Tanja Meurer Die Seelenlosen

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Inhaltsangabe zu „Die Seelenlosen“ von Tanja Meurer

Valvermont war einst die Heimat des Kriegsveteranen Gwenael Chabod, der zum Commandanten über die Garnisonen der Stadt berufen wird. Sein Geliebter Orin - ein ehrwürdiger Priester orcischer Abstammung - ist an seiner Seite, als sich vor Gwenaels Augen ein Mann in eine seelenlose Kreatur verwandelt.
Kurz darauf wird eine junge Frau getötet. Einziger Augenzeuge ist der Dieb Jaleel. Sein Bericht deckt Grauenvolles auf - und bringt sein eigenes Leben in Gefahr.
Gemeinsam mit neuen Freunden und Verbündeten jagt Gwenael den finsteren Geist, der von Valvermont Besitz ergriffen hat. Nicht ahnend, wie nah ihm die Dunkelheit bereits ist.

Ein Roman aus einer fantastischen Welt, die die ersten vorsichtigen Schritte in Richtung Moderne wagt. Umgeben von dampfbetriebenen Maschinen, mächtigen Magiern und einem undurchsichtigen Stadtoberhaupt muss Gwenael sich fragen, wem er trauen kann, wer seine Freunde sind, wer ihn liebt und welche düsteren Geheimnisse die Villa seiner Familie birgt.

Erfrischend anders mit längeren Durststrecken

— LiteraturMonster

Steampunk in einer erschaffenen Welt, voller Spannung und Abenteuer. Ü18

— phantastische_fluchten

Der Leser wird in eine fantastische und magische Welt entführt. Eine gute Mischung aus Fantasy und Steampunk

— Insomnia1106

Steampunk, Krimi und Fantasy in nur einer Geschichte , ein sehr guter Mix

— Anneja

Eine detaillreiche und düstere Geschichte voller Intrigen und Geheimnisse, bei der man seine Zeit braucht (...)

— Cadness

Spannender Fantasyroman

— Vampir989

Spannend und schöne Fantasiewelt!

— Nelebooks

Krimi, Drama, Fantasy - eine großartige Mischung!

— Isy2611

Geniale Geschichte mit lebendigen Figuren in einer steammagischen Fantasywelt

— mamarina64

Hölzerner Schreibstil mit ganz eigenem Charme.

— katzekatzekatze

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ViktoriaScarlett

  • Rezensionen
  • Leserunden
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  • Themen
  • Originell und gleichzeitig zäh, eine interessante Steampunk Welt

    Die Seelenlosen

    LiteraturMonster

    Das Buch begann für mich eher schleppend. Ich bin kein Fan von diesen typisch klingenden Fantasynamen wie Gwenael, aber in einer Welt mit Magie und Orcs haben sie sicherlich ihre Berechtigung. Leider wird man am Anfang mit einem ganzen Haufen mal mehr und mal weniger exotisch klingender Namen überflutet. (Hier ein kleiner Einschub, da ich darauf hingewiesen worden bin, dass bis auf zwei Ausnahmen alle Namen real existieren und zumeist aus dem Französischen kommen. Es sind also keine absichtlich konstruierten Zungenbrecher. Aber für mich, die ich in der Schule Latein statt Französisch gelernt habe, sind viele der Namen einfach kompliziert, da ich sie nicht sicher aussprechen kann. Das hat für mich auch das Merken und spätere Zuordnen etwas schwer gemacht.)Dem Leser wird in den ersten Kapiteln eine Menge abverlangt. Namen, Beziehungen und Orte prasseln im Seitentakt auf einen ein. Das bessert sich im Verlauf des Buches jedoch und die Geschichte wird flüssiger. Hat man sich durch die ersten 100 Seiten gekämpft, beginnt es sogar richtig spannend zu werden.Irgendwie erfrischend war die Tatsache, dass Gwenael homosexuell ist. Zwar musste ich am Anfang tatsächlich etwas schmunzeln, ein Menschenkrieger und ein Orc Priester sind schon ein ungleiches Paar, aber insgesamt hat es das Buch auf jeden Fall interessanter gemacht. Trotzdem musst man nicht auf Romantik oder das typische Beziehungs-hin-und-her verzichten.Insgesamt ist der Roman jedoch eher Krimi als Schnulze und bei einem Krimi erwartet man eben Spannung und vielleicht auch etwas Action. Das hätte hier auch wirklich gut geklappt, wenn nicht immer wieder viel zu langgezogene Beschreibungen oder Dialoge aufgetaucht wären. Einerseits machen Details Geschichten erst so richtig lebendig, aber in diesem Buch hat es die Autorin etwas zu gut gemeint.Und als es dann so richtig spannend ist, bricht das Buch mittendrin mit einem wirklich fiesen Cliffhanger ab. Einerseits geschickt, um Lesern auch den zweiten Teil schmackhaft zu machen, auf der anderen Seite fand ich es unglaublich deprimierend nach teilweise wirklich schleppenden 700 Seiten so hängen gelassen zu werden.Das Buch war teilweise wirklich interessant und anders. Wer gerne homoerotische Bücher liest und ein Fantasyfan ist, der sollte dem Buch einen zweiten Blick schenken. Mir war es insgesamt aber einfach zu zäh und ich wage zu behaupten, dass der Inhalt auch locker auf 100 Seiten weniger gepasst hätte. Aber ein bisschen zu viel Detailverliebtheit ist ja ein bekanntes Phänomen unter (High)Fantasy Autoren wie Tolkien, Troisi oder Canavan. Und trotzdem haben sie alle tolle Geschichten entworfen.

