Tanja Heitmann Anik & das Geheimnis des Meeres

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Inhaltsangabe zu „Anik & das Geheimnis des Meeres“ von Tanja Heitmann

Am Strand herumstromern und auf ein Abenteuer hoffen - das hatte Anik an diesem Herbstnachmittag vor. Ganz vertieft in die Schätze, die das Watt zu bieten hat, hört er plötzlich ein seltsames Knacken, als wäre Glas zersprungen. Ein Blick in den Himmel lässt ihn erstarren: Die Drachen, die Herrscher der Lüfte, sind zurück! Es ist der Beginn eines großen Kampfes zwischen den Geschöpfen der Luft und denen des Meeres - und des größten Abenteuers, das Anik je erlebte. Gemeinsam mit Polly, einem Mädchen ohne Erinnerung, das wieder nach Hause muss, macht er sich in einem kleinen Boot mutig auf die Reise.

Hätte ich so eine Geschichte als Kind gemocht? Ja.

— AnnikaLeu

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  • Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2018

    Bücher sind treu

    GrOtEsQuE

    Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2018 Achtung - es handelt sich nicht um eine Leserunde sondern eine Challenge zum SUB-Abbau!!! Es werden keine Bücher verlost. Ich habe es nur als Leserunde erstellt, damit das Ganze etwas übersichtlicher wird.Da sich ja einige gewünscht haben, dass die Challenge auch in 2018 weiter geht, habe ich einen neuen Beitrag dazu erstellt. Die Regeln sollen so einfach wie möglich bleiben - es soll ja auch Spaß machen und nicht in Stress ausarten.Es wird jeden Monat ein anderes Motto geben. Für die zum Monatsmotto passenden Bücher, gibt es jeweils einen Extrapunkt. Das Monatsmotto werde ich immer Ende des Vormonats im entsprechenden Unterthema bekannt geben. Den Extrapunkt kann man mehrmals im Monat sammeln, wenn man genügend passende Bücher für das Motto hat.Jeder der mitmachen möchte, postet bitte im Unterthema Sammelbeiträge seinen Sammelbeitrag. Die Sammelbeiträge werden ich dann hier im Startbeitrag verlinken, damit nicht jeder lange nach seinem Beitrag suchen muss. Jeder kann seinen Beitrag so gestalten wie er möchte, wichtig wäre nur am Anfang des Beitrages die Gesamtpunktzahl. Ich werde keine monatliche Auswertung der Punkte machen. Es wird dann Anfang 2019 wenn die Challenge vorbei ist eine Übersicht der Punkte geben. Eventuell werde ich auch schon mal eine nach einem halben Jahr machen, aber da möchte ich mich heute noch nicht festlegen. Wer seinen Punktestand zwischendurch wissen will, kann ja die Sammelbeiträge der anderen durchgehen und sieht wo er ungefähr steht.Man kann jederzeit noch einsteigen - einfach einen Sammelbeitrag posten und los gehts!!! Rezensionen sind keine Pflicht. Es gelten alle Bücher, die in 2018 beendet werden, man kann also ruhig auch die in 2017 angefangen erst in 2018 beenden. Die Punkteverteilung sieht wie folgt aus (Achtung - die Seitenzahl hat sich geändert und es gibt eine Extra-Regel, damit man auch mal die dicken Wälzer zur Hand nimmt):  Für jedes gelesene Buch gibt es einen Punkt. Für jedes gelesene Buch, was vor 2018 auf dem SUB gelandet ist, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 300 Seiten hat, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 500 Seiten hat, gibt es zwei Extrapunkte. Für jedes gelesene Buch, was zum Monatsmotto passt, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was über 800 Seiten hat, gibt es doppelte Punkte. Für Comics und Mangas werden nur die Hälfte der Punkte vergeben. Hörbücher zählen auch. Bei den Extrapunkten für die Seiten einfach an dem "echten" Buch orientieren. Wenn es sich um die gekürzte Fassung des Hörbuchs handelt, dann ein dreiviertel der Seiten. (Also mal angenommen das Buch hat 400 Seiten und du hast die gekürzte Fassung des Hörbuchs, zählt es nur für 300 Seiten, also kein Extrapunkt.) Bereits früher gelesene Bücher zählen auch, aber hier gibt es den vor-2018-auf-dem-SUB-gelandet-Punkt nicht, da die Bücher ja nicht mehr zum SUB gehören. Im besten Fall kann man also 10 Punkte pro Buch erhalten. Wer noch Fragen hat, kann sie im Unterthema für Fragen stellen. Nun hoffe ich auf eine rege Teilnahme und wünsch uns schon mal viel Spaß :-) Teilnehmer: GrOtEsQuE Arachn0phobiA Code-between-lines hannipalanni lisam natti_ Lesemaus karinasophie jenvo82 Buchgespenst Frau-Aragorn Buchperlenblog KymLuca jala68 Beust Somaya tlow Janina84 Frenx51 Kerdie ChattysBuecherblog Bellis-Perennis Akantha Wuschel Meeko81 niknak kattii Icemariposa TodHunterMoon glanzente Kleine1984 MissB_ schokoloko29 Salander007 LadySamira091062 Yolande janaka Hortensia13 PMelittaM SomeBody Ritja once-upon-a-time paevalill Curly84 ReadingEmi carathis Kuhni77 Fadenchaos Schluesselblume eilatan123 Steffi_Leyerer miau0815 BettinaForstinger linda2271l Sutchy Larii-Mausi erazer68 nordfrau QueenSize Sommerkindt lieblingsleben StefanieFreigericht darkshadowroses secretworldofbooks EnysBooks Ecochi pinucchia Sandkuchen mistellor Nannidel Veritas666 papaverorosso DieBerta Musikpferd  Sportloewe

