Tanja Kinkel Die Puppenspieler

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Inhaltsangabe zu „Die Puppenspieler“ von Tanja Kinkel

Im Jahre 1484 gibt der Papst das Signal zur Hexenverfolgung. Mitten in Deutschland muss ein Zwölfjähriger zusehen, wie seine Mutter auf dem Scheiterhaufen endet. Richard, Sohn eines Kaufmanns und einer Sarazenin, werden die Bilder für immer verfolgen. Bis ins Haus des reichen Jakob Fugger, der den Neffen seiner Frau aufnimmt. Und später nach Florenz und Rom, wo er für Jakob Fugger arbeiten wird. Im Italien der Medici und Borgia, der Busspredigten eines Savonarola und der Kunst eines Michelangelo muss Richard sich entscheiden zwischen Freundschaft und Liebe, zwischen dem Wunsch nach Rache und einem ungebundenen, vorurteilsfreien Leben.

Einer der vielleicht schönsten Romane von Tanja Kinkel!

— Wortteufel

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Nur kein Herzog

nette Story,guter Schreibstil, dennoch hat sie mich nicht so ganz abgeholt und berührt, teilweise zu oberflächlich,die Dialoge oft schmalzig

littlecalimero

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    Die Puppenspieler

    Giselle74

    01. October 2017 um 11:57

    Richard Artzt muß den Tod seiner Mutter auf dem Scheiterhaufen mitansehen. Verurteilt als Hexe in einem Scheinprozess, gibt es für sie keine Rettung. Er kommt zur Familie seines verstorbenen Vaters, einer schwäbische Kaufmannssippe namens Fugger. Dort wird er liebevoll aufgenommen, wie ein Sohn erzogen und von dort aus zieht er in die Welt, um zu beweisen, daß es Hexen nicht gibt. Er reist zunächst ins Florenz der Medicis und nach Lorenzo de Medicis Tod auch nach Rom. Er lernt Alexander VI., den Borgia-Papst, und auch seinen Sohn Cesare kennen, er disputiert mit Pico della Mirandolla und hört Girolamo Savonarola im florentinischen Dom predigen, kurz er trifft die spannenden Gestalten seiner Zeit. Die Idee, Geschichte kreativ zu verbiegen ist nicht neu. Tanja Kinkel ist es recht kunstvoll gelungen, Realität und Erfundenes zu vermischen. Sie beschreibt diese versunkenen Welten sehr lebendig und sinnlich. Schlußendlich ist es aber trotzdem ein Who is who der damaligen Zeit. Richard trifft in einem Roman die Fuggers, den Dominikaner Heinrich Institoris, Kaiser Maximilian, die Medicis + Mitglieder der platonischen Akademie und Michelangelo, Girolamo Savonarola, die Borgias, Orsinis und andere römische Adlige, ach, eigentlich jeden von Rang und Namen... Verwoben ist das Ganze mit einer Liebesgeschichte um eine Zigeunerfrau, die sich selbst als Hexe bezeichnet und die ich persönlich eher unsympathisch fand. Zugegeben, der Roman brauchte eine Liebesgeschichte und die Idee, eine selbsternannte Hexe zu wählen ist naheliegend, aber mußte es eine solche Nervensäge werden? Nichtsdestotrotz habe ich "Die Puppenspieler" gern gelesen. Tanja Kinkel schreibt sehr flüssig und erweckt ihr Personal durchaus zum Leben. Für mich war das Ganze etwas zu breit angelegt, aber weniger Kritische haben sicherlich ihre Freude daran....

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  • Die Macht der Fugger!

    Die Puppenspieler

    kassandra1010

    04. November 2016 um 18:57

    Die Puppenspieler war mein erster historischer Roman von Tanja Kinkel. Der Leser begibt sich hinein in eine Welt, in der die Hexenverbrennung gerade in Mode ist.Richard, der dank der Hexenverbrennung seiner Mutter jetzt Waise ist, zieht es zu seinem Onkel, dem reichen Jakob Fugger. Er ahnt nicht, das damit für ihn die Tür in eine neue Welt geöffnet wird.Dank seiner Kaufmannsausbildung reist er nach Venedig und lernt Rang und Namen kennen und schätzen, doch seine Vergangenheit lässt ihn nicht ruhen und bringt ihn mehr als einmal in Bedrängnis.Ein beeindruckendes Werk mit einer eindrucksvollen Betrachtung von Gier, Macht und Geld.

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