Tanja Bruske Leuchte

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Inhaltsangabe zu „Leuchte“ von Tanja Bruske

Nach einem Autounfall stolpert die Studentin Lisa im nächtlichen Marköbler Wald über eine Frauenleiche und landet unsanft in einem Brunnenschacht. Sie erwacht im Hause des attraktiven Arztes Jonas Faust – und im Marköbel des Jahres 1792. Verzweifelt versucht sie herauszufinden, was geschehen ist: Wie ist es zu der unfreiwilligen Zeitreise gekommen? Wer hat die junge Jüdin Katharina Katz ermordet? Des Rätsels Lösung scheint in der Legende um die geheimnisvolle Marköbler Leuchte zu liegen. Auch Faust, dem Lisa fortan als Magd dient, scheint einiges zu verbergen zu haben. Zudem wird dem mutmaßlichen Mörder der Prozess unter Androhung der Folter gemacht und die französischen Soldaten fallen über das Kinzigtal her - die Stunde des tapferen Schultheißen Johannes Mörschel rückt immer näher. Lisa verfolgt staunend die historischen Ereignisse, doch wird sich wirklich alles so entwickeln, wie sie es aus den Geschichtsbüchern zu kennen glaubt?

sehr spannend und mitreissend - auch wenn man sich nicht in Marköbel auskennt unbedingt lesenswert!

— Marianne451
Marianne451

Interessante Mischung, die mich jedoch nicht ganz überzeugen konnte.

— LettersFromJuliet
LettersFromJuliet

Super leicht zu lesen und sehr spannend :) tolle Mischung aus History und Krimi

— marylovebook
marylovebook

Wundervoll historischer Krimi, mit tollen Charakteren und einer teilweise lustigen Story. Gelungene Mischung. Pure Leseempfehlung!

— Suleika
Suleika

Leseempfehlung! Toller Mix aus Mystery, historisch, und Krimi.

— Watseka
Watseka

Tolle Geschichte mit historischen Fakten, Liebe und Blut! Lesenswert!

— Fay1279
Fay1279

Ein klein wenig echte Geschichte, ein Frauenmord und eine junge Frau von heute, die ungewollt ins Jahr 1792 katapultiert wird.

— beate_bedesign
beate_bedesign

Cooles Cover

— RosaSarah
RosaSarah

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  • Historischer Krimi trifft auf Liebesgeschichte mit Mysteryelementen

    Leuchte
    LettersFromJuliet

    LettersFromJuliet

    30. June 2014 um 16:44

    Meine Meinung Ich war sehr neugierig auf dieses Buch, da es verschiedene Genre beinhaltet: Historischer Roman, Krimi, Zeitreise, Mystery. Passt das wirklich zusammen? Ja, teilweise. Als Mysteryelement kommt das Leuchten vor, welches für Lisas Zeitreise verantwortlich ist, wobei dies eigentlich nur ein alter Aberglaube sein soll. Die Idee finde ich sehr interessant, wenn auch total abwegig, denn wieso sollte gerade Lisa genau in dieses Jahr reisen? Was ist der Grund? Vielleicht muss es auch gar keinen Grund haben, aber trotzdem hat mir hier einfach die Verbindung gefehlt. 1792 hat sie es direkt mit einem Mord zu tun und gerät auch selber in Gefahr, denn der Mörder ist noch nicht gefasst und sie ist einfach zu neugierig. Außerdem gibt es in Marktköbel direkt ein paar Menschen, die als Täter/in in Frage kommen würden. Leider wurde jemand für schuldig befunden, wo eigentlich jeder Leser weiß, dass er unschuldig ist und wahrscheinlich ist dies ein Paradebeispiel für die damalige Zeit. Er war halt nicht ganz klar im Kopf und da haben ihm die Leute anscheinend alles zugetraut und konnten ihn für ihre Zwecke ausnutzen. Sehr interessant fand ich die Krankenbesuche, auf die Faust Lisa mitgenommen hat, denn so konnte man einiges über die damaligen Heilmethoden erfahren. Genauso wurden historische Elemente über die peinliche Befragung und die Hinrichtung mit eingebaut. Ohne zu viel vorwegzunehmen, aber ich fand die Liebesgeschichte nicht wirklich glaubwürdig. Für die heutige Zeit würde sie wohl passen, aber damals ging man doch anders vor. Trotzdem habe ich die Charaktere sehr gemocht. Jede Frau würde Faust mögen, er ist einfach der typische Romanheld. Lisa muss sich erst in der Vergangenheit zurechtfinden, da sie sich jedoch mit den damaligen Gegebenheiten in Marköbel auskennt, fällt ihr dies nicht allzu schwer (abgesehen von der Sprache). Sie weiß von der französischen Belagerung und auch was mit Marköbel passieren wird und so versucht sie zumindest Faust einzuweihen, der ihr das nicht glauben kann. Na ja, dass jemand aus der Zukunft kommt ist nun mal auch ziemlich abwegig. Ich hatte am Anfang ziemliche Probleme mit dem Schreibstil, das hat sich aber direkt gebessert, als es in die Vergangenheit ging. Da kam ich prima zurecht und fand den Schreibstil auch richtig gut. Ich fand es super, dass in dem Buch auch zwei Karten von der Gegend enthalten sind, denn so kann man sich das alles noch viel besser vorstellen, wobei die Autorin auch gute Beschreibungen liefert. Die Autorin konnte mich mit der Idee und ihrem Schreibstil überzeugen, aber die Geschichte konnte mich leider einfach nicht packen und hatte für mich die eine oder andere Schwachstelle. Trotzdem möchte ich gerne noch mehr von ihr lesen! Fazit Historischer Krimi trifft auf Liebesgeschichte mit Mysteryelementen. Interessante Mischung, die mich jedoch nicht ganz überzeugen konnte.

