Tanja Cappell

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Tanja Cappell

Lebenslauf von Tanja Cappell

Tanja Cappell alias Frau Hölle kommt ursprünglich aus Nürnberg, verbrachte aber auch einen Teil ihres Lebens im Rheinland wegen Job und Liebe. Ihr Hobby war schon immer die Arbeit mit Stift und Papier, ob Kritzeleien oder förmliche Briefe. Sie gibt auch Workshops, zum Beispiel zum Thema Sketchnotes oder Hand Lettering, das sie seit 2014 beschäftigt. Seit 2013 führt sie erfolgreich ihren Blog frauhoelle.com. Sie lebt seit Juli 2014 im Süden von München.

Neue Bücher

Handlettering Wochenplaner 2019 – Zweitausendneunzehn

Neu erschienen am 30.10.2018 als Taschenbuch bei Edition Michael Fischer / EMF Verlag.

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Neue Rezensionen zu Tanja Cappell

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Rezension zu "Handlettering Alphabete – Das Übungsheft" von Tanja Cappell

Handlettering, ganz einfach lernen
Annejavor 20 Tagen

Reicht ein einfacher Block oder lieber doch ein Übungsheft? Meine Überlegungen gingen in viele Richtungen, bis ich die Entscheidung fiel, das Übungsheft von Tanja Cappell zu versuchen. Ich entschied mich im Rahmen dessen übrigens auch für das dazugehörige Buch. Dies hatte vor allem den Grund, das ich mich nicht traute ins Hauptbuch zu schreiben, in dem einige Aufwärmübungen zu finden waren. 

Auch beim Heft brauchte ich einige Überwindungen um es zu nutzen. Die Seiten sahen ohne meine sehr krakeligen Versuche einfach so viel schöner aus. Trotzdem wagte ich irgendwann den Schritt und begann meine ersten Buchstaben zu üben.


Vorab schmökerte ich erstmal durch das Heft, denn zu jeder Schreibübung gab es noch Tipps wo man die Buchstaben einsetzen und Hinweise, wie man den Buchstaben noch mehr Pfiff in Form von Dekoelementen geben könnte.

Dann ging es los.

Ich nutzte dafür nicht die genannten Markenprodukte, sondern entscheid mich für einfachere Modelle,, da ich erst einmal sehen wollte ob dieses Handwerk mir auch dauerhaft gefallen würde. Hier wurde übrigens sehr gut mitgedacht, denn die Stärke des Papiers ist schön dick, so das man mit einem Brush-Pen in aller Ruhe seine Übungen machen kann. Anders sah es da leider bei Alkoholmarkern aus, die komplett durch druckten. Da das Buch nicht für diese ausgelegt war, kann ich es ihm auch nicht übel nehmen. 

Ich nutze das Übungsheft nun seit 6 Monaten und habe noch immer Freude daran. Ich schlage es immer noch gerne auf, schaue mir meine Anfänge an und sehe wie sich meine Schreibweise nach und nach verbessert hat. Dies half mir auch im Alltag, denn egal ob Einkaufszettel oder To-do-Liste, die sonst unlesbaren Zettel waren plötzlich lesbar und ich erwischte mich dabei einfach mal so Buchstaben Schnörkel anzuhängen. 

Wie auch das dazugehörige Buch ist das Übungsheft in verschiedene Kategorien unterteilt, welche bei den Basics anfangen und dann das Brush Lettering und die Kalligrafie vermitteln. Ich versuche mich langsam am Brush Lettering und erfreue mich auch hier an den zahlreichen Übungen. Auch sonst haben Buch und Übungsheft so einige Gemeinsamkeiten, welche sich besonders auf das Optische beziehen. Das Heft ist ebenso in weiss und rosa gehalten, wirkt dabei aber trotzdem nicht langweilig. Es gibt nur vereinzelt Bilder, was ich sehr schön finde, da mich diese ansonsten zu sehr ablenken würden. Das Hauptaugenmerk wurde wirklich auf das Üben der Schriften gelegt. 


