Tania Kambouri Deutschland im Blaulicht

(42)

Lovelybooks Bewertung

  • 41 Bibliotheken
  • 3 Follower
  • 2 Leser
  • 16 Rezensionen
(16)
(18)
(6)
(1)
(1)

Inhaltsangabe zu „Deutschland im Blaulicht“ von Tania Kambouri

»Wir wollen ja alle immerzu politisch korrekt bleiben und bloß nichts Falsches sagen. Mir ist aber ein offenes Visier lieber als Scheinheiligkeit.« – Mit dieser aufrichtigen Haltung, die mitunter schmerzhaft ist und an Tabus kratzt, erreichte Tania Kambouri innerhalb weniger Monate mehr als 150.000 Leserinnen und Leser. Aus erster Hand berichtet die Polizistin, die in einem sozialen Brennpunkt Deutschlands Streife fährt, von ihren erschütternden Erfahrungen, von der zunehmenden Respektlosigkeit und wachsenden Gewalt und von ihren Schwierigkeiten im Umgang vor allem mit männlichen Migranten.

Stöbern in Sachbuch

Heilkraft von Obst und Gemüse

Essen Sie sich gesund! Ein wunderbares Buch für alle, die sich bewusst ernähren wollen.

BookHook

Leben lernen - ein Leben lang

Lebenslanges Lernen, um das Leben zu leben - eine philosophische Betrachtung

Bellis-Perennis

Das verborgene Leben der Meisen

Ein gelungener, toll gestalteter, Meisen-Führer.

Flamingo

Atlas Obscura

Ein abenteuerlicher Atlas voller Wunder!

Elizzy

Adele Spitzeder

Die Geschichte der Adele Spitzeder

tardy

Hoffen, dass der Schulbus nicht fährt

Zum Schmökern, Schmunzeln und um alte Erinnerungen zu wecken ...

angi_stumpf

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • ein Buch das polarisiert

    Deutschland im Blaulicht

    robbylesegern

    21. November 2016 um 16:16

    Deutschland im Blaulicht ist ein Buch das polarisiert. Gleich nach Erscheinen dieses Buches hat es einen einen hohen Zuspruch der Leserschaft erfahren, doch ich finde, man muss eine Sache immer von zwei Seiten sehen.Tania Kambouri beschreibt in ihrem Buch an einigen Beispielen den Alltag einer Streifenpolizistin. Ihr Hauptaugenmerk liegt aber auf der Kritik an muslimischen Migranten, die die Polizeiarbeit am meisten behindern und aufgrund von Beleidigungen und Ignoranz, Paralelljustizen und Bandenbildungen in einigen Stadtteilen, sie als ausführende Gewalt (Executive) missachten. Fehlender Rückhalt von der Politik und deren Gesetzgebung sorgt dafür, dass Polizisten sich keinen Respekt mehr verschaffen können und nicht ernst genommen werden. Immer mehr Burn out und Depressionen bei den Kollegen sind die Folge. Sie behauptet in ihrem Buch, dass Kriminalitätsstatistiken gefälscht werden, um die Bevölkerung in Sicherheit zu wiegen. Diese Behauptung hat sie allerdings nach Kritik schnell zurückgenommen und gesagt, dass dies wohl etwas ungünstig ausgedrückt wurde.Nun zu meiner Meinung: Nachdem Im Jahr 2015 eine nicht zu überschauende Flüchtlingswelle auf Deutschland zukam und Terroranschläge in Nachbarländern , aber auch hier die Schlagzeilen beherrschten, ist dieses Buch natürlich Wasser auf die Mühlen derjenigen, die Frau Merkels Politik kritisieren. Auch dass Frau Kambouri selbst griechische Migrantin ist und von anderen Migranten nur das verlangt, was sie selbst auch zu geben bereit ist, gibt dem Buch noch mal eine andere Aussagekraft. Ich finde jedoch, dass man da schon unterscheiden muss. Frau Kambouri arbeitet 1. im Ruhrgebiet, einem Gebiet in Deutschland, in dem die Migrantendichte verhältnismäßig hoch ist. 2.Außerdem hat sie als griechische Migrantin sicherlich eine andere Integration erfahren , als die heutigen Muslime hier in Deutschland, da die Gastarbeiter zu der Zeit schon akzeptiert waren. Bei den ersten Italienern, die in den sechziger Jahren hier nach Deutschland kamen , war das noch eine ganz andere Geschichte. Auch sie haben schlimme Ablehnung und Ausgrenzung erfahren müssen. 3. unterscheidet sich der orthodoxe Glauben nicht so grundlegend vom christlichen Glauben, wie der muslimische Glauben und deren Stellung der Frau in der Gesellschaft.Das ist für mich jetzt aber kein Argument dafür, dass man Frauen in der Gesellschaft nicht ernst nehmen soll, oder sie sogar verspotten kann. Nein absolut nicht, ich unterstütze jegliche Form der Gleichberechtigung, für die ich selbst auch gekämpft habe. Trotzdem ist es für muslimische Migranten schwerer, sich hier zu integrieren und sich an die Gegebenheiten und vor allem die Freiheiten in diesem Land zu gewöhnen. Mit Freiheiten umzugehen, setzt eine gewisse Disziplin voraus.Ich kann Frau Kambouri verstehen, dass sie sich von der Politik im Stich gelassen fühlt, denn ihr Alltag demonstriert ihr jeden Tag, wie machtlos die Polizei eigentlich ist, da ihr keine Hilfen in Form von Sanktionen an die Hand gegeben werden und auch die Gesetzgebung sehr lasch ist.Ich verstehe ihren Frust sehr gut, aber das weiß man doch , wenn man zur Polizei geht, denn diese Praxis war mir schon als Jugendliche bekannt und ich bin fast 60.Meine Kritik wendet sich auch eher an die Politik, die Integration für kleines Geld will und das funktioniert nicht.Man muss Integration schon im KIndergartenalter beginnen und in der Schule und im Berufsleben weiterführen, aber das kostet Geld und das will keiner bezahlen.Was die Respektlosigkeit gegenüber einer Respektperson angeht, muss ich allerdings sagen, dass man dies nicht auf Migranten beschränken kann. Die Respektlosigkeit zieht sich durch alle Bevölkerungsschichten und ethnische Gruppen und die Ursache hierfür liegt im Elternhaus.Auch deutsche Jugendliche und Erwachsene werden zunehmend respektloser und anmaßend in ihren Vorstellungen, was ihnen zusteht oder nicht. Das auf bestimmte ethnische Gruppen zu begrenzen, finde ich nicht ichtig und gerecht.Wer in diesem unserem Staate leben will, muss sich anpassen, dass sehe ich auch so, aber wenn wir Leute in unserer Land lassen, von denen wir wissen, dass es Schwierigkeiten mit der Integration geben könnte, muss von Seiten des Staates auch alles getan werden , um diese Integration gelingen zu lassen in Rechten, wie in Pflichten.