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  • "Leuchte" von Tanja Bruske (Rezension)

    Leuchte
    marylovebook

    marylovebook

    29. May 2014 um 19:01

    Nach einem Autounfall  stolpert die Studentin Lisa im nächtlichen Marköbler Wald über eine Frauenleiche und landet unsanft in einem Brunnenschacht. Sie erwacht im Hause des attraktiven Arztes Jonas Faust - und im Marköbel des Jahres 1792. Verzweifelt versucht sie herauszufinden, was geschehen ist : Wie ist es zu der unfreiwilligen Zeitreise gekommen? Wer hat die junge Jüdin Katharina Katz ermordet? Des Rätsels Lösung scheint in der Legende um die geheimnisvolle Marköbler Leuchte zu liegen. Auch Faust, dem Lisa fortan als Magd dient, scheint einiges zu verbergen zu haben. Zudem wird dem mutmaßlichen Mörder der Prozess unter Androhung der Folter gemacht und die französischen Soldaten fallen über das Kinzigtal her- die Stunden des tapferen Schultheißen Johannes Mörschel rücken immer näher. Lisa verfolgt staunend die historischen Ereignisse , doch wird sich wirlich alles so entwickeln, wie sie es aus den Geschichtsbüchern zu kennen glaubt? ( Text stammt von der ersten seite des Buches ) Ich finde das Buch sehr schön geschrieben und leicht zu lesen. Die Geschichte um Lisa und ihrer Zeitreise ins Jahre 1792 ist sehr spannend und besonders gut gefällt mir, dass man sich das ganze Buch hindurch sehr gut in Lisa hinein versetzen kann und somit auch in die Zeit in die sie reist. Ich denke, dass das Buch nicht was für jedermann ist, weil es wie gesagt ein historischer Krimi ist, aber alle die sich für die Vergangenheit, insbesondere auch die französische Revolution, interessieren ( und da zähle ich mich selbst auch zu ) ist dies echt ein super Buch. Und wer weiß, vielleicht interessieren sich noch mehr Leute für Geschichte, wenn sie dieses Buch lesen. Also kann ich nur sagen einfach mal lesen und dann kann man ja immer noch sagen ob es einem gefallen hat oder nicht. Ich für meinen Teil kann auf jeden Fall sagen, dass es mir gefallen hat, obwohl ich das Ende etwas Schade fand. Aber vielleicht gibt es ja eine Fortsetzung...

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  • Buchverlosung zu "Leuchte" von Tanja Bruske

    Leuchte
    tatzi78

    tatzi78

    Hallo zusammen! Zum Welttag des Buches verlose ich zwei signierte Exemplare von "Leuchte". Wer mitmachen möchte, muss allerdings kreativ werden: Ich suche für die Fortsetzung von "Leuchte" für eine der Hauptfiguren noch einen männlichen Vornamen. Alle, die mir einen Vorschlag machen, landen im Lostopf. Am 1. Mai um 20 Uhr lasse ich meine kleine Glücksfee die Gewinner ziehen. Ich bin gespannt auf Eure Vorschläge! Eure Tanja

