Tanja Heitmann Frostzauber

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Inhaltsangabe zu „Frostzauber“ von Tanja Heitmann

Tanja Heitmann, Antonia Michaelis, Gesa Schwartz und andere Autorinnen verzaubern und verführen mit magischen Liebesgeschichten! Eine Nymphe, die in einem zugefrorenen Fluss auf den Liebsten wartet, der sie befreit; ein junger Mann ohne Gestern und Morgen, der nur durch die Tränen einer Liebenden in der Silvesternacht von seinem tragischen Schicksal erlöst werden kann; eine Elfe, zart und zerbrechlich, die die Kraft der Ewigkeit in sich trägt - diese und viele weitere Geschichten laden ein zu einer spannenden Reise voll großer Gefühle!

Sechs wunderbare, frostige Geschichten in einem Band

— Pergamentfalter

Nicht so besonders und zwischendurch etwas abstrus.

— MyriamErich

Die Geschichte von Lilach Mer hat mich sehr berührt und die von Jennifer Benkau hat mir auch gut gefallen. Romantische Storys zum Träumen.

— Tini_S

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  • Rezension zu "Frostzauber"

    Frostzauber

    Pergamentfalter

    11. February 2017 um 14:36

    Tanja Heitmann: Unter dem Frosthauch Schon zu Anfang hat mir sehr gut gefallen, dass man nicht weiß, wer "sie" ist und sich das erst nach und nach aufklärt. Zudem mochte ich den Einbau alter Sagen sehr. Das hat der ganzen Geschichte einen sehr realen Anschein gegeben. Ich fand es etwas irritierend, dass Mato, nachdem er den Schnaps getrunken hat, kaum betrunken wirkt. Ich gehe mal davon aus, dass man dann schon betrunken sein würde und das merkt man auch. Zumindest an den Gedanken. Das war jedoch fast nicht spürbar. Zudem fand ich es etwas verwirrend, dass Mato sofort davon ausgeht, sie spreche seine Sprache oder verstehe ihn zumindest. Bei Fremden kann man davon doch gar nicht einfach so ausgehen. Bei dem Telefonat mit seinem Vater hat Albin für mich zu schnell Matos Entscheidung akzeptiert. Er wird in meinen Augen als entschlossene, fast schon starrköpfige Person dargestellt, deswegen ist es irgendwie unlogisch, dass er so schnell nachgibt. Zudem fand ich die sehr schnelle Entwicklung zum Ende hin enttäuschend. Die beiden haben sich so extrem schnell verliebt und überhaupt die ganze Entwicklung, nachdem Mato das erste Mal mit ihr gesprochen hat, ging mir zu schnell. Auch das Ende war mir zu abrupt. Ein abgerundeteres Ende wäre wohl schöner gewesen. Die Sprache und der Ausdruck haben mir wirklich gut gefallen. Die Beschreibungen sind treffend und durch die bildhafte Sprache kann man sich die Orte sehr gut vorstellen. Mato ist insgesamt sehr lebendig dargestellt, ihn könnte ich mir wirklich gut als reale Person vorstellen. Anders sieht es da bei Leira aus. Sie wirkte auf mich oftmals zu "platt". Auf eine Art, die ich nicht richtig beschreiben kann, fehlt mir bei ihr ein gewisser Charakter, der sie lebendig wirken lässt. Lilach Mer: Cirque Indigo Der Inhalt selbst hat mir fast vollständig sehr gut gefallen. Anfangs ist Marjas Hintergrund im Dunkeln, wodurch bei dem Leser die Frage aufgeworfen wird, was mit ihr geschehen ist und warum sie so fühlt, wie sie fühlt. Das wird erst nach und nach klar. Auch die Verknüpfung mit geschichtlichen Ereignissen fand ich sehr interessant. Kleine Abstriche muss ich beim Ende machen. Das ist mir auch hier zu abrupt. Sprache und Ausdruck konnten wieder auf ganzer Linie überzeugen.  Die Gefühle und die Zirkusvorstellung sind durch eine Vielzahl von, teils metaphorischen, Beschreibungen und Umschreibungen dargestellt, die eine unheimliche Fülle an Wortmaterial aufweisen und es einem fast unmöglich machen, die Vielschichtigkeit ganz zu begreifen. Gerade das weckt besonders bei der Vorstellung einen ganz besonderen Reiz. Marja als Hauptfigur ist sehr schön plastisch dargestellt. Sie kann ich mir auch in der Realität vorstellen. Sie ist eine gut dargestellte Figur, deren Charakter für die Kürze der Geschichte wirklich gut ausgearbeitet wurde. Mechthild Gläser: Die gefrorene Zeit Die Geschichte an sich hat mir gut gefallen. Toms Geschichte ist über die gesamte Erzählung verteilt, weswegen man nur langsam das Puzzle der Vergangenheit zusammensetzen kann. Dieses Mal überzeugt mich auch das Ende, das einen schönen Ausklang bietet. Allerdings muss ich sagen, dass in meinen Augen die Bedingungen für die Zeitreise zu konstruiert wirken. Als hätte man mit großer Mühe ein paar Bedingungen so lange hin und her gebogen, bis sie irgendwie Sinn ergeben. Die gesamte Geschichte ist sehr schön dargestellt und die Beschreibungen sind treffend. Allerdings hätte es teilweise noch bildlicher sein können. Zudem hätte ich es interessant gefunden, wenn die Gefühle noch deutlicher ausgearbeitet worden wären, möglicherweise auch durch eine bildliche, vielleicht sogar metaphorische Sprache. Die Figuren konnten mich komplett überzeugen. Sie sind wirklich gut ausgearbeitet. Der anfängliche Schein, sie seien beide ganz normale Menschen und die Unklarheit über Toms wirkliches Sein geben der Geschichte von Anfang an eine gewisse Spannung. Zudem umgibt besonders Tom etwas Geheimnisvolles, was ihn interessant macht. Gesa Schwartz: Jenseits des Lichts Die Geschichte an sich finde ich gut, doch die Gespräche in der Höhle fand ich sehr unwirklich und konstruiert. Sie haben auf mich nicht wie ganz normale Gespräche gewirkt, sondern eher wie der Versuch, die Worte möglichst gut und gewählt klingen zu lassen. Dabei ist es jedoch in meinen Augen zu einem Zwiespalt besonders mit der Figur Thordis gekommen. Sie ist recht jung, die Worte erscheinen dagegen schon fast weise. Die würde ich noch am ehesten mit einem Uni-Professor verbinden. Auch in dieser Geschichte überzeugen Sprache und Ausdruck. Die Beschreibungen und Gefühle sind treffend dargestellt. Zudem unterstreicht besonders in der zweiten Hälfte der Geschichte die phantastisch anmutende Sprache die Atmosphäre der Handlung. Thordis hat auf mich wie ein reales Mädchen gewirkt. Sehr gut! Auch Vidar fand ich als Charakter sehr interessant. Seine geheimnisvolle Art hat mich irgendwie in ihren Bann gezogen. Antonia Michaelis: Preußischblau Der Inhalt war hier vollkommen überzeugend. Mir gefällt, wie die Einheit aller Menschen dargestellt wird. Es ist, glaube ich, heute wirklich so, dass so gut wie alle in den Industriestaaten einem bestimmten Ideal nacheifern. "Er" mit seiner Andersartigkeit wirkt da bereits aufgrund seiner Einstellung als etwas Besonderes. Hinzu kommen die manchmal im ersten Moment verwirrenden Fragen, die die geheimnisvolle Atmosphäre unterstreichen. Überhaupt hat die ganze Geschichte etwas Geheimnisvolles, Spannendes an sich.  Die Gedanken sind treffend dargestellt und helfen, nach und nach "ihn" zu verstehen. Die Sprache an sich unterstreicht in sehr guter Art und Weise die Merkwürdigkeit der ganzen Situation. Auch wenn "er" keinen Namen hat, fand ich die Darstellung seiner Person sehr schön. Ich konnte mich gut in ihn hineinversetzen und die Geschichte mit ihm erleben. So sollte es sein. Jennifer Benkau: Das Lied des Eiswolfs Bereits mit den ersten Sätzen ist man mitten in der Handlung. Die Geschichte fängt bereits spannend an, was dadurch verstärkt wird, dass man zunächst nicht so recht weiß, was ein Eiswolf ist. Allerdings büßt die Geschichte etwas Spannung ein. Die Handlung selbst empfand ich als zu schnell. Die ganzen Aktionen wirkten eher aneinander gereiht, als miteinander verbunden. Zudem fand ich den Fakt, dass Lesla quasi von ihrer eigenen Magie angegriffen wurde, zu konstruiert, als wäre krampfhaft nach einem halbwegs logischen Ende gesucht worden, das alles irgendwie erklären soll. Die Sprache war zwar treffend, wirkte auf mich teilweise jedoch zu sachlich. Mir hat die genaue Darstellung von Gefühlen gefehlt, die einen jeden Charakter erst richtig lebendig erscheinen lässt. Natürlich wurden auch einige Gefühle dargestellt, doch die haben auf mich nicht überzeugend gewirkt. Mir ist es nicht gelungen, mich mit Lesla zu identifizieren. Sie hat auf mich weder lebendig gewirkt, noch irgendwie wirklich sympathisch. Dadurch ist natürlich auch ein wenig die Spannung gesunken. Allgemeines Das Cover gefällt mir richtig gut. Es hat etwas Geheimnisvolles, was ich nicht richtig beschreiben kann, und passt zu der Atmosphäre, die, alle Geschichten zusammengenommen, von dem Buch ausgeht. Sehr schön fand ich auch die Gestaltung der einzelnen Titel der Geschichten. Die verschlungene Schrift verdeutlicht eine gewisse Mystik. Fazit Vermutlich merkt man es schon an meinen Meinungen zu den einzelnen Geschichten. Ich liebe dieses Buch! Und das kann ich von nicht allzu vielen behaupten. Die Sprache ist meistens bildhaft, metaphorisch und selbst ohne den Inhalt zu betrachten, wirkt sie geheimnisvoll, mystisch, fantastisch. Die Figuren sind meist interessant und die Handlungen abwechslungsreich. Ich habe anfangs befürchtet, dass alle Geschichten in ihrem Kern gleich sind. Aber nichts dergleichen ist eingetreten. Keine Geschichte ist wie die andere. Jede ist anders und hat ihren ganz besonderen Reiz. Ich kann es in jedem Fall empfehlen! Sehr faszinierend fand ich auch, dass man in manchen Geschichten, wenn man sie genau liest, eine kleine Botschaft entdecken kann.

