Tanja Bern Schattenhauch - Ruinen der Dämmerung

(61)

Lovelybooks Bewertung

  • 56 Bibliotheken
  • 8 Follower
  • 0 Leser
  • 38 Rezensionen
(26)
(24)
(8)
(3)
(0)

Inhaltsangabe zu „Schattenhauch - Ruinen der Dämmerung“ von Tanja Bern

Die siebzehnjährige Amelie ist einer der wenigen übrig gebliebenen Menschen einer veränderten Welt. Umringt von riesigen Festungswällen führen sie und die anderen Dorfbewohner ein einfaches naturverbundenes Leben ohne Strom, Gas und allem, was seit der zerstörerischen Chemiekatastrophe vor dreißig Jahren vernichtet wurde. Amelie kennt es nicht anders, sie ist glücklich. Mögen da draußen im undurchdringlichen Urwald die Schatten lauern, sie weiß, dass ihr nichts passieren kann, so lange sie hinter den Barrieren bleibt. Aber dann geschieht etwas, was sie zum Verlassen des Dorfes zwingt. Und zwar ausgerechnet mit dem Jungen an ihrer Seite, den man einst in den düsteren Wäldern gefunden hat...

Solide Dystopie, ein interessanter Weltentwurf und nette Charaktere.

— Nenatie
Nenatie

Spannend, aber die Auflösung war mir am Ende zu versöhnlich.

— Aduja
Aduja

Eine solide Geschichte, die vor allem mit einem sehr bildhaften Setting punkten konnte. Eine grüne Dystopie :)

— Levenya
Levenya

Ich hatte das Gefühl selbst dabei zu sein.

— na_dine
na_dine

Total spannend, konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Das Ende war gut, mich würd sogar interessieren wie es mit allen weitergeht.

— Sanylein
Sanylein

Die Grundidee ist fantastisch, allerdings haben mich die Charaktere enttäuscht

— Leonarda2512
Leonarda2512

Eine schöne Mischung aus Dystropie und Fantasy. Regt zum Nachdenkenan!

— elafisch
elafisch

Schattenhauch ist eine beklemmende Dystopie, die zum Nachdenken anregt. Spannend bis zur letzten Seite!

— danischwarz
danischwarz

Eine nachdenklich-stimmende Dystopie mit fantastischen Elementen, die einem gar nicht so irreal vorkommen.

— Leschen
Leschen

Dystopiefans die Fantasy und Romance mögen, Naturszenerie interessant finden und sich auf Denkanstösse einlassen finden hier trotz kleiner Schwächen unterhaltsame Lesestunden.

— Avirem
Avirem

Stöbern in Fantasy

Karma Girl

Super!

kirschtraum

Fireman

Und die Welt geht in Flammen unter...Auch wenn ihn viele langweilig fanden, ich mochte Hills Wälzer...

Virginy

Fallen Queen

Für mich leider eine eher langweilige Geschichte mit nervigen Charakteren, die mich nicht begeistern konnte. Schade :(.

Buecherwunderland

Die Chroniken der Verbliebenen - Der Kuss der Lüge

Unglaublich gut geschrieben, total fesselnd! Geniale Wendung...

fantasylover00

Der Schwarze Thron - Die Schwestern

Innovative High-Fantasy für Mädels mit fabelhaften Plottwists

wunder_buch

Die unsichtbare Bibliothek

War nicht mein Fall....

Bergbaron

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Interessante Grundidee

    Schattenhauch - Ruinen der Dämmerung
    Nenatie

    Nenatie

    19. January 2017 um 18:28

    MeinungDas Buch hat nun einige Zeit auf meinem Reader geschlummert. Gekauft habe ich es wohl wegen dem Klappentext der recht interessant klingt.Los geht es mit einem Prolog, indem man kurz erfährt wie ein kleiner Junge gefunden wird. Dann geht es Jahre später in der Siedlung weiter und man begleitet Amelie.Die Geschichte ist spannend und gut geschrieben. Warum und wie die Welt und die Menschen fast zu Grunde gegangen sind war ein interessanter Ansatz. Auch die Entwicklungen daraus waren sehr interessant. Leider war die Umsetzung nicht ganz so gut. Einiges war unlogisch, vor allem diese "wissenschaftlichen" Erkenntnisse. Hätte man die Erklärung anders einfließen lassen, hätte mich die Geschichte wahrscheinlich mehr überzeugt. Viele Entwicklungen hatten etwas mystisches und man hatte als Leser das Gefühl hier eher ein Fantasybuch zu lesen. Diese Wissenschaft hat dann so gar nicht gepasst, weil es einfach nicht gut umgesetzt war.Auch die Gesellschaftsform in dieser Geschichte war toll. Es gibt nicht diese Einteilungen in Oberschicht und arme Diener, auch keine Rebellion. Das ist selten in Büchern die als Dystopie beworben werden.Amelie war eine gute Protagonistin. Sie entspricht nicht den üblichen Klischees, sie ist einfach ein nettes Mädchen das sich selbst helfen kann. Derlyn ist dafür der Junge mit dem Geheimnis. Aber er ist glücklicherweise kein typischer Bad-Boy! Die Liebesgeschichte hat sich für meinen Geschmack etwas zu schnell entwickelt, war aber zum Glück nicht zu präsent im Buch. Es gibt diese kleine Liebesgeschichte aber das drumherum gerät nicht in den Hintergrund.3 Sterne. Ein gutes und unterhaltsames Buch für zwischendurch, mit ein paar Schwächen. Wer gerne Bücher dieser Art liest wird seine Freude haben.

    Mehr
    • 2
  • weiß zu fesseln und zu begeistern

    Schattenhauch - Ruinen der Dämmerung
    MrsJana13

    MrsJana13

    28. October 2016 um 13:27

    Da ich ein Faible für diese Art der Literatur habe, kaufte ich mir dieses Buch und wurde nicht enttäuscht. Das Buch gibt es bisher nur als eBook zu einem wirklich guten Preis. Das Cover gefällt mir richtig gut. Eine junge Frau umgeben von Natur, greift das Thema sehr gut auf.Der Roman wird in der dritten Person erzählt. Eigentlich mag ich diese Erzählweise nicht so gerne, aber hier wurde darauf Wert gelegt trotz der Erzählweise auf die verschiedenen Blickwinkel Rücksicht zu nehmen.Zu Beginn des Buches liegt das Augenmerk auf dem Dorf in dem Amelie und Derlyn leben. Amelie ist eine junges, intelligentes und mutiges Mädchen, die im Dorf mit jedem auskommt. Sie geht zur Schule, erledigt danach ihre Aufgaben und versucht sich als Heilerin. Derlyn wiederum ist ein Findelkind, das im Dorf eher als Außenseiter lebt. Aufgrund seines Aussehens und seines Verhaltens grenzt er sich aus und hält sich abseits. Daran sind die Neckerein der anderen Jugendlichen nicht ganz unschuldig. Er wirkt erwachsener als die anderen Jungen und auch ruhiger, nachdenklicher. Dem Leser ist von Anfang an klar, dass Derlyn und Amelie irgendwie in einer Liebesgeschichte landen werden - was auch der Fall ist. Allerdings passiert dies nebenbei und beherrscht die Geschichte nicht. Zudem fand ich es schön zur Abwechslung mal zu sehen, wie sich die Liebe bzw. Beziehung der Beiden langsam entwickelt. Dies hat für mich mehr Glaubwürdigkeit.Die Autorin zeichnet eine Welt die von der Natur zurückerobert wurde bzw. wird. Ich konnte mir das Dorf, die Natur, die Menschen in Gedanken sehr gut vorstellen. Riesige Bäume und Tiere die vielleicht vom Aussterben bedroht waren, sind wieder da. Man hat hier schon gemerkt, dass die Autorin genau diese Gedankengänge erreichen wollte - zumindest kommt es mir so vor. Da hier der moralische Zeigefinger aber nicht übertrieben dargestellt wird, kann man das Buch trotzdem getrost verschlingen und genießen. Ohne zuviel verraten zu wollen, haben mir natürlich auch die anderen Charaktere gut gefallen - insbesondere die Shivaja´s. Besonders spannend fand ich dabei die verschiedenen Verknüpfungen von Menschen und ihren Schicksalen. FazitEin Roman für den Leser ab 14 Jahren gedacht, den man getrost auch als Erwachsener lesen kann. Eine Geschichte mit Charakteren die mich gefesselt und begeistert hat. Leseempfehlung? Na aber klar!

