Tania Kjeldset Juli. Eine Sommerliebe

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Inhaltsangabe zu „Juli. Eine Sommerliebe“ von Tania Kjeldset

Schwimmen, sonnenbaden, faulenzen – so sind für die 15-jährige Elin all die Sommer gewesen, die sie bei ihrer Oma auf der kleinen norwegischen Insel verbracht hat. Doch in diesem Jahr wird alles anders. Elin merkt, dass sie sich verändert hat und mit ihrer Sommerfreundin Sara plötzlich nichts mehr anfangen kann. Und sie lernt Kato kennen, der mit seiner Mutter das erste Mal hier Urlaub macht. Elin mag Kato sehr, und ihm geht es genauso. Doch er scheint etwas zu verbergen, denn immer wieder zieht er sich zurück. Und dann gibt es ja auch noch Mikkel …

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  • Einfach schön

    Juli. Eine Sommerliebe

    EmmaKluge

    08. May 2014 um 18:23

    Als Elin wie jedes Jahr im Sommer zu ihrer Oma auf die kleine norwegische Insel Schroderoya reist, spürt sie, dass sich etwas verändert hat. Sie hat sich verändert. Und plötzlich ist das Verhältnis zu ihrer früheren besten Freundin Sara nicht mehr so innig und liebevoll. Elin ist regelrecht genervt von ihr und kann ihr Verhalten nicht nachvollziehen. Die Wege zwischen Sara und ihr scheinen sich langsam zu trennen und da lernt Elin den geheimnisvollen Kato kennen. Er ist verschwiegen und zum ersten Mal auf der Insel. Doch Elin mag ihn und möchte gerne mehr über ihn erfahren. Ein gefühlvolles Hoffen beginnt.   Zusammen mit der 15-jährigen Elin begibt sich der Leser auf eine wunderschöne Insel in Norwegen und verbringt hier den Sommer. Das Mädchen nimmt ihn mit in ihre Welt und schnell wird klar, dass sie anders, ihre Geschichte wunderschön und so gar nicht perfekt ist.   In „Juli – Eine Sommerliebe“ herrscht nie große Spannung und Elins Ferien sind definitiv keine Partykracher. Doch trotzdem fühlt man sich in dieser Geschichte durch und durch wohl. Es muss gar nicht übermäßig viel passieren, denn die Autorin schafft es, alltäglich und normal „Urlaubsdinge“ interessant und einfach schön zu gestalten. Denn genau das ist Elins Geschichte. Einfach schön.   Tania Kjeldset’s Schreibstil ist relativ einfach und lässt sich somit sehr flüssig und schnell lesen. Es herrscht eine Harmonie und jedes Wort wurde mit Bedacht gewählt. Man stößt nicht auf ein typisches Jugendbuch mit der dazu passenden Sprache, sondern auf die Gedanken und Reden zweier Jugendlicher, die anders sind. Sich nicht nur für Äußerlichkeiten und Feiern interessieren, sondern Tiefe besitzen. Das macht Elin zu etwas ganz besonderem, genau wie Kato, der es definitiv nicht leicht hat, aber trotzdem stark ist. Nicht jeder wird sich mit den beiden Protagonisten identifizieren können, doch ich persönlich habe es geschafft. Vielleich mehr, als in einem anderen Jugendroman.   Tania Kjeldset schafft mit „Juli – Eine Sommerliebe“ eine einfach konstruierte Geschichte, die einfach nur schön ist und ans Herz geht. Sie lädt den Leser ein, sich auf der norwegischen Insel wohl zu fühlen und zu spüren, dass anders sein gut ist. Ein Buch, das man immer wieder lesen kann und es jedes Mal aufs Neue für sich entdeckt.

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  • Ein Sommer, der dich verändert.

