Nur eine Prise Mord: Roman

von Tanja Griesel 
3,1 Sterne bei8 Bewertungen
Nur eine Prise Mord: Roman
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Positiv (3):
F

Der Inhalt war ganz Interesant - für mich nicht so flüssig zu lesen,da die Vergangenheit manchmal nicht so klar ersichtlich was-war-was ist

Kritisch (2):
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total anders als erwartet. leider zu wenig Spannung & Krimi...

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Inhaltsangabe zu "Nur eine Prise Mord: Roman"

Eine mörderisch gute Köchin! Der kulinarische Krimi „Nur eine Prise Mord“ von Tanja Griesel jetzt als eBook bei dotbooks.

Maxie Kaiser hat das geschafft, wovon viele Köche nur träumen können: Im idyllischen Dörfchen Rothard hat sie ihr eigenes Gourmetrestaurant eröffnet und feiert erste Erfolge. Nur die spießigen Dorfbewohner bleiben der Fremden gegenüber mehr als reserviert und machen ihr das Leben schwer. Als dann auch noch bekannt wird, dass Maxie vom Starkoch – und ihrem ehemaligen Liebhaber – Rolf Bauer für eine Fernsehkochshow engagiert werden soll, schlägt die Stimmung in Neid und echte Feindseligkeit um. Und dann kommt Bauer bei einem Unfall ums Leben ...

„Eine köstliche Geschichte, opulent und spannend wie ein vielgängiges Menü.“ Petra

Jetzt als eBook kaufen und genießen: „Nur eine Prise Mord“ von Tanja Griesel. Wer liest, hat mehr vom Leben: dotbooks – der eBook-Verlag.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783961480944
Sprache:Deutsch
Ausgabe:E-Buch Text
Umfang:240 Seiten
Verlag:dotbooks Verlag
Erscheinungsdatum:29.09.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    0Soraya0vor 5 Monaten
    Nur eine Prise Mord

    Zum Inhalt (Klappentext):
    Eine mörderisch gute Köchin! Der kulinarische Krimi „Nur eine Prise Mord“ von Tanja Griesel jetzt als eBook bei dotbooks.

    Maxie Kaiser hat das geschafft, wovon viele Köche nur träumen können: Im idyllischen Dörfchen Rothard hat sie ihr eigenes Gourmetrestaurant eröffnet und feiert erste Erfolge. Nur die spießigen Dorfbewohner bleiben der Fremden gegenüber mehr als reserviert und machen ihr das Leben schwer. Als dann auch noch bekannt wird, dass Maxie vom Starkoch – und ihrem ehemaligen Liebhaber – Rolf Bauer für eine Fernsehkochshow engagiert werden soll, schlägt die Stimmung in Neid und echte Feindseligkeit um. Und dann kommt Bauer bei einem Unfall ums Leben ...

    Meine Meinung:
    Mir fiel das Einstieg in dieses Buch leider sehr schwer. Das zum einen an dem für mich leider etwas wirren Schreibstil Von Tanja Griesel liegt und zum anderen auch daran, dass immer wieder unvermittelt Rückblenden auftauchten, welche aber in keinster Weise kenntlich gemacht wurden.
    Auch habe ich aufgrund der Kombination aus Titel, Cover, Klappentext doch etwas Anderes erwartet und zwar mehr Krimi. Das Buch wurde zwar als etwas anderer Krimi, mit folgenden Zutaten angekündigt: "eine Köchin, viel morbide Fantasie, etwas Humor, etwas Spannung und ein kleiner Hauch Erotik", jedoch trifft das für mich leider nicht ganz zu. Es tut mir wirklich leid, aber mir fehlt sowohl Spannung als auch Humor komplett.
    Die Protagonistin Maxie mit ihren gewöhnungsbedürftigen Eigenheiten ist mir ans Herz gewachsen, die anderen Charaktäre eher weniger.
    Was mir auch gut gefallen hat, sind die Rezepte, die nach einer kurzen Einführung am Anfang jedes Kapitels zu finden sind.
    Alles in allem hat mir sonst auch ein wenig der rote Faden gefehlt.

    Fazit:
    Mich konnte diese Geschichte leider nicht überzeugen. Für Leser, die mit einer anderen Erwartung an das Buch gehen und mit dem Schreibstil zurecht kommen, könnte sicher Lesespaß geboten sein.

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    H
    Happinesvor 5 Monaten
    Kurzmeinung: total anders als erwartet. leider zu wenig Spannung & Krimi...
    nur eine Prise Mord

    Nur eine Prise Mord von Tanja Griesel ist 2017 bei dotbooks GmbH erschienen. 2010 erschien es bereits unter dem Titel "Rothard" bei Hoffmann und Campe Verlag.

