Tanja Bern Nah bei mir

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Inhaltsangabe zu „Nah bei mir“ von Tanja Bern

Seit ihrer Kindheit träumt Katelyn von einem Mann, der in den Ruinen eines Hauses auf sie zu warten scheint. Als sie bei ihrer Großmutter ein 250 Jahre altes Medaillon mit dem Porträt dieses Mannes findet, kann sie kaum fassen, dass sie ihn plötzlich vor sich sieht. Ihre Großmutter erzählt ihr, dass auf dem Bild der Adlige John McKay abgebildet ist, und vertraut Katelyn seine Geschichte an, die in handgeschriebener Form seit Generationen in Familienbesitz ist.

Kitschige Liebesgeschichte - aber schön... hat sich gut gelesen!

— Ein LovelyBooks-Nutzer

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  • Schöner, historischer Gay Romance

    Nah bei mir

    Koriko

    10. June 2015 um 12:38

    Story: Schon immer wurde die junge Katelyn von Träumen heimgesucht, die sie nicht einordnen konnte. Als ihre Großmutter ihr eines Tages die Tagebücher von John McKay gibt, der vor zweihundert Jahren gelebt hat, erkennt sie überrascht, dass die Aufzeichnungen mit ihren Visionen übereinstimmen. So weckt die Lektüre der drei Bücher seltsame Erinnerungen an den jungen Zigeuner Jake, der einst mit seiner Familie auf den Ländereien der McKays lagerte und später für die adelige Familie arbeitete. Zwischen John und Jake entwickelte sich eine tiefe Liebe, die den strengen Gesetzen der damaligen Gesellschaft unterworfen war und die dennoch mehrere Jahre bestand. Für John, der nicht nur verheiratet war, sondern auch die Geschäfte der Familie führte, war Jake die Liebe seines Lebens, ebenso tief fühlte sich der Zigeuner mit dem jungen Landadeligen verbunden. Katelyn taucht immer tiefer in Johns Tagebücher ein und entdeckt schnell, wie eng sie mit Jakes Schicksal verbunden ist. Zudem lernt sie in Chris einen Mann kennen, der ganz ähnliche Träume und Visionen hat, wie sie … Eigene Meinung: „Nah bei mir“ erschien in der „Edition Romantica“ des Aryuna Verlags und stammt von der Autorin Tanja Bern, die bereits mehrere Romane veröffentlicht hat. Die Geschichte um John und Jake ist ihr erster Ausflug ins Gay Romance Genre, allerdings sind weitere Bücher geplant – so ist für Juli 2015 der Gay-Vampir-Romance „Flüstern der Ewigkeit“ bei Bookshouse angekündigt. „Nah bei mir“ spielt größtenteils in zwei Zeitebenen: der Gegenwart (Katelyn) und im 18. Jahrhundert (Johns Aufzeichnungen). Hin und wieder blitzen auch Jakes Gedanken auf, gerade wenn es um Begebenheiten geht, die John nicht miterlebt hat, die jedoch wichtig für die Gesamtgeschichte sind. Insgesamt nehmen Johns Tagebücher den Löwenanteil der Handlung ein, die mehrere Jahr umfasst. Der Leser erfährt wie der Landadelige zufällig Jake und dessen Familie trifft und wie sich nach und nach eine tiefe Liebe zwischen den beiden ungleichen Männern entwickelt, die trotz monatelanger Trennungen in den Wintermonaten Bestand hat. Daher steht die Liebesgeschichte zwischen John und Jake im Zentrum und man spürt wie tief die beiden Männer miteinander verbunden sind. Dabei ist man gerade John immer sehr nah, erhält einen tiefen Einblick in seine Gefühls- und Gedankenwelt und lernt durch ihn auch seine Frau Hellen, seine Familie und das Personal der McKays kennen. Auch die Fahrenden, denen Jake angehört, werden ausführlich vorgestellt, ebenso Johns Freunde und die Dorfbewohner der Umgebung. Zwar wird es mit der Zeit recht eintönig, da nicht wirklich viel passiert und auch zu historischen Begebenheiten erfährt man nur wenig, dennoch macht es Spaß John zu begleiten und die Beziehung zwischen ihm und Jake zu verfolgen. Parallel dazu lernt man Katelyn und Chris kennen, die zweihundert Jahre später die Aufzeichnungen lesen und der Vergangenheit auf der Spur sind. Obwohl ihnen nur kleine Passagen gegeben werden, wachsen sie dem Leser ebenso schnell ans Herz wie John und Jake. Die Charaktere sind sehr sympathisch und liebenswert gestaltet. Binnen weniger Seiten schließt man sowohl Katelyn und Chris, als auch John und Jake ins Herz. Sie sind gut beschrieben und handeln zumeist logisch und nachvollziehbar. Nur hin und wieder hat man das Gefühl, dass einige Dinge zu einfach sind. Sei es Jakes Familie, die die Liebe zwischen den beiden Männern vollständig akzeptiert, oder an Johns Angestellte und seine Frau, die es ahnen, jedoch nie wirklich aktiv werden. Wenn man bedenkt, wie schwer die damalige Zeit für Homosexuelle war, dass eine Enthüllung den Galgen bedeuten konnte, haben John und Jake überraschend wenig zu kämpfen. Nahezu jeder ist ihnen wohlgesonnen, weswegen man als Leser manchmal das Gefühl für die Zeit verliert. Es fühlt sich einfach nicht an wie das 18. Jahrhundert. Auch ihr unterschiedlicher Stand (Landadeliger/Zigeuner) bringt kaum Probleme mit sich. Hin und wieder haben die beiden Männer mit kleineren Schwierigkeiten zu kämpfen, doch selbst Jakes Aufeinandertreffen mit den jungen Männern des naheliegenden Dorfes geht verhältnismäßig glimpflich vonstatten. Gerade an dieser Stelle hätte man mehr Schwung in die Geschichte bringen können, ebenso Charakterentwicklung, denn diese bleibt in weiten Teilen ebenfalls auf der Strecke. Stilistisch ist „Nah bei mir“ gut gelungen. Tanja Bern hat einen sehr blumigen, detailverliebten Schreibstil, der die damalige Zeit sehr eindrucksvoll zum Leben erweckt. Binnen weniger Seiten ist man in der Geschichte, hat die Örtlichkeiten und Charaktere direkt vor Augen. Die Autorin bemüht sich zudem um historische Korrektheit, was Kleidung, Sprache und Stil anbelangt und vermittelt daher die Zeit des 18. Jahrhunderts glaubhaft. Angenehm ist auch, dass sie auf Erotik verzichtet und entsprechende Szenen zwischen John und Jake ausblendet. Explizite Szenen hätten einfach weder zum Inhalt des Buches, noch zu Johns Charakter gepasst, da ist die romantische Atmosphäre wesentlich stimmiger und angenehmer. Ein paar abschließende Worte zur Aufmachung: Das Buch kommt im Hardcover daher, enthält farbige Seiten und kleine Illustrationen zwischen den Absätzen. Allerdings ist das Schriftbild denkbar schlecht gewählt: die serifenlose Schrift sorgt mit der Zeit für überanstrengte Augen und leichte Kopfschmerzen. Daher rate ich eher zum eBook, da man hierbei die Schrift selbst bestimmen kann. Fazit: „Nah bei mir“ ist ein schöner Historical Gay Romance, der mit liebenswerten, sympathischen Figuren und einem lebendigen Schreibstil punkten kann. Die Geschichte selbst ist ein wenig spannungsarm, da Tanja Bern sich nur auf die Liebesgeschichte zwischen John und Jake konzentriert und dem Paar recht wenig Steine in den Weg wirft, obwohl es in der Zeit und bei der Gesellschaft jede Menge Möglichkeiten gegeben hätte. Dadurch schöpft sie das gegebene Potenzial leider nur teilweise aus. Dennoch liest sich „Nah bei dir“ flüssig und weiß zu fesseln, so dass der Gay Romance knappe 4 Sterne erhält.

