Tania Krätschmar Die Wellentänzerin

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Inhaltsangabe zu „Die Wellentänzerin“ von Tania Krätschmar

Dana van Aken hat ihr Leben im Griff: Ihre drei Töchter sind fast erwachsen, und ihr Hotelschiff entwickelt sich zum Geheimtipp. Die Liebe ist nach dem Tod ihres Mannes kein Thema mehr. Doch dann lernt sie den deutlich jüngeren Maler Antonius kennen und beginnt eine heimliche Affäre mit ihm – bis ihre Töchter die beiden im Bett erwischen.

Ein tolles Buch!!! <3

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  • Ein zauberhafter Wohlfühlroman

    Die Wellentänzerin

    Queenelyza

    31. March 2014 um 20:49

    Dana van Aken hat mit Mitte 40 ihr Leben im Griff. Mit ihren drei Töchtern betreibt sie ein kleines Hotelschiff, das Passagiere von Berlin an die Ostsee bringt, und es läuft recht gut. Seit ihr Mann vor drei Jahren gestorben ist, ist Liebe in Danas Leben eigentlich kein Thema. Doch dann trifft sie den wesentlich jüngeren Künstler Antonius, dessen Charme sie umhaut. Eine wilde Affäre beginnt, die zunächst einmal damit endet, dass Danas Töchter die beiden in flagranti erwischen...   So gerne ich wilde, fantasievolle Chick-Lit mag, manchmal ist mir ein Roman mit "echten" Menschen und nachvollziehbaren Lebenssträngen einfach lieber. ich kann mich damit besser identifizieren, mehr genießen. "Die Wellentänzerin" ist zweifelsohne ein solches Buch. Kein neues Thema, aber einfach gefühlvoll und warmherzig erzählt. Dabei behält Tanja Krätschmar nicht nur die Hauptfiguren im Blick, sondern kreiert auch wunderbar lebendige Nebendarsteller wie zum Beispiel die Freundesgruppe, die auf dem Boot gen Ostsee schippert. Man sieht sie förmlich vor sich, und zwar allesamt.    Natürlich gibt es auch die allerorts üblichen Verwicklungen, die hier aber auch nicht überkandidelt wirken, sondern einfach passen. Ich konnte die Gedanken und Sorgen von Dana einfach nachvollziehen, da war nichts Abgehobenes dabei, sondern einfach nur eine ganz normale Frau mit ganz normalen Alltagssorgen. Wer damit leben kann, dass die Hauptfigur kein Model ist, sondern eine gestandene Frau mit Falten und Macken, der kann bei Tanja Krätschmar unbesorgt zugreifen - und genießen!

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  • Rezension zu "Die Wellentänzerin" von Tania Krätschmar

    Die Wellentänzerin

    Booksmypassion

    01. May 2012 um 21:07

    Dana van Aken, Mutter von drei Töchtern, hat ein Hotelschiff, auf denen sie Fahrten von Berlin bis an die Ostsee anbietet! Nach dem Tod ihres Mannes hat sie die Liebe nicht mehr an sich herangelassen! Ausgerechnet kurz vor einer Schiffstour lernt sie den jungen, attraktiven Antonius Merano kennen! Sie verliebt sich Hals über Kopf in ihn. Aber was sollen nur ihre Töchter von ihr denken? Hat diese Liebe überhaupt eine Chance? Zuerst war ich skeptisch. Eine Liebe zu einem 15 Jahre jüngeren Mann? Kann das überhaupt gut gehen. Wir leben ja in einer Zeit, wo gerade dieses Thema sehr "verpönt" ist. Ich wurde aber eines besseren belehrt. Liebe kennt nämlich keine Grenzen!!!! Tania Krätschmar weiß, wie sie Ihre Leser in den Bann ziehen kann. Die Liebesgeschichte von Dana und Antoinus ist so wunderschön beschrieben, dass man kaum dazu kommt, dieses Buch zur Seite zu legen! Oft hatte ich das Gefühl, selbst auf dem Schiff der "Drei Töchter" zu sitzen. Besonders ans Herz gewachsen, ist mir die Mutter von Dana, Charlotte! Sie hat immer ein offenes Ohr für die Probleme ihrer Familie. Manchmal wäre ich gerne ins Buch gesprungen und hätte sie einfach nur mal gerne in den Arm genommen. Ob die Liebe zwischen Dana und Antonius eine Chance hat, möchte ich an dieser Stelle nicht verraten! Wenn Ihr Lust auf eine Liebesgeschichte der ganz anderen Art habt, dann ist dieses Buch genau das Richtige! Von mir gibt es absolut gerechtfertigte 5 Sterne!!!

