Schluss mit Muss: Warum du alles falsch machst, wenn du alles richtig machen willst

von Tanja Mairhofer 
4,0 Sterne bei32 Bewertungen
Schluss mit Muss: Warum du alles falsch machst, wenn du alles richtig machen willst
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Frech und schnoddrig auf den Punkt gebracht

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nicht wirklich hilfreich, eher enttäuschend

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Inhaltsangabe zu "Schluss mit Muss: Warum du alles falsch machst, wenn du alles richtig machen willst"

„Du musst Yoga machen!“, sagt die Bekannte. „Du musst dein Profil auf XING schärfen!“, empfiehlt der Ex-Kollege. Außerdem muss man sich natürlich gesund ernähren, die top Partnerin, Mutter, Tochter, Nachbarin, Schwiegertochter, Patentante ... sein, den sexiest Beachbody, den schlauesten Mobilfunkvertrag, den besten Sex und die tollsten Apps haben, den Twitter-, Snapchat-, Instagram-, Facebook-Account stündlich mit genialen Beiträgen bereichern ... „Muss ich nicht“, sagt Tanja Mairhofer. Na, die traut sich was! Und noch viel mehr: Sie verplempert sogar gern ihre Zeit, wischt keinen Kalk von ihren Fliesen und lässt SMS einfach so, wie sie sind – voller Rechtschreibfehler. Allen, die Interesse an einem Mir-doch-egal-ich-bin-okay- so-Lebensstil haben, verrät die aufmüpfige Österreicherin, warum aktives Aufschieben einen am Ende sogar weiterbringt, keine Frau immer allen gefallen muss und dass Ratgeber-Bücher doch alle Bullshit sind. Entlarvend, witzig und charmant. Und mit Tiefgang. Tschüss, Perfektionismus – hallo Selbstakzeptanz!

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783898837231
Sprache:Deutsch
Ausgabe:E-Buch Text
Umfang:205 Seiten
Verlag:ZS Verlag GmbH
Erscheinungsdatum:05.05.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    HK1951vor einem Jahr
    Entschleunigt

    Entschleunigt

    In der heutigen schnelllebigen Zeit heißt es so oft „Du musst dies...“, „Du musst das...“ und Viele fühlen sich schnell überfordert. Burn-Out kommt ja nicht von ungefähr...

    Die Autorin Tanja Mairhofer hat eine Methode gefunden, dies zu „entschleunigen“, die mir sehr gut gefällt, weil sie auch mit sehr viel Humor präsentiert wird.

    Man muss sich wirklich nicht anstrengen, damit „ein besserer Mensch“ aus einem wird bzw. eine bessere Version, das sehe ich genauso. Wer mich nicht so nimmt, wie ich bin, der hat mich auch nicht verdient ! Im Endeffekt ist das auch die Kernaussage dieses Buches, das mich nicht nur gut unterhalten, sondern auch nachdenklich gemacht hat und zum Schmunzeln gebracht.


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    C
    CabotCovevor einem Jahr
    Aktives Aufschieben

    Sich nicht mehr „diktieren“ lassen, was man zu tun und zu lassen hat. Nicht vom Haushalt, nicht von der Familie, von nichts und niemandem – herrlich !

    Aber ist das wirklich so einfach..??

    Laut Tanja Mairhofer schon – und die muss es wissen, hat es schließlich selbst getestet...

    „Aktives Aufschieben“ nennt sie das und das gefällt mir richtig gut. Wir wissen doch alle, dass es Dinge gibt, die man nicht ganz wegschieben kann, aber auch ein schlechtes Gewissen hat, wenn man sie dann aufschiebt... Doch laut der Autorin muss man das ja gar nicht. Das Umfeld „diktiert“ einem diese Verhaltensweise, sie wird auch anerzogen. Doch die Autorin setzt sich einfach darüber hinweg – ohne schlechtes Gewissen, das sich bei mir dann gleich einstellen würde...

    Doch laut ihr kann man das lernen...

    Dieses Buch ist augenzwinkernd, witzig und sogar lehrreich, wenn man es zulässt.


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    gaby2707s avatar
    gaby2707vor einem Jahr
    Ein inspirierendr AntiRatgeber

    Jeder von uns hat so seine Vorstellungen, wie etwas sein sollte oder sein müsste. Tanja Mairhofer bringt mich mit ihren Gedanken zum einen zum Schmunzeln und zum anderen zum Nachdenken. Auf 224 Seiten erfahre ich in 35 unterteilten Kapiteln ihr Denken über das Muttersein, die Karriereanforderungen, über das Altern und vor allem den Haushalt. Nicht mit erhobenem Zeigefinger, sondern offen und witzig dargestellt, lese ich, was von außen von uns erwartet wird. Das berühmte: Du musst mal wieder…

    Perfektionismus ist nicht out. Aber ich muss nicht jeden Tag die Kalkflecken am Wasserhahn abwischen, muss nicht alle 3 Tage meine Fenster putzen. Und wenn ich kein Yoga machen oder in die Walkinggruppe gehen will, dann lasse ich es einfach. Die Zeit kann ich nun sehr gut für mich selbst nutzen. Zum Beispiel zum Lesen solcher Bücher.

    Die abnehmbaren Sprüche vom Einband finde ich klasse. Ein paar liegen hier an manchen Stellen zum Drandenken parat.

    Ein witziger, manchmal etwas zynischer, alles in allem aber sehr unterhaltender Antiratgeber, der mir ein paar unterhaltsame Stunden beschert hat. Bestens als Geschenk für einen Perfektionisten geeignet.

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    T
    Tara01092012vor einem Jahr
    sehr interessant

    Vorab muss ich sagen, dass ich selten bei der Auswahl der Bücher zu Ratgebern oder Sachbüchern greife, aber in dem Fall hat es mir das Buch einfach angetan und ich bereue meinen Entschluss auf keinen Fall!

    Viele Beispiele haben mich doch sehr an mich erinnert und ich bin mir sicher, dass ich damit nicht alleine bin.
    Klar sagen der Zustand der Fenster oder der Fliesen nicht unbedingt etwas über den Typ Frau aus... aber hin und wieder kann ich mich dann doch dazu aufraffen auch solche für mich eher unnötigen Arbeiten auszuführen, damit ich wieder eine Zeitlang Ruhe davor habe... :-D

    Der Schreibstil ist humorvoll, hat mich wirklich oft zum Schmunzeln gebracht...

    Ein Buch das sich damit befasst was man von uns erwartet und warum genau dann es richtig ist, es anders zu tun!

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    W
    Wilhelmavor einem Jahr
    Mit Humor

    Ein Antiratgeber von Tanja Mairhofer. Er ist schon leicht provozierend gestaltet, quasi ein Hingucker. Auch der besagte Mittelfinger, den jeder von uns hat, wird gezeigt und nicht versteckt. Jeder ist in seinem Leben gewissen Zwängen unterworfen, denen man sich auch nicht wirklich entziehen kann. Dieses Buch hilft uns unsere Einstellung dazu zu verändern. So sind es gerade die vielen lustigen Sätze, denen man eigentlich nur zustimmen kann. Das Leben besteht eben nicht nur aus Pflichten und so soll es auch möglich sein, dieses genießen zu dürfen. Und zwar ohne schlechtes Gewissen! Gewiss muss man die Ratschläge nicht toternst nehmen, aber sie helfen doch ungemein. Genießen wir doch lieber bei Sonnenschein eine Stunde im Liegestuhl, anstatt drüber nachzudenken , was noch allles gemacht werden muss. Und genau das ist die Botschaft, die Tanja Mairhofer uns vermitteln möchte! Gelungen ist es ihr mit viel Humor und mit teilweise übertriebenen Beispielen. Eine sehr schöne Idee sind auch die Karten auf dem Buchumschlag, diese helfen uns, nicht wieder in alte Muster zu verfallen.