    Inhalt:
    Maxie Kaiser hat das geschafft, wovon viele Köche nur träumen können: Im idyllischen Dörfchen Rothard hat sie ihr eigenes Gourmetrestaurant eröffnet und feiert erste Erfolge. Nur die spießigen Dorfbewohner bleiben der Fremden gegenüber mehr als reserviert und machen ihr das Leben schwer. Als dann auch noch bekannt wird, dass Maxie vom Starkoch – und ihrem ehemaligen Liebhaber – Rolf Bauer für eine Fernsehkochshow engagiert werden soll, schlägt die Stimmung in Neid und echte Feindseligkeit um. Und dann kommt Bauer bei einem Unfall ums Leben ...


    Der Schreibstil der Autorin ist eigentlich sehr angenehm, jedoch sind immer wieder Zeitsprünge, die nicht klar erkenntlich sind (ev ein Format fehler?)
    Sehr angenehm fand ich die Idee jedes Kapitel mit einem "Zitat" und Rezept von Rolf Bauer einzuleiten.

    Leider konnte mich die Geschichte rund um Maxie Kaiser absolut nicht fesseln, mir hat komplett die Spannung gefehlt. Auch, der Dorfklatsch der Einwohner von Rothard werden mit der Zeit immer Mühevoller. Ein weiterer negativer Aspekt sind die Namen dieser Einwohner - viele haben den gleichen bzw ähnlichen - somit wird es mit der Menge an Charakteren auch schwierig diese auseinander zu halten!

    Sehr gut gefällt mir hingegen das Cover - das leuchtende Türkis des Hintergrundes ist devinitiv ein Eyecatcher!! Auch das blutige Messer verspricht eigentlich einen spannenden Krimi. Der Titel sowie auch die Lebensmittel drumherum lassen darauf schießen, dass es sich um einen Koch bzw. eine Köchin dreht.

    Was ich auch positiv fand, war, dass man bis zuletzt gerätselt hat, wer denn nun tatsächlich der Mörder ist..

    Fazit:
    Wer eine außergewöhnliche Geschichte mit Krimi-Hintergrund jedoch ohne Spannung lesen möchte ist hier genau richtig. Ich hatte einfach andere Erwartungen!

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    chaos-deluxes avatar
    chaos-deluxevor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Unterhaltsam - aber manchmal etwas zu sprunghaft
    Nur eine Prise Mord

    Zum Inhalt:

    Maxie Kaiser hat das geschafft, wovon viele Köche nur träumen können: Im idyllischen Dörfchen Rothard hat sie ihr eigenes Gourmetrestaurant eröffnet und feiert erste Erfolge. Nur die spießigen Dorfbewohner bleiben der Fremden gegenüber mehr als reserviert und machen ihr das Leben schwer. Als dann auch noch bekannt wird, dass Maxie vom Starkoch – und ihrem ehemaligen Liebhaber – Rolf Bauer für eine Fernsehkochshow engagiert werden soll, schlägt die Stimmung in Neid und echte Feindseligkeit um. Und dann kommt Bauer bei einem Unfall ums Leben


    Die Rezepte vor jedem Kapitelanfang haben mir gefallen und auch wie Maxi sich recht eigenwillg gegen die Dorfbewohner zu Wehr setzt. Die spießige Dorfgemeinschaft wo keiner wem was gönnt, hatte ich beim Lesen recht gut vor Augen. Da die Personen und auch der Ort des Geschehens recht Bildhaft dargestellt wurden.

    Was mir zu sprunghaft war, waren die Rückblenden vom toten Fersehkoch die auf einmal ohne Zusammenhang mitten auf der Seite auftauchten. Da hätte ich mir eine Abgrenzung gewünscht.

    Meiner Meinung nach war das Hauptthema hier Maxi, das Restaurant und die Dorfgemeinschaft. Wobei die Ermittlungen rund um die Todesfälle ziemlich in den Hintergrund geschoben wurden.


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    isabellepfs avatar
    isabellepfvor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Unterhaltsamer Roman der eine gute Prise Spannung zum Krimi gefehlt hat
    Kulinarische Rezepte denen einen Prise Spannung fehlte

    "Nur eine Prise Mord" von Tanja Griesel ist ein kulinarischer Krimi mit opulenten Rezepten, unterhaltsam bis zum Ende, dem jedoch eine Prise mehr Spannung gut getan hätte.

