Tania Carver Du sollst nicht leben

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Inhaltsangabe zu „Du sollst nicht leben“ von Tania Carver

Was wirst du opfern?

DI Phil Brennan wird zu einem grausigen Tatort gerufen. Eine Mutter und ihr Baby wurden vor den Augen des Kindsvaters mit einer Armbrust erschossen. Dieser hatte die Wahl: entweder mit seinem eigenen Leben oder dem seiner Familie den Unfalltod zweier Menschen zu büßen. Er wählte seine Familie.
Ausgerechnet diesmal ist Phil Brennan auf sich allein gestellt. Denn seine Ehefrau, Polizeiprofilerin Marina Esposito, muss sich den Dämonen ihrer Vergangenheit stellen.

»Wenn Tania Carver Ihnen keine Angst macht, brauchen Sie professionelle Hilfe.« Val McDermid

Die Bücher sind der absolute Hammer

— TatjanaVB

Brutal, spannend aber von den Zusammenhängen konnte mich dieses Buch diesmal überhaupt nicht überzeugen. :(

— Buecherseele79

Brutal, aber sehr spannend

— susehost

interessant zu lesen, aber so richtig gepackt hat mich dieser Thriller nicht.

— Ekcnew

Hat sehr spannend begonnen, bekam dann aber einen extremen Durchhänger in der Mitte und somit konnte es mich nicht mehr wirklich packen.

— LisaLiebeskind

Spannender Thriller - Leseempfehlung für Thrillerfans

— silvandy

Interessante Fälle, die sehr extrem und unnötig brutal umgesetzt wurden.

— Irve

Nicht das beste Buch von Tania Carver, aber lesenswert!

— Landbiene

zu gewollt

— carlinda

Nice to read, aber kein must have!

— chipie2909

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    Du sollst nicht leben

    TatjanaVB

    26. January 2018 um 20:40

    Klappentext DI Phil Brennan wird zu einem grausigen Tatort gerufen. Eine Mutter und ihr Baby wurden vor den Augen des Kindsvaters mit einer Armbrust erschossen. Dieser hatte die Wahl: entweder mit seinem eigenen Leben oder dem seiner Familie den Unfalltod zweier Menschen zu büßen. Er wählte seine Familie. Ausgerechnet diesmal ist Phil Brennan auf sich allein gestellt. Denn seine Ehefrau, Polizeiprofilerin Marina Esposito, muss sich den Dämonen ihrer Vergangenheit stellen. Inhalt Phil wird zu einem grausigen Tatort gerufen, dort wurde eine Frau und ihr Kind, vor den Augen des Vaters mit einer Armbrust erschossen. Doch der Vater hatte die Wahl und erwählte. Und der Rechtssprecher ist schlau und nicht am Ende seiner Mission.   Marina hingegen unterstützt Anni und Micky bei einem Fall, wo sich eine Frau für eine Tote hält. Die Frau wickelt alle um den Finger, erst als sie eine Mitinsassin der Psychiatrie etwas antut, kann die Polizei etwas gegen sie tun. Doch Marina bekommt die Frau nicht mehr aus dem Kopf und dann passiert etwas Schreckliches…   Fazit Wieder konnte mich der schreibstiel der Autoren überzeugen. Immer wieder gelingt es ihnen mich in ihren Bann zu ziehen. Leider vermisse ich ein wenig die Zusammenarbeit der Hauptprotagonisten ein wenig, so wie es mal in den Anfängen der „Esposito-Serie“ war. Nun scheint jeder für sich immer zu ermitteln, in eigenen Fällen, die zwar zu einander finden aber den dennoch für sich zählen. Schön finde ich auch wieder, dass man einige Kapitel hat, die aus der Sicht des Mörders bzw. der Psychopathin hat, das bringt einen den fall noch vieler Näher, wie ich finde. Diesmal hat das Ende jedoch einen kleinen Chliffhänger, was mich sehr gespannt macht auf den Folgeband, aber auch ein wenig ärgert, weil ich jetzt noch solange warten muss. Empfehlen kann ich die komplette Reihe, muss jedoch einen Punkt abziehen, weil mich die unterschiedlichen Covers (Farben) sehr stören. Es ist einfach nicht erkenntlich, welches Buch zur Reihe gehört, wenn es im Regal stört. Und ja, ich bin da leider sehr empfindlich.

