Schattenhauch

von Tanja Bern 
4,2 Sterne bei62 Bewertungen
Schattenhauch
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Positiv (51):
Aretis avatar

Eine fantasyreiche Dystopie

Kritisch (3):
Leonarda2512s avatar

Die Grundidee ist fantastisch, allerdings haben mich die Charaktere enttäuscht

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Inhaltsangabe zu "Schattenhauch"

Vor 30 Jahren löschte eine Katastrophe die moderne Welt nahezu aus. Die wenigen Überlebenden sind gezwungen, ein Leben wie in vergangener Zeit zu führen – naturverbunden und ohne technische Unterstützung.
Die siebzehnjährige Amelie ist behütet in einer von riesigen Festungswällen umgebenen Siedlung aufgewachsen.
Eines Tages wird ein Mädchen vermisst und Amelie wird gezwungen, hinter die Barriere zu gehen – in den undurchdringlichen Urwald, in dem unheimliche Schatten lauern. Begleitet wird sie von einem jungen Mann, den man einst am Rand der düsteren Wälder gefunden hat. Auf ihrem gefahrvollen Weg entdecken die Suchenden die Ruinen einer untergegangenen Stadt – und dort lauern namenlose Schrecken ...

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783943570922
Sprache:Deutsch
Ausgabe:E-Buch Text
Umfang:263 Seiten
Verlag:Fabylon Verlag
Erscheinungsdatum:12.07.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    Aretis avatar
    Aretivor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Eine fantasyreiche Dystopie
    Eine fantasyreiche Dystopie

    Inhalt:
    Vor 30 Jahren löschte eine Katastrophe die moderne Welt nahezu aus. Die wenigen Überlebenden sind gezwungen, ein Leben wie in vergangener Zeit zu führen – naturverbunden und ohne technische Unterstützung.
    Die siebzehnjährige Amelie ist behütet in einer von riesigen Festungswällen umgebenen Siedlung aufgewachsen.
    Eines Tages wird ein Mädchen vermisst und Amelie wird gezwungen, hinter die Barriere zu gehen – in den undurchdringlichen Urwald, in dem unheimliche Schatten lauern. Begleitet wird sie von einem jungen Mann, den man einst am Rand der düsteren Wälder gefunden hat. Auf ihrem gefahrvollen Weg entdecken die Suchenden die Ruinen einer untergegangenen Stadt – und dort lauern namenlose Schrecken ...

    Meine Meinung:
    "Schattenhauch" von Tanja Bern ist eine sehr fantasyreiche Dystopie, die mir gut gefallen hat. 

    Gemeinsam mit Amelie und Derlyn, dem jungen Mann, der sie in die düsteren Wälder begleitet, lernt man die verschiedenen Schauplätze kennen. Dies sind zum einen die von Festungswällen umgebene Siedlung, der Wald, in dem es einiges zu entdecken gibt, und auch die Ruinen der Stadt. Hierbei gelingt es Tanja Bern so gut, die verschiedenen Orte ganz nebenbei zu beschreiben, dass man sich alles ganz genau vorstellen kann. 

    Die beiden Protagonisten waren mir von Anfang an sympathisch. Besonders von Derlyn bekommt man einen besonders guten äußeren Eindruck, da seine besondere Art von Amelie beschrieben wird. Mit beiden kann man gut mitfühlen, sich in sie hineinversetzen und mitfiebern - bei all den Gefahren, die auf sie lauern. 
    Neben den beiden Protagonisten gibt es noch einige andere Charaktere, die nach und nach eingeführt werden. Man behält immer einen guten Überblick, wer wer ist und was diese Personen ausmacht.

    Die Autorin legt ab und zu im Buch kleine Hinweise, an denen man ein paar Dinge der Geschichte vorausahnen kann. Andere Verläufe und Geheimnisse haben mich dagegen vollkommen überrascht. 

    Auch der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen und es war überwiegend spannend. 

    Leser, die eine große Liebe zur Natur hegen, kommen hier voll auf ihre Kosten, denn man lernt einiges kennen, da die Bewohner der Siedlung und auch ganz besondere Wesen sehr naturverbunden sind. 

    Fazit: 
    "Schattenhauch" von Tanja Bern hat mir mit seinen Naturbeschreibungen und ganz besonderen Wesen gut gefallen. Ich kann es auf jeden Fall weiter empfehlen. 

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    Nenaties avatar
    Nenatievor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Solide Dystopie, ein interessanter Weltentwurf und nette Charaktere.
    Interessante Grundidee

    Meinung
    Das Buch hat nun einige Zeit auf meinem Reader geschlummert. Gekauft habe ich es wohl wegen dem Klappentext der recht interessant klingt.

    Los geht es mit einem Prolog, indem man kurz erfährt wie ein kleiner Junge gefunden wird. Dann geht es Jahre später in der Siedlung weiter und man begleitet Amelie.

