Venuswurf

von Tanja Kinkel 
3,2 Sterne bei92 Bewertungen
Venuswurf
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Positiv (40):
Wortteufels avatar

Tanja Kinkel zurück im Rom der Antike an der Seite einer Zwergin! Solider historischer Roman mit ein wenig Schnuff!

Kritisch (22):
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Leider nicht das beste Buch von Tanja Kinkel. Ich musste mich durch die Seiten ein wenig quälen, das habe ich schon ganz anders erlebt!

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Inhaltsangabe zu "Venuswurf"

Zwei Frauen, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten – die machthungrige Herrin und die rechtlose Sklavin. Eine Intrige, die sie aneinander schmiedet. Und ein Wunsch, den beide teilen: Endlich ihr Schicksal in die Hand zu nehmen … Das Jahr sieben nach Christus: Für Andromeda geht ein Traum in Erfüllung, als sie in die Sklaverei verkauft wird – nur so kann die verachtete Zwergin nach Rom gelangen, in das prachtvolle Zentrum der Welt. Doch statt strahlender Paläste lernt Andromeda eine andere Seite der Ewigen Stadt kennen: die dampfende Subura, in der mit allem gehandelt wird, was Gewinn verspricht, Waren, exotische Tiere, Menschen. Das Mädchen lernt eine Welt der Wunder, Farben und Gerüche kennen – und den täglichen Kampf ums Überleben. Andromedas Schicksal nimmt eine ungeahnte Wendung, als man sie an eine neue Herrin verschenkt, Julilla. Die schöne und skrupellose Enkelin des Augustus sieht in der Zwergin ein Werkzeug, das ihr noch zum Schmieden einer Intrige gegen den Kaiser fehlte …

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783426662106
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:494 Seiten
Verlag:Droemer Knaur
Erscheinungsdatum:08.02.2006
Das aktuelle Hörbuch ist am 16.02.2006 bei Argon Verlag erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    Filzblumes avatar
    Filzblumevor 2 Jahren
    Ein schwacher Roman aus der starken Zeit des Kaisers Augustus

    Schwierig über ein Buch zu schreiben, von dem ich aus dem Klapptext so viel mehr erwartet habe.

    Es sollte eine Geschichte werden über den Aufstieg einer Sklavin. Selbst kleinwüchsig und von Individualismus geprägt kommt Tertia, so heißt sie, anfangs auf dem Sklavenmarkt nach Rom. Lycus, ein Bordellbesitzer, kauft sie. Sie wird ein Teil der Gauklertruppe und macht sich als Andromeda einen Namen. Ihr einziger Freund, der ehemalige Maler Arellius findet Gefallen an dem Mädchen und nimmt sich ihrer an.

    Andromeda wird jedoch von Lycus verkauft an die Herrin Vipsania Julilla und kommt so von der Subura zum Palatin. Julilla ist die Enkelin des Augustus der ihre Mutter und ihren Bruder auf ewig verbannt hat.

    Andromeda trifft auf Livia, der Gemahlin des Augustus. Liva, ist eine sehr gefährliche Frau, das Intrigieren beherrscht sie wie keine andere. Sie versucht Andromeda für ihre Zwecke zu nutzen gegen ihre Herrin.

    Hier immer wieder verlor ich mich in den langen Dialogen. Meine Gedanken schweiften ab. Ich wünsche mich weit weg. Die Charaktere hätten viel tiefer gehen können, für mich waren sie zum Teil zu blass. Aus der Sicht der Sklavin Tertia/Andromeda wurde der Roman geschrieben, vielleicht lag es daran.
    Was mir an diesem Buch gefallen hat, war die Darstellung der Lebensweise zu dieser Zeit. Hier wurde gut recherchiert. Auch der Stammbaum der Julier und Claudier fand seinen Platz im Buch.

    Leider konnte ich der Handlung nicht wirklich folgen und eintauchen in die römische Geschichte, quälte mich durch die Seiten. Deshalb nur 2 Sterne.

    Im Vergleich zu "Die Söhne der Wölfin", der in der Zeit von Romulus und Remus und den Beginn des Römischen Imperium spielt, war dies bisher der schwächste Roman der Autorin.

    Kommentare: 6
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    sansols avatar
    sansolvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Viele interessante Informationen über das Leben in Rom im Jahre 7 n. Chr. Leider bleiben die beiden Protagonistinnen etwas schwach
    Intrigen im antiken Rom...

