Tanja Hanika Scream Run Die

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Inhaltsangabe zu „Scream Run Die“ von Tanja Hanika

Spannender Horrortrash a la "Ich weiß, was Du letzten Sommer getan hast!"

— wicherla
wicherla

Hat mich nicht ganz überzeugt. Zu klischeehaft und unausgereift.

— AberRush
AberRush

SCREAM RUN DIE ist Horror zum Schmunzeln, actionreich und blutig. Der Leser bekommt exakt, was der Klappentext verspricht!

— Fascination
Fascination
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    Scream Run Die
    wicherla

    wicherla

    07. August 2017 um 17:54

    Dunkelheit – eine regennasse Fahrbahn – ein schnelles Auto – TodAlles beginnt mit einem Zitat von Leonardo da Vinci:«Wer das Leben nicht schätzt, der verdient es nicht.«. Ein Glückskeks-Spruch, der am Ende des Kurzromans als Moralpointe fungiert. INHALT Der junge Milton fährt eines Nachts auf seinem Weg nach Hause etwas an – unschlüssig, ob es sich um einen Menschen oder gar um einen Dämon handelt, verfrachtet er das tote Etwas in seinen Kofferraum und vermeidet es, irgendjemandem von seiner Tat zu erzählen. Als er sich am folgenden Abend mit seiner Clique trifft und es zu einer Geisterbeschwörung kommen soll, hat Milton die Idee, das Blut des Getöteten zu nutzen, ohne zu wissen, welches Grauen er damit über sich und seine Freunde bringt. MEINUNG Der Kurzroman Scream.Run.Die von Tanja Hanika ist ein solider Horrorsplatter, der sich gewollt an Klischees gängiger Horrormovies bedient und diese bis zum Finale genüsslich ausschlachtet. Ich habe mich sofort an Filme wie Scream von Wes Craven und Ich weiß, was Du letzten Sommer getan hast erinnert gefühlt. Richtige Schocker, die gekonnt mit den Ängsten der Zuschauer gespielt und den Zuschauer mit dem Gefühl aus dem Kino entlassen haben, immer nach hinten schauen zu müssen, wenn es dunkel wird. Gänsehautfaktor hoch 10! Etwas Ähnliches schafft auch Hanika mit ihrer Schilderung der Ereignisse, die sich in dem Haus von Hollys Tante abspielen. Ich persönlich habe mich gut unterhalten gefühlt. Hanika gelingt es, mit einer klaren und teils blutigen Sprache Spannung aufzubauen und den Leser durch die Nacht zu führen, ohne das er fliehen will. Die Kürze gereicht dem Roman zum Vorteil. Am Ende war ich froh, dass der Horror vorbei war und ... keine Angst, ich hinterlasse hier keinen Spoiler!Als Schmankerl für die Leser hat die Autorin Survival-Tipps des Killers eingebaut. Diese unterstützen die bereits vorhandene Spannung und sorgen dafür, dass der Leser das Buch nicht mehr aus der Hand legen kann. Er möge sich diese Tipps gut verinnerlichen ... wer weiß, ob man er sie nicht selbst irgendwann einmal gut gebrauchen kann! FAZIT Scream.Run.Die ist ein gelungener Kurzroman, der mich blendend unterhalten und aus meinem Alltag entführt hat. Die Survival-Tipps setzen der Geschichte noch einen kleinen Horror obendrauf und runden die Ereignisse ab. Leser, für die die oben genannten Filme nichts waren, sollten das Buch mit Vorsicht genießen. Denn wer das Leben nicht schätzt, verdient es nicht! HAR HAR HAR ...tanja-hanika.de

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  • Eine Horrorgeschichte mit vielen Klischees