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    DieBuchkolumnistin

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    • 1609
  • Olek über "Frost Zauber- Magische Liebesgeschichten"

    Frostzauber

    Olek

    16. July 2013 um 19:35

    Die Geschichte und meine Meinung: Dieses Buch vereint sechs magische Wintergeschichten:  Unter dem Frosthauch- Mato, ein junger Mann, entflieht dem Stadtleben. Nun lebt er bei seinen Großeltern im tiefsten Wald. Dort erfüllt sich dann ein altes Kindermärchen. Er trifft auf eine Nymphe im Eis. Doch sie ist alles andere als gute Gesellschaft. Im Märchen nämlich lockt sie Männer und tötet sie mit ihrem Kuss....  Die erste Kurzgeschichte hat schon mal nicht gefallen. Ich fand die Geschichte viel zu verstrickt und unverständlich. Und dann hat sich die Perspektive von Mato zu der Nymphe immer verändert und ich kam nicht ganz mit!(1 Punkt) Cirque Indigo- Das russische Mädchen Marja flüchtet in der Nachkriegszeit nach Frankreich. Dort lebt sie allein und in Armut. An einer Silvesternacht wandert sie durch die Gassen, wird verjagt und denkt an Selbstmord. Als das Mädchen dann kurz davor ist, erhält sie von einem Fremden eine Eintrittskarte zum Zirkus. Dort erlebt sie dann die Nacht ihres Lebens... Diese Geschichte war sehr magisch. Die Nacht im Zirkus würde mir auch sicherlich gefallen ;) Zum Schluss hin ging die Handlung auch in den Fantasy-Bereich über. Das war aber nicht ganz so schlimm, sondern hat die Liebesgeschichte erst beginnen lassen. (4 Punkte) Die gefrorene Zeit- Hannah und Tom sind ein Paar. Doch Tom ist kein normaler Mensch. Seit Hannah Tom kennengelernt hat, hat er sich nicht verändert. Wie kann das sein? Als Tom ihr die Wahrheit erzählt, muss Hannah eine schwere Entscheidung treffen... Auch hierbei hatte ich meinen Spaß. Die Handlung ist zwar schon im Vorraus eindeutig, aber es war trotzdem schön, es bestätigt zu bekommen. Diese Zeitreisestory ist ganz süß, aber nichts besonderes! (3 Punkte) Jenseits des Lichts- Thordis ist mit ihrer Mutter und ihrer Schwester in eine neue Gegend gezogen. Dort sind sie nah am Wald und dort fühlt sie sich wohl. Dort erlebt sie die ganzen Geschichten von denen ihr Vater früher erzählt hat. Als Thordis dann eines Tages im Wald einen Jungen trifft, scheint der erst sehr mysteriös. Sie verbringt viel Zeit mit ihm sie retten sich das Leben und lernen sich kennen... Leider war ich bei der vierten Kurzgeschichte auch ganz verwirrt. Ich konnte mir die Situation wohl einfach nicht vorstellen, denn es wird alles von viel magischer und mysteriöser, als am Anfang! (1 Punkt) Preußischblau- Ein junger Mann wünscht sich an Heiligabend die große Liebe. Das Problem: Er wohnt sehr angelegen in einem Haus und ist ganz allein in der ganzen Gegend. Er verdient sein Geld mit Spielen. Er erfindet sie nämlich selbst. Als er dann am ersten Weihnachtstag auf die Erfüllung seines Wunsches wartet, scheint er erstmal enttäuscht zu werden. Gegen Abend erscheint dann aber ein Mädchen. Sie ist nass vom Schnee, und ausgehungert. Er ergreift seine Chance und lernt das Mädchen kennen... Doch ist sie wirklich nur ein normales Mädchen?... Bei dieser Story hat mir der Erzählstil sofort gefallen. Ich habe die Geschichte gerne gelesen, auch wenn sie mir ein bisschen absurd vorkam. Aber es sind ja MAGISCHE Liebesgeschichten... Das heißt ich fand diese wohl ganz gut. (3.5 Punkte) Das Lied des Eiswolfs- In den Tal können alle Eis formen nur Lesla nicht. Sogar ihre kleine, sechsjährige Schwester, sie hat sogar ein besonderes Talent. Warum ist die Welt nur so unfair. Lesla beschließt zu gehen. Sie lässt ihr Dorf, ihre Familie und ihre neue Bekanntschaft Finn im Sticht. Doch als sie im Wald von einem Eiswolf verletzt wird kommt sie nicht weit. Aber wer hetzt schon einen Eiswolf auf sie. Nur die stärksten Eisformen können das... Das war meine Lieblingsgeschichte!  Sie war sehr romantisch, gefühlvoll und spannend! Leider aber auch sehr kurz :(  (5 Punkte)      Fazit: ( 3 von 5 Punkten ) Die Punktzahl ergibt sich aus den sechs Einzelpunkten, die ich für jede Kurzgeschichte verteilt habe!  Dafür das mir zwei Geschichte garnicht gefallen haben, zwei so naja waren, und nur zwei gut, werde ich diese Sammlung von Kurzgeschichten nicht unbedingt empfehlen.  Der Schreib- und Erzählstil hat mir zwar bei allen gut gefallen, aber die Handlung an sich war meist sehr schlapp!