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  • viele Gefühle und tiefe Verbindungen

    Nah bei mir

    Binchen84

    13. May 2015 um 09:23

    Inhalt: Seit ihrer Kindheit träumt Katelyn von einem Mann, der in den Ruinen eines Hauses auf sie zu warten scheint. Als sie bei ihrer Großmutter ein 250 Jahre altes Medaillon mit dem Porträt dieses Mannes findet, kann sie kaum fassen, dass sie ihn plötzlich vor sich sieht. Ihre Großmutter erzählt ihr, dass auf dem Bild der Adlige John McKay abgebildet ist, und vertraut Katelyn seine Geschichte an, die in handgeschriebener Form seit Generationen in Familienbesitz ist. Katelyn taucht tief in seine Erinnerungen ein …  Als John bei einem Ausritt dem Fahrenden Jake O’Malley begegnet, wandelt sich unerwartet sein Leben. Der junge Mann rührt etwas in seiner Seele, dem sich John nicht entziehen kann. In aller Heimlichkeit nähern sie sich einander an und zwischen ihnen entwickelt sich eine tiefe Liebe. Die McKays ahnen zunächst nichts, doch die Beziehung der beiden ist eine Gratwanderung, die alles verändert. Über die Autorin: Tanja Bern wurde in Herten geboren und ist dem Ruhrgebiet immer treu geblieben. Durch eine starke Verbundenheit zur Natur und die Liebe für mystische Geschichten entstand bei ihr schon früh, das Bedürfnis zu schreiben. Im Frühling 2008 erschien Tanja Berns Debüt, der Auftaktroman ihrer irischen Fantasy-Buchreihe. Mittlerweile ist sie in verschiedenen Genres tätig und schreibt für verschiedene Verlage. Außerdem ist die Autorin in diversen Anthologien vertreten und veröffentlichte schon mehrere Kurzgeschichten auf dem Literaturportal LITERRA.  Meine Meinung: "Nah bei mir" ist ein sehr spannender, mystischer und gefühlvoller Roman von Tanja Bern.  Der Einstieg ist mir sehr gut gelungen. Ihr Schreibstil ist wunderbar zu lesen und reißt den Leser regelrecht mit. Man will bis zum Ende das Buch nicht aus der Hand legen.  Sehr spannend ist es herauszufinden, warum Katelyn von diesem Mann träumt und wie die Geschichte von John und Jake mit ihr zusammen hängen. Man liest sozusagen zwei Geschichten auf einmal.  Ihre anschauliche Schreibweise entführt den Leser regelrecht direkt an die Orte des Geschehens und lässt ihn so tiefer an der Handlung teilnehmen.  Was mich in diesem Roman am meisten begeistert hat, sind die tiefen Verbindungen die Tanja Bern ihren Charakteren zugeteilt hat. Da ist einmal die tiefe Verbundenheit von John und Jake. Man kann sehr gut ihre Gefühle nachvollziehen und verstehen. Auch bei John und seinem Pferd Lilly ist diese tiefe Verbindung zu spüren. Beides mal wird der Leser darin eingebunden.  Abgerundet wird dies mit Katelyns Nachforschungen über John McKay was der ganzen Handlung einen geheimnisvollen Touch verleiht. Die Charaktere sind toll dargestellt und man fühlt mit ihnen mit. Ihre Handlungen sind realistisch und lassen sich nachvollziehen. Die Gefühle übertragen sich umgehend auf den Leser.  Das damalige Tabuthema über "Männerliebe" hat Tanja Bern sehr gut in die Geschichte eingebunden und die Erotikszenen werden nur angedeutet. Da bleibt Spielraum sich seine eigene Szene auszudenken. Das Cover ist sehr gelungen. Man sieht ein beschriebenes Papier mit einer Feder und einer Taschenuhr. Ein Herz rundet es gut ab. Die Farben Türkis, Rot und Braun harmonieren gut miteinander. Der Titel ist in passender geschwungener Schrift geschrieben und lässt sich gut lesen.  Fazit: Ein Roman mit vielen Gefühlen, tiefen Verbindungen und einer Liebe über den Tod hinaus der einem öfters die Tränen in die Augen treibt. Das Thema Homosexualität wird hier toll verwoben und mit diesem Buch ist ein toller Einstieg in das Gaygenre garantiert.