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    • 5
  • Steampunk, Krimi, Abenteuer, Liebe, alles, was man sich wünscht

    Die Seelenlosen

    phantastische_fluchten

    26. April 2017 um 11:43

    Gwenael Chabod kehrt nach 25 Jahren Abwesenheit in seine Heimatstadt Valvermont zurück, um dort den Posten  als Kommandant der Stadtwache anzutreten. Bevor es dazu kommt, muss er allerdings erst genesen, da er in der letzten Schlacht eines langjährigen Krieges schwer verwundet wurde. Und die Wunden scheinen nicht heilen zu wollen und bereiten ihm immer wieder neue Schmerzen. Gut, dass sein Freund Orin ihm zur Seite steht und ihn aufmerksam pflegt. Langeweile und  Frustration treiben Chabod dazu, in einen Streit einzugreifen, der vor dem Fenster seiner Behausung stattfindet. Immerhin hat er als Chef der Stadtwache für Ruhe und Ordnung zu sorgen. Durch sein Eingreifen wird Chabod allerdings in Ereignisse hineingezogen, die weit über seine Vorstellungskraft gehen. Fleischpuppen durchwandern die Straßen. Körper, deren Seelen verstoßen wurden und von den Seelen eines Magiers besetzt wurden. Chabod, ein einfach und ehrlicher Soldat, hat den Intrigen und Machenschaften seiner Gegner kaum etwas entgegen zu setzen. Neu in der Stadt, verfügt er über keinerlei Kontakte und Vertraute, seine Familie ist ihm fremd. So muss er sich auf die  Unterstützung und  Hilfe der Wäscherin Marianne, des Diebes Jaleel, des  versoffenen Capitaines Antoine Laribe und des Halbzwerges Rim verlassen. Dazu stößt Maitre Shion, ein Magier. Einfache Menschen, die dem Grauen, welches in der Stadt wütet, kaum etwas entgegen zu setzen haben.  Doch mit der Zeit wächst  der  Zusammenhalt und das gegenseitige Vertrauen  dieses zusammengewürfelten Haufens. Bald führt die Spur zu Ereignisse, die vor 30 Jahren stattfanden und in denen die Familie Chabod damals involviert war . Gwenael muss sich seiner Vergangenheit stellen, vor der er damals geflohen ist. Kommentar: Dieses Buch war völlig anders, als ich erwartet hatte. Als Fan der High Fantasy lese ich nicht oft Steampunk. Dieses Genre war für mich etwas, was im ausgehenden 19 Jahrhundert oder im viktorianischen Zeitalter spielt, in unserer Welt, die nur leicht verändert wurde.  Tanja Maurer hat hier allerdings mit Äos eine völlig eigene Welt geschaffen, die an das Frankreich der drei Musketiere erinnert. Die Geschichte spielt in der Freistadt Valvermont. Eine Stadt im Aufbruch, neue Maschinen und Waffen werden entwickelt, die Schmieden arbeiten ohne Unterlass. Doch es gibt auch schwarze Magie und Nekromantie. Die Magier befürchten, dass sie durch die neuen technischen Errungenschaften ihre Macht verlieren werden.  Eine Zusammenschluss von Technik und Magie ist somit unvorstellbar. Die Gruppe, die sich findet, um dem Grauen. welches die Stadt unterwandert, entgegen zu treten, ist ein merkwürdiger Haufen. Marianne arbeitet als Wäscherin, als sie dem Kommandanten begegnet. Ihre aufmerksame und aufgeschlossene Art beeindrucken Chabod. Da Marianne in ihrer Jugend die Magierschule besucht hat, stellt Chabod sie kurzerhand als Schreiberin ein. Durch ihre Tätigkeit als Wäscherin kennt sie viele Menschen in der Stadt und hat ihre Augen und Ohren überall.  Antoine Laribe ist ein versoffener und gebrochener Mann.  Zuerst gegen den neuen Kommandanten eingestellt, unterstützt er ihn dennoch.  Erst  widerwillig, doch als er erkennt, dass Gwenael ihn nicht seines Postens entheben will, mit mehr Elan. Jaleel, der kleine Dieb, ist von dem neuen Kommandanten fasziniert.  Das Vertrauen und die Ehrlichkeit des Kommandanten entwaffnen  Jaleel, der in seinem Leben bisher keine besondere Zuwendung erfahren hat. Er will sich des Vertrauens und der Freundschaft würdig erweisen und riskiert dafür oft sein Leben. Für mich ist er das Herz der Geschichte. Seine offene, teilweise kindliche Art, seine Verletzbarkeit und seine Unsicherheit berühren den Leser und wir nehmen teil an den Banden der Freundschaft, die diese zwei sehr unterschiedlichen Männer bald verbindet. Gwenael entstammt ein unermesslich reichen Familie doch er ist jenseits aller Stammesdünkel. Er hat vor langer Zeit seiner Familie den Rücken gekehrt, sich von Dekadenz abgewendet und sich dem Einfluss seines Vaters erzogen. Er kehrt desillusioniert und schwer verletzt in die Stadt zurück, ein reifer Mann, der sich von den Fesseln der Vergangenheit nicht befreien kann. Tanja Meurer legt ein flottes Tempo vor und hält den Leser in Atem. Die sehr unterschiedlichen Charaktere faszinieren und es ist spannend zu beobachten, wie sie sich entwickeln, wobei das Augenmerk natürlich auf Gwenael und Jaleel liegt. Die Welt, welche die Autorin hier erschaffen hat, wird von den seltsamsten Kreaturen bewohnt. Orcs, Parhur, Feline, Werwesen, ausgiebige Erläuterungen finden sich im Glossar am Ende des Buches. Leider fehlt eine Karte zu dieser spannend gestalteten Welt, die eine Orientierung leichter gemacht hätte. Oder zumindest eine Karte der Stadt Valvermont. Auch hier wurde das Cover wieder von dem wunderbaren Illustrator Timo Kümmel gezeichnet, dessen Brandbreite wirklich erstaunlich ist. Das Cover ist völlig auf Steampunk ausgelegt und vermittelt einen ersten Eindruck, was den Leser erwartet. Mich persönlich haben lediglich zwei kleine Dinge an dem Buch gestört. Ich hätte auf die deftigen Sexszenen verzichten können. Und es laufen den Protagonisten zu oft Schauder über den Rücken oder sie spüren ein Kribbeln im Nacken. Diese Formulierungen werden etwas zu häufig genutzt, auch wenn sie die Szenen treffend beschreiben. Und am ärgerlichsten für den Leser: Wo bleibt Band zwei? Man möchte natürlich sofort wissen, wie es weiter geht, was zeigt, über welches Erzähltalent Tanja Meurer verfügt. Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung.  Spannend, schaurig und unterhaltsam, allerdings sicher für junge Leser nicht geeignet, da die Autorin Gewalt-und Liebseszenen sehr drastisch beschreibt, was dem Buch mehr Authenzität verleiht. Leider gibt es den Incubus Verlag nicht mehr, so dass ich lediglich einen Link zur Autorin erstellen kann. Der Mut, außergewöhnliche Bücher abseits des Mainstream zu verlegen,  wird leider zu oft nicht belohnt. Die Facebook Seite des Verlags ist aber noch zu erreichen.

