Tanja Heitmann , Kathrin Schüler In einer Sommernacht wie dieser

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Inhaltsangabe zu „In einer Sommernacht wie dieser“ von Tanja Heitmann

Als die 17-jährige Leo auf den undurchschaubaren Alexei trifft, gibt der ihr nicht nur Rätsel auf, sondern bringt auch ihre Gefühle ganz schön durcheinander. Doch dann passiert ein Mord, und Leo muss sich fragen, ob Alexei etwas damit zu tun hat. Dass sie trotzdem weiterhin an ihn glaubt, bringt sie am Ende sogar in Lebensgefahr. Aber es macht Leo auch stärker. Kann sie ihrer Liebe wirklich trauen?"In einer Sommernacht wie dieser" von Bestseller-Autorin Tanja Heitmann verbindet atmosphärische Romantik mit einer guten Portion Thrill.

Romantik gemischt mit Thrill - ein gelungener Mix für ein Jugendbuch - manchmal allerdings etwas überzogen, trotzdem super Unterhaltung!

— Aleshanee

Unbeschreiblich, das Ende sehr überraschend, einfach Perfekt

— LostHope2000

Mein Absolutes Lese Highlight

— xo_booklove33_xo

Wunderschönes Cover und wunderbare Geschichte

— SallysAngel

Eine schöne, berührende Geschichte, gut erzählt, empfehlenswert!

— fynna

Gute, unterhaltsame Geschichte, mit etwas zu viel Liebesgeschichte für einen Thriller. Trotzdem toll geschrieben!

— SillyT

Ein etwas anderer Sommer

— Seelensplitter

Überraschend gut!

— ali-buchfreak

Ich liebe dieses Buch das Ende hat mich sehr überrascht. Das Buch ist wirklich sehr spannend ich bin froh es gelesen zu haben

— TanjaSpencer

Tolle Geschichte mit spannenden Wendungen und einigen Überraschungen!

— Lienne

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  • Spannender Mix aus Romantik, Thrill und Drama

    In einer Sommernacht wie dieser

    Aleshanee

    19. September 2017 um 20:25

    Reine Liebesgeschichten mag ich ja nicht so, deshalb hat mich das Buch auch direkt angesprochen, weil es zwar auch Romantik, aber auch Spannung und Thrill versprochen hat. Und genau das hab ich auch gefunden und es wird Freunden des Genres sicher gefallen, in jedem Alter, aber es ist definitiv ein Jugendbuch.So richtig komme ich mit Jugendbüchern momentan nicht klar, wobei ich hier gar nicht genau festlegen kann, woran es lag. Vielleicht, weil alles etwas zu überzogen gewirkt hat, zu aufbauschend und dadurch etwas unecht. Trotzdem hab ich es gerne gelesen, gerade die Jugendlichen waren trotz den etwas zu dramatischen Aktionen und Hintergründen sehr authentisch. Vor allem die Dialoge waren klasse und wirkten immer frisch und locker, da hab ich mich direkt in meine Teenagerzeit zurückversetzt gefühlt. Auch mit dem schnellen Verliebtsein kam ich klar, obwohl das ja oft kritisiert wird, aber ich denke, da haben diese Menschen in ihrem Leben einfach was verpasst. Manchmal hat man so Momente, wo man jemanden trifft und sich sofort hingezogen fühlt. Viele setzen das sofort mit Liebe gleich, die allerdings erst später kommt, aber gerade in dieser ersten Verliebheit fühlt man sich noch so völlig eins mit dem anderen und würde alles für ihn tun, ohne Rücksicht auf Verluste."Er war ja nicht einfach Schritt für Schritt in ihr Leben getreten, sondern hatte plötzlich mittendrin gestanden und alles andere wie eine übermächtige Naturgewalt verdrängt ..." S. 182Genauso ergeht es der 17jährigen Leo, die im Sommerhaus ihres Vaters Alexei kennenlernt. Einen verschlossenen jungen Mann, der nichts von sich Preis geben will und jeden auf Abstand hält. Ein Schläger, heißt es im Dorf am Potsdamer See, genau der richtige Umgang zusammen mit seinem Freund Joschi, dem Kiffer, denen man tunlichst aus dem Weg gehen sollte. Leo lässt sich allerdings davon nicht abhalten, doch als ein Mord geschieht, gerät die Lage immer mehr außer Kontrolle. Das Geheimnis von Alexei ist dunkel und sehr tief in ihm vergraben - ein Geheimnis übrigens, dass ich schon fast etwas zu dramatisch fand, aber es war doch sehr spannend, dem Verlauf der Geschichte zu folgen. Auch wenn die Aufklärung mich nicht von den Socken gerissen hat, ist es insgesamt fesselnd aufgebaut. Die Sichtweisen wechseln zwischen Leo und Alexei und zeigen so sehr deutlich, wie aufgewühlt ihre Gefühlswelt ist und wie schwer die Entscheidungen, die sie zu treffen haben. Auch wenn hier oft Naivität durchklingt, sind ihre Gedanken und Handlungen durchaus nachvollziehbar und trotz mancher kitschiger Szenen hat es doch einen gewissen Ernst. Diese Mischung hat jedenfalls viel Spaß gemacht und man fliegt regelrecht durch die SeitenErwähnen muss ich unbedingt noch Viktor, den alten russischen Gärtner, der mir trotz seiner kleinen, großen Nebenrolle sehr ans Herz gewachsen ist."Trotzdem war Leo sich ziemlich sicher, dass zumindest Großväter so sein sollten wie Viktor Kranz: alt und schief, kratzig und in jeder Hinsicht vertrauenserweckend. Sie sollten Häuser haben, die genauso als und schief aussahen wie sie selbst. Außerdem sollten sie einen jederzeit willkommen heißen, ohne Fragen zu stellen, und Eintöpfe kochen, die nach Trost dufteten und leise blubbernd auf dem Herd standen." S. 219© AleshaneeWeltenwanderer

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  • Rezension "In einer Sommmernacht wie dieser"

