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taniakraetschmar

vor 3 Jahren

Bewerbung/Ich möchte mitlesen

20 Romane! Leserunde! Granny-Nannys ante portas!

Weihnachten steht vor Tür!

Nicht nur für euch, sondern auch für meine Granny-Nannys Karen, Suse und Hanni. Sie kommen für ein Vierteljahr aus der Provinz nach Berlin, um drei Familien zu unterstützen. Dabei erobern die drei Berlin und werden sie Freundinnen fürs Leben. Aber wichtiger noch: Jede lernt sich selbst auf eine nie gekannte Art und Weise kennen. Weil es uns verändert, wenn wir etwas Neues wagen.
Und wer jetzt ernsthaft glaubt, dass es ein Roman über drei graugelockte Damen ist, die mit Kindern Kekse backen, täuscht sich gründlich!

60 ist manchmal das neue 30, und was man da treibt, hat so gar nichts mit Altersweisheit zu tun.  Nicht das Geringste.
Seid ihr neugierig geworden?

DESHALB GIBT ES EINE LESERUNDE ZU DEN GRANNY-NANNYS!


Sagt rasch, wo ihr - jetzt oder später - als Granny-Nannys hingehen würdet! Unter den Antworten  werden am 7. Dezember, also nächsten Sonntag, 20 Bücher verlost, die Blanvalet freundlicherweise zur Verfügung stellt.
Ich beantworte jede Frage und freue mich riesig über lebhafte Teilnahme. Alles Liebe, bis bald Tania Krätschmar

Autor: Tania Krätschmar
Buch: Clara und die Granny-Nannys

Dunkelblau

vor 3 Jahren

Bewerbung/Ich möchte mitlesen

Na dann mache ich doch mal den Anfang ;-) Ich habe das Buch beim Stöbern am Wochenende im Buchladen schon mal in der Hand gehabt, aber leider war mein Budget schon ziemlich ausgereizt. Schön das es jetzt diese Leserunde gibt.

Über diese Art von "Au pair Omas" habe ich vor einiger Zeit schonmal einen Bericht im Fernsehen gesehen. Deshalb würde es mich als Granny-Nanny vernmutlich auch in die Ferne ziehen. Australien schwebt mir da z.B. vor (tolle Natur, lockere Leute aber auch ähnlich Kulturkreis).

Gelinde

vor 3 Jahren

Bewerbung/Ich möchte mitlesen

Mit 54 ist diese Vision von einer Granny-Nanny ja gar nicht mehr so weit weg.
Deshalb kann ich gar nicht anderst als mich hier bewerben.

Tja wo würde es mich hinziehen.
Da ich doch recht ländlich wohne, würde ich auch mal eher in die Stadt gehen.
Dann würde ich auf jedenfall in ein deutsch- oder englisch-sprachiges Land gehen, denn ich denke Kommunikation ist ganz wichtig.
Ich weiß nicht ob ich mehr den Mut für was ganz Neues hätte oder ob ich doch ein bisschen Altbewätes bevorzugen würde.
Südafrika hat mir sehr gut gefallen, dort würde ich sehr gerne wieder hingehen.
Ist man aber vielleicht eher etwas eingeschränkt.
Dann vielleicht doch eher USA?!

Vermutlich würde ich klein anfangen, mal nur ein paar Wochen zuerst, und dann würde ich mich immer mehr steigern.

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Angie*

vor 3 Jahren

fini
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Hier nun die Links zu meiner Rezension.

http://mygame.blog.de

http://www.amazon.de/review/R2CMCD9ULKRYR2/ref=cm_cr_dp_title?ie=UTF8&ASIN=B00KG60JPY&channel=detail-glance&nodeID=299956&store=books

http://www.lovelybooks.de/autor/Tania-Krätschmar/Clara-und-die-Granny-Nannys-1111251303-w/rezension/1131117077/

Herzlichen Dank an den Verlag und die Autorin, dass ich mitlesen durfte!

