Tania Blixen Nordische Nächte

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Inhaltsangabe zu „Nordische Nächte“ von Tania Blixen

Tania Blixens Kurzgeschichten sind Perlen klassischer Erzählkunst. Zu Recht wurde die Autorin die Scheherazade des Nordens genannt, denn kaum jemand vermag es so wie sie, Leserinnen und Leser in Bann zu ziehen. Diese exklusive Textauswahl versammelt die schönsten Werke aus über fünfzig Schaffensjahren – allen voran das Glanzstück über die Meisterköchin Babette und deren exquisite kulinarische Verführungskünste. Tania Blixens Lebensthemen und bevorzugten Stoffe, das Exotische, Märchen und Legenden, aber auch herausragende Episoden der abendländischen Geschichte wirken dank ihrer sinnlichen Beschreibungskunst heute so lebendig wie eh und je.

Durchwachsene Kurzgeschichten zum Einschlafen

— tination
tination

Menschen IHRER Zeit hervorragend beschrieben und beobachtet...

— Angie*
Angie*

Wundervolle und bezaubernde Erzählungen ...

— MissNorge
MissNorge

Sprachgewaltige Sammlung von Kurzgeschichten, die märchenhaft, abenteuerlich oder unterhaltsam daher kommen! Einzigartige Erzählkunst!

— sommerlese
sommerlese

Uralte poetische Motive und philosophische Gedanken. Ein Muss für Blixens Leser.

— dieanjathiel
dieanjathiel

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  • Erzählungen aus dem letzten Jahrhundert

    Nordische Nächte
    serendipity3012

    serendipity3012

    24. March 2017 um 18:44

    Erzählungen aus dem letzten Jahrhundert Normalerweise bin ich kein Coverkäufer. Ganz freimachen kann man sich sicher nicht von dem Impuls, in der Buchhandlung nach einem schön gestalteten Buch zu greifen, jedoch reicht ein Cover, das mich anspricht, normalerweise nicht aus, um mich zum Kauf zu verleiten. Das Taschenbuch, das unter dem Titel „Nordische Nächte“ sieben Erzählungen Tania Blixens zusammenstellt allerdings fand ich dann doch so ansprechend, dass ich es mir genauer ansah – es war meine erste literarische Begegnung mit der 1962 verstorbenen Autorin.Tania Blixen, eigentlich Karen Blixen-Fineke, ist hierzulande hauptsächlich durch ihre Erinnerungen „Jenseits von Afrika“ bekannt, die mit Meryl Streep in der Hauptrolle verfilmt wurden und 1985 in die Kinos kamen. Die vorliegenden Erzählungen entstanden zwischen 1905 und 1957 und wurden lose unter dem Thema Norden zusammengestellt, wobei sich auch eine märchenhafte Erzählung unter ihnen befindet, die in Persien oder Indien spielen soll – das wisse man nicht mehr so genau, so der namenlose Erzähler bzw. die Erzählerin.In den übrigen Erzählungen entführt uns Blixen in andere Zeiten, ihre Themen sind Ansehen, Beruf und Ehre, die Stellung von Mann und Frau. In der berühmten Erzählung „Babettes Fest“ etwa erzählt sie von zwei Frauen, die jegliche Verehrer abweisen und allein bleiben, ihr Leben aber gemeinsam in einem Haushalt verbringen und zu denen irgendwann als Haushälterin jene Babette kommt: Sie wurde von einem der Männer, die einst eine der beiden alleinstehenden Schwestern umworben hatte, zu ihnen geschickt, mit der Bitte, sie anzustellen. Als Babette eines Tages in der Lotterie gewinnt, gibt sie ein Fest, das zugleich ihren Abschied zelebrieren soll. Diese Erzählung wurde 1987 verfilmt. Die anderen Erzählungen greifen unglückliche Liebe auf oder das Bestreben, durch Betrügereien an Geld zu kommen und somit ein stressfreies Leben zu führen, eine weitere Erzählung stellt die Frage, was eigentlich eine gute Geschichte ist. Sie unterscheiden sich in ihren Themen, in ihren Figuren, führen aber fast alle in ein bestimmtes Milieu, eine bestimmte Welt. Blixen bedient sich oft ausführlicher Beschreibungen, ohne die Handlung weiterzuführen, und obwohl ihre Sprache sitzt und mir die manchmal langen Sätze, in denen sie nie den Faden verliert, gefallen, empfinde ich Blixens Stil dennoch oft als ein wenig ermüdend. Auch wollten die Figuren nicht immer recht zum Leben erwachen, blieben manchmal etwas an der Oberfläche. Die Erzählungen zeigen Ausschnitte aus dem Leben ihrer Protagonisten, es ist, als würden wir Leser irgendwann hinzukommen, eine Weile zuschauen und mit ihnen mitgehen und dann einfach wieder aus dem Geschehen ausgeblendet werden: Es gibt nicht immer einen Abschluss, einen Schnitt.Obwohl Tania Blixens Erzählungen bei mir nicht recht zünden wollten, wird ihre Lebensklugheit stets offenbar: Ihr Blick auf die Figuren ist unverstellt, ihre Erzählungen sind immer auch ein Abbild der Zeit, in der sie spielen und der Konventionen, der sich auf der einen Seite die Figuren beugen mussten, nach denen sich auf der anderen Seite vielleicht aber auch die Autorin gerichtet hat. So fällt mein Fazit gemischt aus: Die Sprache Blixens gefällt mir sehr, ihre Geschichten konnten mich nur bedingt fesseln.