    In einer Sommernacht wie dieser

    xo_booklove33_xo

    18. December 2016 um 12:43

    Facts: Autor: Tanja Heitmann Preis: 16,99€ (D) 17,50€ (A) Verlag: Oetinger Seitenzahl: 366 ISBN: 978 - 3- 7891 - 3731 - 0 Inhalt: Leo will den Sommer bei ihrem Vater verbringen. Dieser hat eine Villa am Potsdamer See. Als sie ankommt passiert ein schrecklicher Unfall, einer von den Arebiter die auf der Baustelle arbeiten, fällt vom Gerüst und bricht sich einen Arm. Leo will sofort Hilfe holen doch der Bauleiter verspert ihr den Weg. Ein junger Mann kommt ihr zur Hilfe doch der Bauleiter Bender lässt sich nicht beirren. Doch dann weiß Leo auch wieso ihr der Bauleiter nicht gestattet einen Krankenwagen zu rufen, auf der Baustelle ihres Vaters arbeiten nur Schwarzarbeiter, und wenn das bekannt wird ist Bauleiter Bender seinen Job los und es würde noch sehr lange dauern bis die Villa ihres Vaters fertig ist. Es stellt sich herraus das der junge Mann Alexei ist. Nach dem sie sich etwas eingelebt hat, passieren schreckliche Dinge, der Vorarbeiter, der vom Gerüst gestürzt ist, wird Tod aufgefunden. Und hat Alexei was damit zu tun? Doch es passiert noch schlimmerer Dinge, der Bauleiter Bender wird im Wald Tod aufgefunden, mit eingeschlagendem Schädel. Und Alexei kann sich an nichts mehr erinnern, er gerät ins Visier der Polizei, zudem sieht er aus als ob, er in einen Kapf verwickelt gewesen sei. Doch Leo glaubt an seien Unschuld und hilft ihm das Rätsel zu lösen. Dabei kommt sie Alexei immer näher und kann hinter seine harte Fasade blicken, aber auch in seine schreckliche Vergangenheit. Das bringt Leo ins Fadenkreuz und sie gerät selber in Gefahr..... Meinung: Wie einige, die mir auf Instagram folgen, schon wissen ist "In einer Sommmernacht wie dieser" mein Monatshightlight. Ein unglaublich spanndendes aber auch mitreisendes Buch. Wo uch etwas Liebe mit vorhanden ist. Der Schreibstil von Tanja Heitmann ist super und ich kam schnell in die Story. Ich habe schon von vielen gehört das es noch mehr Bücher von ihr gibt und die werde ich mir dann im laufe der Zeit mal holen, da ich das Buch echt unglaublich gut fand. Ich kam auch mit Leo und Alexei super zurecht. Ich habe ihre Handlungen sofort verstanden und auch welche Gefühle, sie für die ein oder andere Person hatten, sofort daran erkannt, wie Tanja Heitmann sie mir beschrieben hat. An manchen Stellen musste ich sogar ein bisschen Schmunzel, wenn z.B. Joschi in Situationen geplatzt ist. Die ein oder andere Träne musste ich mir auch verdücken, besonders am Ende des Buches. Die Cover Gestalltung ist echt gut gelungen. Sehr mysteriös und auch etwas gruselig. Sterne:Ich gebe dem Buch 5☆ von 5☆ Sterne.

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  • Spannender Jugendpsychothriller

    In einer Sommernacht wie dieser

    Miramis

    21. November 2016 um 22:37

    Sommer in Brandenburg - Leonie, genannt Leo, verbringt die Ferien in der frisch renovierten Wochenendvilla ihres Vaters am Potsdamer See. Aber kaum dort angekommen, wird sie mit Mord und Totschlag konfrontiert. Was hat der geheimnisvolle Alexei mit dem Mord an einem Bauvorarbeiter zu tun? Und ist er auch für einen weiteren Toten verantwortlich? Trotz aller ungeklärter Fragen kann sich Leo der Anziehung dieses ganz besonderen Jungen nicht entziehen und versucht mit ihm gemeinsam, dem Rätsel auf die Spur zu kommen. Dabei kommt sie Stück für Stück Alexeis Vergangenheit näher und deckt dabei eine unheilvolle Spur auf, die sie selbst in Gefahr bringt... Nachdem ich von Tanja Heitmann bisher nur ein Buch aus dem Bereich Phantastik gelesen hatte und damit sehr gut klar kam, wollte ich gerne ausprobieren, ob sie auch jenseits dieses Genres eine gute Story liefern kann. Das kann ich am Ende der Lektüre vorbehaltlos bejahen, mir hat dieser Jugendpsychothriller aus ihrer Feder nämlich sehr gut gefallen. Das Setting fand ich sehr ansprechend - ein Sommer am See in einer Villa mit einem wunderschönen Garten, heiße Tage und laue Nächte, das fühlte sich richtig gut an. Schnell wird diese Idylle aber verdüstert, denn es ist keine leichte Kost, die uns da präsentiert wird. Während zunächst noch Leos Status als Kind reicher Eltern und verwöhnte Tochter im Vordergrund steht, geht es sehr bald ans Eingemachte und wir haben einen waschechten Kriminalfall, der zunächst Rätsel aufgibt. Als Kontrast zu Leo hat Alexei ein unstetes und perspektivloses Leben; er hat gewaltige psychische Probleme, hat kein richtiges Zuhause, lebt von Gelegenheitsjobs und schleudert von einer Katastrophe in die nächste. Dennoch entspinnt sich zwischen den beiden eine leidenschaftliche Liebesgeschichte, die fortan im Mittelpunkt der Handlung steht. Beide werden immer wieder auf die Probe gestellt und müssen ihre Gefühle und Handlungen hinterfragen. Dennoch spielen Werte wie Verlässlichkeit und Ehrlichkeit eine wichtige Rolle. Und nicht zu vergessen, Alexeis Vergangenheit, die wie eine schwarze Wolke über ihm hängt und der Auslöser für eine unheilvolle Entwicklung auch in der Gegenwart ist. Ich finde es sehr gelungen, wie Tanja Heitmann ihre Erzählung aufbaut, die emotionale Seite ihrer LeserInnen anspricht und dabei den Spannungsbogen kontinuierlich ansteigen lässt. Das Spiel zwischen Leo und Alexei ist ihr dabei besonders geglückt; sie lässt tief in die Psyche ihrer Protagonisten einblicken und webt daraus ein dichtes Konstrukt, das die Leser emotional mitfiebern und immer ein wenig im Unklaren lässt. Die Auflösung ist zwar logisch durchdacht, für meinen Geschmack aber ein wenig arg dick aufgetragen. Dieser Umstand konnte mir aber den Spaß an der Lektüre nicht mehr nehmen. Vom Sprachstil her ist Tanja Heitmann sehr variabel. Sie schafft es, poetisch verzauberte Bilder zu schaffen, wenn es um ein romantisches Stelldichein zwischen duftenden Blumenstauden geht oder um eine Sommernacht am See; gleichzeitig bedient sie sich aber auch einer flapsigen Jugendsprache, die beim Zielpublikum gut ankommen dürfte. Ich bin mit beidem sehr gut zurecht gekommen und hatte niemals Langeweile mit dem Buch. Eine klare Leseempfehlung für jugendliche und junggebliebene LeserInnen!

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  • Geheimnisse lauern in der Dunkelheit..