    Mehr
  • ... Ruinen der Dämmerung ...

    Schattenhauch - Ruinen der Dämmerung
    Levenya

    Levenya

    29. June 2016 um 10:34

    Schattenhauch- Ruinen der Dämmerung Tanja Bern wurde in Herten geboren und ist dem Ruhrgebiet immer treu geblieben. Durch eine starke Verbundenheit zur Natur und die Liebe für mystische Geschichten entstand bei ihr schon früh das Bedürfnis zu schreiben. Im Frühling 2008 erschien Tanja Berns Debüt, der Auftaktroman ihrer irischen Fantasy-Buchreihe. Mittlerweile ist sie in verschiedenen Genres tätig und schreibt für unterschiedliche Verlage. Außerdem ist die Autorin in diversen Anthologien vertreten und veröffentlichte schon mehrere Kurzgeschichten auf dem Literaturportal LITERRA. QuelleWebsite der Autorin!Erster Satz:„Mit gerafften Röcken lief Ella Halwis zu der Lichtung, an der dreiSommerlinden ihre Zweige ausstreckten.“Klappentext:Die siebzehnjährige Amelie ist einer der wenigen übrig gebliebenen Menschen einer veränderten Welt. Umringt von riesigen Festungswällen führen sie und die anderen Dorfbewohner ein einfaches naturverbundenes Leben ohne Strom, Gas und allem, was seit der zerstörerischen Chemiekatastrophe vor dreißig Jahren vernichtet wurde. Amelie kennt es nicht anders, sie ist glücklich. Mögen da draußen im undurchdringlichen Urwald die Schatten lauern, sie weiß, dass ihr nichts passieren kann, so lange sie hinter den Barrieren bleibt. Aber dann geschieht etwas, was sie zum Verlassen des Dorfes zwingt. Und zwar ausgerechnet mit dem Jungen an ihrer Seite, den man einst in den düsteren Wäldern gefunden hat...Cover:Das Cover finde ich wunderschön und ist ganz nach meinem Geschmack. Es ist sehr in Grüntönen gehalten, was wunderbar zum Titel und zum Inhalt des Buches passt. Desweiteren ist ein junges Mädchen mit langen blonden Haaren in der Mitte des Covers zu sehen, die wohl für unsere Protagonistin steht und toll getroffen wurde. Sehr stimmig und die Atmosphäre spricht einen total an. Es passt auch im Nachhinein, wie ich finde, sehr schön zum Inhalt des Buches. Dieses Cover macht neugierig auf mehr und man möchte unbedingt erfahren, was es damit auf sich hat. Mir gefällt es unglaublich gut. LeseprobeMeinung:Die Geschichte erfahren wir aus Sichten unserer beiden Protagnisten Amelie und Derlyn, die beide in einer zukünftigen Welt leben. Die 17-jährige Amelie wurde in einem geschützten Tal geboren, und kennt die Welt vor der Katastrophe nur aus Büchern. In ihrem Tal gibt es dank der Bäume, die das Tal umgeben, kein Chemiefieber mehr und hohe Mauern schützen den Ort noch dazu. Trotzdem sind die Menschen stets auf der Hut, denn draußen lauern die Schatten, Kreaturen, die nach der Katastrophe auftauchten und den Menschen große Angst einjagen. Amelie ist ein mutiges junges Mädchen, das ich gleich von der ersten Seite an mochte. Obwohl ich sie stellenweise etwas naiv fand, habe ich dennoch gerne ihre Reise verfolgt.Ihr zur Seite steht der junge Derlyn, der als Kind in den Wäldern außerhalb des Walls gefunden wurde. Er unterscheidet sich von den anderen Jungen seines Alters, sieht eher androgyn aus, und ist ein Außenseiter. Dennoch ist Amelie fasziniert von ihm. Ihn fand ich sehr viel sympathischer als Amelie. Auch er ist mutig und will endlich herausfinden, warum er so anders ist, als die anderen und wo er eigentlich herkommt. Er macht eine starke Entwicklung durch und seine Rolle im Buch wird mehr und mehr tragend.Alle Charaktere sind ebenfalls sehr interessant, kreativ und liebevoll ausgearbeitet worden. Wie z.B. der Wissenschaftler Viktor, der weit mehr Geheimnisse verbirgt, als man zunächst annimmt. Die Welt, welche die Autorin erschaffen hat, hat mir ganz gut gefallen. Das ganze spielt in der Zukunft. Obwohl es nach der Katastrophe kein Regime gibt, das die Menschen mit seiner Herrschaft unterdrückt, würde ich das Buch dennoch als Dystopie einstufen. Die Welt ist zerstört, die Menschen leben in kleinen Tälern. Das als Ursache der Katastrophe Fracking gewählt wurde, fand ich sehr passend, da es stets ein aktuelles Thema ist, wie ich finde und wir uns alle mehr Gedanken darüber machen sollten. Das Setting war wunderbar beschrieben und hat mir sehr gut gefallen. Um nicht zu viel von der Story zu verraten werde ich nichts über die anderen noch auftauchenden Charaktere erzählen. Nur so viel sei verraten, es gibt immer wieder verschiedene Handlungsabschnitte, die jeweils neue Überraschungen mit sich bringen. Für mich hat die Story noch mal eine ganz neue und überraschende Wende gebracht, die zwar sehr schlüssig und gut in die Geschichte eingebaut worden ist, die allerdings meinen persönlichen Geschmack nicht getroffen hat. Da kann aber die Autorin nichts für, versteht mich da nicht falsch :)Auch die Liebe kommt nicht zu kurz. Schon zu Beginn des Buches ist klar, dass Amelie und Derlyn sich zueinander hingezogen fühlen. Nach einigen holprigen Annäherungsversuchen finden die beiden endlich zueinander. Trotzdem wird das junge Glück ein ums andere Mal auf die Probe gestellt. Mich konnten die beiden als Liebespaar leider nicht so wirklich packen, was aber auch nicht weiter dramatisch war. Immerhin ist das ja auch Geschmackssache ;) Den Schreibstil der Autorin kannte ich bis zu diesem Buch noch nicht und ich muss sagen, dass er mir gut gefallen hat. Angenehm leicht, flüssig und wunderbar bildlich erzählt uns Tanja Bern die Geschichte von Amelie&Derlyn. Auch wenn ich ein paar Kritikpunkte hatte, würde ich trotzdem erneut zu einem Buch der Autorin greifen. „Schattenhauch - Ruinen der Dämmerung“ war für mich eine solide Geschichte, die vor allem mit dem sehr bildhaften Setting punkten konnte. Ich kann dieses Buch wirklich nur jedem empfehlen, der in eine dystopische grüne Welt voller Gefahren, Natur und einem Kampf zwischen den letzten Überlebenden erleben will. Tolle Charaktere, eine kreative Idee und bildhaftes Setting! Lasst euch nicht von meiner Kritik abschrecken, sondern lasst euch ein auf das Abenteuer von Amelie&Derlyn.LgLevenya http://levenyasbuchzeit.blogspot.de/ Hier kaufen!Fakten:Format: Kindle EditionSeitenzahl der Print-Ausgabe: 261 SeitenVerlag: Impress Sprache: DeutschPreis: 3,99€