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  • Alle Geschichten sind auf ihre Art etwas Besonderes

    Frostzauber

    glitzerfee22

    18. March 2013 um 19:06

    Meine Meinung:  Es ist das erste Mal, dass ich ein Buch mit Kurzgeschichten gelesen habe. Ich wurde nicht enttäuscht, denn die sechs Geschichten sind auf ihre eigene Art etwas ganz Besonderes. Im Vordergrund aller Geschichten stehen die Liebe und der hauch von Magie.  Besonders aufgefallen ist mir hier, wie unterschiedlich die Autoren schreiben. Manche beschreiben alles sehr detailliert andere wiederum nicht.  Ganz besonders gefallen haben mir „Die gefrorene Zeit“ von Mechthild Gläser und“ Preußischblau“ von Antonia Michaelis. Beide Geschichten sind mir länger im Gedächtnis geblieben und haben mein Herz berührt. Die Kurzgeschichte von Lilach Mer „Cirque Indigo“ fand ich hingegen irgendwie verwirrend, war einfach nicht mein Fall.  Ich konnte das Buch sehr gut auf der Arbeit während der Mittagspause lesen, habe zwar nicht eine Geschichte ganz geschafft aber das war nicht schlimm. So ist auch immer ein wenig Zeit zwischen den einzelnen Geschichten entstanden. Ich werde mir jetzt öfter Kurzgeschichten mit zur Arbeit nehmen.  Fazit:  Die Geschichten haben alle auf ihre Art und Weise etwas Besonderes. Manche gehen mehr ans Herz andere weniger. Das ist wohl Geschmackssache. Wer Gefühl und Magie mag, wird diese Kurzgeschichten lieben.

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  • Rezension zu "Frostzauber" von Tanja Heitmann

    Frostzauber

    ALISIA

    12. February 2013 um 14:38

    Meine Meinung: Es ist schon lange Weihnachten vorbei und endlich hab ich mich an dieses Buch herangetraut. Es ist eine Ansammlung von Kurzgeschichten, die sehr schön von verschiedenen Autorinnen erzählt werden. Darunter ist auch eine Autorin (Tanja Heitmann), die mir nicht ganz so unbekannt ist. Von ihr hab ich auch ein paar Bücher hier stehen.Da es so schön geschneit hat hier, dachte ich, ich fange mit dem Buch endlich mal an.Es liest sich sehr leicht und mit seinen wenigen Seiten ist es auch ziemlich schnell fertig. Jede der Geschichten hat etwas an sich, wo ich mir wünschte, dass es ein wenig länger wäre. Da es Kurzgeschichten sind und jede so um die 40 Seiten lang ist, verstehe ich, dass die Handlungen sehr schnell vorangehen. Was ich sehr schade finde. Jeder dieser Geschichten hätte Potenzial auch länger zu sein. Gleich als Erstes kommt die Geschichte >Unter dem Frosthauch< von Tanja Heitmann. Sie erzählt von einem Jungen, der viel lieber in den Wäldern ist als in einer Großstadt. Dort erzählt man sich gerne Märchen und eine davon handelt von einem Mädchen, das mit dem Winter kommt. Dieses Mädchen trifft der Junge Mako dann auch und gibt ihr einen Namen. Es wird erzählt, dass sie nur Unglück bringt, doch Mako erkennt gleich, das dem nicht so ist. Er sieht, wie einsam sie ist und das sie eher unglücklich ist. So freundet er sich mit ihr an … Eigentlich ist es eine Liebesgeschichte, da es aber erst auf der letzten Seite was sich anbahnt, gefällt es mir besser, wenn es einfach am Anfang Freundschaft ist.Dass Mako so an der Natur hängt, lässt ihn für mich, wie einen tollen Menschen erscheinen. Auch Leira ist mir von Anfang an sympathisch.Ihre Sicht wird gleich am Anfang erzählt. Wie sie sich einsam fühlt, was ihr fehlt und wie ihr die Umgebung erscheint. Dann kommt die Sicht von Mato und teils auch von seinem Großvater (ganz, ganz kurz).Der Schreibstil hier ist recht flott. Es geht alles ziemlich schnell und doch ist es darauf bedacht, nichts Wichtiges auszulassen und wenn es sein muss auch bei ein paar Details länger zu verweilen als bei anderen. Das macht es zu einer tollen Geschichte. Nach dieser Geschichte kommt >Cirque Indigo< von Lilach Mer. Es geht darum, dass ein Mädchen aus ihrer Heimat nach Frankreich geflüchtet ist. Dort trauert sie über ihre verlorene Heimat und auch ihre beste Freundin. Als sie sich entschließt ihrem Leben ein Ende zu bereiten, taucht ein mysteriöser Mann aus dem Nichts auf. Er lässt ihr eine Einladung zu einem Zirkus zurück und führt sie ins Wunderland. Die ganze Geschichte wird in der Sicht von Marja erzählt. Es wird nicht gesagt, wie alt sie ist, deswegen schätze ich sie so auf zwanzig oder einundzwanzig. Sie erzählt von ihrem Kummer und ihrem Leid und flüchtet vor den Menschen. Als sie sich entschließt ihr Leben ein Ende zu bereiten, kommen auch die zwiespaltigen Gefühle in ihr hoch. Sie vermisst ihre Freundin, die wie eine Schwester für sie war. Sie hatten Pläne. Die Erinnerungen. Alles in allem sehr rührend. Als sie den jungen Mann Luc trifft, dessen Namen sie eigentlich noch nicht weiß, und in einen Zirkus kommt, kommen immer mehr Erinnerungen hoch. Es war nichts zu viel aber es kam mir vor, als wäre diese Geschichte viel länger als 30 Seiten. Es wurde so viel erzählt und man fühlte praktisch alles mit. Die Autorin hat gekonnt ihren Schreibstil hier eingesetzt. Die Zeit verging wie im Flug und doch war sie so langsam. Die Umgebung wie alles erzählt wurde und die Gefühle von Marja. Am Ende kam noch mehr Fantasie mit hinein, mehr Magie, darauf aber hätte man verzichten können. Die Geschichte allein mit dem Zirkus war toll, da hat es mit den Flügeln dann bisschen den Reiz abgenommen. Die gefrorene Zeit von Mechthild Gläser hat mir sehr gut gefallen. Es wird von einem Mädchen erzählt, dass schon ihr ganzes Leben lang einen Jungen kennt. Dieser heißt Tom. Irgendwann fällt ihr allerdings auf, dass dieser nicht altert, und wundert sich. Eines Tages erzählt Tom Hannahs die Wahrheit. Er kommt aus einer anderen Zeit und altert nicht. Das schockiert sie zutiefst, doch ihre Liebe zu ihm lässt sich davon nicht ändern. Als er allerdings zurück in seine Zeit will und eine Zukunft haben will, weiß sie nicht was sie tun soll. Soll sie ihm diesen Wunsch gewähren, denn nur durch ihre Abschiedstränen kann er die Zeitmaschine in Gang setzen, oder soll sie egoistisch sein und ihn für immer bei sich haben? Am Angang hat mir die Geschichte recht gut gefallen. Wie aus Hannahs Sicht alles erzählt wird, wie sich etwas in ihrem verändert und aus einem Freund, den sie schon 11 Jahre kennt ihre große Liebe wird, dass alles ist sehr interessant. Die ganze Geschichte über kam mir alles so echt vor und mit dem kleinen Hauch von Fantasie war ich zufrieden. Richtung Ende aber ging alles so schnell. Vorher hat sich die Autorin so viel Zeit gelassen, die Umgebung bisschen geschildert, das Wesen von Hannah, Tom und sogar ein Teil von ihren Eltern und plötzlich geht die Geschichte zu Ende wie in einem Märchen. Das war eigentlich mein Minus. In den Geschichten davor ist es ein offenes Ende und hier zwar auch, doch nicht so wie davor. Es kam einfach viel zu schnell.Die Entscheidung lieber für immer in der Zeit festzustecken und seine einzige Möglichkeit weg zu werfen wieder zurück zu kommen, einfach weg zu werfen verstehe ich einfach nicht. Ja, man möchte sicherlich mit einer geliebten Person immer zusammen sein, doch man möchte auch das diese glücklich ist. Da hat mir ein bisschen mehr Hannahs Gefühle dazu gefehlt. Es kam mir am Ende richtig egoistisch vor, dass Hannah nur an sich gedacht hat. Am Ende hat sie ja auch bekommen, was sie wollte. >Jenseits des Lichts< von Gesa Schwartz hat mir in Gegensatz zu der vorherigen Geschichte mehr gefallen. Da hab ich mir auch sehr gewünscht, dass es bisschen länger andauern könnte. Obwohl das Ganze hier auch ein bisschen zu schnell ging.Thordis ist immer ein Vaterkind gewesen. Sie teilte mit ihrem Vater die gleiche Leidenschaft und auch vom Äußerem her. Doch als dieser verstorben ist, verfällt sie nicht in Einsamkeit. Sie erinnert sich an die guten Tage mit ihm. Natürlich vermisst sie ihn doch nimmt sie sich immer zu herzen, was er ihr immer gesagt hat.Als eines Abends sie praktisch jemand oder etwas in den Wald hinein ruft, zwischen den Schatten, geht sie dem nach. Sie liebt die Schatten und fühlt sich bei ihnen geborgen. Dort auf einer Lichtung trifft sieVidar. Durch einen Raben wird dieser verletzt und sie versucht sich um ihn zu kümmern. Als ein Sturm kommt und sie mit Vidar eingeschlossen in einer Höhle ist, verfällt sie ihm mehr und mehr. Doch, was ist, wenn der Sturm vorüber ist? Was passiert mit ihnen dann? Wird sie ihn jemals wieder sehen? Ich fand, das die Geschichte eines, der besten war. Am Anfang erfährt man so viel und man kann richtig die Begeisterung von Thordis spüren.In ihrer Sicht wird auch die ganze Geschichte erzählt. Auch die Aufregung und die Verwunderung als sie Vidar trifft und mit ihm in einer Höhle festsitzt. Sie stellt es nicht infrage, dass er kein Mensch ist und das hat mir an ihr gefallen. Auch die Art von Vidar war sehr toll. So geheimnisvoll und doch so offen wie ein Buch (so kam es mir vor). Der Schreibstil der Autorin war auch nicht schlecht und man hat richtig mit gefiebert, wie es wohl ausgehen mag. Es ging drunter und drüber und das Ende war genauso toll. Mir hat diese Geschichte mit Abstand am besten gefallen. >Preußischblau< von Antonia Michaelis hat mich da nicht so recht überzeugen können. Es ging darum, dass ein junger Mann, nicht richtig Erwachsen und auch kein Kind mehr, nicht so sein will wie alle anderen. Er ist von Beruf her ein Spieleerfinder. So bereist er viele Orte auf Messen und versucht die eine Person zu finden, die genauso anders ist wie er. Für mich erschien diese Art schon recht verzweifelt und das hat mir überhaupt nicht gefallen. In dem ganzen Buch wird nur einmal vielleicht sein Name erwähnt und der Rest sind Gedankengänge eines Verrückten (so erscheint es mir). Er versucht alles logisch zu erklären und doch glaubt er in dem Augenblick, als eine Frau, mehr Mädchen als Frau, vorbei kommt und ihm erzählt, sie sei eine Fee und ihre Flügel sind heraus gerissen wurden. Normalerweise liebe ich die Art von Geschichten doch diese war mir von anhieb an komisch und verwirrend. Richtung Ende hin hat es für mich sich so angefühlt, als wäre über die ganze Geschichte nichts Besonderes geschehen.Die Autorin versucht Spannung in die Geschichte mit ein zu beziehen doch schafft sie es nicht, mich hiermit zu überzeugen. Es ist zwar schon interessant die Gedankengänge des Jungen zu verfolgen doch wirklich interessant war es nicht. Die letzte Geschichte heißt >Das Lied des Eiswolfs< von Jennifer Benkau.Diese konnte mich mehr faszinieren als die davor. Darin geht es darum, dass in einem Dorf jeder die Gabe besitzt, aus Eis etwas Lebendiges zu formen. Allerdings kann Lesla das nicht. Sie wird von ihrem Dorf ausgeschottet. Auch die Gefühle für ihre kleine Schwester wechseln zwischen Liebe, Eifersucht und Schuldgefühle. Als sie im Wald auf einen Eiswolf trifft, weiß sie nicht was sie tun soll. Immerhin kann man einen Eiswolf nur bezwingen, wenn man selber das Eis beherrscht, was sie nicht kann. Dann drängt sich die Frage, wer ihr den Eiswolf auf den Hals gehetzt hat. Nur die sehr Begabten konnten Eiswölfe erschaffen. Wer also wollte ihren tot? Die Geschichte wird in der Sicht von Lesla erzählt. Wie sie sich ausgeschottet fühlt und wie ihre Familie darunter zu leiden hat, dass sie anders ist. Soweit gefällt es mir gut. Wie auch davor ist das hier eine Liebesgeschichte und sie hat ihren Partner Fynn schon getroffen.Allerdings kann sie ihm nicht sagen das Sie das Eis nicht beherrscht, da sie Angst hat, dass er sie auch so verachtend ansieht. Im Wald trifft sie drei Mal den Eiswolf. Sehr viel für so eine kurze Zeit.Mich hat es hier nicht gestört, dass die Geschichte so schnell voranging. Es war alles richtig spannend erzählt worden und hat auch nichts gefehlt. Für mich war es die erste Kurzgeschichte, die wirklich toll war und auch man zwar dazu ausführlicher schreiben könnte (also ein ganzes Buch) aber es nicht unbedingt sein muss. Es war einfach abgeschlossen.Hier ist der Schreibstil sehr toll. Es wird Spannung aufgebaut und auch die Umgebung und die Gefühle der Menschen werden gut erfasst. Die Bitterkeit von Lesla natürlich am besten. Das hat mir sehr gut gefallen.Am Ende, also wirklich ganz am Ende, war zwar eine Information, die ich gerne verzichtet hätte, aber alles in allem war die Geschichte perfekt. Fazit: Eine Kurzgeschichte nach dem anderen die einen in den Bann zieht. Ich kann dieses Buch nur empfehlen. Es erzählt von Liebe und den Zauber des Winters. Bewertung: Unter dem Frosthauch: 5 von 5 Punkten Cirque Indigo: 4 von 5 Punkten Die gefrorene Zeit: 4 von 5 Punkten Jenseits des Lichts: 5 von 5 Punkten Preußischblau: 3 von 5 Punkten Das Lied des Eiswolfes: 4 von 5 Punkten