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  • Lächelnde Nebelseeschlangen

    Anik & das Geheimnis des Meeres

    AnnikaLeu

    15. July 2014 um 09:43

    "So sind die Gesetze." 'Ein Buch für die ganze Familie', schreibt man so was heutzutage wirklich noch? Muss denn so etwas sein? Nur weil andere Bücher, die als Kinder- und Jugendbuch eingeordnet sind auch die Eltern und großen Geschwister erreichen? Nein, mal ernsthaft, lasst uns einmal für einen Moment darüber nachdenken, ob so eine Unterzeile nicht vielleicht doch etwas großspurig wirken könnte. Meine erste Tat, nachdem ich diese Abenteuergeschichte gelesen hatte war, die Autorin zu 'suchmaschinen' in der Hoffnung, meinen Verdacht zu bestätigen. Und tatsächlich: „Die Idee für diese phantastische Geschichte kam mir, weil ich meinem Sohn unbedingt auch einmal dieses Leuchten aufs Gesicht zaubern wollte, für das ansonsten immer Lindgren, Funke & Co. verantwortlich waren. So fand Anik seinen Weg aufs Papier – er ist sozusagen Justus’ großer kleiner Bruder, der jede Menge Abenteuer mit Drachen, Meereskatzen und Funkenmännern erlebt.“(http://www.tanja-heitmann.de/) Genau dieses Gefühl hatte ich beim Lesen auch. Leider beantwortet diese Stellungnahme aber nicht die Frage: Und? Haben die Augen des Kindes geleuchtet? Ich bin unentschlossen, auch nach einer Nacht darüber schlafen, stelle ich verzweifelt Gewichte auf die Waage. Einerseits hat es mir immer mal wieder so richtig gut gefallen. Andererseits war mir alles zu einfach, Problemlos und stringent. Dann jedoch musste ich immer daran denken, das es ja um ein Kinderbuch geht, welches sich daran halten sollte, nicht zu verzwickt zu sein. Allerdings dachte ich auch jedes Mal, das die Protagonisten echt sehr Vertrauensselig sind. Ja, ich kam sogar zu dem Schluß, das sie sicher auf ihrer Reise den falschen Opas vertrauen werden und sich der Häscher, der ihnen ständig hinterher ist, sich als 'der Gute' entpuppen wird. Wenn man ihm dann mal zuhören würde. "Genau wie der ursprüngliche Name der Universität, die einst Die Weiße hieß," Von der Phantasie her bedient sich Frau Heitmann in den unterschiedlichsten Regalen. Kaum ein Abschnitt kommt ohne Quergedanken aus die mir durch den Kopf geschossen sind. Wir haben Wolfsrudel, Drachenreiter, Meerjungfrauen, Haifischkrieger, Katzen die Kleidung tragen, Gummibären- Schnelltunnel, Schwammköpfe, Schnitzel, Bibliotheken, Gärten mit blauen Beeren und so vieles mehr. Ich hatte jedoch nicht das Gefühl auf irgendwelche richtig spektakulären Wesen zu treffen. In dieser Fabel ist alles am Sprechen, angefangen bei den Wölfen, bis hin zu dem Funkenmann. In den Teilen, bei denen man mal abweichende Phantasie hätte zeigen können: „Tropfenfeen“, „Sommerwolkenmädchen“ und „Blitzherolde“ fehlt es jedoch gänzlich an einer Beschreibung, was schade ist, ich hätte mir nämlich viel mehr von der eigenen Kreativität der Autorin gewünscht. Für mich als erwachsene Leserin waren die Geheimnisse um die Charakterkonstellationen schon relativ früh gelöst. Aber ich nehme an, dass Kinder da wesentlich zugänglicher und überraschter sein könnten, wenn gewisse Umstände ans Licht kommen. Ebenso schlicht ist die Sprache, die bis auf 'Asservatenkammer' leicht verständlich ist. Die Charaktere reden und denken sehr viel und weisen positive Charakterzüge auf: Verantwortungsbewusstsein, Mut und Freundlichkeit. "ein Symbol für die Reinheit des Wissens, erbaut aus einem seltenen weißen Stein." Die Geschichte beginnt auf der Welt Aenigma (Enigma= Geheimnis), vom Wind über das 'Tiefe Blau' getrieben zu einer Insel im Ozean der 'Grundlose Gezeiten', auf dem ein Leuchtturm steht. Nicht weit ab davon ein Busch unter dem zwei Kinder, ein Junge und ein Mädchen, hocken und Algenfladen essen und postwendend angeekelt ausspucken. Das sind Anik Berdrum, der Sohn des Leuchtturmwächters und Polly. „Einfach nur Polly?