Tania Krätschmar Nora und die Novemberrosen

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Inhaltsangabe zu „Nora und die Novemberrosen“ von Tania Krätschmar

Der Duft von weißen Rosen, eine alte Gärtnerei und ein schicksalhaftes Erbe …Als Nora und ihre drei Freunde eine verlassene Gärtnerei in der Mark Brandenburg entdecken, beschließen sie: Sie werden die verkrauteten Beete beackern, die maroden Gewächshäuser bepflanzen und sich hier ihr eigenes Paradies schaffen. Doch die Verwaltung findet das nicht akzeptabel und sperrt die vier aus. Ist der Traum verblüht? Keineswegs: Kurzerhand besetzen Nora und die Novemberrosen die alte Gärtnerei. Plötzlich sprießen Schlagzeilen, die Zahl ihrer Unterstützer wuchert – auch wenn das verwunschene Grundstück das Geheimnis seiner Vergangenheit noch längst nicht preisgegeben hat …

Das kann die Autorin wirklich besser. Nette Geschichte, aber sie konnte mich nicht für die Personen begeistern. Leider nur Durchschnitt...

— Queenelyza
Queenelyza

tolle Gemeinschaft

— MeinFreizeitGlueck
MeinFreizeitGlueck

Ein sehr schönes Buch über die liebe zu Pflanzen, der Familie und zu Freunden. Ich habe jede Seite genossen.

— Tina06
Tina06

sehr schönes Buch.. hätte nicht erwartet, dass eine derartige Thematik dahinter steckt.. darf gerne fortgesetzt werden

— VeroL
VeroL

wudnerschön

— Gartenkobold
Gartenkobold

Ein richtig schönes Buch!

— tardy
tardy

Netter Frauenroman mit einigen Schwächen

— Isaopera
Isaopera

Einfach wunderschön

— nellsche
nellsche

Macht Lust auf Gartenarbeit 🌹

— Katjuschka
Katjuschka

Rührend, aber nicht rührselig, weckt dieser Roman Lust an Garten, Pflanzen und Natur.

— Nicky_G
Nicky_G

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  • Die verlassene Gärtnerei

    Nora und die Novemberrosen
    Engelchen07

    Engelchen07

    01. May 2017 um 20:32

    Bei der Gärtnerin Nora läuft alles schief: Erst wird ihr der Job gekündigt und dann kommt auch noch ein seltsames Schreiben vom Vermieter was vermutlich die Wohnungskündigung zur Folge hat. Ihre 3 Freunde und Mithausbewohner machen mit Nora's Tochter Fanny einen kleinen Ausflug um auf andre Gedanken zu kommen und finden in Mark Brandenburg ein einsames und verlassenes Haus. Das Haus birgt viele Geheimnisse mit sich und die vier zieht es immer wieder dorthin. Jeder träumt schon davon sich öfters an dem Verlassenen Haus aufzuhalten. Dann zeigen sie es Nora und diese findet heraus, dass es sich hierbei um eine alte Gärtnerei handelt. Nora hat schon immer von einer eigenen Gärtnerei geträumt und fängt an, mit ihren Hausbewohnern den Garten zu richten. Eine sehr schöne Geschichte um Liebe, Freundschaft, Familie, Pflanzen und ein Miteinander von Generation. Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich konnte auf jeder Seite des Buches die Blumen und Pflanzen sehen und stellenweise riechen.

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  • Novemberrosen...ein bisschen...verwelkt eben...

    Nora und die Novemberrosen
    Buecherheike

    Buecherheike

    21. February 2017 um 18:20

    Verlag: blanvaletSeiten: 332ISBN: 978-3-7341-0242-4 "Novemberrosen...ein bisschen...verwelkt eben..." Eine tolle Beschreibung. Wer interessiert sich schon für Perfektion? Also ich nicht. Genauso ist es auch mit den Büchern von Tania Krätschmar - habe ich schon gesagt, dass ich ihre Geschichten liebe. Die Frauen in ihren Büchern stehen immer mitten im Leben. Klar gibt es Probleme, nichts ist perfekt aber bei wem ist das schon so und wo soll sonst die tolle Geschichte herkommen... Aber ihre Bücher haben irgendetwas. Ihre Geschichten klingen immer etwas nach - jedenfalls bei mir. Manches Buch liest man, ja schön, Buch zu, Ende. Es war schön es zu lesen, aber es war "nur" Unterhaltung. Was nicht schlecht ist. Diese Bücher sind toll. Aber ab und zu erwischt man ein Schätzchen, eine besondere Geschichte. Etwas, an das man sich auch nach langer Zeit noch gerne erinnert. Und die Novemberrosen sind definitiv so ein Schätzchen.

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  • Lasst Blumen sprechen ...