    In einer Sommernacht wie dieser

    SallysAngel

    19. October 2016 um 18:22

    Als die 17-jährige Leo auf den undurchschaubaren Alexei trifft, gibt der ihr nicht nur Rätsel auf, sondern bringt auch ihre Gefühle ganz schön durcheinander. Doch dann passiert ein Mord, und Leo muss sich fragen, ob Alexei etwas damit zu tun hat. Dass sie trotzdem weiterhin an ihn glaubt, bringt sie am Ende sogar in Lebensgefahr. Aber es macht Leo auch stärker. Kann sie ihrer Liebe wirklich trauen?Meine Meinung:Schreibstil:Der Stil der Autorin gefällt mir super gut. Poetisch, aber auch düster und ausdrucksvoll. Ab und an Elemente der Jugendsprache.Die Perspektive der dritten Person ermöglicht einen guten Blick auf den Handlungsstrang.Besonders schön fand ich die unheimlichen kurzen Kapitel - seid gespannt.Charaktere:Hier muss man schon einige Unterschiede benennen. Während die wichtigen Protagonisten schöne Tiefe haben, so sind einige der Nebencharaktere sehr oberflächlich und klischeehaft gehalten.Kiffender Dreadhead, schnöseliger Vater mit sehr junger Zicke. Dafür macht Leo eine großartige Wendung durch und Alexei überzeugt einfach mit seiner geheimnisvollen Aura.Cover:Das Cover finde ich unglaublich schön! Die vielen kleinen Details und Akzente machen es zu etwas Besonderem und einem echten Blickfang im Regal und in der Buchhandlung. Es passt vor allem auch unglaublich gut zum Inhalt.Inhalt:Zum Inhalt kann man ohne Spoiler nicht viel erzählen ;) Das Grundprinzip Badboy - reiches Mädchen wurde aufgegriffen, aber zu etwas völlig anderem gemacht, als erwartet. Das Buch ist spannend, tiefsinnig, aber auch mit Witz und Thrill geschrieben. Eine thrillige Liebesgeschichte sozusagen?Schön auch, dass das Augenmerk auf reale Begebenheiten am Bau gelegt wird, so wird unterbewusst viel vermittelt.Am Ende gab es mir ein wenig zu viel Drama, aaaber eine unvorhersehbare Wendung.Ganz besonders schön fand ich auch das Setting in der Geschichte, einerseits romantisch, aber auch durchaus bedrohlich.Fazit:Ein Buch, dass durch kleine Abzüge 4 Sterne erhält.Es hat mich unglaublich gut unterhalten und daher trotz der "nur" 4 Sterne eine klare Leseempfehlung von mir!

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  • Im Wald lauern Geheimnisse ...

    In einer Sommernacht wie dieser

    fynna

    11. September 2016 um 14:54

    Leonie, genannt Leo, ist siebzehn Jahre alt und Tochter eines reichen Architekten. Als dieser sie in seine frisch gekaufte Villa einlädt, um die Sommerferien mit ihr zu verbringen, da ahnt sie nichts von dem, was auf sie zukommt. Denn die Villa ist noch mitten in der Renovierung und auf der Baustelle läuft nicht alles glatt, schon beim ersten Zusammentreffen legt sich Leo mit dem Chef an, der meint, alles mit seinen Schwarzarbeitern anstellen zu können. Einer, der ebenfalls gern mit ihm aneinander gerät ist der geheimnisvolle Alexei, Aushilfsgärtner. Er fasziniert Leo und gleichzeitig macht er ihr Angst, denn ein Mord passiert, Alexei ist mehr als verdächtig ... Und im Wald lauern dunkle Geheimnisse, grausame Geschichten, und Alexei schweigt sich aus. Ich bin auf dieses Buch tatsächlich zuallererst durch das wunderschöne Cover gestoßen. Ein großes Lob dafür an die Gestalterin, die vielen Oetinger-Büchern eine so schöne Hülle schenkt! Auf jeden Fall hatte ich mich auf eine einfühlsame, spannende Geschichte gefreut, für ein, zwei Nachmittage im Garten, einfach ein Sommerbuch. Und ich wurde nicht enttäuscht! Geschichten mit diesem Grundprinzip gibt es ja zu tausenden, braves Mädchen trifft geheimnisvollen Badboy, man glaubt es zu kennen. Doch Tanja Heitmann geht sensibel an die Sache ran und gleichzeitig mit viel Witz, sie versteht ihr Handwerk. Sowohl Alexei als auch Leo waren mir sofort sympathisch, und so ein toughes Mädchen als Protagonistin zu haben ist wirklich erfrischend. Und auch Alexei, der sich am Anfang noch verschlossen und hart gibt, wächst einem bald ans Herz, er trägt eine Trauer mit sich herum, ein schlimmes Geheimnis, und diese Ausstrahlung wird ganz wunderbar rübergebracht. Während manche der Nebencharaktere doch recht eindimensional blieben, der reiche Vater, der sich mit zickigen Mittzwanzigerinnen vergnügt, der Freund mit Dreads, obligatorisch dauerkiffend, der herzlose Bösewicht, aber es war nicht sonderlich störend. Das machen auch die wirklich gelungenen Beschreibungen des Waldes und vorallem des wunderschönen, zauberhaften Parks vor der Villa wieder wett. Zwischendurch alle paar Kapitel gibt es kurze Szenen einer Verfolgung im Wald, welche Spannung erzeugen und vor allem die Fantasie anregen. Denn obwohl die Liebesgeschichte und der Charakter Alexei hier eindeutig im Vordergrund stehen, gibt es auch einen gut durchdachten Thrillerteil. Ich hatte zwar recht schnell eine Ahnung vom Ausgang der Geschichte, die sich dann auch bestätigt hat, doch ist es nie vorhersehbar oder gar langweilig. Alles in allem würde ich "In einer Sommernacht wie dieser" Lesern ab 14 Jahren ans Herz legen, ein überraschend gutes Jugendbuch mit Tiefgang, Spannung und Witz. Sehr schön geschrieben, mal peotisch und düster, dann emotional und manchmal etwas zu viel seltsame Ausdrücke, die vielleicht Jugendsprache sein sollen, aber das gibt dem ganzen irgendwie auch einen eigenen Charakter. Am Ende ein wenig überdramatisiert und nicht wirklich überraschend, deshalb einen Stern Abzug, aber für mich hat sich der Kauf gelohnt!