    Die Geschichte ist spannend und gut geschrieben. Warum und wie die Welt und die Menschen fast zu Grunde gegangen sind war ein interessanter Ansatz. Auch die Entwicklungen daraus waren sehr interessant. Leider war die Umsetzung nicht ganz so gut. Einiges war unlogisch, vor allem diese "wissenschaftlichen" Erkenntnisse. Hätte man die Erklärung anders einfließen lassen, hätte mich die Geschichte wahrscheinlich mehr überzeugt. Viele Entwicklungen hatten etwas mystisches und man hatte als Leser das Gefühl hier eher ein Fantasybuch zu lesen. Diese Wissenschaft hat dann so gar nicht gepasst, weil es einfach nicht gut umgesetzt war.

    Auch die Gesellschaftsform in dieser Geschichte war toll. Es gibt nicht diese Einteilungen in Oberschicht und arme Diener, auch keine Rebellion. Das ist selten in Büchern die als Dystopie beworben werden.

    Amelie war eine gute Protagonistin. Sie entspricht nicht den üblichen Klischees, sie ist einfach ein nettes Mädchen das sich selbst helfen kann. Derlyn ist dafür der Junge mit dem Geheimnis. Aber er ist glücklicherweise kein typischer Bad-Boy! Die Liebesgeschichte hat sich für meinen Geschmack etwas zu schnell entwickelt, war aber zum Glück nicht zu präsent im Buch. Es gibt diese kleine Liebesgeschichte aber das drumherum gerät nicht in den Hintergrund.

    3 Sterne. Ein gutes und unterhaltsames Buch für zwischendurch, mit ein paar Schwächen. Wer gerne Bücher dieser Art liest wird seine Freude haben.

    Kommentare: 1
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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 2 Jahren
    weiß zu fesseln und zu begeistern

    Da ich ein Faible für diese Art der Literatur habe, kaufte ich mir dieses Buch und wurde nicht enttäuscht. Das Buch gibt es bisher nur als eBook zu einem wirklich guten Preis. Das Cover gefällt mir richtig gut. Eine junge Frau umgeben von Natur, greift das Thema sehr gut auf.
    Der Roman wird in der dritten Person erzählt. Eigentlich mag ich diese Erzählweise nicht so gerne, aber hier wurde darauf Wert gelegt trotz der Erzählweise auf die verschiedenen Blickwinkel Rücksicht zu nehmen.

    Zu Beginn des Buches liegt das Augenmerk auf dem Dorf in dem Amelie und Derlyn leben. Amelie ist eine junges, intelligentes und mutiges Mädchen, die im Dorf mit jedem auskommt. Sie geht zur Schule, erledigt danach ihre Aufgaben und versucht sich als Heilerin. Derlyn wiederum ist ein Findelkind, das im Dorf eher als Außenseiter lebt. Aufgrund seines Aussehens und seines Verhaltens grenzt er sich aus und hält sich abseits. Daran sind die Neckerein der anderen Jugendlichen nicht ganz unschuldig. Er wirkt erwachsener als die anderen Jungen und auch ruhiger, nachdenklicher. Dem Leser ist von Anfang an klar, dass Derlyn und Amelie irgendwie in einer Liebesgeschichte landen werden - was auch der Fall ist. Allerdings passiert dies nebenbei und beherrscht die Geschichte nicht. Zudem fand ich es schön zur Abwechslung mal zu sehen, wie sich die Liebe bzw. Beziehung der Beiden langsam entwickelt. Dies hat für mich mehr Glaubwürdigkeit.

    Die Autorin zeichnet eine Welt die von der Natur zurückerobert wurde bzw. wird. Ich konnte mir das Dorf, die Natur, die Menschen in Gedanken sehr gut vorstellen. Riesige Bäume und Tiere die vielleicht vom Aussterben bedroht waren, sind wieder da. Man hat hier schon gemerkt, dass die Autorin genau diese Gedankengänge erreichen wollte - zumindest kommt es mir so vor. Da hier der moralische Zeigefinger aber nicht übertrieben dargestellt wird, kann man das Buch trotzdem getrost verschlingen und genießen. Ohne zuviel verraten zu wollen, haben mir natürlich auch die anderen Charaktere gut gefallen - insbesondere die Shivaja´s. Besonders spannend fand ich dabei die verschiedenen Verknüpfungen von Menschen und ihren Schicksalen.

    Fazit

    Ein Roman für den Leser ab 14 Jahren gedacht, den man getrost auch als Erwachsener lesen kann. Eine Geschichte mit Charakteren die mich gefesselt und begeistert hat. Leseempfehlung? Na aber klar!

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    Levenyas avatar
    Levenyavor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Eine solide Geschichte, die vor allem mit einem sehr bildhaften Setting punkten konnte. Eine grüne Dystopie :)
    ... Ruinen der Dämmerung ...

    Schattenhauch
    - Ruinen der Dämmerung


    Tanja Bern wurde in Herten geboren und ist dem Ruhrgebiet immer treu geblieben. Durch eine starke Verbundenheit zur Natur und die Liebe für mystische Geschichten entstand bei ihr schon früh das Bedürfnis zu schreiben. Im Frühling 2008 erschien Tanja Berns Debüt, der Auftaktroman ihrer irischen Fantasy-Buchreihe. Mittlerweile ist sie in verschiedenen Genres tätig und schreibt für unterschiedliche Verlage. Außerdem ist die Autorin in diversen Anthologien vertreten und veröffentlichte schon mehrere Kurzgeschichten auf dem Literaturportal LITERRA. Quelle

    Website der Autorin!

