Tania Carver Stirb, mein Prinz

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Inhaltsangabe zu „Stirb, mein Prinz“ von Tania Carver

Ein altes Haus soll abgerissen werden. Da entdecken die Arbeiter etwas Grauenhaftes im Keller: einen Käfig aus Menschenknochen. Und darin ein verwahrlostes Kind. Wer ist dieser Junge? Wer hat ihm das angetan? Mit ihren Ermittlungen stören Kommissar Phil Brennan und Profilerin Marina Esposito einen kaltblütigen Menschensammler, der seit mehr als dreißig Jahren einem grausamen Ritual folgt. Und dieser Killer duldet keine Einmischung. Er will den Jungen zurück.Doch nicht nur das: Phil wird während der Ermittlungen immer wieder von düsteren Erinnerungen heimgesucht, die er sich nicht erklären kann. Als er die Zusammenhänge erkennt, kann nur Marina ihm helfen.

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  • Organisiertes Verbrechen auf höchster Ebene

    Stirb, mein Prinz
    angi_stumpf

    angi_stumpf

    14. January 2015 um 17:34

    Die Geschichte: Bei der Inspektion eines Hauses, das abgerissen werden soll, wird ein kleiner Junge im Keller gefunden. Die Polizei befreit ihn aus einem Käfig, der aus Menschenknochen gebaut wurde. Rätselhafte Zeichnungen an den Wänden deuten darauf hin, dass das Kind bei einem Ritual geopfert werden sollte. Es wäre nicht das erste Opfer des Killers: anscheinend vollzieht er diese Morde mehrmals im Jahr und das schon sehr lange. Das Ermittlerteam rund um Profilerin Marina Esposito und Polizist Phil Brennan findet heraus, dass die Sache größer ist als gedacht: hochrangige Personen sind darin verstrickt. Als der gerettete Junge wieder aus dem Krankenhaus entführt wird und der Tag des Rituals näher rückt, wird es immer brenzliger. Und für Phil persönlich ist es auch nicht einfach: er leidet an schlimmen Alpträumen, die scheinbar mit dem Knochenkäfig zu tun haben … Meine Meinung: Der Schreibstil an sich ist schon sehr angenehm, nur manchmal fand ich einige Formulierungen etwas übertrieben. Wie zum Beispiel “schwärzer als schwarz”, um eine Dunkelheit zu beschreiben. Die kurzen Kapitel enden oft mit Cliffhangern, um die Spannung aufrecht zu erhalten. Mit den meisten Personen konnte ich mich schnell anfreunden: Phil, sein Vater Don, Marina und ein paar andere Protagonisten fand ich gleich sympathisch. Andere dagegen sind echte Widerlinge, die ebenso gekonnt charakterisiert wurden. Die Story entfaltet so langsam ihre ganze Bandbreite … zunächst werden die Geheimnisse eher mehr, doch dann gleiten langsam die Stückchen des Puzzles an ihren Platz und das ganze Ausmaß des Kriminalfalles wird deutlich: Machtgier, Sektenwahn, Organisiertes Verbrechen, Korruption und wahnsinniger Mord. An blutigen Szenen fehlt es nicht, aber diese werden auch schnell abgehandelt und nicht unnötig in die Länge gezogen. Fazit: Gut durchdachter Thriller, manchmal etwas durchschaubar, aber insgesamt wirklich spannend.

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  • Wo ist der Prinz?

