Tanja Griesel Nur eine Prise Mord: Roman

(2)

Lovelybooks Bewertung

  • 2 Bibliotheken
  • 2 Follower
  • 2 Leser
  • 2 Rezensionen
(0)
(1)
(1)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Nur eine Prise Mord: Roman“ von Tanja Griesel

Eine mörderisch gute Köchin! Der kulinarische Krimi „Nur eine Prise Mord“ von Tanja Griesel jetzt als eBook bei dotbooks.

Maxie Kaiser hat das geschafft, wovon viele Köche nur träumen können: Im idyllischen Dörfchen Rothard hat sie ihr eigenes Gourmetrestaurant eröffnet und feiert erste Erfolge. Nur die spießigen Dorfbewohner bleiben der Fremden gegenüber mehr als reserviert und machen ihr das Leben schwer. Als dann auch noch bekannt wird, dass Maxie vom Starkoch – und ihrem ehemaligen Liebhaber – Rolf Bauer für eine Fernsehkochshow engagiert werden soll, schlägt die Stimmung in Neid und echte Feindseligkeit um. Und dann kommt Bauer bei einem Unfall ums Leben ...

„Eine köstliche Geschichte, opulent und spannend wie ein vielgängiges Menü.“ Petra

Jetzt als eBook kaufen und genießen: „Nur eine Prise Mord“ von Tanja Griesel. Wer liest, hat mehr vom Leben: dotbooks – der eBook-Verlag.

Sehr eigen und anders als erwartet.

— rumble-bee

Kein Krimi für die Schublade. Tolle Atmosphäre!

— DanielaSchneiderheinze
  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Anders als erwartet

    Nur eine Prise Mord: Roman

    rumble-bee

    23. February 2018 um 16:29

    Dieses Buch hat nicht alle meine Erwartungen erfüllt, so dass ich ein wenig ratlos bei einer mittleren Bewertung von drei Sternen lande. Ich hatte mir deutlich anderes erhofft – mehr Krimi zum Beispiel. Doch offensichtlich war das – entgegen Klappentext und sonstiger Werbung – gar nicht die Absicht der Autorin.Ich hatte auf einen kulinarischen Krimi à la Tom Hillenbrand spekuliert, wo die Themen aus Küche und Keller integral mit dem Kriminalfall verwoben werden. Doch das ist hier nur am Rande der Fall. Im Wesentlichen ist das Buch einfach die Geschichte der autodidaktischen Gourmet-Köchin Maxie Kaiser, die in einem spießigen Dorf ihr Restaurant zu behaupten sucht.Zugegeben, die Passagen über das Kochen und das Essen sind wundervoll. Jedem Kapitel ist – aus dem Off – der Kommentar des Sternekochs Rolf Bauer vorangestellt. Es folgen ein tatsächliches Rezept, und Betrachtungen über Zubereitungsweisen. Da lief mir schon so manches Mal das Wasser im Munde zusammen. Wildkräuter, zart mariniertes Fleisch, selbstgemachtes Sorbet, die Geschmacksnuancen von guter Schokolade – einfach toll.Gut gelungen finde ich auch die Schilderung des engstirnigen Dorfes Rothard. Die Nachbarin, die ständig am Fenster hängt, der Dorfvorsteher, der sich wichtig macht, Anwohner, die sich über parkende Restaurantgäste beschweren und diese sogar sabotieren – sehr bissig. Dann beginnen auch noch Sabotageakte gegen Maxies Lokal, die sich ständig steigern. Doch was hat das alles mit dem eigentlichen Fall, dem Tod des Sternekochs Rolf Bauer, zu tun…?Leider nur am Rande. Ja, Rolf Bauer war unterwegs zu Maxie, um sie zu einer Kochshow im Fernsehen zu überreden. (Die Show wird dann tatsächlich auch gemacht, aber ohne Rolf Bauer – der verstirbt ja recht schnell.) Doch es vergehen sage und schreibe drei Viertel des Buches, bis überhaupt so etwas wie eine „Ermittlung“ im Falle Bauer in Gang kommt. Und auch diese geht – für mich recht überraschend – einfach zu Ende. Letztlich habe ich das Mordmotiv nicht wirklich verstanden.Doch was nun wirklich gewöhnungsbedürftig war, war die Schreibweise. Maxie wird nicht wirklich  als Identifikationsfigur aufgebaut; sie leistet sich recht widersprüchliche Verhaltensweisen. Besonders ihr Verhältnis zu Männern hat mich stutzen lassen – sorry, da bin ich eher altmodisch. Die Schreibweise ist des weiteren sehr hektisch, mit schnellen Schnitten und Rückblenden, die oft als solche nicht auf den ersten Blick erkennbar sind. Sehr extrem fand ich das im – glaube ich – vorletzten Kapitel, wo teilweise die Szenen nur fünf Zeilen lang waren und ohne Absatz aneinandergefügt wurden. Das hat den Lesefluss oft gestört. Doch das mag auch – in Teilen – ein Problem der unglücklichen Formatierung des e-books sein.Wie gesagt, lande ich bei unentschlossenen drei Sternen. Das Buch – und die Autorin – hat eindeutig noch mehr „Luft nach oben“.