    Mehr
  • wichtiges Thema, pointiert formuliert

    Deutschland im Blaulicht

    DrGordon

    08. October 2016 um 11:58

    ein sehr gut zu lesendes Buch über den Alltag und den Problemen eine Streifenpolizistin mit griechischen Migrationshintergrund. Das Buch ist nicht patetisch und weder moralisierend noch hetzerisch oder aufwiegelnd. Es ist sicherlich sehr stark aus Sicht der Polizei geschrieben und bringt auch nur sehr indirekt Lösungsansätze, welche von der gesamten Bevölkerung genutzt werden kann. Konsequenz m Handeln und klare Ansagen klingen einfacher als Sie in der praktischen Umsetzung für viele Menschen sind.Das Thema Migrationshintergrund ist ein sehr komplexes, aber es gibt ja auch nicht den vorher definierten Deutschen mit all seinen Verhaltensmustern und Eigenheiten.Ein bisschen mehr Selbstkritik an der ein oder anderen Stelle hätte dem Buch sicherlich gut getan. Polizisten sind genauso Menschen mit all Ihren Vor- und Nachteilen, Voreingenommenheit und Schubladendenken  in bestimmten Situationen. In den USA ist das Thema racial profiling ein sehr  heikles aber wichtiges. Ohne die Polizeiproblematik in den USA und Deutschland gleichsetzen zu wollen. Respekt vor den Menschen ist ein sehr, sehr hoher Wert, Da hat die Autorin sicherlich recht. 