    Mehr
  • Mittelmäßige Dystopie

    Schattenhauch - Ruinen der Dämmerung
    ConnyKathsBooks

    ConnyKathsBooks

    17. December 2015 um 10:50

    30 Jahre ist es her, da raffte eine Giftepidemie die Hälfte der Menschheit dahin. Die Verbliebenen flüchteten aus den verseuchten Städten und leben jetzt in geschützten Tälern, umgeben von hohen Mauern, denn draußen lauern unheimliche Schatten. Als eines Tages die kleine Lillyn verschwindet, macht sich eine kleine Gruppe auf die Suche nach ihr, darunter auch die 17jährige Amelie und ihr neuer Freund Derlyn. Doch in den Wäldern hinter dem Schutzwall und in den Ruinen der alten Welt verbergen sich mehr Geheimnisse als geahnt. "Schattenhauch - Ruinen der Dämmerung" ist ein dystopischer Roman der deutschen Autorin Tanja Bern. Insgesamt ganz nett zu lesen, doch rein vom Klappentext hatte ich mir die Geschichte etwas anders vorgestellt. Es geht zwar schon um die Gefahren des Frackings und des technologischen Fortschritts, doch wird es weniger düster als erwartet. Eine größere Rolle spielen hier eher die Beziehungen der Menschen zueinander, Familie, Freundschaften und Zusammenhalt in schwierigen Situationen. Eine Hauptfigur des Romans ist Derlyn, ein Findelkind aus den Wäldern, mit androgyner Erscheinung und chamäleonähnlichen Fähigkeiten. Schon immer fühlte Derlyn sich irgendwie als Außenseiter, doch bald erfährt er mehr über seine wahre Herkunft. Unterstützt wird Derlyn von seiner Freundin Amelie, einem aufgeweckten, aber auch noch recht unreifen und hilflos wirkenden Mädchen. Das zeigt sich vor allem in der sehr jugendbuchtypischen Liebesbeziehung von Derlyn und Amelie, die besonders in der Wortwahl recht kitschig und schmalzig daherkommt. Natürlich versinkt Amelie gleich in Derlyns sanften Blick und wird von seinen jadegrünen Augen mit goldenen Iriden gefangen genommen. Er ist sofort ihr Ein und Alles und jede Frau an Derlyns Seite wird misstrauisch und mit Eifersucht beäugt. Auch erscheinen einige Handlungen, Konflikte und Standpunkte der überlebenden Gruppen untereinander etwas unglaubwürdig. Die Autorin benutzt zudem über 7 verschiedene Sichtweisen, um ihrer Geschichte Spannung zu verleihen. Aber das gelingt nur selten, da diese mich eher verwirrten, ebenso wie die vielen ähnlich klingenden Namen wie z.B. Nihl, Kyll, Sriel. Zum Schluss haben sich dann trotzdem alle wieder lieb und es wird sogar noch ein vielversprechender Lösungsansatz für die bestehenden Probleme gefunden. Alles in allem ist "Schattenhauch - Ruinen der Dämmerung" eine eher mittelmäßige Dystopie, die mich leider nicht wirklich mitreißen konnte und keinen bleibenden Eindruck hinterlässt. Da hatte ich mir mehr erhofft. Für die Grundidee gibt es aber trotzdem 3 Sterne.

    Mehr
  • Ein wundervolles Buch!

    Schattenhauch - Ruinen der Dämmerung
    na_dine

    na_dine

    07. November 2015 um 18:02

    Der Klappentext an sich gab ja sehr wenig Information Preis, das alles direkt auch geheimnisvoll und düster wirkte. Ich wusste am Anfang nicht so recht was da auf mich zukommt und ließ es daher auf mich zukommen. Die Geschichte wird von mehreren Personen erzählt, das man immer wieder neue Einblicke in die Gefühlswelt einer anderen Person bekommt. Mir gefiel gut, dass zwischen den Protagonisten direkt eine Sympathie vorhanden war und die Protagonistin Amelie nicht direkt mit den typischen Vorurteilen und Angstgefühlen in die Situationen hinein ging. Man entwickelte direkt eine gewisse Sympathie für die Hautprotagonisten und wuchs auch schnell in die Geschichte rein. An Tanja Bern mochte ich, dass sie sich nicht ewig bei „unnützen“ Situationen aufhielt sondern schnell den Boden der Spannung ebnete und man mit vielen Gefühlen und Emotionen zum Geschehen geführt wurde. Man entdeckt eine andere Welt und ich finde die Idee die Tanja Bern für ihr Buch hatte wirklich hervorragend und man lernt mit Amelie nicht nur eine neue Welt kennen sondern auch, dass man wirklich nicht voreingenommen Situationen begegnen sollte. Tanja Bern schafft es viele Personen geschickt in die Geschichte einzuweben ohne das man den Überblick verliert oder dessen Personen überdrüssig wird. Ich hatte jeden Falls viel Spaß dabei mit Aemlie zusammen die Geschehnisse aufzudecken, den Gefahren zu strotzen und die Liebe zu finden. Bei diesem Buch empfand ich die Liebesgeschichte auch nicht zu sehr in den Mittelpunkt gedrängt, eher im Gegenteil, für mich hatte es den Anschein Tanja Bern hatte sich ganz genau eine gute Geschichte überlegt und in diese Geschichte und Handlung die Liebesgeschichte mit einspielen lassen, was mir sehr gut gefiel, da es auch so nicht unnötigen Streitereien bedurfte um einen Spannungseffekt hervorzurufen, den leider viele Autoren immer erzwingen. Hier eben nicht! Das ganze gepaart mit einem flüssigen, lockeren und jugendlichen Schreibstil war es mir ein großes Vergnügen das Buch zu lesen und ich freue mich auf weitere Werke!

    Mehr
  • Schattenhauch - Ruinen der Dämmerung von Tanja Bern

    Schattenhauch - Ruinen der Dämmerung
    melllovesbooks

    melllovesbooks

    07. February 2015 um 19:35

    „Schattenhauch“ ist eine sehr interessante Dystopie, welche auch sehr zum Nachdenken anregt. Die Autorin behandelt in diesem Buch ein Thema, welches gar nicht Mal so abwegig ist, nämlich die Folgen dessen, was die Menschheit anrichten kann, wenn wir weiterhin so gierig sind. Tanja Bern hat die Idee meiner Meinung nach sehr gut ausgearbeitet und es war sehr faszinierend zu lesen. Doch hat es mich auch sehr nachdenklich gemacht. Es ist das erste Buch, welches ich von Tanja Bern gelesen habe und ich fand ihren Schreibstil sehr flüssig und man konnte gut in das Buch eintauchen. Ebenso haben mir die Perspektiven Wechsel gefallen. Als ich anfing das Buch zu lesen hat es mich so gefesselt, dass ich mich nur schwer davon lösen konnte. Die Hauptpersonen, Amelie und Derlyn, fand ich sympathisch und die Liebesgeschichte zwischen ihren fand ich sehr süß. Doch gut war, dass diese nicht im Mittelpunkt der Geschichte stand, sondern eher zurückhaltender war. Das hat mir sehr gut gefallen, da in vielen Büchern die Liebesgeschichte im Vorrang steht und die eigentliche Story zurückdrängt, doch hier ist dem, glücklicherweise, nicht der Fall. Die Geschichte spielt hauptsächlich im Wald/Dschungel, was mir sehr gut gefallen hat, ebenso die Naturverbundenheit, die beschrieben wurde sowie das die die Natur als „Retter“ dargestellt wurde fand ich wundervoll. In diesem Buch stehen sich die negativen und positiven Aspekte der Menschheit gegenüber. Meiner Meinung nach könnte man Stunden lang über das Buch bzw. über die Themen, die in diesem beschrieben werden diskutieren. Das Einzige was mich gestört hat war das mir irgendeine Kleinigkeit noch gefehlt hat. Ich kann es nicht genau sagen aber irgendwie hat mir ein Höhepunkt gefehlt. So ein richtiger „RUMS“ bevor alles wieder gut wird. Es gibt zwar schon so etwas aber ich finde es war zu klein und zu schnell vorbei. Cover und Gestaltung: Das Cover finde ich sehr schön und wundervoll passend zu dem Buch. Das Mädchen, welches inmitten von Wald, Natur und Pflanzen steht, gibt einen ersten Einblick in das Buch. Ich habe mir bei den Mädchen welches auf dem Cover zu sehen ist Amelie vorgestellt. Der Anfang jedes Kapitels war auch wunderschön gestalten mit diesem kleinen Blatt. Fazit:  Ein wunderschönes Buch, welches auch zum Nachdenken anregt. Sehr empfehlenswert. ;)