    Nora und die Novemberrosen
    Ninasan86

    Ninasan86

    03. February 2017 um 18:00

    Zum Inhalt: Als Nora und ihre drei Freunde eine verlassene Gärtnerei in der Mark Brandenburg entdecken, beschließen sie: Sie werden die verkrauteten Beete beackern, die maroden Gewächshäuser bepflanzen und sich hier ihr eigenes Paradies schaffen. Doch die Verwaltung findet das nicht akzeptabel und sperrt die vier aus. Ist der Traum verblüht? Keineswegs: Kurzerhand besetzen Nora und die Novemberrosen die alte Gärtnerei. Plötzlich sprießen Schlagzeilen, die Zahl ihrer Unterstützer wuchert – auch wenn das verwunschene Grundstück das Geheimnis seiner Vergangenheit noch längst nicht preisgegeben hat … Über die Autorin: Tania Krätschmar wurde 1960 in Berlin geboren. Nach ihrem Germanistikstudium in Berlin, Florida und New York arbeitete sie als Bookscout in Manhattan. Heute ist sie als Texterin, Übersetzerin, Rezensentin und Autorin tätig. Sie hat einen Sohn und lebt in Berlin. Mein Fazit und meine Rezension: Nora ist Gärtnerin, alleinerziehende Mutter einer siebenjährigen Tochter Fanny, lebt in einem Mehrgenerationen-Haus gemeinsam mit drei Senioren und - hat gerade ihren Job verloren... schlimmer kann es nicht kommen! Doch leider schlägt das Schicksal richtig zu: kurze Zeit später erhalten die Hausbewohner einen Brief ihres Vermieters, der die Ankunft von diesem gemeinsam mit einem ominösen H. Wilbur ankündigt. Mehr steht dort nicht. Natürlich ist die Aufregung groß, hat der Vermieter sich in den letzten Jahren doch überhaupt nicht gemeldet und schon gar nicht um das Hausanwesen gekümmert. Sollen die Mieter etwa durch eine Renovierung eine Mieterhöhung kassieren, die sich gewaschen hat und dadurch aus ihrem Heim vertrieben werden? Sie ahnen Schreckliches. Wie durch ein Wunder entdecken die Senioren auf einem Ausflug in die Natur mit Nora und Fanny einen geheimen Garten - eine alte Gärtnerei, die tief hinter Dickicht und einer Mauer verborgen liegt. Dort werden nicht nur Kindheitserinnerungen wach, sondern auch Noras Traum einer eigenen Gärtnerei, die sie dazu beflügelt, die Pflanzen nicht so zu arrangieren, dass die Leute sie kaufen wollen (und müssen), sondern sich in der Natur so auszuleben, dass sie selbst Träume verwirklicht und dabei die vielen bunten Pflanzen miteinbezieht. Ein Gärtner ist nicht jemand, der einfach die Schere nimmt, Pflanzen abschneidet und zusammenbindet, sondern jemand, der die Gefühle der Pflanzen versteht, sie erkennt und zu einem vollkommen neuen Wunder zusammenfügt. Viele schöne Stunden verbringen sie in diesem, ihrem, geheimen Garten und schon sieht die Welt anders aus - doch auch diese Idylle wird jäh unterbrochen, als es um die Besitzverhältnisse geht und die Behörden mit voller Macht eingreifen. Sollen sie wirklich alles verlieren? Ihr Zuhause und ihren Garten? Das müsst ihr schon selbst heraus finden :) Wie bereits zu Anfang erwähnt: ich habe das Buch gestern begonnen und konnte es einfach nicht mehr weglegen, zu sehr habe ich die Liebe Noras zu den Pflanzen gespürt, habe ihre Faszination miterlebt und wäre am liebsten selbst in ein Gartencenter gestiefelt und hätte mich dort mit den schönsten Pflanzen eingedeckt! Zurückgehalten haben mich der Gedanke an die kalte Jahreszeit da draußen - und die (leider) unveränderliche Tatsache, dass ich keinen Garten besitze, sondern nur einen kleinen Balkon. Also: aus meinem Traumgarten wird erst mal nichts! Doch man darf doch noch träumen? Natürlich darf man das! Das beweist Nora in diesem wunderschön geschriebenen Roman von Tania Krätschmar! Nora ist alleinerziehend, arbeitet in einem Gartencenter, doch spürt nicht mehr die Leidenschaft, die sie einst in ihrem Beruf gespürt hat. Sie möchte nicht nur Leuten, die keine Ahnung von Pflanzen haben (und sie auch nicht haben wollen!) irgendwelche Blumen für Beete verkaufen, damit es hübsch aussieht. Sie möchte mehr - doch das findet sie nicht in diesem Beruf. Als sie den Job dann auch noch verliert, weint sie ihm keine Träne nach. Sie weiß einfach, dass der richtige Job da draußen auf sie wartet und dass sie mehr Wert ist! Leider blickt sie viel zu positiv in die Zukunft, denn so schnell geht es nicht. Da kommt ihr die geheime Gärtnerei gerade recht! Auch die drei Senioren, Ellie, Margarete und Udo, lassen sich von diesem geheimen Ort verzaubern und blühen regelrecht auf! Die Gemeinschaft des Mehrgenerationenhauses ist so viel mehr als eine bloße Wohngemeinschaft, es ist eine eigene Familie! Sie sind so miteinander verbunden, dass eine Trennung schier unmöglich zu sein scheint: und gerade deswegen jagt ihnen der unverhoffte Brief ihres Vermieters auch so einen Schrecken ein. Auch ich habe während dem Lesen mitgefiebert und habe überlegt, was er denn im Schilde führen könnte! Wie man nur auf die Idee kommen könnte nach so einer langen Zeit diese Gemeinschaft auseinander reißen zu wollen! Der geheime Garten hat auch mich etwas besänftigt und zum Träumen angeregt. Und gerade diese wunderbaren bildhaften Beschreibungen von Tania Krätschmar haben mir nicht nur die einzelnen Blumen vor die Augen geführt, sondern die Einheit, die dort ausgestrahlt wurde: der Rosenstrauch, das geheimnisvolle Schattenbeet, die wunderschönen Schmetterlinge, die Höhle, die Fanny entdeckt hat, all die vielen bunten Farben und Düfte! Manchmal kam es mir wirklich so vor, als würde ich mitten in der Gärtnerei stehen. Am liebsten hätte ich mir eine Hacke und einen Spaten geschnappt und wäre los getigert! :) Ich könnte euch jetzt mehr über die Geschichte erzählen, über die drei Senioren und Nora und ihre Tochter Fanny. Doch meine Worte würden ihnen nicht gerecht werden. Um all diese wunderbaren Menschen kennen zu lernen muss ich euch einfach dazu einladen, das Buch zu lesen. Und glaubt mir: es ist absolut keine Zeitverschwendung! Taucht mit Nora, Fanny, Ellie, Margarete und Udo in die geheime Gärtnerei ein, entdeckt dort längst vergessene Erinnerungen an eure Kindheit wieder und schwelgt in den wunderschönsten Träumen und Hoffnungen! Auch ich werde sicherlich wieder einen Ausflug dorthin machen, wo ich mich in den letzten Stunden so wohl gefühlt habe!