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  • Durchwachsene Kurzgeschichten zum Einschlafen

    Nordische Nächte
    tination

    tination

    04. January 2017 um 21:11

    Das Buch: Hier befindet sich eine Sammlung von 7 Kurzgeschichten. Und geht es durchweg um Adelsdramen. Die Spalte zwischen Arm und Reich wird in vielen Facetten dargelegt. Sei es eine hoffnungslose Liebe, der Wunsch nach einer Änderung, einem Fest, einem Betrüger oder Größenwahn.Mein Fazit: Sehr Durchwachsen!!! Das Buch startet mit einer Kurzgeschichte, die knapp 90 Seiten lang ist und somit einen Großteil des Buches beansprucht. Leider passiert auf den ersten 50 Seiten wirklich nichts. Es befinden sich sehr Familieneinführungen, Familienverflechtungen und Dramaaufbau auf diesen Seiten. Und man wird das Gefühl nicht los, Frau Blixen hatte eine Idee für ein ganzes Buch, aber dann keine Lust mehr an der Story. Denn für das Ende dieser hoffnungslosen Liebe waren die Einführungen absolut nicht nötig. Als Leser ist dies recht ärgerlich.Die anderen Geschichten plätschern dann auch weiter vor sich hin. Das Gefühl, dass Frau Blixen dem Leser etwas mahnen möchte bleibt in jeder Story erhalten. Leider ist dies ein Grundtenor, der doch schon an sich sehr schwer vermittelbar ist. Mit einer langweiligen Geschichte wird das nicht besser.Der Schreibstil ist träge, mahnend, ausschweifend in Nichtigkeiten und umständlich erzählt. Doch weiß ich nicht, ob dies gänzlich bei der Autorin lag. Denn schaut man sich im Abschluss des Buches das Quellenverzeichnis der Kurzgeschichten an wird etwas deutlich: ein Teil der Geschichten wurde aus dem Dänischen übersetzt, der andere Teil aus dem Englischen. Für mich persönlich ließen sich die Texte aus der dänischen Übersetzung einen Tick besser lesen.Zusammenfassend sind diese Kurzgeschichten eher für Fans von Tanja Blixen geeignet. Oder man möchte einfach ein wenig Mahnung und Geschichten über Arm-Reich erhalten.https://booksoftination.wordpress.com/2017/01/04/tania-blixen-nordische-naechte/

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  • Menschen IHRER Zeit hervorragend beschrieben und beobachtet...