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  • Rezension zu "Die Wellentänzerin" von Tania Krätschmar

    Die Wellentänzerin

    Vimpsy

    17. January 2012 um 22:10

    Dana van Aken, 44 Jahre, führt seit dem Tod ihres Mannes das Hotelschiff "Die Drei Töchter" alleine. Zu ihr gehören außerdem ihre Diabetes-Kranke Mutter Charlotte und ihre 3 Töchter Emma, Franziska und Katharina. Eines Tages tratt der 29jährige Maler Antonius in ihr Leben. Er war gerade dabei am Ufer ein neues Wasser-Bild zu malen, als er sah, dass Charlotte in wanken geriet und ihr etwas ins Wasser fiel. Antonius tauchte danach und damit war er der Retter für Charlotte. Sofort musste er mit aufs Boot kommen und mitessen. Alle waren begeistert von ihm. Von nun an, sollte Antonius für viel Wirbel in der Familie sorgen. Da er sehr attraktiv war, warfen die Töchter ein Auge auf ihn. Auch Dana fühlte sich mehr und mehr von ihm angezogen. Ihr gefiel seine Freiheit, die er auslebte. Sie fühlte sich in seiner Gegenwart viel jünger. Dennoch plagten sie immer wieder die Zweifel, ob das richtig ist, was sie tun. Sie wusste nicht recht, ob es mit dem großen Altersunterschied klappen kann. Jedoch gelang es ihr die Zweifel beiseite zu schieben und sie konnte sich auf ihn einlassen. Recht schnell lernten sie sich lieben. Sie genossen die Vorzüge des anderen, genossen die gemeinsame Zeit. Sie wollten einander nicht mehr loslassen. Doch das Glück schien nicht mit ihnen zu sein. Es kam zu einigen Zwischenfällen, die die junge Liebe schwer belasteten. Die Wellentänzerin ist ein sehr emotionales Buch. Tania Krätschmar beschreibt auf eine sehr liebevolle Art und Weise eine Liebesgeschichte mit Hindernissen. Der Altersunterschied der beiden Liebenden rückt in den Vordergrund und es werden realistisch, Gedanken, Ängste und dann das aufeinander einlassen beschrieben. Alle Charaktere werden authentisch beschrieben, ich konnte mich super in die Personen rein Versetzen. Die Geschichte wird unverblümt mit allen Höhen und Tiefen erzählt, mit Alltagsproblemen, pubertierenden Kindern und kranker Mutter. Ich liebe dieses Buch. Es geht in den Tiefe, man lebt und leidet mit. Den Schreibstil von der Autorin mag ich sehr. Das Buch ist flüssig geschrieben, es kommt keine Langeweile auf. Viel Lebendigkeit und immer wiederkehrende Höhepunkte haben mich gefesselt. Ich freue mich auf weitere Bücher von Tania Krätschmar.

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  • Leserunde zu "Die Wellentänzerin" von Tania Krätschmar

    Die Wellentänzerin

    taniakraetschmar

    Hallo, lovely Booklers: Habt ihr Lust auf Romantik in der Vorweihnachtszeit? Dann ist die „Wellentänzerin“ der richtige Roman: Wasser - das ist das, womit alles im Leben anfängt. Das sehen auch die 44-jährige Kapitänin Dana van Aken und der wesentlich jüngere Maler Antonius so. Zwei Seelenverwandte, und eine heiße Liebesgschichte beginnt. Kein Problem? Da sind die drei Töchter der Kapitänin aber ganz anderer Meinung. Und schon brodelt es in Berlin, auf der Havel und auf der Müritz, wo in einem rosaroten Hotelschiff langgeschippert wird ... Am 7. Dezember beginnt die Leserunde zur "Wellentänzerin", die ab 1. Dezember im Handel ist. Wir verlosen drei signierte Bücher unter denjenigen, die bis zum 1. Dezember etwas zum Thema schreiben: Ein wesentlich jüngerer Mann - verlockend? Nur Leidenschaft, aber keine Liebe? Oder keine Lust auf den besten Freund des Sohnes? Eure Fragen sind jederzeit willkommen, auch zu meinen anderen Romanen und zur Verfilmung von Seerosensommer. Das ist meine erste Leserunde, ich hoffe, ich lösche nicht versehentlich mittendrin alle Beiträge ;-)! Herzliche Grüße, Tania Krätschmar