    Mehr
  • Leserunde zu "Nur eine Prise Mord: Roman" von Tanja Griesel

    Nur eine Prise Mord: Roman

    Tanja-Griesel

    „Sind Sie die Köchin? Sie sehen nicht aus wie die Köchin.“ – Natürlich sieht Maxie Kaiser in ihrem dänischblauen Seidenkleid nicht wie eine Köchin aus. Maxie ist etwas exzentrisch in der Wahl ihres Outfits, verliebt sich stets in die falschen Männer und betreibt ihr kleines Restaurant quasi am Ende der Welt, doch sie kocht einfach unglaublich gut. Mit ihrem Können weckt sie auch das Interesse eines Gourmetkritikers, der sich leider viel zu früh das Genick bricht. Ein Unfall oder hat hier jemand nachgeholfen? „Nur eine Prise Mord“ ist kein typischer Kriminalroman. Meine Zutaten sind: eine Köchin, viel morbide Fantasie, etwas Humor, etwas Spannung und ein kleiner Hauch Erotik. Da ich selbst gerne koche, backe und esse und meine Mutter tatsächlich auch ein kleines, feines Restaurant betreibt, war die Grundidee bereits geboren. Meine Geschichte folgt dem Ablauf eines französischen Menüs mit Rezepten vor jedem Kapitel. Ich selbst koche in der Regel, ohne allzu lange darüber nachzudenken: einfach aus dem Handgelenk und mit den Zutaten, die greifbar sind. Um an der Leserunde teilzunehmen und eines von 10 eBooks zu erhalten, beantworte einfach folgende Frage: Welches Gericht kochst du am liebsten, ohne dafür ein Rezeptbuch zu wälzen? Ich bin schon sehr gespannt! Eure Tanja Griesel *****************************************************************Teilnahmebedingungen des dotbooks-Verlags:Nach Erhalt deines kostenlosen Exemplars verpflichtest du dich, aktiv an der Leserunde teilzunehmen, insbesondere an den einzelnen Leseabschnitten und der abschließenden Rezension.Deine Rezension veröffentlichst du bitte auch auf Amazon, Thalia und ähnlichen Verkaufsplattformen.

    Mehr
    • 75
  • Eine Prise Krimi...

    Nur eine Prise Mord: Roman

    DanielaSchneiderheinze

    21. February 2018 um 19:34

    Maxie Kaiser ist die Kaiserin der gehobenen Gourmet-Küche. Als Leser/in bekommt man richtig Lust die Gabel in das zu hauen, was sie mit Liebe kocht und kredenzt. Im teueren Designerkleid. Sie würzt wie sie liebt. Ungewöhnlich, nicht chi-chi, nicht molekular, mit Lust auf mehr und anspruchsvoll. Seite um Seite treiben voran, der Lösung des Kriminalfalls auf die Schliche zu kommen. Atmosphärisch dicht. Man ist sofort in dem Dorf im Nirgendwo angekommen, wenn man die ersten Seiten gelesen hat. Dorfklüngel, Neid, neugierige Nachbarn, schöne Landschaft. Es gibt viele Tote. Ist „Nur eine Prise Mord“, deshalb schon ein Krimi? Was ist eigentlich das Rezept dafür? Ich, ganz persönlich, habe eifrige Ermittler erwartet, in deren Fusstapfen der Leser treten und mit ermitteln kann. So ist es nicht, aber darf es sein. Darüber habe ich länger nachgedacht und bin zu diesem Schluss gekommen, weil ich nicht unbedingt jeder Definition von „Krimi“ folge, die es nicht eindeutig gibt. Ich bin gespannt, was noch aus der Feder von Tanja Griesel fließt und bin dabei. Einen Stern von fünf ziehe ich ab, weil ich glaube, dass die Geschichte zu kurz und noch nicht zu Ende erzählt ist.

    Mehr
  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks