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Sabrinaslesetraeume

vor 2 Jahren

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Der Zauber Irlands: 3 Novellen in Spielfilmlänge

Begebt euch zusammen mit den Autoren Tanja Bern, Pia Recht und Thomas Dellenbusch auf die grüne Insel und lasst euch von ihrem Glanz verzaubern.

Zum Inhalt:

Tanja Bern: Distant Shore - Sterne der See
Ben verliert seine Schwester Kristin an den Krebs. Vor ihrem Tod hatte sie für ihn heimlich einen Urlaub in ihrem geliebten Irland gebucht, weil sie ahnte, dass Ben dort zu sich selbst finden könne. Obwohl er keinen Bezug zu Irland hat, lässt er sich darauf ein und fährt nach Kerry. Dort begegnet er der Irin Hanna, zu der er sich sofort hingezogen fühlt. Aber sie verbirgt ein Geheimnis und hält Ben ein wenig auf Abstand, sucht aber auch seine Nähe. Ben verliebt sich in dieses wildromantische Land und verliert an Hanna sein Herz. Dann wird sie plötzlich vermisst, und Ben setzt alles daran sie zu finden ...

Pia Recht: Der Herzschlag Connemaras
Als Projektleiter John Palfrey aus London ins hinterste Irland geschickt wird, um einer Zuchtstation für Wildponys auf den Zahn zu fühlen, kann der karrierebewusste Schreibtischhengst seinen Widerwillen gegen Land und Leute nicht verbergen. Doch gerade die scheinbar hinterwäldlerische Langsamkeit der Einheimischen verändert seinen Blick auf sich und sein bisheriges Leben. Der Herzschlag Connemaras öffnet ihm das seine für das Land und für eine schöne Frau. Als er jedoch aus London erfährt, dass die Station geschlossen werden soll, droht er alles wieder zu verlieren, was er unverhofft gefunden hatte ...

Thomas Dellenbusch: Liebe ist kein Gefühl
Nina will ihren 39. Geburtstag nicht feiern. Stattdessen lässt sie sich ohne Plan oder Ziel durch die Stadt treiben. Sie glaubt, dass irgendwo da draußen etwas auf sie wartet. Ein Artikel in einer Zeitschrift, der die Liebe aus einem unerwarteten Blickwinkel heraus betrachtet, weckt ihre Neugierde. Das Titelbild zeigt den Verfasser, und sie erkennt etwas an ihm, das sie dazu verleitet, diesen Mann finden zu wollen. Es wird ein Trip, der sie weit weg führen wird. Sehr weit.

Die 3 Autoren werden diese Leserunde begleiten und ihr dürft Ihnen gerne all eure Fragen stellen (Die Lebensläufe der Autoren findet ihr in den zugehörigen Unterthemen). Wenn ihr also nun Lust habt gemeinsam mit ihnen 3 Geschichten auf der grünen Insel zu erleben, dann bewerbt euch gerne.

Es werden 10 eBooks im mobi-Format vergeben (via Amazongutschein). Vier der Bücher sind für Blogger reserviert. Also wenn ihr einen Blog habt, schreibt bitte eure Blogadresse mit dazu.

Was ihr tun müsst um teilzunehmen?

Verratet uns doch, warum ihr gerne dabei sein wollt (mehr als nur ein halbherziger Satz wäre schön).

Wichtig:

Wer sich bewirbt, verpflichtet sich gleichzeitig, dass er an der Leserunde zeitnah teilnimmt und zeitnah (innerhalb von 4 Wochen nach Erhalt des Gutscheins) die Leseabschnitte bearbeitet und eine Rezension verfasst. Die Rezension stellt ihr bitte mindestens auch noch auf AMAZON ein.

Wer darf nicht teilnehmen?
Wer bereits an einer Leserunde zu "Herzenssache" oder "Liebe ist kein Gefühl" teilgenommen hat, darf leider ebenso wenig an der Leserunde teilnehmen, wie jemand der bereits "Distant Shore" oder "Der Herzschlag Connemaras" als Einzelband gelesen hat.

Autor: Tanja Bern
Buch: Der Zauber Irlands

Sabrinaslesetraeume

vor 2 Jahren

Plaudern mit Tanja Bern

Tanja Bern wurde in Herten (NRW) geboren und lebt mit ihrer Familie in Gelsenkirchen.

