Tanja Bern

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Interview mit Tanja Bern

Wie lange schreibst Du schon und wie und wann kam es zur Veröffentlichung Deines ersten Buches?

Das erste Buch kam im Frühjahr 2008 heraus. Da war ich schon ungefähr 10 Jahre schriftstellerisch tätig, allerdings nicht in der Öffentlichkeit. Der erste Band „Das Tal im Nebel“ habe ich ca. 1999 angefangen zu schreiben. Wie kam es dazu? Ich hatte schon immer genaue Vorstellungen von den Geschichten, die ich gerne lesen wollte, doch ich habe sie in anderen Büchern nie so wiedergefunden, wie ich es mir gewünscht hätte. Erst als ich begann meine eigenen Gedanken aufzuschreiben, fand ich, was ich suchte. Es war ein langer Weg bis zu den Büchern, denn ich hatte in dieser Richtung nichts studiert. Doch ich gab nicht auf und lernte, von allem und jedem, was sich mir bot. Ich baute mir eine Internetpräsenz auf und knüpfte Kontakte. 2007 wurde dann der Papierfresserchen Verlag auf mich aufmerksam und schnell war klar, dass sie mein Buch haben wollten. Mittlerweile ist der Verlag sehr expandiert und ich bin unter dem Erwachsenenlabel TOMA-Edition tätig.

Welcher Autor inspiriert und beeindruckt Dich selbst?

Einer meiner Lieblingsautoren ist Bernhard Hennen. Mir gefallen seine Bücher und die Charaktere in den Geschichten sehr, sie haben so viel Tiefe. Auch auf Lesungen hat Herr Hennen mich sehr für sich eingenommen.

Woher bekommst Du die Ideen für Deine Bücher?

Die sind einfach da. Ich brauche mir nur sehr selten etwas überlegen, vielleicht mal eine Szene. Aber die eigentliche Geschichte kommt einfach. Entweder in einzelnen Szenen, die ich im Kopf wie einen Film sehe, oder beim Schreiben selbst. Ich setze mich hin und es fließt einfach so in die Tastatur. Während ich schreibe, sehe und fühle ich innerlich alles, als würde ich es selbst erleben, ähnlich wie ein Erlebnis, das man durchlebt hat und sich jetzt gedanklich daran erinnert. Inspirierend für mich ist die Natur und auch bestimmte Menschen oder Situationen, die man erfährt.

Wie hältst Du Kontakt zu Deinen Lesern?

Mit vielen Lesern bin ich per Mail oder auch durch Kontaktbörsen wie Facebook verbunden. Das ist manchmal viel Arbeit, aber das ist es mir wert. Ich möchte für den Leser zwar geheimnisvoll wirken, aber doch menschlich und nah bleiben. Man soll keine Scheu vor mir haben, sondern darf mich auf Lesungen gerne ansprechen und Fragen stellen. Ich erlebe es oft, dass vor allem junge Leute da sehr schüchtern sind. Wenn ich sehe, dass jemand mich gerne ansprechen möchte, ich aber merke, der Mut ist nicht da, gehe ich auch schon mal auf diesen zu und stelle mich einfach vor.

Wann und was liest Du selbst?

Ich lese ständig! Ich bin süchtig danach. Bücher, Mangas, Comics, Zeitschriften. Irgendetwas lese ich immer. Ohne geht einfach nicht. Vorzugsweise lese ich Fantasyliteratur und mystische Sachen. Elfen und Engel haben es mir sehr angetan. Ich mag aber auch historische Bücher, wenn sie nicht allzu schwer geschrieben sind. Gute Charaktere, Gefühl und Spannung in einem Buch sind mir dabei wichtig.