Tanja Heitmann Das Haus am Fluss

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Inhaltsangabe zu „Das Haus am Fluss“ von Tanja Heitmann

Eine Reise in die Vergangenheit wird zum Neubeginn ...
Eines Morgens sitzt Marie im Auto und fährt – nach Norden. Gemeinsam mit ihrem Sohn will sie im alten Sommerhaus der Familie einen Neuanfang wagen, fernab der Geister ihrer Vergangenheit. Das heruntergekommene Anwesen liegt einsam in einem verwilderten Garten am Elbdeich und verspricht die ersehnte Ruhe. Doch während sie es renoviert, entdeckt Marie in den alten Mauern Spuren des Glanzes vergangener Zeiten. Sie erzählen eine Geschichte von Liebe und Verrat – und von der Hoffnung, dass es für das Glück nie zu spät ist ...

Sehr fesselnd und spannend.

— Motmot

Eine wunderbare Buchgeschichte mit tollen Protagonisten.

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Spannend bis zur letzten Seite.

— Leuchtturmwaerterin

Tolle Kulisse mit bildhaftem Schreibstil!

— Ein LovelyBooks-Nutzer

eine spannende Familiengeschichte

— MeinFreizeitGlueck

Von Anfang bis Ende ein wunderbares Buch

— Sturmhoehe88

von Anfang bis Ende ein absolut gelungenes Buch

— Gudrun67

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Ich empfehle dieses Buch allen weiter, die mal wieder etwas ganz anderes und eher ruhiges lesen wollen.

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  • Vergangenheit und Gegenwart an der Elbe

    Das Haus am Fluss

    Armillee

    16. January 2018 um 10:45

    Ich mag Geschichten, die parallel in der Vergangenheit und Gegenwart erzählt werden. Und ich mag Geschichten an und um der Elbe / Hamburg.Hier war mir die Romanfigur Marie zu überspannt. Ich fand lange keinen Zugang zu ihren Handlungen, hysterischen Gedanken und verstand ihre Gefühle der Angst nicht. Erst im letzten Drittel des Buches wurde mir als Leser erklärt, warum sie so war, wie sie war.Auch ihr Sohn war für seine 10 Jahre etwas zu altklug.Ich habe einige Bücher gelesen, die im hier + jetzt handeln und auch im II. Weltkrieg. Die Nazis, das Unrecht, die Gewalt und Verfolgung...das alles ist nicht neu.Schön fand ich den Werdegang von Mina und der meist romantischen, unglücklichen Liebe. Auch wie sie sich im späteren Verlauf mit ihrer Stiefmutter arrangierte und beide Frauen nach dem Krieg zusammen wuchsen.Sehr gut erklärt wurde die Gesellschaftsschicht und die familiären Gepflogenheiten vor dem Krieg und die Unterschiede zu arm und reich.Alles in Allem ein Buch, das lesenswert ist.

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  • Eine Liebe, die für immer ist - wie der Verrat, der sie zerstört ...