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  • Rezension zu "Die Wellentänzerin" von Tania Krätschmar

    Die Wellentänzerin

    steffchen3010

    16. January 2012 um 12:30

    ..Die mit den Wellen tanzt.. - Dana von Aken steht mit ihren 44 Jahren fest im Leben. Als Mutter dreier Töchter und Kapitänin ihres eigenen Hotelschiffes, der „Drei Töchter“, ist sie eigentlich ganz zufrieden mit ihrem Leben. Einzig der Tod ihres Mannes vor ein paar Jahren hat Wunden in ihrem Herzen und einen leeren Platz an ihrer Seite hinterlassen. Einen Platz, der zukünftig leer bleiben wird, da ist sich Dana sicher. - Doch als der 15 Jahre jüngere Maler Antonius auf ihrem Schiff strandet, gerät ihr Standpunkt ins Wanken. Sein Wesen verzaubert sie und lässt trotz des deutlichen Altersunterschieds Begierde und Sehnsucht in ihr auflodern. Dinge, von denen sie nicht geglaubt hätte, sie noch einmal für einen Mann verspüren zu können. Auch Antonius sucht Danas Nähe. Eine Woge der Leidenschaft führt sie zueinander und spült sie immer wieder in die Arme des anderen. - Das Glück währt nicht lange. Als Danas Töchter die beiden im Bett erwischen, ziehen dunkle Gewitterwolken über das Hause von Aken. Ist Dana nun tatsächlich gezwungen zwischen der Liebe und ihrer Familie zu entscheiden? - Tania Krätschmar schuf mit „Die Wellentänzerin“ eine spritzige Geschichte über die Liebe zweier Menschen, die auf den ersten Blick nicht unterschiedlicher sein könnten. Sie erzählt von einer Liebe, die unmöglich scheint und trotzdem möglich ist. Zwei völlig unterschiedliche Welten, die aufeinander prallen und nur eine Gemeinsamkeit zu haben scheinen: die Verbundenheit zum Wasser. - „Auf der anderen Seite ist Wasser auch ein großer Gleichmacher (..) Wo das Wasser bedrohlich steigt, müssen alle seine Macht fürchten. Eine Tsunami-Welle macht keinen Unterschied zwischen arm und reich. Wo das Wasser fehlt, haben alle Durst. Ein Fluss, der durch eine Stadt geht, schert sich nicht darum, ob er durch ein teures oder runtergekommenes Viertel fließt. Und alle, die mit dem Boot auf dem Wasser unterwegs sind, werden dieselben Bedingungen vorfinden.“ - Zitat, Seite 178 - Dana ist Anfang vierzig und fest im Leben verankert. Nach dem Tod ihres Mannes sind die Töchter, ihre Mutter und ihr Kreuzfahrtschiff, die „Drei Töchter“, zu ihrem Lebensmittelpunkt geworden. An einen neuen Mann an ihrer Seite will sie nicht denken. - Antonius ist 29 Jahre alt und lebt nach einer gescheiterten Karriere als Lehrer ein freies und ungezwungenes Leben eines freischaffenden Künstlers. Mit seinen Bildern fängt er die Gefühle ein, die er beim Betrachten des Wassers durchlebt. Sein charismatisches Erscheinen lässt viele Frauenherzen höher schlagen. Mehr Herzen, als Antonius lieb sind. - Als sich die beiden das erste Mal begegnen, ist es um Beide geschehen. Während Antonius schnell bemerkt, dass Dana eine besondere Frau ist, dessen Herz er gewinnen möchte, gesteht sich Dana nur sehr schwer ihre Sehnsucht nach dem um einige Jahre jüngeren Mann ein. Sie beginnen eine leidenschaftliche Affäre, die sich schon bald zu mehr entwickelt, als es ihrem Umfeld lieb ist. Vor allem Danas Töchtern ist die Beziehung zwischen ihrer Mutter und Antonius ein Dorn im Auge. Ein Aspekt, der die Liebe von Dana und Antonius auf eine harte Bewährungsprobe stellt. Denn ihre Töchter bedeuten Dana alles. Mehr, als die Liebe zu einem anderen Mann. Für wen wird sie sich also entscheiden? - Krätschmar gelingt es auf sehr einfühlsame und lebendige Weise dem Leser Danas Sichtweise nahezubringen. Während sie sich auf der einen Seite nach Antonius sehnt und er ihr Fels in der Brandung wird, steht sie mit ihrer Beziehung zu ihm im stetigen Konflikt mit ihren Töchtern. Antonius schenkt ihr das Gefühl, begehrt zu werden. Ihre Töchter sind ihre Familie und stehen für das Leben, dass sie sich mit ihrem verstorbenen Mann mühsam aufgebaut hat. Neben der Liebesgeschichte schenkt die Autorin auch der Umgebung, die das Kreuzfahrtschiff während seiner Route passiert, den Raffinessen der Passagiere und der individuellen Lebensgeschichte von Danas Töchter & ihrer Mutter ihre liebevolle Aufmerksamkeit. Sie beschreibt die Dinge in sehr bunten und schillernden Farben, weshalb sie einem sehr lebendig erscheinen. Das alles lässt „Die Wellentänzerin“ zu einer bezaubernden Geschichte werden, die damit zur perfekten Lektüre für zwischendurch wird. Auch wenn kein großer Anspruch an den Leser gestellt wird, ist die Geschichte sowohl unterhaltsam als auch abwechslungsreich. Da sie mir ein Lächeln auf die Lippen zauberte, schenke ich ihr 5 von 5 tosenden Wellen, die den Sand am Wasserufer ganz gemächlich zurück ins Gewässer spülen. - „Zu kurz, manche Lieben. Gerade die kürzesten bleiben am Längsten im Gedächtnis. Manchmal kann man das Gute in anderen nicht sehen, weil man zu dicht dran ist. N´ bisschen wie bei Monet. (..) Stehst du direkt davor, siehste nix als Pünktchen. Erst wenn du zurücktrittst, erkennst du, was es ist.“ - Zitat, Seite 317

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  • Rezension zu "Die Wellentänzerin" von Tania Krätschmar

    Die Wellentänzerin

    Literatur

    14. January 2012 um 19:25

    Eine Beziehung mit großem Altersunterschied stellt leider immer noch in unserer Gesellschaft ein gewisses Tabu dar bzw. wird zumindest als etwas Außergewöhnliches betrachtet. Dabei haben Gefühle nichts mit Alter zu tun und das Alter eines Menschen sagt nur sehr wenig über den Menschen an sich aus. Tania Krätschmar greift dieses Thema mutig in ihrem Roman „Die Wellentänzerin“ auf: Dana van Aken ist eine Frau Mitte Vierzig, die mitten im Leben steht: Ihre drei Töchter sind fast erwachsen und finden ihren eigenen Lebensweg, ihr Hotelschiff „Drei Töchter“, mit dem sie Kreuzfahrten von Berlin an die Ostsee anbietet, ist inzwischen gut nachgefragt und sie hat die Trauer nach dem Tod ihres Mannes überwunden. Lediglich das Thema Liebe scheint zunächst kein Thema mehr für sie zu sein – bis sie den jungen Künstler Antonius Merano kennen und lieben lernt. Nachdem sie ihre eigenen Vorbehalte überwunden hat, sind es jedoch insbesondere die Vorurteile ihrer Familie und die der Gesellschaft, die sie an dieser Beziehung zweifeln lassen. Hat ihre Liebe zu Antonius eine Chance? Der Leser nimmt am Familienleben der Familie van Aken hautnah teil und lernt die Wünsche, Hoffnungen, Denkweisen und Ängste jedes Protagonisten kennen. Es ist zunächst geprägt von einem harmonischen, lustigen Miteinander, durch die neue Beziehung der Mutter breiten sich jedoch Dissonanzen aus. Jede der Figuren hat aktuell Entscheidungen zu treffen. Jede der van Aken Frauen hat eigene Verhaltens- und Wirkungsmuster: Während die drei Töchter Gefühle und Gedanken offen, fordernd und unsicher ausleben, wirkt Dana lebenserfahren, vorsichtig, aber auch selbstbewusst - sie ist eine Frau, die mitten im Leben steht und nicht auf eine Liebesbeziehung angewiesen ist, diese jedoch auch nicht verneint. Antonius ist ein mutiger, junger Mann, der sich nicht für Vorbehalte und Vorurteile interessiert, sondern seine Gefühle lebt. Ich bin ganz bezaubert vom liebevollen Sprachstil der Autorin und den Hauptfiguren, die sehr menschlich und alltäglich dargestellt werden. Nach nur wenigen Seiten habe ich bereits die Hauptfiguren lieb gewonnen, jede für sich, jede mit ihren Stärken und Schwächen. Ich kann mir die Figuren bildlich vorstellen, mich in sie hineinversetzen, wie sie denken und fühlen, sie sind mir als Leserin greifbar nahe. Das Zwischenmenschliche lässt sich zwischen den Zeilen spüren, ich bin als Leserin einfach mitten drin in der Handlung. Außerdem wird Erotik sehr ausdrucksvoll mit in die Handlung eingeflochten: Die Funken zwischen Dana und