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  • wunderschöne Geschichte

    Nora und die Novemberrosen
    Gartenkobold

    Gartenkobold

    03. February 2017 um 08:57

    Der Duft von weißen Rosen, eine alte Gärtnerei und ein schicksalhaftes Erbe … Als Nora und ihre drei Freunde eine verlassene Gärtnerei in der Mark Brandenburg entdecken, beschließen sie: Sie werden die verkrauteten Beete beackern, die maroden Gewächshäuser bepflanzen und sich hier ihr eigenes Paradies schaffen. Doch die Verwaltung findet das nicht akzeptabel und sperrt die vier aus. Ist der Traum verblüht? Keineswegs: Kurzerhand besetzen Nora und die Novemberrosen die alte Gärtnerei. Plötzlich sprießen Schlagzeilen, die Zahl ihrer Unterstützer wuchert – auch wenn das verwunschene Grundstück das Geheimnis seiner Vergangenheit noch längst nicht preisgegeben hat … Tania Krätschmar entführt die Leser in eine vor langer Zeit verlassene Gärtnerei in Brandenburg. „Unkraut“ überwuchert die Wege, Stauden, Bäume, die nicht beschnitten wurden, leben in dieser Gärtnerei ihr eigenes Leben, die Natur hat sich ihren Raum zurückerobert. Ich habe mich als Pflanzen und Gartenliebhaberin sofort heimisch gefühlt und Sehnsucht bekommen, wieder draußen in meinem naturnahen Garten zu werkeln. Man spürt in diesem Roman, dass sich die Autorin sehr in diesen Roman vertieft hat, die detaillierten Beschreibungen entführen den Leser in einen imaginären Garten, lassen diesen im Kopf zur Realität werden, sehen den Garten vor ihrem inneren Auge und nehmen den Duft der Pflanzen auf und wecken den Wunsch nach einem eigenen Garten. Die Protagonistin Nora und ihre drei Freunde finden dieses Plätzchen eher durch Zufall und beschließen, diese Gärtnerei wieder zum Leben zu erwecken, versuchen vergeblich, die Eigentumsverhältnisse zu klären, werden dann von der Verwaltung mit Schildern ausgesperrt, generieren eine Facebook Seite mit Hilfeaufrufen und sind plötzlich in aller Munde und dann taucht plötzlich Liam auf….. Tania Krätschmar versteht es wieder einmal, den Leser mit diesem Roman zu fesseln, ihn Teil werden zu lassen, ihn mitzunehmen. Ihr Schreibstil ist flüssig, spannend und humorvoll und fängt den Leser ein. Ich habe den Roman heute früh nach einer durchlesenen Nacht aus den Händen gelegt und gedacht, hm…das war schön.

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  • Novemberrosen

    Nora und die Novemberrosen
    hannemie

    hannemie

    04. January 2017 um 15:54

    Nora braucht einen Tapetenwechsel. Nachdem sie ihren Job verloren hat, beschließt sie mit ihren Freunden einen Ausflug nach Brandenburg zu machen und dort stoßen sie auf eine alte, heruntergekommene Gärtnerei. Sofort verlieben sie sich in das Gelände. Aber die Verwaltung hält nicht viel von der Vorstellung der Clique alles wieder auf Vordermann zu bringen. Daher besetzen sie kurzerhand das Gelände.... Können sie den wahren Besitzer aufindig machen?   Bereits der Titel hat mich sehr neugierig gemacht und ich war sehr gespannt. Nora ist mir direkt ans Herz gewachsen und ich fand ihren Tatendrang einfach klasse. Der Schreibstil ist angenehm flüssig und lässt sich schnell lesen. Somit hatte ich das Buch relativ zügig durchgelesen. Insgesamt gefiel mir die Geschichte richtig gut. Besonders schön natürlich das Ende! Insgesamt gibt es daher 4 Sterne.