    Stirb, mein Prinz
    AnnikaLeu

    AnnikaLeu

    22. October 2014 um 04:18

    "Wenn Tania Carver Ihnen keine Angst macht brauchen Sie professionelle Hilfe." Eine Einleitung erspare ich mir, wer den Klappentext gelesen hat, weiß worum es gehen soll. Und deshalb fange ich direkt an und verpasse diesem Werk eine volle Breitseite Kritik: Titel, Cover und Klappentext sind so dermaßen irreführend und unpassend- schlimmer geht es nicht. Ganz zu schweigen von diesem Zitat, welches Krimi-Autor Val McDermit zugeschrieben wird. Direkt hinterher möchte ich ein Geständnis setzen, ich bin weder ein Thriller noch Krimi-Fan. Will heißen, ich kenn mich da kaum aus. Wie einige vielleicht wissen, bin ich dennoch für jedes Hörbuch oder Hörspiel dankbar, denn ich pendel’ im Jahr mehrmals auf den bundesdeutschen Autobahnen je sieben Stunden am Stück umher. Daher vielen Dank, für diese Leihgabe. Nachdem nun klar ist, dass kein Prinz, kein Seil und kein Pink in diesem Werk vorkommen und auch irgendwie das alte Haus - dieses Wahnsinns: „Haus des Grauens“ nur am Anfang eine Rolle spielt, kann man der gebotenen Geschichte folgen ohne sein Hirn allzu sehr verdrehen zu müssen. Im zweiten Anlauf habe ich es dann auch geschafft bis zum Ende zu hören. Beim ersten Mal bin ich schlichtweg auf dem Beifahrersitz eingeschlafen. Die Stimme von Achim Buch ist wunderschön und einschläfernd. Besonders beeindruckt hat mich aber der ‚litauische Akzent‘ den Buch ab und an hervorgehoben hat - Charakterspezifisch. Was eher nicht so gut war: seine Interpretation der weiblichen Rollen. Das Problem daran ist, dass man einfach nicht erkennt (wenn es nicht vorher dabei gesagt wird) ob es eine Frau oder ein Mann sein soll. Da das aber auch beim Lesen nicht sofort klar wäre, kann ich dies verzeihen. "Einsatzbesprechung: So viel zum gegenwärtigen Kenntnisstand." Phil Brennan, um den geht es wohl eigentlich und seine Lebensgefährtin und Profilerin Marina sollen die Protagonisten sein. Ich sage ‚sollen‘, da diese sich wohl schon in den beiden voran gegangenen Bänden gefunden haben zu einem Paar. Dies wird immer mal wieder angedeutet und wir bekommen hier noch allerhand andere Charaktere aus dem Polizistenteam kredenzt. Der neue Chef vom Dienst: DCI Glas. Dann den Filou Micky, die hübsche Annie, Adrian, Jane und Rose Martin (die wieder einsatzfähig ist). Ex-Bulle Don Brennan, später ergänzt um die Beamten Fennel und Clemens. Auf der Seite der Opfer sitzen der im Vorspann erwähnte Fin, Donna und der kleine Junge Ben, dessen Mutter Faith direkt zu Anfang überfahren wird. In die Liste der Komparsen/ Sprechrollen finden sich: Ex-Freund Daryl, Jenny (Kinderpsychologin), Kontaktmann Steward und Samuel vom Krankenhauspersonal ein. Sowie die Rollen: Lynn, die beim Anwalt arbeitet und Paul, der Penner. Auf der Gegenseite erwarten uns die ‚Ältesten‘ des „Gartens“: „Wächter“, „Gesetzgeber“, „Lehrer“, „Missionar“, „Seher“ und „Gärtner“. Die knapp acht Stunden Spielzeit umreißen ein paar wenige Tage vom Entdecken des Hauses, in dessen Keller Fin hinter knochigen Gitterstäben auf seine rituelle Opferung wartet - über drei Einsatzbesprechungen bei den Polizisten und der entsprechenden nachfolgenden Ermittlerarbeit - bis hin zur Auflösung aller Handlungsstränge. Nichts an dieser Geschichte ist mysteriös oder irgendwie nebulös. Durch die klaren logischen Denkansätze der Polizisten, sowie der nüchternen Betrachtungen der Profilerin wirkt alles nicht halb so spannend, wie man meinen möchte. Recht schnell erkennt Marina, dass es sich um einen Kalender handelt, nachdem der wahnsinnige Serienmörder im Keller seine Opfer hinrichtet. Und somit ist auch klar, dass die Zeit knapp ist. "Blumen (rot, blau, gelb), Käfig (Wartezelle, alte Menschenknochen), Werkbank (Geruch), Zeichen an der Wand (kein Pentagramm aber ein Stern), Gartengeräte (modifiziert), erdiger Geruch (Pflanzen- und Körpersäfte)“ "Das Haus der