    Das Haus am Fluss

    Leuchtturmwaerterin

    20. October 2017 um 19:54

    "Nimm dein Leben in die Hand und lebe es. Das ist es, wofür die Rubinnadel steht."Inhalt:Eine Reise in die Vergangenheit wird zum Neubeginn ...Eines Morgens sitzt Marie im Auto und fährt – nach Norden. Gemeinsam mit ihrem Sohn will sie im alten Sommerhaus der Familie einen Neuanfang wagen, fernab der Geister ihrer Vergangenheit. Das heruntergekommene Anwesen liegt einsam in einem verwilderten Garten am Elbdeich und verspricht die ersehnte Ruhe. Doch während sie es renoviert, entdeckt Marie in den alten Mauern Spuren des Glanzes vergangener Zeiten. Sie erzählen eine Geschichte von Liebe und Verrat – und von der Hoffnung, dass es für das Glück nie zu spät ist ...Autorin:Tanja Heitmann wurde 1975 in Hannover geboren und arbeitet in einer Literaturagentur. Sie veröffentlichte bereits mehrere Romane, unter anderem den sensationellen Erfolg "Morgenrot", der monatelang auf den Bestsellerlisten stand. Mit "Das Geheimnis des zweiten Sommers" schrieb Tanja Heitmann ihre erste Familiensaga vor der Kulisse der Nordsee und sich selbst in die Herzen ihrer Leserinnen. "Das Haus am Fluss" spielt erneut in ihrer ganz persönlichen Sehnsuchtslandschaft.Meinung:Düsteres, unheilverkündendes Wetter über einem Reetdachhaus. Die perfekte Idylle mit dem dunklen Geheimnis, dass sich über alles legt. Ein wirklich gelungenes Cover. Und auch der Grund, warum ich mich für das Buch überhaupt interessiert habe.Nun aber zum eigentlich Wichtigen, dem Inhalt des Buchs.Marie und ihr Sohn Valentin ziehen von Frankfurt am Main in den kleinen Ort Tidewall, der zu Dithmarschen gehört. Dort sagen sich Fuchs und Hase gute Nacht und Marie hofft auf einen Neuanfang.Erst im Laufe der Geschichte erfährt man, was in ihrer Vergangenheit dazu führte, dass sie diesen Schritt gehen musste.Gerald, einem entfernten Verwandten, gehört das Kapitänshaus, in dass Marie mit Valentin zieht. Seine Mutter ist Marlene, die im Buch eine tragendere Rolle übernimmt.Um das Obergeschoss des Kapitänshauses rankt sich ein Geheimnis, dem Valentin und Marie auf die Spur kommen wollen.Das Buch spielt auf zwei Zeitebenen oder eigentlich sogar auf dreien. Es geht um die Geschichte von Mari, die 2013 ansetzt, dann gibt es Sprünge in die goldenen 20er Jahre des 20. Jahrhunderts, wo sich die junge Mina, die im Kapitänshaus lebt, in einen Bediensteten verliebt. Später springt die Geschichte in die frühen 40er Jahre, mitten im 2. Weltkrieg und man spürt selbst im kleinen Tidewall die Auswirkungen der NS-Ideologien. In dieser Zeitebene spielt nicht nur Mina, sondern auch ihre Tochter Marlene eine Rolle.Nach und nach erfährt man außerdem, was es in der Familie Boskopsen mit einem wertvollen Erbstück, der Rubinnadel auf sich hat.Schreibstil:Eine wunderbare und spannende Familiengeschichte über mehrere Generationen und Zeitebenen. Ich mag den Schreibstil der Autorin sehr. Die Geschichte ist angenehm und flüssig zu lesen.Charaktere:Marie steht im Zentrum der Story, doch mit ihr auch Mina, Adelheid und Marlene. Alle samt auf ihre Weise starke Frauenbilder und sie wecken positive wie auch negative Gefühle beim Lesen. Besonders Marie habe ich sehr ins Herz geschlossen.Mein Fazit:Eine spannende Geschichte mit starken weiblichen Charakteren und jeder Menge überraschender Momente. Ich persönlich liebe Romane, die auf mehreren Zeitebenen spielen und da passt dieser natürlich perfekt. Für mich ein absolutes Lesehighlight des Jahres 2017.

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  • Tolle Kulisse!

    Das Haus am Fluss

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    06. September 2017 um 13:19

    Den Roman habe ich angefordert, weil ich noch nicht allzu viele norddeutsche Geschichten gelesen habe und mich der Klappentext neugierig gemacht hat.Eine Reise in die Vergangenheit wird zum Neubeginn ...Eines Morgens sitzt Marie im Auto und fährt – nach Norden. Gemeinsam mit ihrem Sohn will sie im alten Sommerhaus der Familie einen Neuanfang wagen, fernab der Geister ihrer Vergangenheit. Das heruntergekommene Anwesen liegt einsam in einem verwilderten Garten am Elbdeich und verspricht die ersehnte Ruhe. Doch während sie es renoviert, entdeckt Marie in den alten Mauern Spuren des Glanzes vergangener Zeiten. Sie erzählen eine Geschichte von Liebe und Verrat – und von der Hoffnung, dass es für das Glück nie zu spät ist ...Tanja Heitmann wurde 1975 in Hannover geboren und arbeitet in einer Literaturagentur. Sie veröffentlichte bereits mehrere Romane, unter anderem den sensationellen Erfolg "Morgenrot", der monatelang auf den Bestsellerlisten stand. Mit "Das Geheimnis des zweiten Sommers" schrieb Tanja Heitmann ihre erste Familiensaga vor der Kulisse der Nordsee und sich selbst in die Herzen ihrer Leserinnen. "Das Haus am Fluss" spielt erneut in ihrer ganz persönlichen Sehnsuchtslandschaft.Marie braucht einen Neuanfang, denn ihr Mann Thomas ist gestorben. Deswegen nimmt sie das Angebot ihres Onkels an und zieht mit ihrem 10-jährigen Sohn in das "Kapitänshaus", das im hohen Norden direkt an der Elbe steht. Beiden fällt es nicht schwer, Frankfurt hinter sich zu lassen und so machen sie sich in einem vollgepackten Auto auf den Weg. Marie hofft, in ihrem neuen Umfeld zur Ruhe zu kommen, doch daraus wird leider nichts. Durch Renovierungsarbeiten im Kapitänshaus wird sie auf die 20er Jahre aufmerksam.Vorneweg möchte ich gerne sagen, dass ich als Leserin deutlich gemerkt habe, dass Tanja Heitmann das Setting, in dem die Geschichte spielt sehr mag und sich damit ausführlich auseinander gesetzt hat. Beim Lesen konnte ich förmlich die salzige Luft schmecken und den Wind auf meiner Haut und in meinen Haare spüren. Das war es auch hauptsächlich, was mich bei Laune gehalten hat, denn leider hat mir die Geschichte trotz der interessanten Erzählperspektive nur mittelmäßig gefallen.Die Geschichte wird auf zwei Zeitebenen erzählt. Wir verfolgen einmal Maries Leben in Echtzeit und das von Mina kennen, welches in den 1920er Jahren erzählt wird. Durch Mina habe ich erfahren, welche Dramatik das Kapitänshaus früher erfahren hat, zu Beginn ihrer Erzählungen ist Mina gerade 21 geworden. Sie mochte ich als Figur am liebsten, weil sie meiner Meinung nach am besten ausgearbeitet war und die interessanteste Geschichte mit sich gebracht hat.Weniger gut gefallen hat mir allerdings die Protagonistin Marie, ich konnte ihre Gedanken und ihre Handlungen oft nicht nachvollziehen, und finde sie nach wie vor zu flach. Zwar mochte ich ihren Sohn Valentin aufgrund seiner frischen, fröhlichen Art und seiner Handlungen, doch wirkte seine Unbekümmertheit wenig glaubwürdig, wenn man bedenkt dass sein Vater verstorben ist und er seine Heimat hinter sich lassen musste.Die Einheimischen haben das Ganze wieder etwas aufgewertet, viele tolle Originale sind dabei, zum Beispiel das offene, fröhliche Mädchen, in das sich Valentin ziemlich schnell verguckt, oder Schäfer Asmus, des ein Grund hat, um so abgeschieden und einsam zu wohnen, denn auch er ist nicht ohne Probleme.Für Fans der Kulisse und historischen Romanen auf jeden Fall ein Muss.

