Tana French The Likeness

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Inhaltsangabe zu „The Likeness“ von Tana French

Tana French follows her stunning accomplished debut, IN THE WOODS, with an equally compelling psychological mystery that confirms her place as one of the most exciting new voices in crime fiction.

The Likeness

— Saralonde
Saralonde

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  • The Likeness

    The Likeness
    Saralonde

    Saralonde

    09. June 2015 um 16:42

    Achtung: Kann leichte Spoiler für alle enthalten, die Teil 1, “In the Woods”, dt. “Grabesgrün”, noch nicht gelesen haben! Deutscher Titel: Totengleich Cassie Maddox, die wir bereits in “In the Woods” kennengelernt haben, arbeitet inzwischen in der Abteilung für häusliche Gewalt. Als Sam, der nach wie vor in der Mordkommission arbeitet, ruft sie eines Tages zu einem Tatort – und als Cassie dort eintrifft, wird ihr klar, warum sich Sam so merkwürdig verhalten hat – die Tote gleicht ihr nicht nur aufs Haar, sie hat auch noch die Identität angenommen, unter der Cassie in einem früheren Fall undercover gearbeitet hat… Nachdem “In the Woods” mich so begeistert hat, hatte ich hohe Erwartungen an dieses Buch, und ich bin sehr froh, dass diese nicht enttäuscht wurden! Das ganze Setting dieses zweiten Krimis von Tana French ist so außergewöhnlich, dass man sich ihm kaum entziehen kann. Sprachlich gewohnt anspruchsvoll, aber gut lesbar, lässt French uns mit Cassie einen schier unglaublichen (Alb-?)traum erleben, dessen Auflösung völlig offen ist. Wieder hatte ich erst kurz vor Ende eine Ahnung, hatte zwischendurch immer wieder andere Personen in Verdacht. Doch das genialste an dem Roman: Wer der Mörder ist, ist gar nicht mal so eindeutig die Hauptsache! Sondern auch das Rätsel, wer diese junge Frau war, die Cassies Undercover-Identität angenommen hat, und wie genau ihr Verhältnis zu ihren vier besten Freunden war, mit denen sie zusammen in einem Haus auf dem Land lebte, ziemlich abgesondert vom Rest der Gesellschaft. Außerdem die Frage, ob das besondere Verhältnis der Freunde dem Ganzen standhalten kann. Diese Freundschaft hat etwas Magisches, auch ich, die an sich gerne abends nur mit dem Kater als Gesellschaft bei einem Glas Rotwein lesend auf der Couch sitzt, konnte sofort nachvollziehen, dass es toll sein muss, zu dieser Gruppe zu gehören. Ein so unglaublich vielschichtiger Krimi ist mir noch nicht untergekommen. Sehr gut gefallen hat mir auch, wie Tana French es vermag, Empathie für alle beteiligten Charaktere beim Leser entstehen zu lassen. Im Vergleich zum ersten Teil hat hier ein wenig der Schauer gefehlt, der durch den alten Mordfall und die Psyche des Mörders entstanden ist, aber tatsächlich ist hier der Schauer einfach anderer Natur. Ein weiteres Unikum, das weit aus der Krimimasse herausragt. Ich freue mich jetzt schon riesig darauf, den nächsten Band zu lesen!

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  • Rezension zu "The Likeness" von Tana French