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  • Steampunk-Krimi vom Feinsten

    Die Seelenlosen

    coala_books

    01. November 2016 um 12:01

    Tanja Meurer hat mit Die Seelenlosen eine faszinierende Fantasy-Welt geschaffen, in der Steampunkt und Magie ihr Zuhause finden. Angesiedelt in der späten Renaissance ergibt sich so eine perfekte und spannende Kombination für tolle Geschichten. Und diese werden hier auch geliefert, wenn die Autorin hat nicht mit tollen Ideen gespart. Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Kommandant Gwenael Chabod und dem Dieb Jaleel erzählt. Dabei macht man sich als Leser gemeinsam mit den Protagonisten auf, um ein Verbrechen aufzuklären. Besonders spannend fand ich dabei die Person Gwenael, welcher menschlich ist, jedoch sein Geliebter ein Orc, welcher dazu noch ein magischer Totenpriester ist. Ein spannendes und sehr ungewöhnliches Pärchen. Die Liebesgeschichte kommt zwar zur Sprache, steht jedoch nicht unangenehm im Hintergrund, sondern setzt einfach nur gute Akzente. Im Vordergrund steht ganz klar die spannende Krimi-Handlung, welche das Setting in der Stadt Valvermont sehr gut ausnutzt. Die Autorin nutzt dabei ihre Stärke und Liebe zur Detailverliebtheit, sodass für den Leser die Stadt und ihre Bewohner quasi zum Leben erweckt werden. Ein Steampunk-Krimi vom Feinsten mit jeder Menge Spannung, Magie und knistern tut es auch noch gewaltig. Beste Unterhaltung ist hier garantiert! Aber Achtung, das Buch endet mit einem Cliffhanger, der sich gewaschen hat. Die vollständige Lösung nimmt sich die Autorin für Band 2 vor, der hoffentlich nicht zu lange auf sich warten wird.

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  • Die Reise in eine magische Welt

    Die Seelenlosen

    Insomnia1106

    30. October 2016 um 18:26

    Die "Seelenlosen" entführt uns in eine ganz magische, bunte und fantastische Fantasy-Welt. Das Werk hat einige Seiten und zeigt deutlich wie gut eine Mischung aus Fantasy und Steampunk sein kann.  "Wenn Menschen auf Maschinen treffen..."Worum geht es hier genau?Valvermont war einst die Heimat des Kriegsveteranen Gwenael Chabod, der zum Commandanten über die Garnisonen der Stadt berufen wird. Sein Geliebter Orin - ein ehrwürdiger Priester orcischer Abstammung - ist an seiner Seite, als sich vor Gwenaels Augen ein Mann in eine seelenlose Kreatur verwandelt.Kurz darauf wird eine junge Frau getötet. Einziger Augenzeuge ist der Dieb Jaleel. Sein Bericht deckt Grauenvolles auf - und bringt sein eigenes Leben in Gefahr.Gemeinsam mit neuen Freunden und Verbündeten jagt Gwenael den finsteren Geist, der von Valvermont Besitz ergriffen hat. Nicht ahnend, wie nah ihm die Dunkelheit bereits ist.Ich gebe dem Werk 3/5 Sternen. Es reichte meiner Meinung nach nicht ganz für 4 Sterne, aber eigentlich sind 3 Sterne auch zu wenig, weswegen ich das Buch eindeutig als 3,5 Sterne einschätzen würde. Das Werk ist sehr ausführlich und detailreich geschrieben. Die Sicht wird durch Gwenael und Jaleel abgewechselt. Die Autorin beschreibt sehr anschaulich, sei es die einzelnen Charaktere, Charakterzüge oder der Ort des Geschehens und man ist sofort mit im Geschehen. Auch die Liebesgeschichte tat der Geschichte keinen Zwang an. Warum die 3,5 Sterne? Das Werk ist an sich sehr spannend, doch als ich über die Rezension nachdachte, musste ich mir doch eingestehen dass ich mir am Anfang schwer tat, bei den ganzen Namen den Durchblick nicht zu verlieren. Vielleicht wäre eine Charakterübersicht nicht verkehrt, so kann man nochmal kurz spicken. Hin und wieder gab es ein paar Seiten die den Spannungsbogen ein wenig abbauten, weswegen ich dafür einen weiteren halben Stern abgezogen habe. Trotz der negativen Aspekte hat mir das Buch wirklich gut gefallen, besonders da ich in letzter Zeit nicht ganz so häufig in der Fantasy-Genre unterwegs war, fande ich es super mal wieder in eine magische Welt abzutauchen.Natürlich ist der Cliffhanger am Ende fieß da noch viele Fragen offen sind, aber da hoffentlich bald ein neuer Teil kommt, macht es so noch mehr Lust auf den zweiten Teil.

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  • Wenn Magie auf Maschinen trifft