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  • Rezension zu "Nora und die Novemberrosen" vonTania Krätschmar

    Nora und die Novemberrosen
    Rosen-Rot

    Rosen-Rot

    31. December 2016 um 17:48

    Nora hat gerade ihre Stelle als Gärtnerin in einem Gartencenter verloren. Da fährt sie mit ihren Freunden nach Brandenburg. Dort entdecken sie eine alte verwilderte Gärtnerei. Sie beschließen dortalles wieder auf Vordermann zu bringen und haben viele Ideen für das alte Grundstück. Leider ist nicht bekannt, wer der Eigentümer ist. Und dann birgt das alte Grunstück auch noch ein Geheimnis.Die Geschichte wird sehr schön erzählt. Nora ist einem sofort sympahtisch. Außerdem gibt es wunderschöne Beschreibungen von Blumen und Pflanzen. Außerdem ist alles sehr geheimnisvoll, so dass die Geschichte nicht langweilig wird.Mir hat das Buch gut gefallen. Es ist unterhaltsam und es macht sofort Lust aufs gärtnern.

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  • Die Magie eines Gartens

    Nora und die Novemberrosen
    SusanneSH68

    SusanneSH68

    30. December 2016 um 19:40

    Nora, eine gelernte Gärtnerin, und ihre drei Freunde entdecken eine verlassene Gärtnerei in der Mark Brandenburg. Es ist nicht bekannt, wem das Grundstück gehört und die vier Freunde beginnen, die heruntergekommene Anlage zu bearbeiten.  Schnell erliegen sie dem Charme dieses verwunschenen Grundstücks. Doch bald gibt es Ärger mit der Bauverwaltung und den Freunden bleibt nichts anderes übrig, als das Grundstück zu besetzen und ein mächtiger Trubel bricht los. Das Buch von Tania Krätschmar ist eine Liebeserklärung an das Gärtnern. Viele Hobbygärtner kennen dieses besondere Glücksgefühl, das man erleben kann, wenn man mit Freude bei der Gartenarbeit ist. Dieses Gefühl wird mit diesem Buch auch vermittelt, dazu noch etwas mystisches, nämlich das Entdecken von alten Pflanzen und auch die Geschichte des Grundstücks ist recht geheimnisvoll. Außerdem ist das Buch ein Roman über die Kraft der Freundschaft, auch über verschiedene Generationen. Insgesamt ein schönes Lesevergnügen.  

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  • Nora und die Novemberrosen

    Nora und die Novemberrosen
    tardy

    tardy

    29. December 2016 um 11:24

    Klappentext:Der Duft von weißen Rosen, eine alte Gärtnerei und ein schicksalhaftes Erbe … Als Nora und ihre drei Freunde eine verlassene Gärtnerei in der Mark Brandenburg entdecken, beschließen sie: Sie werden die verkrauteten Beete beackern, die maroden Gewächshäuser bepflanzen und sich hier ihr eigenes Paradies schaffen. Doch die Verwaltung findet das nicht akzeptabel und sperrt die vier aus. Ist der Traum verblüht? Keineswegs: Kurzerhand besetzen Nora und die Novemberrosen die alte Gärtnerei. Plötzlich sprießen Schlagzeilen, die Zahl ihrer Unterstützer wuchert – auch wenn das verwunschene Grundstück das Geheimnis seiner Vergangenheit noch längst nicht preisgegeben hat …Das Buch von Tania Krätschmar entführt den Leser in eine verlassene Gärtnerei in Brandenburg. Wer Blumen liebt wird sich dort sofort heimisch fühlen und Sehnsucht nach einem eigenen Garten bekommen, falls er ihn nicht schon hat. Nach und nach erwecken die Freunde diese Gärtnerei wieder zum Leben und decken so gleichzeitig die schicksalshafte Vergangenheit dieses zauberhaften Stückchen Erdes auf. Man spürt die ehrliche Begeisterung und die große Liebe zu allem was wächst und gedeiht. Die fundierten Kenntnisse aller Pflanzennamen und ihrer Bedeutungen, die detaillierten Beschreibungen lassen diesen Garten in meinem Kopf zur Realität werden. Ich konnte den Rosenduft wirklich erahnen und habe die Farbenpracht vor meinem inneren Auge gesehen. Die liebenswerten Protagonisten runden die Geschichte noch ab. Der Autorin ist ein wunderschöner Roman gelungen, der, ohne kitschig zu wirken, mich als Leser zufrieden zurücklässt. Der Schreibstil ist leicht und flüssig zu lesen und das Cover könnte nicht passender sein. Für mich absolut empfehlenswert. Aber Vorsicht! Wer keinen eigenen Garten hat könnte massiv Sehnsucht danach bekommen. Mir ist es so ergangen.

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  • Nora und die übersinnliche Gärtnerei