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  • Nicht so ganz mein Ding

    Du sollst nicht leben

    Buecherseele79

    19. December 2017 um 16:44

    Der Rechtsprecher treibt sein brutales und blutiges Treiben und es ist die Aufgabe von Detectiv Phil Brennan und seinem Team den Wahnsinnigen zu stoppen!Denn der Rechtsprecher tötet nicht aus Mordlust sondern weil er Gerechtigkeit verlangt!Alle seine Opfer haben die Wahl zu entscheiden, zwischen dem eigenen Leben und dem Tod von lieben Menschen die ihnen nahe stehen.... wichtig ist dass Gerechtigkeit gesprochen wird und der Rechtsprecher will nur Kontakt zu Phil Brennan denn er glaubt dass er diese Art der Rechtsprechung gut heisst....Auf der anderen Seite steht Phil diesmal nicht seine Ehefrau und Polizeiprofilerin Marina Esposito zur Seite denn sie ist zur alten Dienststelle gefahren um einer Kollegin bei einem Fall zu  helfen...denn eine Frau behauptet Fione Welch zu sein...die eigentlich tot sein sollte und doch weiss Marina dass hier irgendwas so gar nicht stimmt...Ich bin ein sehr grosser Fan der Autorin und konnte bis jetzt jedes ihrer Bucher begeistert beenden, aber mit diesem Band hat sie mir keinen Gefallen getan.Der Beginn ist wie gewohnt spannend, brutal und lässt einem als Leser das Blut in den Adern gefrieren.Die Charaktere sind weitgehend bekannt und auch wie Phil weiterhin versucht in seiner neuen Dienststelle Fuss zu fassen, mit seinem Partner besser klar zu kommen gefällt mir sehr gut.Die Gegend um Birmingham, der Slang, die Gangs, die Problemviertel werden hier von der Autorin sehr gut aufgegriffen und umgesetzt, geben ein sehr spanenndes, zusätzliches Bild ab.Diesmal fand ich allerdings den Fall von Marina um Längen spannender und fesselnder als der von Phil.Hier spielt die Autorin unterschwellig mit einer nicht zu fassenden Gefahr, mit einer Frau die irgendwas im Schilde führt aber die Wege und Pläne sich nicht hervorheben, hier konnte ich das Buch nicht weglegen und war immer gespannt was sie hier noch entwickeln würde.Unter dem Strich hat die Autorin versucht die zwei Fälle miteinander zu verbinden, es ist ihr nicht misslungen aber ich würde hier auch nicht von einem vollen Erfolg sprechen, aus vorigen Büchern kann ich sagen- dies kann die Autorin auf jeden Fall besser und vor allem schlüssiger in der Logik.Der Fall bei Phil hat mich irgendwann angefangen zu langweilen, auch wie die Ermittlungen laufen, was hier plötzlich an Tatverdächtige aus dem Hut gezaubert werden und man sich als Leser fragen muss- was haben die jetzt mit dem Rechtsprecher zu tun?Interessant war hier auch wieder der Einblick in die dunkle Seele des Täters, wie nahe ihm die Polizei kommt und doch seine Absichten nicht erkennt.Es waren oft 3 Erzählstränge nebeneinander die nicht so recht zueinander passen wollten, die auch für Verwirrung sorgten,Der Cliffhänger zum Ende fand ich hingegen wieder sehr genial und ich freue mich trotzdem auf den nächsten Band, denn ich hoffe dieser führt wieder eine spannende Jagd auf einen Täter und nicht zu Verwirrung.Ich persönlich würde für diesen Band keine Leseempfehlung aussprechen da er mich diesmal nicht überzeugen konnte.

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  • Der Rechtssprecher

    Du sollst nicht leben

    ChrischiD

    13. November 2017 um 11:56

    Der selbsternannte „Rechtssprecher“ hat es sich zur Aufgabe gemacht über Verbrechen, die seiner Meinung nach von der Justiz falsch oder gar nicht beachtet wurden, zu richten. Dabei geht er äußerst brutal und rigoros vor. Die Menschheit muss für ihre Vergehen büßen. Phil Brennan und sein Team stehen vor einem Fall, der ihnen das Blut in den Adern gefrieren lässt, und doch müssen sie professionell handeln, um weitere Taten zu verhindern. Gleichzeitig ist Brennans Ehefrau Marina Esposito in eigener Mission unterwegs, die ebenso aufwühlend wie beängstigend wirkt, je näher sie dem Geheimnis rund um eine mysteriöse Frau kommt... Das Duo Esposito/Brennan verschlägt es dieses Mal an verschiedene Orte, zu scheinbar unterschiedlichen Fällen. Doch als Leser ahnt man schon früh, dass es zumindest zu einer Überschneidung der beiden Handlungsstränge kommen wird. Wann und in welcher Form jedoch ist nicht ersichtlich, wodurch es während des Geschehens zu einigen Überraschungsmomenten kommt. Auch wer bisher noch keinen Thriller von Tania Carver kennt, kommt mit den Charakteren schnell zurecht, warm anziehen sollte man sich allerdings wenn es um die vorherrschende Brutalität geht. Die kann schonmal sehr nahe gehen, vielleicht sogar körperliche Reaktionen hervorrufen. Selbstjustiz ist wahrlich nicht das richtige Mittel der Wahl, dennoch fragt man sich zwangsläufig wie verzweifelt ein Mensch sein muss, wenn er keinen anderen Ausweg mehr sieht. Was treibt den Täter an? Wie kommt er an seine Opfer? Fragen, die sich nicht nur der Leser, sondern auch die Ermittler stellen, die um einiges schneller kombinieren müssen, um dem Rechtssprecher Einhalt gebieten zu können. Sicher ist, dass es eine blutige Jagd wird, deren Ausgang mehr als ungewiss ist, schließlich gibt es noch einen weiteren Handlungsstrang, der für den Leser absolut nicht einzuschätzen ist, da die handelnde Figur auf höchster Ebene manipulierend agiert. Dies spürt man zwar schnell und kann auch den ein oder anderen Kniff ausmachen, tatsächlich hinter die Fassade blicken lässt sich jedoch nicht. Spannung auf höchster Ebene, und das von Anfang an. Denn der Einstieg mitten ins Geschehen zwingt des Leser auf gewisse Weise dazu die Augen nicht zu verschließen, alles in sich aufzunehmen, sei es noch so schmerzhaft. Dadurch ergibt sich ein Sog, der einen Ausstieg, egal zu welchem Zeitpunkt, nicht erlaubt. So bleibt nur die Hoffnung auf schnellen Erfolg, um dem Rechtssprecher noch rechtzeitig zu entkommen.