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  • Rezension zu "Frostzauber" von Tanja Heitmann

    Frostzauber

    -Favola-

    06. February 2013 um 22:16

    "Frostzauber" ist eine Anthologie mit fantastischen Liebesgeschichten. Sechs deutsche Autorinnen sind mit je einer Kurzgeschichte vertreten: -Tanja Heitmann: Unter dem Frosthauch -Lilach Mer: Cirque Indigo -Mechthild Gläser: Die gefrorene Zeit -Gesa Schwartz: Jenseits des Lichts -Antonia Michaelis: Preussischblau -Jennifer Benkau: Das Lied des Eiswolfs Wie der Name "Frostzauber" verrät, spielen alle sechs Geschichten im Winter und eignen sich so auch hervorragend als Lektüre in der kalten Jahreszeit - bequem eingekuschelt in eine warme Decke - denn die Atmosphäre ist in den meisten Geschichten etwas melancholisch, bedrückend, aber auch romantisch und magisch. Im Normalfall lese ich kaum Anthologien, doch hier habe ich die Gelegenheit am Schopf gepackt, um Autorinnen kennenzulernen, von denen ich sowieso schon lange einmal etwas lesen wollte. Darin sehe ich den grossen Vorteil von Anthologien: In relativ kurzer Zeit kann man sich in die verschiedenen Schreibstile einlesen und sich ein Bild der Autoren machen. Das kann eine gute Hilfe sein, ob man noch weitere Werke dieser Schriftsteller lesen möchte. Am meisten überzeugen konnte mich Jennifer Benkau mit ihrer Geschichte über den Eiswolf. Über die gesamten 26 Seiten konnte sie mich in ihren Bann ziehen und sie hat die schwere Kunst, eine ganze Geschichte auf wenigen Seiten zu erzählen, bravurös gemeistert. Sie hat für das Buch die Eisen aus dem Feuer geholt, denn sonst konnte ich mich für keine Geschichte so richtig erwärmen. Durch die eine oder andere Geschichte musste ich mich etwas durchbeissen. Obwohl es Kurzgeschichten sind, waren sie mir zu langatmig, aber vor allem vermisste ich die auf der Rückseite versprochenen grossen Gefühle. Die meisten Charakteren blieben mir zu blass und die Geschichten zu oberflächlich. Das Cover passt sehr gut zu den frostigen Geschichten. Mir persönlich ist es aber ein bisschen zu blass. Und da es wieder einmal ein Frauengesicht ziert, ist es für mich auch kein Eyecatcher, sondern geht eher ein bisschen unter. Fazit: Mit "Frostzauber" bekommt man sechs winterlich romantische, magisch melancholische Kurzgeschichten geboten. Wirklich überzeugen konnte mich nur eine Geschichte, nämlich "Das Lied des Eiswolfs" von Jennifer Benkau.

