Tana French In the Woods

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Inhaltsangabe zu „In the Woods“ von Tana French

A stunningly accomplished psychological mystery which will take you on a thrilling journey through a tangled web of evil and beyond - to the inexplicable. (Quelle:'Flexibler Einband/28.03.2013')

Ich hätte nicht gedacht, dass mir die Protagonisten eines Krimis so ans Herz wachsen können

— livinginaworldofbooks
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Krimi für Krimihasser wie mich

— Saralonde
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  • 4 Sterne für In The Woods

    In the Woods
    livinginaworldofbooks

    livinginaworldofbooks

    08. February 2016 um 16:23

    Cover Das englische Cover gefällt mir sehr gut, auch wenn bei mir ein wenig der Eindruck erweckt wurde, dass es sich hier mehr um eine Horror- als um eine klassische Kriminalgeschichte handelt. Zum Inhalt "In the Woods" ist der erste Teil der "Dublin Murder Squad"-Serie der amerikanisch-italienischen Autorin Tana French und ist 2007 zum ersten Mal erschienen. Als ich das Buch in der Bibliothek zum ersten Mal in die Hand nahm, war ich auf der Suche nach etwas Abwechslung, nach dem ich in letzter Zeit vermehrt ins YoungAdult-Regal gegriffen hab. Und Abwechslung hab ich bekommen! Dinge, die ich mochte + Handlungsort Seitdem ich 2008 zum ersten Mal nach Dublin flog, habe ich ein Faible für Irland entwickelt und wenn mir dann ein Buch, das an Orten spielt, die ich bereits kenne, in die Hände fällt, freut mich das umso mehr. Tana French beschreibt die Orte und auch ihre Bewohner sehr liebevoll und alles wirkt sehr gut ausgearbeitet. +Protagonisten Ich hab ja schon einige Krimis gelesen und meistens hatte ich meine Probleme nicht mit der etwas an den Haaren herbeigezogenen Story, sondern damit, dass ich keinerlei Emotionen für die Hauptcharaktere entwickelt habe. Ihre Geschichte war mir komplett egal, für mich zählte nur, dass der Fall auf möglichst spektakuläre Weise aufgeklärt wird. Bei "In the Woods" ist das ganz anders. Rob Ryan und Cassie Maddox sind dreidimensionale Charaktere mit Stärken und Schwächen und einer überzeugenden Hintergrundgeschichte.Besonders Rob ist mir ans Herz gewachsen. Ich hab richtig mit ihm mitgelitten, als er bei der Aufklärung immer wieder über Erinnerungsfetzen stolpert und dann doch nie ganz sicher sein kann, ob ihn seine Erinnerungen nicht doch täuschen. Ich war gegen Ende des Buches richtig traurig und zwar nicht weil er als trauriger Schluss angelegt war, sondern weil ich so sehr mit den Charakteren mitfühlen konnte. + Fall: Der Fall war gut konstruiert und auch die Auflösung war nicht vorhersehbar und gut nachzuvollziehen. Wenn mich irgendwer mitten im Buch gefragt hätte, wär der Täter ist, hätte ich keine Antwort gegen können, obwohl ich bei den meisten Krimiserien da meist schon mit meiner Vermutung richtig liege. Dinge, die ich nicht mochte - Das Ende: Ich möchte hier nicht spoilern! Über das Ende wurde auf Buch-Community-Seiten schon heftig diskutiert und ich kann sagen, dass ich vom Ende zwar nicht durchgehend enttäuscht bin, aber mir persönlich sind zu viele Fragen offengeblieben. Auch das in Band 2 Rob Ryan anscheinend nicht mehr mit von der Partie ist, macht es mir nicht leichter. Fazit "In the Woods" ist ein erstklassischer Psychothriller, dessen Charaktere mir ans Herz gewachsen sind, und dessen einziger Fehler ein etwas zu offenes Ende ist.