    Nora und die Novemberrosen
    Isaopera

    Isaopera

    24. December 2016 um 11:25

    "Nora und die Novemberrosen" war mein erstes Buch der Autorin Tania Krätschmar. Ich vergebe insgesamt 3 Sterne, weil es mir gut gefallen hat, aber eben "nur" gut. Die Geschichte an sich ist nett überlegt und den Gedanken eines Mehrgenerationenhauses, in dem sich jeder um den anderen kümmert, finde ich sehr schön. Super ist die Begeisterung und auch das umfangreiche Fachwissen, das die Autorin in Bezug auf Blumen zu haben scheint. Die Pflanzen sind sehr spannend beschrieben und es werden interessante Hintergrundinformationen gegeben. Teilweise werden für mich persönlich ein wenig zu viele lateinische Blumennamen eingestreut, aber gut, kann ja auch nicht schaden ;) Die Figuren der Geschichte sind ebenfalls mehr oder weniger detailliert beschrieben und einige Personen habe ich wirklich gemocht. So richtig liebgewonnen habe ich keinen, was bei mir eigentlich in Büchern sehr selten ist und wahrscheinlich auch ein Grund dafür, dass mich das Buch nicht richtig packen konnte. Gerade die Protagonistin Nora war mir nicht so 100% sympathisch, daher brauchte ich auch eine Weile, um in die Geschichte hineinzukommen. Den Schreibstil finde ich soweit flüssig und wie gesagt merkt man die Begeisterung für Blumen sehr schön heraus, allerdings hat die Erzählweise mich auch nicht komplett gepackt.An der Story insgesamt habe ich einige Kritikpunkte, die jeder Leser jedoch für sich selbst herausfinden muss. Ich möchte zumindest so viel sagen, dass für mich einige Elemente der Geschichte leider sehr konstruiert wirkten und auf einen etwas gewollten "Showdown" hinliefen. Obwohl die Geschichte eigentlich sehr bodenständig klingt, hat sie einen kleinen Hang zum Übersinnlichen, was für mich teilweise etwas nervig und abstrus wurde. Die Rückblenden in die Kriegszeit finde ich sehr gelungen, allerdings gibt es davon viel zu wenige. Insgesamt hätte ich mir einen stärkeren Fokus auf die Geschichte der Gärtnerei und weniger "Drumherum" gewünscht.Für mich ein Buch mit gemischten Gefühlen und leider verschenkten Möglichkeiten. Für Garten-Fans und Leser von Frauenromanen aber sicher eine Geschenkidee.

