Tania Krätschmar Eva und die Apfelfrauen

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Inhaltsangabe zu „Eva und die Apfelfrauen“ von Tania Krätschmar

Fünf Freundinnen, ein Apfelgarten und ein Sommer auf dem Land, der alles verändert Die Anzeige im Internet ist ein voller Erfolg: Eva und ihre vier besten Freundinnen erben tatsächlich ein Haus! Allerdings nicht in Berlin, sondern im Wilden Osten, und nur unter einer Bedingung: Sie müssen den riesigen Apfelgarten bewirtschaften, der zum Haus gehört. Aber das ist für die fünf munteren Städterinnen nur eine von vielen Herausforderungen …

eine spannende Erbschaftsgeshichte

— MeinFreizeitGlueck
MeinFreizeitGlueck

Ein unglaublich gefühlvolles Buch über Freundschaft, die Liebe zur Natur und zum Leben. Das richtige Buch für kalte Winterabende.

— Tina06
Tina06

Frauenpower in einem Frauenroman

— BookfantasyXY
BookfantasyXY

Leicht zu lesen und daher angenehm für zwischendurch

— VeroL
VeroL

Dieses Buch liest sich leicht, es unterhält und regt auch zum Nachdenken über die Position in der Familie und den eigenen Freundeskreis an.

— Samtpfote
Samtpfote

Eine sehr spritzige und lesenswerte Sommerlektüre. Langweilig wird es bei Eva und Ihren Freundinnen nie.

— Thrillergirl
Thrillergirl

Leider nicht mein Buch. Nach 100 Seiten hat mir das Buch immer noch nichts gegeben . Daher abgebrochen.

— Felidae65
Felidae65

Eine Auszeit vom Alltag - nicht nur für Eva und die anderen, sondern auch für den Leser!

— FlintstonesRequiem
FlintstonesRequiem

Vielleicht ein wenig viel Kitsch und Klischee. Aber für einen Frauenroman sehr lesbar und angenehm geschrieben

— ioreth
ioreth

Kurzweilig und Lustig, ist ein nettes Buch für zwischendurch.

— Pepples002
Pepples002

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  • ein Buch zum Verlieben

    Eva und die Apfelfrauen
    MeinFreizeitGlueck

    MeinFreizeitGlueck

    01. June 2017 um 11:31

    Eva Nele, Kolleginnen einer Werbeagentur   Marion, Tai Chi Fan Grundschullehrerin aus Neukölln mit Burnout   Dorothee, Mutter von vier erwachsenen Kindern.   Julika, geschieden  -------------------------------------  sie möchten, gemeinsam in einer Wohngemeinschaft alt werden zu wollen, dafür geben Sie eine Anzeige auf, deren Text zu einer Erbschaft führt. --------------------------------------- Sie beziehen ein Anwesen in der  Mark Brandenburg. Das Haus liegt an einem großen Apfelgarten. Das kleine Dorf  Wannsee, mit seinen Bewohnern wird zum Abenteuer für die Städterinnen. Nicht Alle kommen damit zurecht. --- Die Apfelernte verändert die Einstellung, es entsteht eine weitere Idee , zu einem Buch: "Eva und die Apfelfrauen". ------------------------------------- Die kriminelle Geschichte, um den Bürgermeister , ist sehr überraschend. -------------------------------------- zum Schluß hat eine sich verliebt.. -------------------------------------- Ich habe sehr gelacht,  mit gefiebert, wie die Episoden ,um die fünf enden.  

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  • hätte ich gerne...

    Eva und die Apfelfrauen
    MeinFreizeitGlueck

    MeinFreizeitGlueck

    01. June 2017 um 11:16

    Eva Nele, Kolleginnen einer Werbeagentur   Marion, Tai Chi Fan Grundschullehrerin aus Neukölln mit Burnout   Dorothee, Mutter von vier erwachsenen Kindern.   Julika, geschieden  -------------------------------------  sie möchten, gemeinsam in einer Wohngemeinschaft alt werden zu wollen, dafür geben Sie eine Anzeige auf, deren Text zu einer Erbschaft führt. --------------------------------------- Sie beziehen ein Anwesen in der  Mark Brandenburg. Das Haus liegt an einem großen Apfelgarten. Das kleine Dorf  Wannsee, mit seinen Bewohnern wird zum Abenteuer für die Städterinnen. Nicht Alle kommen damit zurecht. --- Die Apfelernte verändert die Einstellung, es entsteht eine weitere Idee , zu einem Buch: "Eva und die Apfelfrauen". ------------------------------------- Die kriminelle Geschichte, um den Bürgermeister , ist sehr überraschend. -------------------------------------- zum Schluß hat eine sich verliebt.. -------------------------------------- Ich habe sehr gelacht,  mit gefiebert, wie die Episoden ,um die fünf enden.      

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  • Ein Sommer in Brandenburg

    Eva und die Apfelfrauen
    BookfantasyXY

    BookfantasyXY

    07. January 2017 um 13:37

    Eva, Marion, Julika, Dorothee und Nele kennen sich schon eine Weile. Sie leben alle überwiegend alleine in Berlin und gehen ihren beruflichen Aufgaben nach. Die Frauen wollen sich einen Traum erfüllen: einmal auf dem Land leben. Nachdem sie über diesen Traum Ideen gesammelt haben, lassen sie eine Anzeige in einer Zeitung setzen, in der steht, dass sie ein Haus suchen. Einige Zeit später bekommt Eva einen Brief von dem Rechtsanwalt Alfred Rechenberger. Frau Anna Staudenroos hinterließ ein Testament mit dem Wunsch, dass Eva mit ihren Freundinnen in ihr Haus ziehen unter einer Bedingung: die Apfelernte muss vollbracht werden. Nach kurzer Bedenkzeit und Diskussionen entschließen sich die Frauen für das ländliche Abenteuer. Sie kommen in einer dörflichen Idylle an, in der die Uhren anders ticken als in der Großstadt wie sie schnell feststellen müssen. Die beiden alleinstehenden Dorfbewohner Gandalf und Loh(müller) greifen den Frauen hin und wieder unter die Arme wo sie können. Allerdings haben die Frauen einen persönlichen Feind: der Bürgermeister. Tania Krätschmar versteht etwas von geballter Frauenpower, die sie mit ihren fünf unterschiedlichen Frauenfiguren zwischen 43 und 55 Jahren in den Roman bringt. Jede Frau ist anders aufgrund ihrer Herkunft und Persönlichkeit. Die Freundinnen sorgen für Gesprächsstoff in dem Dorf in Brandenburg, was die Haupterzählung des Romans umfasst. Idylle, Streit und Gemeinschaft vereinen eine unterhaltsame Geschichte, die an einen Sommer voller Sonne und Hitze erinnert. Ebenso stehen die vielen Apfelbäume im Mittelpunkt der Geschichte, die die verstorbene Anna Staudenroos zur Bedingung gemacht hat. Die Frauen wachsen mit an den Aufgaben rund um die Apfelernte und der Produktion der Apfelprodukte, wobei sie tatkräftige Unterstützung der Dorfbewohner bekommen. Bei diesem Roman bekommt man Lust, einen Sommer lang ein altes Haus und einen alten Garten auf Vordermann zu bringen. Außerdem lernt man nebenbei, alte Dinge und Gebräuche wertzuschätzen. In dieser kalten Jahreszeit war dieser Roman eine tolle Abwechslung und eine Vorfreude auf den nächsten Frühling und Sommer. Man konnte den Duft von Äpfeln und Heu regelrecht riechen. Und ich weiß jetzt auch wie Galloway-Rinder aussehen mit ihrem zotteligen Fell.