    Nordische Nächte
    Angie*

    Angie*

    01. December 2016 um 10:47

    Inhalt: *Nordische Nächte* von Tania Blixen ( es ist das Pseudonym des deutschsprachigen Leseraumes für KAREN BLIXEN, der Verfasserin von *Jenseits von Afrika* ) beinhaltet sieben wunderbare Erzählungen der Autorin. Der Verlag hat sie sehr gut zusammengestellt in Anlehnung an die nordische Heimat der Autorin, die kalten Wintermonate mit Eis und Schnee. Vor allem beschreibt Tania Blixen die Menschen und das Geschehen ihrer Zeit in Skandinavien, zum Beispiel das Treiben der Gesellschaft zu Sylvester im Jahre 1870 in der Erzählung *Saison in Kopenhagen*. Es ist eine - in unseren Augen - altmodische Welt mit anderen Werten und Gepflogenheiten. Die Männerwelt dominiert und doch haben Frauen im Hintergrund alle Fäden in der Hand,,, In*Babettes Fest* (die Erzählung wurde auch verfilmt), erzählt sie eher von mystischen Wundern, die eine französische Köchin einem Puritanischen Haushalt durch ihr Organisations- und Kochtalent schenkt. Standfeste gläubige Puritaner lassen sich wie durch Zauberei verführen , knüpfen wieder gute Kontakte miteinander und schwelgen beim Essen und Trinken von Babettes Köstlichkeiten. Ich werde nun nichts mehr über die anderen fünf Geschichten hier verraten,,, Meine Meinung: Ihr Schreibstil, kurz, prägnant mit mystischen- fast zauberhaften Andeutungen - humorvollen Beobachtungen ihrer Charaktere und vor allem dem Beschreiben des Zeitgeschehen im 19. - und 20. Jahrhundert ist sehr informativ und beansprucht die volle Konzentrationsfähigkeit des Lesers. Keine Lektüre , die man vor kurz vor dem Einschlafen lesen sollte. Die Protagonisten der Geschichten bezaubern und entwickeln einen ganz eigenen Charme. Das Lesen ihrer Lektüre beruhigt und man versinkt in eine andere, altmodische Sprache und Welt - Karen Blixen wurde mehrfach für den Literaturnobelpreis vorgeschlagen, hat ihn aber niemals bekommen. Zu Unrecht - meinte der grosse Ernest Hemingway. Ich habe die Geschichten genossen und kann nur fünf Sterne vergeben für diese Grosse Meisterin der Erzählkunst .

