Tanja Janz Der ist ja nicht doof, nur irgendwie hochbegabt

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Inhaltsangabe zu „Der ist ja nicht doof, nur irgendwie hochbegabt“ von Tanja Janz

Tanja Janz tritt immer dann in Aktion, wenn andere schon aufgegeben haben: Schulen, die nur die nächste Pisa-Prüfung und das Zentral-Abitur interessiert, und Eltern, die am Ende ihrer Kräfte sind, weil sie schon seit der fünften Klasse mitpauken - Janz erlebt jede Menge Erziehungssünden und die Auswüchse der Schulmisere hautnah. Doch während sie die Versetzungsprobleme anderer Leute beseitigt, erlebt sie auch die verrücktesten Dinge und weiß heute, warum ein Nachhilfelehrer oftmals auch Therapeut, Koch, Chauffeur, Putzfrau oder Eheberater sein muss.

sehr sehr lustig ;)

— AnnaLange
AnnaLange

Nachhilfe war nie unterhaltsamer!

— sarius_leser
sarius_leser

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  • Leserunde zu "Der ist ja nicht doof, nur irgendwie hochbegabt" von Tanja Janz

    Der ist ja nicht doof, nur irgendwie hochbegabt
    TanjaJanz

    TanjaJanz

    Liebe Leser, mein neues unterhaltendes Sachbuch "Der ist ja nicht doof, nur irgendwie hochbegabt" ist am 20.09.2013 beim Bastei Lübbe Verlag erschienen. In dem Buch geht es um meine Erlebnisse als Nachhilfelehrerin, die ich in den letzten 20 Jahren mit Schülern, Eltern und Lehrern gemacht habe. 24 Geschichten zum Lachen, Staunen und Nachdenken. Zum Klappentext: Tanja Janz tritt immer dann in Aktion, wenn andere schon aufgegeben haben: Schulen, die nur die nächste Pisa-Prüfung und das Zentral-Abitur interessiert, und Eltern, die am Ende ihrer Kräfte sind, weil sie schon seit der fünften Klasse mitpauken - Janz erlebt jede Menge Erziehungssünden und die Auswüchse der Schulmisere hautnah. Doch während sie die Versetzungsprobleme anderer Leute beseitigt, erlebt sie auch die verrücktesten Dinge und weiß heute, warum ein Nachhilfelehrer oftmals auch Therapeut, Koch, Chauffeur, Putzfrau oder Eheberater sein muss. Andere Autoren über "Der ist ja nicht doof, nur irgendwie hochbegabt": "Frau Janz, bitte übernehmen Sie" - die Schulmisere in der Nachmittagssschicht.  Philipp Möller (Isch geh Schulhof) "Tanja Janz weiß, was die Nachhilfestunde geschlagen hat!  Meine Güte, kann Bildungsarmut unterhaltsam sein!" Kai Twilfer  Na, Lust auf die Leserunde bekommen? Dann beantworte mir bitte noch eine Frage: Warum möchtest du dieses Buch gerne lesen? Unter allen Bewerbungen verlose ich 20 Bücher.  Ich freue mich darauf mir euch das Buch gemeinsam zu lesen und zu besprechen. Das wird bestimmt ein riesen Spaß! Und nun viel Glück bei der Verlosung. Herzliche Grüße Tanja Janz

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  • Spannendes Buch über die Erlebnisse einer Nachhilfelehrerin, manchmal aber zu Klischee behaftet