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    • 6
  • Städterinnen auf dem Land..

    Eva und die Apfelfrauen
    VeroL

    VeroL

    27. December 2016 um 16:44

    Wiedermal hat mich eine ausliegende Leseprobe zu einem tollen Buch geführt.In diesem geht es um fünf Freundinnen, einen Apfelgarten und ein Sommer auf dem Land, der alles verändert. Aus einer Idee wird eine Anzeige im Internet. Diese ist ein voller Erfolg: Eva und ihre vier besten Freundinnen können ein Haus erben, aber nur unter einer Voraussetzung... Dafür müssen sie allerdings in den Wilden Osten ziehen. Hier ist alles anders als in Berlin, aber das ist für die fünf munteren Städterinnen nur eine von vielen Herausforderungen …Im Laufe des Buches erkennt der Leser die unterschiedlichen Charaktere der fünf. Der Unterschied zwischen Land und Stadt ist sehr krass und so idyllischen es beginnt, so unerwartet endet es.Gerne hätte ich noch mehr von Eva und ihren Freundinnen erfahren. Es ist ein Buch voller Träume, Hoffnungen und Vorstellungen. Allerdings sind diese nur für eine bestimmte Zeit vereinbar… Das Buch liest sich flüssig und leicht und ist angenehm für zwischendurch. Ich freue mich auf weitere Werke der Autorin..

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  • [Rezension] „Eva und die Apfelfrauen“ von Tania Krätschmar

    Eva und die Apfelfrauen
    Lesefeuer

    Lesefeuer

    09. November 2016 um 15:05

    „Eva und die Apfelfrauen“ ist ein Roman von Tania Krätschmar und erschien 2013 im Blanvalet Verlag.Eva und ihre vier besten Freundinnen schalten eine Anzeige in der Zeitung. Sie wollen gerne ein Haus erben. Und sie erben tatsächlich ein Haus. Allerdings nicht in Berlin, sondern in der Mark Brandenburg. Dieses Erbe ist aber an einige Bedingungen geknüpft. Unter anderem müssen sie den riesigen Apfelgarten bewirtschaften, der zum Haus gehört.Meine Meinung:Tania Krätschmar schreibt immer über die ältere Generation. Das finde ich toll. Auch in diesem Buch finde ich die Idee großartig. 5 Freundinnen wollen zusammenwohnen und erben ein Haus, wenn sie verschiedene Bedingungen erfüllen. Wieder spielt das Buch in der Mark Brandenburg. Da ich die Apfelzeit liebe, konnte ich die verschiedenen Aktivitäten rund um die Apfelernte genau nachempfinden. Außerdem finde ich das Dorfleben gut beschrieben, sicher etwas übertrieben aber dennoch treffend. Man lernt viel über Freundschaft und Familie. Alles in allem ist dies wieder ein tolles Buch von Tania Krätschmar.Das Cover ist so toll. Es passt perfekt zum Titel und zur Geschichte.Tania Krätschmar wurde 1960 in Berlin geboren. Sie studierte Germanistik in Berlin, Florida und New York und arbeitete dann als Bookscout in Manhattan. Heute ist sie tätig als Texterin, Übersetzerin, Rezensentin und Autorin. Sie hat einen Sohn und lebt in Berlin.Fazit: 4 Sterne. Ich möchte mich recht herzlich bei der Randomhouse Verlagsgruppe bedanken, die mir dieses Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben.