Antonius, die bereits zu Beginn sprühen, sind förmlich spürbar. Die erotischen Szenen werden in stimmungsvollen, direkten, aber doch würdigen Worten vermittelt. Des Weiteren wird die Kreuzfahrt zwischen Berlin und der Ostsee sehr malerisch und mit einem Blick für jedes Detail beschrieben: Neben Danas aufgewühlten Emotionen sind insbesondere die zwischenmenschlichen Beziehungen zwischen den Menschen an Bord sehr interessant. Die Fahrt wird auch landschaftlich und kulturell sehr bildlich beschrieben, sodass es eine große Freude war, davon zu lesen. Diese Authentizität und Sprachgewalt in der Darstellungsweise finde ich beeindruckend! Ein großer Wermutstropfen bleibt: Das Buch hat ein Ende, sodass sich der Leser irgendwann tatsächlich leider von der Familie van Aken verabschieden muss, nachdem sie sich alle Seite für Seite jeder auf seine Art ins Leserherz geschlichen haben. Wenn es die „Drei Töchter“ tatsächlich geben würde, ich würde sofort eine Reise buchen :-) ! Cover und Klappentext harmonieren sehr gut miteinander und stimmen sehr gut auf den Roman ein. Insbesondere die roten Gummistiefel sind ein echter Hingucker! Dieses Buch ist wirklich wertvoll, berührend, menschlich. Jede Figur, jeder Charakter wird für sich mit einem besonderen Blick beleuchtet. Der Roman spricht mit einem eindrucksvollen Facettenreichtum die wichtigen Fragen im Leben, das Miteinander und die alltäglichen Details an und verbreitet ein Wohlgefühl beim Lesen, ohne tragische Aspekte auszusparen. Dieser Roman ist mehr als lesenswert!

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  • Rezension zu "Die Wellentänzerin" von Tania Krätschmar

    Die Wellentänzerin

    bookmouse

    05. January 2012 um 07:48

    Ein wahnsinnig romantischer Roman, an dessen Ende man seufzen wird. Möge dieser Roman niemals enden! Fragt ihr euch das nicht auch bei so manchem Buch, das ihr lest? Dieses Buch ist so eines. Am liebsten möchte man als Leser in das Buch hineinkrabbeln und mit auf Kreuzfahrt gehen oder Katharina, die Tochter von Dana van Aken, am liebsten davon abhalten, die Liebe zwischen Antonius Merano und Dana zu stören. Dana ist 44, Mutter von drei Töchtern und steht mit beiden Beinen fest im Leben. Sie hat ein Schiff, die „Drei Töchter“, mit dem sie Kreuzfahrten von Berlin an die Ostsee unternimmt. Dass sie sich in den viel jüngeren Maler Antonius Merano verlieben würde, damit hat Dana nicht gerechnet. Sie hat nämlich gedacht, dass die Liebe in ihrem Leben keine Rolle mehr spielt seit dem Tod ihres Mannes vor vier Jahren. Sie ist fasziniert von den Bildern, die Antonius malt und stellt die Bilder sogar auf ihrem Schiff aus. Damit fangen die Irrungen und Wirrungen in Danas Leben jedoch erst an…