    Der ist ja nicht doof, nur irgendwie hochbegabt
    Sweesomastic

    Sweesomastic

    04. April 2014 um 20:39

    Ab und an lese ich gerne mal ein Sachbuch. Vor dem Hintergrund, dass ich bald mein Referendariat beginne, interessieren mich natürlich Bücher über das Lehrerdasein besonders. Und so kam es, dass “Der ist ja nicht doof, nur irgendwie hochbegabt” von Tanja Janz sofort mein Interesse geweckt. Tanja Janz berichtet in ihrem Erstlingsroman von wahren Geschichten aus der Zeit als Nachhilfelehrerin. Dabei durfte ich lustige, unfassbare und traurige Geschichte lesen. Viele Aspekte haben mich sogar zum Nachdenken angeregt, einige erzeugten ein reges Kopfschütteln und mit wieder anderen Ansichten der Autorin stimme ich überhaupt nicht überein. Ich möchte hier nicht jede einzelne Erfahrung listen, zumal du dann das Buch nicht mehr lesen brauchst. Aber ich möchte einige Punkte, die ich mir markiert habe oder während des Lesens aufgefallen sind, kurz besprechen. Zunächst sollte ich erwähnen, dass ich trotz meines langsamen Lesetempos mich relativ zügig durch “Der ist ja nicht doof, nur irgendwie hochbegabt” geblättert habe. Das spricht natürlich für den guten und flüssigen Schreibstil der Autorin sowie den zahlreichen interessanten Themen. Darüber hinaus sind die Kapitel recht knappgehalten, alle nicht länger als 10 bis 15 Seiten. Da konnte ich manchmal nicht anders als schnell noch ein weiteres Kapitel zu verschlingen. Ein wichtiger Punkt, den das Buch eigentlich mehrfach anspricht, ist die Tatsache, dass “Nachhilfe nicht bedeutet, dass man einem ohnehin schon guten Schüler einen sehr guten, aus einem durchschnittlich Begabten einen Einstein macht. Nachhilfe bedeutet, dass man am Bodensatz der Schülerschaft herumkratzt und versucht, die müden Hirne der anwesenden Nachhilfeschüler zu einer minimalen geistigen Leistung zu bewegen.” (S. 18f.) Oder auch die Tatsache, dass ein Lehrer bestimmte Kinder ätzend finden kann, ist sowohl bei den Eltern als auch in der Öffentlichkeit verpönt. Als Lehrkraft muss man alle Kinder mögen. (S. 51) Und das sind nur zwei der vielen anregenden und nachdenklichen Quintessenzen der Erlebnisse von Tanja Janz. Leider hat mich die Autorin bei ca. drei Viertel des Buches verloren. Man merkt, dass sie zu einem Abschluss von “Der ist ja nicht doof, nur irgendwie hochbegabt” kommen möchte. So erläutert sie ihren weiteren Werdegang und vergleicht damalige Gegebenheit mit dem heutigen Stand. Dabei stellt sie Behauptungen auf, die aus eigener Erfahrung leider nicht der Wahrheit entsprechen. Weshalb ich mich die letzten 50 Seiten mehr über das geschriebene Wort geärgert habe. Schade. Fazit: Generell ist “Der ist ja nicht doof, nur irgendwie hochbegabt” ein wirklich spannendes Buch mit unzähligen interessanten Geschichten. Leider stellt Tanja Janz zum Ende hin einige Behauptungen auf, die aus persönlicher Erfahrung nicht den Tatsachen entsprechen. Dennoch hat sich das Sachbuch schnell und flüssig lesen lassen und die positiven Erinnerungen an die Nachhilfestunden übertrumpfen dann doch die Negativeindrücke.

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  • Der ist ja nicht doof, nur irgendwie hochbegabt