    Mehr
  • Leserunde zu "Schattenhauch. Ruinen der Dämmerung" von Tanja Bern

    Schattenhauch - Ruinen der Dämmerung
    katja78

    katja78

    Was lauert hinter den schützenden Festungswällen?                                   Was sind die Schatten? Findet es in einer gemeinsamen Leserunde heraus und lasst euch überraschen. Autorin Tanja Bern wird die Leserunde begleiten. "Schattenhauch - Ruinen der Dämmerung" ist bei im.press erschienen, dem Imprint Label des Carlsen Verlags. Die siebzehnjährige Amelie ist einer der wenigen übrig gebliebenen Menschen einer veränderten Welt. Umringt von riesigen Festungswällen führen sie und die anderen Dorfbewohner ein einfaches naturverbundenes Leben ohne Strom, Gas und allem, was seit der zerstörerischen Chemiekatastrophe vor dreißig Jahren vernichtet wurde. Amelie kennt es nicht anders, sie ist glücklich. Mögen da draußen im undurchdringlichen Urwald die Schatten lauern, sie weiß, dass ihr nichts passieren kann, so lange sie hinter den Barrieren bleibt. Aber dann geschieht etwas, was sie zum Verlassen des Dorfes zwingt. Und zwar ausgerechnet mit dem Jungen an ihrer Seite, den man einst in den düsteren Wäldern gefunden hat... Leseprobe PDF Zur Autorin Tanja Bern wurde in Herten geboren und ist dem Ruhrgebiet immer treu geblieben. Durch eine starke Verbundenheit zur Natur und die Liebe für mystische Geschichten entstand bei ihr schon früh das Bedürfnis zu schreiben. Im Frühling 2008 erschien Tanja Berns Debüt, der Auftaktroman ihrer irischen Fantasy-Buchreihe. Mittlerweile ist sie in verschiedenen Genres tätig und schreibt für unterschiedliche Verlage. Außerdem ist die Autorin in diversen Anthologien vertreten und veröffentlichte schon mehrere Kurzgeschichten auf dem Literaturportal LITERRA. Besucht Tanja  Bern auf ihrer Homepage oder gerne auch bei Facebook Wir suchen nun mindestens 10 Leser,  die gerne das Buch gemeinsam in der Leserunde lesen möchten, Blogger dürfen sich gerne mit Blogadresse bewerben! Das Buch liegt  nur als  eBook (ePub & mobi) vor Bewerbungsfrage: Wie stellt ihr euch einen Schatten vor? Wir freuen uns auf eure Bewerbungen!                     Tanja & Katja von Ka-Sas Buchfinder Leser mit eigenem Buch sind herzlich eingeladen an der Leserunde mit teilzunehmen. *** Wichtig *** Es werden nur Bewerber mit aussagekräftigen Rezensionen ( 2-3) im Profil berücksichtigt.

    Mehr
    • 263
    Tanja_Bern

    Tanja_Bern

    06. January 2015 um 12:18
  • Are we out of the woods yet?

    Schattenhauch - Ruinen der Dämmerung
    eclipse888

    eclipse888

    27. December 2014 um 19:35

    Die siebzehnjährige Amelie ist einer der wenigen übrig gebliebenen Menschen einer veränderten Welt. Umringt von riesigen Festungswällen führen sie und die anderen Dorfbewohner ein einfaches naturverbundenes Leben ohne Strom, Gas und allem, was seit der zerstörerischen Chemiekatastrophe vor dreißig Jahren vernichtet wurde. Amelie kennt es nicht anders, sie ist glücklich. Mögen da draußen im undurchdringlichen Urwald die Schatten lauern, sie weiß, dass ihr nichts passieren kann, so lange sie hinter den Barrieren bleibt. Aber dann geschieht etwas, was sie zum Verlassen des Dorfes zwingt. Und zwar ausgerechnet mit dem Jungen an ihrer Seite, den man einst in den düsteren Wäldern gefunden hat... „Schattenhauch“ ist ein Buch, das mit keinem anderen vergleichbar ist, welches ich kenne. Zwar enthält sie auch die für Impress-Titel übliche Liebesgeschichte, doch sie spielt hier eher eine Nebenrolle. Die Natur und die Katastrophe, die durch Fracking verursacht wurde, sind eindeutig Mittelpunkt der Geschichte. Deshalb äußere ich mich auch nur kurz zu den Protagonisten. Amelie lernen wir am Anfang als nettes und selbstbewusstes, ansonsten aber relativ normales Mädchen kennen. Nachdem sie aber aus ihrer vertrauten Umgebung kommt, wird sie viel ängstlicher, verletzlicher und auch schüchterner. Verständlich? Ja, klar, auf alle Fälle. Aber mögen tat ich diese Veränderung mal mehr, mal weniger. Derlyn hingegen mochte ich sehr gerne. Auch er ist, genau wie das Buch, ungewöhnlich und das war einer der Gründe dafür, wieso ich ihn so interessant fand. Wie schon gesagt, liegt das Augenmerk der Geschichte auf der Natur. Die Natur wird als wunderschön dargestellt, als furchterregend und als der „Retter“ der Menschheit. Und das fand ich sehr beeindruckend. Die Autorin hat das einfach super eingefangen, der Wald erscheint lebendig. Gleichzeitig wird dem Leser aber auch die Bedeutung der Natur bewusst. (Kleine Zwischenbemerkung: In der zehnten Folge der achten Staffel von Doctor Who, „In the Forest of the Night“, ist das übrigens auch so ähnlich. An die musste ich beim Lesen immer mal wieder denken.) Aber auch das Frecking und die dadurch entstandene Katastrophe sind allgegenwärtig. Für die, die, wie ich vor dem Buch, keine Ahnung haben, was Fracking ist: Es ist eine Form, Energie zu gewinnen. Dabei werden unter der Erdoberfläche Bohrungen nach durchgeführt. Und die ganzen Chemikalien, die dabei verwendet werden, tun der Erde und unserer Umwelt nicht gut. In dem Buch zeigt die Autorin eine Möglichkeit auf, wie diese auch uns Menschen beeinflussen könnten. Teilweise ziemlich erschreckende Bilder und Szenarien zeigen, wie sehr das Thema der Autorin am Herzen liegt. Ich habe vorher noch nie was von Fracking gehört, aber beim Lesen habe ich gesehen, was für ein aktuelles Thema das ist. Das hat mir die Augen dafür geöffnet und mich zum Nachdenken gebracht und da bin ich bestimmt nicht die Einzige. Über die Autorin: Tanja Bern lebt mit ihrer Familie und drei Katzen im schönen Ruhrgebiet. Durch eine starke Verbundenheit zur Natur und die Liebe zum Mystischen entstand bei ihr irgendwann der Wunsch einen eigenen Roman zu schreiben. Im Südwesten Irlands wurde ihre dichterische Seele dann aufgeweckt. Beeindruckt von Irland und seinen Sagengestalten, von dem Gefühl, nach Hause gekommen zu sein, begann Tanja Bern die Geschichte zu suchen, die sie unaufhörlich in ihrem Inneren sah. Doch kein Buch konnte das wiedergeben, was sie sich vorstellte – bis sie erkannte, dass all das in ihr selbst war ... Im Frühling 2008 erschien ihr Debüt, der Auftaktroman ihrer Fantasy-Buchreihe, die nun unter dem Namen "Elfental" neu vorgestellt wird. Aktuell sind ihre Romane "Schattenhauch - Ruinen der Dämmerung", "Der silberne Flügel" und "Ruf der Geister". Außerdem ist sie in mehreren Anthologien vertreten und arbeitet an weiteren Romanprojekten unterschiedlicher Genres. Wer mehr erfahren möchte, sollte unbedingt auf der offiziellen Homepage der Autorin vorbeischauen: - www.tanja-bern.de - Hier finden sich auch mehrere Kurzgeschichten, die man kostenlos lesen kann. Fazit „Schattenhauch“ ist ein ganz spezielles Buch, dass einem die Augen für unsere Umwelt öffnet und zum Nachdenken anregt. Aber auch das Fantasy-Element, die Schatten, sind etwas ganz Besonderes und alles zusammen lässt den Leser die Schönheit der Natur sehen.