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  • [Rezension] „Das Haus am Fluss“ von Tanja Heitmann

    Das Haus am Fluss

    Lesefeuer

    25. August 2017 um 11:09

    „Das Haus am Fluss“ ist ein Roman von Tanja Heitmann und erschien 2017 im Blanvalet Verlag.Eines Morgens sitzt Marie im Auto und fährt – nach Norden. Gemeinsam mit ihrem Sohn will sie im alten Sommerhaus der Familie einen Neuanfang wagen, fernab der Geister ihrer Vergangenheit. Das heruntergekommene Anwesen liegt einsam in einem verwilderten Garten am Elbdeich und verspricht die ersehnte Ruhe. Doch während sie es renoviert, entdeckt Marie in den alten Mauern Spuren des Glanzes vergangener Zeiten. Sie erzählen eine Geschichte von Liebe und Verrat – und von der Hoffnung, dass es für das Glück nie zu spät ist ...Meine Meinung:Durch das etwa düstere Cover, hatte ich zuerst doch einige Bedenken, dass das Buch viel Gewalt oder einige Verbrechen beinhaltet, obwohl auf dem Klappentext dazu erstmal nichts zu lesen war. Aber ich wurde auch nicht enttäuscht, denn das Buch ist spannend, aber nicht düster. Zum Glück! Es gibt zwei Handlungsstränge aus verschiedenen Zeiten, die, wie es halt so üblich ist, irgendwann zusammenkommen. Anfangs störte mich der eine Strang aus der Vergangenheit etwas aber mir war klar, dass es nötig ist um aus dem Buch ein „Komplettpaket“ zu machen. Die Geschichte um Marie und ihren Sohn, Valentin, hat mich von Anfang an sehr fasziniert. Der Schreibstil von Tanja Heitmann ist richtig toll. Sie schreibt so bildlich, dass man doch immer wieder das Gefühl hat, ein Teil des Buches zu sein. Ich kann dieses Buch daher sehr gerne weiterempfehlen. Obwohl das Cover recht düster ist, finde ich es schön. Hier sieht man ein schönes Landschaftsmotiv, sehr stimmig zum Titel und zur Geschichte.Tanja Heitmann wurde 1975 in Hannover geboren und arbeitet in einer Literaturagentur. Sie veröffentlichte bereits mehrere Romane, unter anderem den sensationellen Erfolg "Morgenrot", der monatelang auf den Bestsellerlisten stand. Mit "Das Geheimnis des zweiten Sommers" schrieb Tanja Heitmann ihre erste Familiensaga vor der Kulisse der Nordsee und sich selbst in die Herzen ihrer Leserinnen. "Das Haus am Fluss" spielt erneut in ihrer ganz persönlichen Sehnsuchtslandschaft.Fazit: 4 Sterne. Ich möchte mich recht herzlich bei der Randomhouse Verlagsgruppe bedanken, die mir dieses Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben. 