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  • Eva und die Apfelfrauen

    Eva und die Apfelfrauen
    Samtpfote

    Samtpfote

    23. April 2016 um 00:00

    Meine Meinung: Nach "Der Sommer der Blaubeeren" ist nun "Eva und die Apfelfrauen" mein zweites fruchtig-beeriges Sommerbuch, das ich lesen durfte. Irgendwie mag ich die Gestaltung des Covers dieser Bücher unglaublich gerne. Sie wirken so erfrischend und zeitlos für mich. Bei "Eva und die Apfefrauen" gefällt mir vor allem die Idee dieser fünf Frauen sehr gut. Zusammen ein Haus bewohnen, zusammen essen, arbeiten, lachen und weinen. Was gibt es schöneres für fünf Freundinnen im besten Alter? Und tatsächlich erben die Freundinnen ein Haus auf dem Land. Aber schnell stellt sich heraus, dass das Leben und Arbeiten auf dem Land und das Bewirtschaften des riesigen Apfelgartens mehr Schwierigkeiten birgt, als sich die fünf gedacht haben. Aber schliesslich gibt es für jedes Problem eine Lösung und es gelingt den Frauen immer mehr, sich in der skeptischen Dorfgemeinschaft zu behaupten. Mir hat das Buch ein grosses Lesevergnügen bereitet und es hat mich bestens unterhalten. Nur am Ende, als die Freundschaft der Frauen auf die Probe gestellt wird, konnte ich mich nicht immer mehr so richtig mit der Handlung identifizieren. Aber auch hier gibt es für alles eine Lösung. Schreibstil und Handlung: Von den Büchern, die als Frauenromane eingeordnet werden, erwartet man vielleicht weniger Ernsthaftigkeit, weniger Situationen, in denen eine Freundschaft auf die Probe gestellt wird und mehr Lockerheit als beim vorliegenden Exemplar. Nach der Lektüre dieses Buches muss ich allerdings sagen, dass genau dieser realistische Roman sich aus der Masse heraus hebt. Ich habe während dem Lesen ein wenig gezweifelt, bin aber nun total überzeugt vom Buch. Von dem her: Handlung und Aufbau top. Alles wirkt so schön durchkonstruiert, enthält unerwartete Wendungen und ist sehr schlüssig. Der Schreibstil wirkt auf mich total beruhigend. Schöne und schmucke Worte reihen sich zu verständlichen und sehr liebevoll beschreibenden Sätzen. Das mag ich ja immer sehr gerne. Vor allem hat es mir gefallen, dass die fünf Frauen alle einen total eigenen Charakter und Ecken und Kanten haben. So zeichnet sich in ihrer Entscheidung, ihrer Arbeitsmoral und ihrem Familiensinn dann auch jede der fünf Frauen aus und jede verhält sich durchs Band ihrem Charakter, ihren Vorlieben und ihren Überzeugungen entsprechend ohne je langweilig zu werden. Meine Empfehlung: Dieses Buch liest sich leicht, es unterhält bestens und regt auch zum Nachdenken über die Position in der Familie und den eigenen Freundeskreis an. Ich empfele "Eva und die Apfelfrauen" jeder Frau in jedem Alter, die in den Sommer und Herbst eintauchen will. Zusätzliche Infos: Autorin: Tanja Krätschmar Taschenbuch: 350 Seiten Sprache: Deutsch Verlag: Blanvalet ISBN 978-3-442-38112-8

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  • Ein wunderbarer Roman über die Freundschaft von fünf unterschiedlichen Frauen

    Eva und die Apfelfrauen
    Nirena

    Nirena

    13. February 2016 um 19:17

    Schon die Kurzbeschreibung erinnerte mich ein wenig an "Die Dienstagsfrauen" von Monica Peetz. Eva und ihre Freundinnen wollen eine Veränderung - jede hat ihre Vergangenheit, unterschiedliche Lebenssituationen, aber alle sind ohne Mann. Charakterlich sind die fünf sehr unterschiedlich, was einen großen Reiz des Romans ausmacht - wie kommen diese fünf damit zurecht, plötzlich statt in der Großstadt in einem kleinen Kuhkaff zu sitzen? Das ist die Kernfrage der Handlung und der Autorin ist es gelungen, die Antwort auf diese Frage individuell und nachvollziehbar zu gestalten. Der Lesefluss ist durchgehend sehr gut, die Handlung unterhaltsam und bei weitem nicht so stereotyp, wie ich befürchtet hatte. "Die Dienstagsfrauen" hatte sich für mich im Verlauf der Handlung etwas totgelaufen - ähnliches muss man bei den Apfelfrauen nicht befürchten! Tania Krätschmar beschreibt mit "Eva und die Apfelfrauen" einen Ausschnitt aus dem Leben von fünf unterschiedlichen Frauen und geht auf jeden Charakter individuell ein. Sie zeigt, dass sich ein Ausbrechen aus dem Alltag mitunter lohnt, schon deshalb, weil es einem erlaubt, von außen einen Blick auf das eigene Leben zu werfen - natürlich ist nicht alles Friede, Freude, Eierkuchen und genau das macht die Glaubwürdigkeit des Buches aus.

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  • Amüsant

    Eva und die Apfelfrauen
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    21. February 2015 um 16:47

    In einer fröhlichen Geburtstagsrunde entwickeln Eva und ihre vier Freundinnen - alles Frauen "im besten Alter" - die Idee, gemeinsam eine WG zu gründen, um später einmal nicht allein zu sein. Die Kampagne hat tatsächlich Erfolg, die fünf Frauen erben ein Haus - allerdings nicht planmäßig in Berlin, sondern auf dem platten Land und nur unter der Bedingung, dass sie alle gemeinsam dort die Apfelernte bewältigen. Nach anfänglichem Zögern gehen sie das Wagnis ein und erleben einen ganz besonderen Sommer. Die Geschichte hat mir Spaß gemacht. Zwar werden reichlich Klischees bedient, aber es gibt auch die eine oder andere überraschende Wendung, und besonders die Entwicklung zwischen Eva und Loh hat mir gefallen. Nur das Ende ist leider ein bisschen sehr dick aufgetragen.

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  • Eva und die Apfelfrauen

    Eva und die Apfelfrauen
    AgnesM

    AgnesM

    25. January 2015 um 14:37

    Fünf Freundinnen im besten Alter treffen sich in einem Restaurant, um einen Geburtstag gemeinsam zu feiern. Nach einigen Gläschen Alkohol wird über die Angst des Alleinseins im hohen Alter diskutiert und die Idee eine gemeinsame WG zu gründen entsteht. Die Freundinnen möchten sich auf die Suche nach einem Haus begeben, welches nicht nur einen schönen Garten, sondern auch genügend Platz für die Hobbys und die Frauen an sich bietet. Doch solch ein Haus in Berlin zu finden scheint schier unmöglich. Denn die Häuser sind entweder unbezahlbar oder es werden ihnen, nachdem sie eine Anzeige in der Presse geschaltet haben, nur ominöse Angebote gemacht. Nach wochenlanger vergeblicher Suche meldet sich überraschend ein Rechtsanwalt bei den Freundinnen und lässt verlauten, dass sie ein Haus geerbt haben. Völlig entgeistert nehmen die Frauen diese Information zur Kenntnis und wissen zunächst nicht wie ihnen geschieht. Ein Haus mit Garten in Wannsee – der Traum von der WG kann beginnen. Doch alles hat seinen Hacken und so stellt sich u.a. heraus, dass das Haus im ca. 2 Stunden entfernten Wannsee in der Mark Brandenburg liegt und nicht Mitten in Berlin. Eva, Nele, Marion, Dorothee und Julika packen trotzdem ihre Sachen und ziehen aufs Land. Sie verbringen den Sommer in einem schönen älteren Häuschen mit angrenzendem Apfelgarten. Sie lernen die Dorfgemeinschaft kennen, müssen sich mit einem fiesen Bürgermeister auseinandersetzen und lassen sich gerne von Loh, dem Nachbarn, und seinem Helfer Gandalf unter die Arme greifen. Doch so schön und abenteuerlich solch eine WG auch ist, es kommt bei all den unterschiedlichen Charakteren auch zu Zickereien und Meinungsverschiedenheiten, die sich auf die Freundschaften auswirken und diese auf eine Probe stellen. “Eva und die Apfelfrauen“ hat mir gut gefallen, denn die Szenen und das Landleben waren so schön beschrieben, dass ich den Apfelgeruch und die frische Landluft beim Lesen förmlich in der Nase hatte. Ich befand mich in einer angenehmen und wohligen Atmosphäre. Der einfache und doch schöne Schreibstil lässt den Leser das Buch geschwind durchlesen. Einzig die etwas farblosen Charaktere haben mich ein wenig enttäuscht. Hier hätte ich mir Figuren gewünscht, die nicht dem typischen Frauenbuch-Stereotyp entsprechen und auch ein wenig mehr Ecken und Kanten haben.