    Der ist ja nicht doof, nur irgendwie hochbegabt
    Samtpfote

    Samtpfote

    21. December 2013 um 16:25

    Beschreibung: Tanja Janz tritt immer dann in Aktion, wenn andere aufgeben. Bei dem, was ihr mit den Kids passiert, bleibt ihr das Lachen oft im Halse stecken. Vielen Eltern sehen nur die Noten, die Schüler freuen sich über den bequemen Hausaufgabenservice, und Janz kämpft gegen jede Menge Erziehungssünden und Wohlstandsprobleme an. Während sie sich mit den Versetzungsproblemen anderer plagt, erlebt sie die verrücktesten Dinge, und sie zeigt, warum ein Nachhilfelehrer oftmals auch Therapeut, Koch, Chauffeur, Putzfrau oder Eheberater sein muss. Inhalt: Tanja Janz hat sich noch nie für Mathe begeistern können. Ein Nachhilfelehrer nach dem anderen versucht sein Glück mit ihr und will sie durchs Abitur bringen. Wenigstens hat sie in den sprachlichen Fächern keine Schwierigkeiten. Ganz im Gegenteil, Tanja beginnt schon bald, anderen Schülern Nachhilfe in Englisch und Deutsch zu geben und verdient sich so, wie viele andere, ihr erstes Geld. Nach und nach reift in ihr der Wunsch, Lehrerin zu werden. Mit diesem Ziel im Hinterkopf besteht sie ihr Abitur und beginnt sofort, Deutsch und Englisch auf Lehramt zu studieren. Während des Studiums sucht sie sich einen Job als Nachhilfelehrerin und möchte alles anders und besser machen, als die Nachhilfelehrer, bei denen sie selber Unterricht gehabt hat. Dass dies nicht ganz so leicht fällt und dass man häufig immer wieder und wieder bei bei Adam und Eva beginnen muss, wird ihr dann aber ziemlich schnell klar. Meine Meinung: Tanja Janz schreibt sehr ehrlich und einfühlsam über ihren Alltag als Nachhilfelehrerin. Von Schülern, für die niemand mehr Hoffnung sieht, die aber eigentlich gar nicht so viele Defizite haben und von solchen, die von den Müttern als hochbegabt betitelt werden, die aber eigentlich gar nichts können. Nachhilfelehrerinnen haben einen anstrengenden und manchmal aussichtslosen Job. Die gute Bezahlung ist durchaus gerechtfertigt, wenn man sieht, welche Mühen und Probleme Tanja Janz täglich angetroffen hat und um welche Dinge sie sich nebst der Nachhilfe noch kümmern musste. Manchmal konnte ich fast selber nicht glauben, was ich gelesen habe. Tanja Janz muss eine absolut tolle und beliebte Nachhilfelehrerin sein. Was sie nämlich alles schon erlebt hat und wie sie von "ihren Kindern" erzählt; dieser gute Draht, den sie zu ihren Schülern hat, spricht definitiv für sie. Ein wichtiges Thema in ihrem Buch sind aber nicht nur die Schüler, sondern auch die Eltern und hier vor allem die Mütter. Von Helikoptermüttern, Müttern, die sich gar nicht interessieren und Müttern, welche die Nachhilfelehrerin gleich für sich selbst in Anspruch nehmen wird berichtet, aber auch von gewalttätigen Vätern und komplett bildungsfernen Familien, wie man sie sonst nur zur besten Sendezeit auf gewissen Kanälen des deutschen Fernsehens findet. Dieses Buch unterhält in seiner Ehrlichkeit und nicht selten kommen einige unglaublich witzige Anekdoten zusammen. Wenn aber Tanja Janz es wieder einmal mit einem Härtefall zu tun hat, mit Kindern, die eigentlich klug wären, deren Eltern sich aber keine Nachhilfe leisten können, mit Kindern, die in schlimmeren Verhältnissen wohnen, als wir uns das vorstellen können und mit Familien, die durch alle gesellschaftlichen Maschen gefallen sind, dann kommt auch sie an ihre Grenzen. Nicht zu knapp fällt deshalb auch ihre Kritik am deutschen Schulsystem aus. Ich muss dazu sagen, dass ich über diese Zustände in Deutschland ehrlich schockiert war. Ich habe schon selber einiges gehört und weiss auch, dass ich als Schweizerin von einem verhältnismässig absolut funktionierenden Schulsystem profitiere. Was ich aber in diesem Buch gelesen habe, überstieg meine Vorstellung eines nicht funktionierenden Systemes, die ich mir selber schon zusammen gereimt oder aus Erzählungen erfahren hatte. Was hier teilweise geschieht - und ich weiss, dass man diese Erfahrungen nicht generell auf ganz Deutschland übertragen kann, sondern vor allem auf das Erfahrungsgebiet von Tanja Janz, dass man aber trotzdem in gewissen Dingen vom Kleinen aufs Ganze schliessen kann - ist menschen-, ja kinderunwürdig. Ich habe nicht gewusst oder gesehen, dass es wirklich so schlimm ist und ich verstehe nicht, warum nicht ein Aufschrei durch die Menge geht, warum Eltern und Staat diese Zustände akzeptieren (müssen). Tatsächlich kann ich - zwar mit einiger Mühe aber trotzdem gelingt es mir - die Lehrer verstehen, welche irgendwann einmal vor dem System kapitulieren. Lehrer, welche ihre Stunden nur noch absitzen und sich nicht mehr für das Wohl der Schüler einsetzen können, sondern nur noch warten, bis sie in Pension gehen können. Was ich gelesen habe, verletzt teilweise europäisches Kinderrecht und ich bin froh darüber, dass ich meine Ausbildung in der Schweiz mache, auch wenn hier auch vielles alles andere als rund läuft, und dass es so engagierte Lehrpersonen wie Tanja Janz gibt, die wirklich mitten im Geschehen stehen und sich für die Verlierer des Systemes einsetzen, für die Kinder. Fazit: Ein sehr lesenswertes und kurzweiliges Sachbuch, welches fantastische Unterhaltung bietet und auch mit Gesellschaftskritik nicht spart. Zusätzliche Infos: Autorin: Tanja Janz Taschenbuch: 269 Seiten Verlag: Bastei Sprache: Deutsch ISBN 978-3-404-60750-1

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  • Die große Leserpreis 2013 - Buchverlosung!

    doceten

    doceten

    Buchverlosung: Gewinnt eure beliebtesten Bücher 2013 In den letzten Wochen konntet ihr auf LovelyBooks eure beliebtesten Bücher für den Leserpreis nominieren und in der Finalrunde für die 35 Favoriten in 15 verschiedenen Kategorien abstimmen. Die Resonanz beim diesjährigen Leserpreis war einfach überwältigend. Hunderte Blogbeiträge, viele Tausende Beiträge bei Facebook und Twitter und über 37.000 abgegebene Stimmen machen den Leserpreis 2013 zu einem der größten Publikumspreise im deutschsprachigen Raum. Als kleines Dankeschön an alle leidenschaftlichen Leser da draußen möchten wir zum Abschluss zehn feine Buchpakete mit vielen nominierten Büchern verlosen. So kannst du mitmachen Du nimmst automatisch am Gewinnspiel teil, wenn du unter diesem Beitrag folgende Frage beantwortest: Welches Buch ist dein absolutes Lieblingsbuch 2013? Damit wir bei der Verlosung deine Vorlieben berücksichtigen können, gib bitte auch gleich drei verschiedene Buchpakete an, über die du dich am meisten freuen würdest. Wir haben folgende Pakete für euch zusammengestellt: Romane Fantasy Krimi und Thriller Kinderbuch Jugendbuch Erotik Hörbuch Humor Liebesromane Historische Romane EDIT: Vor lauter Leserpreisfieber habe ich den Teilnahmeschluss vergessen. Alle Mitglieder, die hier bis zum Donnerstag, 5.12., kommentrieren, nehmen automatisch an der Verlosung teil. :-)

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  • Rezension - Der ist ja nicht doof, nur irgendwie hochbegabt