Geheimnisse und das Haus der Mysterien. Und dazwischen lag ein Friedhof." Immer wieder wird auf die Geschichte von Kain und Abel angespielt. Später auf einen Visionär, der mit Liebe und Menschlichkeit einen ‚Garten Eden‘ erschaffen wollte für diejenigen, die wie er dachten. Passend dazu schicken die ‚Ältesten‘ die immer mal wieder auftauchen unter ihren Titeln, aber nie mit den realen Namen oder einer Beschreibung ihres Äußeren oder Geschlechts, „Gärtner“ als Attentäter aus. Wobei aber schnell klar wird, dass diese amtierenden Anführer selbst diese Waffe los werden wollen. Während der Pinkelpause am Rastplatz ‚Birkenhain‘ gibt es die Kapitelüberschrift: „Herbsteinbruch“ und die Geschichte schlägt einen neuen Weg ein, bei dem klar wird, dass Phil Brennan ein Geheimnis hat, welches unmittelbar mit diesem gefunden Kind zusammen hängt. Daher holt Phil seinen Vater Don mit ins Team, der der ganzen Geschichte die entscheidenden Hinweise schon vor Ablauf des Finales bietet. Denn der „Gärtner“ will sein ‚erwähltes Kind‘ als Opfer zurück und holt es sich aus dem Krankenhaus. Dabei gerät einiges außer Kontrolle. Während die unsympathische Rose Martin sich mit dem Unfall von Faith beschäftigt. Auch diese scheinbare Nebenhandlung gerät in den blutigsten Umständen aus dem Ruder. Ganz fix wird dann übergeleitet zur Überschrift: „Wintertod“ und im Epilog zum „Frühlingserwachen“. Gerade die letzte CD kommt mit einem ganz anderen Stil daher. Bis zu dieser war sorgsam die Spannung aufgebaut und alles minutiös durchdacht und geplant. Schließlich überschlagen sich die Szenen und wechseln wild in den verschiedenen Einsatzorten hin und her. Fazit: Es geht hier um: Geldgier, Macht, Einfluß und Sadismus. Menschenhandel, Zwangsprostitution, Korruption und Rituale. Verdrehte hehre Ziele und „Mittelschichtsmoral“. Außerdem stehen bei dieser Autorin Familienbande ganz hoch im Kurs, auch oder gerade die über die Blutsverwandschaft hinaus. „Familie ist mehr als Biologie.“ Und eine Donna erkennt, dass sie für den Sohn ihrer besten Freundin längst mütterliche Gefühle entwickelt hat und sich natürlich um ihn kümmern wird, komme was oder wer da wolle. Eine heimliche kleine Heldin dieses Stücks, die wie eine Löwin für das Junge kämpft, auch wenn sie immer wieder betont wie wenig sie mit Ben anfangen kann. Der epische Kaffeebecher wandert, aber so was von, in meine Liste der: ‚Waffen des täglichen Bedarfs die ihre Eigenschaft als ‚Rette den Tag‘ Accessoire unter Beweis gestellt haben‘. Darüber hinaus gibt es an der Arbeit der Polizei nichts zu meckern. Und ich hatte lange Zeit keine Ahnung wer der Mörder ist. Und zu sagen: „Es war der Gärtner! Es ist immer der Gärtner!“ ist für eine Tania Carver zu einfach gedacht. Auch wenn es hier, zumindest für das Offensichtliche, stimmt. Sei es drum, in knapp acht Stunden jedoch die eine knappe Woche umreißen, kann sie sich leider keiner Sackgassen widmen, wenn sie nicht das zwischenmenschliche Miteinander zwischen Micky und Lynn beziehungsweise zwischen Micky und Annie („Fast!“) übergehen möchte. Auch eine Überleitung zu einem möglichen nächsten Teil gab es nicht, aus meiner Sicht. Ich schätze, da mir das hier keine Angst gemacht hat, sollte ich wohl, wie empfohlen, professionelle Hilfe suchen. 'Key, die auszog das Fürchten zu lernen'... Daher bin ich bei der Vergabe der Punkte nicht so spendabel wie die Polizei und spreche keine Beförderungen aus - die ja sowieso abgelehnt werden. Es gibt von mir eine Durchschnittsnote. Donna: "Möchtest du ein Sandwich?" Ben: "Au ja!" Donna: "Mach' mir auch eins!" Hinweis Auch hier gilt wieder: Falls ich irgendwelche Namen falsch geschrieben habe, bitte um ich um sachdienliche Hinweise die zur Klärung hilfreich sind. Ohne Belohnung. Titel in der Brennan&Esposito-Thriller-Reihe: Entrissen (The Surrogate) Der Stalker (The Creeper) Stirb, mein Prinz (Cage of Bones) (Choked) (The Doll's House) (Truth or Dare)