    Erster Satz:
    „Mit gerafften Röcken lief Ella Halwis zu der Lichtung, an der drei
    Sommerlinden ihre Zweige ausstreckten.“


    Klappentext:
    Die siebzehnjährige Amelie ist einer der wenigen übrig gebliebenen Menschen einer veränderten Welt. Umringt von riesigen Festungswällen führen sie und die anderen Dorfbewohner ein einfaches naturverbundenes Leben ohne Strom, Gas und allem, was seit der zerstörerischen Chemiekatastrophe vor dreißig Jahren vernichtet wurde. Amelie kennt es nicht anders, sie ist glücklich. Mögen da draußen im undurchdringlichen Urwald die Schatten lauern, sie weiß, dass ihr nichts passieren kann, so lange sie hinter den Barrieren bleibt. Aber dann geschieht etwas, was sie zum Verlassen des Dorfes zwingt. Und zwar ausgerechnet mit dem Jungen an ihrer Seite, den man einst in den düsteren Wäldern gefunden hat...

    Cover:
    Das Cover finde ich wunderschön und ist ganz nach meinem Geschmack. Es ist sehr in Grüntönen gehalten, was wunderbar zum Titel und zum Inhalt des Buches passt. Desweiteren ist ein junges Mädchen mit langen blonden Haaren in der Mitte des Covers zu sehen, die wohl für unsere Protagonistin steht und toll getroffen wurde. Sehr stimmig und die Atmosphäre spricht einen total an. Es passt auch im Nachhinein, wie ich finde, sehr schön zum Inhalt des Buches. Dieses Cover macht neugierig auf mehr und man möchte unbedingt erfahren, was es damit auf sich hat. Mir gefällt es unglaublich gut.

    Leseprobe

    Meinung:
    Die Geschichte erfahren wir aus Sichten unserer beiden Protagnisten Amelie und Derlyn, die beide in einer zukünftigen Welt leben.
    Die 17-jährige Amelie wurde in einem geschützten Tal geboren, und kennt die Welt vor der Katastrophe nur aus Büchern. In ihrem Tal gibt es dank der Bäume, die das Tal umgeben, kein Chemiefieber mehr und hohe Mauern schützen den Ort noch dazu. Trotzdem sind die Menschen stets auf der Hut, denn draußen lauern die Schatten, Kreaturen, die nach der Katastrophe auftauchten und den Menschen große Angst einjagen. Amelie ist ein mutiges junges Mädchen, das ich gleich von der ersten Seite an mochte. Obwohl ich sie stellenweise etwas naiv fand, habe ich dennoch gerne ihre Reise verfolgt.
    Ihr zur Seite steht der junge Derlyn, der als Kind in den Wäldern außerhalb des Walls gefunden wurde. Er unterscheidet sich von den anderen Jungen seines Alters, sieht eher androgyn aus, und ist ein Außenseiter. Dennoch ist Amelie fasziniert von ihm. Ihn fand ich sehr viel sympathischer als Amelie. Auch er ist mutig und will endlich herausfinden, warum er so anders ist, als die anderen und wo er eigentlich herkommt. Er macht eine starke Entwicklung durch und seine Rolle im Buch wird mehr und mehr tragend.
    Alle Charaktere sind ebenfalls sehr interessant, kreativ und liebevoll ausgearbeitet worden. Wie z.B. der Wissenschaftler Viktor, der weit mehr Geheimnisse verbirgt, als man zunächst annimmt.

    Die Welt, welche die Autorin erschaffen hat, hat mir ganz gut gefallen. Das ganze spielt in der Zukunft. Obwohl es nach der Katastrophe kein Regime gibt, das die Menschen mit seiner Herrschaft unterdrückt, würde ich das Buch dennoch als Dystopie einstufen. Die Welt ist zerstört, die Menschen leben in kleinen Tälern. Das als Ursache der Katastrophe Fracking gewählt wurde, fand ich sehr passend, da es stets ein aktuelles Thema ist, wie ich finde und wir uns alle mehr Gedanken darüber machen sollten. Das Setting war wunderbar beschrieben und hat mir sehr gut gefallen. Um nicht zu viel von der Story zu verraten werde ich nichts über die anderen noch auftauchenden Charaktere erzählen. Nur so viel sei verraten, es gibt immer wieder verschiedene Handlungsabschnitte, die jeweils neue Überraschungen mit sich bringen. Für mich hat die Story noch mal eine ganz neue und überraschende Wende gebracht, die zwar sehr schlüssig und gut in die Geschichte eingebaut worden ist, die allerdings meinen persönlichen Geschmack nicht getroffen hat. Da kann aber die Autorin nichts für, versteht mich da nicht falsch :)

    Auch die Liebe kommt nicht zu kurz. Schon zu Beginn des Buches ist klar, dass Amelie und Derlyn sich zueinander hingezogen fühlen. Nach einigen holprigen Annäherungsversuchen finden die beiden endlich zueinander. Trotzdem wird das junge Glück ein ums andere Mal auf die Probe gestellt. Mich konnten die beiden als Liebespaar leider nicht so wirklich packen, was aber auch nicht weiter dramatisch war. Immerhin ist das ja auch Geschmackssache ;)

    Den Schreibstil der Autorin kannte ich bis zu diesem Buch noch nicht und ich muss sagen, dass er mir gut gefallen hat. Angenehm leicht, flüssig und wunderbar bildlich erzählt uns Tanja Bern die Geschichte von Amelie&Derlyn. Auch wenn ich ein paar Kritikpunkte hatte, würde ich trotzdem erneut zu einem Buch der Autorin greifen.