    Der ist ja nicht doof, nur irgendwie hochbegabt
    Briana

    Briana

    28. November 2013 um 01:23

    INHALT: Klappentext: Tanja Janz tritt immer dann in Aktion, wenn andere aufgeben. Bei dem, was ihr mit den Kids passiert, bleibt ihr das Lachen oft im Halse stecken. Viele Eltern sehen nur die Noten, die Schüler freuen sich über den bequemen Hausaufgabenservice, und Janz kämpft gegen jede Menge Erziehungssünden und Wohlstandsprobleme an. Während sie sich mit den Versetzungsproblemen anderer plagt, erlebt sie die verrücktesten Dinge, und sie zeigt, warum ein Nachhilfelehrer oftmals auch Therapeut, Koch, Chauffeur, Putzfrau oder Eheberater sein muss. Ich  hatte eine Aneinanderreihung von witzigen und amüsanten Ereignissen einer Nachhilfelehrerin erwartet; aber das Buch ist viel mehr als das. In den  Geschichten aus den Nachhilfestunden, begleitet man die Autorin auf ihrem Weg von der Uni über Nachhilfeschulen, Praktikum im Gymnasium und privatem Nachhilfeunterricht und das in einer unterhaltsamen Art. TITEL & COVER: Das Cover mit der Eule gefällt mir gut und ist auch passend  zum Thema und  die Eule begleitet uns durch das Buch. Der Titel des Buches  bezieht sich auf ein  Zitat einer Mutter, die dies über ihren Sohn sagt.   MEINUNG: Das Lesen des Buches macht Spaß. Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen. Die Einteilung in einzelne Kapitel mit Kapitelüberschriften macht die Lektüre sehr angenehm und das Buch lässt sich zügig lesen. Hier wird sehr ehrlich über Schüler berichtet. Über ihre guten und schlechten Seiten, ihre Probleme, ihre Sorgen und Freuden. Mancher Nachhilfelehrer wird sich darin schmunzelnd wieder finden und sicher auch der ein oder andere Schüler Ich würde dieses Buch nicht als Sachbuch  bezeichnen, wohl eher als einen lustigen Roman/ Tatsachenbericht  über die momentane Elterngeneration, die Bildungsmisere, das Schulsystem und das Leben eines Nachhilfe- lehrers/lehrerin. FAZIT: Der Autorin ist ein äußerst kurzweiliges/r, lustiges/r  Sachbuch/Roman gelungen, dass zum Nachdenken und Hinterfragen anregt. Mir hat es sehr gut gefallen und ich empfehle es gerne weiter.

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  • Rezension: Der ist ja nicht doof, nur irgendwie hochbegabnt - Tanja Janz

    Der ist ja nicht doof, nur irgendwie hochbegabt
    Hikari

    Hikari

    16. November 2013 um 13:02

    Der Buchtitel bezieht sich auf ein Zitat einer Mutter, die genau dies über ihren Sohn sagte. Dies geschieht in einer von den vielen amüsanten und nachdenklichen Anekdoten, die Tanja Janz aus ihrer 20jährigen Erfahrung als Nachhilfelehrerin zu bieten hat. Das Buch beginnt mit Tanja als Schülerin selbst und ihren eigenen ersten Nachhilfelehrern für Mathematik. Schon während ihrer späteren Schulzeit beginnt sie selbst dann als Nachhilfelehrerin anzufangen - vor allem für Deutsch und Englisch - und behält dies neben Studium und co. bei. Daraus resultiert dieses Buch - ein sehr unterhaltsames und amüsantes Buch mit etlichen lustigen Anekdoten. Aber auch guten und intelligenten Gedanken zum Schulsystem, Erziehung, der eigenen Motivation und den Schülern. Die Mischung gelingt Tanja Janz bravurös und hat mich gut unterhalten und selbst nachdenken lassen. Als ehemalige Erzieherin hatte ich zwar eher das jüngere Klientel und vor allem dabei die ganz Kleinen in Betreuung, doch auch dort merkt man das Schulsystem in Kita und an den Eltern bereits. Für mich war es also ein weiteres Abtauchen in Bekannte und Unbekannte Gefilde, die einiges erleuchtet, anderes erheitert haben. Schlußendlich ist das Buch für alle, die sich selbst als Schüler, Nachhilfelehrer, Elternteil oder einfach als Mensch darin wiederfinden können. Ein amüsanter und gut durchdachter Blick hinter die Kulissen und auf unterschiedlichste Schicksale und Charaktere. Lesenswert.

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  • amüsante Lektüre für (Nachhilfe-)LehrerInnen und -Schüler