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  • Dramatisch, zum Abtauchen

    Das Haus am Fluss

    MeinFreizeitGlueck

    07. August 2017 um 16:32

    Es ist ein aufwühlendes Buch.Vom ersten Moment an hat mich der Roman um: Marie, Valentin & Asmus; Mina & Johann gefesselt.   Marie entscheidet sich nach dem Tod  von Valentins Vater, für einen kompletten Neuanfang vom Main an die Nordsee zu ziehen. Dort angekommen trifft Sie auf Asmus , den Schäfer von nebenan. Er hilft Ihr bei der Renovierung, der alten Deichvilla.   Sie finden Spuren der Geschichte des Hauses. Diese führt nach Berlin im letzten Jahrhundert. Gepaart mit der Liebesgeschichte, um Marie & Johann Johann  Tagelöhner , Marie , Tochter einer Hamburger Kaufmannsfamilie, treffen sich in Tidewall, verlieben sich. Trotzdem ;Marie heirate, den Kaufmann Fred , Johann ist für die damalige Zeit nicht standesgemäß. Sie verläßt 1924 Tidewall. Mit Fred lebt Sie in Berlin, in der "guten " Gesellschaft. In den Vierziger Jahren kehrt Sie zurück.   Bevor der Roman auf der "Hafenschönheit" endet. durchlebte ich die Lebnesgeschichten, lachend, weinend erschüttert. Und freute mich , das die Rubinnadel zum Schluß Marie findet.   Tanja Heitmann   ist mit Das Haus am Fluß Blanvalet Verlag ISBN 9783734104114   ein  fesselnde Buch zum Eintauchen gelungen. DANKE!!!  

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  • Wundervoll Geschrieben

    Das Haus am Fluss

    Sturmhoehe88

    06. July 2017 um 07:57

    Inhaltsangabe zu „Das Haus am Fluss“ von Tanja Heitmann Eine Reise in die Vergangenheit wird zum Neubeginn ... Eines Morgens sitzt Marie im Auto und fährt – nach Norden. Gemeinsam mit ihrem Sohn will sie im alten Sommerhaus der Familie einen Neuanfang wagen, fernab der Geister ihrer Vergangenheit. Das heruntergekommene Anwesen liegt einsam in einem verwilderten Garten am Elbdeich und verspricht die ersehnte Ruhe. Doch während sie es renoviert, entdeckt Marie in den alten Mauern Spuren des Glanzes vergangener Zeiten. Sie erzählen eine Geschichte von Liebe und Verrat – und von der Hoffnung, dass es für das Glück nie zu spät ist ... Meine Meinung Der Schreibstil ist angenehm und Tiefgründig und lässt uns bildlich sehen wie die Personen dort auf dem Land leben. Man fühlt sich als wäre man in mitten des Geschehens und kenne all diese Leute persönlich. Dies macht das Buch so authentisch und sympathisch. Zudem hat man ein Bild vor Augen, was es unmöglich macht das Buch auch nur mal für einen Augenblick weg zu legen. Durch die verschiedensten Wechsel der Jahre, wird diese Geschichte zu einem Ganzen, und man spürt beim lesen das die Autorin mit Herzblut ans Werk gegangen ist. Von Anfang bis Ende ein gelungenes Buch 5 von 5 Sterne

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  • Das Haus am Fluss und seine Geheimnisse

    Das Haus am Fluss

    jenny_wen

    08. May 2017 um 16:59

    Inhalt:   Marie hat einen schweren Schicksalsschlag hinnehmen müssen. Zusammen mit ihrem Sohn Valentin nimmt sie das Angebot ihres Onkels an, um im hohen Norden an der Elbe neu anzufangen. Dort sthet das alte "Kapitänshaus" schon sehr lange leer und es wäre zu schade, es verfallen zu lassen. Ihr fällt es nicht schwer, Frankfurt hinter sich zu lassen, denn sie hofft auf Ruhe. Doch daraus wird nichts, denn da gibt es ja auch noch ihre Großtante Marlene... Die Geschichte wird auf zwei Zeitebenen erzählt. In der Vergangenheit lernt man Mina - Wilhelmina - kennen und schätzen. Ich lernte sie bei ihrem 21. Geburtstag kennen. Sie wirkte frisch und fröhlich. Ein kleiner Freigeist. Als sie in eine kleine Notsituation gerät, hilft ihr ein fremder Mann, zu der damaligen Zeit ein Tagelöhner. Doch Mina wusste genau, das er der richtige für sie ist. Ihr war es auch egal, das er unter ihrem Stand war. Nach und nach lernt man den Charakter Marie kennen und lieben. Ich mochte Marie sehr gern, denn sie wirkte so normal. Ihr Sohn allerdings war mir noch fast am liebsten, denn er war eben noch ein normaler 10jähriger, der keine Sorgen hatte. Er fand auch schnell eine neue Freundin, Dasha , auch wenn sie älter war. Doch sie weckte in ihm die Liebe zu den Tieren.  Ich glaube, der einzige Charakter, mit dem ich nicht richtig warm wurde, war Asmus. Irgendwie wirkte er distanziert und unnahbar. Mir fehlte da ein bisschen was. Allerdings hat die Autorin mich mit ihrer Landschaftsbeschreibung begeistert. Ich konnte förmlich das Meer riechen, den Sturm spüren und nicht zuletzt stellte ich mir vor, wie ich selber auf dem Deich spazieren gehen würde.  Ein paar Längen störten mich im Teil der Vergangenheit. Irgendwie waren da manche Abschnitte ein wenig zäh zu lesen. Ich fragte mich immer wieder, wann es denn endlich weiter gehen würde. Mein Fazit: Eine interessante Familiengeschichte, bei der man ab einem gewissen Moment sicherlich auf die Lösung kommt, und trotzdem hat Tanja Heitmann es in meinen Augen geschafft, mich ordentlich zu unterhalten. Ich hätte mir allerdings mehr Charaktertiefe von Asmus gewünscht. 4 Sterne für "Das Haus am Fluss".