“(S 217)- Ja, nur Polly. Der erste Antagonist, Aniks Vater, der das gestrandete Gör von der Insel verweist- aber macht ja nichts, Polly ist sich ziemlich sicher, obwohl sie ihr Gedächtnis verloren hat, dass sie segeln kann. Mit Opa Berdrums Boot macht sie sich dann mitten im Sturm auf den Weg und Anik springt verantwortungsvoll hinten drein und stellt fest, dass er- obwohl auf einer Insel lebend- gar nicht schwimmen kann. Der Grund ist bestimmt dieses hartnäckige Garn, dass man es dann im Fall des Ertrinkens einfacher hat und nicht so lange leidet. Und als ob Vati nicht schon drakonisch genug wäre, nein, taucht auch noch ein 'entflammter Drache' auf und will Polly holen. Mahlstrom oder Drache? Die Kinder nehmen den Strudel und ab hier beginnt das eigentliche Abenteuer. Und es ist an wundersamen Tieren, Verstecken und Menschen nicht gespart worden. An jeder Ecke begegnen uns mysteriöse Dinge. Eines davon habe ich euch hier mal eben mitgebracht: 'Die Kartenhülle'. Nur um mal kurz darauf zu verweisen, dass die Kinder wirklich vielen skurrilen Wesen begegnen. 'Die Kartenhülle' Skizze von mir (BLG) "Du würdest wohl auch auf dem Trockenen ertrinken, wenn dir ein Tropfen Wasser in den Hals fällt." Allerdings find ich das manchmal auch wirklich sehr viel auf so wenig Geschichte. Alles läuft dann auch mehr oder weniger glatt, andauernd begegnen sie Leuten, die sie gar nicht kennen, die aber alle gutmütig und hilfsbereit sind- die Kinder brauchen gar nichts selber tun, sie bekommen alles vorgekaut. Erhalten alle Nase lang praktische Gegenstände wie ein Glas 'Essenz- Brühe' oder wichtige Informationen von quatschenden Flüssen. Entschuldigung aber irrt sich auch nur einmal eine dieser Quellen? Die Seligkeit ist furchtbar anstrengend in diesem Werk. Alles steckt voller Gutmenschen und auch Katla die echte Antagonistin ist eindimensional und schon so früh als 'das ultimative Böse' stigmatisiert, das auch hier den Kindern wieder keine andere Wahl bleibt als diese Beurteilung anzunehmen. Obwohl Polly zu Anfang noch mehrmals zeigt, dass sie in der Lage ist Spielräume einzuräumen und Mitleid zu empfinden. Fazit: Soll diese Geschichte einem jungen unbescholtenen Leser wirklich vermitteln: Ja, geh' hinaus in die Welt, es wird schon alles gut gehen!? Gelungen aus Sicht einer Erwachsenen finde ich die Beziehung der beiden Kinder. Denn diese ist von Freundschaft geprägt und es gibt keine Spur von beginnender großer Liebe. Die Reise an sich ist jedoch nur eine abenteuerliche Flucht wie sich heraus stellt, die einen kleinen dramatischen Höhepunkt erfährt, Anik kurzzeitig zweifeln lässt, dann aber doch in einem Berge versetzenden Ende gipfelt. Und trotzdem hat mir die Welt die mir hier geboten wurde viele herrliche Ecken und Kanten gezeigt. Aenigma bleibt mir jedoch noch größtenteils ein Rätsel. Ich finde hier Parallelen zu verborgenen Welten wie bei 'Mio, mein Mio' von Astrid Lindgren oder 'The Whispered World' vom Spielehersteller Daedalic. Die Liebe zum Detail all der Kreaturen ist herausragend, die kleinen moralischen Einschübe aber eher schwer zu entdecken. Hätte ich so eine Geschichte als Kind gemocht? Ja. Ein Urteil welches 'Nebelseeschlangen' lächeln lässt: fein. Das Original bei den Lesekatzen Mein Dank an Darkstars Fantasy News

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