    Der ist ja nicht doof, nur irgendwie hochbegabt
    kalemannia

    kalemannia

    11. November 2013 um 18:08

    Tanja Janz ist erfolgreiche Nachhilfelehrerin und das seit vielen Jahren. In der Oberstufe fing sie an, während ihres Studiums der Germanistik und Anglistik (natürlich auf Lehramt) machte sie weiter und heute ist sie immer noch nicht davon losgekommen. 20 Jahre Nachhilfeunterricht liefern natürlich jede Menge Material für lustige Geschichten, die uns Frau Janz auch wirklich unterhaltsam niedergeschrieben hat. Die Lektüre des Buches hat mich sehr oft zum Schmunzeln gebracht, kannte ich doch die ein oder andere Situation zu gut aus eigener Erfahrung. An anderen Stellen kam es mir leider so vor, als versuche Frau Janz jegliche Klischees in ihr Buch zu packen, die das Lehrerdasein so mit sich führt. Das spiegelt sich alleine in der Wahl der Namen wieder (Ich muss hier zugeben, auch ich bin Lehramtsstudentin und habe Namens-Vorurteile, die ich nicht ausblenden kann). An einigen Stellen bekam ich auch ein schlechtes Gewissen, denn irgendwie hat Frau Janz immer die richtige Antwort parat für jeden schweren Schüler und kam mir fast wie eine Musterpädagogin vor. An sich kennt man die Lehrer-Schüler-Geschichten mittlerweile zu genüge aus Büchern wie "Frau Freitag" und co. Aber gerade Frau Freitag hat es immer wieder geschafft, dass ich dadurch, dass keine zusammenhängende Geschichte existierte, in der Mitte des Buches immer den Drang hatte, nicht weiterzulesen, obwohl ich die Bücher superwitzig fand. Bei Tanja Janz hatte ich das nicht! Aber es waren mehr die zwischenmenschlichen Dinge, die mich bei ihrem Buch überzeugt haben, als die pädagogischen Vorbild-Geschichten. Ich fand es rührend, wie sich Tanja Janz um einige Schüler kümmerte, sie fast so wie ihre eigenen Geschwister behandelte. Ein weiterer Pluspunkt: Die ganze Buchgestaltung mit den vielen Eulen gefällt mir super! Sollte ich aber nur nach dem Inhalt bewerten, komme ich auf folgendes Fazit: Tanja Janz ist ein superlustiger/s Roman/Sachbuch gelungen, dass man wirklich jedem ans Herz legen kann, der sich mit der Materie selbst beschäftigt. Für jeden Lehrer oder Nachhilfelehrer wird das Buch ein Vergnügen sein, vielleicht sogar auch für "Normalos". Mir jedenfalls hat es sehr gut gefallen und ich kann es ruhigen Gewissens weiterempfehlen.

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  • Nachhilfelehrer mit starken Nerven braucht das Land...

    Der ist ja nicht doof, nur irgendwie hochbegabt
    CHRISSYTINA

    CHRISSYTINA

    08. November 2013 um 11:08

    Zum Inhalt: Schon in der Oberstufe beginnt Tanja Janz, Nachhilfe in Deutsch und Englisch zu geben. Während des darauffolgenden Lehramtsstudiums leitet sie sogar eine Filiale ihres Nachhilfeinsitutes. Was anfangs nur ein Nebenjob sein sollte, entwickelt sich schnell zu einer echten Leidenschaft - Frau Janz ist Nachhilfelehrerin mit Herz und Seele, nun schon seit 20 Jahren. Und so kommt es, dass sich ihre "Nachhilfe" schnell auch auf andere Lebensbereiche ihrer Schüler ausdeht. Denn Tanja ist nicht nur Nachhilfelehrerin, sondern auch ein verständnisvoller Kumpel. Daher darf sie auch schon einmal erklären, warum man als Zehnjährige noch nicht den perfekten Zungenkuss beherrschen muss oder warum man als 14-jähriger noch nicht Auto fahren sollte. Außerdem fungiert sie unter anderem als Wecker, als Konzertbegleiterin, als Partytaxi und Lebensretterin. Aber die Schüler sind das Eine, ihre Lehrer und Eltern stellen für Nachhilfelehrer oft eine besondere Herausforderung dar. Und auch hierzu hält Tanja Janz' Buch einige interessante Geschichten parat. Außerdem erfahren wir in diesem Buch, wie es dazu kam, dass Frau Janz sich gegen eine Laufbahn als Gymnasiallehrerin entschieden hat. Meine Meinung: Ich habe mich sehr über Frau Janz' Geschichten amüsiert und meinem Mann immer wieder einzelne Passagen daraus vorgelesen, weil ich sie einfach zum Brüllen fand. Tanja Janz beweist bei der Schilderung ihrer Erlebnisse als Nachhilfelehrerin ein großes Maß an Einfühlungsvermögen und Geduld. Manchmal dachte ich beim Lesen "Hilfe, diesen Schüler hätte ich schon längst erwürgt", aber Tanja Janz meistert alles mit großer Gelassenheit. Das Buch liest sich leicht und flüssig, ich konnte es gar nicht mehr aus der Hand legen. Fazit: Mir hat das Buch wahnsinnig gut gefallen. Es ist nicht einfach nur witzig, sondern auch noch sehr intelligent, da darin viele Themen rund um das deutsche Bildungssystem aufgegriffen werden. Ich werde diese überaus sympatische Autorin gerne weiter verfolgen und hoffe auf weitere Werke von ihr.