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  • Spannende Atmosphäre

    In einer Sommernacht wie dieser

    SillyT

    11. September 2016 um 10:41

    Als die siebzehnjährige Leonie, genannt Leo, am Ferienhaus oder besser an der Ferienvilla, ihres Vaters ankommt, wird sie Zeugin eines unangenehmen Vorfalls. Einer der Arbeiter, die in Höchstgeschwindigkeit am Haus arbeiten, hat einen Unfall, doch der Vorarbeiter kümmert sich nicht. Stattdessen legt er sich mit Leo an, von der er nicht weiß, wer sie ist. Zunächst steht sie alleine diesem unangenehmen Menschen gegenüber, bis sie Unterstützung durch den achtzehnjährigen Alexei erhält. Es kommt zum Streit zwischen Alexei und dem Vorarbeiter, der später noch eskaliert. Als dann etwas später die Leiche des Mannes im Wald gefunden wird, gerät der undurchschaubare und scheinbar sehr explosive Alexei unter Verdacht. Hat er wirklich etwas mit dem Mord zu tun? Und was verbirgt er eigentlich vor Leo?Meine Meinung:Dieses Cover hat schon beim ersten Blick meine Aufmerksamkeit erweckt und nachdem ich dann den Klappentext gelesen hatte, musste ich dieses Buch unbedingt lesen. Tanja Heitmann beginnt gleich zu Anfang spannend und weckt die Neugier durch eine Szene in einem Wald, die zunächst so gar nicht zum Rest der Geschichte passen wollte. Solche Szenen folgen auch immer mal wieder innerhalb der Geschichte und werden erst so nach und nach klarer. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und gut verständlich, somit auch absolut passend für die Zielgruppe, aber auch mir hat es ein paar wirklich gute Lesestunden beschert, denn auch der Inhalt des Buches kann sich sehen lassen. Tanja Heitmann durchleuchtet sehr kritisch die Arbeitsstrukturen am Bau und wie auch heute noch viele Arbeiter, vor allem aus anderen Ländern, ausgebeutet werden. So bekommt man hier einen sehr guten Eindruck davon, dass auch in der heutigen Zeit noch viel zu klare Grenzen zwischen den Menschen gezogen werden. Auch der Krimi/Thrillerpart der Geschichte ist spannend und für mich nicht gleich durchschaubar, ich hatte sehr lange keinerlei Ideen, wer hier der Täter sein könnte. Allerdings gibt es auch sehr viele Szenen zwischen Leo und Alexei, die hin und wieder zu sehr in den Vordergrund drängen und für einen Thriller dann einfach zuviel Liebesgeschichte wurde.Erzählt wird das ganze dann von einem Erzähler in der dritten Person, so dass man einen guten Blick auf die Geschehnisse erhält und auch immer wieder Perspektivenwechsel bekommt, die einen neugieriger machen.Leo ist eine wirklich sehr sympathische Protagonistin, trotz des Reichtums ihres Vaters ist sie weder abgehoben noch arrogant. Ganz im Gegenteil, Leo setzt sich ein für die Menschen in ihrem Umfeld, sie hat ein großes Herz, ist aber für meinen Geschmack ein wenig zu leichtgläubig. Denn ich hatte hier ein wenig Schwierigkeiten, gleich nachzuvollziehen, warum sie Alexei sofort vertraut. Ja, er ist natürlich sehr attraktiv und geheimnisvoll, aber ich für meinen Teil wäre ein wenig vorsichtiger gewesen. Andererseits ist sie immer noch ein Teenager, auch wenn sie in anderen Situtionen sehr überlegt handelt. Alexei hingegen ist gerade im ersten Teil ein Rätsel, ich wusste nicht, ob und inwieweit man ihm vertrauen sollte. Erst als die Geschichte zwischen Leo und ihm ihren Lauf nimmt, beginnt auch Alexei sich zu öffnen und wird mir dadurch viel sympathischer. Auch die Nebencharaktere bekommen hier ihren Anteil, ich mochte z. B. Joschi sehr gerne, aber auch Viktor war mir sehr sympathisch, brachte mich aber auch zum Nachdenken, denn er bleibt auch eher undurchsichtig.Mein Fazit:Ein größtenteils spannender Jugendthriller, der auch ein wenig gesellschaftskritisch ist, mir persönlich war es ein wenig zu viel der Liebesgeschichte für einen Thriller, da diese immer wieder die Spannung herausnahm. Trotzdem hat mir das Buch sehr gut gefallen und es läßt sich flüssig lesen. Die Charaktere sind gut dargestellt und wirkten glaubhaft und durchdacht. Von mir erhält es eine Leseempfehlung!

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  • Eine Story,die mich vor allem mit seiner düsteren & mysteriösen Atmosphäre in den Bann ziehen konnte

    In einer Sommernacht wie dieser

    aly53

    09. September 2016 um 10:08

    Der Roman besticht vor allem zunächst durch seine ruhige und geheimnisvolle Atmosphäre. Die Charaktere, alles voran Leo und Alexei waren mir gleich sympathisch.Alexei hat mich durch seine geheimnisvolle Art in den Bann gezogen. er wirkt verletzlich und unruhig. Man merkt einfach gleich, daß er Ballast mit sich herumträgt. Was genau es ist, kann man zunächst jedoch nicht ergründen.Aber genau dieses , nicht wissen, hat mich dazu angespornt weiterzulesen. Weil ich unbedingt wissen wollte, was es damit auf sich hat.Als dann noch ein Mord geschieht und einmal wieder mehr alles im Dunkeln liegt, war ich wie gefesselt.Man ist gefangen zwischen Zweifel und Mißtrauen, das man irgendwann nicht mehr weiß, was man glauben soll.Man fragt sich immer wieder, hat er oder hat er nicht?Man ist hin- und hergerissen, genauso wie Leo, die ihm mehr als freundschaftliche Gefühle entgegenbringt.Ihre Gefühle sind tiefer, man hat das Gefühl, sie teilen eine Verbundenheit, die seelisch verwurzelt ist.Das sie sich gegenseitig heilen und stützen.Aber kann diese Liebe so viel Mißtrauen ertragen?Leo konnte ich sehr gut verstehen, bei dem was sie empfand. Man spürt einfach, daß sie an das gute im Menschen glauben möchte. Aber nicht weiß ob sie es kann.Der Autorin gelingt es sehr geschickt den Leser im unklaren zu lassen und dabei immer mehr Spuren zu legen. Verdachtsmomente hat man eigentlich nie. Man möchte einfach nur wissen, wie, was und warum.Doch man taumelt im Dunkeln und findet keinen Ausweg.Auch die Szenen im Wald tragen dazu bei, daß alles mysteriöser wird. Was hat das alles zu bedeuten?Nach und nach kommt man allem auf dem Spur.Man ist fassungslos, entsetzt und gleichzeitig erfährt man sehr viel Schmerz und eine Ausweglosigkeit die schier unüberbrückbar ist.Es ist eine Achterbahn der Gefühle die uns hier erwartet, aber dies auf sehr eindringliche Art und Weise.Man ist gefangen zwischen Faszination und Unglaube..Zwischendruch wird es zwar auch etwas langatmig, aber man kann sich trotzdem nicht lösen.Die Spannung ist dabei von Anfang an da, flaut jedoch hin und wieder mal etwas ab.Besonders interessant fand ich hierbei die Hintergründe, die mich doch schmerzlich ergriffen haben.Das Ende des Buches war dann nochmal ein richtiger Knaller. Sehr explosiv und adrenalingeladen. Ich saß da, wie erschlagen. Einfach weil man damit nicht gerechnet hatte. Dadurch schockt es umso mehr.Zwischendurch hätte ich mir auch etwas mehr Tempo gewünscht. Das ist eins der Romane, die vor allem durch ihre eindringliche und mysteriöse Atmosphäre in den Bann ziehen und einfach nicht loslassen.Hierbei erfahren wir die Perspektive zum größten Teil von Leo, aber auch weitere Charaktere kommen zu Wort. Das macht das ganze viel facettenreicher und man kann dadurch die Charaktere auch recht gut kennenlernen. Einige von Ihnen fand ich jedoch etwas zu blass. Da hätte ich gern noch mehr erfahren.Allesamt sind sie gut gezeichnet, authentisch und nehmen für sich ein.Ihre Handlungen und Gedankengänge sind meist gut nachvollziehbar gestaltet.Die einzelnen Kapitel sind normal gehalten.Der Schreibstil ist fließend und mitreißend gehalten.Das Cover und der Titel passen gut.Fazit:Eine eindringliche Story, die mich vor allem mit seiner düsteren und mysteriösen Atmosphäre in den Bann ziehen konnte.Eine Liebesgeschichte mit Krimilementen, die einfach nicht loslässt.Eine klare Leseempfehlung.Ich vergebe 4 von 5 Punkten.