So hilfreich wie das Heft ist, so schnell ist es leider auch voll. Für Personen wie mich, die Buchstaben mehrfach üben, ging mir hier zu schnell der Platz aus. Dies lag vor allem daran, das jedem Alphabet, egal ob Groß – oder Kleinschrift, meist nur eine Doppelseite gegeben wurde. Gerade Zahlen, hatten meist noch weniger Platz. Das wäre alles nicht schlimm, wenn man die Möglichkeit bekommen hätte, weitere Vorlagen zu erhalten, um die Übungen fortzusetzen. Hier wird jedoch nur die Option des Erwerbs weiterer Vorlagen angeboten und die haben ihren Preis. 

 

Trotzdem kann ich nur sagen, das mir das Lernen selten soviel Spaß gemacht hat.


Mein Fazit
 

Mit viel Liebe zum Detail hat Frau Hölle ein Übungsheft geschaffen, das einfach Lust auf mehr macht. Tipps zu Stiften und Anwendungen, genau wie Übungen für Dekoelemente, bieten Anfängern und fortgeschritteneren Handlettern, eine tolle Basis um ihre Fortschritte festzuhalten. Allerdings hätte ich mir ein paar Zusatzvorlagen gewünscht, da eine dauerhafte Arbeit sonst kaum möglich ist. 

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Rezension zu "Handlettering Alphabete" von Tanja Cappell

Handlettering, eine erlernbare Leidenschaft
Annejavor 23 Tagen

Ich sah es und wollte es können, das Handlettering. Doch ich bekam gleich zu Anfang einen Dämpfer, denn so leicht, wie es aussah, war es nicht. Doch ich wollte es lernen und so zog dieses Buch bei mir ein. 

 

„Also erstmal alles auf Anfang“

 

Diesmal wollte ich alles richtig machen und erst einmal lernen, was es mit der ganzen Thematik auf sich hatte und erfreute mich daran, wie die Autorin über ihren eigenen Weg bis zur gefeierten Künstlerin berichtete. Ich finde diese Art von Berichten immer sehr spannend, da sie die wirklichen Mutmacher sind. Wie auch im Buch ihrer Kollegin Hannah Rabenstein, gab es neben den sehr persönlichen Einblicken auch Einführungen in das wohl wichtigste Gebiet, nämlich das der Stifte. Da ich mich mit den kleinen feinen Unterschieden von diesen noch nie wirklich auseinandergesetzt hatte, war ich sehr erstaunt, was es bei ihnen eigentlich zu beachten gab. Eine Vorstellung von Favoriten erfolgte kurz darauf. 

 

Gerade für mich als Anfängerin, war es schön zu sehen das dieses Buch tatsächlich für Leute, wie mich gemacht war, denn es wurden erstmal nur sehr einfache Alphabete vorgestellt. Auch für Aufwärmübungen war gesorgt, wobei ich gestehen muss, das ich mich nicht traute diese anzuwenden. Hier hätten mir herunterladbare Vorlagen besser gefallen, da man diese auch immer wieder neu ausdrucken könnte. 

 

Im weiteren Verlauf des Buches nahm dann der Schwierigkeitsgrad immer mehr zu. Brush Lettering, Kalligrafie und das Digital Handlettering erlas ich mir dabei erst einmal, da diese noch zu schwer für mich sind. Allerdings erfreute mich an den Beschreibungen, denn auch hier gab es Einführungen in die Materialien und Alphabete. Spezialisierte Aufwärmübungen fanden auch hier wieder ihren Platz. 


„Nix geht über Beispiele“

 

Wenn mir die Einführung nicht schon Lust auf dieses Gebiet gemacht hätte, dann hätten dies die Projekte am Ende des Buches geschafft, denn die zeigten, wie vielfältig die Anwendung von Handlettering im Alltag wirklich ist. Natürlich beschränkten sich diese erstmal nur auf kleine Sachen, aber hey, ein schön gestaltetes Frühstücksbrettchen kann einen den Montagmorgen schon stark versüßen, besonders wenn man weiß das man es selbst erstellt hat. 