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  • Hardcover von "Nah bei mir"

    Tanja_Bern

    14. April 2015 um 10:17

    "Nah bei mir" gibt es jetzt auch als Hardcover in einer besonderen Edition, mit Innengrafiken und einer Epilog-Geschichte, die nur im gebundenen Buch zu lesen ist. Es ist noch sehr druckfrisch und noch nicht überall gelistet, aber man bekommt es bereits im Shop vom Arunya Verlag oder signiert über mich. ❁

  • Eine Geschichte, die tief berührt! Absolute Leseempfehlung!!

    Nah bei mir

    danischwarz

    03. April 2015 um 12:51

    Nah bei mir ist bereits der dritte Roman, den ich aus der Feder der Autorin lesen durfte. Und auch dieses mal wurde ich nicht enntäuscht! Eine Liebe, die nicht sein darf und doch alle Zeit überdauert... Wenn die Augen sehen, was man schon längst fühlte, ruht die Erkenntnis im Augenblick Westmoreland, 1764 Der 31-jährige Adlige Johnathan McKay ist zwar seit sieben Jahren in einer arrangierten Ehe mit der liebevollen Hellen verheiratet, doch seine geheimen Gedanken und Träume gingen schon immer in eine völlig andere Richtung. Gedanken, die ihn verwirren und die ihm doch nichts bringen außer dem Gefühl, nicht normal zu sein. Als er jedoch auf den Fahrenden Jakob O´Mallery trifft, der mit seiner Sippe aus Schottland die Sommermonate auf dem Land seines Vaters lagern, ist es um ihn geschehen. Noch nie hat er eine so tiefe Verbundenheit gespürt. Der junge Jake mit seinen braunen Locken und den dunklen Augen beherrscht fortan seine Träume, seine Gedanken, sein Innerstes. Er weckt etwas in seinem Herzen, dass er zunächst nicht versteht. Etwas erwacht in John, doch er weiss nicht ob es gut für ihn ist, denn er fürchtet sich davor. Fürchtet sich vor seinen Gefühlen für Jake. Langsam kommen sich die beiden näher, doch sie müssen sich verstecken, können sich nur heimlich treffen. Obwohl Jacks Familie Bescheid weiss, könnte es für John den Tod bedeuten, sollte die Gesellschaft oder seine Familie hinter ihr Geheimnis kommen, denn die gleichgeschlechtliche Liebe ist verboten und verpönt. Auch die Runen, die Jacks Schwester Noirin legt, sprechen eine andere Sprache: Sie sprechen von Zerstörung... Viele hundert Jahre später, in der Gegenwart liest Katelyn die Tagebücher des John McKay. Warum fühlt sie sich so sehr mit ihm verbunden, dass es ihr beinahe das Herz zuschnürt? Das Buch ist aufgeteilt in die Geschichten aus den 3 Tagebüchern des John McKay aus den Jahren um 1764, die wir in seiner Sicht erleben dürfen und in die aus der Gegenwart Katelyns. Die Protagonisten sind so liebevoll herausgearbeitet, dass man sie persönlich zu kennen scheint. Wie eine große Familie, die einem schnell ans Herz wächst. Der Schreibstil der Autorin ist so wunderschön gefühlvoll und bildgewaltig. Sie hat mich von der ersten Seite an tief in diese Geschichte hineingezogen, hat mich die wundervolle Landschaft sehen lassen, hat mir den Geruch der blühenden Kirschblüten riechen lassen, hat mich diese tiefe Liebe zwischen John und Jack und deren Gefühle spüren lassen. Tanja Bern hat hier eine wundervolle Mischung aus History und Romance geschaffen. Mit sehr viel Gefühl, Spannung und Dramatik erzählt sie die Geschichte einer Liebe, die mich tief berührt und mich in Tränen ausbrechen lassen hat. Fazit: Nah bei mir ist eine wundervolles Buch über eine verbotene Liebe, die alle Zeit überdauert. Wahnsinnig gefühlvoll und bildgewaltig schafft es die Autorin wieder, den Leser in diese Geschichte um John und Jake hineinzuziehen. Eine Geschichte, die an euer Herz rühren wird. Eine Geschichte, bei der kein Auge trocken bleibt! Die Gefühlswelt, in die ich bei diesem Roman hineingezogen wurde, lässt sich nur schwer in Worte fassen, ihr müsst es selbst lesen um zu verstehen... Absolute und uneingeschränkte Leseempfehlung! 5 von 5 Sternen