    „Schattenhauch - Ruinen der Dämmerung“ war für mich eine solide Geschichte, die vor allem mit dem sehr bildhaften Setting punkten konnte. Ich kann dieses Buch wirklich nur jedem empfehlen, der in eine dystopische grüne Welt voller Gefahren, Natur und einem Kampf zwischen den letzten Überlebenden erleben will. Tolle Charaktere, eine kreative Idee und bildhaftes Setting! Lasst euch nicht von meiner Kritik abschrecken, sondern lasst euch ein auf das Abenteuer von Amelie&Derlyn.

    Lg
    Levenya
    http://levenyasbuchzeit.blogspot.de/

    Hier kaufen!

    Fakten:
    Format: Kindle Edition
    Seitenzahl der Print-Ausgabe: 261 Seiten
    Verlag: Impress
    Sprache: Deutsch
    Preis: 3,99€

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    ConnyKathsBookss avatar
    ConnyKathsBooksvor 3 Jahren
    Mittelmäßige Dystopie

    30 Jahre ist es her, da raffte eine Giftepidemie die Hälfte der Menschheit dahin. Die Verbliebenen flüchteten aus den verseuchten Städten und leben jetzt in geschützten Tälern, umgeben von hohen Mauern, denn draußen lauern unheimliche Schatten. Als eines Tages die kleine Lillyn verschwindet, macht sich eine kleine Gruppe auf die Suche nach ihr, darunter auch die 17jährige Amelie und ihr neuer Freund Derlyn. Doch in den Wäldern hinter dem Schutzwall und in den Ruinen der alten Welt verbergen sich mehr Geheimnisse als geahnt.

    "Schattenhauch - Ruinen der Dämmerung" ist ein dystopischer Roman der deutschen Autorin Tanja Bern. Insgesamt ganz nett zu lesen, doch rein vom Klappentext hatte ich mir die Geschichte etwas anders vorgestellt. Es geht zwar schon um die Gefahren des Frackings und des technologischen Fortschritts, doch wird es weniger düster als erwartet. Eine größere Rolle spielen hier eher die Beziehungen der Menschen zueinander, Familie, Freundschaften und Zusammenhalt in schwierigen Situationen.

    Eine Hauptfigur des Romans ist Derlyn, ein Findelkind aus den Wäldern, mit androgyner Erscheinung und chamäleonähnlichen Fähigkeiten. Schon immer fühlte Derlyn sich irgendwie als Außenseiter, doch bald erfährt er mehr über seine wahre Herkunft. Unterstützt wird Derlyn von seiner Freundin Amelie, einem aufgeweckten, aber auch noch recht unreifen und hilflos wirkenden Mädchen. Das zeigt sich vor allem in der sehr jugendbuchtypischen Liebesbeziehung von Derlyn und Amelie, die besonders in der Wortwahl recht kitschig und schmalzig daherkommt. Natürlich versinkt Amelie gleich in Derlyns sanften Blick und wird von seinen jadegrünen Augen mit goldenen Iriden gefangen genommen. Er ist sofort ihr Ein und Alles und jede Frau an Derlyns Seite wird misstrauisch und mit Eifersucht beäugt.

    Auch erscheinen einige Handlungen, Konflikte und Standpunkte der überlebenden Gruppen untereinander etwas unglaubwürdig. Die Autorin benutzt zudem über 7 verschiedene Sichtweisen, um ihrer Geschichte Spannung zu verleihen. Aber das gelingt nur selten, da diese mich eher verwirrten, ebenso wie die vielen ähnlich klingenden Namen wie z.B. Nihl, Kyll, Sriel.

    Zum Schluss haben sich dann trotzdem alle wieder lieb und es wird sogar noch ein vielversprechender Lösungsansatz für die bestehenden Probleme gefunden.

    Alles in allem ist "Schattenhauch - Ruinen der Dämmerung" eine eher mittelmäßige Dystopie, die mich leider nicht wirklich mitreißen konnte und keinen bleibenden Eindruck hinterlässt. Da hatte ich mir mehr erhofft. Für die Grundidee gibt es aber trotzdem 3 Sterne.

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    na_dines avatar
    na_dinevor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Ich hatte das Gefühl selbst dabei zu sein.
    Ein wundervolles Buch!