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  • Krimi für Krimihasser wie mich

    In the Woods
    Saralonde

    Saralonde

    18. March 2015 um 17:09

    Ein Wald nahe einer Wohnsiedlung im Umland von Dublin in den 80er Jahren. Jamie, Peter und Adam sind dicke Freunde und verbringen in diesem heißen Sommer viel Zeit im Wald. Doch eines Tages kommt nur Adam aus dem Wald zurück, mit blutgetränkten Schuhen, Kratzspuren auf dem Rücken und ohne jede Erinnerung an das, was passiert ist. Jamie und Peter werden nie gefunden. Zwanzig Jahre später nennt sich Adam nicht mehr Adam, sondern Rob, und er ist Mitglied der Dubliner Mordkommission. Als am alten Tatort die Leiche eines 12-jährigen Mädchens gefunden wird, will der Zufall, dass der Fall ihm und seiner Partnerin Cassie zugewiesen wird, die als einzige von Robs Vorgeschichte weiß. Hat der alte Fall etwas mit dem neuen zu tun? Wird Rob mit der Ermittlung klarkommen, an der als Befangener eigentlich gar nicht teilnehmen dürfte? Und was stimmt in der Familie des Mordopfers nicht? Tana Frenchs Erstling liest sich nicht wie die meisten anderen Krimis. Sonst hätte er mir wahrscheinlich nicht gefallen, es ist ja kein Geheimnis, dass ich mit den meisten Krimis nichts anfangen kann. Doch hier haben die Charaktere eine solche Tiefe, dass das Buch eben viel mehr ist als ein Krimi. Selbst das Mordopfer wird so liebevoll beschrieben, dass man das Gefühl hat, sie zu kennen, und richtig traurig ist über ihren Tod. In den meisten Krimis bleibt das Mordopfer ja relativ anonym, weshalb es mich meistens auch nicht sonderlich interessiert, wer nun der Mörder war… Neben der Aufklärung des aktuellen Mordes geht es hauptsächlich um Robs Entwicklung, sein Trauma, seine Versuche, sich zu erinnern und mit der Vergangenheit abzuschließen. Ob ihm das gelingt, möchte ich hier nicht vorwegnehmen. Was den Mordfall angeht, hatte ich etwa ab der Hälfte des Buches einen Verdacht, der sich teilweise bestätigt hat. Ich habe die Geschichte deshalb allerdings nicht als vorhersehbar empfunden, ich fand die Auflösung sehr gelungen und sehr interessant (hab hinterher mal wieder Wikipedia gewälzt). Ein anderer Aspekt, der das Buch so herausstechen lässt aus der Fülle der Krimis, ist Tana Frenchs wunderbare, anspruchsvolle Sprache, es war wirklich ein Vergnügen, dieses Englisch zu lesen. Ich kann es kaum erwarten, die Nachfolgebände zu lesen! Der Hauptermittler ist übrigens in jedem Buch ein anderer und wird im Vorgängerband nur als Nebenfigur eingeführt, was ich auch sehr erfrischend finde.

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  • Rezension zu "In the Woods" von Tana French

    In the Woods
    marimirl

    marimirl

    20. July 2010 um 16:25

    “In the Woods” von Tana French handelt von der Ermittlung in einem Kriminalfall. Ein 12-jähriges Mädchen, Katy, wird ermordet aufgefunden. Der ermittelnde Detective Ryan erlebte an dem Fundort in seiner Kindheit ebenfalls Schreckliches – seine beiden besten Freunde verschwinden, er bleibt zurück. Gibt es einen Zusammenhang zwischen den beiden Fällen? Warum musste Katy sterben? Auf den ersten Seiten hatte ich so meine Zweifel, ob es sich um ein Buch für mich handelt. Die Sprache wirkte steif und relativ anspruchsvoll. Aber kaum begegnet der Leser zum ersten Mal den Ermittlungsteam Ryan und Cassie, ändert sich das schlagartig. Von da an war die Sprache sehr flüssig und angenehm zu lesen. Die Handlung an sich fand ich sehr interessant und vor allem sehr spannend. Es gab so viele mögliche Täter, dass ich bis zum Schluss nicht wusste, wer es war. Daher war das Ende für mich auch sehr überraschend. Auch die Charaktere waren ein wichtiges Bestandteil. Die Autorin verlieh ihnen Tiefe und ich konnte sie mir wirklich bildhaft vorstellen. Jeder hat seine Geschichte, seine Stärken und Schwächen. Das führte dazu, dass es mehrere Handlungsstränge gibt: Die Aufklärung des Mordes an Katy, die Beziehung zwischen den Ermittlern und natürlich Ryans Vergangenheit. Eine Kritikpunkt habe ich allerdings: Gegen Ende des Buches ging mir einiges zu schnell. Hier möchte ich aber nicht ins Detail gehen, da ich nichts verraten möchte. Auf jeden Fall handelt es sich hier um einen wahren Buchtipp!

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