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  • Märchenhafte Kurzprosa

    Nordische Nächte
    YukBook

    YukBook

    26. November 2016 um 12:06

    Den Namen Tania Blixen assoziiere ich mit dem Roman und der Verfilmung „Jenseits von Afrika“. Die bewegende Geschichte und starken Bilder sind mir jetzt noch präsent. In dieser Geschichtensammlung entführt uns die Autorin in ihre nordische Heimat und stimmt uns ein wenig auf die bevorstehenden Wintermonate ein. Die Erzählung „Saison in Kopenhagen“ zum Beispiel spielt im Jahre 1870 und schildert, wie die Wintersaison am Neujahrsmorgen mit festlichen Empfängen bei Hofe eröffnet wird und der Landadel die Stadt erobert. Die Söhne der Magnaten reisen durch Europa, während sich ihre Schwestern künstlerischen Tätigkeiten widmen und Klavier-, Gesangs- und Malstunden nehmen. Elegisch und opulent beschreibt die Autorin das Savoir Vivre in der damaligen Zeit, die glänzenden Equipagen, die vor den Palästen halten, und die feine Gesellschaft, die sich auf Galanächten vergnügt. Dabei ist es gar nicht einmal der Luxus, den die Hauptfigur Ib in die große Welt lockt, sondern vielmehr das Gefühl der Freiheit und Grenzenlosigkeit. Die Sehnsucht, das volle Potenzial, das das Leben zu bieten hat, auszuschöpfen, scheint die Autorin zu faszinieren und spiegelt sich in mehreren Erzählungen wider. So zaubert die Meisterköchin Babette in der wohl bekanntesten Erzählung von Blixen ein Festmahl für einen Abend, verbrät im wahrsten Sinne des Wortes ihre Erbschaft und ist glücklich, weil sie sich als Künstlerin verausgaben und den Gästen eine Freude machen konnte. Erstaunt hat mich, wie unterschiedlich die Themen und der Ton der Erzählungen sind. Mal geht es um gesellschaftliche Normen und die Gier nach sozialem Aufstieg, mal um die schwierige Beziehung zwischen Künstler und Publikum und die Frage, was die Kunst dem Menschen nutzt. Auch bissige Ironie ist der Autorin nicht fremd, wie die Geschichte über die Familie de Cats beweist. Über mehrere Generationen sind die Familienmitglieder scheinbar so rechtschaffen, dass sie als das Gewissen des Landes bezeichnet werden. Sie scheuen keine Mühe und Kosten, um ihren Ruf aufrechtzuerhalten und sind sich bewusst, dass dies nur funktioniert, wenn ein schwarzes Schaf in der Familie alle Schwächen und Sünden auf sich nimmt. Märchenhafte Züge dagegen hat eine Geschichte, in der es einem jungen Königssohn gelingt, durch Weisheit und Mut einen Krieg zu verhindern. Tania Blixen verwebt den Zauber verschiedener Zeiten und Kulturen zu feinster Prosa und schmückt sie elegant mit märchenhaften und mystisch funkelnden Pailletten. 

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  • Einfach schön zu lesen

    Nordische Nächte
    MissNorge

    MissNorge

    16. November 2016 um 11:07

    Tania Blixen hat einen Schreibstil der seinesgleichen sucht. Sprachgewaltig und vornehm, der damaligen Zeit angepasst, sowas liest man heutzutage kaum noch. Die Geschichten spielen in den Jahren zwischen 1905 und 1957. Ich habe mich beim Lesen einfach treiben lassen und man kann wundervoll in die Geschichten eintauchen. Am besten hat mir die Geschichte aus Norwegen gefallen *Babettes Fest*. Sie ist einfach nur schön, ohne große Dramatik oder das viel passiert, sondern es zeigt das auch die kleinen Dinge des Lebens einen Menschen glücklich machen können, es muss nicht immer das Größte, Beste, Teuerste und Schönste sein. Mit der Geschichte "Karneval" konnte ich leider nicht so viel anfangen, da es hauptsächlich um Harlekine und Co. ging. Man muss sich als Leser schon darauf einlassen, das hier nichts neumodisches oder so erwähnt wird, sondern alles wird so beschrieben, wie es damals eben war.

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  • Fantasievolle Erzählungen auf sprachlich hohem Niveau