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  • Fünf Freundinnen und ihre Idee einer AltenWG

    Eva und die Apfelfrauen
    19angelika63

    19angelika63

    Klappentext Wollen wir nicht eine WG gründen? Sind wir dafür nicht zu alt? Wobei: Frauen zwischen 43 und 55 sind nicht zu alt, sie sind im allerbesten Alter, finden die Freundinnen Eva, Nele, Julika, Dorothee und Marion. Und dass es durchaus an der Zeit wäre, etwas Neues zu wagen. Und so schalten sie eine Anzeige: Haus gesucht! Im Traum rechnen sie nicht damit, dass sie gleich in einem Testament bedacht werden. Doch es ist wahr: Sie erben ein Haus. Es ist ruhig gelegen, hat einen großen Garten mit Apfelbäumen, liegt im Südwesten – allerdings nicht in Berlin, sondern außerhalb der Stadtgrenze in einem Dorf in der Mark. Sie beschließen, das Experiment zu wagen und einen Sommer lang dort zu wohnen, um herauszufinden, ob der Plan einer WG überhaupt funktionieren könnte. Zwischen Apfelrezepten de luxe, zwei attraktiven Nachbarn, einer nachtaktiven Eule, heimlichem Schnapsbrennen und lieben Verwandten – tot oder lebendig – wird es für die fünf Frauen ein Sommer voller Landlust. Oder Landfrust? Da sind die Würfel beziehungsweise die Äpfel noch nicht gefallen … Fünf Freundinnen aus Berlin überlegen, wie sie ihr Leben im „Alter“ verbringen möchten. Keine von ihnen kann sich vorstellen in einem Seniorenstift zu leben. Schnell reift die Idee einer AltenWG. Doch es gibt auch Bedenken. Um diese zu zerstreuen beschließen die fünf Frauen eine WG auf Probe zu machen. Einen Sommer lang wollen sie zusammen leben. Und das ist einfacher gesagt als getan, denn die Fünf sind so unterschiedlich wie die Jahreszeiten. Kann das gut gehen? Ein humorvoller Roman, der mich zuweilen schmunzeln lies, aber auch den Kopf schütteln. Mir persönlich gefällt die Idee einer AltenWG. Ich habe auch schon darüber nachgedacht mit wem ich mir das vorstellen könnte. Daher finde ich die Idee der fünf Frauen einen sogenannten Testlauf vorher zu machen gar nicht so abwegig. Denn man kann sich noch so gut kennen, einen tägliches Miteinander ist anders, als sich ab und an zu treffen. Die fünf merken ja dann auch schnell wo ihre Grenzen sind. Alles in allem ein schönes Feierabendbuch, dass man schnell und flüssig lesen kann.

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    • 8
  • Leserunde zu "Eva und die Apfelfrauen" von Tania Krätschmar

    Eva und die Apfelfrauen
    taniakraetschmar

    taniakraetschmar

    Leserunde zu Eva und die Apfelfrauen! Worum geht's? Eva und ihre vier Freundinnen schalten eine Anzeige, weil sie zusammenziehen wollen. Sie träumen von einem Haus in Berlin, aber prompt erben sie ein Haus in der Mark Brandenburg samt riesigem Apfelgarten, den sie bewirtschaften müssen.  Jede Menge Frauenpower, Probleme und Apfelrezepte ... Warum jetzt? Weil im April die Apfelbäume blühen! Warum noch? Weil Blanvalet 20 Romane spendiert! Würdet ihr gern mit Freundinnen aufs Land ziehen? Schreibt bis zum 3. April eure Meinungen dazu, daraus wählt die Luckyfay 20 Gewinner.

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    • 435
  • Gute Unterhaltung garantiert: Eva und die Apfelfrauen

    Eva und die Apfelfrauen
    elisabethjulianefriederica

    elisabethjulianefriederica

    10. October 2014 um 14:07

    Eva und die Apfelfrauen von Tania Krätschmar Inhalt: Eva und ihre 4 Freundinnen suchen ein großes Haus in Berlin für eine Freundinnen-WG in reiferem Alter. Auf ihre Internet-Anzeige hin erben sie tatsächlich ein Haus, aber im wilden Osten und unter Bedingungen: Sie müssen den großen Apfelgarten bewirtschaften. Und auch sonst warten einige Überraschungen auf die Fünf ... Mein Leseeindruck: Ein schöner Frauenroman, ich fühlte mich bestens unterhalten. Flott geschrieben mit viel Humor, lebendige Hauptfiguren , wer schon immer von einem Haus mit großem Garten geträumt hat, kann das hier richtig ausleben, obwohl das nicht für alle der 5 Freundinnen hier zutrifft :-)

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  • Eine Frauen-WG in der brandenburgischen Pampa