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  • Schonungslose Einblicke in den Alltag einer Nachhilfelehrerin

    Der ist ja nicht doof, nur irgendwie hochbegabt
    AlSuFe

    AlSuFe

    06. November 2013 um 11:01

    "Der ist ja nicht doof, nur irgendwie hochbegabt" von Tanja Janz bietet Einblicke in den alltäglichen Wahnsinn einer Nachhilfelehrerin. Beschrieben werden anfangs die eigenen Erfahrungen mit Nachhilfelehrern, gefolgt von dem Einstieg in das Lehramtstudium, die Erfahrungen als Nachhilfelehrerin und die damit einhergehenden Freuden und Problematiken. Beim Lesen musste ich das ein oder andere Mal wirklich herzhaft lachen, da in dem Buch keinen fiktiven Geschichten, sondern wirklich erlebte Erfahrungen geschildert werden, denen ich durch eigene Erfahrungen hundertprozentig zustimmen kann. Beim  Lesen könnte man denken, dass es sich um teilweise überspitzt beschriebene Prototypen handelt. Wer jedoch selbst einmal nach der eigenen Schulzeit in einer Schule tätig war, wird wissen, dass es teils traurige Wahrheit ist, was in dem Buch beschrieben wird. Ich möchte nicht näher auf einzelne Geschichten eingehen, damit man selbst die einzelnen Nachhilfeschüler kennen lernen kann, aber es wird sehr schön beschrieben, dass Frau Janz als Nachhilfelehrerin oft mehr war als nur derjenige der zum Lernen kommt. Neben Beziehungsberatung und Konzertbegleitung, hat sie auch dem ein oder anderen aus der Patsche geholfen. Das Cover finde ich persönlich sehr schön, da es durch die Eule und die Sprechblase "Der ist ja nicht doof, nur irgendwie hochbegabt" direkt ins Auge springt. Mir hat das Lesen sehr viel Spaß gemacht und ich denke, dass das Buch sehr lesenswert ist.

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  • Erfahrungen einer Nachhilfelehrerin im deutschen Bildungssystem

    Der ist ja nicht doof, nur irgendwie hochbegabt
    mamamal3

    mamamal3

    06. November 2013 um 10:20

    Die Autorin Tanja Janz berichtet von ihrer jahrelangen Tätigkeit als private Nachhilfelehrerin. Sie studierte und arbeitete nebenbei engagiert mit vielen verschiedenen Schülern und deren Eltern zusammen. Angefangen bei Gruppen unterrichtete und betreute sie die Kinder, später auch zuhause. Ihr Buch entführt in verschiedene soziale Schichten- sogar in eher problematischen Wohngebieten war sie unterwegs und sah auch den privaten Hintergrund des Kindes. Bei Schülern, die sie über mehrere Jahre begleitete entwickelte sich da auch schonmal eine bessere Bindung- da war sie teilweise sogar als Mutter- oder Freundes-Ersatz gefragt. Das Sachbuch mit vielen Fallbeispielen zeigt die Schwierigkeiten der Betroffenen mit dem deutschen Schulsystem und beschreibt aber auch Möglichkeiten, diesen zu entkommen. ---- Mir als schulkinderfahrener Mutter hat der Schreibstil der Autorin sehr gut gefallen. Interessant fand ich es auch, von den Problemen anderer Kinder zu lesen. Mich hat die Entscheidung von Fr. Janz beeindruckt, der geplanten Lehrerkarriere den Rücken zu kehren. Selbst ausgebildete Lehrer stehen nicht immer hinter dem deutschen Bildungssystem. Witzige, teils haarsträubende Erlebnisse berichtet sie auf unterhaltsame Weise- es macht Spaß zu lesen. Außerdem öffnet es neue Sichtweisen, denn zu oft wird ein Kind doch als faul abgestempelt. Nachhilfe bzw. das Lernen mit einer außenstehenden Person ist oft der Schlüssel zum schulischen Erfolg. Nicht jedes Kind will oder kann mit den Eltern gut lernen. Auch von völlig überdrehten Müttern wird berichtet- herrlich komisch und schrecklich zugleich. Beim Lesen überdenkt man auf jeden Fall auch das eigene Tun! Danke. :-)

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  • Der alltägliche Wahnsinn

    Der ist ja nicht doof, nur irgendwie hochbegabt
    Larischen

    Larischen

    05. November 2013 um 08:57

    Tanja Janz berichtet uns in ihrem Buch „Der ist ja nicht doof, nur irgendwie hochbegabt“ schonungslos ehrlich aus dem Alltag einer Nachhilfelehrerin. Wer hier jedoch nur pseudolustige, zusammenhangslos aneinander gereihte Geschichten erwartet - wie wir sie schon aus verschiedenen Berufs- und Gesellschaftsgruppen wie Lehrern, Lehrerkindern, Sozialarbeitern oder Kassierinnen kennen - ist falsch gewickelt. Die Autorin beginnt mit ihren eigenen Erfahrungen als (Nachhilfe)Schülerin, berichtet von ihrem Studium, ihrem Nebenjob der Nachhilfe und letztlich auch von ihrer späteren Berufswahl. Dabei nimmt sie mit viel Witz und Humor, aber auch der nötigen Ernsthaftigkeit, Eltern, Schüler, Lehrer und das Bildungssystem kritisch unter die Lupe. Mit ihrem Erfahrungsbericht schafft Tanja Janz es den Leser zu unterhalten und gleichzeitig zum Nachdenken anzuregen. Sie bewegt sich dabei stets auf einem hohen Niveau und verliert nie den Respekt vor Schülern, Eltern und Kollegen. Ich habe mich lange nicht mehr so gut und anspruchsvoll unterhalten gefühlt. Meine Erwartungen hat die Autorin weit übertroffen und ich kann das Buch jedem ans Herz legen, der sich für die Bildung in unserem Land interessiert. Manchmal hilft eben nur noch Humor um auf Missstände aufmerksam zu machen. Fünf Sterne und ein großes Dankeschön!