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  • Für eine laue Sommernacht genau das Richtige!

    In einer Sommernacht wie dieser

    EddysFrauchen

    06. September 2016 um 18:01

    Inhalt: Leo macht Urlaub bei ihrem Vater. Alexei arbeitet als Gärtner in dessen Garten. Leo ist ein gutbetuchtes Mädchen. Alexei wohnt in dem Gartenhäuschen und kommt gerade so über die Runden. Nachdem die beiden immer wieder aufeinandertreffen, verlieben sie sich ineinander, doch ihre Liebe muss einige Hürden überstehen. Denn Alexei neigt zu Wutausbrüchen und hat öfter Gedächtnislücken. Und genau diese Lücken hat er, als ein Mensch umgebracht wird, mit dem Alexei immer wieder Probleme hat. Doch was hat er damit zu tun ? Und wem wird Leo mehr vertrauen ? Ihrem Verstand oder ihrem Herzen ? Charaktere: Leo, die sich überall einmischte und ihre Meinung anderen Menschen nicht vorenthält, war für mich sehr reif für ihr Alter. Das liegt mit Sicherheit auch an der Scheidung ihrer Eltern und den verschiedenen Internaten, die sie besucht hat. Alexei, der sehr zurückhaltend und in sich gekehrt war, konnte mich nicht ganz so erreichen. Zumindest, bis sich herausgestellt hat, was ihm in seiner Vergangenheit widerfahren ist. Zum Buch : Der Schreibstil der Autorin war flüssig und nicht zu umständlich, so dass man als Leser förmlich durch das Buch geflogen ist. Auch wenn es in einem Sommer spielt, lag für mich von Anfang an eine düstere Stimmung über dem Buch, die mich unterschwellig beim Lesen begleitet hat. Doch gerade diese Stimmung fand ich so super, denn sie hat mich voran getrieben. Ich wollte unbedingt wissen, wer diese „Einblenden - Im Wald“ hat. Und ich wollte erfahren, wer denn nun der Mörder ist! Ich habe zwischenzeitlich drei Personen im Visier gehabt und nur so viel : es war keine der drei! Erst kurz bevor die Auflösung kam, hat es bei mir gedämmert. Fazit: Ein super Jugendbuch, welches für eine laue Sommernacht genau das Richtige ist. In dem Buch geht es um die Liebe zwischen zwei Menschen, die verzehrend sein kann und manchmal auch Dinge mit einem anstellt, die schon weit über Liebe hinausgehen. Das Buch hat mich mitgerissen, aber nicht vom Hocker gehauen, deswegen 4 von 5 Sternen.

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  • Das Sommer-Jugendbuch 2016

    In einer Sommernacht wie dieser

    Blacksally

    04. September 2016 um 12:18

    Das Cover:Ich mag das Cover mit seinem Romantischen Touch sehr gerne. Man sieht den See, der in der Geschichte vorkommt. Unsere Protagonisten sitzen auf einem Steg in einer wunderschönen Nacht, umgeben von Glühwürmchen. Ich finde das sehr schön gemacht.Die Protagonisten:Leo ist 17 Jahre alt, sie ist ein Scheidungskind, das in einem Internat aufwächst. Man merkt beim lesen wie nahe es ihr geht, das ihre Eltern sie einfach so in ein Internat abgeschoben haben. So etwas wollte sie eigentlich nie. Im Buch verbringt sie ihre Sommerferien bei ihrem Vater, der sich ein neues Domizil gekauft hat. Bereits am Anfang merkt man, das Leo ein sehr Hilfsbereiter Mensch ist. Sie legt sich mit dem Bauleiter an, der einen Unfall mit einem Arbeiter vertuschen will, und geht dafür in die vollen. Eine tolle Protagonistin.Alexei kommt ursprünglich aus Moldavien, er ist 18 Jahre alt und arbeitet ebenfalls für den Bauleiter. Zum Glück konnte er sich etwas absetzen und hat einen Job im Garten bekommen, wo er zusammen mit dem alten Victor arbeitet. Leider gerät er dennoch immer mit dem Bauleiter aneinander und scheut sich auch nicht zuzuschlagen. Es bringt ihm viele Probleme, die er eigentlich garnicht hätte, wenn er nicht immer gleich so aggressiv werden würde. Trotzdem mochte ich ihn sehr, denn er ist ein mysteriöser Bad Boy, den es zu ergründen gilt.Der Schreibstil:Ich mochte den Schreibstil unheimlich gerne. Es gab selten ein Buch von dem ich mir so viele Zitate notiert habe. Die Geschichte ist einfach perfekt geschrieben. Sie hat einige lustige Szenen, aber auch welche zum Nachdenken und sogar zum Aufregen. Zum Beispiel kann ich das Handeln von Leos Vater nicht nachvollziehen. Aber genau so etwas braucht ein Buch eben auch. Es gibt auch einige Gänsehautmomente in denen ich das Buch kurz weglegen musste, um kurz darüber nachzudenken. Die Personen waren sehr detailliert beschrieben, sodass man eher das Gefühl hatte man liest über jemanden den man bereits kennt.Die Autorin:Tanja Heitmann, 1975 in Hannover geboren, studierte Politikwissenschaften und Germanistik und arbeitet in einer Literaturagentur. Sie hat bereits zahlreiche Romane veröffentlicht, viele davon im Bereich Mystery und Magie. Mein Fazit:Ein faszinierendes Buch, das ich garantier nicht zum letzten mal gelesen habe. Die Geschichte hat mich gefesselt und zum träumen gebracht. Ein wunderbares Jugendbuch, das perfekt zum Sommer passt.