    Nordische Nächte
    sommerlese

    sommerlese

    27. October 2016 um 11:24

    "*Nordische Nächte*" Von "*Tania Blixen*" ist eine Sammlung von Kurzgeschichten aus den Jahren von 1905 - 1957, die 2016 , die im "*Penguin Verlag*" erscheinen. Tania Blixens Kurzgeschichten sind Perlen klassischer Erzählkunst. Zu Recht wurde die Autorin die Scheherazade des Nordens genannt, denn kaum jemand vermag es so wie sie, Leserinnen und Leser in Bann zu ziehen. Diese exklusive Textauswahl versammelt die schönsten Werke aus über fünfzig Schaffensjahren – allen voran das Glanzstück über die Meisterköchin Babette und deren exquisite kulinarische Verführungskünste. Tania Blixens Lebensthemen und bevorzugten Stoffe, das Exotische, Märchen und Legenden, aber auch herausragende Episoden der abendländischen Geschichte wirken dank ihrer sinnlichen Beschreibungskunst heute so lebendig wie eh und je. (Klappentext) Die Dänin Tania Blixen wurde 1885 in der Nähe von Kopenhagen geboren, wanderte nach dem Studium der Malerei in Kopenhagen, Paris und Rom 1914 nach Kenia aus, wo sie den schwedischen Baron Blixen-Finecke heiratete und zu schreiben begann. In Blixens Geschichten erlebt man andere Kulturen, sieht fremde Menschen und man taucht ein in eine längst vergangene Zeit. Das merkt man schon am Sprachstil sehr deutlich. So wie Blixen sich ausdrückt, redet oder schreibt heute niemand mehr. Es wird märchenhaft, aber auch abenteuerlich und die Wichtigkeit gesellschaftlicher Schichten wird deutlich aufgezeigt. Blixen hat die Gabe, auf sprachlich hohem Niveau fantasievoll zu erzählen. Sie erfindet wunderbare Geschichten und schmückt sie mit inhaltlichem Tiefgang aus, der den Leser in eine längst vergangene Zeit reisen lässt. Hier werden gesellschaftliche Normen und Stellungen aufgezeigt, die man unweigerlich mit Märchen und Geschichten aus der Vergangenheit verbindet. Es gelten andere Maßstäbe von Moral und die Lebensgewohnheiten wirken aus heutiger Sicht etwas altmodisch. Darauf muss man sich einlassen, um zu entdecken, welche Dinge auch heute noch zutreffen und uns genauso berühren wie die Menschen früher. "Saison in Kopenhagen" zeigt das Leben im Kopenhagen von 1870 in bildhafter Darstellung. Es ist eine ganz besondere Liebesgeschichte, die auf einem Friedhof endet. Mich haben besonders die Sprachwahl in den Dialogen und die Stimmungen der damaligen Zeit durch die Geschichte getragen. "Babettes Fest" zeigt das Leben einer Köchin, hier gibt es kulinarische Erlebnisse und die Figuren sind sehr lebendig gezeichnet. Mich hat diese Geschichte richtig bezaubert, dabei gibt es keine dramatischen Ereignisse. Es sind die einfachen Freuden des Lebens, wenn die Liebe durch den Magen geht und so in den Menschen Liebe entfacht. Diese Geschichte hat Charme und nimmt den Leser gefangen. "Onkel Theodore" ist eine richtig schöne Geschichte, die von sozialem Aufstieg erzählt. Der Name oder auch der Adelstitel öffnet hier den Weg in die feine Gesellschaft. Sozialer Aufstieg um jeden Preis und damit Anerkennung und Wohlstand. Auch wenn das Ganze nur fingiert ist, bekommt man als Leser eine packende Story geboten, die Pariser Flair und Savoir Vivre spürbar werden lässt. "Karneval" möchte ich mal als eine literarische Narrenposse bezeichnen. Hier werden bunte Figuren wie Harlekin und Pierrot lebendig und spielen ihr Spiel, dem Grenzen gesetzt sind. "Die Königssöhne" hat mich in eine ferne Welt versetzt und wirkt wie Geschichten aus 1001 Nacht. Scheherazade ist in diesem Fall Tania Blixen, aber nicht in einer nordischen Nacht, sondern in Persien... Mit Weitsichtigkeit und Mut gegen Gewalt und Macht zeigt sich diese Geschichte fast schon wie eine Fabel. Es ist Blixens Geschichten ein ganz eigener Zauber inne, dem man beim Lesen verfällt. Dabei haben diese Geschichte auch uns modernen Menschen noch durchaus etwas zu sagen.

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    Nordische Nächte
    dieanjathiel

    dieanjathiel

    07. October 2016 um 23:30

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