Tania Douglas Tanz der Wasserläufer

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Inhaltsangabe zu „Tanz der Wasserläufer“ von Tania Douglas

Die junge englische Adlige Julie wird, kaum sechzehnjährig, mit dem zwanzig Jahre älteren Earl of Eastington verheiratet. Schon bald ahnt sie, dass der finstere Mann sie nur geheiratet hat, um durch Zeugung eines Kindes zu verhindern, dass sein Bruder Gut und Titel erbt. Als er sie eines Nachts brutal vergewaltigt, flieht Julie in den Wald. Die Begegnung wird zum Beginn einer Leidenschaft, die Julie in große Gefahr bringt. Denn ihr Liebhaber ist Francois, ein junger französischer Adliger, der als Spion Richelieus die englischen Kriegspläne gegen Frankreich auskundschaftet. Ungemein spannend und anrührend lässt Tania Douglas eine Epoche voller Intrigen und Abenteuer lebendig werden. Sie erzählt von den glamourösen Festen am Hofe Ludwigs XIII. ebenso wie vom Elend der Belagerten in La Rochelle. Ihr ergreifendes Porträt des einsamen Kardinal Richelieu macht aus diesem Roman ein Meisterwerk historischen Erzählens.

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  • Rezension zu "Tanz der Wasserläufer" von Tania Douglas

    Tanz der Wasserläufer
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    26. June 2011 um 14:26

    Die Rezension wurde für die Aktion "Rezension für Eichborn" verfasst! * Die sechzehnjährige Julie wird mit einem älteren alten Earl verheiratet. Trotz anfänglicher Bedenken, erhofft sie sich am Ende hier ihr Glück zu finden und wird bitter enttäuscht! Der Earl, der seinen Diener liebt, hat sie nur geheiratet, um nach seinem Tode das Gut in seiner Linie der Familie zu halten und nicht an seinen Bruder zu verlieren. Eines nachts, der Earl ist betrunken, fällt er über Julie her und hofft so einen Sohn zu zeugen. Julie, die das Erlebte an ihrem liebsten Platz reinwaschen will, dem Weier, schläft dort nach einem Bad ein und wird durch die Berührungen eines Fremden geweckt. Die anfängliche Panikattacke endet in purer Leidenschaft. und fast schon Liebe. Francois, der ihr einfach nur nicht widerstehen konnte, ahnt hier noch nicht, dass er sein Leben an diesem Punkt in ungeahnte Richtungen lenken wird... Und über all dieses wacht der Schatten des Kardinals Richelieu... Ein spannender historischer Roman in Zeiten des Königs Louis XIII. Ich bin kein Fan von historischen Romanen. Erst Recht nicht, von historischen Liebesromanen. Doch ab und an gibt es Ausnahmen, die mich überzeugen können und die ein oder andere Pfote abstauben. Doch dieser Roman ist besonders - denn bisher ist mir kein weiterer historischer Roman so in Erinnerung geblieben wie dieser. Vielleicht liegt es daran, dass es mein allererster historischer Roman war und ich die schlechten noch nicht kannte, oder aber daran, dass dieser Roman etas packendes hat. Vielleicht liegt es auch einfach nur an der Geschichte selber? Woran es auch liegen mag, dieser Roman bleibt in Erinnerung. Die Szene mit der Bibel in der Bastille, das Eislauflaufen, La Rochelle und natürlich das Ende, all das schwirrt einem ab und an einmal im Kopf umher. Natürlich hat auch dieser Roman so seine "Macken", besonders im Anfang, wenn die eben erst vergewaltigte Julie sich einem Fremden hingibt, aber das beschert der Geschichte keine Minuspunkte. Das Buch ist sehr dick und umfangreich. Man beginnt die Reise in England und siedelt dann nach Frankreich über, versinkt im Königlichen Hofe und wird auch in La Rochelle belagert. Julies Leben ist auf jeden Fall nicht langweilig. Die Zeichnung des Kardinals mit all seinen Schwächen gefiel mir sehr gut. Der Kampf um das Kind zieht sich bis zum Ende hin und endet in einem überraschenden Ende. Geschrieben war das Buch sehr schön, es war fesselnd und voller Leben, ohne auch die ernsten Dinge zu vergessen. Das La Rochelle kein Kindergeburtstag war, sondern eine wirklich grausame Sache in der Geschichte, muss hier bestimmt nicht weiter erwähnt werden. Dennoch webt Tania Douglas alles "passend" zusammen. Neben dem ganzen Schlechten, schafft sie es auch immer wieder Hoffnung zu säen und dem Leser, der vielleicht so gar nichts über diesen Teil der Geschichte Frankreichs weiß, die ein der andere Tatsache zu vermitteln. Dabei beschreibt sie auch die Abläufe am Hof, die Rangkämpfe und Intrigen sehr spannend und mitreißend - aber vor allem authentisch. Die Geschichte zwischen Julie und Francois fand ich sehr schön geschrieben. Man mochte den manchmal etwas groben Francois, aber besonders Julie, die im Laufe des Buches zur Frau wird, gefällt einem sehr. Immer wieder werden beide auseinander gerissen und ob es wirklich ein Happy End gibt, oder aber beide in den tiefen versinken, für immer entzweit, dass soll hier nicht verraten werden. Das Buch hat alles, was ein gutes Buch braucht und darüber noch viel mehr. Das Cover ist wirklich schön. Dieses Buch kann man wirklich nur empfehlen, denn hier zeigt sich, dass ein historischer Roman mehr sein kann, als nur die heimliche Befriedigung von Bedürfnissen, verpackt in halbherzigen Geschichtlichen Gegebenheiten, die der Leser über mehrere Bände verfolgen "darf". Wenn die Wanderhure das Spreu ist, ist Tanz der Wasserläufer das Weizen!

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