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  • Spannend, aber hanebüchend

    Stirb, mein Prinz
    Gruenente

    Gruenente

    17. June 2014 um 19:55

    In einem Abbruchhaus wird eine grausige Entdeckung gemacht. Ein Junge sitzt in einem Käfig, der aus Menschenknochen gemacht wurde. An den Wänden sind seltsame Symbole aufgemalt. Ein verwirrter Obdachloser scheint der einzige Zeuge zu sein. Phil wir von dem Anblick seltsam stark angegriffen. Er bekommt Alpträume und kann sich zum ersten Mal Marina gegenüber nicht öffnen. Ihr Vorgesetzter Glass suspendiert Phil aus einem nichtigen Anlass. Was ist der Garten? Wer ist der Gärtner? Wer sind die Ältesten. Sie kommen einer alten Organisation auf die Spur. Marina und Phil haben wieder mit üblen Verbrechen zu tun: Menschenhandel, Drogen, Menschenopfer, Korruption, Entführung, Mord. Wieder sind sie auch persönlich eng mit den Verbrechern verstrickt. Das Buch ist spannend, keine Frage. Aber das dieses Ermittlerpaar immer so eng involviert wird ist mir doch ein wenig zu viel. Das hätte man auch einfach weglassen können. Diese Verbindung war mir zu weit hergeholt. Das gemeinsame Kind scheint ganz bei den Großeltern zu leben. Eine Polizistin wurde ermordet und lag dann tagelang am Tatort und wurde auch niemals mit nur einem Wort betrauert. Auch das fand ich seltsam. Sie war zwar nicht beliebt, wurde aber im Dienst getötet, das hätte och die ganze Behörde aufrütteln müssen. Spannend, aber hanebüchend ist mein Kurzfazit.

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  • [Hörbuch-Rezension] Tania Carver: Stirb, mein Prinz

    Stirb, mein Prinz
    Rainbow_Dash

    Rainbow_Dash

    13. June 2013 um 19:37

    Audio CD: 6 CD's, gekürzte Lesung Dauer: 464 Minute Sprecher: Achim Buch Verlag: Hörbuch Hamburg (14. Mai 2013) Sprache: Deutsch ISBN-10: 3899038630 ISBN-13: 978-3899038637 Preis [D]: EUR 19,99 Eine Abrissfirma wird damit beauftrgat, eine verfallenes Grundstück zu inspizieren. Doch im Keller eines der leerstehenden Häuser entdecken die Arbeiter etwas Grauenhaftes: ein Käfig aus Menschenknochen gebaut und darin einen wilden verwahrlosten Jungen. Kommissar Phil Brennan und die Profilerin Marina Esposito werden mit dem Fall betraut und kommen somit auf die Spur eines kaltblütigen Serienmörders, der seit mehr als dreißig Jahren ein grausames Ritual an seinen Opfern vollzieht. Doch der Killer duldet keine Einmischung und will den Jungen unbedingt zurück. Tania Carver ist eigentlich keine richtige Person, sondern das Pseudonym von Martyn und Linda Waites, die ihre Thriller-Reihe gemeinsam schreiben. 'Stirb, mein Prinz' ist das dritte Buch in einer Reihe, die sich um den Ermittler Phil Brennan und die Profilerin Marina Esposito dreht. Bisher sind in Deutschland folgende Bände erschienen: 1. Entrissen 2. Der Stalker 3. Stirb, mein Prinz Im Englischen gibt es bereits ein viertes Buch aus der Reihe mit dem Titel 'Chocked'. In dieser Rezension geht es um das Hörbuch, welches leider gekürzt ist. Trotzdem möchte ich hier noch einige Infos zum Sprecher Achim Buch miteinbringen. Achim Buch ist Schauspieler, der schon in zahlreichen Theaterstücken, Fernsehfilmen und Hörfunkproduktionen mitgewirkt hat. Unter anderem ist er auch als Synchronsprecher tätig Als Hörbuchsprecher hat er schon zahlreiche Romane zum Leben erweckt, zum Beispiel Bücher von Jo Nesbø, Arne Dahl und Chris Carter. So, jetzt aber zum Hörbuch selbst. Zuallererst muss ich anmerken, dass die Stimme von Achim Buch sehr sympathisch klingt und er es meisterhaft versteht die einzelnen Charaktere zu vertonen. Da ich normalerweise nie Hörbücher anhöre und mich dementsprechend erst daran gewöhnen musste, kam mir das sehr entgegen und hat mir das Anhören erleichtert. Zu der Handlung kann ich nur folgendes sagen: Tania Carver gehört eigentlich zu meinen Lieblingsautoren im Bereich Thriller. 'Entrissen' und 'Der Stalker' habe ich regelrecht verschlungen. Doch von 'Stirb, mein Prinz' war ich etwas enttäuscht. Von der Handlung kann ich leider nicht zuviel verraten, sonst würde ich nur unnötig spoilern und anderen den Lese- bzw. Hörspaß vermiesen.  Nur soviel: Der Hauptcharakter ist involviert, andere (wichtige) Charaktere haben Dreck am Stecken, Korruption an allen Ecken.... Normalerweise versteht es Tania Carver absolute Spannung zu erzeugen und erst am Ende alles aufzulösen, ohne dass der Leser vorher alles erfährt. Doch dieses Werk war absolut vorhersehbar. Die Charaktere waren teilweise so platt beschrieben und haben ihre Rollen so unglaubhaft gespielt, dass es für den Leser ein leichtes war, jedem Charakter die passende Rolle zuweisen zu können. Schon bei der Mitte des Hörbuches konnte ich sagen, wer korrupt ist, wer die Polizeiarbeit sabotiert, usw.! Auch einige Charaktere, die sich im Buch plötzlich um 180 Grad drehen, haben mich gestört.  So wird zum Beispiel aus der Prostituierten, die im Dreck lebt, drogensüchtig ist und Kinder nicht leiden kann, plötzlich eine liebende Ersatzmutter für den Sohn ihrer toten Kollegin. Das kam doch alles schon sehr unglaubwürdig herüber. Einzig und allein der Grund, dass die ersten beiden Bücher viel besser geschrieben waren und die Hoffnung, dass der nächste Band wieder genauso spannend wird wie die Vorgänger, haben dafür gesorgt, dass ich dieses Buch nicht ganz abschreiben will. Denn eines ist sicher: Tania Carver kann es besser!! Da ich außerdem nur das Hörbuch mit der gekürzten Lesung angehört habe, möchte ich auch dem Buch selbst nochmal eine Chance geben. Deshalb gibt es von mir 3 Sterne!