    Scream Run Die
    AberRush

    AberRush

    14. July 2017 um 14:52

    „Scream Run Die“ ist eine Horrorgeschichte von Tanja Hanika. Sie bezeichnet das Buch selber als eine Hommage an die Horrorfilme aus den Neunzigern wie z. Bsp. „Scream“ oder „Ich weiß was du letzten Sommer getan hast“, gebündelt mit einer Hand voll Trash. Soweit so gut. Es erinnert in weiten Teilen tatsächlich seine Vorbilder. Allerdings finde ich es schade, dass die Story den Weg ins 21. Jahrhundert nicht gefunden hat. So ist die Geschichte mit Klischees überladen, und ein einfacher Abklatsch von allem bereits Bekannten. Das ist schade, dass hier keine neuen Ideen eingeflossen sind. Gerade die Art wie der Killer auftritt oder die Verhalten der Protagonisten, lassen doch recht zu wünschen übrig. Dies war alles schon einmal da und bietet und überrascht mich nicht. Auch einige Logikfehler sind mir aufgefallen. Diese sind teils so gravierend, dass sie das Setting absolut unglaubwürdig machen. Wieso ich aber trotzdem 3 Sterne vergebe, liegt vor allem an der Auflösung der Geschichte, denn diese mochte ich, da sie für mich nicht von vorn herein ersichtlich war. Ebenfalls gefällt mir der Schreibstil der Autorin, dieser ist auch ein Grund wieso ich weiterhin Bücher von ihr lesen werde. Ich weiß dass es ein Experiment war und als solches sehe ich es auch, sie hat damit meinen Nerv aber nicht getroffen. Besser hat mir da „Zwietracht“ gefallen, die Geschichte erschien mir ausgereifter und machte Lust auf mehr. Vielleicht liegt es auch an der Kürze des Buches, hier hätte definitiv mehr Raum für die Charakterentwicklung geschaffen werden müssen, denn die Charaktere sind das A und O und in dieser Geschichte einfach total austauschbar und uninteressant. Schade …

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  • Amüsantes Gruselintermezzo

    Scream Run Die
    Fascination

    Fascination

    13. July 2017 um 07:59

    Alkohol, Mädchen und allerlei Unfug – Milton ist alles, nur kein Musterknabe! Sein Leben ist Action pur und er selbst hält sich für megacool. Nichtsdestotrotz bringt ihn ein kleiner Glückskeks unerwartet aus der Bahn. Ein Zitat von Leonardo da Vinci bringt gar seine Gedanken auf Hochtouren. Während der Suche nach dem Sinn des Lebens, knattert Milton mit seinem Auto durch Regen und Dunkelheit. Plötzlich holpert er über irgendeine Kreatur. Was genau, bleibt ihm schleierhaft. Es hat Arme, Beine und wirkt menschenähnlich. >> Das Grauen umfing ihn wie die schweißnassen, fetten Arme einer unliebsamen Tante, deren Küsse man zu ertragen hatte. << (Kapitel 1, Seite 11) Ihm geht ordentlich die Düse. Blut, überall Blut! Auf dem Asphalt, auf dem Kadaver und tags darauf auch auf dem Ouija Board einer spontanen Séance im Freundeskreis. Aus einem Scherz geboren, wird die Gefahr plötzlich zur bitteren Realität. Ein vermeintlicher Dämon schwört Rache. Menschen werden sterben … >> Ohne weitere Worte zu verlieren, stach der Killer immer wieder mit seinem Messer zu. << (Kapitel 10, Seite 107) Schon die Inhaltsbeschreibung des Kurzromans SCREAM RUN DIE klingt schaurig-schräg und verspricht amüsante Unterhaltung. Und genau das serviert TANJA HANIKA ihrer Leserschaft auf einem Silbertablett! Die zehn Kapitel, in dritter Person Singular aus verschiedenen Perspektiven verfasst, könnten tatsächlich einem dieser typischen Horrormovies entstammen, bei denen man als Zuschauer unaufhörlich den Kopf schüttelt. Eine Leiche im Kofferraum, munteres Gläserrücken und obendrein dem Killer mit einem Küchenmesser in die Arme laufen. Na klar, was auch sonst fiele einem in solcher Situation als erstes ein?! Die Autorin schlachtet den Plot im wahrsten Sinne des Wortes gründlich aus. Eine Figur nach der anderen hätte den Abend mal lieber zu Hause verbracht. Der Schreibstil ist angenehm flüssig, über wenige sprachliche Stolpersteine lässt sich locker hinwegsehen. Das Geschehen wirkt lebendig und filmreif. Hier und da darf man mit einer kleinen Überraschung rechnen. Der Mörder kennt jedoch kein Pardon, hat allerdings nach jedem Kapitel einen mehr oder weniger ernstgemeinten Survival-Tipp parat. Aber handelt es sich wirklich um einen Dämon? Vielleicht macht auch er früher oder später einen fatalen Fehler? Und Irren ist bekanntlich menschlich … SCREAM RUN DIE erscheint sowohl im Print als auch im eBook-Format. Das Taschenbuch fühlt sich mit etwas Fantasie dank der Softtouch-Oberfläche fast wie eine klamme Leiche an. Der Titel in roter Farbe weckt natürlich sofort die Assoziation an Blut. Passt! Fazit: SCREAM RUN DIE ist Horror zum Schmunzeln, actionreich und blutig. Der Leser bekommt exakt, was der Klappentext verspricht. TANJA HANIKA vertreibt mit ihrem Kurzroman gezielt die Langeweile – ein lustiges Gruselintermezzo für zwischendurch!

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