Tanja Kinkel Die Löwin von Aquitanien

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Inhaltsangabe zu „Die Löwin von Aquitanien“ von Tanja Kinkel

Eleonore von Aquitanien - eine der schönsten, klügsten und machthungrigsten Frauen des Mittelalters.

Leichtsinnig und romantisch, ehrgeizig und kaltblütig, Leitstern der Troubadoure, eine meisterhafte Politikerin, wenig besser als eine Dirne - all diese Eigenschaften wurden der großen Königin des 12. Jahrhunderts von der Überlieferung nachgesagt. Was davon wahr ist? Vielleicht ein wenig von allem. Aufgewachsen an einem der kultiviertesten Höfe der Zeit, fand die junge, lebenshungrige Eleonore erst als über achtzigjährige im Kloster von Fontevrault ihren Frieden: Sie hatte zwei königliche Ehemänner und acht ihrer zehn Kinder überlebt.

Ein historischer Roman mit Klasse, der mir garantiert in Erinnerung bleiben wird!

— nscho-tschi

Teilweise etwas gerafft, dennoch stets spannend. An besonderen Akzenten innerhalb der Handlung auch gern sehr detailliert. Lesenswert!

— Scarjea

Leider wenig authentisch

— MartinaM

Vielleicht nicht der beste Roman über Eleonore von Aquitanien und dennoch ein lesenswerter!

— Wortteufel

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  • Wird der Faszination nicht gerecht

    Die Löwin von Aquitanien

    MartinaM

    10. June 2016 um 13:43

    In Die Löwin von Aquitanien wird das Leben der Eleonore von Aquitanien von der Geburt  bis zu ihrem Tod dargestellt.Die Löwin von Aquitanien war sicherlich einer der umstrittensten und eine interessante Persönlichkeit ihrer Zeit, aber leider wird die Autorin dieser Faszination nicht gerecht. Die Autorin hat zwar gut recherchiert, aber ein 80 Jahre lang dauerndes Leben in ein 450 Seiten Buch zu packen, ist sicherlich nicht einfach.Ein netter Roman, der zwar Einblicke in das Leben von Eleonore von Aquitanien gibt, aber die Komplexität nicht wirklich wiedergibt und allenfalls als Einstieg in das Leben der Löwin von Aquitanien dienen kann. 

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  • Eingang zum Historischen Roman

    Die Löwin von Aquitanien

    Surfer-H

    24. February 2016 um 16:12

    Eines Tanja Kinkels Frühwerke konnte struktruell Historie & Handlung noch nicht ganz so verweben wie später. Hat mir aber den Eintritt zwischen Geschichte & Geschichten erzählen aufgezeigt.

  • Buchverlosung zu "Das Spiel der Nachtigall" von Tanja Kinkel

    Das Spiel der Nachtigall

    Tanja

    Hallo Ihr Lieben, zum Welttag des Buches am 23. April beteilige ich mich mit drei Gewinnen und insgesamt sechs Büchern. Wie das? Weil es sich um drei thematische "Doppel" handelt:  1) Römisches Doppel  ("Die Söhne der Wölfin"  und "Venuswurf". Der erste Roman schildert eine mögliche Entstehung der Ewigen Stadt und stellt eine Frau ins Zentrum, die in der Gründungssage von Rom nur am Rand vorkam - die Mutter von Romulus und Remus, die hier Unmögliches wagt, der zweite das Rom unter Augustus aus der Perspektive einer Zwergin, die in einer erbarmungslosen Welt um Überleben und Freiheit kämpft.)  2) Mittelalter-Doppel "Die Löwin von Aquitanien" und "Das Spiel der Nachtigall". Beide Romane sind im späten 12. und Anfang des 13. Jahrhunderts angesiedelt; im ersten geht es um Eleonore von Aquitanien, eine der faszinierendsten Frauen der Geschichte, um zweiten um Walther von der Vogelweide, Dichter und Überlebenskünstler.  3) Regency-Doppel  "Wahnsinn, der das Herz zerfrißt" und "Säulen der Ewigkeit". Beide Romane spielen Anfang des 19.Jahrhunderts; "Wahnsinn, der das Herz zerfrißt"  war mein Erstling, bei dem es um die verbotene Liebe zwischen dem englischen Dichter Byron und seiner Schwester Augusta ging, "Säulen der Ewigkeit" dagegen stellt die tapfere Sarah Belzoni und die Anfänge der Archälogie in Ägypten ins Zentrum.  Zusammen mit Lovely Books habe ich mir überlegt, daß es schön wäre, von Euch etwas über Eure Lieblingsepoche zu erfahren. Gibt es eine Zeit, die Euch mehr als alle anderen anzieht, wenn Ihr historische Romane durchstöbert?  Oder gar eine historische Figur, über die Ihr gar nicht genug lesen könnt? Oder zieht Ihr es vor, lieber jedesmal eine andere Epoche kennen zu lernen? Erzählt mir davon, und verratet mir, warum das so ist. Einen der drei "Doppel" könnt Ihr bis zum 30.4.2014 gewinnen. 