    Der Klappentext an sich gab ja sehr wenig Information Preis, das alles direkt auch geheimnisvoll und düster wirkte. Ich wusste am Anfang nicht so recht was da auf mich zukommt und ließ es daher auf mich zukommen.
    Die Geschichte wird von mehreren Personen erzählt, das man immer wieder neue Einblicke in die Gefühlswelt einer anderen Person bekommt. Mir gefiel gut, dass zwischen den Protagonisten direkt eine Sympathie vorhanden war und die Protagonistin Amelie nicht direkt mit den typischen Vorurteilen und Angstgefühlen in die Situationen hinein ging. Man entwickelte direkt eine gewisse Sympathie für die Hautprotagonisten und wuchs auch schnell in die Geschichte rein.
    An Tanja Bern mochte ich, dass sie sich nicht ewig bei „unnützen“ Situationen aufhielt sondern schnell den Boden der Spannung ebnete und man mit vielen Gefühlen und Emotionen zum Geschehen geführt wurde. Man entdeckt eine andere Welt und ich finde die Idee die Tanja Bern für ihr Buch hatte wirklich hervorragend und man lernt mit Amelie nicht nur eine neue Welt kennen sondern auch, dass man wirklich nicht voreingenommen Situationen begegnen sollte. Tanja Bern schafft es viele Personen geschickt in die Geschichte einzuweben ohne das man den Überblick verliert oder dessen Personen überdrüssig wird.
    Ich hatte jeden Falls viel Spaß dabei mit Aemlie zusammen die Geschehnisse aufzudecken, den Gefahren zu strotzen und die Liebe zu finden.
    Bei diesem Buch empfand ich die Liebesgeschichte auch nicht zu sehr in den Mittelpunkt gedrängt, eher im Gegenteil, für mich hatte es den Anschein Tanja Bern hatte sich ganz genau eine gute Geschichte überlegt und in diese Geschichte und Handlung die Liebesgeschichte mit einspielen lassen, was mir sehr gut gefiel, da es auch so nicht unnötigen Streitereien bedurfte um einen Spannungseffekt hervorzurufen, den leider viele Autoren immer erzwingen. Hier eben nicht!
    Das ganze gepaart mit einem flüssigen, lockeren und jugendlichen Schreibstil war es mir ein großes Vergnügen das Buch zu lesen und ich freue mich auf weitere Werke!

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    melllovesbookss avatar
    melllovesbooksvor 4 Jahren
    Schattenhauch - Ruinen der Dämmerung von Tanja Bern

    „Schattenhauch“ ist eine sehr interessante Dystopie, welche auch sehr zum Nachdenken anregt. Die Autorin behandelt in diesem Buch ein Thema, welches gar nicht Mal so abwegig ist, nämlich die Folgen dessen, was die Menschheit anrichten kann, wenn wir weiterhin so gierig sind. Tanja Bern hat die Idee meiner Meinung nach sehr gut ausgearbeitet und es war sehr faszinierend zu lesen. Doch hat es mich auch sehr nachdenklich gemacht.
    Es ist das erste Buch, welches ich von Tanja Bern gelesen habe und ich fand ihren Schreibstil sehr flüssig und man konnte gut in das Buch eintauchen. Ebenso haben mir die Perspektiven Wechsel gefallen.
    Als ich anfing das Buch zu lesen hat es mich so gefesselt, dass ich mich nur schwer davon lösen konnte.

    Die Hauptpersonen, Amelie und Derlyn, fand ich sympathisch und die Liebesgeschichte zwischen ihren fand ich sehr süß. Doch gut war, dass diese nicht im Mittelpunkt der Geschichte stand, sondern eher zurückhaltender war. Das hat mir sehr gut gefallen, da in vielen Büchern die Liebesgeschichte im Vorrang steht und die eigentliche Story zurückdrängt, doch hier ist dem, glücklicherweise, nicht der Fall.
    Die Geschichte spielt hauptsächlich im Wald/Dschungel, was mir sehr gut gefallen hat, ebenso die Naturverbundenheit, die beschrieben wurde sowie das die die Natur als „Retter“ dargestellt wurde fand ich wundervoll.

    In diesem Buch stehen sich die negativen und positiven Aspekte der Menschheit gegenüber.
    Meiner Meinung nach könnte man Stunden lang über das Buch bzw. über die Themen, die in diesem beschrieben werden diskutieren.

    Das Einzige was mich gestört hat war das mir irgendeine Kleinigkeit noch gefehlt hat. Ich kann es nicht genau sagen aber irgendwie hat mir ein Höhepunkt gefehlt. So ein richtiger „RUMS“ bevor alles wieder gut wird. Es gibt zwar schon so etwas aber ich finde es war zu klein und zu schnell vorbei.

    Cover und Gestaltung:
    Das Cover finde ich sehr schön und wundervoll passend zu dem Buch. Das Mädchen, welches inmitten von Wald, Natur und Pflanzen steht, gibt einen ersten Einblick in das Buch. Ich habe mir bei den Mädchen welches auf dem Cover zu sehen ist Amelie vorgestellt.
    Der Anfang jedes Kapitels war auch wunderschön gestalten mit diesem kleinen Blatt.

    Fazit: 
    Ein wunderschönes Buch, welches auch zum Nachdenken anregt. Sehr empfehlenswert. ;)

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    eclipse888vor 4 Jahren
    Are we out of the woods yet?