    Die Seelenlosen

    Anneja

    27. October 2016 um 11:12

    Vorab möchte ich mich bei Tanja Meurer und dem Incubus Verlag für das Leseexemplar bedanken.Die 700 Seiten sind geschafft und hinter mir liegt eine spannende Geschichte voller Magie und Spannung. Aber um es kurz zu sagen, in der Stadt Valvermont, in welcher die Geschichte spielt,  möchte ich nicht wohnen. Die Mordrate scheint sehr hoch zu sein und allgegenwärtiges Misstrauen steht an der Tagesordnung. Da gute Menschen, wie den ehemaligen Soldaten Gwenael Chabod, zu finden scheint Glück zu sein. Wie bereits oben zu erlesen, geht es im Buch um Gwenael welcher nach einer Schussverletzung nicht mehr im Krieg dienen kann und als Commandant der Stadt Velvermont eingesetzt wird. Ein leichtes Unterfangen wie er dachte. Allerdings überschlagen sich innerhalb kürzester Zeit die Ereignisse, welche dazu führen das er Vertrauen in fremde Personen aufbauen muss und gleichzeitig zu spüren bekommt was es heißt verraten zu werden. Das ihn dann auch noch seine Familiengeschichte einholt, welche voller Geheimnisse besteht macht die Sache noch einen Hauch schwerer.Das erste mit was ich zu kämpfen hatte, waren die Namen. Jene waren teilweise so ausgefallen das es Übung bedurfte um sie auszusprechen. Hier hätte es sich gelohnt, zu Anfang eine Namensliste einzufügen. Zudem kommen gerade am Anfang so viele Charaktere zusammen das es schwierig war, der Geschichte zu folgen. Dies renkte sich zum Glück nach kürzerer Zeit ein. Was mir dann auffiel war der Zeitraum in dem die Geschichte spielt. Denn ich hatte das Gefühl dass das Ganze innerhalb von ein paar Tagen stattfand und nicht innerhalb von Wochen, wie es die Seitenzahl vermuten lässt. Hier bestand auch mein Problem. Teilweise fand ich die Beschreibungen und der Detailreichtum mehr als nur faszinierend, teilweise kam es mir aber auch so vor als würde die Geschichte endlos in die Länge gezogen werden. Gwenael selbst war mir die ganze Zeit über, sehr sympatisch. In der heutigen Zeit wäre er wohl der beste Freund aller. Und doch überraschten mich die ersten Seiten sehr, da ein Thema angesprochen wurde das gerade momentan sehr aktuell ist. Die Rede ist von Homosexualität. Richtig, Gwenael liebt Männer. Und nicht nur Männer, denn der Commandant hat anscheinend ein Faible für Fantasywesen wie z.B. einen Albino-Orc. Dies mit der Geschichte zu vereinen fiel teilweise sehr schwer, da die Zeit in welcher die Geschichte spielt, doch ehr zu jener gehört, in welcher diese Art der Liebe nicht gerne gesehen wurde. Trotzdem bleibt Gwenael eine angenehme Person, die mit seinen vielen guten Eigenschaften, zumindest bei mir Sympatie weckte. Das Aussehen wird im Buch mehrfach angedeutet, aber eine richtige Zusammenfassung, hätte mir besser gefallen. Die Nebenfiguren spiegeln sich in dieser Fantasy-Welt wieder. Von Orc´s, Trollen, Zwergen, Feuerwesen, Elfen usw. ist für jeden etwas dabei. Die Darstellung jener fand ich sehr interessant. Denn die meisten gehen Berufen nach, welche ich Ihnen nicht zugetraut hätte oder haben Begabungen der anderen Art. Was mir bei der Bewerbung um das Buch gleich auffiel, war das Cover. Denn es spiegelte das Genre Steampunk, sehr gut wieder. Was mich dann doch sehr ärgerte war das Ende. Ich freute mich auf einen spektakulären Kampf gegen Magie und Hexerei und bekam nix. Denn mitten als es spannend wurde, brach das Buch ab und endete. Das dies der 1.Teil der Serie sein soll ist ja schön und gut, aber dem Ende nicht mal ein Ende zu geben fand ich mehr als störend. Man wird sich was bei gedacht haben, aber was das genau war? Ich habe keine Ahnung.Zusammengefasst ist das Buch wirklich spannend und verbindet die Genre Steampunk, Fantasy und Krimi sehr gut miteinander. Etwas kürzer hätte Geschichte dann aber auch ausfallen können und das nicht stattfindende Ende frustriert schon leicht. Trotzdem sehr spannend und lesenswert.

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  • Steampunk meets Thrill!

    Die Seelenlosen

    LiberteToujours

    26. October 2016 um 18:07

    Gwenael kehrt zurück in seine alte Heimat Valvermont - verwundet im Krieg und mit einer neuen, großen Aufgabe betraut. Er ist der neue Commandant der Stadtgarnison. Dass das nicht unbedingt leicht werden würde war ihm von Anfang an schon klar. Dass er seinen Dienst allerdings mit einer grauenhaften Mordserie beginnt, damit hatte er nicht gerechnet. Ein seltsamer Automat tötet schwangere Frauen, schneidet ihnen die Kinder aus dem Leib. Gwen sieht Parallelen zum Mord an seiner Mutter, der weit in der Vergangenheit liegt. Und als wäre das nicht schon genug, scheint sein Liebhaber mitten drin zu hängen.. Ich hab eine Weile gebraucht, um mich in der Geschichte wirklich wohl zu fühlen. Das fand ich aber nicht wirklich schlimm, im Gegenteil. Denn die Autorin hat hier nichts falsch gemacht - es liegt weder am Schreibstil noch an der Handlung, nein, vielmehr werden wir als Leser in eine ganz neue, nicht umkomplexe Welt geworfen. Das braucht einfach seine Zeit - aber die Erkundung macht Spaß. Fast wie ein Urlaub in einem völlig fremden Land, da braucht man ja auch ein paar Tage, bis man sich wie gewohnt auf den Straßen bewegt. Eines der Schlüsselthemen dieses Buches ist die Homosexualität des Protagonisten. Und ganz ehrlich, damit tu ich mich normalerweise ein bisschen schwer. Dass dieses Thema in der Literatur aufgegriffen wird ist ja glücklicherweise schon lange nichts neues mehr, meistens wird man als Leser aber doch eher zaghaft ran geführt. Der Mehrwert geht mit den vorangehenden Rechtfertigungen irgendwie verloren. Tanja Meurer hat sich hier anders entschieden - Gwen ist schwul, punkt. Kein warum, keine Schwierigkeiten, es ist einfach so. Und das finde ich wundervoll - das Thema wird hier genau so selbstverständlich bearbeitet, wie es sein sollte. Großes Plus in meinen Augen!Ebenso gut gelungene finde ich die Konstruktion der Charaktere - in Meurers Buch gibt es kein schwarz und weiß. Jaleel ist ein Dieb und ein Taugenichts, aber eben ein Herzensguter Mensch. Hohe Tiere in der Regierung haben es im Leben zu etwas gebracht, ertränken ihren Kummer und ihre Sorgen allerdings in literweise Alkohol. Klingt doch wie das echte Leben, oder?Zusätzlich dazu gibt es natürlich noch ein großes Rätsel und eine gehörige Portion Spannung - bis der Teil der Handlung wirklich Fahrt aufnimmt dauert es zwar eine Weile (dafür auch das Sternchen Abzug), wenn es dann aber so weit ist kann man sich dem Sog des Buches fast nicht mehr entziehen. Die ganze Szenerie hat ein bisschen was von Jack the Ripper, was sich super in die steampunkige Atmosphäre einfügt. Und dann macht es einfach Spaß, gemeinsam mit dieser skurrilen Ermittlertruppe (Ein Veteran, eine resolute Wäscherin, ein Taugenichts, ein verliebter Zwerg und ein Trunkenbold) gemeinsam im Dunkeln zu tappen und Rätsel zu lösen. Zum Teil schafft man es auch, die Puzzleteile vor der Auflösung zusammen zu setzen - aber eben nur zum Teil. Die Auflösung muss dann doch die Autorin liefern, dafür ist das Geheimnis einfach zu gut verstrickt.Zum Schluss gibt es dann noch einen fiesen Cliffhanger - Band 2 wird also schon sehnsüchtig erwartet. 