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  • Sehr schön erzählte Familiengeschichte

    Das Haus am Fluss

    Lesegenuss

    08. May 2017 um 09:45

    Mit ihrem Roman "Das Haus am Fluss" entführt die Autorin uns wiederum nach Norddeutschland. "Es ist ihre ganz persönliche Sehnsuchtslandschaft, wie uns die Autorin mitteilt." Die Familiensaga spielt auf zwei Zeitebenen und handelt von zwei unterschiedlichen und dennoch sehr persönlich dargestellten Frauen. Was aber verbindet sie? Im Februar 2013 zieht Marie mit dem zehnjährigen Sohn Valentin aus der Großstadt Frankfurt in das kleine Örtchen Tidewall im Elbmarschen. Dort hatte ihr der Cousin des Vaters, Gerald Weiss, das Haus der Familie zum Wohnen überlassen. Es würde eh nicht genutzt, nur um die Renovierung müsse sie sich selbst kümmern. Aber sie brauchte keine Miete zahlen. Allerdings standen ihr nur die unteren Räume zur Verfügung, die erste Etage war absolut tabu und durfte nur von Geralds Mutter Marlene betreten werden. Gerald selbst hatte die Räume das letzte Mal betreten, als seine Großmutter Mina noch lebte. Das Haus war seit fasta einem Jahrhundert in Familienbesitz und wurde vom Hamburger Zweig, der Gerald angehörte, früher viel als Sommerresidenz genutzt, das "Kapitänshaus". Nicht von ungefähr kam der Umzug, zu schmerzlich waren all die Erinnerungen, die schlaflosen Nächte, von Albträumen geplagt, nachdem Marie durch den plötzlichen Tod von Thomas allein da stand. Im  Juni 1924 feiert die Hamburger Familie Eduard Boskopsen den 21. Geburtstag der Tochter Wilhelmine, genannt Mina, in Tidewall. Nach dem Tod der Mutter hatte der Vater wieder geheiratet, Adelheid, und zusammen hatten sie einen Sohn, den elfjährigen Hubert. In den vergangenen drei Jahren war Mina mit ihrer Großmutter Theophila durch die Welt gereist. Dieses Buch ist wie ein kleines Abenteuer, man weiß nie genau, was einen erwartet. Allerdings hatte ich von der Autorin schon das Buch "Das Geheimnis des Walfischknochens" , welches ebenso in Schleswig-Holstein spielt, sowie noch einige andere Bücher gelesen. Nun war ich neugierig, welches Geheimnis sich im "Kapitänshaus" verbarg. Zitat S. 194Denn die Geheimnisse anderer Leute rührte man nicht an, solange man nicht wollte, dass sie die eigenen ans Tageslicht zerrten.   Hauptpersonen sind in der Vergangenheit Wilhelmine, Mina, und in der Gegenwart Marie. Deren Wachsen als Protagonistinnen waren nachvollziehbar. Eine bemerkenswerte Nebencharaktere war die Großmutter Theophila. Hier treffen wir auf eine altersweise, lebensfrohe Frau, die unbeirrt trotz ihres Standes in der Gesellschaft ihren Weg gegangen ist. Sehr beeindruckend! Von ihr erhält Mina an ihrem 21. Geburtstag eine Rubinnadel, die der rote Faden für die Handlung ist und fast 100 Jahre später in Maries Besitz gelangt. Die Sprache ist angepasst und der Roman flüssig zu lesen. Was gut bei allen Protagonisten zu spüren ist, das sind die jeweiligen Stimmungen. Auch dieses Buch von Tanja Heitmann hat mir gefallen und ich konnte mich sehr gut in die Handlung hineinversetzen. Beide Erzählstränge sind gut miteinander verknüpft. Die norddeutsche Kulisse so dargestellt, dass man den Nebel spürt, den Geruch des Meeres in der Nase hat … letzter Satz Sie waren zwei so unterschiedliche Frauen, die letztendlich doch am gleichen Fluss gestanden und aufs Wasser geblickt hatten. Unterhaltsam und dennoch berührend werden hier Familienleben, ob Vergangenheit wie auch Gegenwart, beleuchtet. Diese Story zu lesen - ein Lesegenuss..

