Tania Carver The Creeper

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Inhaltsangabe zu „The Creeper“ von Tania Carver

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  • Rezension zu "The Creeper" von Tania Carver

    The Creeper
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    20. October 2012 um 12:21

    Inhalt: Suzanne hat einen Alptraum. Sie kann sich nicht bewegen. Sie kann nicht schreien, als der Unbekannte in ihr Schlafzimmer eindringt und sie zärtlich streichelt. Am nächsten Morgen sieht Suzanne das Polaroid, das in der vergangenen Nacht von ihrem entblößten Körper gemacht worden ist- ihr Alptraum ist wirklich geschehen. Am selben Morgen wird eine geschundene Frauenleiche gefunden. Das Ermittlerteam rund um Phil Brennan vermutet, dass es sich um die sterblichen Überreste einer kürzlichen verschwundenen jungen Krankenschwester handelt. Als sie schließlich erkennen, dass das tote Mädchen eine andere ist, kommt für Suzanne jede Hilfe zu spät. Marina, die Profilerin des Polizeiteams und Phils Lebensgefährtin, steigt in den Fall ein. Meine Meinung: "Der Stalker" von Tania Carver war mein erstes Buch dieser Autorin, und es hat mich wirklich fasziniert. Der Klappentext hatte schon viel versprochen, aber der letztendliche Inhalt hat all meine Erwartungen übertroffen. Gleich auf den ersten Seiten zeigt die Autorin ihr Können. Es wird eine unheimliche Spannung aufgebaut, die sich durch das gesamte Buch zieht. An einigen Stellen lief mir sogar ein richtiger Schauer über den Rücken. Solch eine Spannung ist meiner Meinung nach nur selten in einem Buch vorhanden. Was diese angespannete Atmosphäre noch unterstützt hat, waren die Cliffhanger am Ende eines jeden Kapitels. Diese sorgten immer dafür, dass ich noch weiter lesen wollte und das Buch partout nicht aus der Hand legen konnte. An manchen Stellen war es wirklich unheimlich, sodass ich froh war, nicht allein gewesen zu sein. Wie eben schon gesagt, war die Lesemotivation bei diesem Buch extrem hoch. Der schöne Schreibstil der Autorin hat das Lesen wirklich sehr angenehm gemacht. Die Seiten flogen mir nur so um die Ohren, sodass ich das Buch auch innerhalb sehr kurzer Zeit durch gelesen hatte. Dies wurde auch durch die kurzen Kapitel sehr erleichtert. Das Buch hat 114 Kapitel auf 472 Seiten, was bedeutet dass im Durchschnitt alle 4 Seiten ein neues Kapitel beginnt. Dies kommt mir sehr entgegen, da mir kurze Kapitel das Lesen sehr erleichtern. Außerdem fing fast jedes Kapitel mit einer anderen Ortswahl an. So ging es in einem um Suzanne, im nächsten um Phil und seine Ermittlung und im anderen um den Creeper. Dies hat zusätzlich nochmal die Spannung angehoben und auf hohem Niveau halten können. Zudem haben mir die Charaktere sehr zugesagt. Alle Ermittler und auch Opfer waren mir durchweg sympathisch. Sie wurden sehr gut dargestellt, sodass ich mich auch gut in sie hinein versetzen und sehr mit ihnen mitfühlen konnte. Nicht nur die Qualen der Mädchen, sondern auch die Gefühle und Gedankengänge der Ermittler wurden von der Autorin schön hervorgehoben, sodass auch dieser Aspekt nicht zu kurz kam. Alle Handlungsstränge wurden am Ende sinnvoll und logisch zusammengeführt, sodass nichts offen blieb und alles für den Leser klargestellt wurde. Alles in allem kann ich dieses Buch wirklich jedem Thrillerfan nur empfehlen. Der psychische Aspekt kommt keineswegs zu kurz, die Spannung bleibt von Anfang bis Ende auf einen sehr hohen Niveau und die Skizzierungen der Charaktere sind sehr zutreffend. Ein wirklich überaus lesenswertes und grandioses Buch!

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  • Rezension zu "The Creeper" von Tania Carver

    The Creeper
    walli007

    walli007

    26. February 2012 um 10:12

    Marry me! In Golchester wird die verstümmelte Leiche einer jungen Frau gefunden. Man ist nicht sicher, wer sie war, doch es könnte sich bei der Toten um Julie Miller gehandelt habe, die als vermisst gemeldet wurde. Zu Phil Brennans Team stößt deshalb auch eine Kollegin von der Vermisstenstelle. Gleichzeitig ermittelt Anni Hepburn in einer weiteren Sache. Suzanne Perry behauptet, ein Stalker verfolge sie und sei in ihre Wohnung eingedrungen. Doch zunächst sind hierfür so gut wie keine Beweise zu finden und dann verschwindet auch Suzanne. Wie ein normaler Krimi fängt es an. Da gibt es Tote und Vermisste und ein ermittelndes Team. Doch je weiter die Ermittlungen voranschreiten, desto mehr Gänsehaut bekommt man beim Lesen. Viele kleine Details, die sich zu einem Ganzen verbinden. Phil Brennan ist kurz vorm Ausrasten und das nicht nur wegen des Falls und der vermeintlichen oder echten Steine, die ihm in den Weg gelegt werden, sondern auch wegen Marina, die Entscheidungen zu treffen hat und fast daran zerbricht. Viele Beziehungen zwischen Verdächtigen, Opfern, Ermittlern treten erst nach und nach zu tage. Teilweise unter Einsatz ihres Lebens versuchen die Akteure die Knoten zu sprengen. Die Anspannung beim Lesen und Miterleben des Szenarios steigt und steigt. Entgegen der "normalen" oder für mich eher üblichen Krimiauflösung, kommt die Autorin hier zu einem unerwarteten perfiden Schluss, der schwer zu fassen ist. Da kommt wirklich alles zusammen, was die menschliche Psyche an Defekten zu bieten hat. Fast ein wenig zu viel, dennoch so fesselnd, dass man geneigt ist das Buch in einem Rutsch durchzulesen, weil man die Ungewissheit nicht aushält. Allerdings werden die Unsympathischen als solche erkannt und eleminiert, in diesem Bereich gab es dann keine Überraschungen. Doch am Ende wird der Leser für so manche Spannungstortur entschädigt.

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