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  • Nicht sehr leicht, aber klasse!

    Die Löwin von Aquitanien

    arunaa

    02. February 2014 um 21:29

    Was für eine faszinierende Frau sie doch war die Löwin von Aquitanien.

    Es ist viel geschichtlicher Inhalt der sich mit den französischen Namen manchmal nicht gerade einfach lesen läßt, aber dennoch interessant ist.
    Die Dialoge und die Scharfsinnigkeit dieser Frau ... ein wahrer Genuß.


  • Kolumne: Der Historische Roman - Trend oder Trittbrettfahrer?

    muchobooklove

    Kolumne Historischer Roman August 2013 von Michael:  Fakten vs. Fiktion? Unterhaltung oder Klischees? Liebe Verlage, „Historische Romane“ liegen absolut im Trend des deutschen Buchhandels. Besucht der interessierte Leser seine Buchhandlung, so präsentiert sich, eine breite und auf den ersten Blick vielversprechende Auswahl an Titeln. Insbesondere die Romane nationaler wie internationaler Autorinnen bilden anscheinend das Rückgrat des Angebotes. Ihre Heldinnen sind Hebammen, Totenwäscherinnen, Bogenschützinnen, Henkerinnen, Hexen, Huren, Heilige usw.. Es gibt wenige Berufsstände, soziale Herausforderungen und Schicksale, die nicht rührend und sentimental erzählt werden dürften. Hier werden meistens wenig historische Fakten mit verzweifelten und aus der Not geborenen, starken Frauen auf einem Leidensweg der Rache, der Anerkennung und natürlich der Liebe geschickt kombiniert, so passiert z.B. im Roman: „Die Wanderhure“, der wohl erfolgreichste und zu Recht am meisten kritisierteste Titel des Autorenehepaares. Hier spielt die Liebe die ganz, ganz große und übergeordnete Hauptrolle die so banal erzählt wird, dass die historischen Elemente quasi nicht mehr zum Tragen kommen. Fast schon inflationär werden hier Geschichten zu Papier gebracht, bei denen Historiker laut aufschreien. Doch analysieren wir den Unterhaltungswert: Es sind zumeist Leserinnen , die sich auf eine literarische Reise durch die Zeit bewegen und damit ihre Heldin im alten Rom, im mittelalterlichen Köln oder in den 30-jährigen Krieg begleiten.Ihre Heldinnen sind edel, sanft, sensibel und stark und kämpfen nicht nur mir den Waffen einer Frau, sondern legen gerne Nadel und Faden auf die Seite, um ein Schwert zu schwingen, (z.B. Sabine Martin „Die Henkerin“) oder ihre Argumente durchschlagend mit einem Pfeil zu unterbreiten, (z.B. „Die Bogenschützin“) von Martha Sophie Marcus. Mag sein, dass sich die eine oder andere Autorin recht viel künstlerische Freiheit dabei nimmt. Doch es gibt auch Ausnahmen und Romane, die hinlänglich sauber und kristallklar recherchiert sind, die Spannung aber dadurch nicht gemindernt oder die Handlung in ein Klischee versetzt wird, z.B. die Titel von Rebecca Gablé „Das Lächeln der Fortuna“ (Die Waringham-Saga), „1813 Kriegsfeuer“ von Sabine Ebert oder „Die Maurin“ von Lea Korte. Die Autorinnen wissen wie man schreibt und historische Fakten, mit realistischer Fiktion verwebt. Spannend, Unterhaltsam, fantastisch recherchiert – perfekt! Der Grat zwischen Fakten und Fiktion ist ein schmaler, ein unruhiger Tanz auf der Nadelspitze. Die Erwartungshaltung der Autorinnen mag manchmal hoch sein, doch die Verkaufszahlen dürften genügen, um immer wieder eine Fortsetzung zu rechtfertigen. Im Grunde ist es okay, das Ziel wurde erreicht – der oder der Leserin wurden ein paar unterhaltsame Stunden geschenkt und vielleicht wurde die Situation der Heldin für das eigene Privatleben adaptiert. Hurra…..die Welt ist wieder bunt und schön, wie z.B. bei „Die Hexe von Nassau“ oder „Die letzte Hanseatin“ von Lena Falkenhagen. Wie sehen die „männlichen“ Leser oder auch Autoren diese Flut von historischen Romanen aus der Feder, oder eines Laptops einer Autorin, vielleicht auch einer Kollegin? Ich persönlich muss neben der guten und spannenden Unterhaltung, auch aus der historischen Perspektive begeistert werden. Widersprüche oder historische Details, die es in der erzählenden Epoche noch gar nicht gegeben haben kann, verärgern mich so sehr, dass dann für mich ein zweiter Teil oder gar ein anderer Roman der Autorin nicht mehr in Frage kommt. Der Trend scheint weiterhin beständig zu sein, doch „Quo Vadis“ Historischer Roman – Wohin gehst Du?

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    • 62
  • Leserunde zu "Der Meister aus Caravaggio" von Tanja Kinkel

    Der Meister aus Caravaggio

    Tanja

    Liebe LBler, eine der schönen Seiten am Autorendasein ist, dass man experimentieren kann. Daher habe ich nun auch angefangen, neben meinen Romanen Novellen im eBook-Format zu schreiben. Zwei sind schon erschienen: eine ist historisch, und die andere spielt in der Gegenwart. Es würde mich freuen, sie mit euch zu diskutieren. Zur Verfügung stehen jeweils zwanzig Exemplare für die Teilnehmer der Leserunden, die den Bewerbern direkt vom Verlag gemailt werden. Anfangen möchte ich mit der historischen Novelle. Worum es geht: "Der Meister aus Caravaggio": Über sie zerreißt sich 1612 ganz Rom das Maul; ihm wurde schon vor langer Zeit die Männlichkeit genommen, damit Päpste und Kardinäle sich an seiner engelsgleichen Stimme erfreuen können. Unter normalen Umständen würden sich die Wege von Artemisia Gentileschi und Pedro Montojo nicht kreuzen - doch nun verbringen sie einen Nachmittag auf den Spuren des berühmten Malers Caravaggio, einem Revolutionär in der Kunst wie auch im Leben; eine Begegnung, die beide verändern wird ... Bewerbt euch bis zum 7.5., und dann legen wir los!

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    • 194

    PMelittaM

    16. May 2013 um 12:44
    berka schreibt Die Novelle hat mich angeregt demnächst auch mal einen historischen Roman zu lesen, aber welchen? "Die Schatten von La Rochelle" klingt gut, der Ort reizt mich seit "Lempriere's Wörterbuch". ...

    Mein allerliebstes Buch von Tanja Kinkel ist "Die Löwin von Aquitanien", ein Roman über Eleonore von Aquitanien. Mein zweitliebstes ist "Die Schatten von La Rochelle".

  • Frage zu "Blutrote Lilien" von Kathleen Weise

    Blutrote Lilien

    Anne24

    Kann mir jemand gute historische Bücher für Jugendliche ab 14 Jahren empfehlen? So etwas in der Art wie "Blutrote Lilien" zum Beispiel... Danke euch schonmal!

    • 7
  • Rezension zu "Die Löwin von Aquitanien" von Tanja Kinkel

    Die Löwin von Aquitanien

    vormi

    01. July 2011 um 13:50

    Obwohl es schon Jahre her ist, ist mir dieses Buch und dadurch auch Eleonore von Aquitanien gut im Gedächtnis geblieben. Tanja Kinkel gelingt es in diesem Buch das faszinierende Leben dieser Herrscherin in leuchtenden Farben zu schildern. Danach habe ich mir noch öfter Bücher mitgenommen, nur wenn darin etwas von Eleonore von Aquitanien vorkam. Und bei dieser Autorin gehe ich davon aus, daß der Roman gut recherchiert war. Natürlich kann niemand bei jedem Gespräch dabei gewesen sein. Aber das sich ihr Leben so oder ähnlich abgespielt hat, ist sehr gut möglich.

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  • Rezension zu "Die Löwin von Aquitanien" von Tanja Kinkel

    Die Löwin von Aquitanien

    Bellexr

    02. May 2011 um 22:34

    „… Wenn es nicht wahr ist, dann ist es eine gute Geschichte …“ . Um 1122 in Aquitanien: Alienor wächst mit der Gewissheit auf, eines Tages die Herzogin von Aquitanien zu werden. Bis ihr Bruder geboren wird und ihre geliebte Mutter bei dessen Geburt stirbt. Notgedrungen heiratet sie 15-jährig den 1 Jahr älteren Louis, der kurz darauf König von Frankreich wird. Durch Intrigen sterben kurz darauf ihr Bruder Aigret wie auch ihr Vater Guillaume und das Herzogtum Aquitanien fällt an Alienor zurück. Die Ehe mit Louis, aus der 2 Töchter hervorgehen, befriedigt die selbstbewusste, politisch engagierte Alienor nicht. Zwar liebt ihr Ehemann sie abgöttisch, doch sie kann für den gottesfürchtigen Mann zumeist nur Mitleid empfinden und Alienor soll einmal gesagt haben: „… Ich habe einen Mönch geheiratet, keinen Mann. …“ . Um ihrer Langeweile zu entfliehen, nimmt sie im Jahr 1147 zusammen mit Louis VII. am zweiten Kreuzzug teil. In Antiochia trifft sie auf ihren geliebten Onkel Raymond, mit dem sie schon bald ein Verhältnis anfängt. Zurück in Frankreich engagiert sich Alienor aktiv in der Politik des Landes, was dem Ziehvater und Berater ihres Gatten, Abt Suger, ein Dorn im Auge ist. Ihr Ruf gerät immer mehr in Misskredit, ihre Feinde nehmen zu, doch dies stört Alienor in keiner Weise. . Einige Zeit nach der Rückkehr vom Kreuzzug lernt Alienor den 10 Jahre jüngeren Henry Plantagenet, Sohn von Königin Maud, kennen. Mit allen Mitteln forciert sie nun die Annullierung ihrer Ehe mit Louis VII., was ihr schlussendlich gelingt und im Jahr 1152 heiratet sie Henry Plantagenet. Nicht nur, dass diese Heirat für ihren Ex-Gatten wie ein Schlag ins Gesicht ist, auch sind Alienor und Henry nun das einflussreichste Paar auf dem Kontinent und ernstzunehmende Rivalen für Frankreich. Sechs Jahre nach ihrer Heirat wird Henry König von England und Alienor schenkt ihm während ihrer Ehe acht Kinder. . Henry II. akzeptiert Alienor als gleichwertige Partnerin und so regieren sie zumeist erfolgreich über England und Aquitanien. Ihre Liebe zueinander ist geprägt von großer Leidenschaft und Liebe bis Alienor eines Tages feststellen muss, dass Henry sie schon seit Monaten mit einer Mätresse betrügt. Dies lässt sie sich nicht gefallen und sinnt auf Rache, was letztendlich zu einer offenen Rebellion gegen Henry II. führt, welche jedoch missglückt. Ihr Sohn Richard, der Lieblingssohn von Alienor, kann nicht verhindern, dass Henry II. seine Frau in Gefangenschaft setzt, die 16 Jahre andauern soll. Aber selbst dies vermag Alienor nicht zu brechen und so verhilft sie ihrem Sohn Richard nach dem Tod von Henry II. auf den Thron und hält für ihn die Regierungsfäden in Händen, während Richard selbst das Kreuz nimmt. Im Alter von 82 Jahren stirbt Alienor im Jahr 1204 und wird neben ihrem Ehemann Henry II. beigesetzt. . Alienor von Aquitanien war eine der schillerndsten Figuren des Mittelalters. Sie soll eine grandiose Politikerin gewesen sein, eine Förderin der Troubadoure, das Leben einer Dirne geführt haben, sie war mit zwei Königen verheiratet und zwei ihrer Kinder wurden Könige von England. Sie war die Mutter von Richard Löwenherz und John Ohneland. . Dieses bewegte Leben hat Tanja Kinkel versucht, in ihrem Roman zu erzählen und es gelingt ihr ziemlich gut. Sie schildert Alienor von klein auf als extrem ehrgeizig, gott- und zügellos, machthungrig, leidenschaftlich, mutig, romantisch und liebevoll gegenüber ihren Kindern, mit Ausnahme ihres jüngsten Sohnes John. . Anfangs bezieht sich das Buch noch ausschließlich auf Alienor, mit der Zeit wechselt die Autorin jedoch öfter auch mal die Handlungsstränge. Und so lernt man auch Henry II., Louis VII. wie auch Richard Löwenherz besser kennen, was einem natürlich auch ihre Charaktere näher bringt, ihre politischen Ränkespiele verstehen lässt und man so auch ihre Beziehungen untereinander kennen lernt. . Allerdings springt so richtig der Funken beim Lesen nicht über. Keine Frage, Tanja Kinkel kann erzählen und dies auch sehr farbenfroh und lebendig. Jedoch wurde Alienor wie auch die anderen Figuren für mich nicht recht greifbar. Die geschichtlichen Abläufe, der offensichtlich eine fundierte Recherche zu Grunde liegt, verpackt die Autorin wirklich sehr gut zu einer spannenden Story, die einen fesselt und in seinen Bann zieht. Und dennoch fehlt den Mitwirkenden irgendwie etwas, um letztendlich einen Bezug zu ihnen zu erhalten und einen mit ihnen mit fiebern zu lassen. Gerade aus der so leidenschaftlichen, lebenshungrigen Figur der Alienor hätte man meiner Meinung nach etwas mehr herausholen können. . Aber ansonsten ist es wirklich ein sehr gut geschriebener und vor allem außerordentlich unterhaltsamer, interessanter, spannender Roman, gerade auch für Leser, die sich für das Leben von Alienor von Aquitanien interessieren.

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  • Rezension zu "Die Löwin von Aquitanien" von Tanja Kinkel

    Die Löwin von Aquitanien

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    15. January 2011 um 20:17

    Alienor von Aquitanien? Ja, den Namen hat man doch schon mal gehört ... aber wer war sie gleich noch? Die Inhaltsangabe weckt Interesse an dieser Frau, an diesem Buch. Es ist gut untergliedert, nämlich in die einzelnen Zeitabschnitte ihres Lebens. Ihr Aufwachsen in Aquitanien, ihre Zeit als Königin von Frankreich an der Seite von Louis VII, ihr Leben mit Henry II und als Königin von England, ihre jahrelange Gefangenschaft, dann ihr Handeln als Mutter von König Richard Löwenherz sowie die letzten Jahre ihres Lebens, während ihr Sohn John an der Macht ist. Wer wie ich in dieser Epoche nicht "daheim" ist, hat eine Vielzahl an Personen zu sortieren, was gelegentlich nicht ganz so einfach ist. Sehr hilfreich fand ich die angefügten Übersichten, die sowohl eine Landkarte mit den einzelnen Herzogtümern und Königreichen beinhalten sowie die entsprechenden Familienstammbäume. Trotz der verwirrenden Menge an historischen Persönlichkeiten, die in diesem Buch auftauchen, kann man der Sache damit gut folgen. Ich habe mich bis zum Schluss nicht entscheiden können, ob ich Alienor mag oder nicht. Ihr Charakter prägt das Buch, machthungrig, ruhelos und zweifelsfrei auch gnadenlos. Gewiss war sie aber in dieser Zeit eine herausragende Persönlichkeit, die ihre Spuren hinterlassen hat. Während mich weder Louis noch Henry besonders beeindruckt haben, bin ich dem von der Autorin gesponnenen Faden gern gefolgt, und habe mich sehr für Richard Löwenherz begeistert. Sie sind allesamt gut skizziert, die einzelnen Charaktere sind sehr deutlich rausgearbeitet, was mir sehr gut gefallen hat. Der Schreibstil ist insgesamt rund und das Buch liest sich flüssig weg. Ob die Ausdrucksweise zeitlich passend gewählt ist, vermag ich nicht zu beurteilen. Mein Interesse, mehr über die Personen, Orte und die geschichtlichen Zusammenhänge zu erfahren, ist geweckt worden, so dass ich nun im Anschluss ans Lesen noch einige Wissenslücken zu schließen habe! Einziges Manko für mich ist der Einbruch nach dem ersten großen Streit mit Henry. War die Erzählung vorher sehr emotional und lebendig, knickt sie spätestens im vierten Kapitel aus nicht nachvollziehbaren Gründen ein, wird sehr sachlich. Hier büßen leider auch die Protagonisten an Farbe ein, der Tiefgang geht merklich verloren. Ein Sternchen Abzug dafür, aber trotz dieses Schönheitsfehlers bleibt es ein Buch, das ich gern empfehlen werde!

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  • Rezension zu "Die Löwin von Aquitanien" von Tanja Kinkel

    Die Löwin von Aquitanien

    Malachy

    16. December 2010 um 13:02

    Die Löwin von Aquitanien ist eines der besten Bücher von Tanja Kinkel, die ich gelesen habe. Sie erzählt darin die Geschichte der Eleonore von Aquitanien, Mutter von Richard Löwenherz spannend und in gewohnter Weise unterhaltsam. Sie ist eben eine große Erzählerin. Abgesehen davon bringt sie einige Facetten dieser im Groben sicher fast jedem bekannten Geschichte, die nicht so geläufig sein dürften. Mehr will ich nicht verraten, nur so viel: Dieses Buch ist für Leser Historischer Romane ein absolutes Muss.

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  • Rezension zu "Die Löwin von Aquitanien" von Tanja Kinkel

    Die Löwin von Aquitanien

    mabuerele

    02. October 2010 um 17:11

    Der Roman beschreibt das Leben der Eleonore von Aquitanien. Verheiratet mit Louis von Frankreich und König Henry, 16 Jahre gefangengehalten und Kämpferin für die Freilassung ihres Sohnes König Löwenherz - das sind nur einige Etappen ihres Lebens. Es ist ein spannend geschriebener Roman, der die Zeitverhältnisse gut wiederspiegelt. Die Vielseitigkeit des Charakters der Eleonore von Aquitanien kommt gut zum Tragen. Ihr gelingt es, sich in einer Männerwelt durchzusetzen und auch mit Niederlagen fertig zu werden.

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  • Rezension zu "Die Löwin von Aquitanien" von Tanja Kinkel

    Die Löwin von Aquitanien

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    14. August 2010 um 13:13

    Eleonore, die große Königin des 12. Jahrhunderts, stirbt als über Achtzigjährige in einem Kloster in Fontevrault. Dort erst hat sie ihren Frieden gefunden. Überlebt hat sie zwei königliche Ehemänner und acht ihrer zehn Kinder. Ihr Leben war anstrengend, war sie doch ehrgeizig, stur, kaltblütig, leichtsinnig, aber auch romantisch, eine meisterhafte Politikerin und manchmal auch liebende Mutter. Tanja Kinkel nimmt sich einer großen, herausragenden Persönlichkeit an und schafft ein wunderbares Bild über eine lebenshungrige Frau, die sich nichts sagen ließ, sondern ihr Schicksal selbst in die Hand nahm. Ein großartiger, historische Roman mit allen Höhen und Tiefen des 12. Jahrhunderts.

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  • Rezension zu "Die Löwin von Aquitanien" von Tanja Kinkel

    Die Löwin von Aquitanien

    Rhiannon83

    13. August 2010 um 20:42

    "Alienor - Ehefrau und Mutter vieler Könige" Über den Inhalt brauche ich ja nicht mehr viel zu schreiben, das haben ja schon die anderen Rezensenten übernommen. Nun aber zu dem Buch selbst: Von der ersten Seite an wird man in die Geschehnisse gezogen und man kommt nicht mehr davon los. Man möchte immer mehr - von Dante - bis es auf einmal vorbei ist und die letzte Seite gelesen ist. Das Buch ist rundum gelungen und ein Stückle besser als Bd. 1 zwinker. Der Schreibstil ist flüssig zu lesen und angenehm. Die Erotik und die Gefühle kommen auch keineswegs zu kurz. Die Charaktere sind auch sehr gut beschrieben und haben einen gewissen "Tiefgang" und sofort "Verliebt" man sich in den dunklen Stammeskrieger Dante. Doch auch Tess ist gar nicht mal so übel und wirkt auf mich symathischer als Gabrielle. Ansonsten hat mir dieser Band der Midnightbreed Reihe Appetit auf die weiteren Teile gemacht und ich fürchte fast das sie besser wird als die Black Dagger duck

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  • Frage zu "Die Jesuitin von Lissabon" von Titus Müller

    Die Jesuitin von Lissabon

    DieBuchkolumnistin

    Gestern hatten wir die Livestreamlesung mit Titus Müller und er hat aus seinem historischen Roman gelesen: http://www.lovelybooks.de/lesung/titus-mueller/ (auch nochmal zum Nachsehen). Ich habe bisher nur Diana Gabaldon gelesen und wollte euch fragen, welche historischen Romane ihr so gerne lest (und mir empfehlt) und warum :-)

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