    Mehr
  • Pflichtlektüre für Realisten

    Deutschland im Blaulicht

    derMichi

    05. September 2016 um 15:58

    Es ist ein heißes Eisen, das Migrationsthema. Jeder scheint eine Meinung dazu zu haben und schnell bekommt man, egal von welcher Seite, einseitiges Denken oder gar Volksverhetzung vorgeworfen. Umso besser, dass Tania Kambouri im Vorwort klar auf ihre Motivation hinweist. Es soll vor allem um Verhaltensmuster straffälliger Migranten gehen, die Leistungen erfolgreich Integrierter würdigt die Autorin gleichzeitig und stellt klar, dass niemand durch ihren Bericht diffamiert werden soll. Vermutlich ist sie als Frau und Griechin die einzige, die ein solches Buch überhaupt veröffentlichen konnte, einen "biodeutschen" männlichen Kollegen hätte eine dekonstruktivistische Kulturkritik schon aufgrund dieser beiden Eigenschaften in der Luft zerrissen.Aber das Buch kann mehr, als nur Problemlisten zu erstellen. Es ermöglicht einen ungeschönten Einblick in den Polizeialltag, in dem man von vornherein damit rechnen muss, mindestens verbal angegriffen oder gar körperlich bedrängt zu werden. Wenn Beamte in einem Problemviertel Ausweise kontrollieren, wird schnell mal per Handy Verstärkung gerufen, allerdings nicht für die Polizisten. Bald darauf sind größere Menschenmengen um den Schauplatz versammelt, die den Einsatz behindern oder die Einsatzkräfte einschüchtern wollen. Hart durchgreifen oder zurückziehen? Kambouri weiß um die Probleme die jede dieser beiden Optionen mit sich bringt und setzt sich daher auch mit Frühprävention auseinander, damit es nicht zu derartigen oder gar schlimmeren Situationen kommen muss.Die dringend nötige kritische Auseinandersetzung mit Kriminalstatistiken findet ebenso ihren Platz wie konkrete Vorschläge für Maßnahmen, die bei konsequenter Missachtung des Rechtsstaats, aber auch zur Vorbeugung nützlich sein können. Dabei beansprucht die Autorin nicht die Lösung sämtlicher Probleme für sich, sondern zeigt anhand ihrer individuellen Erfahrung Möglichkeiten auf, wie in Zusammenarbeit mit verschiedenen Instanzen und Einrichtungen, aber auch per Wahnrnehmung der Eigenverantwortung geholfen werden kann. Kein Loblied auf eine unfehlbare Polizei also, sondern ein Aufruf zu Engagement und klarer Benennung der Tatsachen.Wer sich inmitten der aufgeheizten Debatte um verstärkte Einwanderung und Kriminalität in Stadtteilen diverser Metropolen ein realistisches Bild von der Basis der Verbrechensbekämpfung und -prävention machen möchte, ist mit diesem unaufgeregten Sachbuch an der richtigen Adresse. Gerade im Hinblick auf Vorfälle wie in Berlin, wo Anwohner die Polizei kurzerhand aus ihrem Viertel verjagten oder die Übergriffe in der Silvesternacht vor dem Kölner Hauptbahnhof, ist es dringend nötig, sich sachlich mit dieser Thematik auseinanderzusetzen.Seitenzahl: 224Format: 12 x 22,5 cm, KlappenbroschurVerlag: Piper

    Mehr
  • HILFERUF --- Polizeialltag in Deutschland

    Deutschland im Blaulicht

    makama

    30. August 2016 um 13:23

    Tania Kambouri ist griechischstämmig und seit über zehn Jahren Polizistin in Deutschland, genauer gesagt in Bochum, aber das spielt eigentlich keine wesentliche Rolle. In ihrem Buch berichtet sie über die zunehmende Respektlosigkeit, über die wachsende Gewalt, von ihren Problemen gerade mit männlichen Jugendlichen und Erwachsenen mit Migrationshintergrund.....Das Buch enthält viele Fallbeispiele von Begegnungen mit männlichen Migranten, häufig mit muslimischen Hintergrund. Sie berichtet über Parallelgeselschaften in denen die Familie und die Ehre der (männlichen) Mitglieder über alles geht.  Polizei und Staat sind in diesen über Jahrhunderte gewachsenen Strukturen nicht gerne gesehen und ein Ausbruch aus dieser Denkweise erscheint unmöglich..... Frau Kambouri hat nichts gegen den Islam, sie hat muslimische Freunde...... aber darum geht es auch nicht, es geht um Unterdrückung und Gewalt....Und gerade sie ist als Polizistin und Frau griechischer Abstammung den Angriffen auf der Straße gleich mehrfach ausgesetzt.... sie setzt sich mit diesem Buch zur Wehr und legt den Finger in die Wunde, auch wenn es ein explosives Thema ist.......Es geht auch um Migranten aus Osteuropa,  die sind nicht weniger respektlos, um Sinti und Roma, um Armutseinwanderer.....und um die Probleme die es oft mit ihnen gibt.....Auch sie kommen aus Strukturen, die häufig nur schwer zu durchbrechen sind.Tania Kambouri sucht auch nach Lösungen und bemängelt die häufig deutsche Larifari Justiz, die diesen oft noch jugendlichen Tätern mit zuviel Milde begegnet.....Das Buch ist lange vor der Flüchtlingskrise geschrieben, es ist nicht rassistisch und baut auf einen Leserbrief auf, den Frau Kambouri im Herbst 2013 in der Gewerkschaftszeitung DEUTSCHE POLIZEI veröffentlich hat..... Die Resonanz darauf war überwältigend und sie wurde von vielen Kollegen ermutigt ihre Kritik in die Öffentlichkeit zu tragen.... Darauf entstand dieses Buch..... das hoffentlich viele lesen werden.