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  • Rezension

    Die Seelenlosen

    Cadness

    23. October 2016 um 20:17

    "Valvermont war einst die Heimat des Kriegsveteranen Gwenael Chabod, der zum Commandanten über die Garnisonen der Stadt berufen wird. Sein Geliebter Orin - ein ehrwürdiger Priester orcischer Abstammung - ist an seiner Seite, als sich vor Gwenaels Augen ein Mann in eine seelenlose Kreatur verwandelt. Kurz darauf wird eine junge Frau getötet. Einziger Augenzeuge ist der Dieb Jaleel. Sein Bericht deckt Grauenvolles auf - und bringt sein eigenes Leben in Gefahr. Gemeinsam mit neuen Freunden und Verbündeten jagt Gwenael den finsteren Geist, der von Valvermont Besitz ergriffen hat. Nicht ahnend, wie nah ihm die Dunkelheit bereits ist. Ein Roman aus einer fantastischen Welt, die die ersten vorsichtigen Schritte in Richtung Moderne wagt. Umgeben von dampfbetriebenen Maschinen, mächtigen Magiern und einem undurchsichtigen Stadtoberhaupt muss Gwenael sich fragen, wem er trauen kann, wer seine Freunde sind, wer ihn liebt und welche düsteren Geheimnisse die Villa seiner Familie birgt." Ich bin durch das Cover auf dieses Buch aufmerksam geworden. Es wirkt sehr mysteriös und geheimnisvoll, so dass meine Neugier relativ schnell geweckt war. Ich wollte unbedingt wissen, was für eine Geschichte sich dahinter verbirgt. Als ich dann gelesen habe, dass es dazu eine Leserunde auf Lovelybooks gibt, war ich sofort Feuer und Flamme. Die Handlung startet sehr spannend und brenzlig und man befindet sich direkt mitten im Geschehen. Dabei strömen eine Reihe verschiedenster Informationen auf einen ein, so dass ich meine Zeit gebraucht habe, um in die Geschichte zu finden. Mit Verlauf der Handlung treten eine Vielzahl verschiedenster Charaktere auf. Dabei hat es die Autorin geschafft, jeden Einzelnen davon sehr lebhaft und detaillreich zu gestalten. Die verschiedenen Emotionen wurden gut und greifbar dargestellt. Ich konnte die Zerissenheit mancher Figuren förmlich spüren. Mit jedem neuen Kapitel treten eine Reihe weiterer Fragen und Verbindungen auf und ich musste rasch feststellen, dass Valvermont einige Schattenseiten bereithält und man genaustens aufpassen muss, wem man Informationen bereitstellt. Denn sie könnten einem das Leben kosten. Ja, wenn ich im Verlauf der Geschichte eines gelernt habe, dann ist es folgendes: Freunde sind nicht gleich Freunde. Feinde nicht gleich Feinde. Und Familie bedeutet nicht automatisch Zusammenhalt. Kurzweilig gab es einige Momente, die sich etwas in die Länge gezogen haben. Diese wurden dann aber meistens sehr schnell durch eine überraschende Wendung abgelöst. Die Geschichte endet spannend und man bleibt mit einigen Fragezeichen im Kopf zurück. Fazit: Eine detaillreiche und düstere Geschichte voller Intrigen und Geheimnisse, bei der man seine Zeit braucht. Aber wenn sie einen in ihren Bann gezogen hat, kann man gar nicht mehr aufhören zu lesen. Ich vergebe 4/4,5 Sterne :)

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  • Leserunde zu "Die Seelenlosen" von Tanja Meurer