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  • Ich bin begeistert

    Nah bei mir

    Blacksally

    16. March 2015 um 10:18

    Das Cover:Ich find es einfach nur wunderschön gemacht und es passt so gut zum Roman! Ich bin wirklich begeistert davon. Schade das es das Buch (noch?) nicht als Print gibt, denn da würde es sich lohnen, wenn man so wie ich gerne schöne Cover im Bücherregal aufstellt. Der Protagonist:Anfangs geht es zwar um Katelyn, die Briefe ihrer Vorfahren findet, aber hauptsächlich dreht sich die Geschichte um John. Geschrieben im 18 Jahrhundert erzählt er seine Lebensgeschichte und diese ist nicht ohne. John ist ein sehr sympathischer Mann der sich gut um seine Familie sorgt, dem aber dennoch etwas zu fehlen scheint. Als er den jungen "fahrenden" Jake kennen lernt verliebt er sich und scheint das fehlende Puzzleteil gefunden zu haben. Wenn der Tod keine Nacht ist, sondern ein Morgen. Wer würde es nicht wagen zurückzukehren?Pos. 4913 Der Schreibstil:Ich fand den Schreibstil klasse, die Sätze waren alle klar formuliert und man kann schnell in die Geschichte einsteigen. Was ich schön fand ist das die Sexszenen nicht beschrieben wurden, denn es ist ja ein Romantik-Roman und kein Erotik-Roman. Man konnte es also ein bisschen dem Leser überlassen ob er seine Fantasie schweifen lässt oder nicht.Auch die Kapitellänge und die Beschriftung wenn wir uns wieder in der Gegenwart befanden haben einiges dazu beigetragen, das ich als Leser keine Probleme mit Unverständnis hatte. Die Autorin:Tanja Bern wurde in Herten/NRW geboren und lebt heute mit ihrer Familie in Gelsenkirchen.  Durch eine starke Verbundenheit zur Natur und die Liebe für mystische Geschichten entstand bei ihr schon früh das Bedürfnis zu schreiben. Im Frühling 2008 erschien ihre erste Publikation, der 1. Teil ihrer Buchreihe „Die Sídhe des Kristalls“ im ToMa-Edition Verlag.  Die Autorin hält regelmäßig gut besuchte Lesungen, oft kombiniert mit Musik, da sie ausgebildete Sängerin ist.  Tanja Bern arbeitet zur Zeit an verschiedenen Projekten – einem fantastischen Kinderbuch, einem historischen Roman, weiteren Bänden ihrer Buchreihe, Kurzgeschichten und Gedichten Mein Fazit:Mir hat die Geschichte super gefallen und ich freue mich schon auf weitere Bände der Romantica-Serie. Es war nicht mein erstes Gay-Romance Buch und ich finde es wäre für alle die so etwas gerne mal lesen möchten ein super Einstieg.Ich bin begeistert von dieser Story und will mehr!

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  • Leserunde zu "Nah bei mir (Edition Romantica 1)" von Tanja Bern

    Nah bei mir

    katja78

    Ein langes, tiefliegendes Geheimnis und innige Liebe Liebe Leseratten, Tanja Bern läd zur Leserunde ein für ihr neues Buch "Nah bei mir" das kürzlich beim Arunya-Verlag erschienen ist. Seit ihrer Kindheit träumt Katelyn von einem Mann, der in den Ruinen eines Hauses auf sie zu warten scheint. Als sie bei ihrer Großmutter ein 250 Jahre altes Medaillon mit dem Porträt dieses Mannes findet, kann sie kaum fassen, dass sie ihn plötzlich vor sich sieht. Ihre Großmutter erzählt ihr, dass auf dem Bild der Adlige John McKay abgebildet ist, und vertraut Katelyn seine Geschichte an, die in handgeschriebener Form seit Generationen in Familienbesitz ist. Katelyn taucht tief in seine Erinnerungen ein … Als John bei einem Ausritt dem Fahrenden Jake O’Malley begegnet, wandelt sich unerwartet sein Leben. Der junge Mann rührt etwas in seiner Seele, dem sich John nicht entziehen kann. In aller Heimlichkeit nähern sie sich einander an und zwischen ihnen entwickelt sich eine tiefe Liebe. Die McKays ahnen zunächst nichts, doch die Beziehung der beiden ist eine Gratwanderung, die alles verändert. Leseprobe Zur Autorin Tanja Bern wurde in Herten geboren und ist dem Ruhrgebiet immer treu geblieben. Durch eine starke Verbundenheit zur Natur und die Liebe für mystische Geschichten entstand bei ihr schon früh, das Bedürfnis zu schreiben. Im Frühling 2008 erschien Tanja Berns Debüt, der Auftaktroman ihrer irischen Fantasy-Buchreihe. Mittlerweile ist sie in verschiedenen Genres tätig und schreibt für verschiedene Verlage. Außerdem ist die Autorin in diversen Anthologien vertreten und veröffentlichte schon mehrere Kurzgeschichten auf dem Literaturportal LITERRA. Wer mehr erfahren möchte oder an kostenlosen Kurzgeschichten interessiert ist, sollte unbedingt auf der offiziellen Homepage der Autorin vorbeischauen: www.tanja-bern.de Wir suchen nun für diesen Roman mindestens 15 Leser, die das Buch in einer Leserunde gemeinsam lesen und anschließend rezensieren möchten. Bewerbungsfrage: Welchen Eindruck hast du von der Leseprobe? Das Buch ist ausschließlich im Pdf-Format erhältlich, aber sehr gut auf dem Reader lesbar. Tanja Bern wird die Leserunde begleiten und ist schon gespannt auf eure Meinungen :-) Wir freuen uns auf eure Bewerbungen!                     Tanja & Katja                                                 von Ka-Sas Buchfinder Leser mit eigenem Buch sind herzlich eingeladen an der Leserunde mit teilzunehmen. *** Wichtig *** Es werden nur Bewerber mit aussagekräftigen Rezensionen ( 2-3) im Profil berücksichtigt.

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    • 138
  • Nah beim Leser war diese Liebesgeschichte, die von den verschiedenen Facetten der Liebe erzählt.