    Tertia, eine kleinwüchsige junge Frau, wird von ihren Eltern in die Sklaverei verkauft. In Rom angekommen nimmt sie den Namen Andromeda an. In einer Garküche mit angeschlossenem Bordell wird sie zur Unterhalterin ausgebildet. In dieser Funktion landet sie schließlich in dem Haushalt von Vipsania Julilla, einer Enkelin von Kaiser Augustus.


    Schnell ist sie tief in den Intrigen der reichen Julilla verwickelt und entwickelt selbst ein Talent dafür, Verbindungen zu knüpfen um zu überleben.

    Der Schreibstil hat mir wie immer bei Tanja Kinkel gut gefallen. Alles ist flüssig und gut erklärt. Man erhält sehr viele Details über das Leben in Rom im Jahre 7 n.Ch. Das war alles wirklich interessant und gut recherchiert. Schwierig habe ich manchmal die vielen Namen (da z.B. Ovid von verschiedenen Personen unterschiedlich angesprochen wird) und Familienzusammenhänge empfunden.

    Am Anfang und Ende passierte jeweils sehr viel (zum Teil ja auch über einen mehrmonatigen Zeitraum), dies wurde aber in relativ wenigen Seiten schnell erzählt. Der Mittelteil mit den ganzen Intrigen war dafür stellenweise etwas langatmig, weil sehr ausführlich. Die Doppeldeutigkeiten an vielen Stellen haben zusätzlich beim Lesen vollste Konzentration erfordert.

    Julilla fand ich zu schwach gezeichnet. Andromeda war durchaus sympathisch aber auch mit ihr bin ich leider nicht wirklich warm geworden.

    Ein interessantes Buch, aber leider – rein subjektiv – eines der schwächeren.

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    Charleas avatar
    Charleavor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Leider nicht das beste Buch von Tanja Kinkel. Ich musste mich durch die Seiten ein wenig quälen, das habe ich schon ganz anders erlebt!
    Venuswurf hat nicht überzeugt

    Leider hat mir das Buch überhaupt nicht gefallen. Auch wenn mir die Protagonistin sehr gefallen hat, hatte das Buch deutliche Längen und ich hatte ständig das Gefühl, dass die Autorin sich verzettelt. Es wundert mich wirklich sehr und ich habe lange mit der Rezension gewartet, weil ich erst dachte, dass ich einfach nicht in der richtigen Stimmung für das Buch war, aber weit gefehlt, nachdem ich es jetzt nochmal zur Hand genommen habe, stelle ich wieder fest, dass es einfach nicht meins ist. Ich habe schon ein paar andere Bücher der Autorin gelesen und hatte überhaupt nicht damit gerechnet, dass mein Urteil so hart ausfällt.

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    Dunkelblaus avatar
    Dunkelblauvor 4 Jahren
    Mal ein anderes histrorisches Thema

    Der Zwergin Tertia wird von ihrem Vater als Sklavin verkauft und gelangt so ins das Rom im Jahre 7 n.Chr.  In eine Garküche mit angeschlossenem Freudenhaus wird sie als Andromeda zur „Schauspielerin“ und Unterhalterin ausgebildet, denn schließlich sind solche seltenen Missgeburten bei den reichen und bedeutenden Römern recht beliebt. So gerät Andromeda in das Haus der Jullia Vipsania, der Enkelin von Kaiser Augustus und mitten in ein Spiel von Intrigen, Geheimnissen und Machtgier.  Nach und nach findet Andromeda ihre Rolle in diesem Stück und versuche so auch ihr Schicksal zu beeinflussen.

    Mein erstes Buch von Tanja Kinkel und mein Eindruck von der Autorin ist, dass sie sich sehr intensiv mit ihren Themen auseinandersetzt und genau recherchiert. Etwas weniger Genauigkeit hätte es für meine Geschmack aber sein dürfen. Streckenweise war mir das Buch einfach zu langatmig und zu verworren. Bei den ganzen Intrigen und Doppeldeutigkeiten habe ich nicht immer durchgeblickt. Trotzallem war es mal ein schöne Abwechslung einen historischen Roman abseits des Mittelalters zu lesen.