    Juli. Eine Sommerliebe

    Kiwi-Lena

    02. April 2014 um 12:32

    Elin verbringt ihre Sommer gern mit ihren Freunden am Meer, allen voran mit ihrer besten Ferienfreundin Sara. Doch in diesem Jahr liegt eine seltsame Anspannung zwischen den Mädchen. Diese liegt nicht zuletzt an einem Geheimnis, welches die beiden Teenager teilen. Ein Geheimnis des letzten Sommers, das noch immer dunkle Schatten wirft. Elin distanziert sich bewusst von Sara und würde die unbeschwerten Tage viel lieber mit dem interessanten Kato, dem fremden Jungen aus dem Bus, verbringen. Allerdings umgibt auch ihn eine Aura, die trotz aller Sympathie eine tiefsitzende Unsicherheit ausmacht. Was hat er zu verbergen? Tania Kjeldsets "Juli. Eine Sommerliebe" erzählt die Geschichte einer ersten vorsichtigen Liebe, die zum Scheitern verurteilt scheint, bevor das herzerwärmende Glück sich überhaupt einstellen kann. Inmitten eines auf den ersten Blick als Ferienidyll zu bezeichnenden skandinavischen Flairs findet sich eine Reihe heranwachsender Protagonisten wieder, die trotz ihrer Jugend bereits Bekanntschaft mit der harten Brandung des Lebens gemacht hat. Hierbei reicht die Bandbreite von Selbstdarstellung, Rebellion und Neid über Vertrauensbruch und Verrat bis hin zu zerrütteten Familienbanden, deren Last (zu) schwer wiegt. Die Figuren staffierte Tania Kjeldset dabei mit Charakterzügen aus, die entgegengesetzter kaum sein könnten. Es treffen biestige Garstigkeit und fieses Intrigieren auf Großherzigkeit und Sanftmut. Neben der zarten und nicht weniger fragilen Beziehung der beiden Hauptfiguren fokussiert die Handlung mit ähnlicher Bedeutsamkeit Normen und Wertigkeiten des Lebens. In diesem Zusammenhang lenkt die Autorin die Aufmerksamkeit anschaulich und altersgerecht auf Problematiken, denen wir uns als Gesellschaft fernab der Buchseiten zu stellen haben. Besonders hat mir der Ton gefallen, den Tania Kjeldset anschlägt. Das rhetorische Strickmuster der Geschichte ist leicht verständlich, eingängig und kurzweilig zugleich. Insgesamt dominierten die subtilen Untertöne, deren Echo nicht weniger nachhallt. In der der Summe ein Buch für Leser ab 12 Jahren, welches den Spagat zwischen willkommen wohligem Feriengefühl und den Ecken und Kanten des Heranwachsens widerspiegelt. Gleichermaßen auf leisen Sohlen daherkommend wie diffizil.

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  • Rezension zu "Juli" von Tania Kjeldset

    Juli. Eine Sommerliebe

    MadameJessi

    12. July 2012 um 16:49

    Klappentext: Sehnsucht nach der großen Liebe Ein Sommerroman zum Glücklichsein Schwimmen, sonnenbaden, faulenzen - so sind für die 15-jährige Elin all die Sommer gewesen, die sie bei ihrer Oma auf der kleinen norwegischen Insel verbracht hat. Doch in diesem Jahr wird alles anders. Elin merkt nicht nur, dass sie sich verändert hat und mit ihrer Sommerfreundin Sara plötzlich nichts mehr anfangen kann. Sie lernt auch Kato kennen, der mit seiner Mutter das erste Mal hier Urlaub macht. Elin mag Kato sehr, und ihm geht es mit ihr genauso. Doch er scheint etwas zu verbergen, denn immer wieder zieht er sich zurück und stößt sie vor den Kopf. Und da ist schließlich auch noch Mikkel, der sich für Elin zu interessieren scheint. Die perfekte Urlaubslektüre - leicht, heiter, und voller tiefer Gefühle. Nominiert für den Leserpreis UPrisen (Norwegen). Meinung: Die Bibliothek in unserer Stadt hat zwar eine große Auswahl an Bücher leider entsprechen nicht alle meinen Geschmack. Aber "Juli" hat mich diesmal wirklich angesprochen. "Juli" lässt sich durch die kurzen Kapitel und den vielen kleinen Absätzen sehr flüssig lesen. Das war sehr schlau von der Autroin denn immer denkt man sich: Ach, ich lese noch das Kapitel/den Absatz zu ende. Aber dann liest man doch noch weiter. Es wird nach jedem Kapitel zwischen der Sicht von Kato und Elin gewechselt was auch die Spannung manchmal erhöhte, weil wenn bei Kato etwas spannendes passiert wird wieder zu Elin gewechselt. Manchmal hatte ich zwar den Eindruck, dass die Hauptfiguren nie lächelten, immer traurig und so ernst waren, trotzdem finde ich, ist es eine schöne Geschichte über die erste Liebe für zwischendurch mit vielen höhen und tiefen. Fazit: Da ja der Sommer gerade anfängt kann man sich perfekt mit diesem kleinen Schmöker in die Sonne legen und in die süße Urlaubsgeschichte eintauchen.