    Nah bei mir

    Leschen

    11. March 2015 um 01:06

    Das Leben von drei Menschen ist im Liebesroman „Nah bei mir“ miteinander verbunden. Über zwei Jahrhunderte zeitlich voneinander getrennt leben sie in derselben ländlichen Grafschaft an der Grenze zwischen England und Schottland... Da ist zuerst Katelyn – die junge Frau lebt seit kurzem wieder bei ihrer Großmutter Fiona. Ihre Großmutter führt Katelyn auf den Dachboden. In einer Truhe entdeckt Katelyn eine Lebens- und Liebesgeschichte – niedergeschrieben in ledergebundenen Tagebüchern – die sie auf eine tiefe emotionale Art und Weise berührt. Es sind die Worte des Adeligen John, die über seine gemeinsame Zeit mit dem Fahrenden Jake erzählt. Während des Lesens aus vergangener Zeit tritt lange Unbewusstes, Verdrängtes und Geträumtes in Katelyns gegenwärtiges Leben. Ihre Person scheint eng mit John und Jake verbunden zu sein. Doch wie kann das sein? Leben die beiden Männer und ihre Familien doch im 18. Jahrhundert, während Katelyn in der Gegenwart die Tagebücher liest. Meinung: Mit dem Verstand ist das nicht zu erklären. Aber wenn sich der Leser auf die leicht mystisch-fantastische Erzählung einlässt, die eine vor über 200 Jahren nicht-gesellschaftskonforme und wiederrechtliche Liebe zwischen zwei Männern erzählt, der wird schnell in die Geschichte von Tanja Bern eintauchen. Anhand der romantischen und nicht alltäglichen Lebens- und Liebesgeschichte dieser beiden Männer bekommt der Leser auch Einblicke in das gesellschaftliche Leben der damaligen Zeit. Vorurteile gegenüber Fahrenden – Sinti und Roma, die auch heute noch unsere Gesellschaft durchziehen. Für mich persönlich war es der erste Gay-Roman, den ich gelesen habe. Noch dazu mit zwei Erzählsträngen, die spannend und gleichzeitig intensiv-emotional erzählt werden. Die Autorin Tanja Bern lässt den Leser auch kurzweilig und amüsante Passagen im Leben von John und Jake lesend erleben. Doch schnell war ich mittendrin in der Geschichte der Vergangenheit. Sofort konnte ich mich auf Gedanken und Gefühle des Ich-Erzählers John einlassen, die dieser in seinen Tagebüchern festgehalten hat. Auch die Gefühle und Handlungen der anderen Protagonisten waren schnell „Nah bei mir“ und ihr Handeln war nachvollziehbar. Sie agierten und wandelten in ihrem gesellschaftlichen Umfeld authentisch. Die Protagonisten stellten ein zeitgemäßes Abbild des Lebens im 18. Jahrhundert dar. Und doch hob sich die Familie Johns – die Familie McKay – von den anderen adeligen Familien der Umgebung ab. Im positiven Sinne. Die Haupt- und Nebenprotagonisten (Familien von John, Jake und Katelyn) waren mir besonders durch ihr Denken und Handeln, durch ihre vielschichtigen Persönlichkeiten, durch den emphatischen Umgang miteinander, und ihr nicht-immer-gesellschaftlich-konformes familiäres Leben überaus sympathisch. Auch für Katelyn hält die Gegenwart noch eine unerwartete Wendung bereit… Fazit: „Nah bei mir“ ist emotional-intensiv, traurig und amüsant, romantisch, voller Lebendigkeit und von einem Zauber begleitet, der den Leser am Ende nachhaltig beeinflusst zurücklässt. Der Leser ist nachdenklich gestimmt, zuversichtlich und beendet das Lesen mit einem guten und zufriedenen Gefühl. Der Liebesroman lässt den Leser auch mit einem ganz anderen Blick die Liebe betrachten.

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  • ein ganz wunderbarer Roman

    Nah bei mir

    Manja82

    09. March 2015 um 10:51

    Kurzbeschreibung Seit ihrer Kindheit träumt Katelyn von einem Mann, der in den Ruinen eines Hauses auf sie zu warten scheint. Als sie bei ihrer Großmutter ein 250 Jahre altes Medaillon mit dem Porträt dieses Mannes findet, kann sie kaum fassen, dass sie ihn plötzlich vor sich sieht. Ihre Großmutter erzählt ihr, dass auf dem Bild der Adlige John McKay abgebildet ist, und vertraut Katelyn seine Geschichte an, die in handgeschriebener Form seit Generationen in Familienbesitz ist. Katelyn taucht tief in seine Erinnerungen ein … Als John bei einem Ausritt dem Fahrenden Jake O’Malley begegnet, wandelt sich unerwartet sein Leben. Der junge Mann rührt etwas in seiner Seele, dem sich John nicht entziehen kann. In aller Heimlichkeit nähern sie sich einander an und zwischen ihnen entwickelt sich eine tiefe Liebe. Die McKays ahnen zunächst nichts, doch die Beziehung der beiden ist eine Gratwanderung, die alles verändert. (Quelle: Homepage der Autorin) Meine Meinung Katelyn lebt mittlerweile bei ihrer Großmutter Fiona. Als diese ihr erzählt, dass sich auf dem Dachboden etwas befindet das Katelyn interessieren könnte, begibt sich diese dahin. Sie findet 3 handgeschriebene Tagebücher ihrer Vorahnen und beginnt darin zu lesen. Es ist die Geschichte von John, einem verheirateten Adligen aus dem 18. Jahrhundert. Dieser trifft eines Tages auf den Fahrenden Jake und fühlt sich ungewöhnlich von ihm angezogen. Es entwickelt sich eine Romanze, die jedoch unter keinem guten Stern steht … Der Roman „Nah bei mir (Edition Romantica 1)“ stammt aus der Feder der Autorin Tanja Bern. Es war nicht mein erstes Buch der Autorin und so war ich hier wirklich sehr gespannt darauf was sich Tanja Bern hat einfallen lassen um ihre Leser zu entführen. Die Charaktere des Buches sind alle samt wirklich ganz wunderbar ausgearbeitet. John ist ein Landadliger und kommt somit aus gutem Hause. Er ist bereits seit 7 Jahren mit Helen verheiratet, eine Hochzeit, die damals arrangiert wurde. Er liebt Helen aber aufrichtig. Als er Jake kennenlernt fühlt er sich ungewöhnlich stark zu ihm hingezogen. Ich mochte John sehr gerne. Jake war mir ebenso sehr sympathisch. Er ist ein sogenannter Fahrender, die auf dem Land unterwegs sind. Er kommt aus recht einfachen Verhältnissen. Auch die anderen Charaktere des Buches, wie Johns Vater, Helen, Johns Ehefrau oder auch Deirdre, Johns Schwester, sind Tanja Bern sehr gut gelungen. Sie alle sind vorstellbar und gut beschrieben. Der Schreibstil der Autorin ist wunderbar flüssig und sehr leicht zu verstehen. Tanja Bern hat mich von Anfang an in den Bann gezogen und ich konnte mich richtig abtauchen in der Geschichte. Die Handlung ist spannend aber auch sehr romantisch und gefühlvoll. Es ist ein eher ungewöhnliches Thema das die Autorin hier aufgreift. Immerhin war die gleichgeschlechtliche Liebe in der Zeit des 18. Jahrhunderts überhaupt nicht erlaubt. Es gehörte sich einfach nicht. In der Handlung gibt es auch erotische Szenen, wobei Tanja Bern diese niemals gänzlich beschreibt. Sie werden nur angedeutet, was mir persönlich sehr gut gefiel. Es bleibt so Raum für eigene Vorstellungen. Die Umgebung ist ganz wunderbar beschrieben, so dass man sich als Leser an die Orte hindenken konnte und so quasi mittendrin statt nur dabei ist. Das Ende des Buches ist absolut passend. Es ist traurig schön und ich rate jedem Leser Taschentücher bereitzuhalten, die werdet ihr brauchen. Fazit Abschließend gesagt ist „Nah bei mir (Edition Romantica 1)“ von Tanja Bern ein ganz wunderbarer Roman. Die vorstellbar beschriebenen Charaktere, der flüssig gefühlvolle Stil der Autorin und eine Handlung, die einerseits Spannung aufweist aber auch eine sehr schöne Liebesgeschichte beinhaltet, haben mich hier sehr gut unterhalten und am Ende wirklich überzeugt. Ganz klar zu empfehlen!