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  • Rezension zu "Frostzauber" von Tanja Heitmann

    Frostzauber

    AlineWirths

    04. February 2013 um 15:00

    Ein wirklich bezaubernde kleine Sammlung an Kurzgeschichten, die man sich ruhig leisten kann. Ich muss sagen, mich hat es ja dadurch schon gereizt, weil ich das Cover so romantisch finde. Und wie sollte es anders sein, hier hat man wirklich eine tolle Wahl getroffen. Es gibt die Stimmung der Geschichten wieder, die alle über eine Romantik verfügen, die einen tief im Herz treffen. Dadurch, dass hier auch die Farben dem Thema wiederspiegeln, findet man sich sofort in den Geschichten ein. Auch die Wahl der Geschichten kann ich nur positiv bewerten. Schwer gefallen ist es mir nicht, alle in mein kleines romantisches Herzchen zu schließen. Ich denke "Das Lied des Eiswolfes" von Jennifer Benkau war mein absoluter Liebling. Warum kann ich nicht sagen, aber diese überzeugte mich am meisten. Dennoch kann ich nichts schlechtes über die anderern Geschichten erzählen. Alle sind stimmig in sich abgeschlossen und alle Autoren sind nicht unbekannt. Viele Leser werden schon das ein oder andere Buch von dem ein oder anderen gelesen haben und werden sich deshalb vielleicht für diese kleine Kurzgeschichtensammlung entscheiden. Sie überzeugen mit jedem ihrer für sie eigenen Schreibmethode. Nicht nur in sich stimmig sind diese Liebesgeschichten, sondern auch der induviduelle Schreibstil jeder einzelnen Autorin ist überzeugend. Es wird beschrieben und erzählt, gefühlt und geliebt. Romantisch und magisch, das beschreibt alles. Diese Sammlung ist allen Romantiker und Träumern zu empfehlen und jedem, der es fantastisch mag.

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  • Rezension zu "Frostzauber" von Tanja Heitmann

    Frostzauber

    mywrittenheartbeat

    20. January 2013 um 16:43

    Cover: Das Cover zeigt das Gesicht eines schlafenden Mädchens, das mit dem Kopf an einer Glasscheibe lehnt. Das Glas ist überzogen von Eiskristallen und die Farben des gesamten Bildes sind kalt und winterlich. Meinen Geschmack trifft das Cover leider nicht so ganz. Das Mädchen wirkt nichtssagend und irgendwie gewöhnlich. Es passt nicht wirklich zu den fantasievollen Charakteren der Kurzgeschichtensammlung. In einer Buchhandlung wäre es mir wahrscheinlich nicht einmal aufgefallen. Trotzdem ist es nicht hässlich. Ich habe schon schlechtere Cover in Händen gehalten. Die Geschichten: Das ist bei einer Kurzgeschichtensammlung nicht ganz einfach. Ich will nicht zu viel verraten also, schreibe ich nur zwei Sätze zu jeder Geschichte: In der ersten Geschichte „Unter dem Frosthauch“ von Tanja Heitmann, trifft ein junger Mann auf eine Nymphe, die verborgen unter dem Eis lebt. Die Zweite Geschichte „Cirque Indigo“ von Lilach Mer handelt von einem Mädchen, dass in einer Silversternacht ein ganz spezielles Abenteuer erlebt und von einem Circus, der magischer nicht sein könnte. „Die gefrorene Zeit“, geschrieben von Mechthild Gläser, erzählt die Geschichte eines Liebespaares, das um glücklich zu sein, selbst die Zeit überwinden muss. In „Jenseits des Lichts“ der Autorin „Gesa Schwartz“ nimmt uns ein junges Mädchen nachts mit in den Wald und lässt uns an Dingen teilhaben, von denen weder wir noch sie, auch nur den Hauch einer Ahnung haben. In „Preußischblau“ erzählt Antonia Michaelis die Geschichte eines jungen Mannes, dessen größter Wunsch es ist zu Weihnachten von jemandem geliebt zu werden und selbst jemanden lieben zu können. Da steht plötzlich ein Mädchen vor seiner Tür, das behauptet eine Elfe zu sein... „Das Lied des Eiswolfs“ von Jennifer Benkau handelt von einem Mädchen, das als einzige in ihrem Dorf keine magische Gabe zu haben scheint und sich entscheiden muss, wie sie ihr Leben führen will. Dabei spielen auch ein geheimnisvoller Fremder und ein einsamer Eiswolf, eine wichtige Rolle... Die Autorinnen: Die Kurzgeschichten wurden von sechs der bekanntesten Autorinnen Deutschlands geschrieben. (Mir waren zumindest so gut wie alle bereits bekannt). Tanja Heitmann, Antonia Michaelis, Gesa Schwartz, Jennifer Benkau, Mechthild Gläser und Lilach Mer haben sich in Deutschland bereits einen Namen gemacht. Mit einem Klick auf den jeweiligen Namen, kommt ihr direkt zu deren Autorenseiten und findet dort weitere Informationen über sie. Meine Meinung: Ich habe noch nicht sehr viele Erfahrungen mit Kurzgeschichten gemacht, wurde aber angenehm überrascht. Die Geschichten sind allesamt sehr niedlich und rührend erzählt und es fiel mir sehr leicht die Charaktere auf Anhieb zu mögen. Da „die Frau des Zeitreisenden“ mein absoluter Lieblingsfilm ist, hat es mir vor allem die Geschichte von Mechthild Gläser angetan. „Die verlorene Zeit“ ähnelt dem Film in vielerlei Hinsicht, erzählt aber trotzdem immer noch eine eigene Geschichte. Es geht dabei um das Mädchen Hannah und ihren Freund Tom. Tom stammt aus einer anderen Zeit, erinnert sich nicht mehr an sein früheres Leben und alter nicht mehr. Die einzige Möglichkeit für ihn ein normales Leben zu führen, wäre in seine Zeit zurück zu kehren, aber dafür müsste er seine große Liebe zurück lassen. Die einzelnen Handlungen sind alle in sich geschlossen und man hat am Ende nie das Gefühl, irgendetwas versäumt zu haben. Der Schreibstil ist in den meisten Fällen sehr blumig und ausgeschmückt. Es wird viel beschrieben und geschildert, wodurch es dem Leser sehr leicht fällt sich in die jeweilige Situation hinein zu versetzten. Oft wurde mir die Romantik aber auch etwas zu viel. Die Geschichten waren teilweise schon etwas kitschig. Andere fand ich dagegen sehr traurig, was den Überschwung an Romantik wieder wett gemacht hat. Alle Geschichten spielen in etwa zu Weihnachten. Auf jeden Fall aber im Winter. Das Buch ist daher perfekt geeignet um sich mit einer Tasse Tee und in eine warme Decke gewickelt, vor den Karmin oder aufs Sofa zu setzten und einfach etwas zu träumen. Man merkt einfach, dass die Autorinnen sehr viel Talent haben und ich würde jedem der Romantik und Fantasy liebt oder eine der Autorinnen toll findet, empfehlen die Geschichten einmal zu lesen.