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  • Ein Sommer ...

    In einer Sommernacht wie dieser

    Seelensplitter

    04. September 2016 um 09:45

    Meine Meinung zum Buch: In einer Sommernacht wie dieserAufmerksamkeit:Diesen Punkt gibt es in meiner Original Rezension auf meinem Blog ;).Inhalt in meinen Worten:Leo ist gerade in den Sommerferien bei ihrem Architekten Vater, der jedoch nicht wirklich Zeit für seine Tochter hat und gleichzeitig auch noch ein neues Haus sowie eine neue Freundin hat. Das führt nicht unbedingt zur Harmonie. Als dann auch noch Alexei und mysteriöse Tode auftauchen, ist klar, hier stimmt etwas nicht, doch was ist wirklich passiert und wer ist Alexei wirklich?Wie fand ich das Buch?Dieses Buch ist etwas eigensinnig, was aber nicht schlecht oder verkehrt ist. Die Sprache ist nicht total einfach, so dass es etwas anspruchsvoller ist, so was mag ich aber auch ganz gerne. Zugleich fand ich die Liebesgeschichte die in diesem Buch verwebt ist, sowie das Thema Posttraumatische Belastungsstörung sehr gewagt und dennoch genau so wurde das Buch spannend und riss mich mit sich.Dennoch möchte ich anmerken, dass eine Posttraumatische Belastungsstörung nicht immer so aussieht sondern auch andere Folgen mit sich bringen kann.Spannung:Anfangs war das Buch sehr ruhig und ich wusste nicht, wo das Buch hinführen wird, am Ende jedoch war mir klar, wer der Täter ist - an sich ist das gar nicht schlecht,. Jedoch fand ich gerade das Ende sehr schnell und es überschlug sich etwas. Auch wie das Ende gekommen ist, fand ich etwas schwierig, denn hier hätte ich mir gewünscht, das es etwas weiter ausgeholt worden wäre. Aber letztlich hat das Buch auch gerade durch das Ende so einige Pluspunkte bei mir gesammelt, denn wäre das Buch die ganze Zeit genau so spannend gewesen, wie am Ende wäre es Perfekt gewesen.Geschichte:In dieser Geschichte verstecken sich so viele verschiedene Blickwinkel (nicht vom Erzählstil), sondern was ist Moderne Sklavenarbeit? Was bedeutet Verrat, wie kann eine Beziehung glücken wenn doch alles dagegen spricht? Diese Mischung fand ich ziemlich interessant. Denn ich denke nicht sehr oft über Sklavenarbeit nach. Und doch sollte es jeder von uns mehr tun. Denn Sklavenarbeit hat nicht nur mit Sex zutun, wo man es am meisten vermutet. Sondern es gibt so viele verschiedene Arten.Charaktere:Waren für mich im großen und ganzen sehr gut geformt. Mir wurde beim Vater etwas zu viel Klischee hervor gezerrt und auch Elena war die typische die man sich für eine Osteuropäerin ausmalt. Obwohl gerade sie am Ende noch einmal eine sehr tragende Rolle erhält.Leo ist von Anfang nicht schüchtern, sondern wie ihr Name schon sagt, steckt in ihr ein Löwe. Alexei finde ich mit am besten gelungen, weil er erst am Ende auspackt, dafür aber zwischendrin seine Geschichte anschneidet. Auch wie er sich verhält, gerade mit seiner Geschichte fand ich nachvollziehbar und realistisch.Empfehlung?Ja. Denn mir hat es gefallen, dass die Autorin auch mal den nicht bequemen Weg gegangen ist und dadurch in ihrem Buch Punkte verweben konnte, die man nicht in jedem Buch findet.Jedoch sollte man sich auf ein Rasantes Ende einstellen, das zwar aufgelöst wird, aber nicht ganz rund ist.Sterne:Ich gebe diesem Buch 4 Sterne.

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  • Ein Buch voller Spannung und Dramatik!

    In einer Sommernacht wie dieser

    Line1984

    26. August 2016 um 08:55

    Ist das Cover des Buches nicht einfach wunderschön?Ich bin völlig verliebt in dieses Cover!Auf dieses Buch bin ich nur durch Zufall aufmerksam geworden.Das Cover sprang mit natürlich sofort ins Auge und weckte meine Neugierde.Auch der Titel und der Klappentext überzeugten mich auf Anhieb. Ich kannte die Autorin noch nicht das machte mich natürlich noch neugieriger!Ich begann mit dem lesen und war sofort mitten im geschehen.Zum Inhalt gebe ich an dieser Stelle nichts weiter, die Spoilergefahr ist einfach zu groß, außerdem sagt der Klappentext alles aus was man wissen muss.Leo ist 17 Jahre alt, für ihr Alter ist sie ziemlich reif und unglaublich willensstark, sie weiß ganz genau was sie will und lässt so leicht nicht unterkriegen.Im Verlauf der Story wächst Leo über sich hinaus, sie macht eine unglaubliche Wendung durch.Alexei hingegen war mir zu beginn etwas suspekt, ich war mir nicht wirklich sicher was ich von ihn halten soll. Er wirkt geheimnisvoll und unnahbar, es umgibt ihn etwas dunkles, doch ich bekam nicht zu fassen was genau es war, vielleicht lag es auch daran das er teilweise doch richtig aggressive war.Ich hatte schon Angst das dies die ganze Story über so bleiben würde, doch im Verlauf der Story gelingt es Leo das Vertrauen von Alexei zu gewinnen und ganz langsam beginnt sich Alexei auch zu öffnen.Der Schreibstil der Autorin ist sehr locker und flüssig, dadurch liest sich dieses Buch natürlich richtig angenehm.Einige unglaublich spannende und mysteriöse Momente fesselten mich an die Seiten.Zum Ende hin überschlugen sich die Ereignisse und ich kam aus dem staunen nicht mehr heraus.Die Dramatik nimmt zu und ich konnte es nicht glauben, meine Nerven waren zum zerreißen gespannt.Was die Autorin hier geschaffen hat ist einfach klasse, sie verknüpft eine zarte Liebesgeschichte mit ordentlich Thrill.Zusammenfassend gesagt hat mich dieses Buch wirklich gut unterhalten können auch wenn ich zugeben muss das es doch etwas vorhersehbar war, das tat meinen Lesevergnügen aber keinen Abbruch.Ich kann euch dieses Buch uneingeschränkt empfehlen.Fazit:Mit "In einer Sommernacht wie dieser" hat die Autorin ein spannendes und mitreißendes Jugendbuch geschaffen welches mich bestens unterhalten konnte.Dieses Buch bekommt von mir 4 Punkte.