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  • Nah bei mir

    Nah bei mir

    Vampirin

    01. March 2015 um 15:03

    Seit ihrer Kindheit träumt Katelyn von einem Mann, der in den Ruinen eines Hauses auf sie zu warten scheint. Als sie bei ihrer Großmutter ein 250 Jahre altes Medaillon mit dem Porträt dieses Mannes findet, kann sie kaum fassen, dass sie ihn plötzlich vor sich sieht. Ihre Großmutter erzählt ihr, dass auf dem Bild der Adlige John McKay abgebildet ist, und vertraut Katelyn seine Geschichte an, die in handgeschriebener Form seit Generationen in Familienbesitz ist. Katelyn taucht tief in seine Erinnerungen ein … Als John bei einem Ausritt dem Fahrenden Jake O’Malley begegnet, wandelt sich unerwartet sein Leben. Der junge Mann rührt etwas in seiner Seele, dem sich John nicht entziehen kann. In aller Heimlichkeit nähern sie sich einander an und zwischen ihnen entwickelt sich eine tiefe Liebe. Die McKays ahnen zunächst nichts, doch die Beziehung der beiden ist eine Gratwanderung, die alles verändert. Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Ich habe das Buch gelesen, da es ganz bestimmt nicht eine normale Liebesgeschichte ist. Die Hauptpersonen waren mor auf Anhoeb sympatisch und ich konnte mich git in soe hinenversetzten. Der Schreibstill war auch sehr gut. Allen in allen hat mir die Story sehr gut gefallen. Ich kann sie allen weiterempfehlen die mal Lust auf eine Liebesgeschichte habem die nicht ganz 0815 ist.

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  • Nah bei mir (Edition Romantica 1)

    Nah bei mir

    laraundluca

    25. February 2015 um 08:00

    Inhalt: Seit ihrer Kindheit träumt Katelyn von einem Mann, der in den Ruinen eines Hauses auf sie zu warten scheint. Als sie bei ihrer Großmutter ein 250 Jahre altes Medaillon mit dem Porträt dieses Mannes findet, kann sie kaum fassen, dass sie ihn plötzlich vor sich sieht. Ihre Großmutter erzählt ihr, dass auf dem Bild der Adlige John McKay abgebildet ist, und vertraut Katelyn seine Geschichte an, die in handgeschriebener Form seit Generationen in Familienbesitz ist. Katelyn taucht tief in seine Erinnerungen ein … Als John bei einem Ausritt dem Fahrenden Jake O’Malley begegnet, wandelt sich unerwartet sein Leben. Der junge Mann rührt etwas in seiner Seele, dem sich John nicht entziehen kann. In aller Heimlichkeit nähern sie sich einander an und zwischen ihnen entwickelt sich eine tiefe Liebe. Die McKays ahnen zunächst nichts, doch die Beziehung der beiden ist eine Gratwanderung, die alles verändert.   Meine Meinung: Ein wunderbarer und fesselnder Schreibstil. Ich bin direkt in die Geschichte abgetaucht. Sie liest sich herrlich leicht und locker, die Seiten sind nur so dahingeflogen. Die Worte haben sich in meinem Kopf in Bilder umgewandelt, ich konnte alles deutlich vor mir sehen. Eins ehr detailreicher, bildhafter und vor allem emotionaler Schreibstil. Dieser sorgte dafür, dass ich mit den Protagonisten direkt mitfühlen konnte, mich in sie hineinversetzen, mit ihnen hoffen und leiden konnte. Ich spürte die gespaltenen Gefühle, die Zerrissenheit, das schlechte Gewissen und die Liebe. Diese wunderschöne gefühlvolle Geschichte fühlte sich so echt und richtig an. Die Liebe zwischen den Protagonisten war deutlich spürbar und greifbar. John und Jake waren mir von Anfang an sehr sympathisch und es fiel  mir sehr leicht mich in sie hineinzuversetzen. Sie sind so lebendig und vor allem authentisch geschildert, dass es ein leichtes war die Geschichte durch ihre Augen zu sehen und zu verstehen.  Katelyn war mir ebenfalls sympathsich, auch wenn ihre Geschichte nicht im Vordergrund stand und nur den Rahmen bildete.  Erotische Szenen sind viele vorhanden, aber sie werden nur angedeutet und der Fantasie des Lesers viel Raum gelassen. Normalerweise ist für mich kein Problem eine Rezi zu verfassen, doch hier fiel es mir sehr schwer. Ich kann meine Gefühle, die ich beim Lesen empfunden habe kaum in Worte fassen. Ich kann allen nur raten: Lest es selbst, lasst euch entführen und taucht in eine ergreifende, emotionale Liebesgeschichte ein.  Fazit: Eine sehr gefühlvolle, berührende Geschichte, die mitten ins Herz geht und bei der kein Auge trocken bleibt. Absolute Leseempfehlung.