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  • Rezension zu "Frostzauber" von Tanja Heitmann

    Frostzauber

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    18. January 2013 um 11:49

    Inhalt: Tanja Heitmann, Antonia Michaelis, Gesa Schwartz und andere Autorinnen verzaubern und verführen mit magischen Liebesgeschichten! Eine Sammlung von unterschiedlichen Kurzgeschichten, die alle im Zeichen des Winters stehen. Düster, melancholisch und trotzdem überaus ansprechend gestaltet taucht der Leser ein in Welten, denen man meist nur im Traum begegnet. Passend zur Jahreszeit! Mini-Rezension: Insgesamt sind in der Anthologie "Frostzauber" 6 Kurzgeschichten enthalten, die alle von deutschen Autorinnen verfasst wurden. Viele Namen sind einem bereits von anderen Titeln her bekannt, aber auch unbekanntere Schriftstellerinnen finden ihren Platz. In der Regel lese ich persönlich lieber Romane, weil es mir nicht ganz so leicht fällt, mich auf kurze Zeit in die Geschichte einzufühlen. Genau hier sind die Schreibkünste der Autorinnen gefragt. Es verdient schon ein Lob, wenn der Leser auf nur wenigen Seiten ein Teil der Geschichte wird und sich in die Gedanken und Gefühle der Protagonisten einfinden kann. Vor allem die Geschichte "Die gefrorene Zeit" von Mechthild Gläser hat mir sehr gefallen und mich auf magische weise verzaubert. Ich habe mich bereits auf die Suche nach anderen Werken der Autorin gemacht und möchte bald ihr Buch "Stadt aus Trug und Schatten" lesen. Ein Plus dieser Kurzgeschichtensammlung ist für mich auf jeden Fall, dass man die Schreibstile der verschiedensten Autorinnen kennenlernen darf, ohne dafür gleich ein ganzes Buch kaufen zu müssen. Nicht immer kann man sich sicher sein, dass einem der Inhalt und der Stil der Geschichte genau so gut gefällt wie der Klappentext. Und wenn man dann keine Leseprobe gelesen hat, lässt man das Buch schon gerne mal liegen. Nach dieser Anthologie weiß ich, von welchen Autorinnen ich mehr lesen möchte und welche nicht ganz meinem Geschmack entsprechen! Wer Kurzgeschichten mag und sich gerne mit ein bisschen Fantasie umgibt, ist mit diesem Büchlein bestens bedient!

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  • Rezension zu "Frostzauber" von Tanja Heitmann

    Frostzauber

    Lesegenuss

    16. January 2013 um 17:42

    Sechs wahrhaft magisch wirkende Geschichten, voller Gefühle, von ihnen geht etwas wahrhaft Besonderes aus. Die Handlungen wieder mitten im Winter, der Leser spürt die klirrende Kälte, den Frost und Schnee - , romantisch-schaurig, mystisch, aber alle verbunden durch den Zauberfaden der Liebe Die sechs Kurzgeschichten, jede ausführlich zu beschreiben, auf den gesamten Inhalt einzugehen, würde wirklich sehr viel verraten. Ich versuche es möglichst zu raffen. Wer das Buch noch nicht kennt, sollte es sich schnellstmöglich kaufen, denn es paßt derzeit zu den aktuellen Wetterverhältnissen. Klirrende Kälte und wenn die Sonne auf die verschneiten Bäume scheint, umso mehr. Die sechs Kurzgeschichten, jede ausführlich zu beschreiben, auf den gesamten Inhalt einzugehen, würde wirklich sehr viel verraten. Ich versuche es möglichst zu raffen. Tanja Heitmann - Unter dem Frosthauch Es ist die Geschichte von Mato, der nach den vielen Jahren des Zusammenlebens und stetigen beruflichen Versetzungen seines Vaters in eine andere Stadt es leid ist und so geht er kurz vor seinem Abitur zurück zu den Wurzeln der Familie, in den Spreewald. Hier leben seine Großeltern. Der Spreewald gehört zu der Region, in der Sorbisch verbreitet ist. Mato fühlt sich hier wohl, er liebt die Erinnerungen an seine Kindheit, an die Geschichten, die ihm der Großvater erzählte. Dort, in diesem geheimnisvollen, sagenumwobenen Spreewald trifft Mato auf ein magisches Wesen. Seine Großmutter hatte ihn gewarnt, er möge nicht auf das Eis der Seitenarme gehen, denn dort wohnt irgendwo das Eismädchen. Ihr Kuss bedeutet den Tod. Lilach Mer - Cirque Indigo Silvesternacht, auf dem Boulevard Saint-Germain, der Himmel ist erleuchtet von den Feuerwerken. Marja läuft durch die Straßen, die Erinnerungen sprechen mit ihr. Sie will zum großen Fluss - der Seine. Erinnerungen, flüsternde Stimmen und dann ein Zettel, eine Einladung zu einer Zirkusvorstellung. Dass diese Vorstellung eine ganz besondere ist, wird der Leser selbst feststellen. Lassen Sie sich darauf ein - lassen Sie sich fallen. Mechthild Gläser - Die gefrorene Zeit Hannah und Tom - zwei junge Menschen, die sich schon so lange kennen. Tom, er lebt in einem alten Leuchtturm, ein Gebäude mit einem Geheimnis. Was ist das mit Tom, wieso wird er nicht älter? Es kommt der Tag, an dem Tom es Hannah erklärt. Es kommt auch der Tag, die Nacht, in der es sich entscheidet, ob es für die beiden LIebenden eine Zukunft gibt! Gesa Schwartz - Jenseits des Lichts Am Rande eines Dorfes hatten die Eltern von Thordis und Naya eine Hütte gekauft, tief im Norden, dahinter ein Wald ohne Ende. Ein Wald voller Schatten, geheimnisvoller Stimmen. "Die Geheimnisse der Welt offenbaren sich nicht dem, der sich vor ihnen fürchtet", so hatte Thordis Vater gesagt (S. 100) und nun, da er nicht mehr da war, tat sie den ersten Schritt in den Wald hinein. Diese Geschichte wirkt nach, auch jetzt noch beim Schreiben der Rezension. Antonia Michaelis - Preußischblau Es war die Nacht zum 24. Dezember. Er sah die Sternschnuppe am Himmel. Sein einziger Wunsch war es, einmal nur, ein einziges Mal geliebt zu werden. Er wußte, heute am Heilig Abend würde wieder niemand kommen. Schon seit drei Jahren lebte er zurückgezogen in seiner selbstgewählten Einsamkeit, in dem geerbten alten Haus des Onkels. Es ging ihm gut, aber es fehlte etwas. Er war etwas Besonderes. Er entwickelte Spiele und verdiente gutes Geld. Er liebte die Stille und die, die er ein ganzes Leben lieben wollte, auf die würde er warten, bis sie den Weg zu ihm fand. Jennifer Benkau - Das Lied des Eiswolfes Lesla Frimmdar lebt mit ihrer Familie im Weißen Tal. Hier beherrschte jeder die Kunst, das Eis wirken zu lassen. Es war eine besondere Gabe, die der Leute im Weißen Tal. Doch es gab eine Ausnahme - Lesla. Und so fühlte sie immer mehr nicht dazu zu gehören, zu den Leuten, der Gemeinschaft. Man sprach hinter ihrem Rücken, auch darüber, dass sie das Ergebnis eines Fehltrittes sei. Doch Lesla besitzt eine ganz außergewöhnliche Gabe, eine Kraft, die in ihr ruht. Der Wanderer Fynn, ihre jüngere Schwester Mara und der Eiswolf, sie spielen die wesentlichen Hauptrollen in dieser so außergewöhnlich geschriebenen Geschichte. Fazit: Wer das Buch noch nicht kennt, sollte es sich schnellstmöglich kaufen, denn es passt derzeit zu den aktuellen Wetterverhältnissen. Klirrende Kälte und wenn die Sonne auf die verschneiten Bäume scheint, umso mehr. Das Gesamte erhält von mir absolute Leseempfehlung, allein schon durch die Vielfalt der unterschiedlichsten Geschichten.