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  • So Lala

    Stirb, mein Prinz
    susanna_montua

    susanna_montua

    28. May 2013 um 07:06

    Wertung: * * * (3 Sterne) Vorab: Diese Rezension bezieht sich auf das Hörbuch zu gleichnamigen Roman. Cover/Hülle: Sehr ansprechend. Die Farbe, ich liebe alles, was mit Pink/Lila/Rosa zu tun hat, ist wirklich gelungen, dazu das Seil, welches dabei ist, zu zerreißen. Es lässt auf vieles deuten, die Nerven, die Verbindungen unter den Personen etc. Toll. Ein Buch und Hörbuch, welches ich aus dem Regal genommen hätte! Charakter: Wo fang ich an? Das sind so wahnsinnig viele, wirklich viele … Phil Brennan: Er ist einer der Ermittler in dem Fall mit dem Knochenkäfig und dem Jungen. Und er ahnt nicht, auf was er sich da eingelassen hat. Marina (Nachname entfallen): Sie ist mit Phil zusammen und beide haben eine gemeinsame Tochter. Sie arbeitet als Profilerin, auf der psychischen Schiene, ihr entgeht nichts und sie ist gut in ihrem Job. Brian Glass: Ein skrupelloser Chef, mit einem fiesen Geheimnis. Rose Martin: Eigentlich eine gebeutelte Frau, die am Ende einfach zu viel weiß. Daneben noch unzählige Leute, die auseinanderzuhalten gerade am Anfang sehr schwer war. Sprache: Sehr stimmungsvoll, sehr tolle Bilder werden hier mit einfachen Worten erzeugt, Gruselstimmung, Gänsehaut. Ich hatte das Gefühl, mittendrin zu sein. Zu sehen. Zu riechen. Zu Hören und zu schmecken. Auch die Ausdrucksweise, total einfach und realistisch. Fazit: Gesamt muss ich sagen – Schade. Ich gehe jede Wette ein, diese Geschichte hätte im Buch besser funktioniert. Ich durfte nun das Hörbuch haben und muss sagen, es konnte mich nicht gänzlich überzeugen. Ich weiß nicht, woran es nun letztlich gelegen hatte. Ein Punkt waren sicherlich die vielen, vielen Menschen, mit ihren vielen, vielen unterschiedlichen Namen, die dennoch alle irgendwie gleich klangen, ob es nun Phil, Paul, Don, Marina, Rose, Michael, Brian, Donna, Gärtner, Lehrer oder was weiß ich noch, wie alle hießen. Es waren so unheimlich viele. Ein großes Plus, die erzeugte Stimmung. Action, Spannung, das alles wurde sehr gut übermittelt. Wieder Abzug für das Tempo. Es ging zwischendurch recht schleppend voran. Klar, jeder Handlungsstrang, die am Ende zusammenführen, braucht seine Zeit, sich zu entwickeln, aber ich ertappte mich ab und an dabei, wie ich plötzlich in ganz anderen Sphären schwebte und mir die Abschnitte noch mal anhören musste. Ob es an der Stimme lag, oder am Inhalt kann ich ehrlich nicht genau wiedergeben. Meine Meinung: Printbuch – ja, Hörbuch – lala.

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