    Die Seelenlosen

    Koriko

    Liebe Fans ungewöhnlicher Geschichten, Lust auf Krimi, Abenteuer, Fantasy und einem Hauch schwuler Erotik in der steampunkigen Welt von Valvermont? Möchtet ihr mit Commandant Gwenael und seinen Freunden auf die Jagd nach einem grausigen Mörder gehen und die düsteren Ecken der Handelsstadt entdecken? Dann nutzt jetzt Eure Chance und sichert Euch 1 von 15 Exemplaren von Tanja Meurers „Die Seelenlosen“. Der Incubus Verlag verlost 5 Printbücher und 10 eBooks im Wunschformat. Um teilzunehmen, beantwortet bis zum 05.09.2016 einfach folgende Frage: Was erwartet Ihr anhand des Covers und des Klappentextes vom Buch?*Inhalt:Valvermont war einst die Heimat des Kriegsveteranen Gwenael Chabod, der zum Commandanten über die Garnisonen der Stadt berufen wird. Sein Geliebter Orin - ein ehrwürdiger Priester orcischer Abstammung - ist an seiner Seite, als sich vor Gwenaels Augen ein Mann in eine seelenlose Kreatur verwandelt. Kurz darauf wird eine junge Frau getötet. Einziger Augenzeuge ist der Dieb Jaleel. Sein Bericht deckt Grauenvolles auf - und bringt sein eigenes Leben in Gefahr. Gemeinsam mit neuen Freunden und Verbündeten jagt Gwenael den finsteren Geist, der von Valvermont Besitz ergriffen hat. Nicht ahnend, wie nah ihm die Dunkelheit bereits ist. Ein Roman aus einer fantastischen Welt, die die ersten vorsichtigen Schritte in Richtung Moderne wagt. Umgeben von dampfbetriebenen Maschinen, mächtigen Magiern und einem undurchsichtigen Stadtoberhaupt muss Gwenael sich fragen, wem er trauen kann, wer seine Freunde sind, wer ihn liebt und welche düsteren Geheimnisse die Villa seiner Familie birgt.  Wer schon mal einen Blick ins Buch riskieren will findet hier die Leseprobe.  Die Autorin:Tanja Meurer, geboren 1973, in Wiesbaden, ist gelernte Bauzeichnerin aus dem Hochbau, arbeitet seit 2001 in bauverwandten Berufen. Nebenberuflich ist sie als Autor und Illustrator für verschiedene Verlage tätig.Bevorzugten Genre sind Mystery, Horror, Thriller, Krimi, Steampunk, Steamfantasy und Fantasy - vorwiegend im schwullesbischen Bereich.* Im Gewinnfall verpflichtet ihr euch zur zeitnahen und aktiven Teilnahme, am Austausch in allen Leseabschnitten der Leserunde bis spätestens 31.Oktober 2016. Bestenfalls solltet ihr vor eurer Bewerbung schon mindestens eine Rezension auf LovelyBooks veröffentlicht haben. Bitte beachtet, dass die Printbücher nur innerhalb Deutschlands verschickt werden!

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    • 219
  • Spannender Fantasyroman

    Die Seelenlosen

    Vampir989

    10. October 2016 um 05:35

    Die Autorin verführt uns in eine Fantasywelt.Der menschliche Kommandant Gwenael kommt von einem militärischen Einsatz zurück und ist nun bei der Stadtwache tätig.Sein geliebter der Orc Onn arbeitet als Totenpriester .Die Welt der Magie ist hier hoch angesehen.Gwenael und Onn werden Zeuge wie ein Troll von der Seele eines Magiers übernommen wird.Bald darauf wird eine Frau auf schreckliche Weise ermordert.Gwenael beginnt zu ermitteln.Dabei bekommt er Unterstützung von einigen Menschen .Mich hat das Buch von Anfang  an in den Bann gezogen.Der Schreibstil ist leicht und locker.Deshalb kommt man mit dem Lesen schnell voran.Die Charaktere der Protoganisten werden sehr gut beschrieben und ich konnte sie mir bildlich gut vorstellen.Viele Situationen werden detailiert dargestellt und ich war zeitweise selbst mitten im Geschehen dabei.die Spannung bleibt von anfang bis Ende erhalten und so kommt nie Langeweile auf.Das Cover finde ich sehr gut gewählt und passend zum Buchtitel.Ich hatte viel Freude beim Lesen dieses Buches und kann es nur empfehlen.

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    • 2
  • Maschinenmagie

    Die Seelenlosen

    Nelebooks

    08. October 2016 um 22:25

    Allgemein: Das Cover finde ich sehr sehr schön und ansprechend. Es hat etwas Geheimnisvolles. Der Titel passt gut zum Thema der Maschinen. Der Schreibstil ist recht angenehm, doch manchmal etwas unflüssig. Meinung: In die Geschichte bin ich gut hinein gekommen. Die Namen finde ich kreativ, da sich für mich ungewöhnlich sind und auch die Fantasiewelt ist schön durchdacht. Die Charaktere sind interessant und ich finde die Beschreibungen gelungen. Teilweise finde ich sie dennoch etwas zu lang und damit zieht es sich teilweise etwas. Jedoch war es ziemlich am Anfang gleich auch spannend, was sich dann durch das Buch gezogen hat. Somit ist der Spannungsbogen gut ausgearbeitet. Auch ist es abwechslungsreich und hat mich immer wieder überrascht, da Unvorhergesehenes passiert ist. Man möchte immer schnell weiterlesen und die Zusammenhänge heraus bekommen. Das Ende ist gelungen - es bringt die Leser dazu weiterlesen zu wollen. Fazit: Eine Empfehlung für alle Fantasyfans und vielleicht speziell auch welche, die sich für Maschinen interessieren. (c) Nelebooks

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  • Die Seelenlosen: Die Stadt der Maschinenmagie 1

    Die Seelenlosen

    AmberStClair

    06. October 2016 um 19:38

    Klappentext Valvermont war einst die Heimat des Kriegsveteranen Gwenael Chabod, der zum Commandanten über die Garnisonen der Stadt berufen wird. Sein Geliebter Orin - ein ehrwürdiger Priester orcischer Abstammung - ist an seiner Seite, als sich vor Gwenaels Augen ein Mann in eine seelenlose Kreatur verwandelt.Kurz darauf wird eine junge Frau getötet. Einziger Augenzeuge ist der Dieb Jaleel. Sein Bericht deckt Grauenvolles auf - und bringt sein eigenes Leben in Gefahr.Gemeinsam mit neuen Freunden und Verbündeten jagt Gwenael den finsteren Geist, der von Valvermont Besitz ergriffen hat. Nicht ahnend, wie nah ihm die Dunkelheit bereits ist. Meine Meinung: Eine sehr gut durchdachte Geschichte die ziemlich real herüber kommt, hat hier die Autorin Tanja Meurer geschrieben. Eine Fantasievolle Welt, gemischt mit Steampunk wird einen hier offenbart. Die ganze Geschichte ist so was von fesselnd und interessant, auch der Schreibstil ist sehr flüssig das man nicht aufhören mag zu lesen. Denn es ist so verzwickt und geheimnisvoll das man wissen muß wie die Zusammenhänge sind und wie es weiter geht. Es geht nicht nur um Magie, auch eine zarte Liebe und etwas von einem Krimi hat umfasst die ganze Geschichte. Aber alles sehr schön zusammen gefügt. Auch die französischen Namen passen sehr gut und gab das ganze noch einen tollen Effekt. Auch die Charaktere sind hervorragend beschrieben und heraus gearbeitet, mit all ihren Macken und charakteristischen Eigenschaften. Sie kommen sehr gut herüber, sind sympathisch, man bangt und fiebert mit ihnen mit. Selbst über den Inhalt möchte ich nichts schreiben, weil ich die Spannung nicht vorweg nehmen möchte und dann zu viel verrate könnte. Nur so viel, das es ein ganz tolles Buch ist was ich persönlich empfehlen kann, wer solche Geschichten mag liegt hier genau richtig. Das Ende läßt auf einen zweiten Teil hoffen und man ist neugierig wie es weiter geht. Und ich hoffe das man bald mehr erfährt. Ich bedanke mich bei der Autorin das ich ihr Buch lesen durfte!