    Mehr
  • Konnte mich nicht ganz überzeugen

    Schattenhauch - Ruinen der Dämmerung
    Anneblogt

    Anneblogt

    19. December 2014 um 13:44

    Inhalt: Nach einer Chemiekatastrophe hat sich die Welt vollkommen verändert, die Natur erobert die Erde wieder zurück und die wenigen übrig gebliebenen Menschen leben zurückgezogen in Tälern, umgeben von Festungswällen. Sie führen ein einfaches, naturverbundenes Leben ohne Elektrizität und Luxus, ständig in Angst vor den Schatten, die vor den Mauern lauern. Als die 17-jährige Amelie jedoch eines Tages gezwungen ist, die sicheren Mauern zu verlassen und sich in die unbekannte Natur zu begeben, hätte sie wohl nie damit gerechnet, Derlyn an ihrer Seite zu haben. Derlyn, der vor langer Zeit selbst im Wald gefunden wurde und so ganz anders als die sonstigen Bewohner des Dorfes ist… Meine Meinung: Ich habe mich sofort in das Cover verliebt, die dunklen Farben, die Blätter und das zerzauste Haar des Mädchens verströmen etwas wunderbar Wildes und Naturverbundenes. Es passt perfekt um Inhalt und besonders die zahlreichen Naturbeschreibungen und die Menschen, die ihre Umwelt schätzen gelernt haben, sind ein schönes Thema für einen Roman. Der Klappentext hat dazu noch ein paar Fantasyelemente versprochen und ich war auf eine abwechslungsreiche Dystopie gespannt! Schnell ist man in der Geschichte drinnen, durch die Perspektivenwechsel lernt man sowohl Amelie als auch Derlyn bald kennen. Mit Amelie konnte ich leider nicht richtig warm werden, vor allem ihre Beziehung zu Derlyn ist oft ins Kitschige abgerutscht. Ich hätte es schön gefunden, wenn sie sich im Laufe des Buches manchmal etwas stärker und auch erwachsener gezeigt hätte, so kam sie mir oft sehr kleinmädchenhaft vor. Derlyn hingegen hatte etwas sehr Faszinierendes an sich und auch wenn das Geheimnis um seine Herkunft bald gelöst wurde, hat er noch für einige Überraschungen gesorgt. Die Handlung schreitet rasch voran, allerdings wird bald klar, dass eigentlich relativ wenig Fantasyelemente vorhanden sind, alles logisch erklärbar ist. Hier hätte ich mir durchaus etwas mehr Fantasy, Magisches gewünscht. So war ich über das Geheimnis der Schatten ziemlich enttäuscht, vor allem in Verbindung mit der wilden, ungezähmten Natur und den Tieren hätte ich mir mehr Mystisches gewünscht. Stattdessen beschäftigt sich das Buch mehr mit den Menschen, besonders mit ihrem Drang dazu, immer alles zu beherrschen und eben nicht im Einklang mit der Natur zu leben. Hier schwebt auch eine Art Kritik an manchen Forschungsbereichen heutzutage mit, aber ich hätte es interessant gefunden, wenn die Autorin noch mehr auf diesen Aspekt eingegangen wäre. So verlief mir die Handlung oft etwas flach und irgendwie auch unspektakulär, dabei steckt in der Idee wirklich viel Potential! Besonders nach dem Klappentext hätte ich eine vollkommen andere Richtung erwartet und auch wenn mir die Geschichte wirklich nicht schlecht gefallen hat, hätte ich einfach mehr erwartet-etwas mehr Schockierenderes. So war das Buch zwar angenehm zu lesen, großen Eindruck hat es aber leider nicht hinterlassen. Fazit: „Schattenhauch-Ruinen der Dämmerung“ ist schön zu lesen und eine nette Lektüre für zwischendurch, allerdings konnte es bei mir nicht diesen „Wow-Effekt“ auslösen oder mich intensiv zum Nachdenken anregen. Zwar ist das Thema sehr aktuell und ernst, aber leider konnte der Funke der Geschichte nicht richtig auf mich überspringen! Jedoch bin ich mir sicher, dass es Leute gibt, denen dieses Buch sehr gut gefallen wird, ich kann aber nur 3 von 5 Punkten geben.

    Mehr
  • Ein gelungener & spannender Lesespaß für Groß und Klein! :D

    Schattenhauch - Ruinen der Dämmerung
    Samy86

    Samy86

    10. December 2014 um 18:33

    Inhalt: Amelie hat mit ihren 17 Jahren noch nicht viel von der Welt gesehen, denn eingepfercht und schutzsendend wuchs sie in einem Dorf auf, dass wie ein Festung zu sein scheint. Diese Maßnahme dient zum Schutz der Dorfbewohner, denn die Überbleibsel der Chemiekatastrophe vor 30 Jahren haben immer noch katastrophale Folgen für die Menschen außerhalb der Festungswällen. Doch auch eine andere Gefahr lauert außerhalb der Mauern und bedroht die Menschen - Die Schatten!Doch durch eine Mutprobe ihrer Schulkollegen endet ein Wanderausflug mit schweren Folgen, denn eine Mitschülerin befindet sich außerhalb des Dorfes und so sehen sich die Dorfbewohner gezwungen ihr geschütztes Nest zu verlassen und sich auf die Sucher der Vermissten zu begeben. Doch nicht nur Gefahren lauern in der freien Natur, sondern viele neue Eindrücke und Erkenntnisse warten auf Amelie und ihre Begleiter... Eine spannende Reise zu den Ursprüngen ihrer bisherigen Welt beginnt und dies alles an der Seite genau des Jungen der einst vereinsamt genau in diesem Wäldern gefunden wurde... Meine Meinung: Die Autorin Tanja Bern greift in ihrer Dystopie ein brisantes und aktuelles Thema auf, welches viele Forscher und Beteiligte beschäftigt -  technische und wissenschaftliche Weiterentwicklung der Menschheit und ihre Folgen.  Direkt im Prolog nimmt die Geschichte schon direkt ihren Lauf und schildert einen deutlichen Eindruck, was damals geschah und was das Leben der Dorfbewohner auf Jahrzehnte geprägt hat. Direkt von Beginn an fesselt die Autorin den Leser mit ihrem flüssigen und zum Teil dramatischen Schreibstil und führt den Leser so gekonnt in und durch die Handlung.  Die Hauptprotagonisten sind sehr authentisch und greifbar beschrieben und man kann während des Lesens eine tolle Beziehung zu ihnen aufbauen.  Aber auch eine kleine und verspielte Liebesgeschichte unter den zwei jugendlichen Hauptprotagonisten spielt sich sehr gefühlvoll während des Handlungsverlaufes ab. Man spürt sehr deutlich die Verbundenheit zwischen dem Beiden, aber dennoch ist nicht alles rosig, denn eigentlich können die Beiden nicht miteinander, aber auch nicht ohne einander. Ein tolles Gefühlschaos eingebunden in eine enthüllende und sehr authentische Geschichte.  Fazit: Eine Handlung die begeistert, denn Leser fesselt und in eine Welt entführt die nicht nur vor Gefahren trotzt, sondern auch einen sehr brisanten Hintergrund erzählt. 

    Mehr
  • Mit einem Thema das zum Nachdenken anregt...

