Tanja Kinkel , Giuliano Ferri Der Wal und das Mädchen

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Inhaltsangabe zu „Der Wal und das Mädchen“ von Tanja Kinkel

Der kleine Wal hatte es satt, den anderen hinterherzuschwimmen. Er wollte auch die Teile des Meeres kennenlernen, die geheimnisvoll glitzerten. Fröhlich stieß er Luft aus und schwamm in das helle Wasser. Auf einmal kratzte etwas an seinem Bauch, und im nächsten Moment fühlte er sich so schwer, dass er glaubte, kaum noch atmen zu können.
In der Walschule war der Wal immer der kleinste gewesen. Aber nun kam ein Wesen auf ihn zu, das noch viel kleiner war. Und statt einer Schwanzflosse hatte es zwei Beine! Ob Zweibeiner auch wussten, was Angst war? Er prustete durch sein Nasenloch. „Was bist denn du?“

Eine wunderschöne Geschichte, die Kindern Mut macht, neugierig zu sein, die Welt zu erkunden und Ängste zu überwinden...

— Lyke

Ein päd. wertvolles Kinderbuch (ab 3 J.), das von einem Mädchen, einem Wal und davon erzählt, dass man vor Wasser keine Angst haben muss ;)

— SigiLovesBooks

Ein nachhaltiges Kinderbuch, das Kindern ab 3 Jahren dabei hilft Ängste zu benennen und zu überwinden.

— camilla1303

Ein Muss für jedes Kinderbuchregal

— Amber144

Eine wunderbar einfühlsame Geschichte über Freundschaft, Zusammenhalt in der Familie und unter Freunden sowie Angstüberwindung.

— lehmas

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  • Eine liebevoll illustrierte Mut-Mach-Geschichte

    Der Wal und das Mädchen

    Lyke

    Beim ersten Lesen dieses Bilderbuches fiel mir sofort ein wunderbares Zitat von Astrid Lindgren ein, das meiner Meinung nach die Botschaft der Geschichte wunderbar aufgreift: „Sei frech und wild und wunderbar!“ Sicherlich hätte auch die bekannte Kinderbuchautorin ihre Freude an diesem Buch gehabt... ;) Tanja Kinkel, bekannt für ihre historischen Romane, hat zusammen mit dem Illustrator Giuliano Ferri eine wunderschöne Geschichte entwickelt, die Kindern Mut macht, neugierig zu sein, die Welt zu erkunden und Ängste zu überwinden. Im Mittelpunkt der Handlung stehen zwei unterschiedliche, jedoch gleichermaßen neugierige, kleine Wesen: Zuerst einmal wäre da das Mädchen Maria, das Angst vor dem Wasser hat und im Urlaub auf eigene Faust herausfinden möchte, was ihre Geschwister und Eltern so faszinierend daran finden und dabei unbewusst zur Heldin wird und ihre Angst überwindet. Zum anderen wäre da noch der kleine Wal, der ausreißt, um endlich einmal das helle Wasser an der Oberfläche des Meeres zu erkunden und sich dabei in große Gefahr begibt... Mir gefällt es sehr, dass die pädagogischen Botschaften hier ganz nebenbei und nie mit dem erhobenen Zeigefinger herausgearbeitet werden. Die Geschichte macht Kindern deutlich, dass sie mutig und neugierig sein dürfen und dass es in Ordnung ist, etwas Neues ausprobieren und entdecken zu wollen. Dabei läuft nicht immer alles glatt und man manövriert sich, wie der kleine Wal, oft schneller als gedacht in brenzlige Situationen. Trotzdem kann man sich auch dann Hilfe holen und trifft immer wieder auf Andere, die es gut mit einem meinen. Schön ist ebenso die Botschaft, dass auch große Wesen manchmal hilflos sind und ein kleines Mädchen seine Angst überwinden kann, indem es aktiv wird und Hilfe organisiert. Die Illustrationen sind in einem Aquarell-Stil gehalten und vermitteln durch die überwiegenden Farben Blau, Gelb und Grün ein warmes, sommerliches Gefühl. Wenig Text und große Bilder machen das Buch auch für kleinere Kinder und (Noch-)Nicht-Leser sehr attraktiv. Auf den Bildern gibt es viel zu entdecken und besonders der Wal ist wirklich gut getroffen und nicht zu verniedlicht dargestellt. Ganz zauberhaft sind die Bilder, auf denen Maria nah neben dem Wal steht, ihn sachte berührt und ohne Worte mit ihm zu kommunizieren scheint. Fazit Für dieses Buch kann ich eine klare (Vor-)Leseempfehlung aussprechen! Es ist für Kinder zwischen 3 und 6 Jahren geeignet, wobei etwas kleinere oder größere Kinder sicherlich auch Gefallen daran finden, da die Geschichte auf vielfältige Weise mit den Kindern zusammen entdeckt und bearbeitet werden kann. Ich freue mich schon darauf, das Buch im Oktober mit den Kindern auf der Arbeit zu lesen.