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  • Rezension zu "Die Wellentänzerin" von Tania Krätschmar

    Die Wellentänzerin

    Arwen10

    27. December 2011 um 19:41

    Die 44 jährige Dana steht mit den Beinen fest im Leben. Seit dem Tod ihres Mannes versorgt sie die drei Töchter und ihre Diabeteskranke Mutter alleine. Dana bietet Kreuzfahrten mit ihrem Hotelschiff "Die drei Töchter" von Berlin an die Ostsee an. Eines Tages trifft sie den 29 jährigen , äußerst talentierten Maler Antonius. Sein Hauptmotiv ist das Wasser. Dana erkennt direkt sein Talent und willigt ein, einige seiner Bilder auf ihrem Schiff auszustellen. Dabei denkt sie nicht nur an die Bilder. Antonius übt eine starke Faszination auf sie aus und auch er ist mehr als interessiert. Aber da sind auch Danas Töchter, die den attraktiven Maler auch interessant finden. Es ist ein Schock, als sie ihre Mutter mit Antonius im Bett erwischen. Dieser Roman der Autorin hat mir außerordentlich gut gefallen. Viele Fragen, die die Thematik ältere Frau, jüngerer Mann betreffen werden aufgeworfen. Kann so eine Beziehung gutgehen ? Wie sieht es die Umwelt, die eigene Familie ? Was sagen die eigenen Kinder, die nur wenig jünger wie der Partner sind ? All diesen Fragen wird nachgegangen. Jede einzelne Hauptperson dieses Romans wird dem Leser nahegebracht, ihre Gefühle, ihre Gedanken, ihre Wünsche. Die Großmutter Charlotte ist mir besonders ans Herz gewachsen. Obwohl sie krank ist, hält sie in dieser Familie die Fäden in der Hand und spricht im richtigen Augenblick ein Machtwort. Erstaunlich wie eine Familie zusammenhängt. Jeder Einzelne ist wichtig, damit es funktioniert , damit Friede und Liebe herrschen. Und ja, das Wichtigste ist die Liebe ! Der Schreibstil der Autorin hat mir sehr gefallen und dieser Roman wunderbar unterhalten.Der Roman ging in die Tiefe und ist auf die Gedanken und Gefühle der Hauptpersonen eingegangen, das hat mir sehr gefallen.Nach dem Zuklappen des Buches ist man traurig, dass es vorbei ist und man möchte direkt mehr ! Aber zum Glück gibt es ja noch ein paar Romane der Autorin, die man lesen kann.

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  • Rezension zu "Die Wellentänzerin" von Tania Krätschmar