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    hannelore_bayers avatar
    hannelore_bayervor einem Jahr
    Kurzmeinung: Frech und schnoddrig auf den Punkt gebracht
    Frech und schnoddrig auf den Punkt gebracht

    Das Cover ist der blanke Eye-catcher! Ob jetzt der Effenberg-Finger hätte sein müssen, kann man sich sicherlich streiten.
    Für mich war so ein Buch schon lange mal fällig!
    Warum muß ich mich ständig nach etwas richten, sei es im Privatleben, in meiner nächsten Umgebung, im Beruf, bei den Kindern und so weiter. Recht machen kann man es sowieso niemandem.
    Ich habe das Buch Kapitel für Kapitel durchgelesen und war begeistert, auch vom Faultier. Ich war der Meinung, so was hab nur ich. Frau Mairhofer und ihr Faultier leben recht gut zusammen. Sie denkt und das Faultier lenkt öfter!
    Ein Kapitel beleuchtet auch warum nicht das Faultier alleine schuld ist, sondern auch das Hashi-dings! Was das ist, lesen sie selber. Auf jedenfall ist es ein sehr seriöser Hinweis, daß Frau auch mal in anderer Richtung nachschauen soll.
    Die Titel der Kapitel sind reizvoll, das will man unbedingt lesen. Beispiele, "Der Clooney George, die Cher und wir dann so", "Ich muß nicht alles können", "Weniger ist mehr, mehr oder weniger", "Vorsicht! Brutale Rat-Schläger unterwegs". Auch den Enthaarungswahn bei den Frauen nimmt sie sehr gut unter
    die Lupe. Auch die volksläufige Meinung, daß man jung heiraten sollte und Kinder kriegen, zerlegt sie witzig. Die Kapitel "Der Erklärbär" und "Ein bißchen dick ist nicht so slim" beschreiben auch sehr gut unsere momentanen Probleme, siehe Heidi Klum.
    Rundherum ein witziger, frecher Antiratgeber, der richtig gut tut, denn meistens liest man ja nur was man unbedingt machen muß um glücklich zu werden.
    Zum Beispiel, denken sie positiv und es wird ihnen gut gehen, wie sie mit negativen Gedanken ihr Hirn verändern.

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    Schnuck59s avatar
    Schnuck59vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ich will genau so bleiben wie ich nun einmal bin
    Ein humorvoller Antiratgeber

    In ihrem Buch „Schluss mit Muss“ will Tanja Mairhofer aufzeigen warum man alles falsch macht, wenn man alles richtig machen will. 

    Tanja Mairhofer, geboren 1979, ist Moderatorin und Schauspielerin und fühlt sich heute als Kinder-Yogalehrerin und Autorin am wohlsten. 

    In ihrem Antiratgeber spricht sie unterschiedliche Lebensbereiche und Themen an, bei denen wir mehr selbst entscheiden sollen, uns nicht verbiegen sollen und die eigene Intuition als guten Ratgeber ansehen sollen. 
    „Soll doch jeder so leben wie er will.“ 

    Der Schreibstil ist flüssig, locker und ungezwungen. Viele Details werden auf humorvolle Art angesprochen. Allerdings wirkt der Sprachstil auf mich teilweise auf jugendlich getrimmt. Manches wird durch einen Hauch Ironie verstärkt. Das Buch mit seiner auffälligen gelben Einfärbung an den Kanten ist im Inneren locker gestaltet. Einige Aussagen werden durch vergrößerte Schreibschrift hervorgehoben. 

    Inhaltlich fand ich nichts Neues. Die angesprochenen Themen wurden in einer Art „Kopfstandmethode“ erläutert und „Es ist ok, wenn man so ist, wie man ist.“ 

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    Larischens avatar
    Larischenvor einem Jahr
    Bekenntnisse eines natural born Prokrastinators

    Tanja Mairhofer hat mit "Schulss mit Muss. Warum du alles falsch machst wenn du alles richtig machen willst" einen Antiratgeber geschrieben, in dem sie sich gegen das Streben nach Perfektion richtet.

    Sehr unterhaltsam erzählt sie von ihrem eigenen Umgang mit von außen an sie herangetragenen Ansprüchen, dem Medienzirkus und dem gelassenen Umgang mit Kalkflecken. Und das alles ganz ohne aufdringliche Tipps an ihre Leser, denn ganz im Ernst, jeder soll selbst entscheiden, was er möchte und was nicht.

