Tanja Litschel Der Hund vom Teufelsmoor

(6)

Lovelybooks Bewertung

  • 5 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 4 Rezensionen
(1)
(0)
(4)
(0)
(1)

Inhaltsangabe zu „Der Hund vom Teufelsmoor“ von Tanja Litschel

Zwischen Bremen und Worpswede häufen sich die Vermisstenmeldungen. Im Teufelsmoor verschwinden Menschen. Hauptkommissar Derk Gässler steht mächtig unter Druck. Er weiß nicht, wo er mit seinen Ermittlungen ansetzen soll. Als er endlich auf eine vielversprechende Spur stößt, kommen ihm Lukas Ruhnau und dessen Schäferhund in die Quere. Sofort schöpft er Verdacht. Doch der verhasste Ex-Kollege erweist sich als harmlos. Wäre da nicht Cäsar, sein offenbar wahnsinniger Vierbeiner.Auch Lukas, geplagt von grausamen Alpträumen, hat keine Erklärung für das mysteriöse Verhalten seines Tieres. Dann entdeckt er eine Zeichnung aus dem 11. Jahrhundert: Die furchterregende Fratze von Cú, dem Höllenhund aus einer keltischen Sage, blickt ihn an. Und dieses Untier kommt ihm seltsam bekannt vor.

Stöbern in Krimi & Thriller

Miss Daisy und der Tote auf dem Eis

Very, very british feeling! Gelungener Krimi!

skyprincess

In tiefen Schluchten

Leider für mich weit weg vom Krimi, dafür viel spannendes und interessante für die Hugenotten

isabellepf

Der Nebelmann

subtiler, spannender Thriller!

Mira20

Nachts am Brenner

spannend, fesselnd mit einer Reise in die Vergangenheit

Gartenkobold

Finster ist die Nacht

Sympathische Ermittlerin und ein gemütlicher Krimi

mareikealbracht

Die Bestimmung des Bösen

Ein spannender Einblick in die biologischen Analysen eines Kriminalfalles

Caro_Lesemaus

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Rezension zu "Der Hund vom Teufelsmoor" von Tanja Litschel

    Der Hund vom Teufelsmoor
    LettersFromJuliet

    LettersFromJuliet

    17. December 2011 um 12:52

    **Inhalt** Menschen verschwinden plötzlich im Teufelsmoor bei Bremen. Es besteht keine Verbindung zwischen ihnen. Unüblich für einen Serienmörder. Und was hat es mit Cú, dem mystischen Hund der Kelten, zu tun? **Meine Meinung** Ich habe mich endlich mal an einen Krimi gewagt und wurde nicht enttäuscht, vielleicht weil es ein Mystery Krimi ist. Die Autorin hat einen sehr angenehmen Schreibstil, allerdings ändert es nichts daran, dass sich manche Stellen etwas in die Länge ziehen. Dafür durfte der Leser fast bis zum Ende miträtseln, was mir sehr gefallen hat. Die drei Hauptpersonen finde ich sehr gut gelungen, jedoch finde ich es ziemlich nervig, dass sich der Kommissar ständig durch die Haare fährt. Ich habe leider nicht mitgezählt, wie oft das erwähnt wird, aber jedes Mal musste ich seufzen, weil es dann doch störte. Schön ist, dass aus verschiedenen Blickwinkeln erzählt wird und nicht nur aus denen der Hauptpersonen. Dafür, dass es ein relativ kurzes Buch mit knapp 250 Seiten ist, hat es allerdings über 40 Kapitel. Ich kam nur langsam voran, was ungewöhnlich ist, bei so vielen Kapiteln. Ich wusste eine zeitlang nicht wohin mich das Buch führen wird. Mir fehlte der rote Faden und stattdessen gab es mehrere Fäden, die ins Nirgendwo führten. Aber mit der Zeit führten sie alle zu einem Strang, ergaben einen Sinn und im Nachhinein finde ich diesen Handlungsablauf sehr gelungen. Ich war noch nie durcheinander, nachdem ich ein Buch gelesen habe, dieses hier hat es aber geschafft. Es gibt im Mittelteil eine Mordschilderung die mich alles andere als kalt gelassen hat und ich brauchte einige Zeit, um wieder einen klaren Gedanken fassen zu können. Für mich als Hundebesitzer, war es manchmal nicht leicht zu lesen und gerade das Ende fand ich absolut nicht angenehm und musste meinen Hund erst mal in den Arm nehmen. Deswegen kann ich es Hundeliebhabern leider nicht wirklich ans Herz legen. Ansonsten fand ich es sehr gelungen und es war mal eine erfreuliche Abwechslung. Dieses Buch sollte man wohl am besten bei einem richtig heftigen Gewitter lesen, dann wird es seinen Gruseleffekt bestimmt nicht verfehlen.