    Die siebzehnjährige Amelie ist einer der wenigen übrig gebliebenen Menschen einer veränderten Welt. Umringt von riesigen Festungswällen führen sie und die anderen Dorfbewohner ein einfaches naturverbundenes Leben ohne Strom, Gas und allem, was seit der zerstörerischen Chemiekatastrophe vor dreißig Jahren vernichtet wurde. Amelie kennt es nicht anders, sie ist glücklich. Mögen da draußen im undurchdringlichen Urwald die Schatten lauern, sie weiß, dass ihr nichts passieren kann, so lange sie hinter den Barrieren bleibt. Aber dann geschieht etwas, was sie zum Verlassen des Dorfes zwingt. Und zwar ausgerechnet mit dem Jungen an ihrer Seite, den man einst in den düsteren Wäldern gefunden hat...


    „Schattenhauch“ ist ein Buch, das mit keinem anderen vergleichbar ist, welches ich kenne. Zwar enthält sie auch die für Impress-Titel übliche Liebesgeschichte, doch sie spielt hier eher eine Nebenrolle. Die Natur und die Katastrophe, die durch Fracking verursacht wurde, sind eindeutig Mittelpunkt der Geschichte.

    Deshalb äußere ich mich auch nur kurz zu den Protagonisten. Amelie lernen wir am Anfang als nettes und selbstbewusstes, ansonsten aber relativ normales Mädchen kennen. Nachdem sie aber aus ihrer vertrauten Umgebung kommt, wird sie viel ängstlicher, verletzlicher und auch schüchterner. Verständlich? Ja, klar, auf alle Fälle. Aber mögen tat ich diese Veränderung mal mehr, mal weniger.

    Derlyn hingegen mochte ich sehr gerne. Auch er ist, genau wie das Buch, ungewöhnlich und das war einer der Gründe dafür, wieso ich ihn so interessant fand.

    Wie schon gesagt, liegt das Augenmerk der Geschichte auf der Natur. Die Natur wird als wunderschön dargestellt, als furchterregend und als der „Retter“ der Menschheit. Und das fand ich sehr beeindruckend. Die Autorin hat das einfach super eingefangen, der Wald erscheint lebendig. Gleichzeitig wird dem Leser aber auch die Bedeutung der Natur bewusst. (Kleine Zwischenbemerkung: In der zehnten Folge der achten Staffel von Doctor Who, „In the Forest of the Night“, ist das übrigens auch so ähnlich. An die musste ich beim Lesen immer mal wieder denken.)

    Aber auch das Frecking und die dadurch entstandene Katastrophe sind allgegenwärtig. Für die, die, wie ich vor dem Buch, keine Ahnung haben, was Fracking ist: Es ist eine Form, Energie zu gewinnen. Dabei werden unter der Erdoberfläche Bohrungen nach durchgeführt. Und die ganzen Chemikalien, die dabei verwendet werden, tun der Erde und unserer Umwelt nicht gut. In dem Buch zeigt die Autorin eine Möglichkeit auf, wie diese auch uns Menschen beeinflussen könnten. Teilweise ziemlich erschreckende Bilder und Szenarien zeigen, wie sehr das Thema der Autorin am Herzen liegt. Ich habe vorher noch nie was von Fracking gehört, aber beim Lesen habe ich gesehen, was für ein aktuelles Thema das ist. Das hat mir die Augen dafür geöffnet und mich zum Nachdenken gebracht und da bin ich bestimmt nicht die Einzige.


    Über die Autorin:

    Tanja Bern lebt mit ihrer Familie und drei Katzen im schönen Ruhrgebiet. Durch eine starke Verbundenheit zur Natur und die Liebe zum Mystischen entstand bei ihr irgendwann der Wunsch einen eigenen Roman zu schreiben. Im Südwesten Irlands wurde ihre dichterische Seele dann aufgeweckt. Beeindruckt von Irland und seinen Sagengestalten, von dem Gefühl, nach Hause gekommen zu sein, begann Tanja Bern die Geschichte zu suchen, die sie unaufhörlich in ihrem Inneren sah. Doch kein Buch konnte das wiedergeben, was sie sich vorstellte – bis sie erkannte, dass all das in ihr selbst war ... Im Frühling 2008 erschien ihr Debüt, der Auftaktroman ihrer Fantasy-Buchreihe, die nun unter dem Namen "Elfental" neu vorgestellt wird. Aktuell sind ihre Romane "Schattenhauch - Ruinen der Dämmerung", "Der silberne Flügel" und "Ruf der Geister". Außerdem ist sie in mehreren Anthologien vertreten und arbeitet an weiteren Romanprojekten unterschiedlicher Genres. Wer mehr erfahren möchte, sollte unbedingt auf der offiziellen Homepage der Autorin vorbeischauen: - www.tanja-bern.de - Hier finden sich auch mehrere Kurzgeschichten, die man kostenlos lesen kann.