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    • 3

    Naibenak

    07. September 2017 um 10:08
  • Ein Bilderbuch mit Anspruch

    Der Wal und das Mädchen

    solveig

    30. August 2017 um 13:11

      Zwei neugierige Kinder stehen im Mittelpunkt der Geschichte: ein entdeckerfreudiges Walkind, dem sein Vorwitz beinahe zum Verhängnis wird, und ein Menschenkind, dessen Interesse an den Vorlieben anderer Menschen dem kleinen Wal schließlich das Leben rettet. Tanja Kinkel erzählt in einfachen, kindgerechten Worten, wie der unerfahrene junge Wal  -  anstatt brav mit seiner Walschule in tiefere Gewässer abzutauchen  -  während eigenständiger, unbekümmerte Erkundungen in seichte Gewässer und schließlich auf den Strand gerät. Die kleine Maria, die eigentlich große Vorbehalte gegenüber dem weiten, tiefen Wasser hat, und nachdenklich der Frage nachgeht, was ihre Familie dermaßen am Meer fasziniert, trifft zum Glück auf das Tier und erkennt, dass es in Lebensgefahr schwebt. Die meist ganzseitigen Bilder illustrieren und ergänzen den Text in harmonischen Farben. Sie lassen ebenfalls deutlich werden, dass die vorsichtig agierende Maria die Furcht des kleinen Wals gut versteht und eine Verbindung  -  auch ohne Worte  -  zwischen den beiden Lebewesen entsteht. So schlicht und klar wie der Text erscheinen auch Giuliano Ferris Illustrationen. Eindrucksvoll setzt der Künstler auch die unterschiedlichen Themen, die in der Geschichte miteinander verbunden werden, bildlich um: typisch menschliche Eigenschaften wie Neugier und Entdeckerlaune, die sich zu Gefahren entwickeln können; Angst vor Unbekanntem und auch den Wunsch, Bedrängten Hilfe zu leisten. Autorin und Illustrator haben die pädagogischen Ansätze dabei unterhaltsam verpackt, so dass die Zielgruppe der kleinen Leser (3 bis 6 Jahre) durchaus in der Lage ist, diese Thematiken zu verstehen, ohne sich belehrt zu fühlen. Sehr ansprechend und unterhaltsam! 

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  • Pädagogisch wertvoll, schön gestaltet - wer ab 3 möchte schwimmen lernen ohne Angst? :-)

