Tania Konnerth Von der Seele schreiben

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Inhaltsangabe zu „Von der Seele schreiben“ von Tania Konnerth

Dieses Buch möchte ein Wegweiser auf Ihrer Entdeckungsreise zu sich selbst sein. Es lädt dazu ein, in doppeltem Sinn »von der Seele« zu schreiben: Es macht Mut, Erlebtes zum Ausdruck zu bringen. Und es hilft, sich selbst zu begegnen und die Seele sprechen zu lassen. Es bietet konkrete Übungen, die helfen, ins Schreiben zu kommen und den Schatz zu finden, der in jedem von uns verborgen liegt.

Zahlreiche Beispiele nicht nur für das Tagebuchschreiben. Originelle Inspirationen und Ideen.

— Synapse11
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    Von der Seele schreiben

    Wortklauber

    09. January 2017 um 18:22

    Das Buch will Impulse vermitteln, ohne Kritiker zu sein; schreibtheoretische Ansätze werden allenfalls en passant vermitteln, zwanglos eingestreut. Nette Idee: Der Gummizug, der dem Buch etwas von einer Kladde vermittelt (die man nämlich mit Anleitung dieses Buches selbst füllen kann). Ein so umfangreiches, wie tatsächlich auch gehaltvolles Buch. Der zweideutige Titel ist Programm. Das Buch ermutigt, die Dinge aufzuschreiben, die einen im Innersten beschäftigen, um der entstehenden Texte wegen und um des Aktes des Schreibens wegen. Es handelt sich ausdrücklich nicht um ein Lehrbuch zum kreativen Schreiben, sondern widmet sich „dem Schreiben zur Selbsterkenntnis, zur Verarbeitung von Erlebtem und für einen kreativen Selbstausdruck“. Damit nimmt es mit Sicherheit so manche Anleihe beim therapeutischen Schreiben. Wenn man ein solches Buch vielleicht nicht gekauft hätte, dem Ansatz vielleicht sogar skeptisch gegenüber eingestellt ist: Warum nicht diesen Aspekt quasi als Dreingabe nehmen? Tatsächlich kratzt dieses Buch nicht an Oberflächen, sondern regt an, in die Tiefe zu gehen. Sich auch Verlusten zu stellen, die einen mitgenommen haben, Trauer, Traurigkeit, auch der eigenen Endlichkeit. Das Buch hilft mit Techniken auf die Sprünge: der freien Assoziation, Clustern, Mind Mapping … Neu war für mich das Konzept der Kürzestgeschichte (nach Roberta Allen: „Literatur in fünf Minuten“). Warum nicht einfach mal damit experimentieren? Am Ende hebt die Autorin noch einmal hervor, dass es einen Unterschied zwischen dem Schreiben für sich selbst und dem Schreiben für andere gibt; dass sich der, der bisher ohne „Zensur“, quasi frisch von der Leber weg, geschrieben hat, Anforderungen bewusst sein sollte, wenn er darüber nachdenkt, an die Öffentlichkeit zu gehen.

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