    So findet der Leser in diesem Büchlein Kolumnen zu den unterschiedlichsten Themen, die alle mit viel Humor erzählt werden.

    Ich habe das Buch von Anfang bis Ende am Stück durchgelesen und muss sagen, dass irgendwann ein wenig "die Luft raus war". Anfangs habe ich mich - als natural born Prokrastinator - noch sehr bestätigt gefühlt und viel gelacht. Mit voranschreitender Seitenzahl nimmt das Lesevergnügen meiner Meinung nach allerdings ein wenig ab. Allerdings muss ich sagen, dass mir das mit dieser Art Büchern meistens so geht.

    Im Vergleich mit Tommy Jauds "Einen Scheiß muss ich" hat mir aber Mairhofers Buch wesentlich besser gefallen.

    Ich kann das Buch daher durchaus weiter empfehlen für Menschen wie mich, die ein wenig Bestätigung für ihren Lebenswandel suchen, aber auch für ewige Perfektionisten, die in ihrem Leben ein wenig Gelassenheit gebrauchen können.
    Man kann die Kolumnen auch einzeln, mit zeitlichem Abstand und wild durcheinander lesen - vielleicht ist das sogar die bessere Alternative, denn so am Stück verliert es doch wirklich irgendwann seinen Reiz.

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    MelaKafervor einem Jahr
    Kurzmeinung: Soll doch jeder so leben wie er will
    Soll doch jder so leben wie er will

    "Soll doch jeder so leben wie er will", das soll natürlich nicht heißen, ohne Rücksicht auf andere zu leben und ohne unangenehme Arbeiten zu erledigen. Es soll heißen, selbst bestimmt leben, ohne den Anspruch, es allen recht machen zu wollen und ohne alles schön reden zu müssen. Manche Dinge sind einfach Sch...
    Diese geile Buch macht Schluss mit Konventionen und das beginnt schon beim Cover. Gelbe-Türkis mit Stinkefinder drauf - wo geht denn sowas ;-).
    Tanja bietet dem Leser gleich zu Beginn das Du an ("wir haben ja noch ein bisschen Strecke vor uns") und verspricht keine bedeutsamen Veränderungen. Ihre Sprache ist phasenweise derb, aber dennoch nie vulgär. Wie entspannend es doch sein kann, nicht gesagt zu bekommen, wie man sein Leben besser meistert. Sie legt auch keinen Wert auf chronologisches Lesen. Fangt an, wo ihr wollt, spielt keine Rolle, so ihr Credo.
    Ein Buch zum Entspannen und Spaß haben, dass mit viel Humor und gut recherchierten Fakten aufwartet. Und zu guter Letzt mit viele liebenswerten Sprüchen, mit denen man sich am liebsten sein Haus tapezieren würde.
    Liebe Tanja, ich danke Dir !!

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    S
    susch17vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Eine Bestätigung dessen, was man eigenlich ja weiß...
    Raus aus dem Hamsterrad!

    Haltet das Rad an!
    Tanja greift viele Gebiete auf, bei denen "man" sich vermeindlich dem Druck des Umfeldes beugt ohne wirklich darüber nachzudenken, oder ein schlechtes Gewissen hat, weil mans zwar nicht tut, aber immer wieder denkt, dass man es müßte.
    Alles in allem keine großen weltbewegenden neuen Gedankengänge, aber manchmal tut es einfach gut, die Bestätigung zu lesen, es wirklich zu dürfen.
    Einige Aussagen sind etwas plakativ und überzeichnet, aber die Rubriken sind weit gefächert und dank Inhaltsverzeichnis kann man sich das Gebiet aussuchen, dass einen gerade anspricht oder aktuell zu betreffen droht.
    Es ist ausdrücklich als "Nachschlagewerk" zu betrachten und nicht als Lektüre, die von vorne bis hinten durchgelesen werden muß.
    Dank kurzer Kapitel eine kleine Ermutigung für alle von den hereinstüzenden Aufgaben Gestreßte.

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