    The Likeness
    marimirl

    marimirl

    19. July 2011 um 17:45

    Ich habe "The Likeness" im Urlaub am Strand gelesen und war begeistert! Cassie wird zu einem Mord gerufen, obwohl sie schon länger nicht mehr in der Mordabteilung arbeitet, sondern zu häuslicher Gewalt gewechselt hat. Daher verwundert sie das sehr, doch als sie die Leiche sieht, wird ihr es klar: Die Tote sieht genauso aus wie sie - eine Doppelgängerin. Undercover soll sie nun ermitteln, was geschehen ist. Von der ersten Minute an hat mich das Buch in seinen Bann gezogen. Ich kann mich an keine Seite erinnern, die mich gelangweilt hätte. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, weil ich wissen wollte, wer der Täter ist und was es mit dieser Doppelgängerin auf sich hat. Dazu kommt, dass ich bis zum Schluss keine Ahnung hatte, wie es zu dem Mord kam bzw. gab es so viele Möglichkeiten, dass ich nicht in der Lage war, herauszufinden, wie es ausgehen würde. Ob Cassie mir sympathisch war oder nicht, kann ich gar nicht wirklich beantworten. Auf jeden Fall habe ich mit ihr gefühlt und oft hatte ich durch die guten Schilderungen der Autorin das Gefühl, ich wäre live dabei. Die Charaktere waren alle sehr gut dargestellt, so dass es mir nicht schwer fiel mir vorzustellen, ich wäre einer von ihnen. Das Buch hat mich während des Lesens und auch danach sehr beschäftigt. Legte ich es aus der Hand, musste ich trotzdem weiter darüber grübeln. Ich würde sogar sagen, dass es meine Stimmung beeinflusst hat. Dadurch dass die Autorin so gut beschreibt, hat man eben wirklich das Gefühl man wäre dabei gewesen und dadurch färbt sich die Stimmung des Buches auf einen selber ab. Sowas passiert mir nicht sehr oft. In der Nacht habe ich davon geträumt, ich konnte Cassie und ihre Doppelgängerin einfach nicht vergessen. Das Ende hat mich nicht ganz zufrieden gestellt. Fazit: ein wahrer Buchtipp!!!

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  • Rezension zu "The Likeness" von Tana French

    The Likeness
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    08. December 2009 um 16:59

    Cassie Maddox ist Polizistin. Früher einmal hat sie als Undercover gearbeitet und dabei die Identität der Lexie (Alexandra) Madison angenommen, einer College-Studentin. Doch das ist lange her. Inzwischen war sie bei der Mordkommision und arbeitet jetzt bei der Abteilung für häusliche Gewalt. Diese Geschehnisse werden im ersten Buch von Tana French, "In the woods" (keine Ahnung, wie das auf deutsch heißt) beschrieben. Das Buch habe ich vorher nicht gelesen, aber man kann die "Fortsetzung" auch ohne Kenntnisse des ersten Romans gut nachvollziehen. Natürlich fehlen ein paar kleinere Informationen, aber das tut dem Großen Ganzen keinen Abbruch. Eines Morgens wird Cassie Maddox von ihrem Freund Sam, der bei der Mordkommission arbeitet, an einen Tatort gerufen. Eine junge Frau wurde erstochen. Am Fundort angekommen, merkt sie auch, warum ausgerechnet sie hinzugezogen wurde, obwohl sie mit der Mordkommission nichts mehr zu tun hat. Die Leiche ist ihr wie aus dem Gesicht geschnitten. Eine junge Frau hatte ihre alte Identität der Lexie Madison angenommen. Wer ist diese Frau? Warum wurde sie ermordet? Warum hatte sie ausgerechnet diese Identität angenommen? Warum war sie hier? Um das herauszufinden, überredet ihr alter Undercover-Chef, Frank, Cassie und alle beteiligten Ermittler zu einer Undercover-Aktion. Cassie soll wieder Lexie werden, denn sie wohnte mit vier StudentInnen in einem Haus, die keinen an sich heranlassen und somit die Mordermittlungen unmöglich machen. Es wird behauptet, Lexie hätte wie durch ein Wunder überlebt, läge jedoch im Koma. Nach einigen Wochen hat sich "Lexie" soweit erholt, dass sie wieder in ihr altes Leben gehen kann. Cassie wird verkabelt und es gelingt ihr tatsächlich, das Vertrauen der vier Mitbewohner zu erlangen. Jedoch scheint sich Cassie nach und nach immer mehr im Leben der Lexie zu verlieren. Sie freundet sich mit ihren neuen Mitbewohnern und ihrem Leben an und verliert die Objektivität einer Ermittlerin. Wird Cassie sich davon lösen können? Wird sie herausfinden, wer Lexie getötet hat? Werden die Ermittler erfahren, wer Lexie wirklich war? Wird Cassie auffliegen? Wird der Mörder versuchen, sein Werk zu vollenden? Ich fand das Buch wirklich spannend. Es ist sehr gut geschrieben und man kann sich gut in die Charaktere hineinversetzen. Die Geschichte ist verworren und die Autorin versteht es, den Leser zu fesseln. Alles in Allem: Ein sehr gelungenes Buch und ich werde mir wahrscheinlich doch noch das erste Buch kaufen um einige Wissenslücken zu füllen, was Cassies Vorgeschichte angeht.

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