    Mehr
  • Rezension zu "Der Hund vom Teufelsmoor" von Tanja Litschel

    Der Hund vom Teufelsmoor
    Tru1307

    Tru1307

    15. December 2011 um 15:35

    Bei der Bewerbung zu diesem Buch hatte ich gehofft eine gute Mischung aus Krimi und Mystery zu lesen. Der Einstieg in die Geschichte war auch sehr vielversprechend. Aus der Sicht von Rebecca wird man in einen Autounfall verwickelt, der bei Nebel und Regen im Teufelsmoor geschieht. Alle für das Buch wichtigen Charaktere sind damit auch gleich am Hauptschauplatz und man lernt jeden etwas kennen und erfährt von Konflikten aus der Vergangenheit. Die Charaktere wurden für mich glaubwürdig und gut herausgearbeitet, so dass sie einem direkt (un-)sympathisch waren. So ist beispielsweise der Umgang von Lukas mit seinem Hund Cäsar wirklich toll geschrieben. Und auch die Reaktionen und Handlungen von Cäsar sind genau geschildert und es öffnet mir als Hundefan das Herz, wenn ich das lese. Ich musste direkt an unseren Hund denken. Mit dem Einblick zu Beginn der Geschichte lernt man auch den eigentlichen Fall kennen, der das ganze Buch hindurch aktuell bleibt. Verschiedene Personen sind in den letzten Wochen in der Umgebung von Bremen urplötzlich grundlos verschwunden und die Polizei steht vor einem Rätsel. Meiner Meinung nach wird man als Leser leider schon sehr früh darauf gestoßen, was im Endeffekt hinter dem Fall steckt, was einen Großteil der Spannung nimmt. Das, was mysteriös sein soll, suche ich leider immer noch. Ich bin der Meinung, dass eine isländische Sage und das Verschwinden von Personen nicht dafür ausreicht, eine Geschichte mysteriös wirken zu lassen. Die Ansätze sind zwar gegeben, aber jeder, der beim Lesen aufpasst, hat ziemlich schnell raus, was wirklich Sache ist. Am Schreibstil hingegen habe ich wieder gar nichts auszusetzen, denn das Buch war sehr angenehmn zu lesen. Es gab keine großen Hänger, in denen es nicht voran ging. Man hatte immer den roten Faden im Blick. Es gibt zudem einige Perspektivenwechsel, die die Geschichte zusätzlich auflockern, denn man kann als Leser verfolgen, wie die einzelnen Stränge sich am Ende gut zusammenfügen. Insgesamt bin ich enttäuscht von Der Hund vom Teufelsmoor, weil es irgendwie nichts halbes und nichts ganzes ist. Es sind durchaus gute Ansätze vorhanden, die aber letztendlich nicht weiter ausgebaut werden, so dass die Geschichte vorhersehbar wird. Einem Krimi-Liebhaber kann ich das Buch dennoch empfehlen, denn spannend war es an einigen Stellen trotzdem.