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    Saralondes avatar
    Saralondevor 4 Jahren
    Venuswurf

    Rom, um Christi Geburt. Die Tage der alten Republik sind vorbei, Augustus ist der Alleinherrscher. Die junge, kleinwüchsige Tertia wird von Ihren Eltern in die Sklaverei verkauft. Das ist ihr gar nicht einmal so unrecht, denn sie sieht dies als einzigen Weg, dem Elend der zwar freien, aber völlig mittelosen Bauern zu entkommen. In der Hauptstadt wird sie zunächst an einen Freigelassenen verkauft, der sie in einer Gauklertruppe einsetzt. Doch es dauert nicht lange und Tertia, die sich nun Andromeda nennt, erregt die Aufmerksamkeit von Julilla, der Enkelin von Augustus…

    Tanja Kinkel entführt uns in diesem historischen Roman in ein Zeitalter, das, wie ihr wisst, zu meinen Favoriten zählt – in die beginnende Kaiserzeit. Mir ist aufgefallen, dass das Buch auf den gängigen Portalen etwas schlechter bewertet wird als die anderen Bücher von Tanja Kinkel. Ich glaube, ich weiß auch, woran das liegt: Die Handlung spielt sich größtenteils auf der Gesprächs- und Gedankenebene ab. Wer also temporeiche Action erwartet, ist bei diesem Buch falsch. Allerdings muss man feststellen, dass das Thema etwas anderes auch gar nicht zulässt – und dass es auch Leser wie mich gibt, die das gar nicht brauchen oder möchten. Der Roman ist mehr ein Kammerspiel und hat mich durchaus öfter an die BBC-Serie “I, Claudius” denken lassen, obwohl diese natürlich aus einer komplett unterschiedlichen Perspektive erzählt wird. Die Geschichte der Julier – Augustus’ Familie – ist ein Gespinst von Intrigen und Verrat. Tanja Kinkel hat sich die Ereignisse um Augustus’ Enkelin Julilla herausgegriffen und erzählt sie uns aus der Perspektive ihrer kleinwüchsigen Sklavin Andromeda, einer ungewöhnlichen, aber sehr gewitzten Protagonistin, die schnell erkennt, welche Gefahr die politische Situation um Julilla, ihre Mutter Julia und ihren Bruder Postumus (die beide in der Verbannung leben) für sie selbst und den gesamten restlichen Haushalt birgt: Wenn Julilla sich nicht brav aus der Politik heraushalten und wie ihre Mutter unter einem Vorwand angeklagt werden sollte, würde das bedeuten, dass alle Sklaven gefoltert würden, denn – so grausam war das Alte Rom – die Aussage eines Sklaven war nur gültig, wenn er zuvor gefoltert wurde. Und hochrangige Personen wie Julilla nehmen auf diese Tatsache bei ihren Aktionen natürlich keine Rücksicht.

    Auch wenn ich wusste, welches Schicksal Julilla erwartet, war ich sehr gespannt darauf, was Andromeda unternehmen würde, um sich und die anderen Sklaven, darunter den zwielichtigen Conopas, der andere kleinwüchsige Sklave Julillas, vor dem befürchteten Schicksal zu retten, und ob ihr das gelingen würde. Eingebaut ist die Handlung in ein buntes Panorama des alten Rom, das mich völlig in die Stadt und die Zeit abtauchen ließ, sämtliche Schilderungen der Bräuche, etwa des Thermen- oder Zirkusbesuchs haben mich völlig überzeugt, die Auflösung ist schlüssig, die Charaktere, insbesondere natürlich Andromeda, vielschichtig, das Leben der Sklaven ungeschönt. Kurz, das Buch ist nicht unbedingt mein Lieblingsbuch von Tanja Kinkel (das ist immer noch “Die Söhne der Wölfin”!), aber es hat mir sehr gut gefallen und ich habe es mit Genuss gelesen.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 7 Jahren
    Rezension zu "Venuswurf" von Tanja Kinkel

    Das mächtige Rom im Jahre sieben nach Christus. Zwei Frauen, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten: die machthungrige Enkelin des Augustus und die Zwergin, die von ihrem Vater in die Sklaverei verkauft wurde. Die eine will herrschen, die andere überleben. Eine Intrige kettet sie aneinander - und ein Wunsch, den beide teilen: endlich die Gelegenheit für ihren Venuswurf zu bekommen, jenem Moment, wenn man nicht nur beim Spiel, sondern auch im Leben alles gewinnen kann. Oder verlieren...