    Schattenhauch - Ruinen der Dämmerung
    Buechergarten

    Buechergarten

    04. December 2014 um 14:07

    INHALT: Vor über 30 Jahren zerstörte eine Chemiekatastrophe ausgelöst durch Fracking die uns bekannte Welt. Die wenigen Überlebenden Menschen zogen sich daraufhin für ein einfaches, naturverbundenes Leben ohne die alten Errungenschaften der Technik, hinter riesige Festungswälle zurück. Während einige der Menschen, die die alte Welt noch kannten, darum trauern kann die junge Generation sich das damalige Leben nicht einmal mehr vorstellen. Auch die 17jährige Amelie ist zufrieden mit dem einfachen Leben, dass sie und ihre Familie in ihrem kleinen Dorf führen. Ihr erscheint ihr Leben erfüllt und vor allem durch die hohen Mauern geschützt vor den Schatten die im Urwald vor ihrem Dorf lauern. Doch genau dorthin zwingt ein Unglück mehrere Dorfbewohner: Amelie, einen alten Arzt aus dem Dorf und ausgerechnet den Jungen für den Amelie schwärmt und den man als Kind in den düsteren Wäldern die ihr Dorf umgeben fand…   EIGENE MEINUNG: Ich durfte das e-book im Laufe einer Leserunde kennen lernen und angezogen hat mich dabei auch ganz klar das Cover! Das Mädchen wirkt auf mich willensstark und ist doch umgeben von einem dichten Urwald der einen darüber nachdenken lässt was diese „Schatten“ sind von denen im Klappentext die Rede ist… Ich finde es sehr atmosphärisch und es hat mir gleich ein Bild der Umgebung des Dorfes vermittelt – besonders die Ruinen im Hintergrund jagen einem natürlich schon auch einen Schauer über den Rücken, so wie es auch im Laufe der Geschichte immer wieder der Fall war wenn die Reste der alten Welt beschrieben wurden. Außerdem hat das Cover für mich eine wundervolle Farbgestaltung! Die Charaktere innerhalb des Buches sind zum Teil schwer zu beschreiben ohne einige Details aus dem Buch zu erzählen, die ich jeden Leser lieber selbst herausfinden lassen möchte! An sich konnte ich mich jedoch auf die ein oder andere Weise mit allen identifizieren und besonders schön fand ich auch einige Zusammenspiele mit Tieren der neuen Welt! Ein richtiger Hauptcharakter wie in so vielen andere Büchern ist nicht zu erkennen und hat mich an vielen Stellen nicht, an einigen doch etwas gestört. Gerade Amelie hätte für mich oft deutlicher hervor treten dürfen. Eine Anmerkung einer anderen Leserin die meinte, dass durch eine starke Hauptperson auch ein deutlicherer roter Faden in der Geschichte erkennbar gewesen wäre kann ich schon auch nachvollziehen. Die kleine Liebesgeschichte die sich zwischen Amelie und Derlyn anbahnt ist für Leser ab 14 sehr schön geeignet und übernimmt keine Hauptrolle innerhalb der Geschichte. Für mich persönlich hätte sie sich etwas mehr entwickeln dürfen, für die jüngere Leserschaft spricht sie aber sicher genau die richtigen Themen an! Die Beschreibungen der Umwelt waren für mich sehr schön, gut vorzustellen und wirklich einprägsam. Die Verbindung zu unserer jetzigen Welt war immer zu erkennen und hat mich an manchen Stellen schaudern lassen! Einige Details in der Geschichte gehen Richtung Fantasie jedoch immer mit einer „logischen“ Erklärung! Das Szenario, welches die Autorin schafft ist nicht fernab jeglicher Realität und stets nachvollziehbar. Erzählt wird aus verschiedenen Perspektiven was mir gut gefallen hat, da man in die unterschiedlichsten Rollen schlüpfen und deren Handlungs- und Denkweisen nachvollziehen kann. Insgesamt ist die Geschichte für mich sehr ruhig gestaltet, was nicht heißt, dass sie an einigen Stellen nicht auch sehr spannend ist. Allerdings war für mich der Lesefluss ca. ab der Mitte des Buches nicht mehr ganz so stark vorhanden wie zu Beginn. Besonders ist an der Geschichte sicher die Botschaft die dahinter steckt: Es geht unter anderem darum Fehler zu machen und wie man selbst und andere damit umgehen, um Angst und Verlust, um Akzeptanz, Zusammenhalt und Hoffnung.   FAZIT: Schöne dystopische Geschichte, gerade für Jugendliche, vor einer unheimlich toll beschriebenen und gestalteten Kulisse und mit einem Thema das berührt und nachdenklich stimmt. (3,5 Sterne)

    Mehr
  • Absolut empfehlenswerte Dystopie mit fantastischen Elementen für Leser ab 14 Jahren