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  • Unterbelichtet

    Leuchte
    Igelmanu66

    Igelmanu66

    Die junge Studentin Lisa jobbt als Statistin bei Stadtführungen in der historischen Altstadt von Gelnhausen. Als sie eines Abends einen Autounfall im Wald hat, macht sie sich zu Fuß auf den Heimweg. Als plötzlich Nebel aufkommt, verirrt sie sich im Wald, folgt dann aber einem Licht, das sie für Scheinwerfer hält. Bis sie plötzlich über die Leiche einer jungen Frau stolpert und auf der Flucht vor dem noch in der Nähe lauernden Mörder in einen Brunnenschacht fällt. Als sie wieder zu sich kommt, befindet sie sich im Hause eines Arztes – im Jahr 1792. Der Klappentext versprach einen „spannenden Thriller, der geschickt Geschichte und Fiktion verknüpft und sie mit historischen Figuren würzt“. Danach und nach den ersten guten Rezis hatte ich mir sehr viel von diesem Buch versprochen. Vielleicht zu viel? Ich will nicht ungerecht sein. Das Buch hat sehr interessante Teile. Für mich persönlich waren am interessantesten die Berichte darüber, wie Lisa als Magd den Arzt Jonas zu seinen Patienten begleitet. Wenn ich lese, wie einem kleinen Jungen im Jahr 1792 nur mit Rotweinnarkose ein Blasenstein entfernt oder einem Mann ein offener Unterschenkelbruch gerichtet wird, bin ich regelmäßig froh, in einer anderen Zeit zu leben. Patientenvisiten gab es reichlich, das war wirklich interessant zu lesen, wenngleich man solche Berichte auch schon aus anderen Büchern kennt. Ebenso wie die Berichte über Gerichtsverfahren einschließlich peinlicher Befragung und Hinrichtung. Das war der für mich zweite lesenswerte Teil des Buchs. Wenn ich jetzt noch auf Liebesgeschichten stehen würde, hätte ich noch einen dritten Teil zu erwähnen. Wenn ich aber lese, wie attraktiv doch dieser Arzt ist mit seinen ach! so blauen Augen, dann bin ich dafür einfach nicht die richtige Zielgruppe. Und einen Thriller konnte ich hier nicht ausmachen. Tut mir leid, aber sonderlich spannend fand ich das alles nicht. Dass der „Dorfschwachsinnige“ als Täter auserkoren wird und herhalten muss ist tragisch, aber nicht wirklich neu. Und was den wirklichen Täter angeht, hatte ich nach der Hälfte des Buchs schon ein sehr sicheres Gefühl, das sich dann leider auch bewahrheitet hat. Und die Fiktion, bzw. die „Mystery“, wie es vorne auf dem Buch heißt, beschränkt sich auf ein Leuchten im Wald und reichlich Aberglauben mit entsprechenden Geschichten. Das ist nicht Mystery, sondern einfach die damalige Volksseele. Einige geschichtliche Fakten sind wohl drin. Welche genau das sind, wird in einem kleinen Anhang erklärt. Auch finden sich dort zwei historische Karten der Stadt. Das ist ganz schön, zudem mag ich das Cover sehr – das Bild darauf sieht wirklich toll aus. Wenn man jetzt also nicht mit dem Gedanken, einen Thriller zu lesen an das Buch herangeht und zudem noch Spaß hat an einer Liebesgeschichte vor historischem Hintergrund, dann ist das Buch richtig.