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  • Der Rechtssprecher und das Recht

    Du sollst nicht leben

    Gise

    10. October 2017 um 09:58

    Eine Mutter und ihr Baby wurden vor den Augen des Vaters ermordet. Der „Rechtssprecher“ stellte ihn vor die Wahl, entweder die beiden oder ihn selbst zu töten. Damit wollte der „Rechtssprecher“ begangenes Unheil auslöschen. Doch dies wird nicht der einzige Mord dieses Täters sein, denn er fühlt sich berufen, Verbrechen zu sühnen, wenn die Rechtssprechung dies nicht getan hat. Phil Brennan macht sich mit seinem Team auf die Suche nach dem Täter. Währenddessen ist Marina zu Besuch bei einer Freundin und wird dort um ihre Meinung zu einer Frau gerufen, die angibt, Fiona Welch zu sein. An dieser Frau ist etwas sehr seltsam…Wieder hat das Autorenduo Carver einen Plot ausgelegt, der sofort blutrünstig in das Geschehen einsteigt und damit von Anfang an ein ziemliches Tempo vorgibt. Zudem scheint das Rätsel um die tote und angeblich quicklebendige Fiona Welch unlösbar zu sein, das bringt zusätzlich zum Rechtssprecher eine spannende Note in die Geschichte. Die verschiedenen Handlungsstränge werden zum Schluss sehr gekonnt zusammengeführt, mit einem äußerst furiosen Show-Down und einem Cliffhanger, der das Warten auf die Fortsetzung schier unerträglich macht.Wie bereits die fünf Vorgänger dieses Buches ist auch dieser Thriller spannend von der ersten bis zur letzten Seite und weist alles auf, was ein gutes Buch aus diesem Genre beinhalten muss. Eine klare Leseempfehlung für alle Liebhaber von Thrillern und ein Muss für alle Fans von Tania Carver.

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  • war wieder sehr spannend

    Du sollst nicht leben

    susehost

    09. October 2017 um 09:57

    Darren wacht auf. er ist an einen Stuhl gefesselt, kann sich nicht erinnern, wie das passiert ist. Grelles Licht blendet ihn. Jemand spricht ihn an. Ein Mann mit einer Maske. Gerechtigkeit, will dieser Jemand. Weil Darren früher voll auf Droge ein Auto gestohlen und damit auf dem Fußweg zwei Menschen getötet hatte. Wegen eines Verfahrensfehlers war aber nicht bestraft worden. Dann sieht Darren seine Freundin Chloe und seine Tochter Shannon, beide ebenfalls gefesselt und geknebelt. Darren muss sich entscheiden, ob er oder seine Familie für das Leben der beiden durch ihn getöteten Personen bezahlen soll. Er entscheidet sich gegen seine Familie, um sein Leben zu retten. Sie werden mit einer Armbrust erschossen. Am Tatort finden die Ermittler Darren noch immer auf dem Stuhl sitzend neben seiner toten Familie. Sie lassen ihn ins Krankenhaus bringen. Auf den Tatort aufmerksam wurde die Polizei durch einen Anruf. Explizit wurde nach Detective Phil Brennan verlangt. Der Anrufer leitete Phil zu der Adresse unter er Darren finden würde.   Bei diesem einen Mord bleibt es nicht. Wer ist da als Richter unterwegs und warum? Ich fand das Buch sehr spannend. Zwar auch recht brutal, aber gut geschrieben und fesselnd. Ich habe schon einige Bücher der Autorin gelesen und konnte so auch die private Beziehung des Duos Phil Brennan und Marina Esposito verfolgen. Auch in diesem Buch hat Marina wieder eine Rolle. Die Autorin schafft es immer wieder, einen von der ersten Seite an zu fesseln und ich lese die Bücher immer in einem Rutsch durch. Ich freue mich schon auf weitere Bände aus der Reihe.

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  • Sehr gut

    Du sollst nicht leben

    tigerbea

    26. September 2017 um 20:12

    Ein an einen Stuhl gefesselter Mann muß eine schreckliche Entdeckung machen: seine Frau und sein Baby befinden sich auch in dem Raum, sind ebenfalls zusammen an einen Stuhl gefesselt. Und der Mörder stellt ihn vor den Augen seiner Frau vor die Wahl: entweder trifft die Armbrust ihn - oder seine Frau und das Baby. Die Entscheidung muß er selbst fällen. Er soll Buße tun für einen von ihm verschuldeten Unfall, bei dem zwei Menschen starben. Dieser Krimi hat mich von Beginn an gepackt. Denn schon der Beginn ist für mich unvorstellbar brutal. Diese Entscheidung möchte wohl niemand treffen müssen. Die Spannung wird hier sehr gut aufrecht gehalten und ist psychologisch dicht und greifbar. Auch der Schreibstil ist unheimlich angenehm und lebendig. Ein Krimi, den man gar nicht mehr aus der Hand legen möchte!

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  • interessant zu lesen, aber so richtig gepackt hat mich dieser Thriller nicht

    Du sollst nicht leben

    Ekcnew

    26. September 2017 um 19:01

    Dieses ist das erste Buch was ich von Tania Carver gelesen habe. Die Rückmeldungen zu den bisherigen Büchern und auch zu diesem waren überwiegend sehr positiv. Vielleicht waren meine Erwartungen auch einfach zu hoch. Ich fand diesen Thriller sehr interessant zu lesen, die Schreibweise fand ich klar und leicht verständlich aber so richtig fesselnd und packend fand ich diesen Thriller leider nicht. Kurz noch etwas zum Inhalt: Es geht zum einen um den "Rechtsprecher" wie er sich selber nennt. Er treibt Menschen zu Straftaten an, das was dadurch angerichtet wird, ist in den Augen des Rechsprechers Gerechtigkeit. Z.B. sollte sich ein Vater von einem Baby entscheiden, dass er entweder sich selber tötet oder er seine Frau und das Baby tötet. Hintergrund: Der Vater hatte vor einiger Zeit einen Verkehrsunfall verursacht, bei dem Mutter und Kind getötet wurden. Er hatte einen guten Anwalt und wurde in Augen des Rechtsbrechers nicht (ausreichend) bestraft. Zum Ermittelnden Detectiv Phil Brennan konnte ich mich nicht besonders gut auseinander setzten. Seine Frau ermittelt ebenfalls, allerdings in ihrem Bereich, sie kämpft als Polizei-Profilerin mit Dämonen ihrer Vergangenheit. Auch dieser Handlungsstrang war ganz interessant hat mich jetzt aber leider auch nicht richtig gefesselt. Ebenso wie bei Detectiv Phil Brennan, konnte ich auch zu seiner Frau keinen Bezug aufbauen. Vielleicht fehlt mir auch die Begeisterung, weil ich die ersten Teile dieser Ermittler-Reihe nicht kenne? 

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  • Total spannend

    Du sollst nicht leben

    trollchen

    24. September 2017 um 11:54

    Du sollst nicht lebenHerausgeber ist List Taschenbuch (14. Juli 2017) und hat 464 Seiten. Kurzinhalt: Was wirst du opfern?DI Phil Brennan wird zu einem grausigen Tatort gerufen. Eine Mutter und ihr Baby wurden vor den Augen des Kindsvaters mit einer Armbrust erschossen. Dieser hatte die Wahl: entweder mit seinem eigenen Leben oder dem seiner Familie den Unfalltod zweier Menschen zu büßen. Er wählte seine Familie.Ausgerechnet diesmal ist Phil Brennan auf sich allein gestellt. Denn seine Ehefrau, Polizeiprofilerin Marina Esposito, muss sich den Dämonen ihrer Vergangenheit stellen.Meine Meinung: Diesmal war ich richtig geschockt von dem Buch, diese Brutalität, aber auch die abgrundtiefe Psyche, die nicht böser sein könnte, der Wahnsinn. Ich lese ja die Bücher alle unterschiedlich, also nicht der Reihe nach, aber dies tut keinen Abbruch, denn die Fälle sind ja in sich abgeschlossen. Und sie sind immer spannend und in sich abgeschlossen und es wird zu den Hauptakteuren auch etwas Hintergrundwissen immer erzählt, sodass man immer weiss, was derjenige vorher gemacht hat. Diesmal erfährt man schon ziemlich zeitig, wer der der Täter ist, aber dies ist nicht so schlimm, denn dadurch erfährt man mal mehr über die Psyche des Täters, die manchmal ziemlich ins Detail geht und auch sehr grausam ist. Aber wieder ein top Buch, was man gern lesen kann. Auch diesmal trauen sich die Autoren mehr, denn dadurch dass der Täter schon zeitig fest steht, ist eigentlich die Spannung weg, aber hier wurde sie sogar noch gesteigert. Und diesmal stirbt ein Sympathiegarant, und das ist selten, denn meist siegen ja die Guten. Aber dadurch sieht man, dass es trotzdem geht und noch so was tolles rauskommen kann. Mein Fazit: Ich vergebe 5 von 5 Sternen, ein richtig tolles Buch, was spannend bis zur letzten Seite war. Ich bleibe immer noch Fan des Autorenduos.

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  • Wieder ein großartiger Carver

    Du sollst nicht leben

    jackline88

    19. September 2017 um 22:24

    Inhalt: Der neue Fall von Detective Brennan ist nichts für schwache Nerven. Der Mörder hat sein Opfer entscheiden lassen, entweder muss er selber sterben oder seine Freundin und sein Kind. Der Serienmörder nennt sich selbst „der Rechtssprecher“ und glaubt er bei seinen Morden Gerechtigkeit wiederfahren zu lassen. Schließlich hatte der Vater bei einem Unfall eine Mutter und ihr Kind getötet und wurde dafür nicht bestraft. Brennan und sein Team ermittelt auf Hochtouren. Allerdings kann er nicht auf die Unterstützung seiner Frau Marina Esposito zählen. Diese hilft ihren ehemaligen Kollegen bei der Erstellung eines psychologischen Profils und muss sich plötzlich ihrer Vergangenheit stellen.   Meinung: Wieder ein tolles Buch von Tania Carver und eine großartige Fortsetzung der Reihe und Phil Brennan und Marina Esposito. Der Detective und die Profilerin arbeiten dieses Mal nicht zusammen an einem Fall. Beide Fälle sind sehr spannend beschrieben und der Wechsel zwischen den unterschiedlichen Handlungen ist sehr gut gestaltet. Die Personen sind wieder sehr gut und realistisch beschrieben. Die Handlung fand ich stets spannend und überraschend. Die gemeinsame Vergangenheit von Phil und Marina holt die beiden ein und sie müssen sich dieser stellen. Es war auch schon frühere Charaktere „wiederzusehen“. Das Thema des Buches, Gerechtigkeit wiederfahren zu lassen, fand ich sehr interessant. Was zunächst für manche sogar als nachvollziehbar gesehen wird, kann aber auch schnell zur Selbstjustiz werden. Vor allen Dingen kann es auch immer Unschuldige treffen.   Fazit: Ein wirklich spannender Thriller. Das Buch hört mit einem offenen Ende auf und ich bin schon ganz gespannt darauf zu lesen, wie es weitergeht. Vor allem da es hier auch um die Vergangenheit von Phil und Marina geht.

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  • Spannender Thriller

    Du sollst nicht leben

    Ani

    12. September 2017 um 11:16

    Richard Darren hat bei einem Autounfall zwei Menschen getötet. Er wurde dafür allerdings nie zur Rechenschaft gezogen, da sein Verteidiger Verfahrensfehler nachweisen konnte. Doch nun wacht er gefesselt auf einem Stuhl auf und sitzt einem eiskalten Killer gegenüber. Dieser verlangt Gerechtigkeit für die ungesühnte Tat und stellt Darren vor die Wahl: entweder stirbt er oder er opfert das Leben seiner Freundin und das der gemeinsamen Tochter. Vollkommen geschockt trifft Darren seine Wahl. DI Phil Brennan wird zum grausigen Ort des Verbrechens gerufen und mit den Ermittlungen betraut. Der Killer nimmt Kontakt zu ihm auf und beginnt ein perfides Katz- und Mausspiel. Ausgerechnet jetzt muss Phil Brennan auf die Hilfe seiner Lebensgefährtin, der Profilerin Marina Esposito, verzichten. Marina ist in der Psychatrie in Colchester, um dort den Zustand einer Patientin einzuschätzen. Sie ahnt nicht, auf was sie sich da einlässt.... Nach "Entrissen", "Der Stalker", "Stirb mein Prinz", "Jäger" und "Morgen früh, wenn du willst", ist dieser Band bereits der sechste Fall für Phil Brennan und Marina Esposito. Da die Handlungen in sich abgeschlossen sind, kann man den aktuellen Ermittlungen aber auch problemlos folgen, wenn man noch keinen Teil der Reihe gelesen hat. Wenn man aber an der beruflichen und privaten Weiterentwicklung der Charaktere interessiert ist, empfiehlt sich, wie bei jeder anderen Bücherserie auch, die Einhaltung der Reihenfolge.  Der Einstieg in den Thriller gelingt mühelos, da man sofort mitten im Geschehen ist und beobachtet, vor was für eine perfide Wahl Richard Darren gestellt wird. Das Interesse wird damit sofort geweckt. Man möchte unbedingt erfahren, was den Killer antreibt und warum er sich ausgerechnet Phil Brennan als Ansprechpartner sucht. Die Ermittlungen treten zunächst etwas auf der Stelle, da der Killer dem Team immer einen Schritt voraus ist und ein perfides Spiel mit ihnen treibt. Doch nach und nach nehmen sie an Fahrt auf, sodass die Spannung stetig ansteigt.  Die Handlung wird aus verschiedenen Perspektiven betrachtet. Im Zentrum stehen die fieberhaften Ermittlungen, den geheimnisvollen Killer, der sich selbst "Rechtsprecher" nennt, zur Strecke zu bringen. Da der Rechtsprecher mit seinen Opfern nicht gerade zimperlich umgeht, sollte man beim Lesen dieser Szenen nicht allzu zartbesaitet sein. Eingefleischte Thrillerfans dürften hier voll auf ihre Kosten kommen. Doch auch der Handlungsstrang, der Marina Esposito nach Colchester führt, ist spannend und geheimnisvoll. Durch die unterschiedlichen Perspektiven, die oft an entscheidenden Stelle wechseln, gerät man förmlich in den Sog der Handlung und möchte unbedingt erfahren, was hinter allem steckt.  Der Schreibstil ist gewohnt flüssig und angenehm lesbar. Man kann sich die beschriebenen Szenen mühelos vorstellen, sodass sich beim Lesen ein manchmal viel zu lebendig wirkendes Kopfkino einstellt. Die Charaktere wirken vielschichtig und lebendig. Sie wecken sowohl Sympathien, als auch spontane Abneigungen. Deshalb kann man sich ganz auf die Handlung einlassen und die spannende Jagd nach dem Killer genießen. Ich habe bisher alle Bände der Reihe gelesen und mich auch dieses Mal wieder sehr gut und spannend unterhalten. Durch die wechselnden Handlungsstränge, die auf mich beide sehr interessant wirkten, geriet ich förmlich in den Sog der Handlung und konnte das Buch erst aus der Hand legen, als alles aufgeklärt war. Das Ende macht mich neugierig auf den nächsten Band der Reihe, sodass ich gespannt auf die Fortsetzung warte. Auf meiner persönlichen Bewertungsskala bekommt dieser Fall vier von fünf möglichen Sternen und eine klare Empfehlung für Fans der Reihe.  