    Maxie Kaiser die unter Kennern der Gourmetküche auch die Kaiserin der guten Küche genannt wird hat geschafft wovon viele Köche nur träumen können. Denn in ihrer Heimat dem idyllischen Dörfchen Rothard, hat sie ihr eigenes Gourmetrestaurant eröffnet, das sogar schon erste Erfolge feiern konnte.
    Nur die eher altmodische und spiessige Dorfgemeinschaft bleibt dem Restaurant weitestgehend fern, sind reserviert Fremden gegenüber und machen der Gourmetköchin Maxie das Leben schwer.
    Als dann auch noch bekannt wird, das der Starkoch und ehemaliger Liebhaber Rolf Bauer, Maxie für eine Fernsehkochshow engagieren möchte, kippt die Stimmung vollends und schlägt in Neid und Feindseligkeit über.
    Und dann kommt auch noch Rolf Bauer bei einem Unfall ums Leben das nicht zum Seelenfrieden der Gemeinde sondern sogar noch weitere Fragen aufwirft.

    Obwohl die Grundgeschichte, die ansprechenden Rezeptideen absolut für eine gute Story sprechen, konnte mich der Krimi nicht begeistern und auf eine kulinarische Reise ins idyllische Rothard mitnehmen. Vielleicht bin ich auch mit vollkommen falschen Erwartungen an das Buch ran gegangen, denn ich habe einen Krimi erwartet der mit kulinarischen Highlites bestückt und mit einer Prise Mord und vor Spannung nur so trotz. Statt dessen empfand ich die Geschichte als eher mittelmässig die zwar von der Story her Unterhaltungswert hatte, aber für mein Empfinden von einem Krimi, weit entfernt war. 
    Mag sein, das dies genau so von der Autorin gewünscht wurde, das dann allerdings nicht als Krimi sondern eher als Roman betitelt werden sollte. Denn die Kurzfassung der Gesichte hat mich durchaus neugierig auf die Story gemacht, die leider alles andere als faszinierend und spannend war.
    Ein wahrer Gaumenschmaus hingegen, waren die leckeren Rezeptkreationen die Maxie ihren Gästen kredenzte und mir dadurch regelrecht das Wasser im Mund zusammen lief. Denn die detaillierten Beschreibungen haben richtig Hunger auf mehr gemacht, die man anhand der Rezeptvorschläge jeweils am Anfang eines jeden Kapitels finden und mit ein wenig Geschick auch nachkochen konnte.

    Da ich auch den Schreibsil der Autorin als eher gewöhnungsbedürftig beschreiben würde, war auch das vorankommen in der Geschichte für mich nicht immer einfach und manchmal etwas holprig. Denn Stellenweise hat sich die Handlung ziemlich gezogen, ohne das etwas nennenswertes oder spannendes passierte das meinen Lesefluss etwas gehemmt hatte.
    Im Grunde hat sich mir auch fast erst gegen Ende des Buches die Figur von Rolf Bauer erschlossen, sodass wenigstens hier eine dezente Spannung aufgekommen ist.

    Im Gesamten hat mich die Geschichte leider einfach nicht begeistern können die jedoch durchaus Luft nach oben hat.

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    Flowvor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Der Inhalt war ganz Interesant - für mich nicht so flüssig zu lesen,da die Vergangenheit manchmal nicht so klar ersichtlich was-war-was ist
    Gute Rezepte

    Maxie ist eine Könnerin in der Küche - auch wenn ihr Outfit ungewöhnlich ist - modisches Kleid und hohe Absätze....... Damit hat sie auch eine gewisse Wirkung auf Männer und die nützt sie, so wie es ihr beliebt. tja das muss man schon können!
    dazu kommt das Dorfleben, mit all seinen Facetten - Neugier ( jeder weis alles über den anderen) Neid ( was hast du das ich nicht habe ) und zu guter letzt alte Geschichten. Aber so ist es nun mal - ich kenne das.
    Die Rezepte haben sich durchwegs guit angehört und ich habe vor das eine oder andere zu Versuchen.
    Das Buch war nicht ganz das, was ich mir unter dem titel vorgestellt habe. es hat mir trotzdem gefallen und falls es weitergeht (mit welchem Thema auch immer) werde ich Tanja Griesel wieder zu mir nach HAuse holen und lesen.
    Danke für das Exemplar!!!!