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  • Rezension zu "Frostzauber" von Tanja Heitmann

    Frostzauber

    steffibeffi90

    08. January 2013 um 16:54

    In diesem Buch findet man sechs Kurzgeschichten. „Unter dem Frosthauch“ (Tanja Heitmann) ** In dieser Geschichte handelt es sich um einen jungen Mann namens Mato, der sich in ein Eismädchen verliebt. Allerdings ist dieses magische Wesen gefährlich und deshalb sehr einsam, da das Mädchen den Tod bringt. „Cirque Indigo“ (Lilach Mer) *** Hier geht es um einen Zirkus, der nur zur Silvesternacht erscheint und Marja in seinen Bann zieht. „Die gefrorene Zeit“ (Mechthild Gläser) *** Ein junger Mann namens Tom ist durch die Zeit gereist und wird deshalb nicht älter. Er hat seine Liebe in einem jungen Mädchen mit dem Namen Hannah gefunden. Auch wenn er mit Hannah glücklich ist, fehlt ihm sein zuhause. „Jenseits des Lichts“ (Gesa Schwartz) ** Thordis trifft in einem Wald auf den geheimnisvollen und attraktiven Vidar, der von einem Raben angegriffen wird. Das Mädchen möchte Vidar helfen, auch wenn sie nicht weiß, wer oder was hinter dieser Person steckt. „Preußischblau“ (Antonia Michaelis) *** Ein junger Mann lebt zurückgezogen in einem alten Haus, weit weg von anderen Menschen. Als er sich von einer Sternschnuppe etwas wünscht, geht dieser besondere Wunsch am Heiligen Abend in Erfüllung. „Das Lied des Eiswolfs“ (Jennifer Benkau) ** Lesla Frimmdarr lebt in einem Dorf, in dem einige die Macht des „Eiswirkens“ besitzen. Eines Tages begegnet sie einem gefährlichen Eiswolf. Bei „Frostzauber – Magische Liebesgeschichten“ handelt es sich um eine Kurzgeschichtensammlung. Normalerweise bin ich immer etwas vorsichtig, wenn es sich um eine Anthologie handelt, dieses Buch hat mich allerdings sehr begeistert. Viele bekannte Autoren haben bei diesem Buch mitgewirkt. Ganz besonders haben mir die beiden Geschichten „Preußischblau“ und „Die gefrorene Zeit“ gefallen. Etwas schwer habe ich mich mit der Story „Jenseits des Lichts“ von Gesa Schwartz getan. Diese Kurzgeschichten spielen, wie der Name „Frostzauber“ schon sagt, im Winter und sind deshalb perfekt für ungemütliche und kalte Wintertage geeignet.

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  • Rezension zu "Frostzauber" von Tanja Heitmann

    Frostzauber

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    06. January 2013 um 19:35

    Inhalt: Tanja Heitmann, Antonia Michaelis, Gesa Schwartz und andere Autorinnen verzaubern und verführen mit magischen Liebesgeschichten! Eine Nymphe, die in einem zugefrorenen Fluss auf den Liebsten wartet, der sie befreit; ein junger Mann ohne Gestern und Morgen, der nur durch die Tränen einer Liebenden in der Silvesternacht von seinem tragischen Schicksal erlöst werden kann; eine Elfe, zart und zerbrechlich, die die Kraft der Ewigkeit in sich trägt – diese und viele weitere Geschichten laden ein zu einer spannenden Reise voll großer Gefühle! 6 Kurzgeschichten: Frosthauch, Cirque Indigo, Die gefrorene Zeit, Jenseits des Lichts, Preußischblau, Das Lied des Eiswolfs – von Tanja Heitmann, Antonia Michaelis, Gesa Schwartz, Mechthild Gläser, Jennifer Benkau und Lilach Mer. Meinung: Das Buch ist eine Anthologie aus dem Rowohlt Verlag mit insgesamt 6 Kurzgeschichten von verschiedenen Autorinnen. Es handelt sich dabei um winterliche Geschichten mit magische Wesen. In “Unter dem Frosthauch” von Tanja Heitmann wird die Geschichte von Mato erzählt, der im Spreewald auf ein geheimnisvolles junges Mädchen trifft. “Cirque Indigo” von Lilach Mer ist die Erzählung Marja, die aus Russland stammt und nun in Frankreich gelandet ist. Voll Trauer um den Verlust ihrer Freundin, bis sie eine Einladung zum Cirque Indigo bekommt. In ”Die gefrorene Zeit” von Mechthild Gläser geht es um das Paar Hannah und Tom. Tom hütet ein Geheimnis, das die Liebe auf eine harte Probe stellt. “Jenseits des Licht” von Gesa Schwartz erzählt die Geschichte von Thordis, die den Tod ihres Vaters nur schwer verkraftet. In einem geheimnisvollen Wald, trifft sie auf Vidar. In “Preußischblau” von Antonia Michaelis geht es um einen Mann, der nur eines möchte: Er will geliebt werden. An Heiligabend fällt eine Sternschnuppe vom Himmel und er wünscht sich Weihnachten nicht allein verbringen zu müssen. Und plötzlich steht sie da. “Das Lied des Eiswolfs” von Jennifer Benkau erzählt die Geschichte von Lesla, die in ihrem Dorf als Außenseiterin gilt, Doch dann trifft sie auf Fynn. Das Cover ist ein absoluter Eyecatcher. Die blassen Farben haben mich sofort in Winterstimmung versetzt und spiegelt die Atmosphäre des Buches wieder. Jede Geschichte ist für sich einzigartig und magisch. Die Atmosphäre des Buches ist düster und magisch, mal traurig, mal romantisch und das auf wenigen Seiten. Fazit: Magische Geschichten im Wintergewand!

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  • Rezension zu "Frostzauber" von Tanja Heitmann

    Frostzauber

    leselurch

    06. January 2013 um 17:12

    Worum geht's? Tanja Heitmann, Antonia Michaelis, Gesa Schwartz und andere Autorinnen verzaubern und verführen mit magischen Liebesgeschichten! Eine Nymphe, die in einem zugefrorenen Fluss auf den Liebsten wartet, der sie befreit; ein junger Mann ohne Gestern und Morgen, der nur durch die Tränen einer Liebenden in der Silvesternacht von seinem tragischen Schicksal erlöst werden kann; eine Elfe, zart und zerbrechlich, die die Kraft der Ewigkeit in sich trägt - diese und viele weitere Geschichten laden ein zu einer spannenden Reise voll großer Gefühle! [Beschreibung von rowohlt.de] . Kaufgrund: Nicht, dass die anderen Autorinnen nicht ebenfalls super wären, aber ich muss zugeben, dass mich diese Anthologie vor allem wegen Lilach Mers Kurzgeschichte gereizt hat. Ich bin ein riesiger Fan dieser Autorin und deshalb konnte ich mir selbstverständlich nicht einmal ihre Kurzgeschichte entgehen lassen! . Meine Meinung: Bei "Frostzauber" handelt es sich um eine Anthologie, die sechs magische und winterliche Liebesgeschichten in sich vereint. Allesamt stammen sie aus den Federn deutschsprachiger Autorinnen, die bereits in eigenen Romanen ihr schreiberisches Talent unter Beweis stellten. Nun haben Tanja Heitmann, Lilach Mer, Mechthild Gläser, Gesa Schwartz, Antonia Michaelis und Jennifer Benkau jeweils eine Kurzgeschichte verfasst, die mit frostiger Romantik und eisiger Fantasie die Leserherzen zum Schmelzen bringen. . Jede einzelne Erzählung hätte es verdient, in einem eigenen Roman intensiver behandelt zu werden. Sie bieten eine gelungene Mischung aus Romantik und Melancholie, die einen zum Träumen, aber auch zum Nachdenken anregt. Diese Geschichten lassen einen nach dem Lesen trotz ihrer frostigen Schauplätze nicht kalt, sondern zwingen einen beinahe dazu, ihre Handlung weiterzuspinnen. . In "Unter dem Frosthauch" von Tanja Heitmann geht es um den jungen Mato, der aus der Großstadt geflohen ist, weg von seinem Zuhause, weg von seinem Vater, um bei seinen Großeltern zu leben. Er genießt das abgeschiedene Leben im Spreewald und kann sich im Trubel der Stadt nicht wohl fühlen. Dort trifft er auf ein geheimnisvolles Mädchen, das ihn an eine Nymphe aus einer Sage erinnert... . "Cirque Indigo” von Lilach Mer beschäftigt sich mit Marja, die aus Russland nach Frankreich geflohen ist. Ein neues Jahr beginnt und alle Menschen um sie herum feiern und jubeln, doch Marjas Herz ist voller Trauer. Sie hat ihre Freundin Anna verloren, hat ihr Blut gesehen. Ziellos und verzweifelt läuft sie durch die Straßen, bis sie plötzlich eine Einladung zur nächsten Vorstellung des "Cirque Indigo" findet... . "Die gefrorene Zeit” von Mechthild Gläser erzählt von dem liebenden Pärchen Hannah und Tom. Sie genießen ihre Zeit miteinander, das Meer, die Kälte. Doch ihrer Beziehung steht eine große Probe bevor. Denn Tom hütet ein Geheimnis. Er ist anders als die anderen. Er altert nicht und hat eine komplizierte Vergangenheit. Nun hat er endlich die Möglichkeit, alles, was falsch gelaufen ist, wieder richtig zu stellen, doch dafür braucht er etwas von Hannah. Etwas, was sie vielleicht nicht zu geben gewillt ist... . "Jenseits des Licht” von Gesa Schwartz handelt von der jungen Thordis, die den Tod ihres Vaters vor einem Jahr nicht verkraften kann. Es treibt sie in den verschneiten Wald, wo sie auf einen geheimnisvollen Mann trifft, der sich als Vidar vorstellt. Seltsame Dinge geschehen in dem dunklen Wald und Thordis lernt eine neue Seite der Welt kennen... . In "Preußischblau" von Antonia Michaelis werden die eigenen Tränendrüsen noch einmal stark auf die Probe gestellt. Er, ein Spieleerfinder, möchte nur eines in seinem Leben: geliebt werden. Am 24. Dezember sieht er eine Sternschnuppe am Nachthimmel und wünscht sich von ihr, an Weihnachten nicht allein zu sein. Er deckt den Tisch, kocht Essen, backt sogar Kekse - und dann, als er nach der Post schauen will, steht da sie... . Die Abschlussgeschichte, "Das Lied des Eiswolfs” von Jennifer Benkau, schildert die Geschichte von Lesla, einem Mädchen, das im weißen Tal geboren wurde. Die Einwohner ihres Dorfes herrschen über eine besondere Magie: Sie können das Eis wirken. Bloß Lesla hat keine Macht über diese Kraft. Sie ist eine Außenseiterin im weißen Tal, über die getuschelt und gemunkelt wird. Als der Wanderer Fynn auftaucht, der ihre Wangen erröten lässt, versetzt es ihrem Herz einen Stich. Was sollte er schon von einer wie ihr wollen? . Ja, "Frostzauber" ist eine Anthologie mit sechs wundervollen Geschichten, unter denen jeder Leser seinen persönlichen Liebling finden wird. Die einen werden einem besser gefallen, die anderen ein wenig schlechter, aber enttäuscht wird man in dieser Kurzgeschichtensammlung nicht! . Cover: Trotz des Frauengesichts auf dem Cover bin ich ein absoluter Fan von diesem Titelbild! In die wundervolle Farbgebung habe ich mich bereits auf den ersten Blick verliebt. . Fazit: Diese Anthologie ist das ideale Buch für kalte Wintertage, um sich verzaubern zu lassen. Es ist eine Kurzgeschichtensammlung, die man gern immer und immer wieder zur Hand nimmt, um in einer Geschichte zu schmökern und zu träumen. Hier findet man tolle Erzählungen, derer man niemals müde wird und die einen stets aufs Neue überzeugen. Wer sein Herz trotz Eis und Kälte zum Schmelzen bringen will, für den ist "Frostzauber: Magische Liebesgeschichten" perfekt! Ich vergebe sehr gute 4 Sterne.