    Der Wal und das Mädchen

    SigiLovesBooks

    29. August 2017 um 17:09

    Das Kinder- und Bilderbuch "Der Wal und das Mädchen" von Tanja Kinkel wurde (2017) vom Magellan-Verlag  nachhaltig hergestellt und veröffentlicht.Die bekannte Autorin hat hier - gemeinsam mit wunderschöner Illustrierung von Guiliano Ferri - eine schöne Geschichte geschrieben, die Kinder ab 3 Jahren ansprechen dürfte:Maria fährt mit ihrer Familie zum ersten Mal ans Meer. Sie ist sehr aufgeregt und hat ein wenig Angst vor den ungestümen Wellen. Gerade angekommen, kann sie es aber kaum erwarten und läuft (in einem unbeobachteten Moment) alleine zum Strand....Der kleine Wal, der es satt hatte, den anderen immer hinterherzuschwimmen, wollte auch den Teil des Meeres kennenlernen, der geheimnisvoll glitzerte. So schwamm er auf den helleren Teil zu, als die Walmutter einen Moment nicht achtgab....Etwas kratzt den Wal am Bauch - er steckt im Sand fest! Maria, die ein solch großes Tier noch nie zuvor sah, erzählt es ihren Eltern, die mit Eimern und Tüchern zum Strand eilen, in der Absicht, den Wal nicht der Austrocknung und der Sonne preiszugeben, bis die Flut ihn befreien kann....Es geht darum, schwimmen zu lernen (möglichst angstfrei) und auch Freunde zu finden, einander zu helfen. Mit wenig Text, aber sehr viel zum Betrachten (besonders auch zum gemeinsamen Betrachten wie auch zum Vorlesen geeignet) ist dieses schöne Kinderbuch der erfolgreichen Autorin ein pädagogisch wertvolles geworden, das Kindern helfen kann, die natürliche Angst vor dem Wasser, besonders vor dem Meer, zu überwinden und das Schwimmen zu erlernen, so wie es für den kleinen Wal selbstverständlich ist.Fazit:Ein wunderschön gestaltetes und getextetes Kinderbuch für Kinder ab 3 Jahren, das ich unbedingt weiterempfehle: Vor einem ersten Urlaub am Meer (oder auch an einem See) kann diese schöne Geschichte Kindern helfen, das Schwimmen zu erlernen - und keine Angst vor dem Wasser zu haben ("es trägt") ;)Sogar kleine (und sehr große) Wale! Von mir erhält es 5 (See)sterne!

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  • Ein Mutmach-Vorlesebuch für Kinder ab 3 Jahren

    Der Wal und das Mädchen

    camilla1303

    27. August 2017 um 16:41

    Das Kinderbuch „Der Wal und das Mädchen“ von Tanja Kinkel mit Bildern von Giuliano Ferri ist 2017 im Magellan Verlag erschienen. Was mir am Verlag ganz besonders gut gefällt ist, dass die einzelnen Kinderbücher sehr hochwertig sind und ich beim Vorlesen immer wieder das Gefühl habe, die einzelnen Bücher sind wirklich ausgesucht, um eine Botschaft zu übermitteln. Toll finde ich auch das „Natürlichmagellan“-Zertifakt, das bestätigt, dass die Bücher aus säurefreiem und chlorfrei gebleichtem Papier bestehen, die Farben auf Pflanzenölbasis und die Lacke auf Wasserbasis sind, lösungsmittelfreier Klebstoff verwendet wurde und die Bücher in Deutschland hergestellt werden. Magellan regt mit seinen liebevollen Kinderbüchern nicht nur die Fantasie unserer Kinder an, sondern pflanzt auch Bäume für unsere Umwelt. Schon allein deswegen sollte man eigentlich einen Extra-Stern vergeben. Aber nun zur Geschichte. Titelgetreu handelt es sich nämlich um die Geschichte eines Wals und eines Mädchens. Der kleine Wal langweilt sich in der Walschule und beschließt in einen anderen Teil des Meeres zu schwimmen. Maria fährt mit ihrer Familie ans Meer, doch sie hat Angst vor dem Wasser und den Quallen und kann nicht schwimmen. Als Marias Familie am Ferienhaus ankommt, läuft sie direkt an den Strand und sieht dort ein riesiges, dunkles Tier. Der Wal war gestrandet und hat Angst, dass er nicht mehr ins Wasser zurückkommt. Natürlich beschließt Maria ihm zu helfen. Mein Sohn war mit seinen 2 ½ Jahren nicht ganz die Zielgruppe für dieses wunderschön gestaltete Vorlesebuch. Aber die einzelnen Bilder haben ihn fasziniert und ich habe ihm in einfachen Worten die Geschichte zusammengefasst. So hatte auch er große Freude an dem Kinderbuch, das ich vor allem Familien mit Kindern ab 3 Jahren zum Vorlesen empfehle. Die Bilder sind liebevoll gezeichnet und nicht überladen. Mir gefällt besonders gut, dass sie eher detailgetreu sind, als verniedlichend. Vor allem der Wal ist ganz besonders gut getroffen und "Es hatte gar keine Zähne, sondern viele, viele Haare, als trüge es einen Besen im Mund.", kam schön zur Geltung. „Der Wal und das Mädchen“ ist eine wunderbare Geschichte über das Überwinden von Ängsten. Ein echtes Mutmachbuch, das ich gerne immer wieder vorlese.