    Eva und die Apfelfrauen
    Katzenpersonal_Kleeblatt

    Katzenpersonal_Kleeblatt

    18. August 2014 um 08:18

    Seit Jahren sind die 5 Berliner Frauen befreundet. Eva mit ihren 42 Jahren ist die Jüngste von ihnen und Marion mit 53 Jahren die Älteste. Sie treffen sich regelmäßig und haben mit der Zeit schon die verschiedensten Hochs und Tiefs der einzelnen mitgemacht. So auch zu Julikas 50. Geburtstag. Plötzlich steht die Frage im Raum, was werden soll, wenn sie noch älter werden. Die Idee zu einer großen Frauen-WG ist geboren. Sie machen sich auf die Suche nach einem Haus mit Garten und annoncieren in verschiedenen Berliner Zeitungen. Was ihnen jedoch angeboten wird, hat nicht wirklich was mit der Annonce zu tun, so dass sie ihr Vorhaben schon fast begraben. Da flattert ihnen eines Tages ein Brief eines Rechtsanwaltes ins Haus, der sie zu Erben einer alleinstehenden Frau macht. Sie müssen nur eine Bedingung erfüllen, die 5 Frauen müssen gemeinsam in dem Haus leben über den Zeitraum einer Apfelreifung, also mindestens 4 Monate. Das Haus befindet sich nicht wie gewünscht im Süden von Berlin, sondern in der Pampa, im brandenburgischen Wannsee. Auch wenn sie vom Standort nicht begeistert sind, wollen sie es sich wenigstens ansehen ... Natürlich lassen sich die 5 Frauen auf dieses Experiment ein.  Eva und Nele, die beide Grafikdesignerinnen sind und Kolleginnen, werden in der Zeit für ihren Chef freiberuflich per Skype arbeiten. Julika ist seit Jahren geschieden und hofft immer noch, etwas von ihrem geschiedenen Mann, einem Italiener, zu hören. Dorothee, Mutter von 4 Kindern, kann es nicht lassen, Mimi, ihre jüngste, noch immer zu bemuttern. Marion ist Grundschullehrerin im Wedding und hat sich für 1 Jahr wegen burn out beurlauben lassen. Diese 5 Großstädter treffen auf ein Dorf im weiten Osten mit nicht einmal 100 Einwohnern. Es riecht nach Gülle, wenn der Wind ungünstig steht, und das Umfeld ist nicht wirklich einladend, wenn man aus Berlin kommt.  Es ist einfach herrlich zu erleben, wie die Frauen sich mit dem Landleben arrangieren. Nicht alles läuft glimpflich ab. Die Dorfbewohner stehen ihnen erst skeptisch gegenüber, zumal sie auch Kenntnis von den ungewöhnlichen Testament der alten Dame haben. Ihr großer Widersacher ist jedoch der Bürgermeister und sein Lakai, der Dorfpolizist. Diese verteilen Strafzettel ohne Ende und ohne Grund und drehen ihr eigenes Ding. Eva, die es genießt, auf dem Land zu sein, fühlt sich für den Garten verantwortlich. Nach einigen Pannen, die ihr unterlaufen, kann sie die Gartenarbeit auch genießen. Auch das Zusammenleben der 5 Frauen wird das ein oder andere mal auf die Probe gestellt und nicht immer ziehen sie an einem Strang. Aber sie gehen nach dem Motto vor "Alle für eine, Eine für alle". Aber ihre Freundschaft wird ganz schönen Belastungen ausgesetzt und es ist fraglich, ob sie es schaffen, die 4 Monate gemeinsam durchzuhalten. Turbulent und flott führt die Autorin ihre Leser in den wilden Osten in das Dorf Wannsee. Sie wird nicht müde, die Damen auf Trab zu halten, sei es mit den Gegebenheiten im Dorf an sich oder aber mit den 2 Männern, die ihre Nachbarn sind. Wobei der eine der eigentliche Nachbar ist und der andere bei ihm angestellt. 5 Frauen, die zwar befreundet, aber vom Charakter her total verschieden sind, lassen sich auf ein Abenteuer ein, das ein Erfolg werden kann, aber auch ins Gegenteil umschlagen. Der Wille ist da, aber ist es wirklich möglich, alle Eventualitäten auszuschalten, um das durchzuhalten? Mit viel Humor geschrieben, macht es einfach nur Spaß, die 5 Berliner Frauen in der Pampa zu begleiten. Ich hatte unendlich viel Spaß mit dem Buch, musste oftmals grinsen und habe das ein oder andere mal gedacht, dass mir das hätte auch passieren können. Nach der Lektüre hatte ich echt Appetit auf Apfelstrudel, woher der wohl kommt? :-) Ein unterhaltsames Buch mit viel Humor, das man nicht mehr aus der Hand legen möchte.  Ich empfehle es sehr gern weiter.

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  • Fünf Freundinnen, Landluft und Apfelblütenduft