    Mehr
  • Rezension zu "Der Hund vom Teufelsmoor" von Tanja Litschel

    Der Hund vom Teufelsmoor
    BlueNa

    BlueNa

    09. December 2011 um 20:20

    Hitze, Hund und Mörderjagd . Eine brütende Hitze liegt seit Monaten über dem Teufelsmoor in der Nähe von Bremen. Auch heftige Hitzegewitter sind an der Tagesordnung. In solch einem Gewitter mit starkem Regen versucht ein schwarzer Lieferwagen Rebecca von der Straße abzudrängen. Doch zum Glück fährt Lukas in seinem alten Ford vor Rebecca her, sie bremst und kracht gegen einen Baum. Lukas eilt ihr zur Hilfe und der schwarze Lieferwagen löst sich in Luft auf. Sonst wäre Rebecca die nächste gewesen, die im Teufelsmoor verschwand, wie schon viele andere vor ihr. Und Polizeihauptkommissar Gässler findet einfach keinen Zusammenhang geschweige denn den Kidnapper. Das Verschwinden reißt nicht ab und mit Lukas Hund scheint seit diesem Tag etwas vor sich zu gehen, was sich keiner so genau erklären kann. . Tanja Litschel hat mit „Der Hund vom Teufelsmoor“ interessanterweise eine isländische Sage mit brütender Hitze über Bremen zusammengebracht. Für solch ein Thema stelle ich mir immer kühlere Bedingungen vor, aber die Brennu Njals Saga, in der es unter anderem auch um Hunde geht, war trotzdem faszinierend und hat für mich das gesamte Buch ungemein aufgewertet. Ich glaube, mir hat das Buch ganz gut gefallen, weil es außer dem Krimi noch eine Mistery-Komponente gibt, dieses Unerklärliche, Unheimliche, das an der nächste Ecke lauert, das Bedrohliche, das im Teufelsmoor auf den Leser wartet, dies alles hat für mich den Lesespass ausgemacht. . Der Schreibstil war auch sehr angenehm zu lesen, die Perspektivwechsel, mit denen das Buch gespickt war, hat die ganze Story sehr gut aufgelockert. Zu Beginn haben sich alle Protagonisten am Unfallort getroffen, um dann auseinanderzugehen, jeder sein eigenes Leben zu leben und dann irgendwann zum Ende hin wieder aufeinanderzutreffen. Man konnte Situationen aus dem Leben von Lukas, Rebecca und Gässler hautnah miterleben und dann auch die Gedanken der jeweiligen Person wurden einem offenbart. Aber die Sprünge zwischen den Protagonisten waren weder verwirrend noch nervig, sondern spannend und sehr gut gemacht. . Die Personen selbst waren sehr gut ausgearbeitet. Rebecca war mir eigentlich sehr sympathisch, nur ihre Aversion gegen Ärzte konnte ich gar nicht nachvollziehen. Lukas war irgendwie ein kleiner Schlaffi, traumatisches Erlebnis hin oder her, man braucht sich nicht so hängen zu lassen, es geht auch anders. Gässler war aber genau das, wofür Lukas ihn hält: Rambo und ein riesen Ar*****. Dass er so lange bei seinen Ermittlungen im Dunkeln tappte, habe ich ihm richtig gegönnt, nur dass es für alle anderen dadurch gefährlich wurde, fand ich weniger schön. Das Cover des großformatigen Taschenbuchs kann mich weniger überzeugen. Dunkle Wolken, ein Blitz und Regen sind aus der Perspektive im Front eines Autos zu sehen. Und natürlich eine graue, nasse Straße. An diesem Buch wäre ich sicherlich vorbei gegangen, ohne es eines Blickes zu würdigen. Abschließend würde ich sagen, dass dieser Mistery-Krimi mich sehr gut unterhalten hat, dennoch tendiere ich nur zu dreieinhalb Sternen, da es mich jetzt doch nicht so vom Hocker gehauen hat, wie ich es mir gewünscht habe. Allerdings kann ich „Der Hund vom Teufelsmoor“ getrost allen Krimi-Liebhabern empfehlen, die auch ein wenig Mistery nicht scheuen!

    Mehr
  • Rezension zu "Der Hund vom Teufelsmoor" von Tanja Litschel

    Der Hund vom Teufelsmoor
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    05. December 2011 um 21:28

    "Der Hund vom Teufelsmoor". Da denke ich automatisch an "Der Hund von Baskerville". Ein Mystery Krimi aus Deutschland? Klingt erstmal interessant. Die ersten Seiten gefielen mir ausnehmend gut aber nach gut der Hälfte konnte ich dieses Buch nicht mehr weiterlesen und habe es abgebrochen. Quergelesen habe ich es aber; das Ende hat mich dann doch interessiert. Leider fand ich dieses dann genauso wie das Buch: bemüht, aber nicht wirklich spannend. Am Schlimmsten fand ich dann die Beschreibung desVerhaltens des Hundes und vor allen Dingen die Reaktion seines Herrchens darauf. Als Horror- und Mystery Fan lesen sich die Albträume und die darin enthaltenen Verfolgungsjagden eines Protagonisten irgendwie holprig und ab und an findet die Autorin einfach nicht die passenden Worte. Apropos Protagonisten: Diese verhielten sich meiner Meinung teilweise völlig unlogisch. Schade, aus der Story an sich, gerade mit dem "Teufelsmoor" hätte man etwas machen können.

    Mehr