    Die Wellentänzerin

    schlumeline

    25. December 2011 um 12:34

    Dana von Aken ist selbstständig. Sie ist Kapitänin eines Binnenkreuzfahrtschiffes mit dem Namen „Drei Töchter“. Dieser Name kommt nicht von ungefähr, hat Dana doch drei fast erwachsene Töchter, Katharina, Franziska und Emma. Vor 4 Jahren, im Alter von 40 Jahren, hat Dana ihren Mann verloren und ist seitdem selbst für den Lebensunterhalt der Familie verantwortlich. Neben den Töchtern gehört zu dieser Familie auch noch Charlotte Hagedorn, die Großmutter. Kurz vor einer geplanten Kreuzfahrt taucht rein zufällig der junge Maler Antonius Merano auf dem Schiff auf. Er hilft Charlotte Hagedorn als dieser etwas ins Wasser fällt und so beginnt eine Geschichte mit vielerlei Verwicklungen und Emotionen wie das Leben sie tatsächlich geschrieben haben könnte. Antonius ist Ende 20 und sehr attraktiv. Das bleibt auch Danas Töchtern nicht verborgen. Aus der zufälligen Begegnung wird schon bald eine geschäftliche Verbindung, denn Antonius stellt einige seiner Bilder, die allesamt mit dem Element Wasser in Verbindung stehen, auf dem Schiff aus. Die Anziehungskraft des jungen Mannes wirkt aber auch auf die Kapitänin selbst und so entwickelt sich recht schnell eine leidenschaftliche Beziehung zwischen Dana und Antonius. Wenngleich hier der Altersunterschied immer wieder Danas Gedanken durchstreift, fühlt sie sich scheinbar so frei und glücklich wie schon lange nicht mehr. Dennoch ist sie hin- und hergerissen zwischen ihrer Familie, den Verpflichtungen und ihrem neuen Glück. Keinesfalls aber möchte sie diese Beziehung zu einem so viel jüngeren Mann öffentlich machen. Doch es kommt, wie es kommen muss: Katharina und Franziska platzen in das Liebesspiel zwischen ihrer Mutter und Antonius hinein und sind entsetzt. Die Wellentänzerin ist ein sehr emotionales Buch, das in erster Linie für Frauen geschrieben ist und neben einer wundervollen Geschichte auch ein brisantes Thema aufgreift. Hier liebt eine Frau einen viel jüngeren Mann. Kann eine solche Beziehung Bestand haben? Was denken die Angehörigen und Freunde darüber und wie gehen sie damit um? Soll man nicht einfach glückliche Momente im Leben einfach genießen ohne sich Gedanken darüber zu machen was andere meinen? In Tania Krätschmars Roman spielen alle diese Fragen eine Rolle und werden zumindest im vorliegenden Fall auch beantwortet. Im Grunde genommen ist ja auch klar, dass jede Beziehung im Alltag gelebt werden will und da ist der Altersunterschied zwischen den Partnern vermutlich meistens das kleinere Problem. Beziehungen haben Bestand oder gehen auseinander, auch unabhängig vom Alter. Dana von Aken jedenfalls muss, wenn auch mit Unterstützung der älteren Generation, lernen, dass man auch einmal an sich selber denken und anderen die Meinung sagen sollte, wenn es erforderlich ist. „Die Wellentänzerin“ ein Buch mit Wellen- und Tiefgang, für die Frau von heute und morgen.

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  • Rezension zu "Die Wellentänzerin" von Tania Krätschmar