    Mehr
  • Zustände

    Deutschland im Blaulicht

    Saphir610

    19. August 2016 um 22:34

    Was für ein Buch, was für ein Bericht. Nicht, dass man es als einigermaßen denkender Mensch nicht schon geahnt hätte, doch die Zustände von einer Polizisten direkt geschildert zu lesen ist schon heftig. Das Gebaren von gerade Leuten mit Migrationshintergrund gegenüber der Polizei und dann noch einer Frau, ist ohne Worte. Dass diese dann auch noch eine sog. Opferrolle annehmen und darauf herum zureiten finde ich mehr als nur schlimm. Wie soll denn da noch irgendetwas vernünftig funktionieren, wenn die Polizei ja scheinbar keine Macht mehr hat die Dinge im Sinne des Gesetzes zu regeln. Wie deprimierend muss das sein, wenn dann jemand gefasst wird und die Justiz dann so einen Schmusekurs beschreitet, aus welchen Gründen auch immer. Sparsamkeitswut gerade bei der Polizei geht überhaupt nicht, ob mit oder ohne Migrantenprobleme. Ich finde den Ansatz der Autorin, die Familien mehr in die Pflicht zu nehmen, damit sich hier angepasst werden kann, sehr gut. Und halt Konsequenz und Härte bei der Durchsetzung dieser Dinge. Beim Lesen dieses Buches bin ich sehr ärgerlich geworden aufgrund der beschriebenen Zustände. Angst kam dann allerdings auch dazu, Angst wohin das noch führen mag, wenn nicht ganz schnell gegengesteuert wird. Ich bin der Meinung, wer in Deutschland leben möchte und seine sozialen Rechte gerne und schnell einfordert, hat auch die Pflichten zu erfüllen und sich hier der Gesellschaft anzupassen, sonst kann er gerne wieder gehen. Wer „Scheiß Deutschland“ sagt, sollte nicht hier sein! Wer sich hier alles raus nimmt sollte keine Ausrede von wegen Kultur und Religion anführen und nach der hiesigen Kultur leben. Die Aussage „Love it or leave it“ ist so etwas von passend. Dieses Buch sollte jeder Politiker lesen, besonders die, die für die innere Sicherheit zuständig sind. Diese sollten tatsächlich auch mal die Polizisten vor Ort begleiten. Dieses Buch sollte wesentlich besser gemacht werden, mehr Aufmerksamkeit bekommen und endlich danach gehandelt werden. Meine Tochter soll sich weiter unbehelligt auf der Straße bewegen können, und voll verschleierte Frauen haben aufgrund unserer Kultur hier nichts zu suchen!

    Mehr
    • 2
  • Vergangenheit und Gegenwart

    Deutschland im Blaulicht

    aftersunblau

    28. July 2016 um 09:37

    Deutschland im Blaulicht - Notruf einer Polizistin / Tania Kambouri In ihrem Buch berichtet die gebürtige Griechin über ihre Alltag al Polizistin auf Deutschlands Straßen. Es geht um die zunehmende Respektlosigkeit und Gewalt. Vor knapp zwei Jahren hat sie einen Brief veröffentlicht, der anderen Polizisten aus der Seele spricht, aber leider hat sich seit da nur sehr wenig, bis nichts verändert. Dem Buch kann man sehr viele Informationen entnehmen, mit denen man niemals gerechnet hätte. Der Schreibstil ist locker und Frau Kambouri berichtet auch immer wieder über sich selbst, was ihr meine Bewunderung einbringt. Solange sich in der Politik nichts tut, kann auch von Seiten der Polizisten nicht viel übernommen werden und dies ist anhand der aktuellen Flüchtlingskrise fatal. Ein Buch das ich nur weiter empfehlen kann und das jeder einmal lesen sollte um zu erkennen was in unserem Staat wirklich schief läuft.

    Mehr
  • Pflichtlektüre

    Deutschland im Blaulicht

    Athene

    28. February 2016 um 16:31

    INHALT: Tania Kambouri - Frau, Polizistin und Griechin - Sie macht als Polizistin mit griechischen Wurzeln Tag für Tag Erfahrungen auf der Straße und im Privatleben. Manche dieser Erfahrungen sind nicht mehr hinnehmbar und wurden ursprünglich in einem Leserbrief in einer Polizeizeitung veröffentlicht. Dieser Brief sprach vielen Polizisten aus der Seele und wurde von den Medien aufgegriffen. Doch trotz des Interesses passierte nichts. Durch dieses Buch erhielt die Polizistin Gelegenheit, ihre Erfahrungen und Erlebnisse ausführlicher zu präsentieren. FAZIT: Warum habe ich überhaupt zu diesem Buch gegriffen? Sind es die aktuellen Geschehnisse, die sich seit der Silvesternacht 2015/2016 ergeben haben? Die Diskussionen in Politikrunden? Nein. Ich gebe zu, dass es in meiner Familie auch ein paar Polizisten gibt. Des weiteren arbeite ich in einer Behörde, die ab und an auf die Hilfe der Polizei angewiesen ist. Manche der Erfahrungen, die Tania Kambouri in ihrem Buch schildert, habe ich in ähnlicher Konstellation auch erlebt. Die drei Perspektiven (Frau, Polizistin, Griechin) sorgen dafür, dass Tania Kambouri die Hilflosigkeit der Polizei ansprechen kann, ohne dass sie durch Rassismus- oder Feminismusvorwürfe nieder geschrien wird. Denn dem Sozialromantiker und dem bislang (?) arglosen Leser wird aufgezeigt, dass es die Polizei bereits seit Jahren mit einer zunehmenden Respektlosigkeit zu tun hat. Diese nimmt, genau wie die Gewalt, an Intensität zu und gefährdet unser (leider zu starres) Rechtssystem. Die "political correctness" wird immer häufiger zur Fußfessel. Es wird an einigen Beispielen die mangelnde Integration der letzten Jahrzehnte deutlich gemacht, die durch den jetzt aktuellen Flüchtlingsstrom lediglich verstärkt werden. Tradition vs. Gesetz? Empathie vs. Status? Die Statistik verschleiert das Problem und der Migrationshintergrund ist leider doch entscheidend, wenn bei Prävention und Opferschutz das Motiv und die Beweggründe der Täter analysiert werden müssen. Manche der angesprochenen Situationen können einem Angst und Bange machen. Aber vielleicht braucht das die Politik, um endlich hellhörig zu werden (oder aber der einzelne um manche Situationen, die eskalieren können, zu vermeiden oder zu verstehen?) Die Bringschuld der Migranten, Erziehung und die Ausstattung der Polizei und des Bildungssystems sind wichtige Aspekte und das Umetikettieren der Politik und die Rassismuskeule sind nicht mehr angebracht. Volle Punktzahl für dieses Buch, dass Pflichtlektüre für die Politiker und einige andere werden sollte. http://kleeblatts-buecherblog.blogspot.de/2016/02/tania-kambouri-deutschland-im-blaulicht.html