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  • von Anfang bis Ende ein absolut gelungenes Buch

    Das Haus am Fluss

    Gudrun67

    04. April 2017 um 14:09

    Das Cover ist vortrefflich für dieses Buch gewählt. Obwohl hier keine besondere Haptik gwählt wurde und das Bild, das sich von der Vorderseite über die Rückseite des Buches schlängelt, einfach nur die typische Landschaft, in die die Autorin den Leser entführt, aufweist, ist es doch genauso in seiner Einfachheit super passend und genau richtig.Genau wie der Schreibstil, der unaufgeregt wirkt, jedoch enorm viel Tiefe und Detailliebe zeigt, verhält es sich mit dem Cover. Hier steckt mehr dahinter, als man auf den ersten Blick vielleicht erkennen mag. Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen und lässt detailreiche Bilder zu Land und Leuten, die dort leben, entstehen. Man fühlt sich, als wäre man vor Ort und kenne jeden einzelnen Mitwirkenden. Die entstehenden Bilder wirken authentisch und malerisch zugleich. Die Vorkommnisse werden so wunderbar dargestellt, dass man das Buch garnicht mehr weglegen will. Hier spürt man, dass sich die Autorin dort auskennt und die Landschaft liebt. Es wird deutlich, wie der Text zur Autorin auch beschreibt, dass dies ihre persönliche Sehnsuchtslandschaft ist. Das kann man von Anfang bis Ende bemerken und man verliebt sich selbst in die dortige Gegend. Tanja Heitmann erschafft mit ihrem Schreibstil eine Atmosphäre, die seinesgleichen sucht. Gerade passend zu Land und Leuten der beschriebenen Gegend. Spannung und Gefühl reichen sich hier die Hand.Die Darstellung der Charaktere ist lebensnah und spiegelt die jeweilige Zeit, auch in Bezug auf die Ausdrucksweise und den zeitlichen Gepflogenheiten gekonnt wider. Durch die abwechselnden Zeiten, die sich in den Jahren 2013, 1924, 1940 und 1941 abspielen, wird die Geschichte, die sich aus den unterschiedlichen Vorkommnissen und Ereignissen immer weiter annähert, ein Ganzes. Lokalkolorit und Zeitgeschichte werden groß geschrieben und geben eindrückliche Bilder der Zeiten und Orte wieder. Standesdünkel, wie sie sich in den verschiedenen Epochen finden, werden großartig dargestellt. Viele Facetten des Lebens werden ins richtige Licht gerückt. Eintauchen und Verstehen vergangener Zeiten und Geschehnisse fallen hier leicht und sind gekonnt mit der heutigen Zeit verwoben und zeigen sowohl Kontraste als auch Ähnlichkeiten auf. Mein Fazit: von Anfang bis Ende ein absolut gelungenes Buch

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  • Das Haus am Fluss

    Das Haus am Fluss

    vormi

    26. February 2016 um 18:26

    Marie zieht kurzerhand mit ihrem Sohn um, es geht in das alte Kapitänshaus, eine Art Sommerhaus aus der guten alten Zeit. Immer noch in Familienhand konnte sie das in die Jahre gekommene Haus günstig vkn ihrem Cousin mieten. Perfekt um in einer schönen Landschaft einen Neuanfang zu wagen und die Geister der Vergangenheit hinter sich zu lassen. Das alte Haus ist zwar stark renovierungsbedürftig, aber auf Marie wirkt sein ganz besonderer Charme und sie hat sich bald in das Häuschen verliebt, es strahlt trotz seiner belebten Vergangenheit Ruhe und Frieden aus. Und auch ihr Sohn Valentin fühlt sich sofort heimisch, denn er begegnet bald seiner neuen besten Freundin und die beiden hängen oft aufeinander, so oft es eben geht. Natürlich erfahren wir auch etwas aus der bunten Vergangenheit des alten Kaiptänshauses. Besonders lernen wir da die Tochter des Hauses kennen, Mina, die immer für eine Überraschung gut ist. Ihr Leben begleiten wir in mehreren Abschnitten, einmal als junges Mädchen um ihren 18. Geburtstag herum und dann nochmal knapp 20 Jahre später. Da erhaschen wir einen Blick auf sie um das Jahr 1940. Es wird also in 2 Erzählsträngen rund um Dittmarschen berichtet, immer im Wechsel. Ein Mehrgenerationenroman, der schön an der Nordseeküste spielt. Also eigentlich ganz viele Zutaten, die ich sehr gerne mag und von denen ich sehr gerne lese. Da habe ich doch deutlich mehr erwartet. Ich bin eigentlich ein Fan von Tanja Heitman, aber diesmal ist sie doch merklich hinter ihren Möglichkeiten zurück geblieben. Die Story ist farblos und die Figuren wirken hölzern, nicht richtig lebendig. Man kann nicht mit ihnen mitfiebern. Auch ist es ziemlich vorhersehbar, ich hätte mich um einige überraschende Drehungen und Wendungen gefreut.