    FAZIT: Tanja Kinkel gehört ohne Zweifel zu der Elite der Historischen Romanautoren. Und auch mit diesem Buch ist ihr wieder ein weiterer interessanter, mit vielen Details ausgestatteter und liebevoll zusammengeflochtener Roman gelungen, den man so schnell nicht aus der Hand legen will. Zwar sind die Intrigen nicht immer durchschaubar und leider kann der Leser ein paar Mal zu oft nicht einzelne Handlungsstränge miteinander verbinden, aber über diesen Mangel kann sich der Roman auf jeden Fall hinweg setzen. Überraschend erfrischend ist die Idee die Protagonistin als Zwergin in einer Welt der Riesen leben zu lassen, was man durchaus auch metaphorisch für ihre Lebenslage sehen kann. Trotzdem verflicht sich der Roman nicht in diesem Gewirr des Zwergendaseins, sondern lässt nur ab und zu Hinweise auf die Schwierigkeiten durchleuchten. Das Ende kommt ein bisschen zu abrupt und leider wird, wie oben schon einmal erwähnt, nicht wirklich aufgeklärt, wie die Intrigen denn nun eigentlich funktioniert haben, bzw. wer jetzt Sieger bleiben wird. Aber trotzdem bleibt einem der Roman mit einem positiven Nachgeschmack im Gedächtnis behaften.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 8 Jahren
    Rezension zu "Venuswurf" von Tanja Kinkel

    Echter Schund, mehr nicht. Schlecht recherchiert.

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    saskia_annens avatar
    saskia_annenvor 8 Jahren
    Rezension zu "Venuswurf" von Tanja Kinkel

    Das Buch ist für Tanja Kinkel eines der "Schwächeren". Sterne gibt es für die ausführliche historische Recherche und den Extrateil im Buch hinten (der u.a. eine Umrechnungstabelle der Währung in Euro enthält) und die gute Grundstory. Abzüge gibt es für das hohe Maß in Verwirrung, das weniger durch die Komplexität des Romans, als durch die stellenweise sehr langatmige Erzählweise hervorgerufen wird.

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    Lupuss avatar
    Lupusvor 9 Jahren
    Rezension zu "Venuswurf" von Tanja Kinkel

    Zwei starke Frauen aus unterschiedlichen sozialen Schichten werden durch eine Intrige schicksalhaft miteinander verbunden.
    Beide hoffen im antiken Rom ihr Glück - ihren Venus-Wurf - zu machen.
    Ein historischer Krimi:
    Spannend geschrieben, gut recherchiert und brilliant erzählt.

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    scarlett-ohs avatar
    scarlett-ohvor 9 Jahren
    Rezension zu "Venuswurf" von Tanja Kinkel