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    • 3
    Igelmanu66

    Igelmanu66

    15. March 2014 um 16:22
  • Leuchte

    Leuchte
    Haveny

    Haveny

    24. January 2014 um 23:34

    Inhalt: Lisa fährt von ihrem Job als Gästeführerin nach Hause. Ihr passiert ein Autounfall und als wäre das noch nicht genug, "stolpert" sie über eine Frauenleiche, deren Mörder sich noch ganz in der Nähe befindet... Als sie aufwacht, befindet sie sich in einem Zimmer des ortsansässigen Arztes Faust im Marköbel des Jahres 1792. In der Hoffnung bald wieder ins 21. Jh. zurückkehren zu können, lässt sie sich von Faust als Magd anstellen, um ihn bei seiner Arbeit zu unterstützen. Sie begibt sich auf eine gefährliche Suche nach dem Mörder der jungen Frau und versucht gleichzeitig herauszufinden, wie es zu dieser Zeitreise gekommen ist. Wird sie in ihr altes Leben zurückkommen? Und befindet sich der Mörder immer noch in ihrer Nähe? Außerdem gibt es da ja auch noch den gutaussehenden Arzt Faust ... Meine Meinung: Normalerweise bin ich eine der letzten Personen, die einen Krimi zur Hand nehmen würde, doch dieser historische Mysterykrimi hat mir wirklich gut gefallen. Er überzeugt also nicht nur eingefleischte Krimifans, sondern auch diejenigen, die eigentlich keine Krimifreunde sind. Wer befürchtet, dass dieser Krimi zu sehr in den Mysterybereich abdriftet, liegt völlig falsch. Dieser historische Krimi wird wirklich nur mit einer klitzekleinen Prise Mystery versehen und gerade das macht aus ihm auch etwas Besonderes. Der Titel ist richtig gut gewählt, obwohl die Sage, auf der die Grundlage dieser Story beruht, meiner Meinung nach etwas zu kurz kommt. Und man auch erst recht spät herausfindet, wieso der Titel für dieses Buch gewählt wurde. Hier hätte man also noch etwas stärker auf die Sage eingehen können, denn das wäre sicher interessant gewesen. Aber das ist natürlich kein Weltuntergang und verändert nichts daran, dass die Geschichte wirklich gut erzählt wird, denn der Schreibstil der Autorin konnte mich begeistern und "führte" mich gut durch die Geschichte. Der Einstieg in das Buch geht rasant vonstatten. Man findet sich schnell in die Story ein und befindet sich sofort mitten im Geschehen. Jedoch folgt dann ein Teil, der meiner Meinung nach etwas ausführlich geschrieben wurde. Etwas zu lange wird beschrieben wie Faust seine Patienten/-innen zusammen mit seiner neuen Magd Lisa besucht. Man lernt dadurch zwar Marköbel und seine Bewohner/-innen besser kennen, aber der Aufklärung des Mordes kommt man dadurch nicht wirklich näher. Alles in allem ist dieser erste Teil eine durchaus interessante Schilderung des Dorfgeschehens im Jahre 1792, jedoch tritt die Geschichte hier etwas auf der Stelle. Danach schreitet die Story schnell voran und die Seiten fliegen nur so dahin, je näher man der Aufklärung des Mordes kommt. Die Spannung steigt und man kann nicht anders als weiterzulesen, da man unbedingt wissen will, wer denn nun der Mörder ist. Immer wieder verdichten sich Vermutungen über den wahren Mörder und dann werden sie doch immer wieder durch den weiteren Verlauf der Story verworfen. Und am Ende ist es dann doch wirklich überraschend, wenn man erfährt, wer die junge Frau wirklich umgebracht hat ... Lisa ist ein wirklich gut entworfener Charakter. Man merkt ihr an, dass sie aus dem 21. Jh. stammt und es ist interessant zu beobachten, wie sie sich langsam aber sicher immer besser im 18. Jh. zurecht findet. Lisa war mir vom ersten Augenblick an sympathisch und sie schlägt sich von Anfang an wirklich tapfer im 18. Jh. und das obwohl sie gleich zu Beginn mit der Leiche einer jungen Frau konfrontiert wird. Jedoch ist sie des Öfteren etwas zu vorlaut, was sie sich zur damaligen Zeit als Frau eigentlich nicht erlauben dürfte. Auch der Arzt Faust hat mich von sich überzeugt und gibt einen guten Einblick in die Denkweise des 18. Jh., obwohl er bereist einzelne recht moderne Gedanken hegt. Er nimmt Lisa bei sich auf, und auch wenn er ihre Geschichte zuerst nicht glauben wollte, lässt er sich doch ständig etwas weiter auf sie und ihre Geschichte ein. Er wirkt authentisch und lebensecht und ist ein wirklich netter Charakter, der vielleicht auf den ersten Blick etwas ruppig und verschlossen wirkt, jedoch trügt der Schein in dieser Hinsicht. Die historischen Fakten über Marköbel werden gut in die Geschichte hineingestreut, sodass sie nicht die Oberhand übernehmen und interessant in die Story verflochten werden können. Man kann also erkennen, dass in diesem Buch für jeden etwas dabei ist. Einerseits bekommt man historische Fakten, gemischt mit einer kleinen Portion Mystery, Krimi und noch dazu einer kleinen Liebesgeschichte präsentiert. Das Ende war prinzipiell gut durchdacht, jedoch fand ich es trotzdem etwas enttäuschend, dass für Lisa eben doch nicht alles so rosig ausgegangen ist. Genauer möchte ich darauf, aber auch gar nicht mehr eingehen, da ich sonst zu viel verraten könnte. Mein Fazit: Ein Buch, bei dem für jeden etwas dabei ist: Lovestory, historische Fakten, Mystery und auch ein Krimi. In der Mitte zog sich die Story etwas in die Länge, aber am Anfang und am Ende konnte ich gar nicht schnell genug lesen, um zu erfahren, wie es weitergeht. Mit dem Ende war ich nicht völlig zufrieden, aber dafür überzeugten mich die Charaktere völlig. Alles in allem ein richtig gelungenes Buch.

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  • Wirklich lesenswert....