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  • historisch, Liebe... Verrat... Hoffnung...

    Das Haus am Fluss

    saskia_heile

    04. July 2015 um 15:08

    *INHALT* Eine Reise in die Vergangenheit wird zum Neubeginn... Eines Morgens sitzt Marie im Auto und fährt nach Norden. Gemeinsam mit ihrem Sohn will sie im alten Sommerhaus der Familie einen Neuanfang wagen, fernab der Geister ihrer Vergangenheit. Das heruntergekommene Anwesen liegt einsam in einem verwilderten Garten am Elbdeich und verspricht die ersehnte Ruhe. Doch während sie es renoviert, entdeckt Marie in den alten Mauern Spuren des Glanzes vergangener Zeiten. Sie erzählen eine Geschichte von Liebe und Verrat und von der Hoffnung, dass es für das Glück nie zu spät ist... *FAZIT* Dieses Buch erzählt eine Liebesgeschichte von ein Päarchen was in diesem Haus lebte. Doch ich hatte große Probleme mich fesselte es nur zum teil zum anderen teil konnte ich damit nichts anfangen da diese Geschichte zwischen vergangenheit und jetzt spielte. Zum einen war es interessant wie sie lebten, doch konnte mich das nicht mit reißen. Aber doch muss die Liebe kein böses ende nehmen so wie bei Mina die einst in diesem Haus gelebt hatte. Liebe, verrat, Hoffnung spielen in dieser Geschichte eine große Rolle. Für mich ein eher historischer Liebesroman.

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  • die Geshichte eines Hause und dessen Bewohner

    Das Haus am Fluss

    robbylesegern

    24. March 2015 um 11:20

    Ehrlich gesagt kann ich die schlechten Rezensionen für dieses Buch nicht ganz nachvollziehen. Tanja Heitmann hat schon mit " Das Geheimnis des Walfischknochens " gezeigt, dass sie Unterhaltungsromane schreiben kann und ich finde dieses Buch steht ihrem ersten Buch in nichts nach. Sicherlich ist es kein intellektueller Höhenflug, aber das suche ich auch nicht , wenn ich mich unterhalten lassen will. Die Handlung dieses Buches ließ bei mir auch keine Schweißausbrüche entstehen, weil ich die Spannung nicht mehr aushalten konnte, aber ich fand die Geschichte dieses Buches schön. Ein Haus hinterm Deich der Elbmündung, das der neuen Bewohnerin, einer jungen Frau namens Marie, die früh ihren Mann verloren hat, ein Geheimnis offenbart, das spannend und geheimnisvoll ist. Die Geschichte wird auf zwei Zeitsträngen erzählt. In der Vergangenheit in den zwanziger Jahren und während des Krieges und in der Gegenwart, in der Marie in dieses Haus einzieht, um einen Neuanfang zu wagen. Sie lernt ihren Nachbarn , den Schäfer Asmus kennen und renoviert mit ihm das untere Geschoss des Kapitänshauses, hinter dessen Verkleidungen sich die ehemalige Pracht des Hauses erahnen lässt. Das Obergeschoss des Hauses ist ihr verwehrt, dort hat die Mutter ihres Cousins, der ihr hier freies Wohnrecht eingeräumt hat, eine Stahltür einbauen lassen, um niemanden in diese Etage kommen zu lassen. Durch einen Zufall bekommt Marie Zugang zu dieser Etage und findet sich in einer fremden, aber für sie magischen Welt wieder. Sie versucht hinter das Geheimnis dieses Hauses zu kommen, das in einer Parallelgeschichte in der Vergangenheit erzählt wird. Sicherlich ist diese Geschichte ein bisschen konstruiert, denn der Zufall, der Marie in diese Wohnung bringt, scheint schon etwas gewöhnungsbedürftig, doch ich fand die Geschichte als solches gar nicht so schlecht erzählt. Ich habe die Figuren im Sommer der zwanziger Jahre auf Minas Geburtstag feiern sehen, das Haus und ihre Bewohner waren für mich gut vorstellbar und auch Johann war für mich eine Figur, die Leben in die Geschichte brachte. Auch die Gegenwartsgeschichte mit ihren Naturbeschreibungen und den verstreuten Häusern Tiedewalls, waren für mich stimmig und auch atmosphärisch, vor allem die Schilderungen des Wetters in dieser Gegend, gepaart mit der Einsamkeit, ließen bei mir ein Kopfkino entstehen. Tanja Heitmann erzählt ihre Geschichte ruhig und gemächlich, aber nicht langweilig oder langatmig. Ich habe mich nicht gelangweilt, oder Seiten überblättert, aber ich habe auch keine nägelkauende Spannung erwartet. Die hat Tanja Heitmann auch in ihrem letzten Buch nicht gebraucht, um eine atmosphärische Geschichte zu zaubern. Aber gerade die Schilderungen der damaligen Zeit mit ihren Schwierigkeiten für junge Frauen sich ein eigenes Leben aufzubauen und ihrer Liebe zu folgen, abseits allen Standesdünkeln und den daraus entstehenden Konsequenzen, war meiner Meinung nach gut beschrieben. Und auch die tragische Liebesgeschichte, die für mich wirklich dramatisch war, fand ich gut gelungen. Sicherlich ist Tanja Heitmanns Buch keine Geschichte , die ich ewig in Erinnerung behalten werde, aber eine Geschichte, die mir über mehrere Tage hinweg entspannende Stunden und Unterhaltung geboten hat und aus diesem Grunde vergebe ich wohl verdiente 4 Sterne.