    Fazit

    „Schattenhauch“ ist ein ganz spezielles Buch, dass einem die Augen für unsere Umwelt öffnet und zum Nachdenken anregt. Aber auch das Fantasy-Element, die Schatten, sind etwas ganz Besonderes und alles zusammen lässt den Leser die Schönheit der Natur sehen.

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    Anneblogts avatar
    Anneblogtvor 4 Jahren
    Konnte mich nicht ganz überzeugen

    Inhalt:
    Nach einer Chemiekatastrophe hat sich die Welt vollkommen verändert, die Natur erobert die Erde wieder zurück und die wenigen übrig gebliebenen Menschen leben zurückgezogen in Tälern, umgeben von Festungswällen. Sie führen ein einfaches, naturverbundenes Leben ohne Elektrizität und Luxus, ständig in Angst vor den Schatten, die vor den Mauern lauern. Als die 17-jährige Amelie jedoch eines Tages gezwungen ist, die sicheren Mauern zu verlassen und sich in die unbekannte Natur zu begeben, hätte sie wohl nie damit gerechnet, Derlyn an ihrer Seite zu haben. Derlyn, der vor langer Zeit selbst im Wald gefunden wurde und so ganz anders als die sonstigen Bewohner des Dorfes ist…

    Meine Meinung:

    Ich habe mich sofort in das Cover verliebt, die dunklen Farben, die Blätter und das zerzauste Haar des Mädchens verströmen etwas wunderbar Wildes und Naturverbundenes. Es passt perfekt um Inhalt und besonders die zahlreichen Naturbeschreibungen und die Menschen, die ihre Umwelt schätzen gelernt haben, sind ein schönes Thema für einen Roman. Der Klappentext hat dazu noch ein paar Fantasyelemente versprochen und ich war auf eine abwechslungsreiche Dystopie gespannt!
    Schnell ist man in der Geschichte drinnen, durch die Perspektivenwechsel lernt man sowohl Amelie als auch Derlyn bald kennen. Mit Amelie konnte ich leider nicht richtig warm werden, vor allem ihre Beziehung zu Derlyn ist oft ins Kitschige abgerutscht. Ich hätte es schön gefunden, wenn sie sich im Laufe des Buches manchmal etwas stärker und auch erwachsener gezeigt hätte, so kam sie mir oft sehr kleinmädchenhaft vor. Derlyn hingegen hatte etwas sehr Faszinierendes an sich und auch wenn das Geheimnis um seine Herkunft bald gelöst wurde, hat er noch für einige Überraschungen gesorgt.
    Die Handlung schreitet rasch voran, allerdings wird bald klar, dass eigentlich relativ wenig Fantasyelemente vorhanden sind, alles logisch erklärbar ist. Hier hätte ich mir durchaus etwas mehr Fantasy, Magisches gewünscht. So war ich über das Geheimnis der Schatten ziemlich enttäuscht, vor allem in Verbindung mit der wilden, ungezähmten Natur und den Tieren hätte ich mir mehr Mystisches gewünscht. Stattdessen beschäftigt sich das Buch mehr mit den Menschen, besonders mit ihrem Drang dazu, immer alles zu beherrschen und eben nicht im Einklang mit der Natur zu leben. Hier schwebt auch eine Art Kritik an manchen Forschungsbereichen heutzutage mit, aber ich hätte es interessant gefunden, wenn die Autorin noch mehr auf diesen Aspekt eingegangen wäre.
    So verlief mir die Handlung oft etwas flach und irgendwie auch unspektakulär, dabei steckt in der Idee wirklich viel Potential! Besonders nach dem Klappentext hätte ich eine vollkommen andere Richtung erwartet und auch wenn mir die Geschichte wirklich nicht schlecht gefallen hat, hätte ich einfach mehr erwartet-etwas mehr Schockierenderes. So war das Buch zwar angenehm zu lesen, großen Eindruck hat es aber leider nicht hinterlassen.

    Fazit:
    „Schattenhauch-Ruinen der Dämmerung“ ist schön zu lesen und eine nette Lektüre für zwischendurch, allerdings konnte es bei mir nicht diesen „Wow-Effekt“ auslösen oder mich intensiv zum Nachdenken anregen. Zwar ist das Thema sehr aktuell und ernst, aber leider konnte der Funke der Geschichte nicht richtig auf mich überspringen! Jedoch bin ich mir sicher, dass es Leute gibt, denen dieses Buch sehr gut gefallen wird, ich kann aber nur 3 von 5 Punkten geben.

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    Samy86s avatar
    Samy86vor 4 Jahren
    Ein gelungener & spannender Lesespaß für Groß und Klein! :D