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    Marion_Schemels avatar
    Marion_Schemelvor 7 Monaten
    Kurzmeinung: leckere Untehaltung
    Trügerische Dorfidylle

    Maxie Kaiser hat das geschafft, wovon viele Köche nur träumen können: Im idyllischen Dörfchen Rothard hat sie ihr eigenes Gourmetrestaurant eröffnet und feiert erste Erfolge. Nur die spießigen Dorfbewohner bleiben der Fremden gegenüber mehr als reserviert und machen ihr das Leben schwer. Als dann auch noch bekannt wird, dass Maxie vom Starkoch – und ihrem ehemaligen Liebhaber – Rolf Bauer für eine Fernsehkochshow engagiert werden soll, schlägt die Stimmung in Neid und echte Feindseligkeit um. Und dann kommt Bauer bei einem Unfall ums Leben ...

    Was mir gut gefallen hat sind die Vorwörter bei den Kapiteln, gefolgt von sehr leckeren Rezepten, einige davon werd ich wohl ausprobieren...
    Die Geschichte ist in einem flüssigen Erzählstil geschrieben, welche von den Rückblenden des Fernsehkochs etwas unterbrochen werden, hier wäre eine klarere Abgrenzung von Vorteil für die Leserschaft.
    Die Autorin versteht es sehr bildhaft die Darsteller mit ihren Marotten und Eigenheiten darzustellen, desweiteren sind die Settings sehr detailgetreu ausgemalt und lassen die Phantasie schöne Bilder malen, die mobbende Dorfbevölkerung welche Maxie auf s Korn genommen hat könnte überall sein - einige Situationen sind der ein oder anderen Leserin bestimmt selber nur zu gut bekannt ;-)
    mit leichtem Humor versüßt nimmt man die verschiedenen Angriffe etwas leichter in Kauf und Maxie s Aus- und Dagegenhalten spricht für sie als einen starken und eigenwilligen Charakter...
    Im Laufe der Story gibt es mehrere Tote, hier liegt leider das Augenmerk auf anderen Dingen, da hätte ich mir mehr Krimi und Ermittlertätigkeiten gewünscht, erst im letzten Drittel des Buches geht es eingehender auf den Mord an dem Fernsehkoch ein, die Einfälle sind an sich gut,  das hätte man das noch ein wenig mehr in den Vordergrund stellen können, ich seh da noch einiges an Potential....
    alles in allem eine unterhaltsame, anregende und lockere Lektüre 

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    rumble-bees avatar
    rumble-beevor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Sehr eigen und anders als erwartet.
    Anders als erwartet






    Dieses Buch hat nicht alle meine Erwartungen erfüllt, so dass ich ein wenig ratlos bei einer mittleren Bewertung von drei Sternen lande. Ich hatte mir deutlich anderes erhofft – mehr Krimi zum Beispiel. Doch offensichtlich war das – entgegen Klappentext und sonstiger Werbung – gar nicht die Absicht der Autorin.


    Ich hatte auf einen kulinarischen Krimi à la Tom Hillenbrand spekuliert, wo die Themen aus Küche und Keller integral mit dem Kriminalfall verwoben werden. Doch das ist hier nur am Rande der Fall. Im Wesentlichen ist das Buch einfach die Geschichte der autodidaktischen Gourmet-Köchin Maxie Kaiser, die in einem spießigen Dorf ihr Restaurant zu behaupten sucht.


    Zugegeben, die Passagen über das Kochen und das Essen sind wundervoll. Jedem Kapitel ist – aus dem Off – der Kommentar des Sternekochs Rolf Bauer vorangestellt. Es folgen ein tatsächliches Rezept, und Betrachtungen über Zubereitungsweisen. Da lief mir schon so manches Mal das Wasser im Munde zusammen. Wildkräuter, zart mariniertes Fleisch, selbstgemachtes Sorbet, die Geschmacksnuancen von guter Schokolade – einfach toll.


    Gut gelungen finde ich auch die Schilderung des engstirnigen Dorfes Rothard. Die Nachbarin, die ständig am Fenster hängt, der Dorfvorsteher, der sich wichtig macht, Anwohner, die sich über parkende Restaurantgäste beschweren und diese sogar sabotieren – sehr bissig. Dann beginnen auch noch Sabotageakte gegen Maxies Lokal, die sich ständig steigern. Doch was hat das alles mit dem eigentlichen Fall, dem Tod des Sternekochs Rolf Bauer, zu tun…?


    Leider nur am Rande. Ja, Rolf Bauer war unterwegs zu Maxie, um sie zu einer Kochshow im Fernsehen zu überreden. (Die Show wird dann tatsächlich auch gemacht, aber ohne Rolf Bauer – der verstirbt ja recht schnell.) Doch es vergehen sage und schreibe drei Viertel des Buches, bis überhaupt so etwas wie eine „Ermittlung“ im Falle Bauer in Gang kommt. Und auch diese geht – für mich recht überraschend – einfach zu Ende. Letztlich habe ich das Mordmotiv nicht wirklich verstanden.