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  • Nachhilfegeschichten aus dem Leben gegriffen

    Der ist ja nicht doof, nur irgendwie hochbegabt
    irismaria

    irismaria

    03. November 2013 um 18:03

    Tanja Janz berichtet in "Der ist ja nicht doof, nur irgendwie hochbegabt - Unkorrigierte Geschichten aus der Nachhilfestunde" aus ihrer langjährigen Erfahrung als Nachhilfelehrerin. Neben vielen witzigen, anrührenden und auch erschreckenden Beispielen, die sehr unterhaltsam zu lesen sind, gibt das Buch auch einen Einblick in die Schul- und Nachhilfelandschaft unserer Zeit. Da ich selbst unterrichte, habe ich mich, meine Schüler und die Eltern in vielem wiedergefunden. Tanja Janz erzählt oft augenzwinkernd über diese Personen, aber man spürt immer, dass ihr das Wohl der Kinder und Jugendlichen, die sie unterrichtet, sehr am Herzen liegt. So wird sie manchmal zum Ersatz für die abwesenden Eltern oder zur „großen Schwester“. Ich kann "Der ist ja nicht doof, nur irgendwie hochbegabt“ sehr empfehlen!

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  • Authentische Nachhilfe

    Der ist ja nicht doof, nur irgendwie hochbegabt
    MelE

    MelE

    01. November 2013 um 13:43

    "Der ist ja nicht doof, nur irgendwie hochbegabt" ist das erste Buch der Autorin Tanja Janz und ich hoffe, das möglichst viele Leser in den Genuss des Buches kommen. Es ist als Sachbuch gekennzeichnet, einer Genre in der ich mich normalerweise nicht zuhause fühle.  Mir sprang aber der Titel förmlich ins Auge und da ich zur Zeit Schulbegleitung mache, bin ich mit manchem was die Autorin zum Besten gibt wirklich vertraut. Über L. könnte ich auch ein ganzes Buch schreiben ☺Die nette Eule vorne auf dem Cover begegnet uns auch im Buch und peppt dieses noch einmal gewaltig auf. Tanja Janz nimmt uns mit in die Nachhilfestunden mit vielen unterschiedlich geprägten Mädchen und Jungen. Über manche schlagen wir die Hände über den Kopf zusammen. Manche könnten wir einfach nur bemitleiden. Manche würde ich spontan sofort adoptieren und manchmal oder überwiegend sind es die Eltern oder auch Lehrer, die das Leben eines Nachhilfelehrers schreiben. Es ist sehr interessant so vielen unterschiedlichen Menschen zu begegnen. Wie wir alle haben sie ihre Ecken und Kanten. Gerade das ist es was das Buch so authentisch macht. Wer also meint, er würde ein Sachbuch lesen ist wirklich schief gewickelt. Es ist ein Lebensbericht und dieser präsentiert sich in all seinen Facetten. Wir könnten uns kringeln vor Lachen, wir können uns aufregen über Schüler, Lehrer oder Eltern und manches mal hätte ich am liebsten geweint, denn ich glaube das es einem sehr hilflos macht, wenn einem die Hände gebunden sind und man nicht eingreifen kann in das Geschehen. Nachhilfelehrer/innen sind so wie es im Klappentext beschrieben wurde nicht nur da um dem Schüler / der Schülerin etwas in Mathe, Deutsch und anderen Fächern beizubringen, sondern sind mitunter auch Seelsorger, Mediziner, Ersthelfer und oftmals auch Elternersatz. Ich könnte hier noch viele Berufsfelder mehr einfügen, denn das was Tanja janz hier geleistet hat fand ich schon bewundernswert. Man merkt ihre Liebe zum Beruf in jedem Wort und jedem Detail. Auch merkt man sofort, das die Geschichten nicht ausgedacht sein können, denn dazu wirken sie viel zu authentisch und gelebt. Von mir gibt es eine Leseempfehlung für ein Sachbuch, welches keines ist, dafür ist es einfach zu gigantisch gut. Ich flog durch die Seiten und war am Ende fast enttäuscht das es schon beendet ist. Ich hätte gerne mehr über Ernst - Oliver (ich hoffe tatsächlich der Name des armen Jungen ist nur erfunden worden) erfahren, denn dieser begegnet uns immer wieder im Buch und lässt uns schadenfroh grinsen, erstarren vor Schock oder eben mit ganz viel Mitleid einen Jungen begleiten, der zwar alles im Leben hat und dem doch alles zu fehlen scheint und das sind Eltern die ihm zuhören oder auch Nachts aus der Disco abholen würden, denn dann müsste nicht seine Nachilfelehrerin raus um zu retten was zu retten ist. Als Eltern wird man sich an der einen oder anderen Stelle vielleicht auch wiederfinden und gegebenenfalls sogar Fremdschämen. Die Müttermafia von Kerstin Gier hat gezeigt, das es tatsächlich Eltern gibt, die zwar das Beste für ihr Kind wollen, dadurch das die Freizeitplanung des Kindes komplett ausgefüllt ist, aber irgendwann kaum noch Freizeit und Freundschaftspflege möglich ist. Ist es wirklich gesund für unsere Kinder kaum noch Luft zum Atmen zu haben? Ist es nicht so, das auf den Schulen schon viel mehr verlangt wurde als früher. Sind unsere Kinder nicht schon ausgelastet genug? Bei der Müttermafia war es Fiktion mit einem kleinen Fünkchen Wahrheit, hier ist es eine Tatsache. Ich meine, meine Kinder sind sowieso die Besten auch wenn die eine "nur" reitet und der andere sich aktiv im Teeniekreis engagiert. Minimaus ist den ganzen Tag in der Betreuung. Irgendwelche Hobbys sind zeittechnisch nicht zu wuppen und es reicht mir, wenn sie sich 1 - 2 x die Woche mit ihren kleinen Freundinnen zum Spielen verabreden kann. Warum lassen wir unsere Kinder nicht einfach Kinder sein? Ich könnte so vieles anschneiden und verzichte jetzt einfach mal darauf und hoffe lediglich, das sich noch mehr Leser der Grundwahrheit unseres Schulsystems und unserer Erziehung als Eltern stellen wollen. Ich bin weder gerne Terror - Mutti, noch die Mutti deren Kinder nur an zweiter Stelle kommen, noch die Mutter, die ihr Kind von einem Termin zum Nächsten schleift. Ich wäre gerne die Allerbeste Mutti, die von ihren Kindern bedingunsglos geliebt wird und zwar weil ich weder dumm, noch hochbegabt, sondern irgendwas dazwischen bin ☺