Cappuccino-Mama

vor 3 Jahren

bis S. 277
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Muss mal noch nachposten - weil ich weiß, dass das etwas länger wird, hatte ich es aufgeschoben...

Die Nannys beim Friseur - wunderbar! Hanni wird aufgemotzt - keine Landfrauenfrisur mehr, sondern eine moderne. Karen hingegen darf grau bleiben. Grau ist eben nicht gleich grau. Meine Großtante hat sich noch mit über 70 die Haare gefärbt und man sah dann den weißen Haaransatz - dieses tiefschwarz sah furchtbar aus und richtig unnatürlich.

Wie haben wir uns alle daheim über Hannis Klamotten amüsiert - greige (ich vermute mal, diese Wortschöpfung gab es bislang nur im Buch. Hört sich grausam an und meine Farbe wäre das definitiv nicht - als ich heute einen Mantel beim Einkaufen entdeckte, musste ich gleich an diese Farbe denken. Glücklicherweise ist meine Hose doch beige und nicht greige. Schön, wie die entsetzte Hanni den Rock fallen ließ und hoffentlich wurde er ganz tief unter den Kleiderständer geschoben. Suse interesiert sich für einen neongrünen Tanga *grins* (Ich glaube, da stand neogrün im Buch).

Hanni nimmt bei den Zwillingen Nachhilfe beim Umgang mit dem PC. Und sie entdeckt, weshalb Werner beim Anblick der "neuen Hanni" etwas irritiert wirkte: Hanni sieht nun aus wie seine verstorbene Frau! Aber übel nehmen kann sie Werner nicht, wie er sich verhält. Und dass die beiden zusammenfanden war ja eher Zufall und nicht geplant.

Karen will der amerikanischen Familie ein Thanksgiving-Essen bereiten. Tagelang plant sie und bereitet alles vor, kocht und brät. Doch die Mutter muss ja unbedingt den Hund von der Leine lassen, der das gleich ausnutzt und verschwindet. Das Festessen fällt aus. Doch der Abend verläuft dann doch erfreulich, denn Karen ist beim Attache eingeladen. Rhondas Verhalten - unverständlich und kaltherzig. - Ist der Hund eben weg, ich mache es mir erst mal gemütlich... - Zum Glück sitzt Krupp bei Karens Rückkehr wieder vor der Tür.

S. 259, Zeile 8 - Allerdings war er leider. - Fehlt hier ein Teil des Satzes, oder ist es ein nicht ausgesprochener Gedanke Karens?

Suse soll Martinsgänse rupfen. Ganz schön egoistisch von Martin, die Gänse ungerupft zu kaufen - man merkt, dass er noch nie Gänse rupfen musste. Natürlich kosten die Gänse so weniger, aber die Arbeit ist kaum zu bewältigen. Ich weiß noch, als bei uns daheim Enten geschlachtet wurden. Meine Schwester und unsere Cousine bettelten so lange, bis gleich drei Enten geschlachtet wurden, weil sie auch rupfen wollten. Und kurze Zeit später saß mein Opa da, rupfte eine Ente und die angefangenen Enten lagen neben ihm - die Mädels hatten keine Lust mehr und waren abgehauen.

Martin lässt Suse die Drecksarbeit machen, während er Rezepte entwickelt. Doch dann kommen sich die beiden näher - sehr viel näher und fast kommt es zum Äußersten. Als dann noch eine sturmfreie Bude lockt, macht Suse sich Hoffnungen. Doch dann soll sie mit Martin einen Ausritt wagen - erst geht noch alles gut, doch dann stürzt Suse vom Pferd und verletzt sich. Da verstehe ich Martin nicht. Das ist nicht romantisch, sondern leichtsinnig. Er zwingt eine im Reiten ungeübte Frau aufs Pferd - noch dazu auf ein sehr temperamentvolles, das er selbst kaum besänftigen kann. Suse hätte mit dem Kopf hart aufkommen und tot sein können! So recht verstehe ich weder Martin noch Hella. Will Martin doppelgleisig fahren? Wenn er doch seine Frau so sehr liebt, weshalb fängt er etwas mit Suse an? Und Hella scheint sich ihrer Sache sehr sicher zu sein.