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  • Eine schöne Geschichte über Neugier und Angst.

    Der Wal und das Mädchen

    Lujoma

    23. August 2017 um 13:58

    Der kleine Wal ist neugierig. Er will das Meer entdecken und nicht immer brav in der Walschule im tiefen Meer schwimmen. So nutzt er einen unbeobachteten Moment und schwimmt ins Helle. Doch plötzlich kratzt etwas an seinem Bauch, das Wasser zieht sich zurück und er hängt am Strand fest. Maria macht mit ihrer Familie Urlaub am Meer. Alle freuen sich, doch sie hat Angst vor den hohen Wellen, den Quallen… Als sie am Ufer einen gestrandeten Wal entdeckt, siegt die Neugier. Maria spricht mit dem Wal und gemeinsam mit ihrer Familie helfen sie ihm zurück ins Wasser. Ich habe schon einige historische Romane von Tanja Kinkel gelesen und so war ich neugierig auf ihr 1. Kinderbuch. Optisch ist das Buch ein echter Hingucker…. Wunderschöne, lebendig wirkende Bilder, die auch Emotionen transportieren, ein schönes Format… Meine (Tages-) Kinder ( 5 und 2,5, Jahre) waren ganz begeistert. Die Fünfjährige wollte die Geschichte immer wieder ansehen und vorgelesen bekommen, mit den Jüngeren habe ich nur die Bilder angeschaut und die Geschichte in einfachen Worten nacherzählt. Kinder können sich gut mit dem Wal und dem Mädchen identifizieren. Sie kennen die Neugier, weshalb man auch mal etwas Verbotenes tut, aber sie kennen auch Ängste vor Unbekannten oder Großem. Die Geschichte zeigt den Kindern wie wichtig Freundschaft, Vertrauen, Hilfsbereitschaft und Mut sind. Mir als erwachsenen Leser drängt sich die Frage auf, wieso die ängstliche Maria allein zum Meer geht. Nach meiner Erfahrung überwinden Kinder ihre Ängste eher an der Seite einer Person, der sie vertrauen. Mir gefallen die Bilder, die das Meer und den Wal zeigen sehr, sehr gut. Man spürt die Weite, das Licht, die Lebendigkeit. Die Zeichnungen von den Personen wirken auf mich eher steif. Sehr gut gefällt mir auch die Verwendung von natürlichen Farben und Lacken und die Nachhaltigkeit, auf die der Magellan-Verlag Wert legt Fazit: „Der Wal und das Mädchen“ erzählt eine schöne Geschichte an der Kinder ab 4 Jahren ihre Freude haben.

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  • Einfühlsame und mutmachende Geschichte

    Der Wal und das Mädchen

    Smilla507

    23. August 2017 um 09:16

    Maria macht Ferien am Meer. Die Begeisterung ihrer Familie kann sie nicht teilen. Sie hat Angst vor dem großen Meer, den hohen Wellen und den Tieren, die sich darin befinden und die man nicht immer sofort sieht. Gleich nach ihrer Ankunft entdeckt sie einen gestrandeten Wal. Er ist von seiner Walschule weggeschwommen, um neue Teile des Meeres kennenzulernen. Aber dass er plötzlich irgendwo mit Sand unterm Bauch feststecken würde, hatte er nicht eingeplant. Zum Glück kommt das Mädchen und holt Hilfe.So viel Wasser - das kann sehr beeindruckend sein für Kinder. Und Angst vor etwas zu haben dürften auch alle Kinder kennen. Mit Marie durchleben sie ein Abenteuer und können mitverfolgen, wie sie ihre Ängste vergisst, während sie dem kleinen Wal hilft. Nebenbei erfährt man ein wenig über diese geheimnisvollen Tiere, die man in unseren Breitengraden eher in Museen antrifft. Meine 6jährige Tochter wollte anschließend noch mehr über Wale wissen und wir haben uns im Internet angehört, wie Wale kommunizieren und singen. Auch meiner 4jährige Tochter gefiel der Wal und wie Marie ihm geholfen hat.Die Geschichte wird in eher ruhigen Worten erzählt. Man möchte wissen, wie Marie und ihre Familie den Wal wohl zurück ins Meer bekommen, was die Handlung spannend macht. Das Wort »Fluke« war für uns zwar neu, aber ich finde es toll, wenn man noch etwas Neues hinzulernt und seinen Wortschatz erweitern kann. Die Perspektiven wechseln sich im Übrigen ab oder fließen ineinander über - das hat mir besonders gut gefallen.Die Illustrationen sind nicht so überladen, weich gezeichnet und konzentrieren sich auf das Wesentliche. Sehr gelungen finde ich die Darstellung des Wals. Vom Text-Bild-Verhältnis und Verständnis würde ich das Bilderbuch ab 4 Jahren empfehlen. Wir haben diese Geschichte sehr genossen, zumal sie sich abhebt von denen, die wir in letzter Zeit (vor-)gelesen haben. Auf jeden Fall hat Tanja Kinkel - die man sonst eher von historischen Romanen her kennt - bewiesen, dass sie auch ein Händchen für Kinderbücher hat.