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  • Eine gelungene Mischung aus Fantasy und Steampunk

    Die Seelenlosen

    Anni81

    03. October 2016 um 15:40

    Klappentext:Valvermont war einst die Heimat des Kriegsveteranen Gwenael Chabod, der zum Commandanten über die Garnisonen der Stadt berufen wird. Sein Geliebter Orin - ein ehrwürdiger Priester orcischer Abstammung - ist an seiner Seite, als sich vor Gwenaels Augen ein Mann in eine seelenlose Kreatur verwandelt. Kurz darauf wird eine junge Frau getötet. Einziger Augenzeuge ist der Dieb Jaleel. Sein Bericht deckt Grauenvolles auf - und bringt sein eigenes Leben in Gefahr. Gemeinsam mit neuen Freunden und Verbündeten jagt Gwenael den finsteren Geist, der von Valvermont Besitz ergriffen hat. Nicht ahnend, wie nah ihm die Dunkelheit bereits ist. Ein Roman aus einer fantastischen Welt, die die ersten vorsichtigen Schritte in Richtung Moderne wagt. Umgeben von dampfbetriebenen Maschinen, mächtigen Magiern und einem undurchsichtigen Stadtoberhaupt muss Gwenael sich fragen, wem er trauen kann, wer seine Freunde sind, wer ihn liebt und welche düsteren Geheimnisse die Villa seiner Familie birgt.Meine Meinung:Dies ist das erste Buch das ich von Tanja Meurer gelesen habe, aber es wird sicher nicht das letzte gewesen sein.Das Cover hat mir vom ersten Moment an sehr gut gefallen, es wirkt geheimnissvoll und verbindet Fantasy und Steampunkt.Die Mischung von Fantasy und Steampunk ist der Autorin in ihrem Buch "Die Seelenlosen" mehr als gelungen.Das Buch erzählt die Geschichte von Gwenael "Gwen" Chabod. Dieser wurde im Krieg sehr schwer verletzt und kehrt nun nach vielen Jahren in seine Heimatstadt Valvermont zurück. Er wird dort zum Commandant über die Garnisonen von Valvermont. An seiner Seite ist Orin, sein Geliebter und Priester orcischer Abstammung.Die beiden sind noch nicht lange in Valvermont, als sich vor ihren Augen ein Mann in eine seelenlose Kreatur verwandelt.Der Vorfall ist noch nicht lange her, da wird eine Frau auf äußerst bestianlische Art und Weise ermordet. Der einizge Zeuge ist Jaleel.Gwen scharrt ein paar Verbündete um sich und gemeinsam mit Jaleel jagen sie den Mörder. Was jedoch wirklich hinter all dem steckt ahnt zu diesem Zeitpunkt keiner von ihnen.Die Geschichte hält für den Leser viele Wendungen bereit die man teilweise so nicht erwartet hätte. Aber zuviel möchte ich hier nicht verraten, da das zu sehr spoilern würde und das möchte ich wirklich nicht.Der sehr flüssige und äußerst spannende Erzählstil machte es mir schwer, das Buch für länger Zeit aus der Hand zu legen. Die detaillierte Beschreibung der Charaktere und allem anderen machten es mir sehr leicht mich auf diese Welt einzulassen und in sie abtauchen zu können.Was mir auch sehr gut gefallen hat, waren die unterschiedlichen Wesen, die man in diesem Buch neben den Menschen vorfindet, Orcs, Feuergeborene, Elfen, Zwerge sind nur einige davon. Manch von ihnen sind magisch begabt.Die Story verbindet Spannung, Krimi, Magie und Steampunk Elemente, was das ganze zu einer außergewöhnlichen Geschichte macht, die mir sehr gut gefallen hat, obwohl ich bisher noch nichts im Steampunkt Bereich gelesen habe.Aber es kommen in der Geschichte auch Liebe, Romantik und gleichgeschlechtliche Erotik nicht zu kurz.Es ist die Mischung aus all diesen Elementen die der Geschichte ihren eigenen Charme verleiht und den Leser in seinen Bann zieht.Deshalb bekommt diese Geschichte von mir verdiente fünf Sterne.Eine eindeutige Leseempfehlung von mir....diese Geschichte sollte sich niemand entgehen lassen.

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  • Was passiert, wenn Magier und Mechaniker sich zusammen tun?