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  • Lilianes Stern

    Nora und die Novemberrosen
    heidi_59

    heidi_59

    Nora und die Novemberrosen Tania Krätschmar -= Leseeindrücke =- “Nora und die Novemberrosen” , entführt uns in die Großstadt Berlin , zu einer kleinen Hausgemeinschaft, wie sie so wohl nicht alltäglich , aber bestimmt sehr wünschenswert ist . Rentner Udo , der vor ein paar Jahren seine Anne an den Krebs verloren hat , kümmert sich um die “Männersachen” im Haus und repariert fast alles . Ellie die ehemalige Köchin , die es liebt ihre Freunde zu bekochen und Margarete, unter ihren strengen Blick wagt sich kein Hälmchen Unkraut mehr unerlaubt in den Vorgarten. Um die Hausgemeinschaft perfekt zu machen , gibt es noch die alleinerziehende Nora , mit ihrer 7 jährigen Tochter Fanny . Ellie und Margaret kümmern sich zusammen mit Udo ganz liebevoll um Fanny , wenn Nora arbeitet . Die Freunde sind ganz stolz auf ihr Mehrgenerationenhaus , Langeweile ist für die Fünf ein Fremdwort und Einsamkeit kennt keiner von ihnen . Nora ist Gärtnerin mit Leib und Seele, leider kann sie im Baumarkt ihre Vorstellungen vom Beruf nicht aussleben , aber sie ist froh Arbeit zu haben , um ihre Tochter und sich jeden Monat über die Runden zu bringen . Als die Freunde mit der kleinen Fanny einen Ausflug in die Mark Brandenburg machen , entdecken sie durch Zufall , ganz versteckt eine alte Villa , mit einem riesig großen Grundstück, auf dem vor langer Zeit wohl mal eine Gärtnerei gewesen sein muss . Zitat S. 34 im Buch ""Elly griff nach der Borke mit dem "Natursütterlin" die Fanny gefunden hatte und las vor :<<"Wenn der Nachtfürst die Lichtung betritt, tanzen wir mit ihm Sternenwalzer. Zieh dein bestes Seidenspinnenkleid an . Das grüne mit der Raupenschleppe. Wir treffen uns eine Stunde vor Vollmond .>> Das ist eine Balleinladung von einer Waldfee , die du da gefunden hast , Fanny ."" Ellie , Udo und Margarete wissen dass Nora nicht glücklich im Baumarkt ist , mit seinem “nullachtfünfzehn Pflanzen” , aus der lieblosen Massenproduktion geboren ; um ein paar Wochen später verblüht im Müll zu landen . Das tut ihrem Gärtnerherz nicht gut . Die drei erzählen Nora von ihrer Entdeckungsreise und fahren zusammen mit ihr dorthin . Nach anfänglichem Zaudern , ist auch Nora von der alten Gärtnerei verzaubert und überlegt in Gedanken schon , welche Planzen sie wohin pflanzt . Zusammen fahren die Freunde nach Löwenberg zum Katasteramt um zu erfahren wer der Eigentümer des Grundstücks ist . Doch anscheinend kennt keiner den Besitzer, selbst das Grundstück ist dem Amt nicht bekannt.( bis jetzt) …. Was ein Glück für die Fünf , die sich darüber freuen und jede freie Minute in der Gärtnerei verbringen . Es wird geackert und gejähtet , beschnitten und ausgemistet . Gleichzeitig versucht man etwas über den früheren Besitzer zu erfahren . Nach und nach kommen so einige Informationen zusammen von den Menschen die hier draußen , in der Zeit von ungefähr 1930 bis 1941 bei der Gärtnerei gelebt , geliebt und gearbeitet haben . Die kleine Familie von Gärtnermeister Theodor Kirsch und seine jüdische Frau mit ihrer kleinen Tochter Liliane hatten in der Gärtnerei ihr Zuhause . Liliane , die damals am Morgen , ihre erste Rose gepflanzt hat . Kurz bevor sie von ihrer Mutter zum Bahnhof gebracht und in den Zug nach England gesetzt wurde . So wie die vielen anderen jüdischen Kinder , die zu ihrem Schutz außer Landes nach England, Holland und Frankreich gebracht wurden. Trotzdem haben die wenigsten von ihnen den Krieg überlebt . Was wohl mit Liliane geschah ? Während die Freunde sich immer mehr in die alte Gärtnerei einbringen, ist auch die Anfrage nach dem Besitzer des Grundstücks beim Katasteramt in Löwenberg nicht im Sande verlaufen . Denn , wenn sich kein Eigentümer gemeldet hat , dann fallen die Eigentumsrechte automatisch an das Land . Wie praktisch für das Land Mark Brandenburg , wie schlecht für unsere fünf Freunde , die ihren Traum wohl begraben müssen . Eines Morgens , stehen sie vor der vergitterten , mit einem großen Vorhängeschloss gesicherten Einfahrt der Gärtnerei . Auf einem großen schwarz - gelben Schild , das am Zaun befestigt ist steht , : UNBEFUGTES BETRETEN BEI STRAFE VERBOTEN . Keiner der Freunde kann glauben was er da liest . Nach einer kurzen Schockstarre beschließen sie , DAS LASSEN WIR UNS NICHT GEFALLEN , WIR BESETZEN DIE (UNSERE) GÄRTNEREI ! Die Revolution der NOVEMBERROSEN ist geboren . Dank der öffentlichen Medien fieberte bald ein ganzes Land mit den Novemberrosen und drückte ihnen die Daumen . Nach und nach kommen die Freunde auch hinter das Geheimniss der alten Gärtnerei, die so manche Überraschung für Nora und die Novemberrosen bereithält. -= Fazit =- Die Autorin Tania Krätschmar hat meiner Meinung nach ein wunderschönes Wohlfühlbuch geschrieben . Die Geschichte der Novemberrosen verzaubert von der ersten bis zur letzten Seite , geht ans Herz , macht die Seele glücklich . Wie ein schöner Sommertag im Garten , auf der Terrasse mit einem kühlen Getränk , ein laues Lüftchen weht . Seele baumeln lassen und einfach nur genießen ! Der Schreibstil ist leicht und fließend zu lesen. Sehr schöne detaillierte Beschreibungen, der Umgebung und Begebenheiten,die jede Menge Bilder für ein tolles Kopfkino produzierten. Liebevoll gezeichnete Protagonisten mit ihren Ängsten und Stärken ,erzählen uns eine Geschichte , wie man sie sich so wünschen würde ,wenn sie denn passieren sollte . Eine Geschichte über wahre Freundschaft , Zusammenhalt , Mut und auch über die Liebe mit all ihren Facetten , zu jeder Zeit des Lebens . Es gibt Autoren die malen Bilder mit ihren Worten . Tania Krätschmar hat für mich ein harmonisches Bild von einem wunderschönen Garten gemalt , den ich betreten und ein Buch lang genießen durfte . Eine Oase der Entspannung für die Seele und eine Anregung für die Sinne . Es scheint fast so , als wenn man den intensiven Blütenduft des Sommers beim umblättern der Seiten riecht . “Nora und die Novemberrosen” ist ein Buch , das nicht nur Lesevergnügen verspricht, sondern auch noch auf eine ganz spezielle Art und Weise den Leser glücklich macht . Für mich war es das erste Buch aus der Feder der Autorin Tania Krätschmar, aber ganz bestimmt nicht das letzte Buch von ihr , dass ich gelesen habe ! Mir hat die Geschichte der “Novemberrosen” ausgesprochen gut gefallen . Ich möchte sie allen Lesern ans Herz legen , die gerne einen Ausflug in die Geschichte einer zauberhaften Gartenlandschaft und ihren mutigen Bewohnern, machen möchten . Sehr gerne vergebe ich "Schmetteringsumschwierte " und "Blütenduftige" 5 Sterne ☆☆☆☆☆für ein besonders schönes Leseerlebniss @heidi_59 Buchdetails : Erscheinungsdatum Erstausgabe : 19.09.2016 Aktuelle Ausgabe : 19.09.2016 Verlag : Blanvalet ISBN: 9783734102424 Flexibler Einband 320 Seiten Sprache: Deutsch Biographie der Autorin : Quelle : http://www.taniakraetschmar.de Tania Krätschmar wurde ein knappes Jahr vor dem Mauerbau in Berlin geboren. Nach dem Abi schrieb sie sich für ein, zwei, drei Studiengänge ein, nicht ganz sicher, wohin die Reise gehen sollte. Immer auf der Suche, entschied sie sich für eine Buchhändlerlehre. Studienaufenthalte in Florida und New York folgten, in Manhattan ein Praktikum bei der jüdischen Wochenzeitung „Aufbau“ und die Mitorganisation eines Pen-Kongresses. Sie wurde Bookscout und schloss ihr Masterstudium an der CUNY ab. Unruhige Geister machen manchmal Umwege. Man nennt es auch Erfahrung. Von 1987 bis 1988 arbeitete sie für einen holländischen Verlag und kehrte dann rechtzeitig nach Berlin zurück, um die Mauer fallen zu sehen. Seitdem ist sie Texterin, Autorin, Übersetzerin und Rezensentin. Tania Krätschmar hat einen Sohn und lebt in Berlin.