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  • Nah bei mir von Tanja Bern

    Nah bei mir

    madamecurie

    Buchcover:Seit ihrer Kindheit träumt Katelyn von einem Mann, der in den Ruinen eines Hauses auf sie zu warten scheint. Als sie bei ihrer Großmutter ein 250 Jahre altes Medaillon mit dem Porträt dieses Mannes findet, kann sie kaum fassen, dass sie ihn plötzlich vor sich sieht. Ihre Großmutter erzählt ihr, dass auf dem Bild der Adlige John McKay abgebildet ist, und vertraut Katelyn seine Geschichte an, die in handgeschriebener Form seit Generationen in Familienbesitz ist. Katelyn taucht tief in seine Erinnerungen ein … Als John bei einem Ausritt dem Fahrenden Jake O’Malley begegnet, wandelt sich unerwartet sein Leben. Der junge Mann rührt etwas in seiner Seele, dem sich John nicht entziehen kann. In aller Heimlichkeit nähern sie sich einander an und zwischen ihnen entwickelt sich eine tiefe Liebe. Die McKays ahnen zunächst nichts, doch die Beziehung der beiden ist eine Gratwanderung, die alles verändert. Ich war völlig hin und weg von diesem tollen Roman wie kann man von einem Mann träumen aus der Vergangenheit und diese Visionen immer wieder auftauchen bei Katelyn,bis ihre Großmutter ihr ein Geheimniss erzählt.Und die bedienungslose Liebe  von John und Jake,die viel Stärker ist als die liebe zu seiner Frau Hellen.Um mehr zu erfahren über dieses wundervolle Buch,müßt ihr schon selber Lesen.Liebe Tanja,danke das ich es lesen durfte,

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    • 2

    AmberStClair

    24. February 2015 um 20:54
  • historischer Spannungsroman im Gay-Bereich

    Nah bei mir

    robberta

    24. February 2015 um 15:22

    Nah bei mir Seit ihrer Kindheit träumt Katelyn von einem Mann, der in den Ruinen eines Hauses auf sie zu warten scheint. Als sie bei ihrer Großmutter ein 250 Jahre altes Medaillon mit dem Porträt dieses Mannes findet, kann sie kaum fassen, dass sie ihn plötzlich vor sich sieht. Ihre Großmutter erzählt ihr, dass auf dem Bild der Adlige John McKay abgebildet ist, und vertraut Katelyn seine Geschichte an, die in handgeschriebener Form seit Generationen in Familienbesitz ist. Katelyn taucht tief in seine Erinnerungen ein … Als John bei einem Ausritt dem Fahrenden Jake O’Malley begegnet, wandelt sich unerwartet sein Leben. Der junge Mann rührt etwas in seiner Seele, dem sich John nicht entziehen kann. In aller Heimlichkeit nähern sie sich einander an und zwischen ihnen entwickelt sich eine tiefe Liebe. Die McKays ahnen zunächst nichts, doch die Beziehung der beiden ist eine Gratwanderung, die alles verändert. Meine Meinung: Der Roman beginnt mit Katelyn und Chris in der heutigen Zeit. Jedoch greifen die Schatten der Vergangenheit in die Gegenwart ein und so nimmt die Geschichte eigentlich 1764 in Westmorland ihren Lauf, als der adelige und verheiratete John sich in Jake den Fahrenden verliebt. Nicht nur für Jake ist dies eine gefährliche Zeit. Der Schreibstil ist gut und flüssig zu lesen. Die Figuren sind vielschichtig und interessant. Dies ist ein gut gelungener historischer Spannungsroman im Gay-Bereich, jedoch ohne explizite Szenen.

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  • Schöner, unkitschiger Liebesroman

    Nah bei mir

    Leela

    19. February 2015 um 01:39

    Als ihre Oma Katelyn mehrere alte Tagebücher ihrer Urahnen zeigt und diese darin zu lesen beginnt, stößt Katelyn auf eine ungewöhnliche Liebesgeschichte. Es ist die Geschichte von John und Jake, die Mitte des 18. Jahrhunderts lebten und sich eigentlich nicht lieben durften. John ist ein kleinerer Adeliger, Jake dagegen gehört als Angehöriger des fahrenden Volks nicht zu seinem Stand und gleichgeschlechtliche Liebe war immer noch verboten. John ist außerdem mit Hellen verheiratet, die ihm wichtig ist, für die er aber nie soviel empfinden wird wie für Jake. Mich sprach dieses Buch an, weil ich einerseits gerne Romanzen lese, andererseits "herkömmlichen" Liebesgeschichten mittlerweile etwas überdrüssig bin, da sie sich gerne derselben Klischees bedienen. Diese Liebe zwischen zwei Männern, die nicht nur in einer ihnen wenig zugetanen Zeit leben und den Schein nach außen wahren müssen, machte mich deswegen direkt neugierig. Anfangs brauchte ich eine Weile, um mich mit dem Schreibstil anzufreunden, denn er ist etwas blumig und detailreich, woran ich mich aber irgendwann gewöhnt hatte , wodurch er mir dann besser gefiel. Und auch die Geschichte konnte halten, was ich mir von ihr erhofft hatte: Sie ist sehr gefühlvoll, tragisch und macht es möglich, nicht nur mit den Hauptcharakteren mitzufiebern und mitzuleiden. Auch manche Nebencharaktere gefielen mir nämlich sehr gut. Das Thema einer homosexuellen Beziehung zu dieser Zeit wird ansprechend und mit all seinen Problemen präsentiert; die Erotik zwischen den beiden Protagonisten kommt aber auch nicht zu kurz, ohne jedoch den Sex wirklich zu beschreiben. Das gefiel mir persönlich gut, da erotische Szenen meiner Meinung nach weniger zum Ton dieser Geschichte gepasst hätten. Geknistert hat es an einigen Stellen dennoch zwischen den beiden. Neben diesen Charakteren ist aber auch Katelyn ein sehr sympathischer Charakter, auch wenn ihre Handlung eher nur der Rahmen für die Geschichte von John und Jake ist. Mich hat diese Geschichte sehr berührt, ohne dass ich die Geschichte dabei als kitschig empfand. Eine wirklich spannende und unterhaltsame Liebesgeschichte.