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  • ein doch sehr guter Jugendroman

    In einer Sommernacht wie dieser

    Manja82

    21. August 2016 um 14:08

    KurzbeschreibungAls die 17-jährige Leo auf den undurchschaubaren Alexei trifft, gibt der ihr nicht nur Rätsel auf, sondern bringt auch ihre Gefühle ganz schön durcheinander. Doch dann passiert ein Mord, und Leo muss sich fragen, ob Alexei etwas damit zu tun hat. Dass sie trotzdem weiterhin an ihn glaubt, bringt sie am Ende sogar in Lebensgefahr. Aber es macht Leo auch stärker. Kann sie ihrer Liebe wirklich trauen?"In einer Sommernacht wie dieser" von Bestseller-Autorin Tanja Heitmann verbindet atmosphärische Romantik mit einer guten Portion Thrill.(Quelle: Oetinger)Meine MeinungDer Jugendroman „In einer Sommernacht wie dieser“ stammt von der Autorin Tanja Heitmann. Ich kannte die Autorin bereits vorher und war hier wirklich neugierig darauf was mich wohl in der Geschichte alles erwarten würde.Leo war mir sympathisch. Für ihre 17 Jahre wirkte sie auf mich bereits recht reif und erwachsen. Außerdem ist sie wirklich selbstbewusst, man kann ihre Handlungen soweit auch sehr gut nachvollziehen.Alexei ist ein Charakter, der sich mir zuerst nicht wirklich erschlossen hat. Er ist zum einen sehr geheimnisvoll und mysteriös, wirkte aber auch verschlossen und durchaus auch sehr aggressiv auf mich. Mit der Zeit aber bekam ich ein klareres Bild von Alexei, er öffnet sich mit der Zeit immer mehr und am Ende mochte ich ihn sogar richtig gerne.Die weiteren Charaktere der Geschichte sind Tanja Heitmann gut gelungen. Man kann sie sich vorstellen und ihre Handlungen soweit alle nachvollziehen.Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und man kommt leicht und locker durch die Seiten. Man ist als Leser gefesselt und möchte mehr erfahren.Geschildert wird das Geschehen aus Sicht von Leo. Tanja Heitmann hat hierfür die personale Erzählperspektive verwendet. Zwischendrin gibt es noch Abschnitte im Wald, die nicht aus Leos Sichtweise erzählt werden.Die Handlung beginnt sogleich, man findet sich direkt im Wald wieder, es ist auf Anhieb mysteriös. Dadurch wird auch direkt eine geheimnisvolle und mysteriöse Atmosphäre geschaffen, die den Leser in ihren Bann zieht. Überhaupt ist die gesamte Geschichte schon auch recht spannend gehalten. Allerdings die Liebegeschichte drängt sich doch zu sehr in den Vordergrund, da geht der Thriller doch ziemlich verloren. Dies fand ich ziemlich schade, denn auch wenn Spannung vorhanden ist, mehr geht immer, auch in einem Jugendthriller.Das Ende des Buches ist passend gewählt. Hier wird alles nachhaltig aufgelöst und man kann den Roman letztlich zufrieden zur Seite legen.FazitInsgesamt kann ich sagen ist „In einer Sommernacht wie dieser“ von Tanja Heitmann ein doch sehr guter Jugendroman.Gut gestaltete Charaktere, ein leicht und locker zu lesender Stil der Autorin sowie eine Handlung, die zwar spannend gehalten ist, in meinen Augen aber zu viel auf die Liebegeschichte eingehet, haben mich sehr gut zu unterhalten gewusst.Durchaus lesenswert!

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  • In einer Sommernacht wie dieser... von Tanja Heitmann

    In einer Sommernacht wie dieser

    ali-buchfreak

    19. August 2016 um 20:31

    Inhalt Leo verbringt ihre Sommerferien bei ihrem Vater. Dort lernt sie den verschlossenen Alexei kennen und verliebt sich in ihn. Und damit fangen die Dinge an, sich zu überschlagen und Leo muss sich fragen, ob sie ihm überhaupt noch vertrauen kann... Meine Meinung: Erstmal vielen Dank an NetzwerkAgenturBookmark und Lovelybooks.de für das Leseexemplar :) Ich war etwas skeptisch, als ich mich für das Buch bewarb. Die Leseprobe war zwar toll, aber ich habe schon viele negative Kritiken über die Autorin Tanja Heitmann gehört. Das ganze Buch über habe ich mich gefragt, was diese ganzen Leute denn haben, denn ich hatte überhaupt nichts daran auszusetzen! Die Protagonistin Leo war trotz des Familienvermögens sehr bodenständig und sympathisch. Sie ist sehr neugierig und fragt sehr viel, woran man sich anfangs erst gewöhnen muss. Allerdings wird durch diese Fragerei die Handlung gut vorangetrieben. Gerade durch ihre Fragerei gaben sie und der verschlossene Alexei ein ziemlich ungleiches aber auch sympathisches Paar ab. Joschi, Alexeis Kumpel, mochte ich auf Anhieb. Mit seiner lustigen Art lockerte er so manch eine Situation auf. Leos Vater und seine neue Freundin konnte ich gar nicht ab, so die klischeehaften, reichen Leute :D Die Handlung war bis kurz vor Schluss ziemlich unvorhersehbar, allerdings konnte ich schon ein paar Seiten vorher die Auflösung erahnen. Fazit: So wirklich was auszusetzen habe ich nicht, die Charaktere waren größtenteils sympathisch, die Handlung war spannend und bis kurz vor der Auflösung auch unvorhersehbar und der Schreibstil war auch gut. Alles in allem ein gelungener Jugendthriller :) 5/5 Sterne Infos: Oetinger Verlag 16,99€ / 17,50€ 366 Seiten 5/5 Sterne

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  • Tolle Geschichte mit spannenden Wendungen und einigen Überraschungen!