    Die Wellentänzerin

    Cellissima

    20. December 2011 um 08:08

    Die Mittvierzigerin Dana van Aken hat ihr Leben fest im Griff: Ihre drei Töchter sind fast erwachsen und wohlgeraten, ihre Geschäftsidee, Reisen auf norddeutschen Gewässern mit ihrem Schiff "Die drei Töchter", welches sie zum schwimmenden Hotel umfunktioniert hat, entwickelt sich zum Geheimtip. Die Reisen sind ständig ausgebucht. Dana weiß, wer sie ist, wo steht, was sie will und was sie nicht will. Einen Mann an ihrer Seite gibt es nicht mehr. Ihre große Liebe starb vor ein paar Jahren. Seitdem ist die Liebe für Dana kein Thema mehr; sie widmet sich ganz ihren Töchtern, ihrer Mutter und ihrem Schiff und möchte auch, dass das so bleibt. Bis zu dem Tag, an dem sie Antonius, den geheimnisvollen, 15 Jahre jüngeren Maler kennenlernt, der ihr gegen ihren Willen den Kopf verdreht. Erst ist es nur ein geschäftlicher Kontakt, dann nur Sex ... muss sie sich am Ende doch eingestehen, dass sie sich ernsthaft in Antonius verliebt hat und es ohne ihn nicht mehr geht? Vor ihren Töchtern möchte sie die Sache mit Antonius geheimhalten, was ihr zunächst auch gelingt - bis diese die beiden im Bett erwischen und die Affäre auffliegt ... Die Fragen und Probleme beginnen: Passen ein Maler und eine Kapitänin überhaupt zusammen? Passen ein jüngerer Mann und eine deutlich ältere Frau zusammen? Darf das sein? Sollte die Vernunft oder die Liebe siegen? Was ist wichtiger, ein Mann oder die Familie? Kann eine Liebe wirklich alle Widerstände und Hindernisse überwinden? *** Vorweg: Dieses Buch ist rundum gelungen. Es beginnt mit dem wunderschönen Cover und dem Titel. Beide passen hundertprozentig zum Inhalt des Buches. Es ist sehr gut geschrieben, liest sich leicht und flüssig, man hat beim Lesen sofort entsprechende Bilder vor Augen. Schon zu Beginn passiert einiges. Absolut positiv finde ich, dass dies zwar ein Frauenroman ist - aber endlich mal KEIN flach und seicht geschriebener, klischeebeladener, ohne wirkliche Handung vor sich hinplätschernder 08/15-Weibchen-Roman. Ich lese ganz gerne mal einen Frauenroman, was aber meistens daran scheitert, dass es überwiegend oben genannte Exemplare gibt - mit denen ich mich nicht langweilen und meine Zeit verschwenden möchte. Bei der Wellentänzerin ist das zum Glück GANZ anders! Diese Geschichte hat Niveau und Tiefe, ist toll geschrieben. Seichten Schreibstil, fehlende Handlung, Klischees, Durchschnitt sucht man zum Glück vergeblich! Die Konstellation jüngerer Mann/ältere Frau ist ja noch immer ein wenig tabuisiert, aber sehr interessant. Man sieht, dass es letztlich dieselben Zweifel und Probleme gibt wie in der umgekehrten Konstellation. Überhaupt geht es nicht nur darum, sondern auch um das Familienleben, darum, welche Probleme entstehen können, wenn ein Mann ins Leben tritt, darum, wie die Liebe plötzlich vor einem steht, darum, was sie mit einem anrichtet, auch, wenn man sie eigentlich gar nicht will, welche Macht sie hat ... es geht um große Themen in diesem Roman. Auch die Malerei und das Wasser kommen (natürlich!) nicht zu kurz, was mir ebenfalls sehr gefallen hat. Der Roman ist an keiner einzigen Stelle langweilig, sondern durchweg spannend. Man muss einfach immer weiter lesen, hofft auf ein Happy End, will erfahren, wie alles endet. Einziger Nachteil: Man fühlt sich irgendwie leer, wenn man am Ende angelangt ist, hätte gerne weiter gelesen ;). Sobald ich mir die anderen bisher erschienenen Romane besorgt und gelesen habe, werde ich auch diese rezensieren. Die sind sicherlich nicht weniger reizvoll und gut. *** Fazit: An diesem Buch gibt es absolut nichts auszusetzen, es ist rundum gelungen! Es eignet sich für alle Altersklassen, man kann es immer und überall lesen. Ideal für alle alleinerziehenden Mütter, alle Frauen, die mit beiden Beinen im Leben stehen, die überzeugt davon sind, dass sie sich nicht mehr verlieben wollen, für Leute, die eine Affinität zur Malerei und zum Wasser haben - oder einfach für alle, die einen wirklich tollen Frauenroman mit Niveau und Tiefgang suchen, der nicht 08/15, sondern in jeder Hinsicht überdurchschnittlich ist. 5 Sterne und meine uneingeschränkte Empfehlung!!

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  • Rezension zu "Die Wellentänzerin" von Tania Krätschmar

    Die Wellentänzerin

    ForeverAngel

    16. December 2011 um 18:25

    Wo die Liebe hinfällt Die mitvierzigjährige Dana ist Kapitän auf einem Hotelschiff. Mit an Bord ihre Mutter und ihre drei erwachsenen Töchter. Die Geschäftsidee läuft gut, der nächste Halt ist Berlin. Vorher steigt Antonius hinzu, ein charmanter und gut aussehender Künstler, der Aquarelle über das Wasser liebt. Die drei Töchter sind sofort von ihm angetan und werben um seine Aufmerksamkeit. Als jedoch Dana und Antonius einen Augenblick lang allein sind, funkt es gewaltig - und die beiden schlafen miteinander. Zuerst erzählen sie es niemandem, schließlich ist Antonius viel jünger. Und wie sollte sie es ihren Töchter erzählen? Aber schließlich weiß man nie, wo die Liebe hinfällt. Ein lockerleichter Liebesroman über eine Frau, die die Liebe dort entdeckt, wo sie sie niemals erwartet hätte, und die absolut machtlos dagegen ist. Eine schöne Geschichte für ruhige Abende oder gar einen Kreuzfahrturlaub. Ein großes Dankeschön an Autorin und Verlag für das Leseexemplar, es hat Spaß gemacht.

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