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  • Rezension zu "Frostzauber" von Tanja Heitmann

    Frostzauber

    KatesLeselounge

    06. January 2013 um 11:47

    In dieser Anthologie verstecken sich 6 Kurzgeschichten, die alle aus der Feder von deutschen Autorinnen stammen. Alle Geschichten haben ihren eigenen und besonderen Reiz. Es sind alle typische Winterbücher, die auch zur Stimmung im Winter passen - düster, schwer und auch magisch. Tanja Heitmann, Lilach Mer, Mechthild Gläser, Gesa Schwartz, Antonia Michaelis und Jennifer Benkau sind sicherlich fast jedem Leser ein Begriff. Auch in ihren jeweiligen Geschichte steckte, bei den für mich bekannten Autorinnen, eindeutig ein Wiedererkennungswert. Ich persönlich habe bisher noch nichts von Lilach Mer oder Gesa Schwartz gelesen, und werde dies aber bei letzterer mit Sicherheit nachholen. Ich lese normalerweise nicht besonders oft Kurzgeschichten und wurde in "Frostzauber" sehr positiv überrascht. Trotz der Kürze der Geschichten haben die Autorinnen es geschafft mich mit der ein oder anderen Geschichte zu berühren. Es war ein Leseerlebnis, der etwas anderen Art für mich. Insbesondere die Märchenerzählerin Antonia Michaelis hat mich mit "Preußischblau" wiedermal total verzaubert und märchenhaft begeistert. Aber auch Jennifer Benkau, die mich schon mit "Dark Canopy" einfach umgehauen hat, konnte mich mit der Geschichte "Das Lied des Eiswolfes" berühren. Genau wie Mechthild Gläser und ihrer Geschichte "Die gefrorene Zeit", bei der ich mir persönlich eine tolle Fortsetzung der Geschichte vorstellen könnte. "Jenseits des Lichts" war zwar für mich ein wenig schwächer als die oben genannten, aber trotzdem hatte diese Geschichte das gewisse Etwas für mich. Diese vier Kurzgeschichten haben mich persönlich am meisten überzeugt. Sie waren berührend, magisch und voller Gefühl. Dies alles in nur wenige Seiten zu packen und den Leser dennoch davon zu überzeugen und ihn dabei auch noch zu begeistern, verdient meiner Meinung nach großen Respekt. Aber auch die anderen Geschichten "Unter dem Frosthauch" und "Cirque Indigo" waren zwar interessante Geschichten, die mich aber persönlich nicht zu hundert Prozent von sich überzeugen konnten. Stellenweise waren sie mir doch zu magisch und leicht unverständlich, was jedoch an der Kürze der Geschichte liegen könnte. Fazit: Ein bezauberndes und märchenhaftes Buch, dass mich in eine winterliche Welt voller Emotionen und Geheimnisse abtauchen lies. Ich habe die Kurzgeschichten unheimlich gern gelesen und war mehr als positiv überrascht.

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  • Rezension zu "Frostzauber" von Tanja Heitmann

    Frostzauber

    gina1973de

    03. January 2013 um 21:08

    Wie bereits im vergangenen Jahr erschien auch in diesem Dezember eine Sammlung magischer Liebesgeschichten bekannter Autoren. Und obwohl ich kein großer Kurzgeschichten-Freund bin hatte ich bereits 2011 gefallen an diesen Geschichten gefunden und was natürlich auf die neuen sehr gespannt. Nun ist es natürlich nicht einfach, diese Kurzgeschichten einzeln zu rezensieren, ohne dabei schon zu viel zu verraten. So werde ich, wie auch im vergangenen Jahre, darauf verzichten, jede einzelne Story zu bewerten. Vielmehr möchte ich hier einen Gesamteindruck schildern und der war, auch diesmal wieder, sehr gut. Tanja Heitmann, Antonia Michaelis, Gesa Schwartz, Lilach Mer, Mechthild Gläser und Jennifer Benkau haben hier sechs völlig unterschiedliche Geschichten „gezaubert“ und so bin ich sehr optimistisch, dass jeder seine ganz persönliche Lieblingsgeschichte finden wird. Der Schreibstil aller Geschichten, sowie auch die Storys an sich sind, wie bei diesen Autorinnen nicht anders erwartet, durchweg angenehm und leicht zu lesen. Und jede Autorin entführte mich für kurze Zeit in ihre eigene Welt. Detailreiche Beschreibungen machten es möglich, trotz der wenigen Seiten die jede Geschichte nur dauerte, den Leser schnell eintauchen und nichts vermissen zu lassen. Ich war wirklich erstaunt, wie schnell man sich in den Geschichten zurecht gefunden hat und wie umfassend sie doch waren. Ich für meinen Teil habe nicht alle Geschichten gleich hintereinander weg gelesen sondern immer ein wenig Zeit verstreichen lassen um sie auch für sich wirken zu lassen. Mein Favorit war Preußischblau von Antonia Michaelis, denn diese Geschichte hat mich von allen wohl am meisten berührt und ist auch die, die am längsten in meiner Erinnerung bleiben wird… Diese Geschichten ließen mich lächeln, nachdenken und stimmten mich auch traurig. Gefühlvoll und verzaubernd sind sie genau das richtige für gemütliche Winterabende und werden euch sicher viel Freude bereiten

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