Der Weihnachtsmarkt - diese Reporter vom Fernsehen - einfach furchtbar - stellen Suse, die stockbesoffen ist, bloß - und das auch noch live!

Clara fühlt sich verantwortlich für ihre Nannys. Die schreiben hoffentlich auch fleißig zurück!? Aber: Sie sieht alles idyllisch und als problemlos an. Wenn sie wüsste...

Cappuccino-Mama

vor 3 Jahren

bis S. 277

taniakraetschmar schreibt:
Liebe Leselady, in der Tat hat sich da ein Fehler bei Gustavo eingeschlichen, der nicht in dem korrigierten Mansukriupt war. Da fehlen drei Püntkchen. Er war leider ... und das darf man gern mit "schwul" ergänzen. Bei Suse stirbt die Hoffnung zuletzt. Sie vertraut Martin, weil sie ihm vertrauen will. Sie ist im Grunde die Romantikerin der drei. Deshalb der Ritt. Ach, Suse.

Ich hatte die Vermutung mit den 3 Pünktchen und hätte in Gedanken den Satz mit schwul vervollständigt.

Cappuccino-Mama

vor 3 Jahren

bis S. 277
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Ach so - Die Beziehung von Hannis Schwiegertochter ist kompliziert. Und so erfährt Hanni über Facebook, dass sich ihr Sohn und seine Frau schon längst getrennt haben. Hatte ja so etwas schon vermutet. Ich denke, da steht ein Kind zwischen den beiden, oder besser gesagt ein nicht vorhandenes Kind.

Dennoch nimmt die Schwiegertochter die Freundschaftsanfrage an. Ich denke, da erfährt man noch etwas über die Gründe der Trennung. Jedenfalls scheinen die beiden Frauen sich gut zu verstehen. Nein, man erzählt seinen Eltern nicht alles. Und seit ich so manches über andere Quellen erfahren habe, weiß ich, dass dies auch umgekehrt der Fall ist. So kann man sich guten Gewissens auch mal in Schweigen hüllen.

Cappuccino-Mama

vor 3 Jahren

fini
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Das Buch war soooo toll - schade, dass es vorbei ist. Und jede der Nannys ist letztendlich ihren Weg gegangen. Hanni, die ein ebensolcher Angsthase war, wie ich einer bin (wobei ich neben ihr wie ein Papagei wirken würde), hat die größte Wandlung durchgemacht.

Schlittschuhlaufen auf der Havel - Werner schafft es, dass Hanni sich auf das Eis wagt. Gibt es da eigentlich auf Flüssen keine Rahmen, damit ein Loch im Eis bleibt? Für Teiche gibt es ja Eisfreihalter, z.B. aus Styropor. Im Fluss mag das ja klappen, mit dem Aufhacken, in Teichen nicht zu empfehlen - Lebensgefahr für die Fischlein. Und wenn das Eis (mehr oder weniger) freigegeben wird, müsste da die offene Stelle im Eis nicht abgesichert werden irgendwie? Hanni hatte sich ja über die Leiter gewundert, die man benötigt, um ins Eis eingebrochene Personen zu retten. Ich dachte, es wäre bekannt, wozu die Leiter dient. Die Jungs sind wahre Helden. Schlittschuhlaufen ist so leicht wie Rollschuhlaufen - erklärte man mir in meiner Kindheit. Blöd nur, wenn man weder das eine, noch das andere kann. Ich lag mehr auf dem Hintern, als dass ich mich Vorwärtsbewegen konnte.

