemand von seiner Vergangenheit und zum andern drängt Vieles von früher zurück ins Bewusstsein - nur das Entscheidende nicht: Was geschah damals?
    Rob und seine Befindlichkeiten stehen klar im Mittelpunkt dieser Geschichte. Seine Ängste, die wiederkehrenden Erinnerungen, seine Gefühle zu seiner Kollegin und der Umgang mit ihr werden derart überdeutlich und intensiv dargestellt, dass man förmlich mit ihm lebt. Die Sprache mag nicht so ganz der Vorstellung eines Detectives der Mordkommission entsprechen, bildhaft, gefühlvoll und teilweise sogar poetisch, doch umso mehr der eines Menschen mit einem tiefen Empfinden, der seine innere Zerrissenheit kennt und zeitweise nicht mehr ein noch aus weiß. Genau wie er wollte ich wissen, wer der Täter ist und warum, doch das Handeln seiner Figur interessierte mich ebenso.
    Ist das Alles nun ein richtiger Kriminalroman oder nicht? Gut, es geht um ein ermordetes Kind und die Suche nach dem Mörder und den Hinterleuten. Es gibt ja sogar dieses zweite Verbrechen, dass vor langer, langer Zeit geschah und immer wieder in die aktuellen Geschehnisse hineinreicht. Doch so eine richtige Mörderjagd mit womöglich noch weiteren Untaten ist diese Lektüre definitiv nicht.
    Alles in allem meine ich eher, es ist das Psychogramm eines Detectives mit einer grausamen Vergangenheit, der einen Mord aufzuklären hat. Wie man so ein Genre nennen sollte? Hm, tja, da bin ich auch gerade überfragt ;-) Aber an alle KrimiliebhaberInnen: Wer lieber 'reine' Krimis liest, könnte bei diesem Buch vielleicht nicht auf ihre/seine Kosten kommen.

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    zazzless avatar
    zazzlesvor 3 Jahren
    Spannend, aber hätte kürzer sein können!

    Meine Rezension findet ihr auch auf: https://mrspaperlove.blogspot.com

    Der Plot dieses Buches lässt sich eigentlich sehr knapp zusammenfassen: Bei einer Ausgrabungsstätte wird eines Tages die Leiche eines jungen Mädchens entdeckt und nun gilt es herauszufinden, wer der Täter war.
    Erwähnenswert ist an dieser Stelle noch, dass einer der Ermittler - Rob Ryan, aus dessen Sicht die Geschichte erzählt wird - selbst ein Geheimnis mit sich trägt: Die Ortschaft, in der der Mord passiert ist, ist ihm keineswegs unbekannt. Denn was keiner weiss: Rob - damals noch unter seinem richtigen Namen Adam Ryan - ist selbst dort aufgewachsen. Als er noch ein Kind war, sind zwei seiner damals besten Freunde verschwunden (und vermutlich ermordet worden) und sie sind bis heute nicht gefunden worden. Rob selbst kann sich in Bezug auf diese Nacht an kaum etwas erinnern, so dass auch er selbst nicht weiss, was damals wirklich geschehen ist.
    Damit bieten sich dem Leser schon zwei interessante Fälle, die es aufzulösen gibt. Natürlich kommt man nicht umhin sich zu fragen, ob sogar eine Verbindung zwischen den beiden Ereignissen besteht und ob möglicherweise derselbe Täter dahinter steckt.
    Bis auf seine Partnerin Cassie Maddox, weiss allerdings niemand, dass Rob der kleine Junge von damals ist. Bei seinen Ermittlungen stösst er dann nach und nach auf interessante Details, die ein wenig Licht in das Dunkel seiner Vergangenheit bringen.

    Obwohl das Buch mit seinen 700 Seiten relativ lang ist, habe ich mich zu keinem Zeitpunkt gelangweilt. Nichtsdestotrotz muss ich dennoch im Nachhinein als Kritikpunkt anfügen, dass die Story ruhig etwas gekürzt hätte werden können, denn zu meinem Bedauern stellt sich am Ende heraus, dass einige der Nebenhandlungen eher irrelevant für das Geschehen bzw. die Auflösung am Ende waren.

    !Achtung jetzt folgen massive Spoiler!

    Die Sache mit Cassie und Rob fand ich einfach überflüssig und es war für mich nicht nachvollziehbar, weshalb ihr freundschaftliches Verhältnis danach unwiderruflich zerstört war, so dass die beiden am Ende beide ihre eigenen Wege gingen, ohne noch miteinander zu sprechen. Das hätte man sich ruhig sparen können.

    Desweiteren ist es für mich unklar, weshalb dieses Telefongespräch zwischen Sams Onkel und Mr. Adams erwähnt, aber dann nicht weiter thematisiert wurde? Sollte das den Leser bloss auf eine falsche Fährte locken oder steckte wirklich mehr dahinter, da die Aufzeichnung des Gesprächs ja eher darauf schliessen lässt, dass dieser Adams irgendwelche krummen Dinger am Laufen hat? Ich konnte nicht ganz nachvollziehen, weshalb die Sache auf Befehl von Robs Chef einfach fallen gelassen wurde. Das fand ich schade und es hätte deshalb meiner Meinung nach genauso gut weggelassen werden können.

    Als dritter und letzter enttäuschender Punkt muss natürlich die Sache um Robs Vergangenheit erwähnt werden. Während rund 700 Seiten ist man gespannt, was damals im Wald passiert ist, erst recht, da immer wieder darauf eingegangen wird. Und am Ende entpuppt sich dann alles als Schall und Rauch, denn das Geheimnis bleibt ungeklärt und hat im Endeffekt rein gar nichts mit den aktuellen Ermittlungen zu tun. Das fand ich ebenfalls sehr schade, da man während des Lesens doch den Eindruck hat, dass mehr hinter der Sache steckt, als man denkt. Hier wurde meiner Meinung nach Potential verschenkt.


    /Spoiler-Ende

    Trotz dieser erwähnten Kritikpunkte hat mich die Geschichte aber gut unterhalten und auch wenn mich die Auflösung am Ende nicht vom Hocker gehauen oder gar einen "AHA!"-Moment ausgelöst hat, war die Enthüllung des Täters  dennoch nachvollziehbar und schlüssig. Dafür gibt es von mir 4 von 5 Sternen!

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    TinaLiests avatar


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    Wer bringt ein kleines Mädchen um und bahrt es auf dem Opferaltar einer Ausgrabungsstätte auf? Jede Spur, die die beiden jungen Dubliner Ermittler Rob Ryan und Cassie Maddox verfolgen, führt sie nur tiefer in ein Dickicht, in dem sich alle Gewissheiten in ihr Gegenteil verkehren. Und keiner darf erfahren, dass Rob vor vielen Jahren selbst etwas Furchtbares erlebt hat - im Wald bei ebenjener Ausgrabungsstätte.


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    Was verbindet ihr mit Irland? Was kommt euch zuerst in den Sinn, wenn ihr an das Land denkt?

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