    Leuchte
    MissRose1989

    MissRose1989

    23. January 2014 um 02:15

    Eigentlich bin ich nicht so der Krimileser, aber als ich gefragt wurde, ob ich nicht mal eine Blogtour mitachen wollen würde und ich dann den Klappentext las, dachte ich mir, warum nicht?  Zumal es ja "ein historischer Mystery-Krimi aus dem Kinzigtal" ist - also kein reiner Krimi. Und ich habe es nicht bereut, denn die Kombination aus Krimi, Mystery, Liebesgeschichte und Geschichte ist Tanja Bruske sehr gut gelungen. Die Geschichte, die auf einer alten Sage aus ihrer Gegend beruht, ist durchdacht und nimmt einen mit auf eine Zeitreise, die wirklich interessant und spannend ist. Zu Beginn befindet sich der Leser in der heutigen Zeit und Lisa - einer Studentin, die von ihrem Nebenjob als Statistin einer historischen Stadtführungen kommt - passiert in der Nacht im Wald ein Autounfall. Als sie sich Hilfe suchen will, findet sie eine Frauenleiche im Wald und wird selber angegriffen. Diesen Angriff überlebt sie - findet sich aber im Jahr 1792 wieder. Auf der Suche nach einem Weg zurück in ihre Zeit und nach dem Mörder der Frau im Wald steht ihr der Dorfarzt Doktor Jonas Faust zur Seite, der aber bald mehr wird als nur ihr Arzt und Arbeitgeber... Die ganze Geschichte erscheint im ersten Moment etwas abgedreht, aber das ist sie ganz und gar nicht. Tanja Bruste versteht es, den Leser in das ganze Geschehen zu führen ohne das man denkt, es ist wahnsinnig unrealistisch. Man beobachtet das Geschehen praktisch von "außen" und ist trotzdem mittendrin.  Zeitweise hatte ich während des Lesens das Gefühl, dass mir die Seiten geradezu durch die Hände rinnen, weil sich das Buch wirklich gut liest. Es ist zwar detailiert, aber trotzdem nicht langweilig oder langatmig. Die ganze Geschichte und auch das Setting, in das die Geschichte eingebettet ist, lässt einen nicht mehr so richtig los, weil man wissen will, was weiter passiert und ob sich vielleicht aus Momenten heraus ein Verdacht ergeben könnte.  Trotzdem kam - für mich zumindest - das Ende überraschend, weil es ein Ende nimmt, mit dem man irgendwie nicht rechnet. Ich war auch etwas traurig, als ich das Buch zuklappte, weil ich dann Lisa und Jonas verlassen musste. Lisa und Jonas sind mir irgendwie ans Herz gewachsen. Lisa sowieso schon zu Beginn, weil sie einfach eine taffe junge Frau ist, die immer wieder beweist, dass sie ein Kind der "Neuzeit" ist und sich selten einen Kommentar verkneifen kann. Jonas war mir am Anfang etwas suspekt und er als er sich im Laufe des Buches öffnete, wurde er mir immer sympathischer. Besonders schön fand ich, dass man am Ende des Buches nachlesen konnte, auf welchen historischen Fakten alles beruht und es sogar mit Karten untermauert war. So bekommt das Ganze einen realistischen Hintergrund. Dieses Faktenwissen rundet das ganze Buch an sich noch einmal ab. Fazit: Ein tolles Buch zwischen Krimi, Liebesgeschichte, Mystery und Geschichte - aber trotzdem sehr spannend und mitreissend. Die Geschichte nimmt einen mit in eine vergange Welt und zeigt trotzdem, dass gute Unterhaltung nicht immer in der Zukunft spielen muss.

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  • Leserunde zu "Leuchte" von Tanja Bruske

    Leuchte
    tatzi78

    tatzi78

    Hallo - oder vielmehr: Seid gegrüßt! Vor kurzem ist mein Mystery-Krimi "Leuchte" erschienen, und ich freue mich darauf, mit Euch in einer Leserunde darüber zu plaudern. Kurz zum Inhalt: Die Studentin Lisa verschlägt es nach einem Autounfall in ein hessisches Dorf des Jahres 1792. Im nächtlichen Wald stolpert sie über eine Frauenleiche, landet unsanft in einem Brunnenschacht – und erwacht in der Vergangenheit im Hause des attraktiven Arztes Jonas Faust. Auf der Suche nach dem Mörder und nach dem Grund für ihre Zeitreise stößt Lisa auf die Legende um die geheimnisvolle Leuchte. Doch viel Zeit für Nachforschungen bleibt ihr nicht, denn während dem mutmaßlichen Mörder Prozess und Folter drohen, fallen zudem französischen Soldaten über die Region rund um Frankfurt her - die Stunde des tapferen Schultheißen Johannes Mörschel rückt immer näher. Der Verlag mainbook stellt 20 Taschenbücher (nach Wunsch auch E-Books) zur Verfügung - danke an dieser Stelle! Wer an der Leserunde teilnehmen und ein Buch gewinnen möchte, schreibt mir in der Bewerbung, in welche Zeit Ihr gerne reisen würdet, und ob Ihr das Buch als Taschenbuch oder E-Book haben möchtet. Bewerben könnt Ihr Euch bis zum 1. November 2013. Ich signiere jedes verloste Buch, also schreibt mir auch ruhig, was ich Euch hineinschreiben soll ;) Natürlich könnt Ihr an der Leserunde auch gerne teilnehmen, wenn Ihr bereits ein Buch besitzt. Ich freue mich auf Eure Rückmeldungen! Tanja

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  • Rezension zu "Leuchte"

    Leuchte
    Zsadista

    Zsadista

    28. November 2013 um 10:08

    Ein historischer Mystery Krimi … diese Bezeichnung hat mich neugierig auf den Roman gemacht. Somit habe ich mich auf das Abenteuer von Lisa eingelassen, was ich absolut nicht bereue.   Lisa arbeitet als Stadtführerin und ist spät abends in ihrer Arbeitskleidung auf dem Heimweg. Im Wald passiert ihr ein Autounfall. Durch den Wald will sie eine Abkürzung zurück nach Hause gehen. Doch plötzlich stolpert sie über eine Frauenleiche und findet sich im Jahr 1792 wieder.   Ich muss gestehen, ich war von der ersten Seite an begeistert von dem Buch. Lisa ist eine sympathische junge Frau, die sich auch trotz der Zeitverschiebung in allen Situationen zurecht findet. Sie weiß worauf es in der Zeit ankommt und stellt sich nicht wie ein verwöhntes Püppchen an.   Auch finde ich die Arbeiten von Dr. Faust überaus interessant. Es gibt viele Einblicke in die Arbeit der Mediziner in diesem Jahrhundert. Wunderbar!   Alles in Allem … ich liebe diese Geschichte, auch wenn sie nicht unbedingt in rosa Wolken endet.