Die beliebte Autorin ist dem Ruhrgebiet immer treu geblieben, obwohl sie eine Liebe für die nordischen Länder hegt. Durch eine starke Verbundenheit zur Natur und die Liebe für mystische Geschichten entstand bei ihr schon früh das Bedürfnis zu schreiben. 2008 erschien ihr Debüt. Tanja Bern schreibt mittlerweile in verschiedenen Genres und arbeitet mit unterschiedlichen Verlagen zusammen, veröffentlichte schon mehrere Bücher und eBooks. Sie ist in diversen Anthologien vertreten und publiziert Kurzgeschichten auf dem Literaturportal LITERRA. Neben der im KopfKino-Verlag erscheinenden Distant-Shore-Trilogie sind für 2016 bereits weitere Bücher bei Bookshouse, Knaur feelings und O'Connell Press angekündigt.
(Quelle: http://www.meinkopfkino.de/index.php/der-autor.html)

Sabrinaslesetraeume

vor 2 Jahren

Kaffeeklatsch mit Pia Recht

Pia Recht wurde 1966 in Düsseldorf geboren.

Die gelernte Einzelhandelskauffrau arbeitet inzwischen als Projektassistentin einer internationalen Firma für klinische Forschung. Als Autorin konzentriert sie sich auf irische Geschichten, schreibt aber auch Liebesromane, Science-Fiction, Fantasy, Krimis, Tier- und Kindergeschichten. 2013 ist sie nach Mettmann aufs Land gezogen und lebt in einem kleinen Haus auf einem Reiterhof mit eigenem Pferd. Sie verbringt jeden Urlaub in Irland.
(Quelle: http://www.meinkopfkino.de/index.php/der-autor.html)

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bluebutterfly222

vor 2 Jahren

Distant Shore

Liebe Tanja, danke für deine Antwort. Das ist ja wirklich interessant, denn meiner Meinung nach, hätte es diese Szene überhaupt nicht gebraucht. Aber da sieht man wieder, wie manche Verlage doch die Autoren beeinflussen. Dies erstaunt mich immer wieder. Zumal ich das jetzt nicht das erste mal gehört habe, dass ein Verlag etwas wollte, weil angeblich die Leser es so wollen.

Mir hätte ein schöner Kuss wirklich auch als Highlight gereicht, denn gerade nach der tollen Story und den beiden Charakteren, hat es einfach besser gepasst. Ich hoffe du bist nicht enttäuscht, wenn es daher von mir nur 4/5 Schmetterlinge gibt.

bluebutterfly222

vor 2 Jahren

Fazit / Rezension

Endlich kann ich auch meine Rezensionen verlinken.

Bei Amazon warte ich leider noch auf die Freischaltung, aber
lovelybooks :http://www.lovelybooks.de/autor/Tanja-Bern/Der-Zauber-Irlands-1214841057-w/rezension/1223652545/ und auf
meinem Blog: http://bluebutterfly-buecherblog.de/der-zauber-irlands-t-bern-p-recht-t-dellenbusch/

ist sie schon zu finden.

-Tine-

vor 2 Jahren

Liebe ist kein Gefühl
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Ninas Idee sich an ihrem Geburtstag treiben zu lassen und sich von einem Zeichen, das sie anspricht, weiterleiten zu lassen ist echt toll. Nina ist zwar, wie einige geschrieben haben, nicht die größte Sympathieträgerin, aber ich fands toll, auch mal eine Geschichte über eine Person zu lesen, deren Handlungen man selbst eher nicht genauso tun würde. Ihr Verhalten gegenüber Frank kann ich verstehen. Es ist bestimmt nicht leicht, wenn der geliebte Mensch sich plötzlich nur noch in Selbstmitleid suhlt, keine Körperhygiene mehr betreibt und auch nicht mehr beim Haushalt in der gemeinsamen Wohnung mithilft - sich einfach abschottet und verkriecht. Als Frank ihr schrieb, dass er sich geändert hat und wieder "da" ist, war Ninas kaltherzige Art echt nicht gut, aber wenn sie es ihm persönliche gesägt hätte, hätte es wohl auch nichts an seinem Selbstmord geändert. Dass sie sich aber zu einem wildfremden Mann nackt ins Bett legt, weil dieser derzeit auch nicht mehr mit seinem Leben zurechtkommt, kann ich eher nicht nachvollziehen :D Da war die Präsenz von Sean für mich persönlich einfach zu wenig greifbar. Dass sie ihn am Ende gerettet hat, im wahrsten Sinne des Wortes als auch psychisch fand ich gut.
Der Zeitungsartikel von Sean war eine gute Idee. Mir hat es gefallen, dass in einer Liebesgeschichte die Liebe analysiert wird. Bei dem Artikel musste ich mich aber an manchen Stellen sehr konzentrieren um zu verstehen, was er meint. Übrigens sehr interessant, dass man die Liebe, je nachdem ob man glücklich verliebt ist oder Liebeskummer hat, anders sieht.
Ich denke, bei dieser Kurzgeschichte hätte man mehr rausholen können, wenn sie länger (bzw. Buch) gewesen wäre. Dann wäre auch Nina sympathischer und ihre Handlungen nachvollziehbarer geworden.
Die Beschreibungen von Irland und den Menschen dort haben mir sehr gut gefallen. Die Kerle im Pub sind ja echt toll. Die Klippe habe ich extra gegoogelt, damit ich mir durch die Bilder das Geschehen besser vorstellen kann. Wirklich eindrucksvoll - wie die ganze Landschaft in Irland.
Ach ja, als Sean im Pub Nina seine neue Sichtweise der Liebe erklärt hat, hat er auch sowas in der Art erwähnt, dass man ne Frau und ein Kind hat und plötzlich ist das Kind nicht mehr das eigene Kind... hat er damit gemeint, dass sein Kind jetzt bei dem anderen Freund seiner Frau wohnt und sie keinen Kontakt mehr haben, oder sogar, dass es nicht von Sean war?
Die Geschichte hat mir insgesamt gut gefallen und ich vergebe 3 Sterne.