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  • Trotz Längen ein spannender Thriller

    Du sollst nicht leben

    hundeliebhaber

    11. September 2017 um 13:56

              Ein Mann wacht gefesselt auf einem Stuhl auf. Mit ihm im Raum sind seine Frau und seine kleine Tochter- ebenfalls gefesselt - und der "Rechtssprecher", der eine  Entscheidung erwartet: Soll er oder seine Familie für einen ungesühnten Unfall mit Todesfolge sterben? Nach diesem Muster lässt der Rechssprecher die Menschen wählen: Entweder verlieren sie etwas, das ihnen sehr wichtig ist, oder sie müssen leiden, damit die Gerechtigkeit wieder hergestellt ist.Detective Phil Brennan ermittelt mit seinem Team.Parallel dazu beschäftigt sich seine Frau Marina Esposito mit einer Patientin in der Psychiatrie, die sie wohl aus der Vergangenheit kennt und eine Bedrohung darstellt."Du sollst nicht leben" ist das erste Buch aus der Reihe von Tania Carver, das ich lese. Ich hatte keinerlei Probleme mir die einzelnen Personen und deren Verknüpfungen zu merken und so in die Ermittlerteams zu kommen.Der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig zu lesen, die Kapitel sind kurz und die Perspektivwechsel spornen das Lesen an.Allerdings haben mich die beiden parallelen Fälle etwas gebremst. Der Thriller hat einige Längen, die zum einen privater Natur sind und andererseits aus gefühlten Wiederholungen bestehen. Der Hauptfall (die Selbstjustiz) hat nicht unbedingt den größten Platz im Buch. Eher sind beide Fälle von der Erzählmenge her gleichberechtigt. Für das Geschehen und die Spannung bremst Marinas Ermittlung jedoch den Ermittlungs- und Lesefortschritt. Was an Fallermittlungen Phil Brennans fehlt, folgt an privaten Beziehungsauskünften zwischen ihm und Marina oder aber Berichten aus der Vergangenheit/den Geschehnissen in der Psychiatrie.Obwohl der Plot gut ist, und die Kapitel sich sehr schnell lesen lassen, komme ich zu dem Schluss, dass ein Fall im Mittelpunkt hätte stehen sollen, damit der Spannungsbogen gesichert ist. Trotzdem ist es kein schlechter Thriller - wohl vor allem nicht, wenn man die Vorgänger gelesen hat!       

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  • Vielversprechend, aber enttäuschend

    Du sollst nicht leben

    LisaLiebeskind

    07. September 2017 um 10:47

    Als ich mit dem Buch begonnen habe war ich total begeistert, denn es hat sehr spannend angefangen, und ich wollte unbedingt weiterlesen und wissen was da los ist. Doch die kommenden Kapitel haben dann für mich immer mehr an Spannung verloren, irgendwie hatte ich gar keinen richtigen Zugang mehr zu der Geschichte und habe komplett den Faden verloren. Ich habe ganz oft daran gedacht, die Geschichte abzubrechen, aber dann dachte ich wieder, typisch für mich, dass das Buch bestimmt im nächsten Kapitel besser wird und dass es dann wieder richtig zur Sache geht. Fehlanzeige.Auch bei den Charakteren habe ich irgendwann völlig den Überblick verloren, ich musste immer wieder überlegen, welche Rolle welche Figur spielte und irgendwann habe ich es einfach nur noch seufzend akzeptiert.Dass sich die Geschichte so entwickelt hat, hat mich wirklich geärgert, denn die Grundidee gefiel mir so gut. Dass die vermeintlichen Opfer durch ihre Entscheidungen selbst zu Tätern werden hatte für mich einen absoluten Gruselfaktor, aber auch das konnte das Buch für mich nicht mehr retten.Leider gibt es von mir keine Leseempfehlung.(www.lisa-reads.blogspot.de)