    Mehr
  • Sehr informativ

    Deutschland im Blaulicht

    Isabellep

    27. January 2016 um 18:43

    Klappentext: Tania Kambouri hatte genug. Wieder einer dieser Einsätze, bei denen ihr kein Respekt entgegengebracht, sondern sie stattdessen wüst beschimpft und beleidigt wurde. Der türkischstämmige Mann, der die Polizei um Hilfe gerufen hatte, war empört: Was wollte diese »Bullenschlampe« von ihm? Warum kam eine Frau – und kein Mann – zum Einsatzort? Vorkommnisse dieser Art erleben Polizisten im Einsatz immer öfter. Als Polizistin und Frau griechischer Abstammung ist Tania Kambouri den Angriffen auf der Straße besonders häufig ausgesetzt. Jetzt setzt sie sich zur Wehr: »Ich will den Finger in die Wunde legen, auch wenn mir bewusst ist, wie explosiv das Thema ist«. Meine Meinung: Ich bin begeistert, das eine Polizistin ein Buch geschrieben hat. Ich war erstaunt, wie locker und leicht sich das Buch lesen ließ, das hätte ich nicht erwartet. Mir hat Deutschland im Blaulicht sehr gut gefallen, denn Tania Kambouri hat einen abwechslungsreichen und fesselnden Schreibstil. Zwischenzeitlich war ich schockiert, worüber die Autorin berichtet, denn ich hätte nie gedacht, das es für Polizisten so schwer ist, von anderen als Respektperson angesehen zu werden. Das Buch ist schonungslos und sehr informativ, was deutsche Polizisten tagtäglich erleiden und hinnehmen müssen. Mir hat gefallen, das Tania Kambouri nicht so steif ihre Erlebnisse schildert. Sie hat es nicht neutral formuliert, sondern sich selbst mit einbezogen, was ich bewundere. Ich kann das Buch nur allen weiterempfehlen, die sich für den Job als Polizist/Polizistin interessieren und denen die wissen wollen was in Deutschland wirklich passiert.

    Mehr
  • Ein ehrlicher Notruf

    Deutschland im Blaulicht

    VanessasBibliothek

    27. January 2016 um 16:30

    Ey ein heikles Thema! Das Buch wurde vor Flüchtlingskrise geschrieben und weit vorher veröffentlichte diese Polizistin einen ehrlichen Leserbrief. Irgendwie erscheint es schon fast als hätte sie gewusst, was uns erwartet, so traurig das auch ist. Was kann ich zu diesem Buch sagen? Es ist auf jeden Fall ehrlich und sie nimmt auch kein Blatt vor den Mund. Sie tastet sich vorsichtig an ein heikles Thema ran, das aber endlich mal angesprochen werden muss. Denn so wie es zur Zeit läuft, kann es nicht weitergehen, nicht für uns und auch nicht für Hilfebedürftige Menschen.  Leider werden diese mittlerweile alle über einen Kamm geschert und dank Justiz und Politik wird auch nichts großartig unternommen um die Krise zu überwinden. Ich denke auch, wenn die Polizei mehr tun könnte, würde sie auch mehr tun, doch das ist gar nicht so einfach, wenn weder Justiz noch Politik hinter einem stehen und wenn man dann auch noch chronisch unterbesetzt ist und Sprit sparen soll und somit nicht präsent auf der Straße ist, ja wie soll es da dann funktionieren? Die Autorin ist seit über 10 Jahren bei der Polizei und hat schon einiges erlebt. Was die Lady erlebt hat, die Beleidigungen, die Übergriffe usw würde mir auch zu denken geben, grade weil es in den letzten Jahren immer schlimmer zu werden scheint. Es kann echt nicht sein, dass die Polizei, wenn sie vernünftig mit einem redet, beleidigt wird und angegriffen wird. Grade die Autorin hat das Problem auch noch weiblich zu sein und viele Bürger mit muslimischen Hintergrund, kennen einfach den Respekt, den man vor Frauen zu haben hat, einfach nicht. Aber auch das kann man lernen und ist in diesem Land einfach vonnöten, denn ich als Frau möchte auch respektvoll behandelt werden und grade eine Polizistin, hat das erst recht verdient. Ich finde es gut, dass die Autorin auch Lösungsvorschläge gibt und ich hoffe wirklich, dass sie Gehör finden. Wer einen authentischen Bericht aus dem Leben einer Polizisten und der aktuellen Lage lesen möchte, ist mit diesem Buch gut bedient. Fazit

    Mehr
  • Das Buch sollte jede(r) lesen!