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  • Schülersorgen - Lehrerplagen?

    Der ist ja nicht doof, nur irgendwie hochbegabt
    buchfeemelanie

    buchfeemelanie

    01. November 2013 um 08:36

    Dieses Buch bot mir eine breite Palette an Gefühlsregungen an: Viele belustigte Lacher, viele Kopfschüttler, einige Augenbrauen-Hochzieher, wenige Nasenkäuser und unbestimmte Laute. Cover und Titel passen gut. Der Schreibstil ist einfach toll. Herrlich flüssig und amüsant geschrieben, fliegen die Seiten nur so dahin und man erreicht  viel zu schnell das Ende des Buches. Sehr gut haben mir die einzelnen Kapitelüberschriften gefallen, die perfekt zum Inhalt gepasst haben. Wir lernen die Autorin als engagierte Nachhilfelehrerin (in spe) kennen, die nicht nur ihren Job erledigt, sondern auch wirklich etwas bewegen will und der ihre Schüler am Herzen liegen und für die sie sich auch einsetzt . So rettet sie diese auch außerhalb ihrer Dienstzeit und hat immer ein offenes Ohr für deren Probleme, die uns als Leser einen mords-spaß bereiten. Und natürlich gilt es auch immer wieder zu vermitteln und dabei möglichst neutral zu bleiben... Denken kann einem ja keiner verbieten ;-) Ich habe hier viele Lieblingsszenen entdeckt. Konnte manches Verhalten und einige Wohn-und Familiensituationen kaum glauben und war immer bestens unterhalten. Fazit: Hoch zufrieden über eine so gelungene Leseunterhaltung, die zum amüsieren einfach bestens geeignet ist.

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  • nicht nur lustig, sondern auch informativ und nachdenklich

    Der ist ja nicht doof, nur irgendwie hochbegabt
    katze102

    katze102

    30. October 2013 um 16:53

    Eigentlich hatte ich eine Aneinanderreihung von witzigen und zuweilen peinlichen Anekdoten erwartet; aber das Buch ist viel tiefgründiger. Anhand ihrer "unkorrigierten Geschichten aus der Nachhilfestunde", in denen es auch witzig zugeht, begleitet man die Autorin auf ihrem Weg von der Uni, Berufserfahrung in Nachhilfeschulen, Praktikum an einem Gymnasium und privatem Nachhilfeunterricht. So ganz nebenbei geht es aber auch um ihre Auseinandersetzung mit dem Schulsystem, der Bildungspolitik, den Regeln, denen man sich unterwerfen muß, wenn man als verbeamteter Lehrer tätig sein möchte. Wieviel Sinn und Unsinn steckt hinter dem Ganzen und wie bekommt man es hin, wenn man ein engagierter Lehrer bleiben will? Und nicht zuletzt: Wie engagiert oder interessiert sollte oder könnte man als Eltern sein - nicht nur an der Schule, sondern auch am eigenen Kind.... Insgesamt ein tolles Buch: es ist äußerst kurzweilig, durch lustige Begebenheiten aufgepeppt und doch, was ich erst übersehen hatte, ein Sachbuch, das hinterfragt und Denkanstöße gibt...

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