    Inhalt:
    Amelie hat mit ihren 17 Jahren noch nicht viel von der Welt gesehen, denn eingepfercht und schutzsendend wuchs sie in einem Dorf auf, dass wie ein Festung zu sein scheint. Diese Maßnahme dient zum Schutz der Dorfbewohner, denn die Überbleibsel der Chemiekatastrophe vor 30 Jahren haben immer noch katastrophale Folgen für die Menschen außerhalb der Festungswällen. Doch auch eine andere Gefahr lauert außerhalb der Mauern und bedroht die Menschen - Die Schatten!Doch durch eine Mutprobe ihrer Schulkollegen endet ein Wanderausflug mit schweren Folgen, denn eine Mitschülerin befindet sich außerhalb des Dorfes und so sehen sich die Dorfbewohner gezwungen ihr geschütztes Nest zu verlassen und sich auf die Sucher der Vermissten zu begeben. Doch nicht nur Gefahren lauern in der freien Natur, sondern viele neue Eindrücke und Erkenntnisse warten auf Amelie und ihre Begleiter...
    Eine spannende Reise zu den Ursprüngen ihrer bisherigen Welt beginnt und dies alles an der Seite genau des Jungen der einst vereinsamt genau in diesem Wäldern gefunden wurde...
    Meine Meinung:

    Die Autorin Tanja Bern greift in ihrer Dystopie ein brisantes und aktuelles Thema auf, welches viele Forscher und Beteiligte beschäftigt -  technische und wissenschaftliche Weiterentwicklung der Menschheit und ihre Folgen. 
    Direkt im Prolog nimmt die Geschichte schon direkt ihren Lauf und schildert einen deutlichen Eindruck, was damals geschah und was das Leben der Dorfbewohner auf Jahrzehnte geprägt hat. Direkt von Beginn an fesselt die Autorin den Leser mit ihrem flüssigen und zum Teil dramatischen Schreibstil und führt den Leser so gekonnt in und durch die Handlung. 
    Die Hauptprotagonisten sind sehr authentisch und greifbar beschrieben und man kann während des Lesens eine tolle Beziehung zu ihnen aufbauen. 
    Aber auch eine kleine und verspielte Liebesgeschichte unter den zwei jugendlichen Hauptprotagonisten spielt sich sehr gefühlvoll während des Handlungsverlaufes ab. Man spürt sehr deutlich die Verbundenheit zwischen dem Beiden, aber dennoch ist nicht alles rosig, denn eigentlich können die Beiden nicht miteinander, aber auch nicht ohne einander. Ein tolles Gefühlschaos eingebunden in eine enthüllende und sehr authentische Geschichte. 
    Fazit:
    Eine Handlung die begeistert, denn Leser fesselt und in eine Welt entführt die nicht nur vor Gefahren trotzt, sondern auch einen sehr brisanten Hintergrund erzählt. 

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    katja78s avatar

    Was lauert hinter den schützenden Festungswällen?

                                      Was sind die Schatten?

    Findet es in einer gemeinsamen Leserunde heraus und lasst euch überraschen. Autorin Tanja Bern wird die Leserunde begleiten.

    "Schattenhauch - Ruinen der Dämmerung" ist bei im.press erschienen, dem Imprint Label des Carlsen Verlags.


    Die siebzehnjährige Amelie ist einer der wenigen übrig gebliebenen Menschen einer veränderten Welt. Umringt von riesigen Festungswällen führen sie und die anderen Dorfbewohner ein einfaches naturverbundenes Leben ohne Strom, Gas und allem, was seit der zerstörerischen Chemiekatastrophe vor dreißig Jahren vernichtet wurde. Amelie kennt es nicht anders, sie ist glücklich. Mögen da draußen im undurchdringlichen Urwald die Schatten lauern, sie weiß, dass ihr nichts passieren kann, so lange sie hinter den Barrieren bleibt. Aber dann geschieht etwas, was sie zum Verlassen des Dorfes zwingt. Und zwar ausgerechnet mit dem Jungen an ihrer Seite, den man einst in den düsteren Wäldern gefunden hat...

    Leseprobe PDF

    Zur Autorin

    Tanja Bern wurde in Herten geboren und ist dem Ruhrgebiet immer treu geblieben. Durch eine starke Verbundenheit zur Natur und die Liebe für mystische Geschichten entstand bei ihr schon früh das Bedürfnis zu schreiben. Im Frühling 2008 erschien Tanja Berns Debüt, der Auftaktroman ihrer irischen Fantasy-Buchreihe. Mittlerweile ist sie in verschiedenen Genres tätig und schreibt für unterschiedliche Verlage. Außerdem ist die Autorin in diversen Anthologien vertreten und veröffentlichte schon mehrere Kurzgeschichten auf dem Literaturportal LITERRA.
    Besucht Tanja  Bern auf ihrer Homepage oder gerne auch bei Facebook

    Wir suchen nun mindestens 10 Leser,  die gerne das Buch gemeinsam in der Leserunde lesen möchten, Blogger dürfen sich gerne mit Blogadresse bewerben!

    Das Buch liegt  nur als  eBook (ePub & mobi) vor

    Bewerbungsfrage: Wie stellt ihr euch einen Schatten vor?


    Wir freuen uns auf eure Bewerbungen!

                        Tanja & Katja von Ka-Sas Buchfinder

    Leser mit eigenem Buch sind herzlich eingeladen an der Leserunde mit teilzunehmen.

    *** Wichtig ***

    Es werden nur Bewerber mit aussagekräftigen Rezensionen ( 2-3) im Profil berücksichtigt.
    Tanja_Berns avatar
    Letzter Beitrag von  Tanja_Bernvor 4 Jahren
    War er auf jeden Fall!
    Zur Leserunde

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