    Deutschland im Blaulicht

    PeterK

    26. November 2015 um 08:04

    Das Buch schildert die Arbeit einer Polizistin im Bochumer Alltag. Es veranschaulicht die täglichen Probleme sehr deutlich. Man kennt mittlerweile viele dieser Szenen aus dem TV, nimmt sie aber offensichtlich nicht richtig wahr.

    Ich kann nur hoffen, dass dieses Buch die Bevölkerung und allen voran die Politik einmal richtig wachrüttelt!

    Zudem ist das Buch sehr gut und professionell geschrieben!

  • Respekt! Wunsch und Wirklichkeit einer Streifenpolizistin im täglichen Einsatz

    Deutschland im Blaulicht

    Buecherspiegel

    21. November 2015 um 19:49

    Die Polizistin Tania Kambouri hat nach ihrer Leserbriefveröffentlichung in der „Deutsche Polizei, Zeitschrift der Gewerkschaft der Polizei“ im November 2013 viel Zuspruch von Kolleginnen und Kollegen, Vorgesetzten und der Politik bekommen. Dieser war so groß, dass sie die Hilfe von Freunden, Verlag und der Lektorin Kristin Rotter gerne angenommen hat, um ein Buch über ihre tägliche „Routine“ im Job zu schreiben. „Deutschland im Blaulicht – Notruf einer Polizistin“ ist aber nicht nur ein Notruf, wird nicht nur geschimpft, geklagt sondern auch praktische Hilfe eingefordert und Vorschläge erläutert, wie Integrationsprobleme, Schwierigkeiten von Frauen in Uniform mit (nicht nur) männlichen Migranten angegangen werden können. Eines Vorweg: Alle amtlichen Daten, Hintergrundinformationen über die Methodik der Berechnungen und Gesetzesgrundlagen können über folgende Internetadressen recherchiert werden. Für die Kriminalstatistik als erstes: http://www.bka.de/DE/Publikationen/PolizeilicheKriminalstatistik/pks__node.html Zur Migrationsproblematik unter anderem das Bundesamt für Asyl und Migration: www.bamf.de Und für weiterführende Daten rund um Asylbewerberleistungsstatistik, Bevölkerungsdaten und Entwicklung, das Statistische Bundesamt: www.destatis.de Es ist eine Tatsache, nicht nur von der Autorin beschrieben, dass der demografische Wandel gerade auch vor der Polizei beziehungsweise vor der Polizeiarbeit nicht halt macht. Wer will schon für den monatlich überwiesenen Betrag gerne immer wieder den Kopf hinhalten, und zwar im wahrsten Sinne des Wortes, wenn der Respekt und die Anerkennung von vielen Seiten der Bevölkerung fehlt. Kambouri macht mit eindrücklichen Worten klar, dass gerade von vielen bereits seit mehreren Generationen hier lebenden Personenkreise mit Migrationshintergrund und hier gerade die jungen Männer nicht mehr zu Integrieren sind und der Polizei viel Arbeit bereiten. Das vor dem Hintergrund von Personalmangel, Einsparrunden beim Material, kaum Investitionen in die Zukunft, unsere Gesetzeshüter am Rande ihrer Kräfte stehen. Dazu kommt noch, da ist das Buch schon zeitlich gesehen leider veraltet, obwohl frisch auf dem Büchertisch, dass Terror und Flüchtlingsproblematik, dazu die von Politikern geführten Diskussionen, das fast tägliche hin und her, die Sache auch nicht einfacher macht. Respekt, das ist ein großes Thema der Autorin, deren Mangel sie mehrfach beklagt und sie gerne bei fehlendem Strafe nicht nur androhen will sondern auch einfordert. Genauso die Zusammenarbeit zwischen Polizei, Schule, Jugendamt und Richtertisch. Strafen sollen schneller durchgesetzt, höher ausfallen, am besten nicht mehr notwendig werden. Denn wenn die Schulpflicht durchgesetzt wird, mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln, wäre dies schon ein guter Ansatz, damit Wissen mehr und besser an die Kinder mit Migrationshintergrund weitergegeben werden können. Bessere Deutschkenntnisse, bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt, sind ein Weg zur besseren Integration. Weg mit Sanftheit und Deeskalation, hin zur rigoroser Durchsetzung bestehender Regeln und Gesetze. Das es so nicht weitergehen kann, das etwas getan werden muss, das ist das Anliegen der Autorin. Sozialpolitischem Schmusekurs zeigt sie die rote Karte, denn sie hat, wie ihr auch viele Kolleginnen und Kollegen zustimmen, also auch diese, oftmals zu viel darunter gelitten und physische wie psychische Schäden erlitten, vor allem, wenn Straftäter mal wieder sehr schnell freigelassen oder mit geringen Strafen davon kommen. Ja, es ist ein Hilfeschrei, manche von ihr gewünschten Änderungen sicher nicht durchführbar. Vielen sozial Eingestellten wird dieses Buch nicht gefallen, eine Lektüre nicht nur für Politiker und Führungskräfte, auch für uns „Normalos“, um Verständnis, Respekt und Anerkennung für die verschiedenen Arbeiten bei der Polizei, gerade die der Streifenpolizisten zu erhöhen. Ob ihr das gelingt?