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  • Nettes Buch für kleine Meeresfans

    Der Wal und das Mädchen

    anushka

    22. August 2017 um 22:31

    Der kleine Wal hat keine Lust, mit der Walschule immer nur im dunklen, tiefen Wasser zu schwimmen. Also schwimmt er in einem unbeobachteten Moment zum hellen, glitzernden Wasser. Doch dann spürt er etwas unter seinem Bauch und das Wasser zieht sich zurück. Währenddessen ist Maria nicht besonders glücklich, dass sie mit ihrer Familie zum Urlaub ans Meer fahren muss, denn Maria hat Angst vor dem Meer. Als sie dort nun einen kleinen gestrandeten Wal sieht, kämpft sie gegen ihre Angst an, denn nur so kann sie ihm helfen ...Meine Kinder (zweieinhalb und fast sechs Jahre alt und beides Jungs) mögen dieses Buch und lassen es sich immer wieder vorlesen. Ihnen gefällt die Geschichte gut und der Große kann sich gut mit Maria identifizieren, da auch er Angst vor dem Meer, den Wellen und den Quallen hat. Außerdem kann er die Neugier des kleinen Wals gut nachvollziehen. Das Buch hat pädagogischen Wert, da es das Stranden von Walen thematisiert. Zugegeben, das ist vielleicht für deutsche Großstädter (und auch die meisten Küstenbewohner) nicht sonderlich relevant, für Kinder aber trotzdem sehr lehrreich, zumal die Handlung nicht unrealistisch ist und die Auflösung nicht auf magische Weise oder durch Superkräfte, sondern durch Nachdenken und Schlussfolgern alltagsnah geschieht.Auch die Bilder gefallen den Kinder. Sie transportieren die Stimmung eines heißen Sommertags mit viel Gelb und strahlendem Blau. Für mich ist es manchmal zu pastellig, aber die Farbqualität an sich ist sehr gut. Auch würde ich die Bilder nicht unbedingt als modern bezeichnen. Dafür sind sie aber nicht hektisch, überladen oder übermäßig verniedlichend. Das Einzige, das mich beim Vorlesen tatsächlich etwas gestört hat, ist der häufige Wechsel der Perspektiven. Bei jedem Umblättern wechselt die Perspektive von Maria zum Wal oder umgekehrt. Dem  finde ich selbst teilweise schon schwer zu folgen, obwohl ich selbst ja den Text vor Augen habe. Ich kann mir vorstellen, dass es für die Kinder noch einmal schwieriger ist. Und auch bezüglich des Wortschatzes fand ich den Text für Kinder jüngeren Alters an einigen Stellen etwas zu schwierig formuliert.Insgesamt sind wir aber von dem Buch angetan und wie von Magellan gewohnt, ist die Qualität sehr gut. Meine Kinder lassen es sich gern und immer wieder vorlesen.