    Eva und die Apfelfrauen
    Cappuccino-Mama

    Cappuccino-Mama

    19. June 2014 um 19:05

    Frauenfreundschaften sind ein unerschöpfliches Thema. In manchen Romanen unternehmen die Freundinnen gemeinsam eine Pilgerreise, hier heißt die Herausforderung, zusammen zu leben – wenn auch nur auf Zeit. Das Cover: Bei diesem Roman wirkt das Cover eher schlicht und fast unauffällig. Auf weißem, matt gehaltenen Hintergrund, der von der Struktur her an eine Tapete erinnert, sind fünf rotbackige Äpfel abgebildet – für jede der fünf Freundinnen ist also ein Apfel vorhanden. Ein Apfelblütenzweig vollendet das Stillleben. Lediglich der Name der Autorin, sowie der Buchtitel sind glänzend gestaltet. Die Handlung: Eine Geburtstagsfeier, bei der auch reichlich Alkohol fließt, veranlasst fünf Freundinnen dazu, einen Plan zu schmieden. Wie schön wäre es doch, gemeinsam in einem Haus zu leben – sich eine Auszeit zu gönnen. Doch die Pläne sind nicht nur eine Sektlaune. Und so machen sich die fünf Frauen auf die Suche nach einem Haus mit Garten. So soll die Idee verwirklicht werden und die Freundinnen schalten kurzerhand eine Annonce, in der sie nach einem Haus in Berlin suchen, in dem sie gemeinsam älter werden können – gerne mit Garten und netten Nachbarn. Zuerst melden sich nur zwielichtige Gestalten oder Besitzer von Objekten, die nicht infrage kommen. Doch dann... Eines Tages wird den Freundinnen ein Haus am Wannsee angeboten – sogar als Erbe, woraufhin die Frauen bereits Zukunftspläne schmieden. Doch ihre Freude bekommt einen jähen Dämpfer, denn Wannsee, wo sich das zukünftig bewohnte Haus befindet, liegt nicht etwa, wie die Adresse vermuten lässt, mitten in Berlin, sondern fast zwei Fahrstunden entfernt von der Hauptstadt – im wilden Osten: In der Mark Brandenburg. Doch schließlich entscheiden sich die fünf Freundinnen dafür, in das Haus zu ziehen. Allerdings müssen sie eine Bedingung erfüllen, um das Haus letzten Endes auch zu erben: Sie müssen sich um die Apfelbäume der verstorbenen Anna kümmern, und bis zur Ernte gemeinsam in Wannsee leben – und natürlich wird der Notar in dieser Zeit auch überprüfen, ob alle Bedingungen auch tatsächlich erfüllt werden. Was harmlos klingt, bringt jedoch jede Menge Probleme mit sich, die es zu lösen gilt. Und nicht jeder gönnt den Stadtfrauen das Erbe... Die Frauen: Eva Wedekind ist 42 Jahre alt, und damit die Jüngste unter den Freundinnen, sie liebt Tiere und die Natur. Die alleinstehende Eva freut sich schon sehr auf das Zusammenleben mit ihren Freundinnen auf dem Land. Nele ist nicht nur eine von Evas Freundinnen, sondern zugleich auch ihre Kollegin in der Werbeagentur Frenz & Friends. Die 45jährige weiß jedenfalls ihre weiblichen Reize gekonnt einzusetzen. Julika ist fünfzig Jahre alt und wurde vor 6 Jahren nach 22 Jahren Ehe von ihrem italienischen Ehemann Lorenzo „Lolli“ geschieden – zum Glück mit einer großzügigen Abfindung. Julikas größter Traum ist es, im warmen Süden zu leben. Mit ihren hennaroten langen Haaren fällt sie auf. Marion ist mit ihren 53 Jahren die älteste der Freundinnen und Lehrerin an einer Grundschule, offensichtlich einer sogenannten „Problemschule“. Doch das Burn-Out-Syndrom hat Marion erst einmal außer Gefecht gesetzt, und so hat sie sich ein Jahr lang aus dem Beruf zurückgezogen. Mit Esoterik und Yoga versucht sie, alles wieder in den Griff zu bekommen. Dorothee Dombrowsky ist die einzige der Freundinnen, die Mutter ist – und das sogar vierfach! Die 52jährige ist geschieden und war bis vor drei Jahren als Kinderkrankenschwester tätig. Doch dann hat eine Medikamentenunverträglichkeit sie arbeitsunfähig gemacht. Auch wenn die Kinder schon erwachsen sind, bereiten sie ihrer Mutter noch jede Menge Sorgen. Vor allem Mimi, ihre Jüngste, ist ihr Sorgenkind, ihr Problemfall – aber inzwischen scheint selbst die gelernte Kosmetikerin ihr Leben im Griff zu haben. Zurück blieben nur die überflüssigen Pfunde, gegen die Dorothee (mehr oder auch weniger) kämpft. ...und dann wäre da noch Anna Staudenroos, deren Erbe die fünf Freundinnen antreten möchte. Anna ist auch noch nach ihrem Tod allgegenwärtig in Haus und Garten, denn dort stoßen die Freundinnen auf das, was Anna nach ihrem Ableben zurückgelassen hat... Meine Meinung: Würde ich nicht bereits auf dem Land leben, spätestens jetzt hätte ich Lust auf das Landleben – trotz Güllegestank, Traktoren, die den Verkehr behindern und trotz neugieriger Dorfbewohner. Unglaublich toll hat die Autorin Tania Krätschmar es geschafft, das Gefühl auf dem Land zu leben zu vermitteln. Fünf Frauen, die seit nunmehr vier Jahre miteinander befreundet sind, stehen im Mittelpunkt des Geschehens. Und auch wenn sie mit Anfang 40 bis Mitte 50 „im besten Alter“ sind, bedeutet das noch lange nicht, dass sie die gleichen Lebensziele und gleichen Einstellungen haben. Mit Reibereien und Streitereien hatte ich gerechnet, denn wenige Stunden gemeinsam zu verbringen ist etwas vollkommen anderes, als Tag und Nacht über Monate hinweg in einem Haus „fernab der Zivilisation“ zu leben. Schlimmstenfalls kann angesichts einer solchen Extremsituation sogar eine jahrelange Freundschaft zerbrechen. Eva mochte ich sofort, die Jüngste unter den Frauen war mir am sympathischsten und ich fühlte mich mit ihr geradezu verbunden. Wie sie liebe auch ich das Landleben. Doch mir tat Eva auch leid, konnte doch keine der Freundinnen dem Leben auf dem Lande soviel abgewinnen, wie es bei Eva der Fall war. Eva steckte ihr ganzes Herzblut in das Projekt, während die anderen Frauen sich gerne mal aufs Jammern verlegten. Eva, die gute Seele – eine Freundin, wie man sie sich wünscht. Am meisten jammerte jedoch Julika – sie sehnte sich nach Sonne, nach Wärme, nach dem Leben unter der südlichen Sonne Italiens. Mitunter kam sie mir vor wie eine Platte mit Sprung – immer ihre ständigen Wiederholungen, die Nörgeleien, das ständige Betonen, wie toll es wäre, in Italien zu leben. Dazu der mangelnde Ehrgeiz, sich ins WG-Projekt einzubringen. Für mich ist Julika eine typische „Prinzessin auf der Erbse“! Dorothee ist zweifellos die Mutter der Kompanie, die mit Eifer zur Sache geht, sich auch ein Stück weit (gerne!) ausnutzen lässt – bleibt Arbeit liegen, so erledigt Dorothee diese. Leider lässt sich „Muttertier“ Dorothee aber auch ausnutzen – Tochter Mimi spannt die Mutter nur zu gerne vor ihren Karren – wenn Mimi pfeift, springt Dorothee. Die etwas esoterisch veranlagte Marion versucht zur Ruhe zu kommen, sich zu entspannen, z.B. mit Thai Chi und Bogenschießen. Doch wird Marion ihren Beruf nicht doch etwas vermissen – trotz aller Probleme? Aber da ist ja noch die Dorfschule in Wannsee, und diese zieht Marions Neugier auf sich. Wie es wohl wäre, Kinder vom Lande zu unterrichten? Keine Eva ohne Adam!? Das ist ja wohl kaum möglich, oder? Simon Lohmüller, genannt Loh, ist der neue Nachbar der fünf Frauen. Der alleinstehende Landwirt wirkt etwas kühl und abweisend, doch lernt man stückchenweise seine weiche Seite kennen und seinen grundehrlichen Charakter zu schätzen. Ob Loh wohl der nette Nachbar ist, den die Frauen sich so sehr gewünscht hatten? Bislang teilt Loh sein Leben lediglich mit seinem mäusejagenden Kater Caruso, seinen Galloway-Rindern und