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  • Das Kapitänshaus und sein Geheimnis

    Das Haus am Fluss

    Bellexr

    16. March 2015 um 07:58

    Nach einem schweren Schicksalsschlag nimmt Marie das Angebot ihres Onkels an, verlässt Frankfurt und zieht mit ihrem Sohn Valentin in den Norden. Dort besitzt Onkel Gerald ein altes Kapitänshaus am Elbdeich. Marie hofft in Tidewall die Schrecken der Vergangenheit zu vergessen und ein neues Leben beginnen zu können. Bei den notwendigen Renovierungsarbeiten entdeckt die Übersetzerin Spuren des alten Glanzes des Hauses. Immer mehr interessiert sie sich für die Vergangenheit des Hauses, zumal ihre Großtante Marlene ihr strengstens verboten hat, das obere Stockwerk zu betreten. Es ist ein einsames Leben, welches Marie mit Valentin im Kapitänshaus führt. Einziger Kontakt zur Außenwelt ist die 14-jährige Dasha, die ihren Onkel Asmus an den Wochenenden besucht und dafür sorgt, dass die Einzelgänger Asmus und Marie sich kennenlernen. Während sich langsam eine zarte Bande zwischen dem Schäfer und der Übersetzerin entwickelt, wechselt die Autorin regelmäßig zu einem Erzählstrang, welcher den Leser in das Jahr 1924 und die Jahre 1940/41 entführt. Im Jahr 1924 steht das Kapitänshaus in voller Blüte und die wohlhabende Kaufmans-Familie Boskopsen verbringt ihren ersten Sommer am Elbdeich. Grund hierfür ist der 21-jährige Geburtstag von Tochter Mina. Doch die glamouröse Feier entwickelt sich für Mina anders als gedacht und wird schicksalshaft sein für ihr weiteres Leben. Im Verlauf der Geschichte wechselt Tania Heitmann die beiden Erzählstränge und so verfolgt man das zurückgezogene Leben von Marie und Asmus während des ersten Halbjahres 2013 wie auch die Ereignisse rund um Mina, die in den Jahren 1924 und 1940/41 angesiedelt sind. Die Geschehnisse der Vergangenheit bergen das Geheimnis des Kapitänshauses, auf dessen Spuren sich Marie zusammen mit Asmus begibt. Anfangs entwickeln sich die beiden Handlungsstränge durchaus unterhaltsam, die Landschaftsbeschreibungen der Autorin sind sehr bildhaft und ihr Erzählstil angenehm und flüssig. Doch es fehlt ein Spannungsbogen, die Geschichte fesselt auf Dauer nicht und bald schon ist ersichtlich, in welche Richtung sich diese entwickeln wird. Hinzu kommt, dass der Schreibstil stellenweise recht seicht wird und ins Kitschige abdriftet. So rückt das Geheimnis um das Kapitänshaus immer mehr in den Hintergrund, wobei gleichzeitig die Gefühlswelt der Protagonisten zu sehr in den Fokus gestellt wird. Und auch die Charaktere konnten nicht restlos überzeugen. Gerade Asmus und Marie wirken mit ihren Problemen einfach zu überfrachtet dargestellt. Da sind die Charaktere der Protagonisten der Vergangenheit schon überzeugender und abwechslungsreicher beschrieben. Fazit: Eine vorhersehbare Geschichte mit wenig Spannungspotential, die stellenweise zu sehr ins Kitschige abdriftet.

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