    Doch was nun wirklich gewöhnungsbedürftig war, war die Schreibweise. Maxie wird nicht wirklich  als Identifikationsfigur aufgebaut; sie leistet sich recht widersprüchliche Verhaltensweisen. Besonders ihr Verhältnis zu Männern hat mich stutzen lassen – sorry, da bin ich eher altmodisch. Die Schreibweise ist des weiteren sehr hektisch, mit schnellen Schnitten und Rückblenden, die oft als solche nicht auf den ersten Blick erkennbar sind. Sehr extrem fand ich das im – glaube ich – vorletzten Kapitel, wo teilweise die Szenen nur fünf Zeilen lang waren und ohne Absatz aneinandergefügt wurden. Das hat den Lesefluss oft gestört. Doch das mag auch – in Teilen – ein Problem der unglücklichen Formatierung des e-books sein.


    Wie gesagt, lande ich bei unentschlossenen drei Sternen. Das Buch – und die Autorin – hat eindeutig noch mehr „Luft nach oben“.


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    DanielaSchneiderheinzes avatar
    DanielaSchneiderheinzevor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Kein Krimi für die Schublade. Tolle Atmosphäre!
    Eine Prise Krimi...

    Maxie Kaiser ist die Kaiserin der gehobenen Gourmet-Küche. Als Leser/in bekommt man richtig Lust die Gabel in das zu hauen, was sie mit Liebe kocht und kredenzt. Im teueren Designerkleid. Sie würzt wie sie liebt. Ungewöhnlich, nicht chi-chi, nicht molekular, mit Lust auf mehr und anspruchsvoll. Seite um Seite treiben voran, der Lösung des Kriminalfalls auf die Schliche zu kommen. Atmosphärisch dicht. Man ist sofort in dem Dorf im Nirgendwo angekommen, wenn man die ersten Seiten gelesen hat. Dorfklüngel, Neid, neugierige Nachbarn, schöne Landschaft. Es gibt viele Tote. Ist „Nur eine Prise Mord“, deshalb schon ein Krimi? Was ist eigentlich das Rezept dafür? Ich, ganz persönlich, habe eifrige Ermittler erwartet, in deren Fusstapfen der Leser treten und mit ermitteln kann. So ist es nicht, aber darf es sein. Darüber habe ich länger nachgedacht und bin zu diesem Schluss gekommen, weil ich nicht unbedingt jeder Definition von „Krimi“ folge, die es nicht eindeutig gibt. Ich bin gespannt, was noch aus der Feder von Tanja Griesel fließt und bin dabei. Einen Stern von fünf ziehe ich ab, weil ich glaube, dass die Geschichte zu kurz und noch nicht zu Ende erzählt ist.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Tanja-Griesels avatar

    „Sind Sie die Köchin? Sie sehen nicht aus wie die Köchin.“ – Natürlich sieht Maxie Kaiser in ihrem dänischblauen Seidenkleid nicht wie eine Köchin aus. Maxie ist etwas exzentrisch in der Wahl ihres Outfits, verliebt sich stets in die falschen Männer und betreibt ihr kleines Restaurant quasi am Ende der Welt, doch sie kocht einfach unglaublich gut. Mit ihrem Können weckt sie auch das Interesse eines Gourmetkritikers, der sich leider viel zu früh das Genick bricht. Ein Unfall oder hat hier jemand nachgeholfen?


    „Nur eine Prise Mord“ ist kein typischer Kriminalroman. Meine Zutaten sind: eine Köchin, viel morbide Fantasie, etwas Humor, etwas Spannung und ein kleiner Hauch Erotik. Da ich selbst gerne koche, backe und esse und meine Mutter tatsächlich auch ein kleines, feines Restaurant betreibt, war die Grundidee bereits geboren. Meine Geschichte folgt dem Ablauf eines französischen Menüs mit Rezepten vor jedem Kapitel. Ich selbst koche in der Regel, ohne allzu lange darüber nachzudenken: einfach aus dem Handgelenk und mit den Zutaten, die greifbar sind.


    Um an der Leserunde teilzunehmen und eines von 10 eBooks zu erhalten, beantworte einfach folgende Frage:


    Welches Gericht kochst du am liebsten, ohne dafür ein Rezeptbuch zu wälzen?


    Ich bin schon sehr gespannt!


    Eure Tanja Griesel


    *****************************************************************
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