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  • Spannende Zeitreise...

    Leuchte
    Lisabeth

    Lisabeth

    26. November 2013 um 18:49

    Tanja Bruske hat mit "Leuchte" einen lesenswerten historischen Kriminalroman vorgelegt. Erzählt wird die Geschichte der Studentin Lisa, die nicht nur im nächtlichen Marköbler Wald über eine Frauenleiche stolpert sondern auch fatalerweise im Hause des Arztes Jonas Faust und im Marköbel des Jahres 1792 wieder zu sich kommt. Hier also muss sie sich einleben, versucht den Mord zu klären, sich die historischen Gegebenheiten anzupassen.... Überzeugt hat mich vor allen Dingen die Beschreibung des kleinstädtischen Alltags. Die Autorin versteht es sehr anschaulich zu schreiben, die Vergangenheit lebendig werden zu lassen. Gekonnt werden historische Fakten eingearbeitet, ohne dass dies belehrend oder dozierend daher kommt. Resultierend aus der Zeitreise Lisa geschieht es häufiger, wohl durchaus beabsichtigt, dass die Zeit um 1800 von der Studentin perspektivisch aus der Gegenwart heraus betrachtet wird, Vergleiche gezogen wurden, dies regt ohne Frage zum Nachdenken an... Mag man auch nicht so ganz Lisas Reaktion verstehen, so sind diese doch sinnig erklärt, die Protagonisten anschaulich geschildert, obgleich ich mir hier durchaus noch wesentlich mehr Informationen gewünscht hätte...und dies ist denn auch mein einziger Kritikpunkt...ein paar mehr Seiten wären schön gewesen, um die ein oder andere Sache vertiefender zu betrachten... Leseempfehlung.

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  • Leuchte

    Leuchte
    RosaSarah

    RosaSarah

    23. November 2013 um 08:06

    Nach einem Autounfall stolpert die Studentin Lisa im nächtlichen Marköbler Wald über eine Frauenleiche und landet unsanft in einem Brunnenschacht. Sie erwacht im Hause des attraktiven Arztes Jonas Faust und im Marköbel des Jahres 1792.§Verzweifelt versucht sie herauszufinden, was geschehen ist: Wie ist es zu der unfreiwilligen Zeitreise gekommen? Wer hat die junge Jüdin Katharina Katz ermordet? Des Rätsels Lösung scheint in der Legende um die geheimnisvolle Marköbler Leuchte zu liegen.§Auch Faust, dem Lisa fortan als Magd dient, scheint einiges zu verbergen zu haben. Zudem wird dem mutmaßlichen Mörder der Prozess unter Androhung der Folter gemacht und die französischen Soldaten fallen über das Kinzigtal her - die Stunde des tapferen Schultheißen Johannes Mörschel rückt immer näher.§Lisa verfolgt staunend die historischen Ereignisse, doch wird sich wirklich alles so entwickeln, wie sie es aus den Geschichtsbüchern zu kennen glaubt? Meinung: Das Buch ist spannend gebaut und wirf am Anfang Fragen auf die aber am Ende gelöst werden:) Das Buch ist flüssig geschrieben und dadurch leicht lesbar. Eine gute  Grundstory und was für zwischendurch :)