-Tine-

vor 2 Jahren

Liebe ist kein Gefühl
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ThomasDellenbusch schreibt:
Für ihre Handlungen gab es auch ganz triftige Gründe, die zwar - zugegeben - nur in jenem Licht gesehen werden können, in dem ich sie sah, wenn man einen bestimmten anderen Text kennt, der mich zu Ninas Handlungen inspiriert hat. Ich löse das gerne auf, wenn alle fertig sind, sonst spoile ich zu diesem Zeitpunkt schon zu viel.

Da bin ich gespannt darauf =)

PiaRecht

vor 2 Jahren

Der Herzschlag Connemaras

Tanja_Bern

vor 2 Jahren

Distant Shore
@bluebutterfly222

Ach, entschuldige, deinen Beitrag sehe ich jetzt erst. Nein, natürlich bin ich nicht enttäuscht! 4 Sterne sind doch super! :-D

ThomasDellenbusch

vor 2 Jahren

Liebe ist kein Gefühl
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Ich habe nicht das Gefühl, dass die fehlenden 5 Buchgewinnerinnen sich hier noch zu Wort melden. Daher will ich für die, die mitgelesen und mitdiskutiert haben, mein Versprechen einlösen und etwas zu Nina sagen. (SPOILER)

"Liebe ist kein Gefühl" ist eine besondere Geschichte für mich. Nicht nur, weil ein philosophischer Aufsatz in diese Geschichte eingesponnen ist, sondern weil ich drei konzeptionelle Besonderheiten einarbeiten wollte.

Zum einen faszinierte mich die Idee, dass die beiden Personen, um die es hier geht, Nina und Sean, zwei gegenläufige Wellenbewegungen machen. Wie zwei entgegengesetzte Kurven. Während Nina "ganz unten" beginnt, also eher mit einfachem Gemüt, sehr pragmatisch, eher gefühllos bis hin zur egozentrischen Brutalität, beginnt Sean die Geschichte (wenn auch nur in der Ferne und 3 Jahre her) als "Erleuchteter", der hinter den Vorhang der Liebe geblickt hat, diese in ihrer göttlichen, spirituellen Natur erkennt und in ihr die Lebensenergie schlechthin wahrnimmt. Er befindet sich auf dem Höhepunkt der liebenden Toleranz und des in-sich-ruhens und des mit-allem-eins-sein. Gegensätzlicher könnten Nina und Sean also nicht beginnen. (Daher MUSS Nina auch unsympathisch rüberkommen, das ist Teil des Konzeptes dieser Geschichte). Aber dann wandelt sie sich. Sie wird von Seans Artikel inspiriert, sich ihrer Vergangenheit zu stellen und sich auf die Suche nach Antworten zu machen. Auf diesem Weg fällt sie gelegentlich in ihr altes Sein zurück (ihre Reaktion gegenüber Peter (Ohrstöpsel rein, Peter aus) oder ihre Häme gegenüber der blinden Frau oder ihre Reaktion gegenüber dem Schafhirten im Bus). Aber bald schon, spätestens nachdem sie Franks Hand auf ihrer Schulter gespürt hat (und damit seine liebende Verzeihung), beginnt ihre Veränderung (sie begreift im Hafen von Donegal, dass sie nicht hierher gekommen ist, um etwas zu bekommen (Antworten), sondern um sich zu bedanken oder dass sie versucht, Marion einen Entschuldigungsbrief zu schreiben und bei dem Versuch anfängt, sich endlich selbst zu reflektieren). Endlich bei Sean angekommen, hat sie sich verändert. Sie geht mit offenem Herzen an die Sache und sieht die Sache anders. Was sie trifft, ist einen Sean, der in den letzten Jahren die entgegengesetzte Wellenbewegung gemacht hat, von einem "Erleuchteten" zu einem, der in einem ganz primitiven, ich-bezogenem Stadium angekommen ist und sich mit Aggressivität darin eingenistet hat. Diese gegenläufige Bewegung fand ich spannend. Das ist Punkt 1.