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  • Von Walgesängen und der Überwindung von Angst

    Der Wal und das Mädchen

    heinoko

    22. August 2017 um 09:45

    Tanja Kinkel kannte ich bisher nur als Autorin guter historischer Romane. Deshalb waren meine Erwartungen an ein Bilderbuch, von ihr geschrieben, zugegebenermaßen sehr hoch. Eine hübsche Geschichte wird erzählt, keine Frage. Eine Geschichte von Neugier,  Angst,  von Freundschaft und der Überwindung von Angst, wenn Hilfe nötig ist. Der kleine Wal will nicht das machen, was die anderen Walkinder machen. Er will Neues entdecken! Und so schwimmt er ins Helle, Glitzernde, statt in der sicheren Tiefe zu bleiben. Maria fährt mit ihrer Familie in ein Ferienhaus am Strand. Sie hat Angst vor dem unberechenbaren Meer und vor den unsichtbaren Meeresbewohnern. Dennoch läuft sie allein zum Strand. (Eine Textstelle, die ich nicht wirklich nachvollziehen kann…) Maria findet den kleinen Wal, der von der Ebbe überrascht im Sand steckengeblieben ist und Hilfe braucht. Sie und ihre gesamte Familie halten den Wal mit Tüchern feucht und ziehen ihn schließlich, als die Flut wieder kommt, zurück ins Wasser. Was aber, bitte, ist eine Fluke? Dieser Begriff muss vermutlich auch von den Erwachsenen erst einmal nachgeschlagen werden müssen. Warum steht in diesem Bilderbuch (!) nicht einfach stattdessen das Wort „Schwanzflosse“ wie auch später im Text? Auf den Bildern gefällt mir der Wal bzw. das Unterwasser-Leben sehr gut, aber die Menschen sind allesamt leider hölzern, steif und geradezu unnatürlich gezeichnet. Doch das wird nur aus Erwachsenensicht stören, nehme ich an. Den Kinder-Lese-Test konnte ich zum Zeitpunkt des Erstellens der Rezension leider noch nicht machen.

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  • Ein Muss für jedes Kinderbuchregal

    Der Wal und das Mädchen

    Amber144

    21. August 2017 um 18:52

    Das Buch ist mir sofort wegen seinem wunderschönen Cover ins Auge gefallen. Die Farben sind genau richtig und das Cover ist so liebevoll gestaltet, dass ich mich sofort in das Buch verliebt habe.Durch das Cover kommt schon gleich das richtige Gefühl auf. Die Schrift ist sehr groß und die Seiten sind nicht viel bedruckt. Perfekt für Leseanfänger. Die Bilder passen genau richtig zum Text, der auf der Seite vorhanden ist. Auf den Bildern lässt sich zusätzlich zum Text noch sehr viel entdecken und das macht jede Seite zu einem kleinen Abenteuer. Wunderschön ist auch die sehr kindgerechte Sprache in kurzen Sätzen. In dem Buch wird die Neugier des Wals, der die hellen Wasserstellen kennen lernen möchte, sehr gut beschrieben. In Maria findet er eine Freundin, die das Meer eigentlich nicht mag.Ein tolles Extra finde ich, dass das Buch Farben auf Pflanzenölbasis, lösungsmittelfreien Klebstoff und Lacke auf Wasserbasis verwendet. Mich hat das Buch voll überzeugt und ich werde es auf jeden Fall demnächst schon verschenken.

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  • Buchverlosung zu "Der Wal und das Mädchen" von Tanja Kinkel

    Der Wal und das Mädchen

    Magellan_Verlag

    Die Walschule war schon lange unterwegs, und der kleine Wal hatte es satt, immer den anderen hinterherzuschwimmen. Immer musste er da tauchen, wo die anderen Walmütter mit ihren Kindern es taten.Aber warum?, fragte sich der kleine Wal. Er wollte auch die Teile des Meeres kennenlernen, die hell schimmerten und glitzerten. Die anderen konnten ruhig in der dunklen, dunklen Tiefe bleiben. Er war neugierig.Fröhlich stieß der kleine Wal Luft durch sein Blasloch aus. Er nutzte den Augenblick, als seine Mutter der Walschule vorsang, und schwamm flink in das helle Wasser ... Auf einmal kratzte etwas an seinem Bauch, und im nächsten Moment fühlte er sich so schwer, dass er glaubte, kaum noch atmen zu können.In der Walschule war der Wal immer der kleinste gewesen. Aber nun kam ein Wesen auf ihn zu, das noch viel kleiner war. Und statt einer Schwanzflosse hatte es zwei Beine! Ob Zweibeiner auch wussten, was Angst war? Er prustete durch sein Nasenloch. „Was bist denn du?“ Tanja Kinkel, geboren 1969, veröffentlichte bereits mit 19 Jahren ihren ersten Roman. Heute ist die gebürtige Bambergerin eine der erfolgreichsten Autorinnen historischer Romane, die in mehr als ein Dutzend Sprachen übersetzt wurden. 1992 gründete sie die Kinderhilfsorganisation Brot und Bücher e.V. "Der Wal und das Mädchen" ist ihr erstes Bilderbuch. Giuliano Ferri, geboren 1965, ist Absolvent der Kunstakademie in Urbino, Italien. Während des Studiums spezialisierte er sich auf Animation, widmet sich aber seit mehreren Jahren erfolgreich der Illustration von Kinderbüchern. Zusammen mit seiner Frau Monica und drei Kindern lebt er in seiner italienischen Geburtsstadt Pesaro. Bis zum 17. August habt Ihr die Chance, eines von 10 Exemplaren von Tanja Kinkels erstem Bilderbuch "Der Wal und das Mädchen" zu gewinnen, wenn ihr uns verratet, was Euch am Meer fasziniert! Wir halten die Flossen gedrückt! Euer Magellan-Team