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    • 7
  • Nora und die Novemberrosen

    Nora und die Novemberrosen
    nellsche

    nellsche

    20. December 2016 um 21:19

    Der Duft von weißen Rosen, eine alte Gärtnerei und ein schicksalhaftes Erbe.Mora und ihre drei Freunde entdecken eines Tages eine alte verlassene Gärtnerei in der Mark Brandenburg, die völlig verwildert ist und wo an jeder Stelle das Unkraut wuchert. Die Nachfrage bei der Verwaltung ergibt, dass bis heute kein Eigentümer ermittelt werden konnte. Die Freunde verlieben sich sofort in die Gärtnerei und beschließen deshalb, sie auf Vordermann zu bringen und die maroden Gewächshäuser wieder zu bepflanzen. Das sieht die Verwaltung jedoch nicht gerne, so dass die Freunde prompt ausgesperrt werden. Das lassen sie sich aber nicht bieten und beschließen daher, dass sie die alte Gärtnerei besetzen werden. Das schlägt große Wellen in der Presse und es melden sich viele Menschen, die die Freunde unterstützen wollen. Und das Grundstück birgt noch ein Geheimnis aus der Vergangenheit, das nun vielleicht entdeckt werden soll … Das Cover ist wunderschön gestaltet und lässt das Herz eines Rosen- und Gartenliebhabers sofort höher schlagen. Der Schreibstil ist wunderbar leicht und flüssig und sehr lebendig und bildhaft. Ich konnte sofort in die Geschichte von Nora eintauchen und alles andere um mich herum vergessen. Während des Lesen umgab mich eine wohlige Atmosphäre und es machte sich Entspannung in mir breit. Die Charaktere sind sehr liebevoll beschrieben und wirkten sehr authentisch auf mich. Ich hatte von allen ein klares Bild vor Augen. Die Hausgemeinschaft und Freundschaft der unterschiedlichen Personen ist toll gezeichnet. Jeder ist anders und hat sein eigenes Päckchen zu tragen, trotzdem sind sie absolut eingeschworen. Die vielen Beschreibungen der unterschiedlichsten Pflanzen war so detailliert und warm, dass ich fast den Duft in der Nase hatte. Einige Pflanzen musste ich sofort nachschlagen, da ich natürlich nicht alle kannte. Die alte Gärtnerei war ebenfalls sehr bildlich beschrieben. Ich hätte am liebsten sofort mit angepackt, um sie wieder in Schuss zu bringen. In das Geheimnis der alten Gärtnerei bekommt man durch den Prolog einen kleinen Einblick. Es bleibt durchgängig interessant und spannend, wie genau das alles zusammenhängen mag. Das Ende ist wie erhofft und absolut passend zu diesem Roman. Ich kann diesen Wohlfühlroman unbedingt empfehlen und vergebe fünf Sterne.

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    • 2
  • Leserunde zu "Nora und die Novemberrosen" von Tania Krätschmar

    Nora und die Novemberrosen
    taniakraetschmar

    taniakraetschmar

    Liebe LeserInnen, Garteninteressierte, Pflanzenträumer, Landidealisten und Schmetterlingsfreundinnen!   Passend zum Titel meines neuesten Buchs möchte ich noch im November eine vergnügte Leserunde starten. BLANVALET stellt dazu freundlicherweise 20 Exemplare von Nora und die Novemberrosen zur Verfügung. Sie werden verlost unter denjenigen, die mir bis zum 25.11. verraten, was sie unter einer Novemberrose verstehen.  Ich freue mich auf Eure Zuschriften! Bis bald - Tania KrätschmarUnd hierum geht es: Der Duft von weißen Rosen, eine alte Gärtnerei und ein schicksalhaftes Erbe … Als Nora und ihre drei Freunde eine verlassene Gärtnerei in der Mark Brandenburg entdecken, beschließen sie: Sie werden die verkrauteten Beete beackern, die maroden Gewächshäuser bepflanzen und sich hier ihr eigenes Paradies schaffen. Doch die Verwaltung findet das nicht akzeptabel und sperrt die vier aus. Ist der Traum verblüht? Keineswegs: Kurzerhand besetzen Nora und die Novemberrosen die alte Gärtnerei. Plötzlich sprießen Schlagzeilen, die Zahl ihrer Unterstützer wuchert – auch wenn das verwunschene Grundstück das Geheimnis seiner Vergangenheit noch längst nicht preisgegeben hat …

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    • 312
  • Macht Lust auf Gartenarbeit 🌹