    Mehr
  • Die schonungslose Wahrheit

    Deutschland im Blaulicht

    KarinFranke

    15. November 2015 um 14:05

    Vorab: Wer eine spannende Aneinanderreihung von Erlebnissen aus dem Polizeialltag erwartet, ist hier nicht richtig. Tania Kambouri geht es um etwas ganz anderes, aufzuzeigen, was ihrer Meinung nach in Deutschland falsch läuft. Dabei erzählt sie natürlich schon aus eigenen Erlebnissen, viel wichtiger ist jedoch, dass sie ein unverfälschtes, schonungsloses Bild von den Vorkommnissen auf der Straße zeichnet. Und da zeigt sich genau das was man selbst schon oft gedacht hat, was bisher aber von offizieller Seite immer dementiert oder schön geredet wurde: Unser Multi-Kulit-Ansatz funktioniert nicht. Die Autorin zeigt an Beispielen auf, dass gerade Migranten aus muslimisch geprägten Ländern (natürlich nicht alle) hier in Deutschland ihre Kultur, ihr Leben weiterleben, wie sie es gewohnt sind. Anpassung? Nein, danke. Und der Staat lässt sie gewähren, was in einigen Stadtteilen bereits zu Parallelgesellschaften geführt hat, die nach ihren eigenen Gesetzen und Regeln leben. Eine gelungene Integration kann jedoch nur erfolgen, wenn man die hierzulande bestehenden Gesetze akzeptiert, beziehungsweise unser Staat dafür sorgt, dass sie angenommen werden. Tania Kambouri, selbst Kind griechischer Einwanderer, fordert ein Umdenken der Integrationspolitik. Sie hat die Gründe für das offensichtliche Versagen dieser gut nachrecherchiert und bietet Lösungsansäzte, die Wert sind, aufgegriffen zu werden. Ein mutiges Buch, das gerade im Moment durch den Ansturm der Massen an Flüchtlingen neue Mahnungen setzt, endlich etwas zu ändern.