    Schattenhauch - Ruinen der Dämmerung
    Leschen

    Leschen

    02. December 2014 um 21:57

    "Fracking" - Ein aktuelles Thema: Die verheerenden Folgen einer wissenschaftlich-technisch weiterentwickelten Art des "Frackings" erzählt diese Dystopie mit fantastischen Elementen für Leser ab 14 Jahre. Inhalt: Der Jugendroman Schattenhauch erzählt von Geschehnissen in einer nicht sehr weit entfernten Zukunft auf unserer Erde. Aus einer Region, in der man 35 Jahre zuvor zum Zwecke der Energiegewinnung Fracking"-Bohrungen in tieferen Erdschichten mit Zugabe von neu entwickelten chemischen Zusätzen betrieben hat. Hiervon erfährt der Leser durch den schulischen Aufsatz der Hauptprotagonistin Amelie gleich zu Beginn in kurzen, prägnanten Sätzen. Denn - was passiert ist außerhalb der Grenzen von Amelies Tal - ihrem Zuhause, damit müssen die Nachkommen der Überlebenden unwiederbringlich leben. Mit hohem maschinellem Druck auf die Gesteinsschichten in fast fünfzehn Kilometern Tiefe und einem gefährlichen Chemiecocktail beutete man die Erde aus und legte so den Grundstein für das Ende der alten Welt", referiert die sechzehnjährige Amelie vor ihrer Klasse. In der Zeit, in der Amelie - 35 Jahre nach dem Chemie-Gau - lebt, gibt es keine ihnen bekannte Siedlung außerhalb des umzäunten und bewachten Tales, in dem Amelie mit ihrer Familie lebt. Die Familien, die hier leben - Überlebende und deren Nachkommen - haben keinen Kontakt nach außerhalb, sie wissen nicht, was außerhalb des Tals passiert. Denn seit 35 Jahren sind der Boden und das Grundwasser außerhalb des geschützten Bereiches durch den Chemiecocktail verseucht. Eine vergiftungsbedingte Pandemie hatte schnell die Hälfte der Bevölkerung dahingerafft. Die Überlebenden bauten diese Siedlung auf. Hier leben die Menschen, wie vor den technischen und maschinellen Errungenschaften der Neuzeit. Noch nicht einmal der Buchdruck erscheint hier erneut erfunden worden zu sein. Dazu fehlen die Materialien und das Wissen, die Fähigkeiten der Siedler im Tal. Und die Siedler, die was wissen, haben teilweise auch Angst ihr Wissen, ihre Fähigkeiten anzuwenden. So wie Derlyn. Der siebzehnjährige Jugendliche besucht die gleiche Klasse wie Amelie, und hat genauso wie seine Altersgenossen mit den typischen Problemen des Erwachsenwerdens zu tun. Doch Derlyn - ein Findelkind - aufgewachsen in der Siedlung seit er fünf Jahre alt ist, ist anders als die anderen Jugendlichen im Tal. Er ist ein Einzelgänger mit besonderen Fähigkeiten - seine Sinne scheinen geschärft zu sein. Ein Heranwachsender, der auch gerne verbotenerweise auf den über mehrere Meter hohen Zaun rund um die Siedlung, klettert, und schaut, was sich dahinter verbirgt. Amelie interessiert sich für den Jungen, der so ganz anders als die anderen Altersgenossen ist, und klettert eines Tages zu ihm hinauf. Neben schnell wachsenden Pflanzen im dunklen Wald, der sich an die Siedlung anschließt, können Amelie und Derlyn Wesen sein, die sie in ihrem Verhalten und ihrer Erscheinung nicht zuordnen können. Dunkle Wesen, die alle Menschen im Tal die Schatten nennen. In der Nacht, in der Amelie das erste Mal Derlyn nahe kommt, verschwindet ihre Klassenkameradin Lillyn. Amelie, Derlyn und noch andere Bewohner der Siedlung machen sich auf, Lillyn zu finden. Niemand von ihnen weiß, was sie in der zerstörten, verseuchten und gefahrvollen Welt außerhalb der Mauer erwartet. Und Gefahren gibt es genug, aber nichts ist auch hier, wie es auf den ersten Blick den Anschein hat. Meinung: Die Geschichte Schattenhauch erinnert mich sehr an die Wolke von Gudrun Pausewang oder Z for Zachariah von Robert C. O'Brien. Anders als bei Pausewangs Die Wolke, die kurz vor und nach der atomaren Katastrophe spielt, beginnt Schattenhauch erst Jahre nach dem Chemie-Gau. Das macht die Geschichte eindringlicher. Schattenhauch beginnt 35 Jahre später, die ersten Schrecken und Ängste sind vergangen. Die Menschen leben zusammen, haben ihre Regeln, Gesetze und Aufgaben. Wie das Bewachen der Siedlung, den Anbau und die Herstellung von Lebensmitteln ohne Maschinen, das Beschützen der Menschen vor gefährlichen Tieren und den Schatten. Von Anfang an habe ich mich gefragt, ob ich ein Jugendbuch lese, dass Wissenschaft weiterspinnt. Ich denke Schattenhauch bereitet die Folgen eines wissenschaftlichen Szenarios, welches gar nicht so weit von der heutigen Zeit und ihren wissenschaftlichen-technischen Errungenschaften entfernt ist, literarisch in einem Jugendroman auf. Schattenhauch ist eine spannende, interessante, nachdenklich stimmende Geschichte vom Erwachsen werden, von der Identitätssuche in einer hoffentlich utopischen Gesellschaft. Ich denke Schattenhauch lässt Jugendliche und auch Erwachsene während des Lesens nachhaltig nachdenken über die Geschehnisse. Die Handlung lässt sie Fragen stellen, wie viel Wahrheit liegt der Geschichte zugrunde, und sich auch fragen, wie sie sich ihre Leben vorstellen. Andere Leser wird die Geschichte zum Recherchieren über das Thema Fracking" veranlassen. Aber ängstigen wird sie die Dystopie nicht. Viele Leser werden darüber nachdenken wissenschaftlich-technischer Fortschritt versus Eingriff in Natur und Umwelt. In Schattenhauch geht es auch um Schuld und Scham. Um die Schuld der Überlebenden, die durch ihr eigenes Tun oder durch Untätigkeit, die alte Welt zerstört haben. Die Geschichte erzählt auch von Angst. Da ist zuerst einmal die Angst vor den Schrecken der Vergangenheit, deshalb erwähnen viele diese Zeit nicht. Und andererseits die Angst vor Dingen, die Menschen nicht kennen oder verstehen, wie die Welt außerhalb des umzäunten Tals. Und es handelt von Reaktionen auf diese unverstandene Welt, welche die Jugendlichen - Neubürger der neuen Gesellschaft nicht verstehen oder nachvollziehen können. Es ist auch eine Geschichte von Verliebten wie Amelie und Derlyn, die unabhängig der Geschehnisse Zuneigung und Eifersucht gleichermaßen empfinden. Alles ähnelt den widerstreitenden Gefühlen der ersten Liebe egal, in welcher Welt die Protagonisten leben. Diese Normalität des Lebens von Amelie und Derlyn hinter den Mauern stellt einen passenden Gegensatz zu den Abgründen der Protagonisten dar, die Derlyn und Amelie außerhalb der Siedlung besser und neu kennenlernen. Diese Gegensätze machen es noch beklemmender und beängstigender die Folgen der Katastrophe 35 Jahre zuvor auf eine sehr einprägsame und bildlich vorstellbare Art und Weise lesend zu erleben. Es ist eine hoffnungsvolle Geschichte. Der Leser lernt das Leben außerhalb des Tals kennen. Die Welt hinter der Mauer erzählt von Neubeginn, vom Berufen auf unsere menschlichen Wurzeln, vom Bauen auf die Natur und vom Einsetzen unserer menschlichen Fähigkeiten außerhalb der Hightech-Welt. Doch die Welt außerhalb des Tals hat viele Gesichter.... Es gibt nicht nur ausschließlich Gut oder Böse in dieser neuen Welt, kein typisches Schwarz-Weiß-Bild. Trotz allem überwiegen die Taten der Menschen, Wesen, die Hoffnungsbringend sind und von Optimismus erzählen. Und dann ist da besonders die Natur, die Hoffnung in dieser neuen Welt hervorbringt. Denn ohne diese Umweltkatastrophe apokalyptischen Ausmaßes würden die Überlebenden und deren Nachkommen nicht die Schönheit dieser neuen und oft anderen Natur nicht so intensiv erleben. Die Nachkommen der Überlebenden werden hoffentlich noch lange von den Erfahrungen der Ereignisse 35 Jahre zuvor zehren, und die neue Welt durch ihr Tun vor einer erneuten Katastrophe bewahren. Sprache: Die Autorin Tanja Bern versteht es in ihren beschreibenden Worten die Vorstellungskraft des Lesers anzuregen. Und auch wie man sich täuschen kann, wenn die eigene Vorstellungskraft ganz und gar nicht dem Leben in der neuen Welt entspricht. Tanja Berns Sprache lässt den Leser in die Köpfe der Protagonisten und in die von Tieren und anderen Wesen gelangen. Und erklärt uns diese uns unbekannte Welt auf eine niemals belehrende Weise, sondern immer durch die Protagonisten erklärend. Fazit: Die Geschichte ist spannend, kurzweilig und nachdenklich stimmend, wenn man sich auf die Handlung einlässt und den Geschehnissen der Geschichten mit offenen Augen gegenübertritt. Es ist eine fantastische Dystopie, in der man viel über das Wesen der Menschen erfährt, und am Ende - mit einem hoffnungsvollen Ende belohnt - positiv gestimmt zurückbleibt. Eine Geschichte für Menschen ab 14 Jahre.

    Mehr
  • Schattenhauch. Ruinen der Dämmerung.

    Schattenhauch - Ruinen der Dämmerung
    lesemaus

    lesemaus

    28. November 2014 um 11:22

    In einem kleinen Dorf im Tal leben Menschen, die von dem was sie anbauen und was sie züchten leben. Alle haben Angst, was hinter ihrem Wall ist. Es ist ein großer, undurchdringlicher Wald in dem seltsame Lebewesen, die Schatten, hausen. Eines Tages müssen die Menschen auf die andere Seite, denn es ist ein Mädchen dorthin verschwunden. Angestachelt von zwei Jungs, machte sie sich auf den Weg, um die Mutprobe zu bestehen und in deren Club aufgenommen zu werden. Am Schluss gehen Amelie, ein 17-jähriges Mädchen, und Derlyn, der in dem Wald gefunden worden ist, auf die Suche nach ihr. Denn Derlyn besitzt geheimnisvolle Fähigkeiten, so kann er das Mädchen riechen. Amelie ist mit von der Partie, da sie das Mädchen in der Nacht gesehen hatte, als sie auf den Weg zu ihrer Wetteinlösung war, und sich schuldig fühlt, für das was passiert ist. Beide Jugendliche kommen sich näher und erfahren ein großes Geheimnis, welches sich hinter dem Wall verbirgt. Das Thema, was in der Geschichte aufgegriffen wird, ist hoch aktuell und beschäftigt momentan viele Forscher und Ingenieure. Mir hat der Schreibstil sehr gefallen, dieser lässt sich flüssig lesen und die Handlung besitzt einen roten Faden. Was ich nicht so gut fand, war dass viele Sachen in das Kitschige übergingen und ich merkte, dass ich leider für das Buch zu alt bin.  In der Geschichte hat für mich ein bisschen die Verzweiflung gefehlt, die bei solch einem Geschehen da sein sollte. Aus diesem Grund kann ich nur drei Sterne vergeben.

    Mehr
  • Wenn die Welt aus den Trümmern neu ersteht

    Schattenhauch - Ruinen der Dämmerung
    elafisch

    elafisch

    26. November 2014 um 14:48

    Das Buch ist eine klassische Dystropie, mit einem Schuß Fantasy. Ein Chemieunfall hat viele Menschenleben gefordert und die Städte unbewohnbar gemacht. Die Menschen leben jetzt in abgeschiedenen "Tälern", in denen die Pflanzen das Gift neutralisiert haben. Durch einen riesigen Wall sichern sie sich vor den "Schatten", die in den Wäldern leben. Die Angst vor den Schatten ist so groß, dass kaum ein Mensch jemals das Tal verlässt. Erst als Lillyn wegen einer Mutprobe im Wald verschollen geht machen sich Suchtrups auf sie zu finden. Darunter sind auch Amelie und Derlyn. Derlyn ist der Außenseiter im Dorf, sehr androgyn und auch vom Verhalten sehr speziell. Er wittert Lillyn und so machen sie sich auf den Weg, der sie geradewegs in eine der verlassenen Städte führt. Diese Geschichte behandelt zwei Dinge: die sich langsam und sehr zaghaft entwickelnde Liebe zwischen Derlyn und Amelie und dem Verhalten einer Gesellschaft, das nach der großen Katastrophe von Angst und Trauer beherrscht wird. Doch so wie man in der Geschichte die dunkelsten Abrgünde des menschlichen Charakters kennenlernt, so wird auch vermittelt, dass aus den Tiefen eines großen Unglücks etwas wunderbares Neues entstehen kann. Mir hat die Mischung aus Dystropie und Fantasy sehr gut gefallen und der Schreibstil war so fesselnd, dass ich das Buch in kürzester Zeit gelesen hatte. Schön fand ich auch, dass trotz aller Düsternis, die eine Dystropie mit sich bringt, die Hoffung auf eine neue (bessere) Zukunft vermittelt wird. Das Ende kam mir dann leider etwas überstürzt, da hätten es noch ein paar Kapitel mehr sein dürfen, damit die kontinuierliche Entwicklung schlüssig fortgesetzt wird. Der sehr positive Ausblick hat mir dann nochmal besonders  gefallen.  Also auf jeden Fall eine Leseempfehlung  von mir!