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  • Rezension zu "Juli" von Tania Kjeldset

    Juli. Eine Sommerliebe

    Phantasai

    25. August 2011 um 20:34

    Elin verbringt den Sommer, wie jeden Sommer, bei ihrer Großmutter auf einer kleinen Insel. Doch diesen Sommer ist alles anders. Mit ihrer Sommerfreundin Sara kann sie plötzlich nichts mehr anfangen. Ständig knistert die Luft zwischen den beiden, da Sara auf Mikkel steht. Mikkel ist aber an Elin interessiert. Doch Elin hat in diesem Sommer den geheimnisvollen Kato kennen gelernt. Kato ist zum ersten mal mit seiner Mutter auf dieser Insel. Seine Mutter ist jedoch dauernd betrunken, sodass Kato die Tage mit dem behinderten Georg verbringt. Elin und Kato kommen sich langsam näher. Eine schöne norwegische Sommergeschichte für zwischendurch. Kurze Kapitel mit sehr vielen kleinen Absätzen gespickt, die einem geradezu zum weiterlesen animieren. Zwar ist die Geschichte flüssig geschrieben, jedoch haben die Norweger die Art sich mit dem Hochgefühl etwas zu lange Zeit zulassen. Dennoch lesenswert.

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  • Rezension zu "Juli" von Tania Kjeldset

    Juli. Eine Sommerliebe

    Sternenstaubfee

    29. March 2011 um 06:44

    Elin verbringt seit Jahren ihre Sommerferien bei der Oma am Meer. Dort ist auch ihre Freundin Sara, die sie immer nur in den Ferien sieht. Dieses Jahr ist alles anders. Elin beginnt, sich von Sara zu distanzieren, da Sara ihr mehr und mehr fremd wird und Elin Sara immer weniger mag. Dafür ist in diesem Sommer Kato da. . Kato hat mit seiner Mutter den Wohnwagen eines Nachbarn gemietet. Obwohl Elin und Kato sich sehr mögen und sich zueinander hingezogen fühlen, dauert es ein wenig, bis sie sich näher kommen, denn Kato muß sich um seine alkoholkranke Mutter und den behinderten Georg kümmern… * Meine Meinung * Dieses Buch ist in gewisser Weise ein typisches Jugendbuch, und doch ist es auch wieder ganz anders. Typisch ist es, weil es wieder um die Erste Liebe geht, das erste Flattern im Bauch, der erste Kuss. Ganz anders ist es, weil es auch sehr ernste Themen aufgreift, wie natürlich die Alkoholabhängigkeit von Katos Mutter, der Umgang mit dem behinderten Jungen Georg, und nicht zuletzt die zerbrechliche Freundschaft von Elin und Sara. Das Buch ist leicht zu lesen, da es den – für ein Jugendbuch sehr passenden – leichten Schreibstil hat und außerdem kurze Abschnitte und Kapitel. So kann man immer schnell zwischendurch mal einen Abschnitt lesen, was bestimmt für ansonsten eher lesefaule Teenager sehr vorteilhaft ist! Die Handlung ist nachvollziehbar, logisch aufgebaut, spannend geschrieben und dicht an der Realität gehalten. So kann man sich gut in die einzelnen Personen einfühlen und am Geschehen gewissermaßen teilnehmen. Mir hat dieses Buch somit sehr gut gefallen. Die Autorin hat es geschafft, ein ernstes Thema mit dem für Heranwachsende sehr wichtigem Thema „Erste Liebe“ perfekt zu verknüpfen! So ist dieses Buch nicht nur einfach Unterhaltung, sondern es macht auch nachdenklich und betroffen. Es ist aber kein Buch zum Traurig sein; es macht auch Mut und gibt Hoffnung. Eine sehr schöne und gut gelungene Mischung!

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