    Die Seelenlosen

    Isy2611

    03. October 2016 um 00:02

    Zurück zu Hause - und doch fühlt sich das für Gwenael nicht gut an. Gwenael hatte vor vielen Jahren seine Heimatstadt Valvermont verlassen und sich dem Militär angeschlossen. Dieser Schritt fiel ihm leicht - seine Familie wollte er nicht so bald wieder sehen. Auch Valvermont, diese Stadt an der Schwelle zur Industrialisierung, ist kein idyllisches Plätzchen. Betrug und Intrigen wuchern nur so in den Straßen und Plätzen. Und dennoch kommt Gwenael mit seinem Lebensgefährten Orin, einem Orc und Priester, wieder zurück in seine Heimatstadt, um dort seine Stelle als Kommandant der Stadtwache anzutreten. Der erste Fall lässt nicht lang auf sich warten - und schon watet er in einem tiefen Sumpf rätselhafter Ereignisse. Glücklicherweise findet er schnell neue Verbündete, die ihm treu zur Seite stehen.Die Mischung aus Kriminalfall in einer Fantasywelt mit Dramaanteil fand ich super! Neben Menschen gibt es Orcs, Feuergeborene, Elfen, Zwerge,... manche davon magisch begabt. Valvermont ist jedoch keine typisch-mitteralterliche Fantasy-Stadt oder eine zeitgenössische Metropole. Die Stadt ist mitten in der Industrialisierung: es gibt erste Fabriken, dampfbetriebene Maschinen - und auch kleine mechanische Figuren. Dadurch hebt sich dieses Buch deutlich von anderen Fantasy-Büchern ab!Auch, dass Freundschaft, Zuneigung, Treue sich die Waage mit Verrat, Betrug, Intrige halten, finde ich sehr positiv. Einem beklemmenden Gefühl beim Lesen folgte immer etwas positiveres.Der Schreibstil ist m.E. besonders, ein echtes Unikat. Flüssig zu lesen ist er, ohne dabei fad oder langweilig zu wirken.Manchmal fand ich den Plot aber zu gedehnt. Die Längen empfand ich nicht als unglaublich störend, aber ich musste mich schon zurückhalten, nicht einfach weiterzublättern. Im gleichen Atemzug muss ich jedoch anmerken, dass die Stellen, in denen die Handlung eher ruht, nicht sinnfrei, langweilig, einzig seitenfüllend oder ähnliches sind (wie es in manch anderen Büchern durchaus der Fall ist....) . Also alles kein mega-gewichtiger Kritikpunkt ;)Alles in Allem ein toller Fantasy-Roman! Das offene Ende lässt mich auf den nächsten Teil hinfiebern!

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  • Lebendige Figuren

    Die Seelenlosen

    books_are_proof

    29. September 2016 um 13:48

    Valvermont war einst die Heimat des Kriegsveteranen Gwenael Chabod, der zum Commandanten über die Garnisonen der Stadt berufen wird. Sein Geliebter Orin - ein ehrwürdiger Priester orcischer Abstammung - ist an seiner Seite, als sich vor Gwenaels Augen ein Mann in eine seelenlose Kreatur verwandelt. Kurz darauf wird eine junge Frau getötet. Einziger Augenzeuge ist der Dieb Jaleel. Sein Bericht deckt Grauenvolles auf - und bringt sein eigenes Leben in Gefahr. Gemeinsam mit neuen Freunden und Verbündeten jagt Gwenael den finsteren Geist, der von Valvermont Besitz ergriffen hat. Nicht ahnend, wie nah ihm die Dunkelheit bereits ist. Ein Roman aus einer fantastischen Welt, die die ersten vorsichtigen Schritte in Richtung Moderne wagt. Umgeben von dampfbetriebenen Maschinen, mächtigen Magiern und einem undurchsichtigen Stadtoberhaupt muss Gwenael sich fragen, wem er trauen kann, wer seine Freunde sind, wer ihn liebt und welche düsteren Geheimnisse die Villa seiner Familie birgt.Der Anfang dieses Buches ist so eine Sache: Es gibt sehr viele Namen, die man sich schnell merken muss und bei einigen weiß ich nicht so richtig, ob ich sie wirklich korrekt ausspreche. Doch da ich Französisch in der Schule hatte, war dieses eine Problem doch nicht so groß.Aber trotzdem konnte ich mich sehr gut in die Geschichte reinlesen, da der Schreibstil sehr flüssig und verständlich ist und die Charaktere und Handlungsorte detailreich beschrieben sind. Sowohl positive als auch negative Aspekte fließen bei ihnen mit ein und man bekommt man einen genauen Einblick in die Welt und deren Funktionsweise des Buches.Dadurch, dass sich mehrere Charaktere seltsam verhalten (beispielsweise die Wirtin), weiß man nicht, ob es einfach zu ihren Charakterzügen gehört oder ob sie etwas planen. Man rätselt, ob sie zu den Guten, den Bösen oder auch zu einem Mittelding gehören.Doch es wirkt nicht nervend, sondern man möchte weiter lesen und mehr erfahren und man kann nicht bereits im Vorfeld sagen, wie es ausgeht. So hält die Spannung weiter an.Was ich noch besonders gut fand war eine Erotikszene, wo man beim Lesen spürt wie es knistert.Die Autorin schreckt nicht davor zurück sie anschaulich zu beschreiben, wobei man merkt, wie es knistert.Das Buch endet mit einem fiesen Cliffhanger. Das trifft einen sehr unvorbereitet und es kommt wahrscheinlich auf die Person an, ob man es gut (die Neugier für den nächsten Teil) oder schlecht (zu abrupt) aufnimmt. Ich persönlich finde es gar nicht schlecht.Zusammenfassend lässt sich sagen, dass man sich durch die vielen Namen und Ereignisse am Anfang nicht abschrecken lassen soll, denn danach fesselt das Buch einen.

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  • Spannender Auftakt eines Steamfantasykrimis

    Die Seelenlosen

    mamarina64

    20. August 2016 um 13:35

    Im Rahmen einer Wanderbuchaktion durfte ich Die Seelenlosen - Die Stadt der Maschinenmagie 1 lesen. Das Buch zog mich ganz schnell in seinen Bann und ließ mich die Welt um mich herum vergessen. Ich tauchte ein in die etwas düstere, einfache Welt des Künstlerviertels Valvermonts und bangte mit dem Protagonisten um seine Liebe und sein Leben, lernte neue Freunde kennen und lieben. Stellte fest, dass alte Liebe nicht immer ohne Verrat ist und stellte fest, dass auch in dieser Welt ungewöhnliche Fälle aussergewöhnlicher Maßnahmen bedürfen. Mehr möchte ich aber hier gar nicht verraten. Wer gerne Fantasyromane verbunden mit einer spannenden, hier sogar krimimässigen Handlung,liest, fremde Völker, Magier und Menschen kennenlernen möchte und einen unvollkommenen Protagonisten, menschlich, im Sinne von fehlerbehaftet, vertrauensvoll, zweifelnd und immer an das Beste in einer Person glaubend mag, ist hier genau richtig. Tanja hat mich komplett abgeholt in ihre Welt und ich freue mich hoffentlich bald den zweiten Band lesen zu dürfen, da der erste Band leider ziemlich überraschend mit einem Cliffhanger endet.Mein Fazit: Unbedingt lesen. Ich habe jetzt noch Kopfkino

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