    Mehr
  • Eine etwas andere Dystopie, die mir schöne Lesestunden und eine tolle Leserunde bescherte:

    Schattenhauch - Ruinen der Dämmerung
    ClaudiasBuecherhoehle

    ClaudiasBuecherhoehle

    Schattenhauch. Ruinen der Dämmerung von Tanja Bern erschienen bei Impress Der Klappentext Die siebzehnjährige Amelie ist einer der wenigen übrig gebliebenen Menschen einer veränderten Welt. Umringt von riesigen Festungswällen führen sie und die anderen Dorfbewohner ein einfaches naturverbundenes Leben ohne Strom, Gas und allem, was seit der zerstörerischen Chemiekatastrophe vor dreißig Jahren vernichtet wurde. Amelie kennt es nicht anders, sie ist glücklich. Mögen da draußen im undurchdringlichen Urwald die Schatten lauern, sie weiß, dass ihr nichts passieren kann, so lange sie hinter den Barrieren bleibt. Aber dann geschieht etwas, was sie zum Verlassen des Dorfes zwingt. Und zwar ausgerechnet mit dem Jungen an ihrer Seite, den man einst in den düsteren Wäldern gefunden hat... Meine Meinung zum Cover Das Cover sieht echt toll aus. Es repräsentiert den Wald sehr gut, überall sind Unmengen von Blättern zu sehen. Mittendrin eine weibliche Person, wahrscheinlich Protagonistin Amelie. Wenn man ganz genau hinschaut, meine ich, auch stückchenweise Ruinenteile der Stadt sehen zu können. Die Geschichte besteht aus dem Prolog, mehreren betitelten Kapiteln und dem Epilog. Erzählt wird in der dritten Person. Meine Zusammenfassung Amelie kennt nur das Leben innerhalb der Barrieren. Sie geht ganz normal zur Schule und schreibt gerade einen Aufsatz über die Welt und ihren Untergang vor 35 Jahren. Auf einem zweitägigen Schulausflug passiert etwas, das Amelie und ihre Mitschüler hinter die Barriere treibt. Doch dies ist keineswegs ungefährlich – da draussen lauern die Schatten und wer weiß, was noch… Charaktere und meine Meinung Amelie ist ein sehr nettes junges Mädchen, das sich gerne für ihre Freunde einsetzt. Sie hat durchaus auch ihre schwachen Momente und braucht dann eine Schulter zum Anlehnen. Doch gerade diesen Punkte, die nicht ständig aufrecht erhaltene Fassade, macht sie zu einer sympathischen Protagonistin. Derlyn ist anders. Er sieht etwas anders aus als die anderen Jungen und ist der Aussenseiter. Wetten werden abgeschlossen um heraus zu finden, ob er Junge oder Mädchen ist. Wirklich behaupten tut er sich den anderen gegenüber nicht, hält eher noch die andere Wange hin. Trotz allem wird er noch sein wahres Ich zeigen – wenn der Zeitpunkt dafür gekommen ist. Der Prolog startet schon gleich voll durch. Eine vermutlich unheilbares Fieber ist unter den Kindern ausgebrochen. Der Arzt Viktor und seine Helferin Ella versuchen alles, um das Fieber in den Griff zu bekommen. Nach dem Prolog gibt es einen Zeitsprung, der den Leser 12 Jahre in die Zukunft führt. Auch hier ist lange nicht alles perfekt und man wird in eine Welt entführt, die wir uns so nicht vorstellen wollen. Es geht mitunter um unsere heutige reale Zeit, die in dieser Dystopie doch ganz anders aussieht. Vorgestellt wird dieser Part erstmals durch einen Aufsatz, den Protagonistin Amelie gerade verfassen soll. Wie ich finde, eine sehr gute Idee! Gerade diese Elemente hat die Autorin mit viel Emotion dargestellt, die mich ein ums andere Mal bestürzt zurück ließen. Wie mahnende Finger ragten die Überreste von Wolkenkratzern in den Himmel. 22% des E-Books Die Story spielt hauptsächlich in der Natur, was mir sehr gut gefiel. Es war mal eine ganz andere Ausgangsposition, wie man es sonst so gewohnt ist. Auch gehen in diesem Roman die Jugendlichen noch normal zur Schule – ein weiterer Punkt, der oftmals in anderen Dystopien nicht mehr vorkommt. Es geht hier nicht nur um die Schatten, die schon so manches Mal furchteinflössend wirken. Es geht auch um Freundschaft, erste Liebe, Vertrauen und Familienbande, die selbst die schlimmsten Zeiten irgendwie überstehen. Eine sehr gute Mischung, die durch einen flüssigen Schreibstil noch abgerundet wird. Der Leser darf einige Überraschungen erleben und macht sich gemeinsam mit den Charakteren auf den Weg, das Rätsel der Schatten zu lösen. Worte bedeuten hier nichts. 74% des E-Books Mein Fazit Tanja Bern hat mit „Schattenhauch. Ruinen der Dämmerung“ eine für mich etwas andere Dystopie kreiert, die mir schöne Lesestunden bescherte. Ebenso die dazugehörige Leserunde, die die äusserst sympathische Autorin begleitet hat! Der Titel ist hier Programm, denn der Leser unternimmt wahrhaftig eine Reise durch Ruinen. Ruinen der „alten Welt“ – eine Welt, wie wir sie eigentlich heute kennen. Immer wieder werden uns Bilder des Grauens präsentiert - ein wirklich krasses Zukunftsszenario, das hoffentlich niemals so eintreten wird! „Schattenhauch“ ist keine actiongeladene Story, sondern eher eine Story, die von der Ruhe in sich selbst getragen wird. Zu keiner Zeit des Lesens kam bei mir Langeweile auf. Die verschiedenen Verbindungen untereinander sind stimmig erklärt, alle Fragen wurden beantwortet. Für diese tolle Dystopie gibt es von mir sehr starke 4 von 5 möglichen schwarzen Katzen. Manchmal kann ein vermeintliches Ende auch ein neuer Anfang sein :) Die Autorin Tanja Bern wurde in Herten geboren und ist dem Ruhrgebiet immer treu geblieben. Durch eine starke Verbundenheit zur Natur und die Liebe für mystische Geschichten entstand bei ihr schon früh das Bedürfnis zu schreiben. Im Frühling 2008 erschien Tanja Berns Debüt, der Auftaktroman ihrer irischen Fantasy-Buchreihe. Mittlerweile ist sie in verschiedenen Genres tätig und schreibt für unterschiedliche Verlage. Außerdem ist die Autorin in diversen Anthologien vertreten und veröffentlichte schon mehrere Kurzgeschichten auf dem Literaturportal LITERRA. E-Book ab 14 Jahren 261 Seiten ISBN 978-3-646-60039-1 Preis: 3,99 Euro © Cover und Zitatrechte liegen beim Verlag An dieser Stelle geht ein großes Dankeschön an den Verlag, die Autorin und Lovelybooks für die Bereitstellung dieses Exemplars und die absolut tolle Leserunde!

    Mehr
    • 3
    ClaudiasBuecherhoehle

    ClaudiasBuecherhoehle

    22. November 2014 um 20:45
  • weitere