    In einer Sommernacht wie dieser

    Lienne

    07. August 2016 um 15:26

    Inhalt:Als die 17-jährige Leo auf den undurchschaubaren Alexei trifft, gibt der ihr nicht nur Rätsel auf, sondern bringt auch ihre Gefühle ganz schön durcheinander. Doch dann passiert ein Mord, und Leo muss sich fragen, ob Alexei etwas damit zu tun hat. Dass sie trotzdem weiterhin an ihn glaubt, bringt sie am Ende sogar in Lebensgefahr. Aber es macht Leo auch stärker. Kann sie ihrer Liebe wirklich trauen?"In einer Sommernacht wie dieser" von Bestseller-Autorin Tanja Heitmann verbindet atmosphärische Romantik mit einer guten Portion Thrill.Meine Meinung:Ein Buch voller Spannung, Action und überraschenden Wendungen! Den Schreibstil mag ich super gern. Flüssig und voller Spannung wird eine tolle Atmosphäre kreeiert. Die Geschichte fesselt mich, vorallem die Szenen im Wald sind super spannend. Die Protagonistin Leo finde ich toll - sie ist mutig und tough und lässt sich nichts gefallen. Es ist so schön zu sehen, wie sie sich in Alexei verliebt und die beiden sich langsam annähern. Es knistert zwischen den beiden. Auch Alexei ist mir sympathisch und ich war ewig lange auf seine Geheimnisse gespannt, die recht spät erst gelüftet werden. Clemens, Leos Vater hingegen und Bender finde ich furchtbar!! Generell finde ich die Vielfalt der Verhaltensweisen toll. Die Handlung blieb durchgehend spannend, wobei sie zum Schluss noch einmal rasant ansteigt. Das Ende ist sehr actionreich und überraschend! Fazit:Tolle Geschichte mit spannenden Wendungen und einigen Überraschungen! Das Buch ist eine tolle Mischung aus Jugendbuch, Romantik und Thriller. Lesenswert!

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  • Bekanntes Konzept wird fesselnd und leicht poetisch umgesetzt

    In einer Sommernacht wie dieser

    Weltentraeumerin

    01. August 2016 um 22:10

    Inhalt:Die siebzehnjährige Leo verbringt ihren Sommer in der neuen Villa ihres Vaters am Potsdamer See. Doch schon bei ihrer Ankunft muss sie feststellen, dass dort vor allem Schwarzarbeiter aus Osteuropa beschäftigt sind. Dann trifft Leo auf den undurchschaubaren, schweigsamen Alexei, der für Prügeleien bekannt ist. Dennoch gibt sie nicht klein bei und erhascht immer wieder einen Blick hinter seine Fassade. Aber dann passiert ein Mord und Leo muss sich fragen, ob sie Alexei entgegen ihrer Gefühle wirklich vertrauen kann - und welche dunklen Abgründe er versteckt ...Meine Meinung:Gerade im letzten Drittel wurde der Thrill-Faktor immer deutlicher. Durch den Mord und die Frage nach dem Täter und danach, inwieweit Alexei vertrauenswürdig ist, wird von Anfang an Spannung aufgebaut, sodass das Buch durchaus fesselnd war, obwohl es anfangs noch eher ruhig ist.Der Grundaubau ist allerdings nicht sonderlich neu und im letzten Drittel reimte ich mir die Zusammenhänge dann endgültig zusammen, auch wenn das der fesselnden Spannung keinen Abbruch tat und ich mir trotzdem nie hundertprozentig sicher war.Zwischendurch gibt es kurze Passagen auf gräulichen Seiten, die anfangs nicht klarzuzuordnen sind und dadurch noch mehr zu dem Spannungsaufbau beitragen.Der Schreibstil ist poetisch, gerade bei den Beschreibungen der Gefühle werden eindrucksvolle Vergleiche wie die mit einem Blumengarten verwendet, sodass die Gefühle nachempfindbar vermittelt werden. Auch die Kulisse der Villa mit ihrem ausgedehntem Garten, dem Wald und dem See lässt eine eindrucksvolle Atmosphäre entstehen.Auf der anderen Seite ist die Sprache teilweise aber auch sehr umgangssprachlich gehalten, und manchmal fand ich die ganzen Anglizismen fast schon übertrieben. Hin und wieder blitzt aber auch ein wenig Ironie auf.Zwischendurch gibt es kurze Sichtwechsel, auch wenn die Protagonistin Leo die meiste Zeit aus ihrer Sicht, ebenfalls aus der dritten Person, erzählt. Obwohl diese nicht weiter gekennzeichnet waren, gelang es mir in der Regel schnell, mich zurecht zu finden, zudem trugen sie oft zum Spannungsaufbau bei.Leo war mir sofort sympathisch, da sich nicht klein beigibt. Besonders nicht gegenüber dem unnahbaren Alexei, dem sie sich entschieden entgegenstellt. Sie fragt vielleicht manchmal etwas viel, ist aber direkt und selbstbewusst. Trotz der sofortigen Faszination für Alexei hinterfragt sie weiterhin ihre Gefühle.Was diese angeht, so kam es mir am Anfang ein wenig schnell vor, da sie aber so eindrucksvoll vermittelt wurden, störte das nicht weiter, zumal sich die Beziehung dann doch entwickelt und manchmal echt süß war.Alexei ist ein Bad Boy mit düsterer Vergangenheit, der zwar nicht viel sagt, gegenüber Leo dann aber doch charmant ist und der außerdem unter inneren Konflikten leidet, die dem Leser nachvollziehbar in den Passagen aus seiner Sicht vermittelt werden. Er war auch sehr vielschichtig und tiefgründig und ich musste ihn einfach ins Herz schließen.Insgesamt begrenzt sich die Geschichte auf eine übersichtliche Zahl an Charakteren. Leos Vater Clemens ist der egoistische, ignorante Reiche, der sich von ihrer Mutter getrennt und sie in ein Internat abgeschoben hat - sehr unsympathisch also. Aufgrund von Kindheitserinnerungen fällt es Leo trotzdem nicht immer leicht, das zu akzeptieren - hier hätte ich mir gewünscht, dass ein kleiner Einblick in diese Erinnerungen gegeben würde, um Clemens‘ Charakter tiefgründiger zu gestalten.Die anderen Nebencharaktere sind aber durchaus vielschichtig aufgebaut, gerade Joschi lockert die Schlagabtausche zwischen Alexei und Leo durch sarkastische Kommentare auf.Fazit: Fesselnder Thriller mit nachempfindbarer Liebesgeschichte und vielschichtigen Charakteren, gerade gegen Ende wird viel Spannung aufgebaut, Grundkonzept nicht neu, allerdings macht da der poetischer Schreibstil viel wieder wett

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