Drogen im Schokokeks - tja, die entwickelten ihre Wirkung erst unmerklich. Witzig fand ich den übereifrigen Arzt, der Hanni unterstellte, sie wäre drogensüchtig. Auf die Idee, jemand könnte Hanni die Drogen untergejubelt haben, oder sie könne aus Versehen von Haschkeksen genascht haben, darauf kam er gar nicht.

Karen ist der Kragen geplatzt. Sie konnte sich das ganze Drama nicht mehr mit ansehen. Als dann auch noch Eliza verschwand und Rhonda zur Flasche griff, reichte es ihr. Das hat wohl Rhonda endlich die Augen geöffnet und ich sehe eine Chance für die Familie.

Ebenso sehe ich eine Chance für Suse und ihren Bruder Bodo. Hochachtung, dass er es sich selbst eingestehen konnte, Alkoholiker zu sein. Es scheint, als sei er nun umgänglicher. Bei den einen wirkt sich ein Entzug positiv aus, andere werden noch aggressiver - war bei meinem Schwiegervater der Fall. Martin ist wohl ein Schürzenjäger, wohl schon vor Suse gewesen, wenn man Stella so reden hört. Seine Frau hat das wohl hingenommen bis zu einem gewissen Punkt. Sie war sich eben seiner sicher. Erst dachte ich ja, Susr und Martin wären seelenverwandt, doch schnell kristallisierte sich heraus, dass er Suse immer nur ausnutzte. Und dass Hella schwanger ist, wurde mir bei der Austernszene klar. Ganz schön dreist, dass Suse an Silvester auf die Kleine aufpassen sollte, wo sie doch sonst keinen Umgang zu ihr haben sollte. Recht so, dass sie da zum Schluss nicht mitgespielt hat.

Clara Behrens reist mit Mutter und Mann nach Berlin - was für ein tolles Ende. Und umsonst waren Claras Karten nie gewesen, auch wenn sie das denkt. Die Tätowierungen fand ich toll - Suse hätte man so eine Aktion zugetraut, Karen und Hanni wohl eher nicht.

Ich habe wirklich jede Seite genossen - ein wirklich mutmachendes Buch...

Cappuccino-Mama

vor 3 Jahren

fini
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Karen als Mitarbeiterin für Claras florierendes Geschäft - da kann die Tochter sich von der Idee verabschieden, ihre Mutter als Babysitterin zu missbrauchen.

Ben und Gitta haben sich getrennt, weil sie vollkommen verschiedene Vorstellungen hatten - Ben wollte Kinder, Gitta Karriere. Da ist es doch toll, dass Anja alleinstehende Mutter von zwei Söhnen ist, so gibt es hoffentlich doch noch eine Familie für Ben. Ich werde nie verstehen, weshalb die Sache mit Kinderwunsch,... nicht vor einer Eheschließung geklärt wird. Auch wenn ein Kinderwunsch unerfüllt bleiben kann, so hatte man zumindest die gleichen Vorstellungen. Ich jedenfalls hätte um keinen Preis der Welt einen Mann geheiratet, der keine Kinder wollte.

Wikipedia war mir ein guter Helfer: Weihenzell, Fischbachtal, Lübars, der Dom, Georg Heym - da kann ich mich schon ein oder mehrere Stunden in die Materie vertiefen.

Cappuccino-Mama

vor 3 Jahren

Kritik, Lob, Anregungen und dergleichen mehr

Ich lieeeebe dieses Buch so sehr - eines meiner Herzensbücher:
http://www.lovelybooks.de/autor/Tania-Kr%C3%A4tschmar/Clara-und-die-Granny-Nannys-1111251303-w/rezension/1133820433/

Herzlichen Dank, liebe Tania, dass ich an der Leserunde mitmachen durfte - und natürlich auch ein großes Dankeschön an den Verlag für die Unterstützung der Leserunde.

Die Rezi habe ich auch auf Amazon veröffentlicht, sowie auf meiner FB-Seite.

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