    Mehr
  • Paralleljustiz in Deutschland

    Deutschland im Blaulicht

    Lienz

    Kuschelkurs = Kollaps in der Zukunft: In Deutschland blüht eine rechtliche Parallelwelt der sogenannten Friedensrichter, und alle schauen zu. Deutschland ist ein Einwanderungsland, was sehr gut ist. Deswegen müssen Demokratie und Grundgesetz verteidigt werden, deswegen muss die Politik endlich diese Tatsache berücksichtigen. Tania Kambouri hatte genug. Wieder einer dieser Einsätze, bei denen ihr kein Respekt entgegengebracht, sondern sie stattdessen wüst beschimpft und beleidigt wurde. Der türkischstämmige Mann, der die Polizei um Hilfe gerufen hatte, war empört: Was wollte diese »Bullenschlampe« von ihm? Warum kam eine Frau – und kein Mann – zum Einsatzort? Vorkommnisse dieser Art erleben Polizisten im Einsatz immer öfter. Als Polizistin und Frau griechischer Abstammung ist Tania Kambouri den Angriffen auf der Straße besonders häufig ausgesetzt. Jetzt setzt sie sich zur Wehr: »Ich will den Finger in die Wunde legen, auch wenn mir bewusst ist, wie explosiv das Thema ist«. (Amazon) Tania Kambouri legt wirklich den Finger in die Wunde: ungeschönt und ohne Angst, sich eben diesen zu verbrennen. Dafür gebührt ihr aller Respekt. Hätte sie allerdings nur einen deutschen Pass und keinen Migrationshintergrund, würde sie für ihr ungeschönte Darstellung der tatsächlichen Verhältnisse von den Sozialromantikern und dem linken Spektrum in die braune Schmuddelecke gedrückt. Das sagt sehr viel über Deutschlands labilen Zustand aus. Es ist zudem bedenklich, denn damit wird Trotteln wie der aktuellen Pegida und noch Schlimmeren in die Hand gespielt. Verantwortlich dafür sind allen voran die Medien. Wenn es um Polizeieinsätze oder Polizisten geht, vor-urteilen sie im Handumdrehen und im Widerspruch zur Unschuldsvermutung des deutschen Rechts. Warum? Die Blumen-Multi-Kulti-Mentalität der Sozialromantik schlägt hier offenbar voll durch. Oder die Arroganz des Besserwissers, der zwar so manche Theorie, aber keine Praxis kennt. Wer’s nicht glaubt: Verleger und Chefredakteur Jakob Augstein – von außen einst schick anzusehen – ist ein theoretischer Besserwisser par excellence. Siehe Menschen bei Maischberger, 6.10.2015 http://www.daserste.de/unterhaltung/talk/menschen-bei-maischberger/sendung/menschen-bei-maischberger-700.html Wo bleibt die Verantwortung der Medien? Denn sie sind allemal die vierte Staatsmacht neben Legislative, Judikative und Exekutive. Tania Kambouri wird konkret: Auch die Justiz trägt mit z.T. feigen bis rechtlich grauen Urteilen bisweilen zur Parallelgesellschaft bei. Diesen angesprochenen, oftmals recht jungen Richtern fehlt es hinten, vorne, oben, unten an Lebenserfahrung und Durchblick. Sie sind hilflose und überforderte Richter. Die wenigen, die ihren Beruf wirklich mutig ernst nehmen, gehen als Einzelkämpfer vor die Hunde, so Frau Kirsten Heisig. Mit einem Satz fasst Frau Kambouri dies sehr mutig und sehr richtig zusammen (S. 96): „Den Schuh müssen sich Medien und Justiz mit anziehen.“ Deutschland ist seit langem ein Einwanderungsland geworden. Und das ist gut so. Höchste Zeit allerdings, die groben Versäumnisse der 1980er und 1990er Jahre endlich zu korrigieren. Die Folgen davon treffen jetzt Frau Kambouri und ihre Kollegen. Und morgen einen Großteil von uns allen. Tania Kambouris Buch liefert die Argumente, die wir alle hören sollten. Bevor auch Deutschland die Banlieue und Fälle wie in Rotherham aufweisen kann. Dieses Buch ist eines der wichtigsten Sachbücher der jüngsten Zeit. Es propagiert eine ehrliche Demokratie im Einwanderungsland Deutschland und zeigt, wie sie umgesetzt werden könnte. Es ist ein dringender Appell an die Entscheidungsträger in Politik und höherem Dienst. Und ebenso wie an den mündigen Bürger. Mein einziger Kritikpunkt zu diesem Buch ist, dass sich ein kurzer Abschnitt des Buchs aus irgendeinem Grund (ich vermute den Einfluss verlagsseitiger Gestaltung) so liest wie eine Einbruchs- und Diebstahls-Präventionsbroschüre der Polizei. Fazit: Wer sich mündiger Bürger nennt, kommt um die Lektüre des Buchs nicht herum. Es erweitert den Horizont und lädt zur eigenen Meinungsbildung ein.

    Mehr
    • 4
  • Aufklärend, authentisch und wachrüttelnd

    Deutschland im Blaulicht

    Argent

    20. October 2015 um 14:07

    Tania Kambouri berichtet aus ihrem Berufsalltag und die Schwierigkeiten mit denen sie und ihre Berufskollegen/innen konfrontiert werden. Sie spricht offen über die Problematik mit Straftäter mit Migrationshintergrund ohne wertend oder respektlos zu sein. Sie zeigt auf was nun einfach einmal Fakt ist. Gleichzeitig weckt ihr Buch beim Leser auch Sympathie, Respekt und Verständnis für die Polizei und deren Handeln. Wird doch sehr oft sehr einseitig in der Presse berichtet und die Polizei als Buhmann dargestellt. Fazit: Ein aufklärendes, interessantes Buch, geschrieben von einer mutigen Frau.

    Mehr
  • Eine Bestandsaufnahme

    Deutschland im Blaulicht

    Babscha

    13. October 2015 um 00:25

    Die Autorin ist Polizistin, arbeitet in Bochum und schreibt sich hier ihre aufgestauten Erlebnisse aus 10 Jahren Streifendienst von der Seele. Und was sie so von der Straße erzählt, ist wahrlich nicht besonders prickelnd. Da geht es in der ganzen Breite um überwiegend schwierige Klientel aller Art und Couleur, um respektlose Mitbürger ohne jede Anerkennung staatlicher Autorität, um die hautnahe Berührung mit organisierter Kriminalität und natürlich um die besonderen Problemstellungen, die so ein Job für eine Frau mit sich bringt. Eine Realität wie aus dem amerikanischen Film, könnte man streckenweise meinen. Kambouri schreibt in ihrem Buch sehr engagiert, mutig, fair und tough und nimmt, auch mit Blick auf die für die Polizei der Bundesländer oftmals nicht gerade rosigen Begleitumstände (Unterbesetzung, fehlende Ausstattung, teils unverständliche Lagebeurteilung und Entscheidungen durch Richter und sonstige Vertreter der Staatsmacht) dabei kein Blatt vor den Mund. Ein interessanter, lesenswerter Tatsachenbericht direkt aus dem wahren Leben.

    Mehr
    • 3
  • weitere
  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks