Tania Kjeldset

 3.6 Sterne bei 36 Bewertungen

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Juli. Eine Sommerliebe

Juli. Eine Sommerliebe

 (36)
Erschienen am 01.03.2014

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sydneysider47s avatar

Rezension zu "Juli. Eine Sommerliebe" von Tania Kjeldset

Netter Jugendroman, der oft dahinplätschert
sydneysider47vor 2 Monaten

Worum geht es in dem Buch?

Elin verbringt ihre Sommerferien im Juli auf einer norwegischen Schäreninsel. Dabei ist auch ihre Freundin Sara sowie andere Kinder und Jugendliche. Beispielsweise Kato und Mikkel und Anton. Sie verbringen Zeit miteinander, sie schwimmen, sie essen Eis.

Sara ist nicht mehr auf Elins Wellenlänge, deswegen distanziert sich Elin von ihr. Dafür interessiert sie sich für Kato. Dieser mag sie auch – darf aber nicht vergessen, sich um seine alkoholkranke Mutter und seinen behinderten Bruder Georg zu kümmern.


Meine Meinung:
Für mich ist das ein nettes Jugendbuch, das oft dahinplätschert. Aber das muss ja nicht schlecht sein. Es geht um die erste Liebe, um das erste Herantasten an das andere Geschlecht. Ganz nebenbei wird aber auch eine Lesbengeschichte erwähnt – aber nur nebenbei.  Das stört mich nicht.

Man merkt, dass es hier um eine wichtige Zeit im Leben geht – Abschied von der Kindheit, der Weg zum Erwachsenwerden. Elin kann auf einmal mit Sara nicht mehr viel anfangen, vielmehr liegt ihr Interesse bei Kato.
Das Buch ist schön aufgemacht, die Kapitel sind kurz, das Buch ist leicht zu lesen. Dialoge gibt es nicht viel, das Buch lebt durch die Beschreibung der Handlungen, Gefühle, des äußeren Ambientes.

Das Buch war interessant zu lesen, allerdings auch oft etwas eintönig. Deshalb ziehe ich zwei Sterne ab.

Ich vergebe drei von fünf Sternen und empfehle das Buch „Juli“ weiter.

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EmmaKluges avatar

Rezension zu "Juli. Eine Sommerliebe" von Tania Kjeldset

Einfach schön
EmmaKlugevor 5 Jahren

Als Elin wie jedes Jahr im Sommer zu ihrer Oma auf die kleine norwegische Insel Schroderoya reist, spürt sie, dass sich etwas verändert hat. Sie hat sich verändert. Und plötzlich ist das Verhältnis zu ihrer früheren besten Freundin Sara nicht mehr so innig und liebevoll. Elin ist regelrecht genervt von ihr und kann ihr Verhalten nicht nachvollziehen.

Die Wege zwischen Sara und ihr scheinen sich langsam zu trennen und da lernt Elin den geheimnisvollen Kato kennen. Er ist verschwiegen und zum ersten Mal auf der Insel. Doch Elin mag ihn und möchte gerne mehr über ihn erfahren. Ein gefühlvolles Hoffen beginnt.

 

Zusammen mit der 15-jährigen Elin begibt sich der Leser auf eine wunderschöne Insel in Norwegen und verbringt hier den Sommer.

Das Mädchen nimmt ihn mit in ihre Welt und schnell wird klar, dass sie anders, ihre Geschichte wunderschön und so gar nicht perfekt ist.

 

In „Juli – Eine Sommerliebe“ herrscht nie große Spannung und Elins Ferien sind definitiv keine Partykracher. Doch trotzdem fühlt man sich in dieser Geschichte durch und durch wohl. Es muss gar nicht übermäßig viel passieren, denn die Autorin schafft es, alltäglich und normal „Urlaubsdinge“ interessant und einfach schön zu gestalten.

Denn genau das ist Elins Geschichte. Einfach schön.

 

Tania Kjeldset’s Schreibstil ist relativ einfach und lässt sich somit sehr flüssig und schnell lesen. Es herrscht eine Harmonie und jedes Wort wurde mit Bedacht gewählt.

Man stößt nicht auf ein typisches Jugendbuch mit der dazu passenden Sprache, sondern auf die Gedanken und Reden zweier Jugendlicher, die anders sind. Sich nicht nur für Äußerlichkeiten und Feiern interessieren, sondern Tiefe besitzen.

Das macht Elin zu etwas ganz besonderem, genau wie Kato, der es definitiv nicht leicht hat, aber trotzdem stark ist. Nicht jeder wird sich mit den beiden Protagonisten identifizieren können, doch ich persönlich habe es geschafft. Vielleich mehr, als in einem anderen Jugendroman.

 

Tania Kjeldset schafft mit „Juli – Eine Sommerliebe“ eine einfach konstruierte Geschichte, die einfach nur schön ist und ans Herz geht. Sie lädt den Leser ein, sich auf der norwegischen Insel wohl zu fühlen und zu spüren, dass anders sein gut ist. Ein Buch, das man immer wieder lesen kann und es jedes Mal aufs Neue für sich entdeckt.

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Kiwi-Lenas avatar

Rezension zu "Juli. Eine Sommerliebe" von Tania Kjeldset

Ein Sommer, der dich verändert.
Kiwi-Lenavor 5 Jahren

Elin verbringt ihre Sommer gern mit ihren Freunden am Meer, allen voran mit ihrer besten Ferienfreundin Sara. Doch in diesem Jahr liegt eine seltsame Anspannung zwischen den Mädchen. Diese liegt nicht zuletzt an einem Geheimnis, welches die beiden Teenager teilen. Ein Geheimnis des letzten Sommers, das noch immer dunkle Schatten wirft. Elin distanziert sich bewusst von Sara und würde die unbeschwerten Tage viel lieber mit dem interessanten Kato, dem fremden Jungen aus dem Bus, verbringen. Allerdings umgibt auch ihn eine Aura, die trotz aller Sympathie eine tiefsitzende Unsicherheit ausmacht. Was hat er zu verbergen?

Tania Kjeldsets "Juli. Eine Sommerliebe" erzählt die Geschichte einer ersten vorsichtigen Liebe, die zum Scheitern verurteilt scheint, bevor das herzerwärmende Glück sich überhaupt einstellen kann.

Inmitten eines auf den ersten Blick als Ferienidyll zu bezeichnenden skandinavischen Flairs findet sich eine Reihe heranwachsender Protagonisten wieder, die trotz ihrer Jugend bereits Bekanntschaft mit der harten Brandung des Lebens gemacht hat.
Hierbei reicht die Bandbreite von Selbstdarstellung, Rebellion und Neid über Vertrauensbruch und Verrat bis hin zu zerrütteten Familienbanden, deren Last (zu) schwer wiegt.

Die Figuren staffierte Tania Kjeldset dabei mit Charakterzügen aus, die entgegengesetzter kaum sein könnten. Es treffen biestige Garstigkeit und fieses Intrigieren auf Großherzigkeit und Sanftmut.
Neben der zarten und nicht weniger fragilen Beziehung der beiden Hauptfiguren fokussiert die Handlung mit ähnlicher Bedeutsamkeit Normen und Wertigkeiten des Lebens. In diesem Zusammenhang lenkt die Autorin die Aufmerksamkeit anschaulich und altersgerecht auf Problematiken, denen wir uns als Gesellschaft fernab der Buchseiten zu stellen haben.

Besonders hat mir der Ton gefallen, den Tania Kjeldset anschlägt. Das rhetorische Strickmuster der Geschichte ist leicht verständlich, eingängig und kurzweilig zugleich. Insgesamt dominierten die subtilen Untertöne, deren Echo nicht weniger nachhallt.

In der der Summe ein Buch für Leser ab 12 Jahren, welches den Spagat zwischen willkommen wohligem Feriengefühl und den Ecken und Kanten des Heranwachsens widerspiegelt. Gleichermaßen auf leisen Sohlen daherkommend wie diffizil.

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