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  • Du sollst nicht leben

    Du sollst nicht leben

    silvandy

    05. September 2017 um 18:51

    Dies ist bereits der 6. gemeinsame Fall von Phil Brennan und Marina Esposito, für mich jedoch war es der erste Fall. Ich kam problemlos in den Fall hinein, wobei ich nicht abgeneigt bin, die zuvor erschienen Bände, zu lesen. Die beiden Ermittler haben es mit unterschiedlichen Fällen zu tun. Phil ermittelt gegen einen Serienkiller, der aus irgendeinem Grund ihn immer wieder kontaktiert. Diesmal wird er zu einem besonders grausigen Tatort gerufen. Eine Mutter und ihr Baby wurden mit einer Armbrust erschossen – der Vater hat gezwungenermaßen zugesehen. Marina hingegen ist mit einem Gutachten über eine bereits verurteilte Verbrecherin beschäftigt. Ich war bereits von der Leseprobe gefesselt und das Buch hat mich nicht enttäuscht. Ich bin nach den ersten Seiten in die Story eingetaucht, die sehr abwechslungsreich und spannend geschrieben wurde. Dies mag auch an den verschiedenen Handlungssträngen liegen. Tanja Carver hat die Protas facettenreich und lebendig charakterisiert und man erfährt auch einiges aus dem Privatleben der Ermittler, wodurch die Charaktere noch mehr Tiefe erhalten haben. Mir war Phil Brann von Anfang an sympathisch – er ist intelligent und hat das Herz auf dem rechten Fleck. Leider gibt es manchmal Probleme mit den Kollegen. Die Psychologin Marina Esposito war mir auch gleich sympathisch, auch wenn sie ab und zu von Selbstzweifeln geplagt wird. Der Schreibstil ist flüssig und spannend, die Story selber nervenaufreibend und temporeich. Die Spannung ist gleich zu Beginn recht hoch – trotzdem wird der Spannungsbogen den ganzen Thriller hindurch weiterhin hoch gehalten. Toll gemacht von der Autorin. ich habe diesen Thriller in einem Rutsch durchgelesen, weil ich ihn nicht mehr aus der Hand legen konnte. Fazit: Eine absolute Leseempfehlung für Thrillerfans.

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  • *+* Tanja Carver: "Du sollst nicht leben" *+*

    Du sollst nicht leben

    Irve

    04. September 2017 um 11:38

    Der neue Fall für Phil Brennan hat es in sich. Eine Mutter – an einen Stuhl gefesselt, ihre Tochter auf dem Schoß – wurde brutal getötet. Ebenfalls am Tatort befindet sich ihr Lebensgefährte und Vater des Kindes. Warum lebt er? Warum ist seine Familie tot? Ermittlungen in der Nachbarschaft und die Befragung des Überlebenden nach der Überwindung seines Schocks weisen den Weg zur Vorgehensweise des Täters. Sein Motiv scheint etwas mit ausgleichender Gerechtigkeit zu tun zu haben. (Die Rezension ist meinem Bücherblog entnommen.) Was genau das zu bedeuten hat, welche schlimmen Folgen es für die weiteren seiner Auserwählten haben wird und vor allem, welche Ursachen die kranke Weltanschauung des Serienmörders hat, das alles erfährt der Leser im Laufe der Geschehnisse und ist dabei der Polizei meistens einen Schritt voraus. Während Brennan und sein Team dem Täter hinterherjagen, hat seine Frau Marina Esposito es mit einem ganz anderen Fall zu tun. Eine Verrückte gibt sich für eine Frau aus, die eigentlich tot ist. Aber diese Doppelgängerin ist nicht nur verrückt, sie ist auch sehr schlau, narzisstisch, gefährlich, effektiv und zielorientiert. Sie zur Strecke zu bringen, liegt nicht nur im Interesse der Allgemeinheit, sondern ist auch für Marina selbst sehr wichtig – denn das Ziel, dass die Unbekannte verfolgt, ist eng mit den persönlichen Belangen von Phil und Marina verwoben. Von Anfang an fragte ich mich, was diese beiden völlig verschiedenen Handlungsstränge miteinander zu tun haben könnten, schienen doch ihre Wirkungskreise keinerlei Berührungspunkte zu haben. Und tatsächlich wird zwar Brennans Fall innerhalb dieses Bandes der Carver-Reihe abgeschlossen, die Geschehnisse um Marina und die Doppelgängerin aber nicht. Ganz im Gegenteil, deren vorerst offenes Ende markiert einen Cliffhanger der übelsten Sorte und auch, wenn mich „Du sollst nicht leben“ bei weitem nicht so begeistert und gefesselt hat wie der Vorgänger „Morgen früh, wenn du willst“, bin ich trotzdem sehr gespannt, wie Marina und Phil ihr inzwischen sehr persönliches Problem werden lösen können. Die Ermittlungen des Birminghamer Teams rund um Brennan verlaufen zunächst sehr erfolglos. Das ist vor allem deshalb sehr unbefriedigend und frustrierend, weil der Täter immer wieder telefonischen Kontakt zum Ermittler aufnimmt und mit ihm zu spielen scheint. Durch eine turbulente Verknüpfung der Ereignisse kann die Falle aber schlussendlich doch noch zuschnappen. Trotz aller Finessen, eingeflochtener Nebenschauplätze, der Markierung einiger persönlicher Schicksale, vieler brutaler Szenen und sich fast schon überschlagender Ereignisse zum Schluss konnte mich der Thriller nicht wirklich für sich einnehmen – oder vielleicht gerade deshalb. Spannung wird nicht unbedingt durch eine bunte Mischung an Klischees erzeugt, so wie meines Erachtens hier geschehen. Viele Nebenstränge waren in diesem Umfang zudem weder für die Haupthandlung notwendig, noch in ihrer Brutalität, Härte und in ihren Folgen der Aufklärung der Serientaten zuträglich. Ein bisschen mehr Raffinesse und vor allem Logik sowie ein durchweg nachvollziehbares Handeln vor allem der Gesetzeshüter hätten mich wesentlich mehr begeistern können als diese Umsetzung á la Massenware. Was jedoch sehr bei mir punkten konnte, war der Birminghamer Lokalkolorit, der immer wieder aufblitzte. Ebenfalls gefielen mir sehr gut die regelmäßigen Schwenks in die kranke Täterseele, die die Motivation und Beweggründe des armen und leider auch brandgefährlichen Irren ausführlich und gut nachvollziehbar darlegten. Die Protagonisten sind eine Mischung aus altbekannten Figuren und Charakteren, die diesen Fall markieren. Sie sind je nach Relevanz des Autors unterschiedlich ausgearbeitet, besonders gut hat mir die Zeichnung des Täters gefallen. Nicht nur was den Fall betrifft, gibt es facettenreiche Entwicklungen. Auch in Brennans Privatbereich und Freundeskreis gibt es mehrere dramatische Wenden, von denen eine den bereits erwähnten Cliffhanger markiert. Inhalt Detective Phil Brennan wird zu einem grausigen Tatort gerufen. Eine Mutter und ihr Baby wurden vor den Augen des Kindsvaters mit einer Armbrust erschossen. Dieser hatte die Wahl: entweder mit seinem eigenen Leben oder dem seiner Familie den Unfalltod zweier Menschen zu büßen. Er wählte seine Familie. Ausgerechnet diesmal ist Phil Brennan auf sich allein gestellt. Denn seine Ehefrau, Polizeiprofilerin Marina Esposito, muss sich den Dämonen ihrer Vergangenheit stellen. Autoren Tania Carver ist der Autorenname von Martyn und Linda Waites. Der preisgekrönte Krimiautor Martyn und die renommierte Kostümbildnerin Linda erfüllen sich mit dem gemeinsamen Schreiben einen Traum. Ihr Debüt „Entrissen“ mit der Profilerin Marina Esposito war wochenlang in der Sunday Times Top 10 und auf der Spiegel-Bestsellerliste. Danach begann der weltweite Erfolg der Thrillerserie. Quelle: Ullstein Buchverlage

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  • Die grosse Spannung fehlt

    Du sollst nicht leben

    Aglaya

    01. September 2017 um 20:53

    "Du sollst für deine Taten büssen"… Als ein unbekannter, selbsternannter Rächer sich einen zuvor nie wirklich bestraften Bösewicht nach dem anderen vornimmt, könnte sich DI Phil Brennan eigentlich gemütlich zurücklehnen, schliesslich haben sie es ja nicht anders verdient. Aber in einem Rechtsstaat gehören Strafen natürlich in die Hand des Staats, weshalb auch Selbstjustiz geahndet werden muss. So macht sich DI Brennan auf die Jagd nach dem Rechtsprecher, wie er sich selber nennt."Du sollst nicht leben" ist bereits der sechste Band um den Polizisten Phil Brennan und seine Frau, die Profilerin Marina Esposito. Ich kenne die Vorgänger (noch) nicht, konnte der Handlung aber dennoch gut folgen. Vorkenntnisse sind zum Verständnis daher nicht nötig.Die Geschichte wird in der dritten Person in der Vergangenheit erzählt und hat je nach Szene eine Figur im Fokus, meist sind dies Marina oder Phil, teilweise aber auch der Täter oder seine Opfer. Ich gehe davon aus, dass die beiden in früheren Fällen jeweils gemeinsam ermittelt haben, hier sind sie jedoch getrennt unterwegs und haben lediglich telefonischen Kontakt. Neben den beiden Fällen, die die Protagonisten zu lösen haben, hat nur wenig anderes Platz, sodass ich sie nicht vertieft kennenlernen konnte, was mich allerdings nicht gross gestört hat. Bei Krimis und Thrillern bevorzuge ich es, wenn die Figuren eher im Hintergrund stehen und dem Fall nicht "die Show stehlen".Die Handlung ist in zwei Stränge aufgeteilt, wobei ich den Handlungsstrang um Marina und eine ihrer früheren Gegnerinnen (so habe ich es jedenfalls verstanden) nicht besonders spannend und eher überflüssig empfand. Er erschien mir mehr als Einleitung für einen späteren Band. Der Strang um Phil und den "Rechtsprecher" fand ich ganz interessant, er hat mich aber auch nicht vor Spannung aus den Socken gehauen. Beide Protagonisten hätten aber in meinen Augen etwas aktiver sein dürfen, sie liessen zu viel einfach geschehen und schauten zu, vor allem Marina. Gegen Ende der Handlung wurden etwas gar viele Figuren eingeführt, die mich etwas den Überblick verlieren liessen.Der Schreibstil der Autorin Tania Carver (respektive der beiden Autoren, es handelt sich hier um ein Ehepaar, das unter dem Pseudonym gemeinsam schreibt) lässt sich flüssig lesen und ist eher einfach gehalten, wie das bei vielen Thrillern so üblich ist.Mein FazitDie grosse Spannung habe ich vermisst. Ich werde aber noch herausfinden, ob das bei den Vorgängern besser war.

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