Tanith Lee Das Mädchen und das schwarze Einhorn

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Inhaltsangabe zu „Das Mädchen und das schwarze Einhorn“ von Tanith Lee

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  • Rezension zu "Das Mädchen und das schwarze Einhorn" von Tanith Lee

    Das Mädchen und das schwarze Einhorn

    sarahsbuecherwelt

    28. January 2011 um 10:58

    „Das Mädchen und das schwarze Einhorn“ ist ein Titel, den ich mir extra aufgehoben hatte. Den Film „Das letzte Einhorn“ sehe ich mir auch heute noch gerne an. Einhörner sind einfach bezaubernde Wesen und da sich dieses Werk mit einem Einhorn befasst, war die Vorfreude groß. Der Titel und der Klappentext lassen auf ein spannendes Werk schließen. Das Cover wurde dem Inhalt angepasst, wirkt aber alles andere als ansprechend. Durch den Bart und die leuchtenden Augen sieht das schwarze Einhorn eher böse aus. Auch die Protagonistin wirkt unschön. Ein bezauberndes Gesicht wird durch einen plumpen Körper verunstaltet. Schon auf der ersten Seite lernte ich die 16jährige Tanaquil kennen. Sie lebt zusammen mit ihrer Mutter, einer Möchtegern-Zauberin in einem riesigen Felsenschloss mitten in der Wüste. Sie selbst hat kein Talent in magischen Dingen und befasst sich lieber mit der Technik. Daher ist es nicht verwunderlich, das sie die merkwürdigen Knochen, die Piefel in der Wüste findet, zu einem neuen Einhorn zusammensetzt. Als das Einhorn zum Leben erwacht und aus dem Schloss flieht, setzt Tanaquil ihm, ohne nachzudenken, hinterher. Eine gefährliche Reise beginnt für Tanaquil. Die Idee eines schwarzen Einhornes und des traurigen Mädchens fand ich eine ideale Grundlage für eine Fantasie-Geschichte. Leider ist die Umsetzung Tanith Lee nicht im Geringsten gelungen. Es fängt schon bei der Beschreibung der Figuren an. Tanaquil ist noch einer der schönen Namen. Ganz ehrlich, wie kommt man auf Namen wie Kissen oder Vogel für seine Figuren?! Während Tanaquil nicht nur einen außergewöhnlichen Namen hat, wird sie von der Autorin zumindest äußerlich detailliert beschrieben. Ihre Emotionen konnte ich noch nachvollziehen, jedoch hörte dies bei den Handlungsweisen und Gedanken auf. Vieles war einfach zu verworren, als das ich es hätte begreifen können. Dieser Detailsreichtum wird jedoch bei den anderen Figuren gänzlich weggelassen. Piefel konnte ich mir gerade noch vor mein inneres Auge führen. Alle anderen Charaktere waren einfach nur blass. Teilweise wurden gar keine Beschreibungen außer dem Namen geboten. Selbst das Einhorn, was als leuchtend beschrieben wird, bleibt verschleiert, da die Beschreibung kaum ins Detail geht. Zwar wird es mir teilweise als wild und böse beschrieben, aber die Beschreibung ist so harmlos, dass man dies gar nicht für wahr nimmt. Für mich war es schwer, die Figuren in einem Kopfkino zu sehen. Was bei den Figuren schon beginnt, wird von Tanith Lee bei den Schauplätzen weitergeführt. Ich wurde plötzlich in diese Festung geworfen und befand mich mitten in der Wüste. Befand ich mich in einem Zauberland, was gab es außerhalb der Wüste oder andere Fragen, wurden gar nicht beantwortet. Zwar beschreibt sie die Umgebungen etwas liebevoller, trotzdem fühlte ich mich nicht wohl in diesen Schauplätzen. Es fehlte die Lebendigkeit. Wenn die geschichtliche Umsetzung dafür brillant ist, kann man über solche Kleinigkeiten hinwegsehen. In meinen Augen fehlte diesem Buch alles. Eine Zauberin, die nicht wirklich gut ist, eine sprechende Wüstenkatze, ein blasser Dämon, ein schwarzes Einhorn und eine technisch begabte Protagonistin reichen in meinen Augen nicht für einen gelungenen Fantasy-Roman. Die Situationen oder Handlungen brachten mich weder zum Lachen, noch empfand ich sie als Spannend. Wie ein ruhiger Bach wird mir die Geschichte erzählt. Nicht mal als das Einhorn seinen Auftritt hat, Tanaquil ihm hinterher rennt noch ihre Erlebnisse auf dieser Reise sind spannend. Höhepunkte sind sicherlich vorhanden, aber sie werden miserabel an den Leser weitergegeben. Ohne Spannung, damit kann ich leben, wenn wenigstens die Geschichte lustig ist oder zumindest durch etwas anderes packt. 220 Seiten und ich fand sie nur gähnend langweilig. Im Grunde keine besonderen Figuren, keine besondere Handlung und keine besonders bezaubernde Welt. Der Stil selbst ist leicht. Die Autorin verwendet einen Stil, den ich als kindgerecht bezeichnen würde. Keine schwierigen Wörter, keine langen Sätze und die wörtliche Rede ist auf das Minimum reduziert. Was das Alter betrifft, kann ich dieses Buch ohne Bedenken Kindern ab 12 Jahren empfehlen. Es ist weder brutal, noch blutig oder in anderer Weise schlimm. Es gibt viele Kapitel, sodass nach rund 20 Seiten auch für Leseanfänger eine Pause eingelegt werden kann. Empfehlen kann ich das Buch aus den ganzen Gründen definitiv nicht. Für mich war es ein Highlight im Bereich „Langeweile“. Warum dieses Buch bei Amazon so gelobt wird, kann ic definitiv nicht nachvollziehen. ===Bewertung=== Ein Buch, welches durch Langeweile besticht, verdient in meinen Augen nur einen Stern. Die Idee ist wunderschön, aber ohne Talent kann ein Fantasy-Roman nicht gelingen. Künstlich, langatmig und so packend, wie eine alte Socke. Was anderes fällt mir zu „Das Mädchen und das schwarze Einhorn“ nicht ein.

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