 

Wer jetzt meint es mit trockenen Erklärungen und vielen vielen Buchstaben zu tun zu haben, denn kann ich sagen, das ich selten sooft das Wort „WOW“ verwendet habe. (Ist das überhaupt ein Wort?) Das Buch ist durchweg mit liebevoll ausgewählten Bildern versehen, die von Stiften bis zur Autorin bei der Arbeit alles zeigen. Aber auch die Beschreibungen wurden wunderschön in Szene gesetzt, da man sie meist farblich untermalte. Dadurch wirkte das Buch sehr lebendig und einladend. 

 

„Das Beste kommt zum Schluss“

 

Etwas möchte ich noch erwähnen, die Maxi-Poster. Diese sind übrigens wirklich maxi und haben ausgeklappt eine beachtliche Spannweite. Auf ihnen sind verschiedene Alphabete und Zahlen, die man einfach abpausen kann. Dies ist natürlich nicht der Sinn und Zweck von allem, aber man kann sich schon einmal an schwierigeren Buchstaben versuchen. Allerdings finde ich das Format etwas zu sperrig und in einen Standard-Fotorahmen passt es auch nicht. Das ist wahrscheinlich nörgeln auf höchsten Niveau, aber ich hätte es schöner gefunden, die Alphabete, wie in einem kleinen Heft zu haben. Am Ende zählte für mich aber der Gedanke und für diesen bin ich dann doch sehr dankbar. 

 

Mein Fazit

 

Trotz des Namen Frau Hölle, bewies mir die Künstlerin, das sie ihr Fach nicht nur technisch einwandfrei beherrscht, sondern auch noch ein Feingefühl für diejenigen hat, die sich am Handlettering versuchen wollen. Tolle Beschreibungen, noch tollere Bilder und das Gefühl schon nach den ersten Seiten etwas gelernt zu haben, tragen dazu bei, das ich weiter mit diesem Buch üben werde.

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Bambisusuus avatar

Rezension zu "Handlettering Alphabete" von Tanja Cappell

Einfach, modern und kreativ
Bambisusuuvor 2 Monaten

Tanja Cappell ist ihrer Leidenschaft der Schönschrift nachgegangen und beweist in ihrem ersten Roman "Handlettering Alphabete", dass jeder Quereinsteiger und Anfänger es ganz ohne Talent ebenfalls schaffen kann. Mit großen Illustrationen wird es einfach erklärt und ist nach wenigen Seiten gut zu verstehen.


Das Buch beinhaltet insgesamt 144 Seiten und zusätzlich zwei Poster zum Abpausen von Titeln und Buchstaben in verschiedenen Schriftarten. Nach einer Einleitung und 5 Kapitel fasst die Autorin kurz und kompakt die ersten Schritte des Handletterings zusammen. 

Die Autorin garantiert sehenswerte Ergebnisse ohne jegliche Erfahrung in dem Bereich. Entscheidend ist jedoch das Üben! Denn ohne Üben und Geduld ist das moderne und ziemlich aktuelle Hobby gar nicht so einfach. Mit den Kapiteln bin ich dabei gut zurechtgekommen und habe schnell gemerkt, wie viele Materialien es eigentlich in dem Bereich gibt.

Neben dem klassischen Handlettering wird in diesem Buch auch das Brush Lettering, die Kalligrafie, das Digital Lettering und zum Schluss interessante Projekte erklärt. Übersichtlich sind diese Themen allemal, jedoch werden sie häufig nur angeschnitten und hätten ausführlicher sein können.

Die Tipps zu den Materialien finde ich großartig. So kann man als Anfänger sich das passende Werkzeuge schnell und einfach besorgen. Auch die Papier-Empfehlung finde ich aus eigener Erfahrung toll. Zu jedem Lettering wird eine Aufwärmphase empfohlen, die für mich etwas zu kurz war. Auch die Vorbereitung zu bestimmten Zeichnungen haben mir gefehlt. So fand ich zwar die Bilder der Kunstwerke toll, konnte sie aber nur schwer nachverfolgen. 

Die Projekte zum Schluss finde ich einfallsreich und kreativ. Hier kann man sich auch als Anfänger austoben und etwas für den eigenen Bedarf erschaffen. Die Anleitungen fand ich hier anschaulich erklärt. Die Erklärungen in ein Buch zu bekommen, ist natürlich nicht einfach. Da muss man noch zur Fortsetzung greifen.

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