Die Puppenspieler

von Tanja Kinkel 
3,9 Sterne bei26 Bewertungen
Die Puppenspieler
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Wortteufels avatar

Einer der vielleicht schönsten Romane von Tanja Kinkel!

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Inhaltsangabe zu "Die Puppenspieler"

Im Jahre 1484 gibt der Papst das Signal zur Hexenverfolgung. Mitten in Deutschland muss ein Zwölfjähriger zusehen, wie seine Mutter auf dem Scheiterhaufen endet. Richard, Sohn eines Kaufmanns und einer Sarazenin, werden die Bilder für immer verfolgen. Bis ins Haus des reichen Jakob Fugger, der den Neffen seiner Frau aufnimmt. Und später nach Florenz und Rom, wo er für Jakob Fugger arbeiten wird. Im Italien der Medici und Borgia, der Busspredigten eines Savonarola und der Kunst eines Michelangelo muss Richard sich entscheiden zwischen Freundschaft und Liebe, zwischen dem Wunsch nach Rache und einem ungebundenen, vorurteilsfreien Leben.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783898304948
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Audio-Kassette
Umfang:6 Seiten
Verlag:Random House Audio
Das aktuelle Buch ist am 20.11.2017 bei Goldmann erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    Leseherzs avatar
    Leseherzvor 5 Monaten
    Etwas langatmig, aber durchaus gut!

    Für Kinder ist es immer schwer zu begreifen, warum Vater oder Mutter sterben musste. Egal ob Krankheit oder Unfall. Aber wie kann ein Kind begreifen, dass die Mutter auf dem Scheiterhaufen verbrannt wurde, weil sie eine Hexe zu sein schien? Wie kann man einem Kind begreiflich machen, dass es Hexen gibt — oder eben nicht? Richard Artzt musste im Alter von 12 Jahren mit ansehen, wie seine Mutter verbrannte.

    Er wollte der Welt beweisen, dass es keine Hexen gibt, als der Hexenhammer sein Unwesen trieb und die schrecklichsten Methoden der Inquisitionen beschrieb, wie man Hexen folterte. Ein Teufelswerk!

    Richard begibt sich auf eine Reise zwischen Leid, Freundschaft. Wurde von der Familie seiner Tante beherzt aufgenommen und groß gezogen. Doch die Wahrheit will raus aus ihm. Als gelernter Kaufmann bringt er mit einem anderen Menschen ein Buch auf den Markt, was das gegenteilige bezeugen sollte. Doch dann stößt er auf Saviya…

    Eine etwas langatmige Geschichte, aber doch spannend!

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    Giselle74s avatar
    Giselle74vor einem Jahr
    Mittelprächtig

    Richard Artzt muß den Tod seiner Mutter auf dem Scheiterhaufen mitansehen. Verurteilt als Hexe in einem Scheinprozess, gibt es für sie keine Rettung. Er kommt zur Familie seines verstorbenen Vaters, einer schwäbische Kaufmannssippe namens Fugger. Dort wird er liebevoll aufgenommen, wie ein Sohn erzogen und von dort aus zieht er in die Welt, um zu beweisen, daß es Hexen nicht gibt. Er reist zunächst ins Florenz der Medicis und nach Lorenzo de Medicis Tod auch nach Rom. Er lernt Alexander VI., den Borgia-Papst, und auch seinen Sohn Cesare kennen, er disputiert mit Pico della Mirandolla und hört Girolamo Savonarola im florentinischen Dom predigen, kurz er trifft die spannenden Gestalten seiner Zeit.

    Die Idee, Geschichte kreativ zu verbiegen ist nicht neu. Tanja Kinkel ist es recht kunstvoll gelungen, Realität und Erfundenes zu vermischen. Sie beschreibt diese versunkenen Welten sehr lebendig und sinnlich. Schlußendlich ist es aber trotzdem ein Who is who der damaligen Zeit. Richard trifft in einem Roman die Fuggers, den Dominikaner Heinrich Institoris, Kaiser Maximilian, die Medicis + Mitglieder der platonischen Akademie und Michelangelo, Girolamo Savonarola, die Borgias, Orsinis und andere römische Adlige, ach, eigentlich jeden von Rang und Namen...

    Verwoben ist das Ganze mit einer Liebesgeschichte um eine Zigeunerfrau, die sich selbst als Hexe bezeichnet und die ich persönlich eher unsympathisch fand. Zugegeben, der Roman brauchte eine Liebesgeschichte und die Idee, eine selbsternannte Hexe zu wählen ist naheliegend, aber mußte es eine solche Nervensäge werden?

    Nichtsdestotrotz habe ich "Die Puppenspieler" gern gelesen. Tanja Kinkel schreibt sehr flüssig und erweckt ihr Personal durchaus zum Leben. Für mich war das Ganze etwas zu breit angelegt, aber weniger Kritische haben sicherlich ihre Freude daran....

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    kassandra1010s avatar
    kassandra1010vor 2 Jahren
    Die Macht der Fugger!

    Die Puppenspieler war mein erster historischer Roman von Tanja Kinkel. Der Leser begibt sich hinein in eine Welt, in der die Hexenverbrennung gerade in Mode ist.

    Richard, der dank der Hexenverbrennung seiner Mutter jetzt Waise ist, zieht es zu seinem Onkel, dem reichen Jakob Fugger. Er ahnt nicht, das damit für ihn die Tür in eine neue Welt geöffnet wird.

    Dank seiner Kaufmannsausbildung reist er nach Venedig und lernt Rang und Namen kennen und schätzen, doch seine Vergangenheit lässt ihn nicht ruhen und bringt ihn mehr als einmal in Bedrängnis.

    Ein beeindruckendes Werk mit einer eindrucksvollen Betrachtung von Gier, Macht und Geld.

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    Wortteufels avatar
    Wortteufelvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Einer der vielleicht schönsten Romane von Tanja Kinkel!
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    K
    KatySherlockvor 2 Jahren
    G
    GittiGvor 2 Jahren
    Hortensia13s avatar
    Hortensia13vor 2 Jahren
    R
    RebbyRvor 4 Jahren
    melusina74s avatar
    melusina74vor 4 Jahren
    Micha312s avatar
    Micha312vor 4 Jahren

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