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    • 113
  • Eine wunderbar einfühlsame Geschichte über Freundschaft und Angstüberwindung

    Der Wal und das Mädchen

    lehmas

    21. August 2017 um 10:56

    Als ich gelesen habe, dass Tanja Kinkel ein Bilderbuch für Kinder geschrieben hat, bin ich neugierig geworden. Bisher kenne ich nur historische Romane von Frau Kinkel. Wie wird sie sich wohl im Kinderbuchsektor schlagen? "Der Wal und das Mädchen" handelt von einem neugierigen kleinen Wal und dem Mädchen Maria, die Freundschaft schließen. Und schon einmal vorab: Der kleine Räuber (4) rief nach dem ersten Vorlesen sofort "Nochmal!", was in meinen Augen die höchste Auszeichnung für ein Bilderbuch ist. Im Moment lesen wir das Buch jeden Tag.  Schauen wir uns also die Geschichte genauer an: Der kleine Wal möchte nicht immer mit der Walschule mitschwimmen. Er ist neugierig auf die helleren Stellen im Wasser. Und so folgt er eines Tages seiner Neugier und durch die einsetzende Ebbe strandet der kleine Wal. Auf der anderen Seite lernen wir Maria kennen. Sie befindet sich auf dem Weg zum Ferienhaus am Meer. Maria hat Angst vor dem Meer, der Größe und den hohen Wellen, aber auch vor dessen Bewohnern. Sie kann die Faszination der anderen Familienmitglieder nicht verstehen und so rennt sie, während die anderen das Gepäck ins Haus schaffen, an der Strand und findet dort den kleinen Wal. Vorsichtig nähern sich die beiden an und lernen sich kennen. Maria wird schnell klar, dass der Wal Hilfe braucht und ruft ihre Familie. Gemeinsam starten sie eine Rettungsaktion, während der Maria nicht von der Seite des Wals weicht. Sie erkennt, dass auch der große Wal Angst hat: vor der Sonne und der Ungewissheit, ob er es wieder zurück ins Meer schafft. Gegenseitig helfen sie sich, ihre Ängste gemeinsam zu überwinden und schließen Freundschaft.  Das Buch wurde von Giuliano Ferri in hellen, freundlichen Farben illustriert. Er beschränkt sich bei seinen Bildern auf das Wesentliche. Mir gefallen die schöne Landschaft und der süße Wal. Die Menschen hingegen konnten mich nicht auf jeder Seite überzeugen. Vor allen wenn die sich in Bewegung befinden, wirken sie teilweise etwas unnatürlich. Mein Lieblingsbild ist das des gestrandeten Wals mit den nassen Tüchern auf den Rücken und der an ihn gelehnten Maria. Hier stimmt einfach alles und die Emotionen werden durch das Bild zum Leser transportiert: ein vertrauter Moment, tiefe Zuneigung und eine tröstende Hand - das kennen auch die Kinder. Und wie gesagt: meinen 4Jährigen hat dieses Buch voll überzeugt.  Eine wunderbar einfühlsame Geschichte über Freundschaft, Zusammenhalt in der Familie und unter Freunden sowie Angstüberwindung.

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