Punkt 2 ist ein sich schließender Kreis. Ich liebe sich schließende Kreise. Am Anfang hat Nina nur Unverständnis für Pater Maximilian Kolbe, der sich im KZ Ausschwitz für einen Fremden opfert (und damit Sean zu seinem Aufsatz inspirierte). Sie hält ihn für "bekloppt". Am Ende der Geschichte macht sie aber dasselbe. Sie ist bereit, ihr Leben zu riskieren, um Sean zu retten. Sie macht für ihn "den Kolbe". Wie gesagt, ich mag solche sich schließenden Kreise.

Der 3. Punkt ist für euch vermutlich der kritischste. Warum legt sie sich zu ihm ins Bett und mehr noch: Küche aufräumen bis hin zum Leben-Retten am Schluss. Hier habe ich mich einfach von einem sehr populären Text inspirieren lassen. Er heißt "Bitte höre, was ich nicht sage" und stammt von Charles C. Finn aus den 1960ern Jahren. Er wurde in den 70ern populär, als Heinz Körner ihn in seiner Novelle "Johannes" abdruckte und damit seine Novelle berühmt werden ließ. Dieser Text ist nicht lang, vielleicht anderthalb Seiten, aber er hat es in sich. Es geht darum, dass man sich hinter Masken der Brutalität und der Banalität versteckt, um nicht zeigen zu müssen, dass man sich nicht wertschätzt und dennoch geliebt werden möchte. Man beißt und kratzt und tritt und schlägt, nur um das Eingeständnis nicht sichtbar werden zu lassen, dass man in den Arm genommen werden möchte. Finn schlug die Lösung vor, dass der Liebende das Beißen und Kratzen ignorieren soll und alle Mauern und Grenzen und Vorbehalte überwinden soll, nur so könne der sich Wehrende erlöst werden. Genauso habe ich Sean (Beißen und Kratzen) und Nina (Mauern und Grenzen überwinden) handeln lassen als Ehrbezeugung für den Verfasser Charles C. Finn für diesen tollen Text. Ihr könnt ihn hier lesen: http://www.cordula.ws/quotes/bhwinsde.html

Mit anderen Worten: Damit diese Geschichte und seine konzeptionellen Feinheiten so funktionieren, musste Nina so sein, wie sie ist, auch wohlhabend und völlig spontan (sie verliebte sich stets Hals über Kopf, begann Neues usw. und jetzt steigt sie eben auch (wohlhabend ist sie genug) ohne Zahnbürste und Wechselklamotten in ein Flugzeug in dem Bewusstein, alles was sie braucht, kann sie unterwegs kaufen).

Dass sie eine unsympathische Person ist, weiß ich. Aber das war Voraussetzung für die Geschichte. Ich hatte gehofft, dass die Leser die philosophische und konzeptionelle Substanz der Story mögen werden, zumindest einige. Mir jedenfalls gefällt sie genau deswegen, und das ist für einen Autor letztendlich überhaupt die Voraussetzung, um bereit zu sein, sie herzugeben.

Vielen Dank fürs Lesen und Diskutieren
Thomas Dellenbusch

P.S.: Ich bin selbst einmal in den 90ern über den "One Mans Path" gegangen. Nein, ich bin gekrochen. Auf allen Vieren mit echter Todesangst, denn dieser ungeschützte Weg ist wirklich so extrem schmal und links und rechts geht es steil in die Tiefe. Die Iren im County Donegal haben die Zahl der Toten schon aufgehört zu zählen. Jedes Jahr mehrere. In Deutschland wäre der Path gesperrt. Die Iren sagen sich offenbar: Wer sich traut, wird schon wissen, was er macht.

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