    Der Roman ist sehr gut recherchiert, gut und unterhaltsam geschrieben.
    Das alte Rom um 40 n. Ch. erwacht zum Leben, aber leider ist der Spannungslevel immer auf fast gleicher Höhe. Die Geschichte plätschert so vor sich hin, ist unterhaltsam und informativ aber leider kommt keine Spannung auf.
    Für Fans des alten Roms und als leichte Lektüre zu empfehlen.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Tanjas avatar
    Ihr Lieben, wie im letzten Jahr beteilige ich mich auch 2015 am Welttag des Buches mit einer Verlosung meiner Romane. Diesmal gibt es neun Gewinne - von jedem Paket drei - , aber insgesamt achtzehn Bücher: im Lostopf sind lauter Doppel, nämlich: 1.) Königinnen-Doppel "Manduchai" und "Im Schatten der Königin": Die Herrscherinnen, um die es in diesen Romanen geht, leben noch nicht einmal ein Jahrhundert voneinander entfernt, aber sie entstammen zwei völlig unterschiedlichen Welten: Manduchai, die Kriegerkönigin der Mongolen, die es gegen alle Wahrscheinlichkeit schafft, ihr Volk noch einmal zu einen, und Elisabeth I. von England, die nach einer schweren Jugend noch ganz am Anfang ihrer Herrschaft steht, als ein unglaublicher Skandal dieser bereits ein Ende zu setzen droht: die Gattin ihres Favoritin Robert Dudley wird tot am Fuß einer Treppe aufgefunden... 2.) Schelmen-Doppel "Venuswurf" und "Das Spiel der Nachtigall": in diesen Romanen stehen zwei Menschen im Mittelpunkt, denen es gelingt, sich mit Witz, Intelligenz und Mut durch erbarmungslose Epochen zu schlagen: Andromeda, die Zwergin der Kaiserin-Enkelin Julilla, die im Rom des Augustus nicht nur um ihr Überleben, sondern auch um ihre Freiheit kämpft, und Walther von der Vogelweide, Sänger und Abenteurer, der sich durch die Machtkämpfe zwischen Staufern und Welfen laviert und dabei die Frau seines Lebens findet. 3.) Mythos und Wahrheit-Doppel "Säulen der Ewigkeit" und "Im Schatten der Wölfin": als die Engländerin Sarah Belzoni im 19. Jahrhundert nach Ägypten kommt, sind die Tempel im Sand versunken, und das Wissen um die Geschichte ist verlorengegangen und lebt nur in Legenden fort. Sarah gehört zu den ersten Europäern, die das Vergangene wieder entdecken. Die Etruskerin Ilian besucht Ägypten fast zweitausend Jahre früher, und ist selbst dabei, eine Legende zu schaffen. Sarah und Ilian könnten unterschiedlicher nicht sein, aber beiden gemeinsam ist Mut und die Überzeugung, das Unmögliche vollbringen zu können... Alle Bücher sind signiert. Meine Frage für die Teilnehmer, die neugierig geworden sind: gibt es historische Figuren, bei denen Euch bestimmte Schauspieler vor Augen schweben, wenn Ihr Romane über sie lest, sei es, weil diese Darsteller die betreffenden Menschen tatsächlich gespielt haben, sei es, weil die Beschreibung der Figuren Euch an sie erinnert? Oder umgekehrt: habt Ihr schon mal einen historischen Film gesehen - ob auf einem Buch basierend oder nicht -, und Euch gedacht: der/die auf keinen Fall? Wer war da besonders fehlbesetzt? Schreibt mir bis zum 30.04. Eure Lieblings- oder Schreckbeispiele, und erzählt mir davon. Wer wagt, gewinnt!
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    Tanjas avatar

    Hallo Ihr Lieben,


    zum Welttag des Buches am 23. April beteilige ich mich mit drei Gewinnen und insgesamt sechs Büchern. Wie das? Weil es sich um drei thematische "Doppel" handelt: 

    1) Römisches Doppel 

    ("Die Söhne der Wölfin"  und "Venuswurf". Der erste Roman schildert eine mögliche Entstehung der Ewigen Stadt und stellt eine Frau ins Zentrum, die in der Gründungssage von Rom nur am Rand vorkam - die Mutter von Romulus und Remus, die hier Unmögliches wagt, der zweite das Rom unter Augustus aus der Perspektive einer Zwergin, die in einer erbarmungslosen Welt um Überleben und Freiheit kämpft.) 

    2) Mittelalter-Doppel

    "Die Löwin von Aquitanien" und "Das Spiel der Nachtigall". Beide Romane sind im späten 12. und Anfang des 13. Jahrhunderts angesiedelt; im ersten geht es um Eleonore von Aquitanien, eine der faszinierendsten Frauen der Geschichte, um zweiten um Walther von der Vogelweide, Dichter und Überlebenskünstler. 


    3) Regency-Doppel 

    "Wahnsinn, der das Herz zerfrißt" und "Säulen der Ewigkeit". Beide Romane spielen Anfang des 19.Jahrhunderts; "Wahnsinn, der das Herz zerfrißt"  war mein Erstling, bei dem es um die verbotene Liebe zwischen dem englischen Dichter Byron und seiner Schwester Augusta ging, "Säulen der Ewigkeit" dagegen stellt die tapfere Sarah Belzoni und die Anfänge der Archälogie in Ägypten ins Zentrum. 


    Zusammen mit Lovely Books habe ich mir überlegt, daß es schön wäre, von Euch etwas über Eure Lieblingsepoche zu erfahren. Gibt es eine Zeit, die Euch mehr als alle anderen anzieht, wenn Ihr historische Romane durchstöbert?  Oder gar eine historische Figur, über die Ihr gar nicht genug lesen könnt? Oder zieht Ihr es vor, lieber jedesmal eine andere Epoche kennen zu lernen? Erzählt mir davon, und verratet mir, warum das so ist. Einen der drei "Doppel" könnt Ihr bis zum 30.4.2014 gewinnen. 
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