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  • Leuchte

    Leuchte
    Susi180

    Susi180

    22. November 2013 um 13:53

    Ein Leuchten im Nebel. Ein totes Mädchen im Wald. Eine Marköbler Legende, die es seit Urzeiten gibt. Lisas Leben wird nach einem Autounfall auf den Kopf gestellt. Plötzlich findet sich die Studentin im Jahr 1792 wieder und wird konfrontiert mit dem Frauenmörder aus dem Kinzigtal, einem geheimnisumwobenen Arzt und einem historisch-verbürgten Marköbler Helden. Verzweifelt versucht sie herauszufinden, was geschehen ist. Lisa verfolgt staunend die historischen Ereignisse, doch wird sich wirklich alles so entwickeln, wie sie es aus den Geschichtsbüchern zu kennen glaubt? Die Autorin: Tanja Bruske wuchs in einem kleinen hessischen Dorf auf und beschäftigte sich schon relativ früh mit dem Lesen und Schreiben. Ihre ersten Kurzgeschichten verfasste sie im Grundschulalter. Als Teenager stand für sie fest, dass sie das Schreiben zu ihrem Beruf machen wollte, und so ging sie zielstrebig ihr Ziel an, als Journalistin zu arbeiten. Nach dem Abitur studierte sie Germanistik und Theater-, Film und Medienwissenschaften an der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität in Frankfurt. Ihre Magisterabschlussarbeit befasste sich mit „Fantasy-Rollenspiel als Medienverbundangebot“. Bereits während des Studiums arbeitete sie für Lokalzeitungen und eine Sportagentur, absolvierte Praktika bei Funk und Fernsehen. Nach dem Studium volontierte sie bei der Gelnhäuser Neuen Zeitung, wo sie noch heute als Redakteurin arbeitet. Tanja Bruske lebt mit ihrer Familie noch immer in ihrem hessischen Heimatort. 2007 erschien Tanja Bruskes erster Roman, "Das ewige Lied". Die Fantasygeschichte hatte bei dem Wettbewerb des Radiosenders FFH, "Hessens verheißungsvollstes Manuskript", gewonnen. FFH verlegte daraufhin das Buch. In den Folgejahren veröffentlichte die Autorin einige Theaterstücke. Meine Meinung: Ich war sehr neugierig auf das Buch. Diese Mischung zwischen Fantasy, Historischem und Krimi klang sehr vielversprechend und meine Erwartungen wurden auch nicht enttäuscht. Die Autorin hat einen sehr schönen und angenehmen Schreibstil. Man ist ab der ersten Seite in der Geschichte gefangen. Auch die Personen sind sehr bildlich dargestellt und haben durch einzelne Charaktermerkmale eine eigene Faszination in dieser Geschichte die sie sehr sympathisch oder eben auch sehr unsympathisch machen. Die Geschichte ist für mich schlüssig und nachvollziehbar gewesen. Sicher wird man nicht in einer anderen Zeit landen aber was wäre denn wenn doch? Wäre es nicht spannend zu erfahren wie die Menschen damals gelebt haben, mit was für Problemen sie sich auseinandersetzen mussten und was für Gefahren ständig allgegenwärtig waren? Einem so spannenden Abenteuer wäre ich auch nicht abgeneigt und so war es für mich sehr interessant und fesselnd Lisa auf ihrem zu begleiten. Für mich eine Autorin die ich im Auge behalten werde und ich kann dieses Buch jedem Leser empfehlen. Es hat mir große Freude bereitet dieses Buch zu lesen und es war ein Ausflug den ich sehr gelungen fand. Nun freue ich mich auf die Fortsetzung an der die Autorin bereits schreibt. Eine Leseempfehlung und ein großes Lob für diesen tollen Roman.

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  • Ein gelungener historischer Mystery-Roman

    Leuchte
    marielu

    marielu

    22. November 2013 um 11:34

    Die Studentin Lisa fährt nach ihrem Nebenjob, einer historischen Stadtführung, nach Hause. Unterwegs hat sie einen Unfall und der Akku vom Handy ist leer. Ihr bleibt nichts anderes übrig als zu Fuß weiter zu gehen. Trotz dunkler Nacht wählt Lisa die Abkürzung durch den Wald. Als Nebel aufzieht freut sie sich ein Leuchten zu sehen und folgt dem Licht, in der Hoffnung auf ein Haus zu treffen. Als plötzlich das Licht verschwindet stolpert Lisa in der Dunkelheit, als sie sich umblickt schaut sie in die Toten Augen eines Mädchens und plötzlich wird sie selbst angegriffen. Als sie versucht zu fliehen stürzt sie erneut und fällt in tiefer Bewusstlosigkeit. Als sie aufwacht befindet sie sich in dem Haus des Arztes Jonas Faust allerdings im Jahre 1792 in Marköbel im Kinzigtal und die Aufregung im Dorf ist groß, wurde doch die Leiche der Jüdin Katharina Katz gefunden. Lisa versucht zu ergründen, wann und wie dieser Zeitsprung war. Während sie versucht sich mit den Umständen zu arrangieren und einen Weg zurück zu finden, hilft sie Dr. Faust bei seinen Patientenbesuchen und hört sich die Legenden an, von denen die Dorfbewohner berichten u.a. auch von einer Leuchte die die Wanderer in die Irre führen soll. Inspiriert durch die Legende von der Leuchte hat die Autorin Tanja Bruske dieses Buch geschrieben. Authentisch beschreibt sie das Leben im 18. Jahrhundert mit all dem Aberglauben, den ersten Versuchen der modernen Medizin und der damaligen Gerichtsbarkeit. Historische Details wurden gekonnt mit der Geschichte verknüpft, schnell konnte man sich in Hauptprotagonistin einfühlen und hat so gemeinsam mit ihr eine Reise in/durch das 18. Jahrhundert erlebt. Der flüssige und kurzatmige Schreibstil sorgt gemeinsam mit der Geschichte für pures Lesevergnügen. Das Ende überrascht und ist für sich ein gelungener Abschluss, gleichzeitig lässt er Raum für eine Fortsetzung. Ich bin froh über dieses Buch gestolpert zu sein und freue mich jetzt schon auf weitere Bücher von Tanja Bruske.

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  • Stilmix

    Leuchte
    Grinti

    Grinti

    21. November 2013 um 09:53

    „Ein historischer Mystery-Krimi aus dem Kinzigtal“ wird dem Leser versprochen, der das Buch „Leuchte“ von Tanja Bruske in die Hand nimmt. Tatsächlich hält sich die Autorin genau an diese Reihenfolge: Lisa, eine Studentin, die sich mit historischen Stadtführungen ein Taschengeld verdient, hat auf der Heimfahrt mitten im Wald einen Autounfall. Auf der Suche nach Hilfe irrt sie ein bisschen durch den Wald, folgt dabei einem undefinierbaren Licht und landet unversehens direkt neben der frischen Leiche eines jungen Mädchens – und im Jahr 1792. Weil sie noch ihre „Arbeitskleidung“, ein historisches Kostüm, trägt, fällt sie gar nicht sofort als „Fremdkörper“ auf. Sie wird von dem jungen (und sehr attraktiven) Arzt Jonas Faust als Magd/Helferin angestellt und erlebt jetzt aus nächster Nähe die Suche nach dem Mörder des Mädchens mit. Schon bald wird ein Schuldiger ermittelt, aber sowohl Lisa als auch Faust haben so ihre Zweifel, ob es sich um den Richtigen handelt. Es kommt zu einer Gerichtsverhandlung und zur Verurteilung – und dann natürlich zu einem Showdown, bei dem sich alles aufklärt … Natürlich sind die Zutaten (historisch, Mystery, Krimi) unterschiedlich gewichtet. Das Mystery fällt für meinen Geschmack erfreulich knapp aus. Irgendwie muss „erklärt“ werden, wie Lisa fast 250 Jahre in die Vergangenheit reist, aber damit ist auch schon genug. Auch als Krimi habe ich die Handlung nicht hauptsächlich gelesen. Klar, da gab es diesen Mord, Lisa wäre dem vermeintlichen Mörder auch beinahe zum Opfer gefallen, und am Schluss wird jemand für den Mord verurteilt. Aber die Ermittlungen von Lisa und ihrem Doktor laufen eher beiläufig, eine ernsthafte Untersuchung des Vorfalls durch einen Gendarmen (oder wen auch immer) findet nicht statt. Was mich wirklich gefesselt hat, war die Beschreibung des Lebens in der Kleinstadt Marköbel im Jahr 1792, also der historische Part. Die Schilderungen reichen von der Einrichtung der Häuser über das Essen, die Standesunterschiede, verschiedene Sitten und Gebräuche, zum Beispiel im Gottesdienst, eine Hochzeit, den Stand der Medizin, Glaube, Aberglaube, man lernt was über die Stellung der Juden in dieser Gesellschaft, über die Gerichtsbarkeit mit all ihren Ausprägungen. Das ist toll beschrieben, immer in eine Handlung eingebettet … und hoffentlich gut recherchiert, auf jeden Fall aber sehr glaubwürdig und nimmt den Leser genau wie Lisa mit ins Jahr 1792. Weil auch die Spannung und ein Schuss Liebe nicht fehlen, ist das eine wunderbare Lektüre, gerade für die grauen Tage, die jetzt kommen. Und auch eine Fortsetzung würde ich gerne lesen =)

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  • Spannender Mystery-Krimi verbunden mit einer Zeitreise. Leuchte v. Tanja Bruske.

    Leuchte
    Schalkefan

    Schalkefan

    20. November 2013 um 11:06

    Leuchte von Tanja Bruske Nach einem Autounfall landet Lisa in Marköbel im Kinzigtal, jedoch nicht in ihrer Zeit, sondern sie erwacht im Jahr 1792. Dort kann sie gleich am Anfang einem unheimlichen Frauenmörder entgehen und landet bei Dr. Jonas Faust, welcher sie als Magd und Schreiberin zur Hilfe seiner Arzttätigkeit beschäftigt. Ab diesem Zeitpunkt versucht sich die Hauptprotagonistin Lisa in der Vergangenheit durch zu schlagen, sich an die alten Gebräuche und Gegebenheiten zu gewöhnen, die alten Mythen und Legenden kennen zu lernen und das Arzthandwerk in der Vergangenheit kennen zu verstehen. Eine zarte Liebesgeschichte zu Dr. Faust entwickelt sich und sie wird in Intrigen und weitere Kriminalfälle verwickelt und muß dabei die alte Gerichtsbarkeit sowie eine grausame Hinrichtung miterleben. Das Buch ist sehr sehr spannend und zieht den Leser in seinen Bann. Vor allem die Kombination von Zeitreise, Mystik, Kriminalfällen und historischem Hintergrund haben mich als Leser gefesselt. Die Spannung zieht sich über das ganze Buch und es gibt auch ein überraschendes Ende. Schön das der Schluss des Buches Raum für eine Fortsetzung lässt, die ich sehr gerne wieder lesen werde. Das Buch bekommt von mir 5 Sterne und eine Weiterempfehlung!

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  • Zeitreise und Mördersuche

    Leuchte
    anke3006

    anke3006

    20. November 2013 um 08:56

    Lisa hat einen Autounfall. Danach findet sie sich plötzlich im Jahr 1792 wieder, neben einer Frauenleiche. Man begleitet Lisa durch das Leben im Jahr 1792 bei der Mördersuche. Tanja Bruske hat für ihren Roman die Geschichte des Ortes und der Umgebung gut recherchiert. Man erlebt die Geschichte und geht auf Mördersuche. Die Abläufe und Traditionen sind, ebenso wie der damalige Aberglauben, gut beschrieben. Ein historischer Roman mit Krimi-Effekt.

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