seinen Hühnern. „Gandalf“ ist 35 Jahre alt und der „Hobbyknecht“ (so die Beschreibung seiner Tätigkeit) auf dem Hof des Nachbarn Loh. Gandalf ist eine echt coole Sau – wie man so schön sagt: Lange blonde Haare, muskulös, gebräunt und zudem fährt er ein Motorrad (Chopper). Kein Wunder, wenn er den Frauen den Kopf verdreht. Bei seiner Beschreibung hatte ich fast den Verdacht, die Autorin hätte für ihn ein Mitglied der Chippendales als Vorbild genommen. Jedenfalls hat Gandalf stets einen frechen, oft auch provokanten, Spruch auf den Lippen – sehr zur Freude der Leser. Schon die erste Begegnung Gandalfs mit den „Weibern“ ist einer der Höhepunkte des Buches. Und Gandalf ist stets für die ein oder andere Überraschung gut. Eines sei verraten: Natürlich heißt der Hobbyknecht nicht wirklich Gandalf, sondern... - doch das verrate ich an dieser Stelle natürlich nicht. Mimi ist eine echte Mimose und Drama-Queen. Die 23jährige ist eine echte Diva – verwöhnt von ihrer Mutter, weshalb sie für ihr Alter sehr unselbständig ist – regelrecht unreif wirkt Mimi auf mich. Wenn Mimi pfeift, hat Dorothee zu gehorchen – und da Dorothee eine Glucke ist, die einfach nicht loslassen kann, kann sie ihre Hilfe einfach nicht verweigern. Jede der Freundinnen (und vermutlich auch jeder Leser) merkt, dass Dorothee von der eigenen Tochter ausgenutzt wird, doch Dorothee verschließt in dieser Hinsicht nur zu gerne die Augen vor den Tatsachen und lässt sich um den Finger wickeln. Natürlich gibt es in diesem Buch auch einen Bösewicht. In diesem Fall ist es sogar der Bürgermeister von Wannsee – Sauert, der J.R. unter den Dorfbewohnern, der den Dorfpolizisten nur zu gerne für seine Zwecke einspannt. Nicht nur die Wannseer haben unter dem unbeliebten, jähzornigen Mann zu leiden, sondern auch Daniela, seine eigene Tochter, die von ihm regelrecht unterdrückt wird. Dani tat mir echt leid, denn so einen Vater wünscht man höchstens seinem ärgsten Feind. Kein Wunder, dass Dani verschüchtert und ängstlich wirkte. Aber da hat Sauert die Rechnung ohne die fünf Freundinnen gemacht. Stadtmenschen, die aufs Land ziehen – klar, dass da nicht alles problemlos verläuft und so manches Fettnäpfchen lauert, in das die Freundinnen auch prompt hineintappen. Was hat es mit den vergammelten Knollen im Schuppen auf sich? Die kann man doch wohl auf dem Kompost entsorgen. Und kann man der Katze nicht das Mausen abgewöhnen? Wohin nur mit dem vergorenen Apfelsaft in der Speisekammer? Kann man eigentlich mit Spinnen und Mäusen zusammenleben? Und wie befriedigt man die Nachfrage am schwarzgebrannten Schnaps? Auf dem Lande ist eben so manches anders – so erlebt Eva eine ganz besondere Traktorfahrt nach Hause und auch ein Besuch beim Friseur, insbesondere die Haarwäsche, entpuppt sich als ländliches Erlebnis. Die Stadtfrauen werden zwar erst einmal skeptisch beäugt, letztendlich finden sie aber auch hier neue Freunde und lernen die Vorzüge des Landlebens kennen – sei es der Zusammenhalt, oder eben „nur“ der Duft eines Klarapfels, der im vom Morgentau noch feuchten Gras liegt. Es ist eine große Aufgabe, der sich die Frauen stellen, denn die Apfelbäume tragen reichlich und der Apfelgarten besteht aus einer großen Anzahl an Apfelbäumen – da würde so mancher Landmensch ins Grübeln geraten, wie man diese Aufgabe bewältigen könnte. Und leider gesellt sich zur Landlust auch der Landfrust, denn nicht jede der Freundinnen ist mit Feuereifer bei der Sache. Mitunter kommt dann auch noch so manches ganz anders als man denkt. So war ich beim Lesen mitunter enttäuscht, wie sich das Projekt Landleben entwickelte, ich bangte, ob das Unterfangen überhaupt zu einem positiven Ende käme. Ich freute mich über Freundschaften, die sich entwickelten, ärgerte mich über so manche Person und freute mich, wenn durch das Zusammenhalten etwas positiv verlief. Erwähnen möchte ich auf jeden Fall noch die Zitate berühmter Persönlichkeiten wie Heinrich Heine, Oscar Wilde, Antoine de Saint-Exupéry oder um Weisheiten aus aller Welt, die zu Beginn der 25 Kapitel und des Epilogs zu finden sind – sorgfältig und passend ausgewählt (ob es nun darin um die Freundschaft, den Garten,... geht) – zum Schmunzeln, aber auch zum Nachdenken – ein kleines, literarisches Bonbon für die Leser. Schade, dass es keinen Anhang mit den im Buch erwähnten Rezepten gibt, denn diese hätten wunderbar als kleines Extra ins Buch gepasst. Immer wieder war ich erstaunt, wie gut sich Tania Krätschmar doch in Sachen Landleben auskennt – sei es bei der Gartenpflege, dem Umgang mit den Galloway-Rindern oder beim Einbringen der Heuernte. Doch das Leben auf dem Lande ist der Autorin alles andere als fremd, lebte sie doch ganze fünfzehn Jahre selbst dort und kennt sich daher bestens aus. Wohl kaum hätte sie es sonst so glaubhaft geschafft, die Stimmung des Landlebens zu vermitteln. Und aus den liebevollen Details, wie z. B. dem Duft der ersten Äpfel, die man morgens unter dem Baum auffindet, lässt die Liebe zum ländlichen Leben erkennen – eine hervorragend, gelungene literarische Liebeserklärung. Das stimmungsvolle Buch hat mein Herz berührt, und es hat mir vor Augen geführt, weshalb ich so gerne auf dem Land lebe. Aber es hat auch (wieder einmal) gezeigt, dass auch allerbeste Freundinnen unterschiedliche Vorstellungen vom Leben haben, ihre eigenen Prioritäten setzen. Und gemeinsam einige Stunden miteinander zu verbringen, ist eben etwas vollkommen anderes, als zusammenzuleben, denn diese Situation kann unter Umständen eine enge Freundschaft ganz schön auf die Probe stellen. Obwohl das Buch recht humorvoll geschrieben ist, greift das Buch auch ernstere Themen auf, z.B. das Leben im Alter – eine gelungene Mischung, wie ich finde. Der Schreibstil ist locker und sehr angenehm zu lesen. Ich kann mich nicht erinnern, mich auch nur einen Moment lang gelangweilt zu haben. EVA UND DIE APFELFRAUEN zählt für mich definitiv zu den (Herzens-)Büchern, die ich nach dem Lesen mit etwas Wehmut zur Seite gelegt habe, denn der Abschied vom idyllischen Wannsee fiel mir letztendlich doch etwas schwer. Egal, ob man das Buch nun im Frühjahr liest (wenn die Apfelbäume blühen), im Sommer (wenn die Äpfel reifen und die Klaräpfel duftend ins Gras plumpsen) oder im Herbst (wenn die Apfelernte ansteht) – das Buch verbreitet zu jeder Jahreszeit Freude – selbst im Winter (wenn die Apfelbäume kahl sind), denn dann freut man sich schon auf die ersten Apfelblüten im Frühjahr. Fazit: Ein unspektakulärer Titel, ein harmlos wirkendes Cover, und dennoch – ein herzerwärmendes Buch, das mit seinem ganz eigenen Charme besticht. Stadtmenschen können hier sicherlich das ein oder andere dazulernen, während sich die Menschen, die das Landleben kennen, sicherlich über die geballte Ahnungslosigkeit der „Städter“ amüsieren. Die unterschiedlichen Charaktere der fünf Frauen, ihre Vorstellungen von ihrem Leben, ihre Erwartungen an das gemeinsame Leben – all dies sorgt für eine tolle Unterhaltung – mit ernsten, aber auch mit humorvollen Momenten. Eine humor- und zugleich gefühlvolle Liebeserklärung an das Leben auf dem Lande, die mir ein großes Lesevergnügen bescherte, und die ich daher auch von ganzem Herzen gerne weiterempfehle und die zurecht 5 Sterne verdient.