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  • Geschichte, die ans Herz geht

    Nah bei mir

    liberty52

    14. February 2015 um 17:42

    Katelyn findet auf dem Dachboden einige handschriftliche Bücher eines Adligen. Dieser erzählt darin seine Lebensgeschichte. Und Katelyn fühlt diesem sehr verbunden, weil sie immer wieder von ihm träumt. Diese Lebensgeschichte ist ungewöhnlich. John ist ein Landadliger, der sich aber nicht allzu sehr zu seinem Stand gehörig fühlt und sich auch nicht so fühlt. Er ist mit Helen verheiratet, die ihn aufrichtig liebt. John fühlt sich aber zu Jake, einem Fahrenden, hingezogen, die auf seinem Land lagern. Sehr behutsam, einfühlsam und gefühlvoll schildert die Autorin die Zuneigung der beiden Männer, in der damaligen Zeit, im Familienverbund und der Gesellschaft. Sie zeigt auch die unterschiedlichen Arten von Liebe. Das Buch geht unter die Haut und ließ mich tief bewegt zurück. Die Geschichte ist interessant und auch oft spannend. Sämtliche Personen erwachen vor dem geistigen Auge des Lesers zum Leben. Man lacht und leidet mit ihnen, teilt Sorgen und Schmerzen, aber auch Freuden. Selten ein Buch gelesen, das mir so unter die Haut ging. Ein Buch, das viel Gefühl zeigt, ohne kitschig zu sein. Man sollte aber Taschentücher griffbereit haben.

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  • Eine Liebe, die nicht sein darf ...

    Nah bei mir

    Die-wein

    11. February 2015 um 13:42

    Bereits als Kind hatte Katelyn eine besondere Bindung an den Wohnort ihrer Großmutter und in ihren Träumen sieht sie immer wieder einen Mann, der in der Ruine eines alten Hauses auf sie wartet. Als ihre Großmutter Fiona ihr eines Tages drei alte handgeschriebene Bücher sowie ein Medaillon auf dem Dachboden zeigt, ist Katelyn zunächst verunsichert, aber als sie das Schmuckstück öffnet, erkennt sie sofort den jungen Mann aus ihren Träumen wieder und beginnt die Bücher zu lesen. Sie handeln von John, dessen Vater Baronet ist, und dessen Leben eine überraschende Wende nimmt, als er dem Fahrenden Jake O´Malley begegnet. Er beginnt sich in ihn zu verlieben, eine Liebe, die jedoch nicht sein darf und die seinen Tod bedeuten könnte, wenn jemand davon erfährt. Lange habe ich überlegt und gezögert, ob ich dieses Buch lesen sollte oder nicht, da mich einerseits das Cover sofort ansprach, ich aber andererseits nicht so recht wusste, inwieweit es in dem Buch um die gleichgeschlechtliche Liebebeziehung geht und wie die Autorin das Thema Erotik dabei umgesetzt hat. Als ich dann anfing die Geschichte zu lesen, war ich sofort gefesselt und konnte das Buch kaum mehr aus der Hand legen.Es beginnt damit, dass Katelyn, die mittlerweile bei ihrer Großmutter Fiona lebt und dort als Floristin arbeitet, auf dem Dachboden des Hauses eine alte Holztruhe ihrer Urahnen findet, in der u.a. das Schmuckstück und die drei handschriftlichen Bücher aufbewahrt wurden. Sie beginnt diese schließlich zu lesen und daraus entwickelt sich dann ein zweiter Handlungsstrang, in dem es um die Liebesgeschichte zwischen dem Adligen John und dem Fahrenden Jake geht. Jake ist seit sieben Jahren verheiratet mit Hellen, hatte aber stets eher freundschaftliche Gefühle für seine Frau. Eine Hochzeit, die damals wie üblich von den Eltern arrangiert wurde und John ist froh, dass er in Hellen eine gutmütige und zurückhaltende Frau gefunden hat. Johns Vater ist Baronet und verfügt über viele Ländereien, dennoch führen sie ein sparsames und einfaches Leben und gehören eher zum verarmten Landadel, was seine Schwester Deirdre, die ebenfalls bei ihnen lebt, nur schwer akzeptieren kann.Die ausdrucksstarke und emotionsgeladene Schreibweise war anfangs so gar nicht mein Fall und wirkte teilweise etwas übertrieben, da man aber immer die Vorahnung hatte, dass etwas Schlimmes passieren wird, siegte am Ende die Neugier und ich musste immer weiter lesen. Die Sprache wurde dabei gut der damaligen Zeit angepasst und die bildhaften Beschreibungen rundeten den 310 Seiten langen Roman ab.Erotische Handlungen sind zwar viele vorhanden, werden aber immer nur angedeutet, was ich persönlich sehr gut fand. Zum Ende hin nimmt die Geschichte schließlich immer mehr Fahrt auf, man spürt Johns großartige Entwicklung und leidet regelrecht mit ihm. Die einzelnen Erzählstränge verbinden sich dabei immer mehr miteinander. Mein Fazit: Eine dramatische und zu Herzen gehende Liebesgeschichte, die das Herz berührt. Absolut lesenswert!

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