    Nora und die Novemberrosen
    Katjuschka

    Katjuschka

    18. December 2016 um 16:53

    Nora lebt mit Tochter Fanny als alleinerziehende Mutter in einer kleinen Wohnung in Berlin. Im gleichen Haus wohnen die Rentner Ellie, Margaret und Udo. Sie alle sind mehr als Nachbarn, eher fast wie eine Familie! Ausgerechnet als die 4 Freunde alle eine ominöse Nachricht des Hausbesitzers erhalten, und deshalb um ihre Wohnungen fürchten, da verliert Nora auch noch ihren Job! Bei einem Ausflug in die Mark Brandenburg stoßen sie auf eine aufgegebene alte Gärtnerei, die niemand kennt und niemandem zu gehören scheint. Gemeinsam versuchen sie diese zu neuem Leben zu erwecken. Es tauchen unerwartete Hindernisse, aber auch Helfer auf. Und wer ist dieser fremde Engländer, der sich plötzlich in der Gärtnerei umsieht? Hat er womöglich etwas mit dem britischen Konsortium zu tun, welches ihr Haus renovieren will? Mit vereinten Kräften versuchen die vier "Novemberrosen", wie sie sich selber nennen, ihre kleines Paradies zu retten. "Novemberrosen" ist ein wunderschönes Buch über Respekt, Freundschaft, Zusammenhalt und auch über die Liebe zur Natur. Nora und Fanny sind ein sehr sympathisches Mutter-Tochter-Duo. Aber die drei Senioren habe ich sofort ins Herz geschlossen! Natürlich gibt es auch eine Liebesgeschichte, aber die steht nicht wirklich im Mittelpunkt.Der Schreibstil ist klasse und man möchte am liebsten zur Gärtnerei reisen und ein bisschen mitgärtnern... Einziger Kritikpunkt ist für mich der "mystische" Aspekt. Das war für mich nicht nötig, die Geschichte funktioniert auch ohne ganz hervorragend ; -) Nachdem mir schon "Clara und die Granny Nannys" gefallen hat, werde ich sicher sehr gern wieder ein Buch von Tania Krätschmar lesen!

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  • Ein verwunschener Garten

    Nora und die Novemberrosen
    buecherwurm1310

    buecherwurm1310

    18. December 2016 um 16:37

    Nora muss 7-jährige Tochter Fanny alleine großziehen. Da ist es schön, dass sich alle Parteien in dem alten Mietshaus gegenseitig helfen. Doch als Nora ihre Arbeitsstelle verliert und ein Schreiben des Vermieters am gleichen Tag ins Haus flattert, das nichts Gutes verspricht, ist ganz besonders Zusammenhalt gefragt. Bei einem Ausflug in die Mark Brandenburg entdecken eine heruntergekommene Gärtnerei. Die Freunde beschließen, das alles wieder auf Vordermann zu bringen. Aber die Verwaltung will das nicht akzeptieren und sperrt sie aus. Aber das wollen sich die Freunde nicht gefallen lassen, kurzerhand besetzen sie das Gelände. Als sie dann auch noch an die Öffentlichkeit gehen, bekommen sie eine Menge Unterstützung. Dann gibt es auch noch ein Geheimnis um diese Gärtnerei, das aufgedeckt werden will. Der Schreibstil ist locker und das Buch liest sich sehr schön flüssig. Die Charaktere sind sehr individuell und authentisch dargestellt. Man muss die Novemberrosen einfach gern haben. Ellie, Margarete, Udo und Nora stehen zusammen und wo es Schwierigkeiten gibt, müssen diese beseitigt werden. Dabei gehen alle ziemlich unkonventionell vor und kämpfen für ihren Traum. Obwohl vorhersehbar ist, wie die Geschichte enden wird, ist der Weg dorthin unterhaltsam und oft auch sehr berührend. Ich kann das Buch nur empfehlen.

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  • Nora und die Novemberrosen – Für gefühlvolle Gartenliebhaberinnen

    Nora und die Novemberrosen
    Nicky_G

    Nicky_G

    18. December 2016 um 14:58

    Nora lebt mit ihrer Tochter in einem Mietshaus in Berlin, in dem auch Ellie, Margarete und Udo eine Wohnung haben. Alle helfen und unterstützen sich gegenseitig, was besonders nötig wird, als Nora ihre Arbeitsstelle verliert. Dann flattert auch noch ein ominöses Schreiben ihres Vermieters ins Haus. Hat sich die ganze Welt gegen die Freunde verschworen? Als sie einen Ausflug ins Umland unternehmen, entdecken sie eine verlassene Gärtnerei, die sie gemeinsam aus ihrem Dornröschenschlaf erwecken wollen. Doch die geheimnisvolle Vergangenheit erwacht ebenfalls… Die Beschreibungen sind sehr explizit und lassen vor dem inneren Auge die Bilder entstehen. Die Charaktere sind sehr individuell und sehr plastisch und ausführlich dargestellt, allerdings ohne Auflistungen, sondern eingeflochten in Erzählungen der Vergangenheit oder beschrieben in lebendigen Szenen. Bodenständig und wissensreich werden dem Leser Pflanzennamen, Gärtnereidetails, aber auch die Vergangenheit näher gebracht. Besonders gefallen hat mir die Erklärung des Wortes Muckefuck. Das fließt ineinander und wirkt unaufdringlich. Was ich übertrieben fand, waren die Erinnerungen, die den ein oder anderen überkommt, wenn er die Gärtnerei betritt. Die Geschichte hätte es nicht gebraucht, wirkt ein wenig zu aufgesetzt. Wie der Name „Novemberrosen“ zustande kommt, hat mir sehr gut gefallen, ebenso wie auch der Hinweis auf das gleichnamige Gedicht von Stefan George. Aber am besten war Fannys Kommentar dazu: „Das passt gut zu euch. Ein bisschen… verwelkt eben…“ Herrlich! (S. 191) Natürlich gibt es Schwierigkeiten und Probleme, Personen, die unsympathisch sind, aber auch träumerische Situationen, die einen mitnehmen. Eine wohlige Geschichte, bei der man weiß, dass alles gut gehen wird. Es geht rührend zu, aber nicht rührselig. Ein Roman, der die Gartenlust weckt, so dass man sich wieder auf das Frühjahr freut, wenn alles grünen und blühen wird.

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