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  • Experiment Frauen-WG mit Apfelgarten

    Eva und die Apfelfrauen
    Bellexr

    Bellexr

    08. June 2014 um 19:18

    Bei einer Geburtstagsfeier entscheiden fünf Freundinnen im besten Alter eine WG zu gründen und dafür wird kurzerhand folgend Anzeige im Internet geschaltet:   "Hausbesitzer mit Herz und ohne Erben gesucht. Wir sind: fünf Freundinnen im allerbesten Alter. Wir suchen: ein großes Haus in Berlin, in dem wir gemeinsam älter werden können. Wir haben: viel Enthusiasmus, wenig Geld. Schön wären: Garten und nette Nachbarn."   Nach einigen Wochen erhalten die Freundinnen ein unglaubliches Angebot: Die Rentnerin Anna hat ihnen ihr Haus vermacht samt Apfelgarten. Dumm nur, dass das geerbte Haus nicht in Berlin-Wannsee, sondern in dem kleinen Ort Wannsee mitten in der Mark liegt. Einzige Auflage an das Erbe: Eva und ihre Freundinnen müssen bis zur Apfelernte in dem Haus wohnen und den Apfelgarten bewirtschaften, dann gehört das Haus ihnen. Also werden kurzerhand alle Brücken in Berlin abgebrochen und der Umzug in die Mark kann beginnen. Die fünf Städterinnen werden jedoch so mitten auf dem Land nicht nur mit dem riesigen Apfelgarten auf eine harte Probe gestellt.   Nachdem Texterin Eva die Anzeige aufgegeben hat, trudeln erst einmal ziemlich skurrile Antworten ein, doch dann erhält sie einen Brief von einem Rechtsanwalt und das Abenteuer Frauen-WG kann starten. Neben der naturverbundenen Eva ziehen noch die mütterliche Dorothe, die geschiedene Julika, Arbeitskollegin Nele und die Lehrerin Marion in das Haus in dem kleinen Örtchen Wannsee. Klar, dass die Frauen erst einmal von den Dorfbewohnen mit Skepsis betrachtet werden und mit dem Bürgermeister verscherzen es sich die Frauen schon gleich zu Anfang. Doch dank der tatkräftigen Hilfe von Nachbar Loh und Hilfsknecht Gandalf finden sich die Städterinnen bald zumindest einigermaßen zurecht und gewöhnen sich langsam in Wannsee ein. Doch dann steht die Apfelernte bevor.   Warmherzig, witzig und äußerst unterhaltsam erzählt Tania Krätschmar das Abenteuer Frauen-WG mitten in der Walachei. Überraschungen bietet sich den Städterinnen so einige. Nicht nur, dass Tomaten vom Land ja so ganz anders schmecken als aus dem Supermarkt, Mäuse von Kater Caruso getötet werden und Nachbar Loh sich hierüber freut, anstatt die arme Maus aus den Fängen des Katers zu befreien. Und dass Cowboystiefel und Minirock nicht gerade die passende Kleidung bei einer Heuernte ist, muss Nele leidlich erfahren.   Ihre fünf Protagonisten sind sehr unterschiedliche Frauen zwischen 40 – 50 Jahren, die seit einigen Jahren sehr eng befreundet ist. Doch gelingt das Zusammenleben bei diesen so unterschiedlichen Charakteren? Tania Krätschmar beschreibt Nele, Eva, Marion, Julika und Dorothe sehr lebendig und detailreich mit ihren Eigenarten, Fehler und Kanten. Diskussionen sind an der Tagesordnung, doch die Harmonie stimmt zwischen den Frauen, in vielen Bereichen ergänzen sie sich, aber klar gibt es auch die eine oder andere Reiberei. Die alles erzählt die Autorin sehr glaubwürdig und kurzweilig, sodass „Eva und Apfelfrauen“ amüsante wie sehr unterhaltsame Lesestunden bietet.   Fazit: Das Experiment von fünf Städterinnen mitten in der Mark eine Frauen-WG zu gründen, verläuft für den Leser äußerst amüsant und kurzweilig.

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